DE19620754C2 - Quellauslaß - Google Patents
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Quellauslass für Luft mit ei
nem Gehäuse, welches eine Quellauslassfläche umfängt, wobei
die Quellauslassfläche aus einem Lochblech besteht und der
Quellauslassfläche Luftleitlamellen vorgeschaltet sind.
Wesentliches Merkmal eines Quellauslasses ist, dass die
Quellauslassfläche mit einer relativ niedrigen Luftge
schwindigkeit angefahren werden muss, damit die Luft prakt
isch ohne grossen Ausbreitungswinkel aus dem Quellauslass
austritt. Die Luft "quillt" aus dem Quellauslass. Dies ist
aber auch gleichzeitig das Problem des Quellauslasses, da
durch einen Quellauslass relativ geringe Luftmengen einem
Raum zugeführt werden können.
Deshalb finden derartige Quellauslässe auch meist nur als
Bodenauslässe Anwendung, da sich hier eine kühlere Luft
schicht ohne grosse Zugerscheinungen von unten nach oben
aufbauen kann. Als Deckenauslässe, durch die normalerweise
eine grössere Luftmenge einem Raum zugeführt werden soll,
finden Quellauslässe selten Anwendung.
Aus der DE 42 13 812 A1 ist ein Luftauslass zur Erzeugung
einer turbulenzarmen Verdrängungsströmung bekannt, wobei in
einem Gehäuse eine Seitenwand mit Perforierungen versehen
ist, hinter welcher aufwärtsgerichtete Lamellen starr aus
einem Blech herausgeformt sind. Diese bewirken, dass nur
eine ganz bestimmte, einmalig einstellbare und wählbare
Richtung beim Ausströmen von Luft aus dem Luftauslass mög
lich ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ei
nen Quellauslass der o. g. Art zu entwickeln, mit dem rela
tiv viel Luft in einen Raum eingebracht werden kann, so
dass ein derartiger Quellauslass auch bevorzugt als Decken
auslass Anwendung finden kann.
Zur Lösung diese Aufgabe führt in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1, dass jede Luftleitlamelle
eine Drehachse aufweist und mit der Luftleitlamelle andern
ends der Drehachse eine Lasche und diese über ein Gelenk
mit einem Schubstreifen verbunden ist und die Luftleitla
mellen zumindest teilweise mit einem gemeinsamen Schub
streifen verbunden sind, wobei vor den Luftleitlamellen im
Gehäuse ein Gleichrichter vorgesehen ist.
Diese Luftleitlamellen haben den grossen Vorteil, dass die
in den Quellauslass eintretende Quelluft grossflächig auf
die gesamte Breite der Quellauslassfläche verteilt werden
kann, so dass auch aus der gesamten Quellauslassfläche die
Luft herausquillt und nicht nur aus einigen wenigen Stellen
herausfällt, sofern der Quellauslass als Deckenauslass ein
gesetzt wird.
Hierdurch ist es möglich, diese Quellauslässe mit relativ
höheren Luftmengen zu belasten, da durch die Luftleitla
mellen die Austrittsfläche wesentlich vergrössert wird.
Die Luftleitlamellen haben ferner den Vorteil, dass eine
Ablenkung der Luft stattfinden kann. Durch unterschiedliche
Einstellung der Luftleitlamellen kann die Luft nach belie
biger Seite aus dem Quellauslass ausgebracht werden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sollen die Luft
leitlamellen zumindest teilweise mit einem gemeinsamen
Schubstreifen verbunden sein, so dass sie auch gemeinsam
verstellbar sind. Wie diese Verstelleinrichtung ausge
staltet ist, ist von untergeordneter Bedeutung. Bspw. sind
hier mechanisch, elektrische oder pneumatische Antriebe
denkbar.
In einem einfachen Ausführungsbeispiel kann der Schub
streifen über einen Hebel hin- und herbewegt und damit die
Luftleitlamelle in ihrer Stellung verändert werden. Hierzu
ist es notwendig, dass die Luftleitlamellen gelenkig mit
dem Schubstreifen verbunden sind. Die gelenkige Verbindung
kann über eine Niet, eine ausgezogene Niet, einen Stift od.
dgl. erfolgen.
Der Einfachheit halber kann der Hebel, beispielsweise einer
Luftleitlamelle aufgeschoben sein, so dass er ebenfalls um
die Drehachse dreht, die auch für die Luftleitlamelle
selbst vorgesehen ist.
Bevorzugt soll dabei der Hebel in einer Richtung durch
beispielsweise eine Bedienperson bewegbar sein, während
eine Rückholfeder vorgesehen ist, die den Hebel, sofern er
freigegeben wird, in eine Ausgangslage zurückzieht. Auch
hier sind viele Möglichkeiten denkbar, die vom Erfindungs
gedanken umfasst sein sollen.
Damit eine bessere Verteilung der Luft auf die gesamte Flä
che des Lochbleches bzw. der Quellauslassfläche stattfin
det, ist zwischen den Luftleitlamellen und einem Luftein
lass der Gleichrichter vorgesehen. Dieser Gleichrichter
könnte bspw. aus einem weiteren Lochblech bestehen. Vor
diesem Gleichrichter wird die Luft gestaut, so dass sie
sich bereits auf die gesamte Fläche des Gleichrichters ver
teilt, durch den Gleichrichter strömt und so auch die
Quellauslassfläche vollständig mit Luft beaufschlagt.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen
Quellauslaß;
Fig. 2 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Seitenan
sicht des Quellauslasses gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Ansicht
von oben auf den Quellauslaß gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Ansicht
von oben eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Quell
auslasses entsprechend Fig. 3.
Ein erfindungsgemäßer Quellauslaß R weist gemäß Fig. 1
eine Quellauslaßfläche 1 auf, welche, bevorzugt umlaufend,
von Randkante 2 eines Gehäuses 3 umgeben ist. Dieses
Gehäuse 3 ist in etwa kastenförmig ausgebildet (siehe Fig.
2), wobei in das Gehäuse 3 zusätzlich ein Gleichrichter 4
eingesetzt sein kann. Beispielsweise kann dieser Gleich
richter 4 aus einer Lochplatte bestehen. Ferner befindet
sich in einer Rückwand 6 des Gehäuses 3 eine Öffnung 7, in
welche ein Einlaßstutzen 8 für Zuluft eingesetzt ist.
Die Quellauslaßfläche 1 besteht bevorzugt aus einem
Lochblech 5, welches entweder auf die Randkanten 2
aufgelegt oder in eine frontwärtige Öffnung des Gehäuses 3
eingesetzt ist. Diese Ausgestaltung erfolgt entsprechend
den persönlichen Wünschen. Auch ist es möglich, wie in
Fig. 3 gezeigt, daß die Randkanten 2 Teil eines Einsatzes
9 sind, der stutzenartig in das Gehäuse 3 eingeschoben ist.
Wesentlich bei der vorliegenden Erfindung ist, daß der
Quellauslaßfläche 1 Luftleitlamellen 10 vorgeschaltet sind.
Diese Luftleitlamellen sind handelsüblich und weisen
beispielsweise mit dem Einsatz 9 eine Drehachse 11 auf, um
den die Luftleitlamelle 10 gedreht werden kann. Beispiele
derartige Luftleitlamellen sind in der EP 0 386 717
beschrieben.
Gemäß Fig. 3 können die einzelnen Luftleitlamellen 10
separat bewegt und damit der aus der Quellauslaßfläche 1
austretende Luftstrahl je nach Wunsch beeinflußt werden.
Gemäß Fig. 4 sind allerdings Luftleitlamellen 10.1 über
jeweils eine Lasche 12 sowie ein Gelenk 13 mit einem
gemeinsamen Schubstreifen 14 verbunden, so daß bei einer
Bewegung dieses Schubstreifens 14 in Richtung des
Doppelpfeiles 15 auch eine gemeinsame Bewegung der
Luftleitlamellen 10 erfolgt.
Wie die gemeinsame Bewegung der Luftleitlamellen 10.1
erfolgt, soll von untergeordneter Bedeutung sein. Im vor
liegenden bevorzugten Ausführungsbeispiel ist hierfür ein
Hebel 16 vorgesehen, der einer Luftleitlamelle 10.2
aufgesteckt ist. Somit dreht dieser Hebel 16 um die
Drehachse 11.1 dieser Luftleitlamelle 10.2. Etwa mittig ist
mit dem Hebel 16 eine Feder 17 verbunden, deren anderes
Ende an eine Lasche 18 angekoppelt ist, die wiederum
ortsfest am Gehäuse 3 oder dem Einsatz 9 festgelegt ist.
Endwärtig ist mit dem Hebel 16 ein Bedienelement,
beispielsweise eine Schnur 19 verbunden. Wird an dieser
Schnur 19 gezogen, so schwenkt der Hebel 16 um die
Drehachse 11.1, wobei über den Schubstreifen 14 sämtliche
anderen Luftleitelement 10.1 ebenfalls mitgenommen und
geschwenkt werden. Durch Festlegung der Schnur 19 kann eine
Festlegung des Hebels 16 nach einer gewünschten Schwenkbe
wegung erfolgen. Hierdurch wird die Öffnung der
Luftleitlamellen 10.1 bestimmt.
Sollten die Luftleitlamellen 10.1 in die entgegengesetzte
Richtung geschwenkt werden, so genügt ein Lösen der Schnur
19, so daß die Feder 17 den Hebel 16 in seiner Ausgangs
lage zurückholt.
1
Quellauslaßfläche
2
Randkante
3
Gehäuse
4
Gleichrichter
5
Lochblech
6
Rückwand
7
Öffnung
8
Einlaßstutzen
9
Einsatz
10
Luftleitlamell.
11
Drehachse
12
Lasche
13
Gelenk
14
Schubstreifen
15
Doppelpfeil
16
Hebel
17
Feder
18
Lasche
19
Schnur
RQuellauslaß
RQuellauslaß
Claims (6)
1. Quellauslass für Luft mit einem Gehäuse (3), welches
eine Quellauslassfläche (1) umfängt, wobei die Quellaus
lassfläche (1) aus einem Lochblech (5) besteht und der
Quellauslassfläche (1) Luftleitlamellen (10, 10.1, 10.2)
vorgeschaltet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede Luftleitlamelle (10, 10.1, 10.2) eine Drehachse
(11) aufweist und mit der Luftleitlamelle (10.1) andernends
der Drehachse (11) eine Lasche (12) und diese über ein Ge
lenk (13) mit einem Schubstreifen (14) verbunden ist und
die Luftleitlamellen (10.1, 10.2) zumindest teilweise mit
diesem gemeinsamen Schubstreifen (14) verbunden sind, wobei
vor den Luftleitlamellen (10, 10.1, 10.2) im Gehäuse (3)
ein Gleichrichter (4) vorgesehen ist.
2. Quellauslass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gelenk (13) ein Niet ist.
3. Quellauslass nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass einer Luftleitlamelle (10.2) ein Hebel (16)
zugeordnet ist, welcher um die Drehachse (11.1) dieser
Luftleitlamelle (10.2) dreht.
4. Quellauslass nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebel (16) über eine Rückholfeder (17) mit einer
gegenüber dem Gehäuse (3) fixen Lasche (18) verbunden ist.
5. Quellauslass nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Hebel (16) ein Bedienelement (19) vorgesehen
ist.
6. Quellauslass nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Quellauslassfläche (1)
Teil eines Einsatzes (9) ist, der in das Gehäuse (3) ein
gesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996120754 DE19620754C2 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Quellauslaß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996120754 DE19620754C2 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Quellauslaß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19620754A1 DE19620754A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19620754C2 true DE19620754C2 (de) | 1999-01-21 |
Family
ID=7795110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996120754 Expired - Fee Related DE19620754C2 (de) | 1996-05-23 | 1996-05-23 | Quellauslaß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19620754C2 (de) |
Cited By (1)
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- 1996-05-23 DE DE1996120754 patent/DE19620754C2/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19620754A1 (de) | 1997-11-27 |
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Legal Events
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