DE19615399C2 - Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Zündvorrichtung für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für
eine Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung, mit einer
solchen Anordnung, daß ein Leistungsschalter zur
intermittierenden Zuführung eines Primärstroms zu einer
Zündspule, und eine Primärspule und eine Sekundärspule der
Zündspule, in einem Isoliergehäuse enthalten sind, und der
Leistungsschalter, die Primärspule und die Sekundärspule
durch ein Isolierharzmaterial befestigt sind, das in das
Isoliergehäuse eingegossen ist.
Fig. 11 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer
konventionellen Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine,
wie sie in dem japanischen offengelegten Gebrauchsmuster
Nr. 4-77220 beschrieben ist, Fig. 12 ist eine
Längsschnittansicht der Zündvorrichtung von Fig. 11, Fig. 13
ist eine Perspektivansicht eines Isoliergehäuses von Fig. 11,
und Fig. 14 ist ein elektrisches Schaltbild der
Zündvorrichtung für die Brennkraftmaschine. In den Figuren
ist ein Loch 1b gezeigt, das im Boden des Aufnahmeabschnitts
1a eines Kunstharzisoliergehäuses 1 in dessen Zentrum
vorgesehen ist. Der zentrale Abschnitt eines ersten E-
förmigen Eisenkerns 2 einer Zündspule erstreckt sich durch
das Loch 1b. Ein zweiter E-förmiger Eisenkern 3 der Zündspule
ist vom ersten E-förmigen Eisenkern 2 beabstandet und liegt
diesem gegenüber. Eine Primärspule 5 ist auf einen
Spulenkörper 4 um den Zentrumsabschnitt des E-förmigen
Eisenkerns 2 herumgewickelt, und um den zentralen Abschnitt
des zweiten E-förmigen Eisenkerns 3 herum, der dem ersten E-
förmigen Eisenkern 2 gegenüberliegt und von diesem
beabstandet ist. Die Zündspule ist mit einer Sekundärspule 6
versehen, die um den Außenumfang ihrer Primärspule 5
gewickelt ist.
Ein Leistungsschalter 7 ist in einem Hilfsaufnahmeabschnitt
1c aufgenommen, der von dem Aufnahmeabschnitt 1a aus
vorspringt. Der Leistungsschalter 7 weist ein tablettförmiges
Eisenmetallgehäuse 8 auf, eine Schaltvorrichtung 9, die mit
einem Leistungstransistor versehen ist, der in dem
Metallgehäuse 8 aufgenommen ist, eine integrierte
Hybridschaltung (Hybrid-IC) 10 zum Treiben und Steuern der
Schaltvorrichtung 9, ein Silikongel 11, das in das
Metallgehäuse 8 eingefüllt ist, um die Schaltvorrichtung 9
und die integrierte Hybridschaltung 10 zu schützen, sowie
einen Deckel 12 zum dichtenden Abschließen des Inneren des
Metallgehäuses 9.
Das Isoliergehäuse 1 ist mit einem Halteabschnitt 1d für eine
Hochspannungsanschlußklemme 13 sowie mit einem Halteabschnitt
1e für einen Niederspannungsanschlußklemmenabschnitt 14
versehen. Der Niederspannungsanschlußklemmenabschnitt 14
weist eine erste Niederspannungsanschlußklemme 14a zur
Verbindung der Primärspule 5 mit der Batterie eines
Kraftfahrzeuges auf, eine zweite
Niederspannungsanschlußklemme 14b zum Anlegen eines
Zündsignals von einer Steuereinheit (nicht dargestellt) an
den Leistungsschalter 7, und eine dritte Masse-
Niederspannungsanschlußklemme 14c. Es wird darauf
hingewiesen, daß der Aufnahmeabschnitt 1a und der
Hilfsaufnahmeabschnitt 1c des Isoliergehäuses 1 mit einem
Isolierharzmaterial 15 gefüllt sind, welches beispielsweise
ausgehärtetes Epoxyharz sein kann.
Bei der, wie voranstehend geschildert, aufgebauten
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine wird ein zur
Primärspule 5 der Zündspule hin fließender Primärstrom durch
den Leistungsschalter 7 in Reaktion auf ein Zündsignal
gesteuert, das von der zweiten Niederspannungsanschlußklemme
14 durch die Steuereinheit eingegeben wird. Eine Hochspannung
wird an der Sekundärspule 6 der Zündspule entsprechend dem
durch die Primärspule 5 fließenden Primärstrom erzeugt, und
einem Verteiler (nicht gezeigt) zugeführt.
Bei diesem Beispiel wird das Metallgehäuse 8 dazu verwendet,
die Wärmeabstrahlungseigenschaften des Leistungsschalters 7
sicherzustellen, und in dem Isolierharzmaterial 15 ist
Aluminiumoxidpulver oder dergleichen enthalten, welches eine
gute Wärmeleitfähigkeit aufweist, so daß die von dem
Leistungsschalter 7 erzeugte Wärme gleichmäßig an das gesamte
Metallgehäuse 8 verteilt wird, und an die Außenluft über das
Isoliermaterial 15 und das Isoliergehäuse 1 abgegeben wird.
Bei der konventionellen Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine kann durch den Betrieb des
Leistungsschalters 7 erzeugte Wärme durch die Abstrahlwirkung
des Metallgehäuses 8 nach außen abgestrahlt werden. Wenn
jedoch durch den Betrieb der Zündspule erzeugte Wärme an die
Außenluft über die Gesamtoberfläche des Isoliergehäuses 1
abgegeben wird, tritt in der Hinsicht eine Schwierigkeit auf,
daß der Leistungsschalter 7, der in einem mittleren Abschnitt
des Wärmeausbreitungsweges angeordnet ist, durch die Wärme
von der Zündspule beeinflußt wird, und sich daher seine
Temperatur erhöht, wodurch beispielsweise der
Leistungsschalter 7 Fehlfunktionen hervorrufen kann.
DE 43 28 089 A1 beschreibt eine Zündspuleneinheit mit einer
Wärmeverteilungsvorrichtung ein. Diese Vorrichtung kann eine
Metallplatte aus Aluminium sein, und dient einem Ableiten
einer durch die Bestandteile der Zündspule erzeugten Wärme.
Weiter kann eine Vorrichtung einschließlich einer
wärmeverteilenden Metallplatte an einem Leistungsschalter
befestigt sein.
DE 41 32 153 A1 beschreibt eine Zündspuleneinheit für einen
Verbrennungsmotor, bei dem eine Zündspule und ein
Leistungsschalter für ein Steuern des Stromes der Zündspule
in einer einzelnen Einheit untergebracht sind. Eine
Wärmeabstrahlplatte aus Aluminium kann zwischen dem
Leistungsschalter und der Zündspule angeordnet werden, um
übermäßige Wärme abzuleiten.
DE 41 32 851 A1 beschreibt eine Zündspuleneinheit für einen
Verbrennungsmotor, einschließlich einer Zündspule und einem
Leistungschalterelement. Eine Platte für ein Ableiten von
Wärme kann zwischen dem Leistungsschalterelement und der
Zündspule bereitgestellt werden.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die zur Lösung der
voranstehend geschilderten Schwierigkeit entwickelt wurde,
ist die Bereitstellung einer Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine, welche eine Temperaturerhöhung
unterdrücken kann, die durch thermische Wechselwirkung
zwischen dem Leistungsschalter und der Zündspule
hervorgerufen wird.
Daher weist eine Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine
gemäß der vorliegenden Erfindung auf: eine Zündspule; einen
Leistungsschalter zur intermittierenden Zuführung eines
Primärstroms zu der Zündspule; ein Isoliergehäuse, das mit
einem Isolierharzmaterial gefüllt ist, und in welchem die
Zündspule und der Leistungsschalter aufgenommen sind; und
eine Unterdrückungsvorrichtung gegen eine wechselseitige
thermische Beeinflussung, die zwischen der Zündspule und dem
Leistungsschalter angeordnet ist, um eine thermische
Wechselwirkung zwischen der Zündspule und dem
Leistungsschalter zu unterdrücken.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weiteren Vorteile und Merkmale hervorgehen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Vorderansicht einer
Ausführungsform einer Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 eine seitliche Schnittansicht von Fig. 1;
Fig. 3 eine geschnittene Vorderansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 4 eine seitliche Schnittansicht von Fig. 3;
Fig. 5 eine vordere Schnittansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 6 eine seitliche Schnittansicht von Fig. 5;
Fig. 7 eine seitliche Schnittansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 8 eine seitliche Schnittansicht von Fig. 7;
Fig. 9 eine vordere Schnittansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Zündvorrichtung für eine
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 10 eine seitliche Schnittansicht von Fig. 9;
Fig. 11 eine perspektivische Gesamtansicht eines Beispiels
für konventionelle Zündvorrichtungen für eine
Brennkraftmaschine;
Fig. 12 eine Längsschnittansicht von Fig. 11;
Fig. 13 eine Perspektivansicht eines in Fig. 11 gezeigten
Isoliergehäuses;
Fig. 14 ein elektrisches Schaltbild der Zündvorrichtung für
die Brennkraftmaschine.
Fig. 1 ist eine vordere Schnittansicht, welche eine
Ausführungsform, nämlich eine Ausführungsform 1, einer
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit innerer
Verbrennung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und Fig.
2 ist eine seitliche Querschnittsansicht von Fig. 1, wobei
dieselben Bezugszeichen wie jene, die in den Fig. 11 bis 14
verwendet wurden, zur Bezeichnung gleicher oder
entsprechender Teile verwendet werden und insoweit keine
erneute Beschreibung erfolgt.
Bei der Ausführungsform 1 weist ein Leistungsschalter 16 eine
Schaltvorrichtung 9 auf, die einen Leistungstransistor und
eine integrierte Hybridschaltung (Hybrid-IC) 10 aufweist, zum
Treiben und Steuernder Schaltvorrichtung 9, und diese Teile
sind durch ein Kunstharz mittels Spritzguß zu einem
einstückigen Teil vereinigt. Eine Primärspule 5 und eine
Sekundärspule 6 sind um einen Eisenkern herumgewickelt, der
aus einem C-förmigen Eisenkern 17 und einem zweiten C-
förmigen Eisenkern 18 besteht. Beispielsweise ein Gummi-
Wärmeisolierungsteil 21 als Unterdrückungsvorrichtung für
eine gegenseitige Wärmebeeinflussung ist zwischen dem
Leistungsschalter 16 und der Sekundärspule 6 angeordnet. Dies
führt dazu, daß dann, wenn die beispielsweise von der
Sekundärspule 6 erzeugte Wärme an den Leistungsschalter 16
übertragen wird, die Wärmeübertragung durch das
Wärmeisolierteil 21 unterbunden wird. Daher wird der
Leistungsschalter 16 kaum oder praktisch gar nicht durch die
Wärme von der Sekundärspule 6 beeinflußt, und wird die
Temperaturerhöhung des Leistungsschalters 16 unterdrückt, die
durch die von der Sekundärspule 6 erzeugte Wärme
hervorgerufen wird, und kann eine Fehlfunktion des
Leistungsschalters 16 infolge der Wärmeeinwirkung verhindert
werden.
Wenn die von dem Leistungsschalter 16 erzeugte Wärme zur
Sekundärspule 6 übertragen wurde, kann im vorliegenden Fall
die Wärmeübertragung durch das Wärmeisolierteil 20 verhindert
werden, und wird die Sekundärspule 6 kaum oder praktisch gar
nicht durch die Wärme von dem Leistungsschalter 16
beeinflußt. Daher wird die Temperaturerhöhung der
Sekundärspule 6 unterdrückt, die durch die von dem
Leistungsschalter 16 erzeugte Wärme sonst hervorgerufen
würde, so daß eine Beeinträchtigung der
Isolationseigenschaften der Sekundärspule 6 oder eine
Verformung eines Spulenkörpers 19 verhindert werden könne.
Fig. 3 ist eine vordere Schnittansicht, welche eine weitere
Ausführungsform, nämlich eine Ausführungsform 2, eine
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt, und Fig. 4 ist eine seitliche
Schnittansicht von Fig. 3, wobei eine Luftschicht 31 als
Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung zwischen dem Leistungsschalter 16 und der
Sekundärspule 6 angeordnet ist. Die Luftschicht 31 wird
gleichzeitig mit der Ausbildung des Isoliergehäuses 1
hergestellt.
Wenn bei der Ausführungsform 2 eigentlich beispielsweise von
der Sekundärspule 6 an den Leistungsschalter 16 Wärme
übertragen würde, wird infolge der Tatsache, daß die
Luftschicht 31 als großer Wärmewiderstand dient, die
Temperaturerhöhung des Leistungsschalters 16 unterdrückt, die
sonst durch die Auswirkungen der Wärme von der Sekundärspule
6 hervorgerufen würde. Entsprechend wird auch die
Temperaturerhöhung der Zündspule unterdrückt, die sonst durch
die Einwirkungen der Wärme vom Leistungsschalter 16
hervorgerufen würde.
Fig. 5 ist eine vordere Schnittansicht, welche eine weitere
Ausführungsform, nämliche eine Ausführungsform 3, einer
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt, und Fig. 6 ist eine seitliche
Schnittansicht von Fig. 5, wobei mehrere Wärmerohre 41 als
Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung, bei denen jeweils ein Ende zur Außenluft
hin freiliegt, zwischen dem Leistungsschalter 16 und der
Sekundärspule 6 angeordnet sind. Dies führt dazu, daß die von
der Sekundärspule 6 und dem Leistungsschalter 16 erzeugte
Wärme wirksam an die Außenluft über die Wärmerohre 41
ausgestoßen wird, wobei beispielsweise Methanol als
Wärmeförderflüssigkeit verwendet wird, so daß eine
Temperaturerhöhung des Leitungsschalters 16 und der
Sekundärspule 6 infolge einer Wärmeeinwirkung unterdrückt
werden.
Fig. 7 ist eine vordere Schnittansicht einer weiteren
Ausführungsform, nämlich einer Ausführungsform 4, einer
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung, und Fig. 8 ist eine seitliche
Schnittansicht von Fig. 7, wobei mehrere Wärmeleitungsrohre
und ein Wärmeisolierteil 21, welche zusammen die
Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung bilden, zwischen dem Leistungsschalter 16
und der Sekundärspule 6 angeordnet sind.
Die Wärmeleitungsrohre 41, deren Enden zur Außenluft hin
freiliegen, liegen näher an der Sekundärspule 6 als das
Wärmeisolierteil 21, und näher an der Sekundärspule 6, die
bei höherer Temperatur als jener Temperatur betrieben wird,
bei welcher der Leistungsschalter 16 betrieben wird.
Wenn bei der Ausführungsform 4 beispielsweise der
Leistungsschalter 16 bei 100°C und die Sekundärspule 6 bei
140°C arbeitet, wird zwar ein Teil der von der Sekundärspule
6 erzeugten Wärme von der Sekundärspule 6 auf den
Leistungsschalter 16 übertragen, jedoch wird die Wärme
wirksam über die Wärmeleitungsrohre 41 an die Außenluft
abgegeben, wodurch die Betriebstemperatur der Sekundärspule 6
verringert wird. Daher wird allmählich der Temperaturgradient
zwischen der Sekundärspule und dem Leistungsschalter 16
verringert, so daß die von der Sekundärspule 6 an den
Leistungsschalter 16 übertragene Wärmemenge ebenfalls
verringert wird, da die Wärmeübertragung durch das
Wärmeisolierteil 21 verhindert wird. Daher wird der
Leistungsschalter 16 kaum oder praktisch gar nicht durch die
Wärme von der Sekundärspule 6 beeinträchtigt, und daher wird
eine Temperaturerhöhung des Leistungsschalters 16
unterdrückt, die durch die von der Sekundärspule 6 erzeugte
Wärme sonst hervorgerufen werden könnte.
Fig. 9 ist eine vordere Schnittansicht, welche eine weitere
Ausführungsform, nämlich eine Ausführungsform 5, einer
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt, und Fig. 10 ist eine seitliche
Querschnittsansicht von Fig. 9. Die Ausführungsform 5
unterscheidet sich von der in Fig. 4 dargestellten
Ausführungsform in der Hinsicht, daß die Wärmeleitungsrohre
41 näher an dem Leistungsschalter 16 angeordnet sind, und daß
das Wärmeisolierteil 21 näher an der Sekundärspule 6
angeordnet ist.
Bei der Ausführungsform 5 kann, da der Leistungsschalter 16
auf höherer Temperatur arbeitet als die Sekundärspule 6, von
dem Leistungsschalter 16 erzeugte Wärme wirksam an die
Außenluft durch die Wärmeleitungsrohre 41 abgegeben werden,
und auch die Wärmeübertragung auf die Sekundärspule 6 durch
das Wärmeisolierteil 21 verhindert werden, so daß die
Sekundärspule 6 praktisch nicht durch die Wärme von dem
Leistungsschalter 16 beeinflußt wird, und die
Temperaturerhöhung der Sekundärspule 6 unterdrückt wird, die
sonst von der Wärme hervorgerufen würde, die der
Leistungsschalter 16 erzeugt.
Bei der Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung wird, wie voranstehend geschildert,
infolge der Tatsache, daß die Unterdrückungsvorrichtung für
eine gegenseitige Wärmebeeinflussung zwischen der Zündspule
und dem Leistungsschalter angeordnet ist, eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung zwischen der Zündspule und dem
Leistungsschalter unterdrückt, und daher ergibt sich der
Vorteil, daß beispielsweise eine Temperaturerhöhung des
Leistungsschalters unterdrückt werden kann, die sonst durch
die Wärme von der Zündspule hervorgerufen würde.
Wenn das Wärmeisolierteil als die Unterdrückungsvorrichtung
für eine gegenseitige Wärmebeeinflussung verwendet wird,
ergibt sich der Vorteil, daß eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung zwischen der Zündspule und dem
Leistungsschalter durch ein kostengünstigeres Material mit
einfachem Aufbau unterdrückt werden kann.
Wenn die Luftschicht, die durch eine Ausnehmung in dem
Isoliergehäuse gebildet wird, als die
Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung verwendet wird, besteht der Vorteil, daß
kein spezielles Teil zur Unterdrückung einer gegenseitigen
Wärmebeeinflussung zwischen der Zündspule und dem
Leistungsschalter erforderlich ist, und daß die Luftschicht
einfach dann ausgebildet werden kann, wenn ein Isoliergehäuse
hergestellt wird.
Wenn die Wärmeleitungsrohre, bei denen jeweils ein Ende der
Außenluft ausgesetzt ist, als die Unterdrückungsvorrichtung
für eine gegenseitige Wärmebeeinflussung verwendet werden,
ergibt sich der Vorteil, daß zwischen der Zündspule und dem
Leistungsschalter erzeugte Wärme wirksam an die Außenseite
abgegeben wird, und zwischen diesen Teilen eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung unterdrückt wird.
Wenn die Wärmeleitungsrohr, bei denen jeweils ein Ende zur
Außenluft hin freiliegt, und das Isolierteil als die
Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung so angeordnet werden, daß die
Wärmeleitungsrohre auf der Hochtemperaturseite liegen, und
das Wärmeisolierteil auf der Niedertemperaturseite angeordnet
ist, so ergibt sich der Vorteil, daß der Temperaturgradient
zwischen der Zündspule und dem Leistungsschalter entsprechend
verringert wird, und die gegenseitige Wärmebeeinflussung
zwischen der Zündspule und dem Leistungsschalter durch das
Zusammenwirkung der Wärmeleitungsrohre und des
Wärmeisolierteils auf ein niedriges Niveau heruntergedrückt
wird.
Claims (5)
1. Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, mit:
einer Zündspule (5, 6);
einem Leistungsschalter (16) zur intermittierenden Zuführung eines Primärstroms zur Zündspule;
einem Isoliergehäuse (1), welches mit einem isolierenden Harzmaterial (15) gefüllt ist, und in welchem die Zündspule und der Leistungsschalter enthalten sind; und
einer Unterdrückungsvorrichtung (21, 31, 41) für eine gegenseitige Wärmebeeinflussung, die als wärmeisolierende Schicht zwischen der Zündspule und dem Leistungsschalter angeordnet ist, derart daß eine gegenseitige Wärmeübertragung zwischen der Zündspule und dem Leistungsschalter verhindert wird.
einer Zündspule (5, 6);
einem Leistungsschalter (16) zur intermittierenden Zuführung eines Primärstroms zur Zündspule;
einem Isoliergehäuse (1), welches mit einem isolierenden Harzmaterial (15) gefüllt ist, und in welchem die Zündspule und der Leistungsschalter enthalten sind; und
einer Unterdrückungsvorrichtung (21, 31, 41) für eine gegenseitige Wärmebeeinflussung, die als wärmeisolierende Schicht zwischen der Zündspule und dem Leistungsschalter angeordnet ist, derart daß eine gegenseitige Wärmeübertragung zwischen der Zündspule und dem Leistungsschalter verhindert wird.
2. Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung aus einem Wärmeisolierteil (21)
besteht.
3. Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung aus einer Schicht von Außenluft
besteht, wobei die Schicht durch eine Einbuchtung (31)
des Isoliergehäuses gebildet wird.
4. Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung aus Wärmeleitungsrohren (41) besteht,
bei denen jeweils ein Ende zur Außenluft hin frei liegt.
5. Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterdrückungsvorrichtung für eine gegenseitige
Wärmebeeinflussung aus Wärmeleitungsrohren (41) besteht,
bei denen jeweils ein Ende zur Außenluft hin freiliegt,
sowie aus einem Wärmeisolierteil (21), wobei die
Wärmeleitungsrohre (41) näher als das Wärmeisolierteil
(21) entweder am Leistungsschalter (16) oder an der
Zündspule (5, 6) liegen, nämlich an dem Teil, welches
auf einer höheren Temperatur betrieben wird.
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