DE19646260C2 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen eines Baustoffs mit Wasser - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen eines Baustoffs mit WasserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Zubringen und Mischen
eines Baustoffs mit Wasser in einem Mischgefäß, das durch eine aus einem Vorrats
behälter den Baustoff vertikal oder schräg von unten nach oben zubringende Förderein
richtung von oben beschickbar ist und ein durch einen Antriebsmotor über eine Welle
drehbares Rührwerk enthält.
Eine derartige Mischvorrichtung ist aus der DE-AS 24 07 657 bekannt. Als Förderein
richtung wird in dieser bekannten Mischvorrichtung eine Drehscheibe verwendet, die
gegen eine von unten nach oben schräg verlaufende Seitenwand des Vorratsbehälters
anliegt und über ihren Umfang verteilt Randausnehmungen für die Mitnahme von dem
Mischgefäß zuzubringendem Baustoffmaterial aufweist. Das Mischgefäß ist mit seiner
Eingangsöffnung angrenzend an den oberen Rand der schräg verlaufenden Seitenwand
derart angeordnet, daß durch die Randausnehmungen mitgenommenes Baumaterial
durch eine Wandausnehmung der Seitenwand hindurch in das Mischgefäß übertritt.
Zum Antrieb der Drehscheibe ist zusätzlich zu dem Antriebsmotor für das Rührwerk ein
Antriebsmotor vorgesehen, der an der Außenseite der schräg verlaufenden Seitenwand
des Vorratsbehälters angebracht ist.
Die vorliegende Erfindung schafft eine gegenüber diesem Stand der Technik verbes
serte Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, die bei mindestens gleicher Leistungs
fähigkeit konstruktiv wesentlich vereinfacht ist.
Die neue Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Förder
einrichtung eine Zubringerschnecke umfaßt, die in einem zu der Welle koaxialen
Ringkanal angeordnet und durch den Antriebsmotor über die Welle mit dem Rührwerk
drehbar ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erfordert nur einen einzigen Antriebsmotor, über
den sowohl die Fördereinrichtung für die Zuführung des Baustoffmaterials aus dem
Behälter in das Mischgefäß als auch das Rührwerk des Mischgefäßes angetrieben
werden kann. Darüber hinaus kann durch die Schneckenfördereinrichtung das
Baustoffmaterial mit geringerem Aufwand an Motorleistung als durch die aus dem
Stand der Technik bekannte Förderdrehscheibe zugeführt werden, weil die gegen die
Seitenwand des Vorratsbehälters anliegende Förderscheibe höhere Reibungsverluste
verursacht und zur Mitnahme des Baustoffmaterials durch die weit vom Drehpunkt ent
fernt am Rand der Drehscheibe vorgesehenen Ausnehmungen ein hohes Motordreh
moment aufgewandt werden muß.
Die Fördereinrichtung kann innerhalb des Vorratsbehälters oder angrenzend an eine ins
besondere von unten nach oben schräg verlaufende Seitenwand außerhalb des Vor
ratsbehälters angeordnet sein, wobei in letzterem Fall dem Ringkanal Baustoffmaterial
durch eine in der betreffenden Seitenwand des Vorratsbehälters vorgesehene Öffnung
zugeführt werden kann.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit einer innerhalb des Vorratsbehäl
ters angeordneten Fördereinrichtung erstreckt sich der Ringkanal vertikal von einem,
insbesondere ebenen, Boden des Vorratsbehälters; und nahe dem Boden ist ein Mate
rialeinlaß für den Eintritt von Baustoffmaterial aus dem Vorratsbehälter in den Ring
kanal vorgesehen. Vorzugsweise ist der Materialeinlaß als Ringöffnung ausgebildet,
durch die die Zubringerschnecke aus dem Ringkanal heraus, vorzgusweise bis zum
Boden des Vorratsbehälters, vorsteht. Insbesondere das Vorstehen der Förderschnecke
aus der Ringöffnung trägt zu einem kontinuierlichen Materialeintrag in den Ringkanal
bei, weil zu fördernder Baustoff leicht auf den vorstehenden und dadurch freiliegenden
Abschnitt der Förderstrecke gelangen kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist vorgesehen, daß
die Durchlaßfähigkeit der durch den Ringkanal und die Förderschnecke gebildeten För
dereinrichtung in Förderrichtung abnimmt, so daß es zu einer Verdichtung des geförder
ten Materials kommt, wobei diese Verminderung der Durchlaßfähigkeit z. B. dadurch
bewirkt werden kann, daß wenigstens der Außendurchmesser des Ringkanals von
unten nach oben, vorzugsweise entsprechend einem Konus, abnimmt. Alternativ kann
die Ganghöhe der Zubringerschnecke in Förderrichtung verringert werden. Durch die
Verdichtung ergeben sich mehrere Vorteile. Zum einen kann die Luftdurchlässigkeit des
geförderten Materials soweit verringert werden, daß durch die Schneckenfördereinrich
tung auf das in dem Vorratsbehälter befindliche Baumaterial ein Sog ausgeübt wird, so
daß es kontinuierlich nachrückt und somit ein gleichmäßiger Materialeintrag in die
Schneckenfördereinrichtung gewährleistet ist. Zum andern kann durch die Verdichtung
eine gewisse Entlüftung des Baustoffmaterials derart erreicht werden, daß in der
Mischkammer keine störenden Luftblasen hochpuffen, die bei nicht entlüftetem Bau
stoffmaterial insbesondere dann auftreten können, wenn das mit Wasser gemischte
Baumaterial unter hohem Druck durch einen Schneckenförderer aus der Mischkammer
abgeführt wird. Durch hochpuffende Luftblasen kann aus der Mischkammer feuchtes
Material herausgeschleudert werden, das in die Trockenzone des Mischgefäßes oder
sogar den Vorratsbehälter gelangt und dort z. B. eine die Materialförderung störende
Klumpenbildung verursachen kann.
Vorzugsweise ist das Mischgefäß wenigstens teilweise rundzylindrisch und wie der
Ringkanal koaxial zu der Welle angeordnet, wobei das Mischgefäß darüber hinaus
durch den Boden des Vorratsbehälters geführt und außerhalb des Vorratsbehälters an
dem Mischgefäß eine Austrittsöffnung für die Abfuhr von gemischtem Material vorge
sehen sein kann.
Insbesondere bei rundzylindrischer Ausbildung des Mischgefäßes kann der Ringkanal
konstruktiv vorteilhaft zwischen dem Mischgefäß und einer das Mischgefäß umgeben
den Außenwand des Ringkanals gebildet sein.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich
das zur Verringerung der Bauhöhe der Vorrichtung ggf. durch den Boden des Vorrats
behälters hindurch erstreckende Mischgefäß eine solche Länge aufweist, daß es nicht
zu einem Überlauf von in dem Mischgefäß aufsteigendem Wasser in den Vorratsbehäl
ter mit den bereits genannten nachteiligen Folgen kommen kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß am
Ringkanalauslaßende eine Führungseinrichtung zum Leiten von angefördertem Bau
stoffmaterial in das Mischgefäß angeordnet ist. Diese Führungseinrichtung kann eine in
Richtung der Wellenachse im Abstand zu dem Ringkanalauslaßende angeordnete Kappe
aufweisen, die von unten nach oben angefördertes Baustoffmaterial nach innen zum
Übertritt in das, vorzugsweise koaxial zu der Schneckenfördereinrichtung angeordnete,
Mischgefäß drückt. Als Bestandteil einer solchen Führungseinrichtung kommt auch ein
über einen ringförmigen Materialauslaß des Ringkanals hinaus verlängerter Außen
wandabschnitt des Ringkanals in Betracht, welcher eine Führung des Materials radial in
eine Richtung mit einer Komponente in Richtung zu dem Mischgefäß bewirkt. Bei
Abwinklung des Wandabschnitts könnte sogar eine Materialumlenkung erfolgen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Führungseinrichtung eine
Überlaufrückführung für aus dem Vorratsbehälter überschüssig angefördertes Bau
stoffmaterial auf, wobei diese Überlaufrückführung insbesondere eine zwischen dem
Rand der Kappe und dem verlängerten Außenwandabschnitt gebildete Ringöffnung
aufweist. Durch eine solche Überlaufrückführung kann eine von schwankenden Förder
leistungen der Schneckenfördereinrichtung unabhängige, in hohem Maße gleichmäßige
Beschickung des Mischgefäßes erfolgen. Überschüssiges Material gelangt zurück in
den Vorratsbehälter.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Zubringerschnecke an die
Welle an- und von der Welle abkoppelbar, so daß z. B. in einer Endphase des Betriebs
der Vorrichtung die Materialbeschickung zum Mischbehälter abgebrochen werden kann,
wonach im Mischbehälter noch die dort vorhandenen Materialmengen vermischt und
dann ausgetragen werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können z. B. zu Reinigungs
zwecken die Fördereinrichtung, das Mischgefäß und/oder die Führungseinrichtung
wenigstens teilweise als von der Vorrichtung abnehmbare Teile vorgesehen sein, wobei
vorzugsweise der Antriebsmotor unter Abkupplung von der Welle zur Freigabe der
abzunehmenden Teile verschwenkbar ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich
auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert und beschrie
ben werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung mit einer innerhalb eines Vorratsbehälters angeordneten
Schneckenfördereinrichtung und einem durch einen Boden des Vorratsbehälters
geführten Mischgefäß, und
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit
einer einen Schneckenförderer und ein Mischgefäß umfassenden Baugruppe, die
außenseitig an einem Vorratsbehälter angebracht ist.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist in der Fig. 1 ein Vorratsbehälter bezeichnet, der ein Bau
stoffmaterial, wie z. B. Gips aufnehmen kann.
Der auf einem Fahrgestell 2 montierte Vorratsbehälter 1 weist in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel schräge Seitenwände 3 und 4 sowie einen ebenen Boden 5 auf.
An der offenen Oberseite des Behälters 1 ist eine für Baustoff durchlässige Abdecklage
6 vorgesehen. Die Abdecklage 6 weist Spitzen auf, durch die z. B. aufgelegte Papier
säcke mit Baustoff zur Entleerung über den Vorratsbehälter aufgerissen werden kön
nen. Mit dem Bezugszeichen 7 ist in der Fig. 1 ein Elektromotor bezeichnet, dessen
Motorwelle in Verbindung mit einer Antriebswelle 8 für ein Rührwerk 9 und für eine
Exzenter-Schneckenpumpe 10 steht. Das einen schneckenartig ausgebildeten Teil 11
umfassende Rührwerk 9 ist in einem Mischbehälter 12 untergebracht, welcher in dem
gezeigten Ausführungsbeispiel rundzylindrisch als durch den Boden 5 des Vorratsbehäl
ters 1 geführtes Rohr ausgebildet und koaxial zu der Antriebswelle 8 angeordnet ist.
Oberhalb eines zur unmittelbaren Vermischung von Wasser und Baustoff vorgesehenen
unteren Endteils des Rührwerks 9 mündet in den Mischbehälter 12 ein Anschlußrohr
stück 13 für die Zufuhr von Wasser ein. Der oben offene Mischbehälter 12 weist an
seinem unteren Ende eine Öffnung 14 auf, über die er mit der Schneckenpumpe 10 in
Verbindung steht. Die Schneckenpumpe 10 weist an ihrem der Öffnung 14 gegenüber
liegenden Auslaßende ein Anschlußstück 15 zur Verbindung mit einem das Mischgut
an einen gewünschten Ort leitenden Schlauch auf.
Mit dem Bezugszeichen 16 ist in der Fig. 1 eine Förderschnecke bezeichnet, welche in
einem Ringkanal angeordnet ist, der zwischen einem zu der Antriebswelle koaxialen,
von dem Boden 5 des Vorratsbehälters 1 vorstehenden Innenwandteil 17 und einem
Außenwandteil 18 gebildet ist. Das zu der Antriebswelle 8 ebenfalls koaxial angeord
nete Außenwandteil 18 ist über in der Fig. 1 nicht gezeigte Halterungselemente mit
dem Vorratsbehälter 1 verbunden. Die Förderschnecke weist an ihrem oberen Ende
einen Bügel 19 auf, der sich im wesentlichen radial zu der Antriebswelle 8 erstreckt
und an die Welle 8 über eine Kupplung 20 ankoppelbar ist. Bei der schematisch darge
stellten Kupplung 20 handelt es sich um eine Zahnkupplung, die über einen Hebel 21
betätigt werden kann, wobei in der Fig. 1 die die Wirkverbindung zwischen der Kupp
lung 20 und dem Hebel 21 herstellenden Teile nicht gezeigt sind.
An seinem unteren Ende weist der durch das Innenwandteil 17 und das Außenwandteil
18 gebildete Ringkanal eine ringförmige Materialeintrittsöffnung 22 auf, die im Abstand
zu dem Boden 5 des Vorratsbehälters 1 angeordnet ist. Wie der Fig. 1 zu entnehmen
ist, steht die Zubringerschnecke 16 aus dieser Ringöffnung heraus vor und erstreckt
sich in dem gezeigten Ausführungsbeispiel fast bis zu dem Boden 5 des Vorratsbehäl
ters 1. Im Unterschied zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel könnte die Zubringer
schnecke 16 sogar auf dem Boden 5 aufsitzen.
Wie der Fig. 1 ferner entnommen werden kann, ist zur Führung des Fördergutes das
Außenwandteil 18 am oberen Ende der Zubringerschnecke 16 über die Zubringer
schnecke hinaus um einen Wandabschnitt 23 verlängert, wobei die Länge dieses
Abschnitts größer als bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sein könnte.
Die Zubringerschnecke 16 stabilisierende, die Schneckengänge am Außenrand verbin
dende Stege sind in der Fig. 1 nicht gezeigt.
Mit dem Bezugszeichen 24 ist in der Fig. 1 eine koaxial zu der Antriebswelle 8 ange
ordnete Kappe bezeichnet, durch deren Boden die Antriebswelle 8 geführt ist. Die
Kappe 24 ist über nicht gezeigte Verbindungsteile mit dem Außenwandteil 18 der
Schneckenfördereinrichtung verbunden. Der in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ebene Bodenteil der Kappe 24 ist in Richtung der Achse der Antriebswelle 8 im
Abstand zu einem ringförmigen Materialauslaß 25 des Ringkanals angeordnet.
Zwischen dem Kappenrand und dem verlängerten Abschnitt 23 des Außenwandteils
18 ist eine im wesentlichen ringförmige, nur durch nicht gezeigte Verbindungsteile
unterbrochene Überlauföffnung 26 gebildet.
Zur Benutzung der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung wird der Vorratsbehälter 1 mit
einem Baustoff gefüllt, z. B. mit Gipspulver, wobei während des weiteren Betriebs der
Vorrichtung nach Bedarf nachgefüllt werden kann. Nachdem ggf. die Zubringer
schnecke 16 über den Hebel 21 und die Kupplung 20 mit der Antriebswelle 8 verbun
den worden ist, wird der Elektromotor 7 in Betrieb genommen, welcher dann gleichzei
tig das Rührwerk 9 und die Zubringerschnecke 16 sowie die Schnecke der Schnecken
pumpe 10 dreht.
Durch die Drehung der Zubringerschnecke 16 wird in dem Vorratsbehälter 1 vorhan
denes Baumaterial in den zwischen dem Innenwandteil 17 und dem Außenwandteil 18
gebildeten Ringkanal eingetragen, wobei in dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Ein
trag effizient und gleichmäßig zum einen dadurch erfolgt, daß die Zubringerschnecke
16 über die Ringöffnung 22 des Ringkanals hinaus vorsteht und damit Baumaterial
ungehindert von der Seite her auf die Förderfläche der Zubringerschnecke 16 nach
geschoben werden kann. Durch die im gezeigten Ausführungsbeispiel konische Ausbil
dung der Schneckenfördereinrichtung kommt es mit zunehmender Förderhöhe zu einer
zunehmenden Verdichtung des Baumaterials unter Luftabschluß nach oben derart, daß
durch die Schneckenfördereinrichtung ein die Materialnachförderung begünstigender
Sog ausgeübt wird, der ferner zu einem in hohem Maße gleichmäßigen Materialeintrag
in den Ringkanal beiträgt.
Das aus der ringförmigen Auslaßöffnung 25 austretende Material wird durch den ver
längerten Wandabschnitt 23 des Außenwandteils 18 in eine Richtung mit einer Kom
ponente radial nach innen zur Antriebsachse 8 geleitet und gelangt so in das Misch
gefäß 12. Bei zu starker Materialanförderung kommt es an dem ebenen Bodenteil der
Kappe 24 zu einem Aufstau und einer Verteilung des Materials. Einerseits gelangt Bau
stoffmaterial in das Mischgefäß 12. Andererseits kann Baumaterial durch die Ringöff
nung 23 zurück in den Vorratsbehälter 1 fallen. Durch die Möglichkeit der Rückführung
überschüssigen Baumaterials in den Vorratsbehälter 1 kann auch bei Schwankungen
der Anförderung von Baustoff durch die Zubringerschnecke 16 eine gleichmäßige
Beschickung des Mischgefäßes 12 gewährleistet werden.
Das in das Mischgefäß 12 gelangte Material wird zunächst im oberen Teil des Misch
gefäßes durch den schneckenartigen Teil 11 des Rührwerks 9 umgewälzt und dabei
gleichzeitig dem unteren Teil der Mischkammer zugefördert, wo über das Rohr
anschlußstück 13 Wasser zum Mischen mit dem Baustoff zugeführt wird. Das dick
flüssige Mischgut gelangt durch die Öffnung 14 in der Mischkammer 12 in die
Schneckenpumpe 10 und wird abgefördert, wobei es durch einen an das Anschluß
stück 15 angeschlossenen Schlauch an eine gewünschte Verarbeitungsstelle geleitet
werden kann.
Durch die Verdichtung in der Schneckenfördereinrichtung wird nicht nur vorteilhaft ein
Saugeffekt erzielt, sondern das Baustoffmaterial wird auch weitgehend entlüftet, so daß es im
Mischkammerbereich nicht zu unerwünschter Luftblasenbildung kommt.
Es wird nun auf die Fig. 2 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit
derselben, jedoch mit dem Buchstaben a versehenen Bezugszahl wie bei dem voran
gehend gezeigten Ausführungsbeispiel bezeichnet sind.
Das in der Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1 dadurch, daß eine der Antriebsmotor 7a, die Schnecken
fördereinrichtung, daß Mischgefäß 12a und die Schneckenpumpe 10a umfassende
Baueinheit nicht teilweise innerhalb eines Vorratsbehälters 1a angeordnet, sondern an
einer schräg verlaufenden Seitenwand 4a dieses Vorratsbehälters angebracht ist. Fer
ner ist die Schneckenfördereinrichtung nicht wie bei dem Ausführungsbeispiel von Fig.
1 konisch, sondern rundzylindrisch ausgebildet.
Mit der Bezugszahl 27 ist in der Fig. 2 eine Einlaßöffnung für einen zylindrischen,
zwischen dem Außenwandteil 18a und dem Innenwandteil 17a gebildeten Ringkanal
bezeichnet. Zur Bildung dieser Einlaßöffnung ist ein entsprechender Durchbruch in der
schrägen Seitenwand 4a und in dem Außenwandteil 18a der Schneckenförder
einrichtung vorgesehen. Mit 28 ist eine Überlauföffnung am oberen Ende der eine
Zubringerschnecke 16a umfassenden Schneckenfördereinrichtung bezeichnet. Die
genannten Öffnungen erfüllen dieselben Funktionen wie die Öffnungen 22 und 23 bei
dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1, können aber aufgrund der Anbringung der
erwähnten Baugruppe an der Außenseite des Vorratsbehälters 1a nicht wie diese ring
förmig ausgebildet sein.
Bei dem in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Kupplungseinrichtung zur
Verbindung der Förderschnecke 16a mit der Antriebswelle 8a nicht dargestellt.
Ein weiterer Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 besteht darin, daß die
Kappe 24a an der Motorbaueinheit 7a befestigt ist. Die Kappe mit der Motorbaueinheit
7a kann z. B. zum Zwecke der Reinigung der Schneckenfördereinrichtung und des
Mischgefäßes abgenommen werden.
Claims (23)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Zubringen und Mischen eines Baustoffs mit Was
ser in einem Mischgefäß (12), das durch eine aus einem Vorratsbehälter (1) den
Baustoff vertikal oder schräg von unten nach oben zubringende Fördereinrichtung
von oben beschickbar ist und ein durch einen Antriebsmotor (7) über eine Welle (8)
drehbares Rührwerk (9) enthält,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung eine Zubringerschnecke (16) aufweist, die in einem zu
der Welle (8) koaxialen Ringkanal angeordnet und durch den Antriebsmotor (7)
über die Welle (8) gemeinsam mit dem Rührwerk (9) drehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung innerhalb des Vorratsbehälters (1) oder angrenzend an
eine, insbesondere von unten nach oben schräg verlaufende, Seitenwand (4a) des
Vorratsbehälters angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Ringkanal vertikal von einem, insbesondere ebenen, Boden (5) des
Vorratsbehälters (1) erstreckt und nahe dem Boden (5) ein Materialeinlaß (22) in
den Ringkanal vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Materialeinlaß als Ringöffnung (22) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zubringerschnecke (16) durch die Ringöffnung (22) aus dem Ringkanal
heraus, vorzugsweise bis zu dem Boden (5) des Vorratsbehälters (1), vorsteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens der Außendurchmesser des Ringkanals von unten nach oben zur
Verdichtung des geförderten Baustoffmaterials, insbesondere entsprechend einem
Konus, abnimmt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ganghöhe der Zubringerschnecke variiert, insbesondere zur Verdichtung
des geförderten Baustoffmaterials in Förderrichtung abnimmt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mischgefäß (12) wenigstens teilweise rundzylindrisch ausgebildet und daß
es koaxial zu der Welle (8) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mischgefäß (12) durch den Boden (5) des Vorratsbehälters (1) geführt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mischgefäß (12) eine den Austritt von aufsteigendem Wasser entgegen
der Baustoffeintrittsrichtung verhinderte Längenausdehnung aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringkanal zwischen dem Mischgefäß und einer Ringkanalaußenwand
gebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ringkanalauslaßende eine Führungseinrichtung zum Leiten des angeförder
ten Baustoffmaterials in das Mischgefäß (12) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung eine in Richtung der Achse der Welle (8) im Abstand
zu dem Ringkanalauslaßende angeordnete Kappe (24) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Ringkanalauslaßende eine ringförmige Materialauslaßöffnung (25)
vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung einen über die ringförmige Materialauslaßöffnung (25)
des Ringkanals hinaus verlängerten, ggf. abgewinkelten, Außenwandabschnitt (23)
aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung eine Überlaufrückführung (26) für aus dem Vorrats
behälter überschüssig angefördertes Material aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überlaufrückführung eine zwischen dem Rand der Kappe (24) und dem
verlängerten Außenwandabschnitt (23) gebildete Ringöffnung (26) aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zubringerschnecke (16) an die Welle an- und von der Welle abkoppelbar
ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Kupplungseinrichtung (20) eine mechanische Kupplung, insbesondere eine
Zahnkupplung, oder eine elektrische Magnetkupplung vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungseinrichtung (20) in Richtung der Achse der Welle (8) oberhalb
des Mischbehälters (12) und insbesondere zwischen dem Mischbehälter (12) und
der Kappe (24) vorgesehen ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zubringerschnecke (16) über einen an ihrem oberen Ende angebrachten,
sich radial zu der Welle (8) erstreckenden Bügel (19) an der Welle angebracht ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung, das Mischgefäß (12) und/oder die Führungseinrichtung
(23, 24) wenigstens teilweise als von der Vorrichtung abnehmbare Teile
ausgebildet sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor (7) unter Abkopplung von der Welle (8) verschwenbkar ist.
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| DE1996146260 Expired - Fee Related DE19646260C2 (de) | 1996-11-09 | 1996-11-09 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen eines Baustoffs mit Wasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19646260C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2407657A1 (de) * | 1974-02-18 | 1975-08-28 | Pft Putz & Foerdertech | Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen eines baustoffs mit wasser |
-
1996
- 1996-11-09 DE DE1996146260 patent/DE19646260C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2407657A1 (de) * | 1974-02-18 | 1975-08-28 | Pft Putz & Foerdertech | Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen eines baustoffs mit wasser |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Zyklomat mit eund ohne Wassertank. In: Prospekt der Fa. Zyklos Metallbau KG, Vaihingen/Enz, 4/1974 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19646260A1 (de) | 1998-05-14 |
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