DE1968534U - Schlagbohrmaschine. - Google Patents

Schlagbohrmaschine.

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DE1968534U
DE1968534U DE1967M0059174 DEM0059174U DE1968534U DE 1968534 U DE1968534 U DE 1968534U DE 1967M0059174 DE1967M0059174 DE 1967M0059174 DE M0059174 U DEM0059174 U DE M0059174U DE 1968534 U DE1968534 U DE 1968534U
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drilling
ring
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DE1967M0059174
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Metabowerke GmbH and Co
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Metabowerke GmbH and Co
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Description

^PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. EMIL C. FLEISCH · DTPL1HN(^IMJNS LANGOSCH
STUTTGART S · BAUMREUTE G6
Anmelderins Jirma
Metabowerke KG.
Gloss, Rauch & Sehnizler
7440 Mrtingen/fürtt.
Kirehstrasse 38
Sehlagbohrmaschine
Die Erfindung betrifft eine Sehlagbohrmaschine mit verstellbarer Schlageinriehtung "besteiiend aus einer axial verschiebbaren Bohrspindel, auf der eine Rastenseheibe fest angeordnet 1st und einer in einem Gehäuse festsitzenden Rastenseheibe, wobei die beiden Rastenscheiben über einen von aussen bedienbaren Verstellmechanismus in ihrem gegenseitigen Abstand veränderlich sind. Bei einer bekannten Ausführung dieser Art wird die Verstellung zwischen Bohrbetrieb und Schlagbohrbetrieb durch eine quer zur Bohrspindel liegende "Welle erreicht, auf der Ixzenterseheiben angeordnet sind, die gegen ein auf der Bohrspindel sitzendes Drucklager drücken und dadurch den Abstand der beiden Rastenscheiben voneinander bestimmen. Das hier not-
■■-■ 2 -
wenlige Drucklager muss relativ gross gehalten werten, es erschwert die Herstellung, ist störanfällig und verteuert die Maschine. Bei der Einstellung für Sehlagbohr-· betrieb kann sieh die Bohrspindel ohne entsprechenden Bohrdruek hin-und herbewegen, so dass das Drucklager zusätzlich beansprucht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sehlagbohrmaschine zu schaffen, die ausserordentlieh einfach und preisgünstig in der Herstellung ist und trotzdem für robuste Arbeitsweise geeignet und wenig störanfällig ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass in der im Gehäuse festsitzenden Rastenscheibe eine axial verschiebbare, von der Bohrspindel durchdrungene Buchse getogert ist, tie. mit ihrer Stirnseite über einen Kugelkranz auf die mit der Bohrspindel fest verbundene Rastenseheibe drückt.Der die Bohrspindel umgebende Kugelkranz ist in einer Ausnehmung in der mit der Bohrspindel fest verbundenen Rastenseheibe radial gehalten. Ein besonderes Drucklager kommt in Wegfall, denn zur axialen YerSchiebung der Buehse ist eine einseitig gelagerte, senkrecht zur
Bohrspindel stehende Exzenterwelle vorgesehen, die mit . einem auf der G-ehäuseaussenseite sitzenden Einstell- !knopf verbunden ist·
Bach der Erfindung ist zur weiteren Vereinfachung der Maschine die Bohrspindel in einem Kugellager gelagert, wobei der Innenring versehiebliehauf der Bohrspindel und der Aussenring verschieblieh im Gehäuse sitzen. Salbei ist von gro'sster Bedeutung, dass insbesondere der Aussenring über Pedern axial abgestützt ist. Ένοα dadurch, dass der Aussenring des Kugellagers zum Ausgleich der {Doleranzen axial federnd gelagert ist, ergibt sieh eine einwandfreie und spielfreie Funktion des Terstellmeehanismus« Andernfalls müssten zwisehen dem Exzenter und * der Buchse ein Spiel vorgesehen werden, um in jeder Stellung ein Verklemmen zu -verhindern. -Biese's Spiel ist unerwünscht, weil in der Stellung "Bohren" die Maschine zum Antrieb von Torsatzgeräten benützt wird, die einen spielfreien Lauf der Bohrspindel erfordern.
Weitere Einzelheiten^ der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausfuhrungsform darstelltj näher erläutert. Abgebildet ist ein Längsschnitt durch den Kopfteil einer Sehlagbohrmaschine.
In einem Gehäuse 1 ist eine Bohrspindel 2 über ein Kugellager 3 gelagert, wobei die Bohrspindel 2 im Innenring 4 des Kugellagers 3 verschieblieh ist# Mit der Bohrspindel 2 fest verbundenist eine lastenseheibe 5, die einer Rastenseheibe β gegenüber liegt, die in das Gehäuse 1 bis zu einem Ansehlag 7 eingeschraubt ist. In der Rastenseheibe β ist eine Buchse 8 axial versehieblieh gelagert, die die Bohrspindel 2 umgibt· Biese legt sieh mit ihrer einen Stirnseite 9 an den Exzenter 10 einer Exzenterwelle 11, die senkrecht zur Bohrspindel 2 gerichtet ist und aus dem Gehäuse 1 herausragt* Sie ist in einer Lagerbuchse 12 gelagert, die fest mit dem Gehäuse 1 verschraubt ist und trägt an ihrem freien Ende auf der Gehäuseaussenseite 13 einen Einstellknopf 14, über den in einfacher Weise der Exzenter 10 verdreht wird. Die andere Stirnseite 15 der Buchse 8 legt sieh gegen einen Kugelkranz 16, der gegen die Rastenseheibe 5 drückt und dort in einer Ausnehmung radial gehalten ist· Die Exzenterwelle 11 mit dem Einstellknopf'■ 14 i3tnd die versehieblieh gelagerte Buehse a mit dem Eugelkranz 16 bilden einen Terstellmeehanismus
Der Innenring 4 des Kugellagers 3 sehlägt einerseits an einer Stirnseite 19 der Rastenseheibe 5 an, andererseits sehlägt er an Federn 20 an, die sieh an einem
Bund 21 der Bohrspindel 2 abstützen. Der Aussenring 22 ist in axialer Richtung einmal fixiert durch einen Gehäuseansehlag 23 und andererseits durch einen Anlagering 24» der sieh gegen eine leder 25 legt, die sieh an einem Zwischenring 26 abstützt, der durch einen Sprengring 27 im Gehäuse 1 nachamssen hin gehalten ist· Über die Feder 25 wird ein Eoleranzausgleich zwischen dem Exzenter 1Θ und dem Kugellagerinnenring 4 erreicht» da sich der Aussenring 22 axial verschieben kann. Ton einem nicht näher dargestellten Motor wird die Bohrspindel 2 über ein Zahnrad 28 angetrieben.
In der Abbildung ist die Maschine auf Bohrbetrieb eingestellt. Wird nämlich über das Gehäuse 1 und den nicht näher dargestellten Bohrer auf ein Werkstück gedrückt, so kann sichdie Bohrspindel 2 nicht in das Gehäuse 1 hineinbewegen» da die Kastenseheibe 5 gegen den KTigelkranz 16 und dieser gegen die Buchse 8 drückt, die sieh am Exzenter 1Q.der Exzenterwelle 11 abstützt. Die Rasten 29,30 sind im Abstand voneinander und bleiben ausser Eingriff. Wird die Exzenterwelle über den Einstellknopf 14 z.B. um 18©° gedreht, so hat man die Einstellung "Schlagbohrbetrieb11. Beim Druck auf die Bohrspindel 2 in axialer
Richtung kann diese gegenüber der gezeichneten Stellung in das &ehäuse 1 hineinwandern j da über die Rastenseheibe 5 der Kugelkranz 16 und die Buehse 8 gegen die Exzenterwelle verschoben werden, v^wl<^U^^^^I^i^^%^\ß^^i^^^ 'W&^MS^^^kA^^^i^i^^ ^^ die Rasten 29 ganz in die Rasten 3Θ eindringen. Die Rasten 29 springen ntinmehr über die Rasten 30 bei der Drelrang der Bohrspindel 2 weg, so dass diese ausätzlieh ziam Drehen ständig hin- und hervibriert· Sobald der Druok gegen das Werkstück nachlässt, drücken die zusammengedrückten Federn 20 die Bohrspindel 2 aus dem SeMise heraus, bis die Rasten 29,30 wieder voneinander getrennt sind und die Stirnseite 19 der Rastenscheibe 5 am Innenring 4 des Kugellagers 3 zur Anlage kommt* Das heisst beim !Leerlauf erfolgt kein Schlagen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,; dass eine ausserordentlich einfache Schlagbohrmaschine gegeben ist, die fertigungstechnisch besonders günstig hergestellt werden kann und deren Einzelteile so ausgelegt sind, dass sie auch bei robustem Betrieb eine lange Lebensdauer aufweisen* Es ist auch insbesondere darauf geachtet, dass sieh der montagemässige Zusammenbau in möglichst kurzer Zeit notwendigerweise fehlerfrei vollziehen

Claims (1)

  1. Sehutzansprüehe
    1» Sehlagboh:masehine mit verstellbarer Sehlageinriehtung bestehend aus einer axial Ter schiebbar en Bohrspindel, auf der eine Rastenseheibe fest angeordnet ist und einer in einem Gehäuse fest sitzenden Rastenseheibe, wobei die beiden Rastenscheiben über einen von aussen bedienbaren Terstellmeohanismus in ihrem gegenseitigen Abstand verändern eh sind, dadurch gekennzeichnet, dass in der im Gehäuse (1) festsitzenden Rastenseheibe (β) eine axial verschiebbare Buchse (8) gelagert ist, die mit ihrer Stirnseite (15) über einen Kugelkranz (16) auf die mit der Bohrspindel (2) fest verbundene Rastenseheibe (5) drückt. ■■'.""-
    2, Schlagbohrmasehine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der mit dem G-ehäuse (i) fest verbundene Rastenseheibe (6) gelagerte Buchse (8) von der Bohrspindel (2) durchdrungen ist.
    3* Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bohrspindel (2) umgebende Kugelkranz (16) in einer Ausnehmung in der mit der Bohrspindel (2) fest verbundenen Rastenscheibe (5) radial gehalten ist. .
    4» Schlagbohrmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen Verschiebung der Buchse (8) eine einseitig gelagerte, senkrecht zur Bohrspindel (2) stehende Exzenterwelle (11) vorgesehen ist, die mit einem auf die Gehäuseaussenseite (13) sitzenden Einstellknöpf (14) verbunden ist.
    Schlagbohrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (11) in einer mit dem Gehäuse (1) fest verbundenen lagerbuchse (12) sitzt·
    6. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn- * zeichnet, dass die eine Rastenscheibe (6) in das Gehäuse (i) bis zu einem Ansehlag (7)^^ eingesehraubt ist. ■■■ . ■. - ■■■.:■ '-■ ■.'■ ^ "- ; .. ■'. ■-.-■■■ ■.-,■ ::; ;
    7. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrspindel (2) in einem Kugellager (3) gelagert ist, wobei der Innenring (4) •verschieblieh auf der Bohrspindel (2) und der Aussenring (22) versehieblieh im öehäuse (ί) sitzt.
    8. Sehlagbohrmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale lage des Innenringes (4) begrenzt ist einerseits durch die Stirnseite (19) der mit der Bohrspindel (2) fest verbxmdenen Rastenscheibe (5) und andererseits durch Pedem (20), die sich an einem Bund (21) der Bohrspindel (2) abstützen.
    9. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur spielfreien Verstellung der Rastenseheiben (5,6) der Aussenring (2.2). des Kugellagers (3) axial gegen die Wirkung einer leder (25) Terschiebbar ist.
    I0. Sehlagbohrmaschine nach Anspruch9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenring (22) in axialer Lage begrenzt ist einerseits durch einen Gehäuseansehlag (23) und andererseits durch die Peder (25), die sieh am G-ehause (!) über einen nach einer Richtung axial -'fixierten Zwischenring^26) abstützt. ^ ^. ■-.: ..'■' :
DE1967M0059174 1967-06-21 1967-06-21 Schlagbohrmaschine. Expired DE1968534U (de)

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