DE1967660U - Bremsrolle fuer rollenfoerdereinrichtungen. - Google Patents

Bremsrolle fuer rollenfoerdereinrichtungen.

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DE1967660U
DE1967660U DEB70934U DEB0070934U DE1967660U DE 1967660 U DE1967660 U DE 1967660U DE B70934 U DEB70934 U DE B70934U DE B0070934 U DEB0070934 U DE B0070934U DE 1967660 U DE1967660 U DE 1967660U
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Paul Becker
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G13/00Roller-ways
    • B65G13/075Braking means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

RA. 266 345*18.5.6/
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER. P. GROSSE
Io. Mai 1967 g.mr. 70 7o2
Paul Becker, 59) Siegen, Am Witschert 52
Bremsrolle für Rollenfb'rder einrichtungen.
Die Neuerung betrifft eine Bremsrolle für Rollenfördereinrichtungen zum geschwindigkeitsabhängigen Abbremsen ablaufender Lasten.
Zum Abbremsen von über Rollenfb'rder einrichtungen oder in üurchlaufregalen abrollender Lasten sind Rollenbremsen bekannt geworden, bei denen der Bremseffekt durch Ausnutzung der elektrischen Induktion hervorgerufen wird· Die insbesondere mit Wirbelstrombremsen ausgestatteten Rollenbremsen erfordern einen erheblichen Aufwand und lassen sich auch nur mit beträchtlichem Raumaufwand ausführen« Relativ einfach aufgebaut sind unter Einbeziehung von Fliehkraftbremsen aufgebaute Bremsrollen» Zur Erzielung einer ausreichenden Bremswirkung hat es sich in den meisten Fällen als unumgänglich gezeigt, zwischen den antreibenden Gliedern der Rolle und der Fliehkraftbremse Getriebe vorzusehen, die einerseits die Drehbewegung der Rolle in Richtung auf die Fliehkraftbremse hin erheblich übersetzen, andererseits beim Auflaufen einer Last aber in Folge der Trägheit der rotierenden Teile der Bremse starken Stoßbeanspruchungen ausgesetzt sind. Die mehrere Zwischentriebe aufweisenden, hoch übersetzten und damit bereits aufwendigen Getriebe sind daher relativ stark auszulegen und nicht den während des Ablaufens auftretenden
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Bremskräften, sondern den während des Auflaufens der Lasten auftretenden Stoßbeanspruchungen entsprechend zu bemessen. Auf der Suche nach weiteren, für die Bremsung heranzuziehenden Effekten wurden auch Bremsrollen erstellt, deren Bremswirkung über die Viskosität einer hydraulischen Flüssigkeit erzielt wird. Auch hier ergibt sich für die Konstruktion ein relativ erheblicher Aufwand.
Die vorliegende Neuerung geht von der Aufgabe aus, insbesondere für leichter ablaufende Lasten eine Bremsrolle besonders einfächer Konstruktion zu schaffen, zu deren Erstellung es nur einen geringen Aufwandes bedarf, und für deren Aufbau insbesondere Teile benötigt werden, die sich fospw» durch Stanzen, Pressen oder dergleichen mit geringem Aufwand in größeren Serien herstellen lassen, so daß sihh eine weitere Verbilligung der neuerungsgemäßen Bremsrolle ergibt.
Gelöst wird diese Aufgabe, indem als Bremsvorrichtung in dex° Bremsrolle ein Hemmwerk vorgesehen ist. Bei einer bevorzugten Ausbildung umfaßt das Hemmwerk ein Hemmungsrad, das gegenüber einem in dieses eingreifenden, träghextsbelasteten Hemmungsanker bewegt wird. Bewährt hat es sich, den Hemmungsanker mit mindestens einem Gewichtshebel auszustatten, Anker und Gewichtshebel können, bspw, durch einen Stanzvorgang, einstückig erstellt sein» Auch das Gewicht kann mit dem Gewichtshebel einstückig erstellt sein, so daß Anker, Gewichtshebel und Gewicht durch einen einzigen Stanzvorgang erstellbar sind, Insbesondere für die Anwendung schwererer Gewichte hat es sich bewährt, den Gewichtshebel mit einem gesonderten Gewichte zu verbinden, Dies kann in vorgegebener Lage fest erfolgen, andererseits kann das Gewicht innerhalb eines vorgegebenen Längenbereiches des Hebels einstellbar mit diesem verbunden sein, um
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nach Belieben unterschiedliche Bremswirkungen herbeizuführen»
Bei der Erstellung des Hemmungsrades haben sich solche bewährt, die mit einer üblichen Außenverzahnung ausgestattet sind» Ein Abbremsen schon bei geringeren Geschwindigkeiten ergibt sich aber } wenn das Hemmungsrad mit einer Innenverzahnung ausgestattet ist und in seinem Außendurchmesser der lichten Weite der Bremsrolle selbst entspricht« Die Bremswirkung läßt sich weiterhin durch Wahl entsprechender Kurvenforme/? sowohl des Hemmungsrades als auf/) der greifenden Flächen
.ο des Hemmungsanders einstellen. So können einseitig wirkende Hemmwerke verwendet werden., hinterschnittene Zähne des Hemmungsrades ergeben größere Ankerwege, kleinere Ankerwege und gleichmäßigere Beschleunigungen werden durch flacheren Verlauf der Zähne des Hemmungsrades erhalten. Der Iiemmungs-
,5 anker kann hierbei vermittels von Federn gegen das Hemmungsrad vorgespannte Schaltflächen aufweisen, die insbesondere bei flachverlaufenden Flanken als Rollkörper ausgebildet sein können.
Die Trägheit des Gewichtshebels läßt sich vergrößern, bis dieser nahezu bis zur gegenüberliegenden Wandung der Bremsrolle sich erstreckt und die Achse der Bremsrolle hierbei mit Abstand bogenförmig umfaßt. Gemäß einer Weiterbildung kann der Gewichtshebel auch als die Achse der Bremsrolle mit Abstand umfassender Hing ausgebildet sein. Insbesondere bei mit der Achse der Bremsrolle schwenkbar"verbundenen Hemmungsanker hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Gewichtshebel derart anzuordnen, daß sein Schwerpunkt sich periodisch um die durch die Schwenkachse des Hemmungsankers verlaufende Vertikalebene bewegt. Hierdurch wird erreicht, daß beim Anlauf aus beliebiger Stellung der Bremsrolle dem Anker keine nennenswerte
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potentielle Energie zuzuführen ist.
Zur Erzielung gesteigerter Bremswirkung können mehrere Hemmwerke vorgesehen sein, und dem Hemmungsrad eines Hemmwerkes können mehr als ein Hemmungsanker zugeordnet sein. Zweckmäßig sind die Anker hierbei in gleichen Winkelabständen vorgesehen« Bewährt hat es sich, von der genauen Einteilung des Kreises so abzuweichen, daß möglichst in jeder Bewegungsphase die Auswirkungen der an Gewichtshebel angreifenden Schwerkraft sich kompensieren, d.h., bspw» ein eine wesentliche Horizontalkomponente aufweisender Gewichtshebel in einer bestimmten Bewegungsphase angehoben wird, während ein anderer absinkt. Um den Verschleiß eines mit mehreren Hemmungsankern zusammenwirkenden Hemmungsrades zu begrenzen werden zweckmäßig die Hemmungsanker axial mindestens um die Breite ihrer Schaltflächen versetzt angeordnet* Erleichtert wird die Verstellung der Gewichte von Gewichtsankern durch in den Stirnflächen der Bremsrolle vorgesehene, den Zugang ■ ermöglichende Öffnungen»
Die Fertigung wird gemäß der Neuerung dadurch erheblich vereinfacht, daß ein Flansch der Bremstrommel und ein Hemmungsrad oder Trägerkörper von Hemmungsankern einstückig als Preßstück erstellt sind. Mit Vorteil werden die Flansche der Bremstrommel mit Ansatzflächen des Trommelmantels ausgestattet und mit Vorrichtungen zur gegenseitigen Verbindung versehen, so daß schmale Trommeln allein durch die Verbindung zweier Flansche erstellbar sind und breitere Bremstrommeln durch Zwischenschaltung von Zylindermantel-förmigen Verlängerungsstücken aus den gleichen Grundelementen erstellbar sind.
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Die Verbindung kann bspw, durch Verschweißen, Verkleben oder Verklemmen vorzugsweise einander rohrförmig übergreifender Teile erwirkt werden. Bewährt haben sich zur Durchführung der Verbindung darüberhinaus sowohl Gewinde als auch Steckgewinde, Mit Vorteil bestehen die die Bremsrollen bildenden Flansche sowie ggf, zwischengeschaltete Mantelstücke insbesondere bei Bremsrollen für leichtere Lasten aus Kunststoff und sind als Preßteile hergestellt«
Bei der Ausbildung der Bremsrolle wurde weiterhin als nachahmenswert erkannt, die Flansche mit konischen Führungsflächen auszustatten und deren Ansatzflächen des Trommelmantels Absätze zur Aufnahme eines elastischen Überzuges zuzuordnen. Die für die Aufnahme des elastischen Überzuges vorgesehenen Auflageflächen werden hierbei zweckmäßig mit einer vorzugsweise^ in Form erhöhter Mantellinien ausgebildete Riffelung ausgestattet. Für den praktischen Aufbau hat es sich bewährt., vorzugsweise buchsenartig eine Steckachse umfassende Lagerkörper vorzusehen, welche die Plansche drehbar abstützen und das Hemmungsrad und/oder Trägerkörper für Hemmungsanker aufweisen»
Im einzelnen ist die Neuerung anhand der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit diese darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen hierbei:
Pig# 1 einen Querschnitt durch eine vier Hemmungsanker aufweisende Bremsrolle.,
Fig. 2 einen in der Symmetrieebene abgebrochenen Längsschnitt der Rollenbremse der Fig. 1, Fig# J5 die Ansicht auf die Innenseite eines Flansches einer Bremsrolle mit aufgesetztem Hemmungsrad und in Arbeitsstellung dargestellten Hemmungsankern, Fig. 4 im Längsschnitt eine zusammengebaute, die Teile
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der Pig. 3 aufweisende Bremsrolle,
Fig« 5 bis 7 unterschiedliche Zahnformen von Hemmungsrädern,
Fig» 8 schematisch einen eine Innenverzahnung aufweisenden und mit zwei Hemmungsankern
zusammenarbeitenden Flansch einer Bremsrolle,
Pig« 9 einen einstückig mit Gewichtshebel und
Gewicht erstellten Hemmungsanker, Fig· Io einen bogenförmig die Achse der Bremsrolle
umfassenden, einstückig mit Hemmungsanker und Gewicht erstellten Gewichtshebel,
Pig» 11 schematisch, ein als Nockenrad ausgebildetes
Hemmungsrad, auf das sich über Wälzkörper durch Federn vorgespannte Gewichtshebel
abstützen,
Fig. 12 - 15 Beispiele aus vorgearbeiteten Teilen erstellter Rollenbremsen,
Fig» 16 den Längsschnitt durch eine zwei Hemmwerke aufweisende Bremsrolle,
Fig. 17 einen Schnitt entlang der Ebene A-A der Fig« 16 und
Fig» l8 einen Schnitt entlang der Linie B-B der Fig« 16,
In den Figuren 1 und 2 ist eine Bremsrolle dargestellt, deren dargestellter Mantelabschnittleinstückig mit dem Flansch 2 erstellt ist und sich über seine Laufbuchse drehbar auf den Laufzapfen 4 der ortsfest montierten Achse 5 abstützt. Diese einstückige Bauweise bewährt sich
Jo insbesondere, wenn die Rollenhälften oder der Rollenmantel und ein Flansch sowie der Gegenflansch aus Kunststoff erstellt, vorzugsweise gepreßt sind. Der freie Mantel der Laufbuchse
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ist gezähnt ausgeführt und als Hemmungsrad 6 ausgebildet, in das vier Hernmungs anker 7 eingreifen« Die Hemmungsanker sind vermittels von als Lagerzapfen dienenden Schraubbolzen 8 mit dem Trägerkörper 9 schwenkbar verbunden, der seinerseits fest auf der Vierkantaufnahme Io der Achse 5 gehalten ist» Die Hemmungsanker 7 sind mit Gewichtshebeln 11 ausgestattet, auf denen verschiebbar und in beliebiger Lage durch Schrauben 12 feststellbar Gewichte IJ vorgesehen sind. Fensterartige Öffnungen 14 des Flansches 2 gestatten das Einstellen der effektiven Länge der Gewichtshebel 11 durch Verschieben der Gewichte XJ> auch nach dem Zusammenbau sowie der Montage der Bremsrolle«
Die mechanisch einfach aufgebaute und im wesentlichen billige Preß» bzw. Stanzteile verwendende Bremsrolle eignet sich insbesondere zum Ablaufen leichter Lasten in Durchlaufregalen oder Rollenlaufbahnen, Sie erfüllt die für derartige Bremsrollen üblichen Forderungen nach geringem Anlaufmoment und mit wachsender Drehzahl steil ansteigendem Bremsmoment» Als günstig erweist sich insbesondere gegenüber anderen
mechanischen Rollenbremsen der Umstand, daß auefe Übersetzungsgetriebe und große Massen verzichtet werden kann, so daß auch beim Auflaufen von Lasten, die schon die Grenzgeschwindigkeit der Rollenbahn erreicht haben, keine Überbeanspruchung der Rollenbremse auftritt und insbesondere Stoßbelastungen vermieden sind» Darübsaahinaus ist in relativ einfacher Weise eine Verstellung der Bremswirkung bzw, der oberen Grenzgeschwindigkeit der ablaufenden Lasten möglichι Mit einem einfachen Schraubenzieher kann durch die Öffnungen 14 gegriffen und durch Verschieben der Gewichte I3 nach Lösen der Schrauben 12 die effektive Länge der Gewichtshebel 11 willkürlich eingestellt werden» Eine weitere
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Möglichkeit der Beeinflussung ist bereits bei der Montage gegeben. So kann eine derartige Bremsrolle bei der Montage mit nur einem Anker mit Gewichtshebel und Gewicht ausgestattet werden, es können zwei, drei oder vier Anker montiert werden., so daß sich die Bremswirkung entsprechend vervielfacht. Darüberhinaus kann der in Fig* 2 nicht dargestellte, gegenüberliegende Flansch völlig ohne Hemmungsanker bleiben, oder es können nach Wahl auch dort eins, zwei, drei oder vier Anker montiert werden»
Eine andere gemäß der Erfindung ausgebildete Bremsrolle ist im Quer- und Längsschnitt in den Figuren 3 und 4 dargestellt, die schmale, leichte, in ihren wesentlichen Teilen aus Kunststoff erstellte Bremsrolle weist an ihren Flanschen 15 und 16 jeweils Teile des Trommelmantels aus, die in der Mittelzone einander überlappen und durch ein Steckgewinde bzw. im Ausführungsbeispiel ein Schraubgewinde 17 miteinander verbunden sind» Die Sicherung des Gewindes gegen Lösen kann durch einen Stift, eine Schraube oder durch einen in das Gewinde eingebrachten Klebstoff folgen. Im Ausführungsbeispiel sind die durch das Gewinde 17 verbundenen Ansatzflächen 18 und 19 des Trommelrnantels mit Absätzen 2o ausgestattet, die zur Aufnahme eines bspw. aus Kunststoff bestehenden elastischen Überzuges vorgesehen sind. Die Auflageflächen des elaäischen Überzuges weisen eine feine, achsparallele Riffelung 22 auf, die in Verbindung mit dem aufliegenden, elastischen Überzug die Plansche I5 und l6 gegen gegenseitiges Lösen sichert»
Die Achse wird hiendurch einen buchsenartig ausgebildeten, die Steckachse 5§3 umfassenden Lagerkörper 24 gebildet, auf dessen äußeren Flächen die Lagerbohrungen der Flansche laufen» Als Trägerkörper der Hemmungsanker dient ein bundartiger Ansatz i?6 des Lagerkörpers, der in Bohrungen
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die Lagerzapfen der Hemmungsanker hält. Das Hemmungsrad 2'Ö wird auf mit dem Flansch 15 verbundenen Stiftschrauben gehalten» Die mit dem Hemmungsanker pendelnden Gewichte 27 sind hier aus Blei erstellt und fassen durch eine entsprechende Bohrung des G-ewichtshebels»
Auch hier läßt sich die ausübende Bremskraft bzw» die Grenzgeschwindigkeit ablaufender vorgegebener Lasten bei der Montage durch Wahl einer entsprechenden Anzahl von Hemmungsankern einstellen» Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, durch Wahl entsprechender Hemmungsräder 2$ die zu bewirkende Bremskraft zu beeinflussen* Eine weitere Möglichkeit ist bei entsprechender Vorratshaltung durch Wahl mit geeigneten Gewichten belasteter Anker gegeben» Die in den Figuren j) und 4 gezeigte Bremsrolle läßt sich einfach in mit leichten Transportrollen bestückten Durchlaufregalen oder Rollgängen unterbringen., und beim Aufbau von Rollenbahnen ergeben sich günstige Lösungen durch den geringen Aufwand, den die Bremsrollen erfordern.
Anhand der folgenden Figuren sollen weitere Möglichkeiten der Beeinflussung der Bremsung gezeigt werden» Die in Fig. als Abschnitt gezeigte Zahnform eines Hemmungsrades ergibt mittlere Amplituden der periodischen Bewegung von in ein solches Hemmungsrad eingreifenden Ankern und damit mittlere Bremswerte, Hinterschnittene Zähne eines Hemmungsrades, wie sie im in Fig# 6 dargestellten Umfangsabschnitt angedeutet sind, ergeben extreme Amplituden des Hemmungsankers und ein weitgehendes Abbremsen des Hemmungsrades in den extremen Stellungen, so daß ein
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besonders langsamer Lauf erzielt wird. Die abgerundete Form der Zähne eines Hemmungsrades dagegen,, im Umfangsabschnitt der Figur J angedeutet, erlaubt flüssige Ankerfoewegungen, ohne daß hierbei das Hemmungsrad an den Umkehrpunkten der Bewegung völlig abgebremst wird* Es ergibt sich somit ein gegenüber den Ausführungsbeispielen der Figuren 5 und 6 weiterhin verringerter Verschleiß und eine flüssige Bewegung, so daß das Ablaufen auch mit höheren Geschwindigkeiten möglich ist. Im Bedarfsfalle ist es möglich, bspw. beim Ausführungsbeispiel nach Figuren j? oder 4 mit austauschbarem Hemmungsrad nicht nur Räder unterschiedlicher Zähnezahl einzusetzen, sondern auch Hemmungsräder unterschiedlicher Zahnformen zu benutzen, so daß sich mit relativ wenig Einzelteilen eine Vielzahl von Bremscharakteristiken erzielen läßt, Diese lassen sich weiterhin steigern, indem gemäß Figur δ ein eine Innenverzahnung 28 aufweisendes Hemmungsrad benutzt wird. Beim Beispiel der Figur 8 ist der Durchmesser und damit die Zähnezahl dieses Hemmungsrades dadurch in Bezug auf den Trommeldurchmesser besonders groß gewählt, als der mit dem Plansch
So verbundene Ansatz der Mantelfläche auch gleich mit der Innenverzahnung 28 ausgestattet und als Hemmungsrad 29 ausgebildet ist« Auf einem nicht dargestellten Trägerkörper sind zwei Hemmungsanker Jl gelagert, die durch einen einfachen Stanzvorgang einstückig mit dem anschließenden Gewichtshebel und dessen als Gewicht wirkender Endverdickung hergestellt sind« Durch die große Anzahl der mit dem Hemmungsanker zusammen wirkenden Zähne der Innenverzahnung 28 wird ein besonders langsamer Lauf bzw» ein Erreichen eines vorgegebenen Bremsmomentes bereits bei geringer Umfangsgeschwindigkeit.erreicht*
Weitere Formen von Hemmungsankern sind in Figuren 9 und Io dargestellt« In Figur 9 ist ein Hemmungsanker j52 dargestellt, der., durch eine Kröpfung JJ in der Ebene versetzt, einstückig mit einem Gewicht bzw· Gewichtshebel j54 verbunden ist,
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Eine andere Ausführung eines .Gewichtshebels 35 ist In Figur Io dargestellt; Der Gewichtshebel 35 erstreckt sich fast über den gesamten Innendurchmesser der für ihn vorgesehenen Bremsrolle und umschließt die Achse 36 der zugehörigen Bremsrolle in ein ungehindertes Schwingen erlaubendem Abstand bogenförmig» Das Ende des Bremshebels 35 ist In größerer Breite als Gewicht 37 ausgeführt» Im Ausführungsbeispiel ist zusätzlich mit dem Gewicht eine Blattfeder 38 verbunden, die auf dem Innenmantel einer Bremsrolle zu schleifen vermag und damit die geschwindigkeitsunabhängige Öemsmomentkomponente vergrößert«
Unter Verwendung von Flankenformen der Zähne des Hemmungsrades^ wie sie in Figur 7 angedeutet wurden, lassen sich Bremsrollen erstellen, die gemäß Figur 11 ein Hemmungsrad auf weis en,, das nur eine geringe Anzahl von Zähnen aufweist, so daß das mit Hilfe dieses Hemmungsrades aufgebaute Hemmwerk verhältnismäßig hohe Umdrehungszahlen erlaubt» In diesem Falle ist es möglich^ auf einen Hernmungsanker zu verzichten und die Gewichtshebel 4o vermittels von Federn 41 gegen das Hemmungsrad 39 vorzuspannen» Zur Verminderung der Reibung bzw. des ggf. hieraus resultierenden Verschleißes erfolgt die Auflage.nicht über Zähne,, Nocken oder dergleichen, sondern vermittels von drehbar mit dem Gewichtshebel 4o verbundenen Rollkörpern 42, Auch hier wird^ wie bei den zuvor beschriebenen Hemmwerken, davon Gebrauch gemacht, daß mit der Drehung des Hemmungsrades 39 eine Pendelbewegung des Gewichtes 43 eingeleitet wird, das im Verlauf der Drehung des Hemmungsrades zunächst in einer ersten Richtung zu beschleunigen istj, dann durch negative Beschleunigungen abzubremsen und in umgekehrter Richtung zu beschleunigen ist, wobei die die Beschleunigung bewirkende Kraft bzw» die die Be-
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schleunigung bewirkende Energie vom Hemmungsrad aufzubringen ist und der bewegten Bremsrolle als Bremsenergie entzogen wird,
In Durchlaufregalen und Rollenbahnen praktisch verwendete, gemäß der Erfindung aufgebaute Bremsrollen sind in den folgenden Figuren 12 bis 15 dargestellt, Figur 12 zeigt eine schmale Bremsrolle 44 mit einem Hemmwerk 45, die am Winkel 46 einseitig bzw, fliegend gelagert ist* Figur 13 stellt eine zylinderförmige, längere Bremsrolle dar, die entweder mit einem oder, wie in der Figur dargestellt, mit zwei Hemmwerken 45 ausgestattet sein kann. Sie läßt sich aus den gleichen Einzelteilen erstellen, die auch bei der Rolle gemäß Fig# 12 verwendet wurden: Die in Fig« 12 verwendeten Bansehe werden durch ein längeres, 2*ohr« bzw» hohlzylindrisches Zwischenstück zur längeren Rolle ■ ergänzt»
In Fig» 14 ist eine andere Form eines Flansches 47 gezeigt, die den Einbau eines größeren Hemmwerkes 48 zuläßt. Der Flansch fällt zur eigentlichen Bremsrolle hin konisch ab, so daß diese Rolle als Führungsrolle bspw, in Kurven eingesetzt werden kann*- Eine nicht dargestellte Alternative verwendet auch im konisch ausgebildeten Flansch das gleiche Hemmwerk 45* das bereits in Fig. 12 und 13 gezeigt wurde»
In Fig» 15 schließlich ist eine Bremsrolle dargestellt, die im wesentlichen durch die doppelte Anzahl der in Fig. 14 gezeigten Teile erstellbar ist« Die Figuren zeigen damit, daß &icl mit relativ wenigen, im Rahmen einer Massenproduktion erstellbaren Teilen eine Anzahl von Typen von Bremsrollen erstellen läßt, die nicht nur s wie eingangs gezeigt, hinsichtlich ihrer Bremskraft bzw* ihrer maximalen Geschwindigkeit sich unterscheiden, sondern auch es gestatten, den unterschiedlichen Verwendungszwecken innerhalb einer Rollenbahn bzw. eines Durchlaufregales
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zu genügen.
Eine weitere Bremsrolle ist anhand der Figuren 16 bis 18 erläutert» Wie bereits zu Figuren 3 und 4 gezeigt, sind auch hier Flansche 49 und 5o. durch eine Verschraubung, die in diesem Falle als Steckgewinde 51 ausgebildet ist, miteinander verbunden» Beide Plansche laufen auf einem Lagerkörper 52, der mittels eines Bundes die Zapfenlager zweier Hemmungsanker 53 und 54 aufnimmt, die beide ringförmig ausgebildet sind und die Achse, insbesondere auch den Lagerkörper 52, mit einem solchen Abstand ringförmig umfassen, daß ein ungehindertes Schwingen gewährleistet ist« Mährend der Anker 53 in eine mit dem Flansch 49 verbundene Innenverzahnung eingreift und damit ,als Langsamläufer wirkt, arbeitet der Hemmungsanker mit einer mit dem Flansch 5o verbundenen Innenverzahnung zusammen» Bei üblichen Geschwindigkeiten wirkt praktisch allein die Innenverzahnung., während bei weiterer Beschleunigung zusätzlich der Hemmungsanker 54 sich bemerkbar macht, so daß eine besonders steile Kennlinie entsteht. In gleicher V/eise kann diese Rolle mit zwei mit einer Innenverzahnung oder aber auch zwei mit einer Außenverzahnung zusammenwirkenden Hemmungsankern ausgestattet werden oder aber nur mit einem Hemmungsanker ausgerüstet sein. Auch hier lassen sich entsprechende Varianten erstellen, indem Flansche einseitig mit einem konischen Ansatz ausgestattet sein können oder aber die Rolle durch zwischen die Flansche einbringbare Hohr-förmige Mantelstücke verlängert werden kann, Auch hier läßt sich die Verbindung jederzeit leicht herstellen, indem diese rohrförmigen Stücke beidseitig mit den entsprechenden Gewindeanschlüsseii ausgestattet werden,
Gemäß den der Neuerung zugrunde liegenden Erkenntnissen lassen sich insbesondere Bremsrollen für leichte abrollende Lasten mit geringem Aufwand erstellen., die in der Lage sind, ohne
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besondere Zwischengetriebe die ablaufende Lasten mechanisch afozuebremsen. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß praktisch alle Teile dieser Hollenbremsen sich, insbesondere wenn sie aus Kunststoff gefertigt werden, durch einfache Preßvorgänge erstellen lassen, während die Anker durch Stanzung zu erstellen sind* Aufwendige, insbesondere die Formgebung durch Zerspanung bewirkende Arbeitsgänge werden damit vermieden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, miyt einem Setz von relativ wenigen Einzelteilen Bremsen sowohl unterschiedlicher Formen als auch unterschiedlicher Bremswirkung zu gestalten. Die Bremswirkung kann hierbei sowohl in ihrer Intensität als auch in bezug auf die Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit, bei der sie einsetzt, willkürlich gesteuert werden» Darüberhinaus ist es möglich, die Bremskraft auch in Regalen oder Laufbahnen eingebauter Bremsrollen in kurzen Betriebspausen willkürlich wählbar zu verstellen» Die neuerungsgemäß ausgebildeten Rollenbremsen gestatten trotz einfacher Ausbildung das Erzielen der für Rollenbremsen als zweckmäßig erkannten Eigenschaften, insbesondere die progressive, d.h. steiler als proportional mit der Drehzahl ansteigende Bremswirkung, den leichten Anlauf und die geringe Trägheit beim Beschleunigen durch auflaufende schnelle Lasten» Ein besonders niedriges Anlaufmoment läßt sich erreichen, wenn darauf geachtet wird, daß insbesondere bei einzelnen Hemmungsankern deren Gewichtshebel so angeordnet sind/ daß sie um eine durch ihren Drehzapfen gelegte vertikale Ebene im Betriebe etwa symmetrisch pendeln, so daß etwa in der Mittelstellung entweder ein labiles oder ein stabiles Gleichgewicht herrscht. Bei Anwendung mehrerer, insbesondere die Anzahl zwei überschreitender Hemmungsanker hat es sich bewährt, darauf zu achten, daß die auf die Gewichte einwirkende Schwerkraft einander kompensierende Momente bewirkt, so daß
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möglichst in allen der Bewegungsphasen ein unter Einwirkung der Schwerkraft die Bremsrolle antreibender Hemmungsanker in seiner Tendenz kompensiert wird durch einen oder mehrere andere Anker, die in der gleichen Bewegungsphase ein hemmendes Moment bzw» ein in der Gegenrichtung antreibendes Moment ausüben, Insbesondere wenn mehrere Hemmungsanker mit einem Hemmungsrad zusammenwirken, läßt sich der durch diese bewirkte Verschleiß mindern^ indem die Hemmungsanker mindestens um ihre Breite gegeneinander versetzt arbeiten, so daß jedem Hemmungsanker eine eigene Aktionsbahn des ihnen gemeinsamen Hemmungsrades zugeordnet ist*
Die Neuerung läßt sich weiter abwandeln, ohne daß ihr Grundgedanke verlassen wird. So können auch die Hemmungsanker mit Gewichtshebeln oder ringförmige Hemmungsanker 53 bzw. 54 aus Kunststoff erstellt sein. Zweckmäßig werden hierbei zusätzliche Metallgewichte verwendeta die bspw. mit um- oder eingespritzt sind« Insbesondere Bleigewichte lassen sich auch durch Gießen, Pressen oder dergl. in Ausnehmungen der Hemmungsanker bzw. Gewichtshebel einbringen. Bewährt für Kunststoff-Hemmungsanker haben sich insbesondere Flankenformen der zugehörigen Hemmungsräder, die denen der Fig. 7 entsprechen, ähnlich abgerundet verlaufen auch die Arbeitsflächen der Hemmungsanker. Als Achse können solche aus Metall dienen, aber auch Kunststofflagerkörper haben sich bewährt. Sie können in Verbindung mit einer Metall-Steckachse verwendet werden, es ist aber auch möglich, sie mit Mutter- bzw. Schraubengewinden zum Festlegen an Rollenträgern, aber, auch zur gegenseitigen Verbindung auszustatten. Zum Aufbau auch breiterer Hollen können die üblichen Lagerkörper verwendung finden, die durch diese Verbindungsmittel oder eine gemeinsame Steckachse fusammengehalfcen sind, insbesondere an einem Ende mit einem Mutter- und am anderen mit einem Schraubengewinde gleicher Abmessungen ausgestattete Lagerkörper gestatten die Erstellung beliebig langer, kettenartig aufgebauter Achsen mit? ggf. eingeschalteten, entsprechend mit Verbindungsmittel!! ausgestatteten Distanzstücken.

Claims (1)

  1. ίΑ.266 3^5*16.5.67
    PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH . GERD MÖLLER-D. GROSSE
    Io. Mai 1967 g.mr, 7 ο 7o2
    Paul Becker, 59) Siegen, Am Witschert 32
    Schutzansprüche
    1. Bremsrolle für Rollenfordereinrichtungen zum geschwindigkeitsabhängigen Abbremsen ablaufender Lasten mit einer zwischen der Achse und dem Rollenmantel wirksamen Bremsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß als Bremsvorrichtung ein Hemmwerk(45, 48) vorgesehen ist,
    2, Bremsrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung ein Hemmungsrad (6) und einen in dieses eingreifenden, trägheitsbelasteten Hemmungsanker (7) aufweist.
    3# Bremsrolle nach Anspruch Z3 dadurch gekennzeichnet, daß der Hemmungsanker (7) mindestens einen Gewichtshebel (11) aufweist»
    4» Bremsrolle nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß Hemmungsanker (7*32) und Gewichtshebel (11,34) einstückig erstellt sind» ' ~
    5« Bremsrolle nach Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewichtshebel (34, 35) und das Gewicht (34,57) einstückig erstellt sind,
    6* Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewichtshebel (11) mit einem Gewicht (13) verbunden ist«
    PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MOLLER· D. GROSSE -2-
    7« Bremsrolle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (lj5) innerhalb eines vorgegebenen Längenbereiches des Gewichtshebels (11) verstellbar ist»
    8. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hemmungsrad (6) eine Außenverzahnung aufweist.
    9. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hemmungsrad (29) eine Innenverzahnung (28) aufweist»
    lo» Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hemmungsanker vermittels von Federn (^8) gegen das Hemmungsrad (39) vorgespannte Schaltflächen (42) aufweist,
    11» Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet,, daß Schalftflächen von Hemmungsankern als Rollkörper (42) ausgebildet sind»
    12. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Gewichtshebel (35) die Achse (36) der Bremsrolle mit Abstand bogenförmig umfassen.
    1^. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Gewichtshebel als die Achse (52) der Bremsrolle mit Abstand umfassender Ring (53/ 54) ausgebildet sind»
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    PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER. D. GROSSE
    14, Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis IJ,
    dadurch gekennzeichnet, daß Gewichtshebel derart angeordnet sind, daß ihr Schwerpunkt sich periodisch um die durch die Schwenkachse des Hemmungsankers verlaufende Vertikalebene bewegt«
    15» Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 14,
    dadurch gekennzeichnet, daß einem Hemmungsrad (6) mehr als ein Hemmungsanker (7) zugeordnet ist, und daß die Hemmungsanker vorzugsweise in gleichen Winkelabständen vorgesehen sind»
    16. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als einem Hemmungsanker diese
    so angeordnet siid, daß die von den Gewichtshebeln in Folge der Schwerkraft auf das Hemmungsrad ausgeübten Momente einander kompensieren.
    17. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
    daß bei mehr als einem in ein Hemmungsrad eingreifenden Hemmungsankern diese axial,mindestens um die Breite
    ihrer Schaltflächen versetzt,angeordnet sind*
    18. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 17* dadurch' gekennzeichnet,
    daß ihre Stirnflächen Öffnungen (14) zum Verstellen von Gewichten (15) der Gewichtshebel (U) aufweisen«
    19» Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis l8,
    dadurch gekenn ζ eich net, daß ein Flansch und ein Hemmungsrad und/oder ein Trägerkörper für Hemmungsanker einstückig als Preßteil erstellt sind·
    PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER- D. GROSSE ~4-
    2o, Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß deren Planschen (15,16) Ansatzflächen (18,19) des Trommelmantels aufweisen und mit Vorrichtungen zur gegenseitigen Verbindung ausgestattet sind*
    21» Bremstrommel nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzflächen (18,19) des Trommelmantels zur gegenseitigen Verbindung Steckgewinde (51) aufweisen.
    22. Bremsrolle nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzflächen (l8, 19) des Tromraelmantels zur gegenseitigen Verbindung Gewinde (17) aufweisen.
    23. Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (15,? l6) aus Kunststoff bestehen,
    24β Bremsrolle nach Ansprüchen 1 bis 2;?,, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzflächen des Trommelmantels konische Puhrungsflächen aufweisen»"
    25» Rollenbremse nach Ansprüchen 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzflächen (18, 19) des Trommelmantels Absätze (2o) zur Aufnahme eines elastischen Überzuges (21) aufweisen.
    26« Hollenbremse nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die für den elastischen Überzug (21) vorgesehenen Auflageflächen mit einer vorzugsweise in Form erhöhter Mantellinien ausgebildeten Riffelung (22) ausgestattet sind,
    PATENTINGENIEURE F.W, H E MM E Rl C H ■ G E R D MD UE R . D. GRO SSE
    27· Rollenbremse nach Ansprüchen 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Flansche (15,16) drehbar abstützender Lagerkörper (24) das Hemmungsrad (26) aufweist und/oder als Träger von Hemmungsankern (25) ausgebildet ist.
    28. Rollenbremse nach Ansprüchen 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß Achsen und/oder Lagerkörper (24) mit Mitteln zur gegenseitigen Verbindung ausgestattet sind.
    29« Rollenbremse nach Ansprüchen 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß Lagerkörper (24) eine Steckachse (23) umfassen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011141472A1 (de) 2010-05-12 2011-11-17 Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh Bremsförderrolle mit hemmregler
DE102010041057A1 (de) * 2010-05-12 2011-11-17 Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh Bremsförderrolle mit Hemmregler
DE102010041057B4 (de) * 2010-05-12 2013-04-25 Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh Bremsförderrolle mit Hemmregler

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