DE19629941C2 - Alkydharz-Decklack - Google Patents

Alkydharz-Decklack

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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen cremig eingestellten Decklack auf Wasserbasis gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Decklack ist bereits bekannt (DE 90 11 388 C1). Der bekannte Lack besitzt an sich hervorragende Eigen­ schaften, also insbesondere ein hohes Deckvermögen, guten Verlauf, schnelle Trocknung, Wasserfestigkeit und lange La­ gerstabilität. Jedoch läßt sein Glanz noch zu wünschen üb­ rig. Auch ist er relativ kompliziert zusammengesetzt. So besteht das Alkydharz aus insgesamt drei aufeinander abge­ stimmten Alkydharzkomponenten, nämlich einem teilneutrali­ sierten kurzöligen Alkydharz, einem verlaufshemmenden Al­ kydharz und einem wasserfesten Alkydharz, während das Ver­ dickungsmittel aus zwei aufeinander abgestimmten Komponen­ ten, nämlich einem Acrylharz auf der Basis von Methacryl­ säure und einem Polyurethan zusammengesetzt ist.
Aus US 4,016,312 geht ein Lack auf Wasserbasis aus einem Acrylharz und einem Alkydharz hervor. Das Acrylharz wirkt dabei als Emulgator für die in Wasser unlöslichen Al­ kydharzteilchen. Durch das Acrylharz werden die Eigenschaf­ ten des Alkydharzes, insbesondere dessen Glanz, jedoch er­ heblich beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Alkydharz-Decklack auf Wasserbasis bereitzustellen, der in jeder Hinsicht gleich gute Eigenschaften wie der bekannte Alkydharz-Decklack auf­ weist, jedoch einen höheren Glanz besitzt und wesentlich einfacher aufgebaut und damit schneller und kostengünstiger herstellbar ist.
Dies wird erfindungsgemäß mit dem im Anspruch 1 gekenn­ zeichneten Alkydharz-Decklack erreicht. In den Unteransprü­ chen sind vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemä­ ßen Decklacks wiedergegeben.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß, wenn ein be­ stimmtes Copolymer, nämlich ein Copolymer aus 30 bis 60 Gew.-% Ethylacrylat, 25 bis 50 Gew.-% Methacrylsäure und 5 bis 25 Gew.-% eines oberflächenaktiven Monomeren mit Urethangruppen, als einziges Verdickungsmittel eingesetzt wird, das Alkydharz aus einem einzigen kurzöligem Alkydharz bestehen kann, und zwar einem Alkydharz aus konjugierter Ricinenfettsäure und Sojaöl. Zudem wird der Glanz deutlich verbessert.
Ein Copolymeres als Verdickungsmittel, das aus Ethylacry­ lat, Methacrylsäure und einem oberflächenaktiven Monomeren mit Urethangruppen besteht, ist aus EP 0 350 414 B1 be­ kannt. Das oberflächenaktive Monomere mit Urethangruppen wird z. B. aus einem Ethylen- oder Propylenglykol-Acrylat oder -Methacrylat-Halbester gebildet, dessen freie OH- Gruppe unter Bildung einer Urethangruppe mit einem Diisocyanat umgesetzt wird, wobei die zweite Cyanatgruppe des Diisocyanats mit einer ethoxilierten oberflächenaktiven Verbindung beispielsweise einem Fettsäureamin oder -alkohol oder einem Phenol umgesetzt wird.
Der erfindungsgemäße Lack zeichnet sich durch optimale Ver­ lauf- und Verarbeitungseigenschaften aus. Eine Läuferbil­ dung beim Naßfilm tritt selbst bei einer Schichtdicke von 150 µm nicht auf. Eine Schleierbildung ist nicht zu beob­ achten. Nach dem Durchtrocknen nach ca. 3 bis 4 Tagen weist der Lack einen Glanz von 90% und mehr, gemessen mit einem Glanzmeßgerät mit einem Winkel von 60°, auf.
Der erfindungsgemäße Decklack weist vorzugsweise folgende Zusammensetzung auf:
35-45 Gew.-% Wasser,
25-35 Gew.-% Pigment,
15-25 Gew.-% Alkydharz aus 61-65 Gew.-% konjugierter Ricinenfettsäure und 35-39 Gew.-% Sojaöl,
3-10 Gew.-% Verschlichtungsmittel auf Glykolbasis,
0,1-0,8 Gew.-% Copolymeres aus 30-60 Gew.-% Ethylacrylat, 25-50 Gew.-% Methaycrylsäure und 5 bis 25 Gew.-% eines oberflächenaktiven Monomeren mit Urethangruppen als Verdickungsmittel,
0,3-0,8 Gew.-% Trocknungsmittel,
0,05-0,4 Gew.-% Hautverhinderungsmittel,
0,1-0,3 Gew.-% Ammoniak.
Bei einem Weißlack wird als Pigment vorzugsweise ein Ge­ misch aus Titandioxid und Bariumsulfat im Gewichtsverhält­ nis 2 : 1 bis 4 : 1 verwendet.
Das Verschlichtungsmittel auf Glykolbasis besteht vorzugs­ weise aus einem Gemisch aus Propylenglykol, Butylglykol und Butyldiglykol in einem Gewichtsverhältnis von 3 bis 6 Ge­ wichtsteile Butylglykol und 3 bis 6 Gewichtsteile Butyl­ diglykol pro Gewichtsteil Propylenglykol.
Als Trocknungsmittel kann z. B. ein Kobalt-Zirkonium- Carboxylat verwendet werden, und als Hautverhinderungsmit­ tel Methylethylketoxim.

Claims (5)

1. Cremig eingestellter Decklack auf Wasserbasis, der als Filmbildner ausschließlich 15-25 Gew.-% eines Alkydharzes enthält und 0,1-0,8 Gew.-% eines Acrylat­ verdickungsmittels aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkydharz ein kurzöliges Alkydharz aus konju­ gierter Ricinenfettsäure und Sojaöl ist und das Acry­ latverdickungsmittel aus einem Copolymeren aus 30-60 Gew.-% Ethylacrylat, 25-50 Gew.-% Methacryl­ säure und 5-25 Gew.-% eines oberflächenaktiven Mono­ meren mit Urethangruppen besteht.
2. Decklack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassergehalt 35-45 Gew.-% beträgt.
3. Decklack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölgehalt des kurzöligen Alkydharzes 36-39 Gew.-% beträgt.
4. Decklack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Pigmentgehalt mindestens 25 Gew.-% beträgt.
5. Decklack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er bis zu 10 Gew.-% eines Ver­ schlichtungsmittels auf Glykol-Basis enthält.
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