DE19600653C2 - Zähler- und Verteilerschrank - Google Patents
Zähler- und VerteilerschrankInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zähler- und Verteilerschrank gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zähler- und Verteilerschränke dieser Art dienen der Aufnahme elektrischer
Geräte wie Sicherungsautomaten, Kontrollampen, Durchlaufzählern und
dergleichen. Derartige Zähler- und Verteilerschränke sind aus der Patent
schrift DE 28 03 972 C2 der Anmelderin bekannt. Bei den bekannten
Verteilerschränken bestehen die Schrankwände aus Kunststoff-Extruder
profilen. Die Kantenverbinder werden ebenfalls im Kunststoff-Spritzgießver
fahren gefertigt und weisen zapfenartige Vorsprünge auf, die in komplemen
tär geformten Nuten der Schrankwände eingreifen. Beim Einschieben der
Vorsprünge in die Nuten einer Schrankwand rastet mindestens eine federnde
Raste des Kantenverbinders in eine Ausnehmung der Schrankwand ein. Auf
diese Weise lassen sich die Wände des Schrankes schnell und stabil mitein
ander verbinden.
Ein Nachteil dieser Schränke ist, daß die Kantenverbinder nur zum Verbin
den von Kunststoff-Wandteilen mit einer relativ großen Wandstärke geeignet
sind, da in der Wand die Aufnahmen für die Verbindungszapfen der Kanten
verbinder vorzusehen sind. Die Kanten von Stahlblech-Verteilerschränken,
welche in Deutschland zur Zeit in zunehmendem Maße die bisher üblichen
Verteilerschränke aus Kunststoff-Extruderprofilen ablösen, lassen sich mit
derartigen Kantenverbindern nicht verbinden. Gleiches gilt für die Kanten
verbinder aus der DE 37 34 564 A1 der DE 93 03 375 U1.
Die DE 93 07 502 U1 zeigt ein Gehäuse für elektrische Teile mit zwei umlau
fenden Verbindungsrahmen aus Strangprofilen, zwischen denen metallische.
Wandabschnitte gehalten werden. Die Kantenverbindung wird hier durch die
beiden Kunststoffrahmen bewirkt, welche auch die wesentlichen tragenden
Elemente des Gehäuses bilden.
Die DE 83 04 706 U1 zeigt Kantenverbinder für die Wände eines Gehäuses,
welche zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Einsteckschlitze aufwei
sen, in die zwei gerade Wandbleche einsteckbar sind. Hier sind einzelne
Kantenverbinder ohne Verbiegen der in die Schlitze eingesteckten Wandble
che nicht entfernbar. Außerdem ist die einfache gerade Blechwandung sehr
schwach gegenüber Biegekräften.
Die DE 37 31 547 C3 bezieht sich im wesentlichen auf die Bildung einer
Türfalz eines Schaltschrankgehäuses durch mehrfache Abkantung, wodurch
die Erzeugung des dort beschriebenen Profils sehr aufwendig und teuer
wird.
Schließlich beschreibt die DE 44 39 607 C1 einen sich entlang der Kanten
der Schrankwände erstreckenden Kantenverbinder, bestehend aus einem
mehrfach abgewinkelten Blechprofil, welches von den Blechwänden des
Schrankes umgriffen wird. Auch hier ist die mehrfache Abkantung recht
aufwendig. Ferner liegen die Kanten der abgewinkelten Blechwände außen
auf den Kantenverbindern, so daß von außen ein Spalt sichtbar bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zähler- und Verteilerschrank zu schaf
fen, bei dem die Kantenverbindung mittels Kantenverbinder auch bei
Schrankwänden aus Blech in einfacher und zuverlässiger Weise durchgeführt
werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination des Oberbe
griffes mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Mit diesen Kantenverbindern, an denen die Endbereiche der Schrankwände
festgeschraubt werden, läßt sich auf einfache Weise eine Verbindung belie
biger Formen von Schrankwänden mit abgewinkelten Endbereichen bewir
ken. Insbesondere kann so auch eine Kantenverbindung von Stahlblech-
Verteilerschränken hergestellt werden. Darüber hinaus werden die Verbin
dungselemente des erfindungsgemäßen Schrankes von üblichen und jederzeit
verfügbaren Befestigungsschrauben gebildet. Die Notwendigkeit der Be
schaffung eines Original-Ersatzteils beim Zerstören eines Verbindungs
elementes entfällt hierdurch.
Schließlich ist es möglich, aufgrund der einfachen Ausgestaltung der
Kantenverbinder eine sehr kostengünstige Kantenverbindung herzustellen.
Andererseits kann bei entsprechender Ausgestaltung der Kantenverbinder
und der Schrankwände eine sehr hohe Stabilität der Kantenverbindung
erzeugt werden, selbst bei aus Blech bestehenden Schrankwänden. Dies wird
dadurch bewirkt, daß die Schrankwände in ihren Randbereichen abgekantet
sind und dadurch ihre Biegesteifigkeit erhöht wird. Durch mehrfaches
Abkanten der vorderen Schrankwandränder lassen sich Stege erzeugen, die
einen umlaufenden Falz für die Schranktüren bilden. Halterungen für die
Schranktüren können an den vorderen Enden der Kantenverbinder angeord
net sein. Die Halterungen bestehen vorzugsweise aus drei zueinander
rechtwinkligen Wandungen, die mit den Türfalzstegen der durch den
jeweiligen Kantenverbinder verbundenen Schrankwände fluchten. Die
waagerecht verlaufenden Wandungen der Türhalterungen sind jeweils mit
einer Bohrung versehen, in der der Lagerzapfen einer Schranktür drehbar
gehalten werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform sind die an dem Kantenverbin
der befestigten Endbereiche der Schrankwände abgewinkelt. Jeder Kanten
verbinder ist mit einem Widerlager versehen, gegen das die abgewinkelten
Endabschnitte anlegbar sind und das seinerseits mit Bohrungen zur Aufnah
me der Befestigungsschrauben versehen ist. Dadurch wird bei einer einfa
chen Ausbildung des Kantenverbinders als rechtwinkliges Winkelteil und bei
einer Ausbildung des Widerlagers als quadratisches oder rechteckiges Profil
eine Verbindung beliebiger Schrankwände ermöglicht. Die Schrankwände
werden einfach mit den Außenflächen der abgewinkelten Endbereiche gegen
das Widerlager gelegt und festgeschraubt. Es ist nicht nötig, daß die
Endbereiche der Schrankwände ineinander eingreifen. Die rechtwinklig zu
den miteinander verbundenen Endbereichen verlaufenden Ränder der
Schrankwände können dabei beliebige Abwinklungen aufweisen.
Neben der Möglichkeit, das Widerlager als separates Bauteil in den Kanten
verbinder einzufügen, ist es möglich, den Kantenverbinder und das Widerla
ger als integrales Bauteil, beispielsweise als metallisches Gußbauteil auszu
führen.
In dem Bereich der Verschraubung eines Kantenverbinders und gegebenen
falls eines Widerlagers mit den Endbereichen der Schrankwände kann ein
von innen anlegbares und festschraubbares Abdeckteil vorgesehen sein.
Hierdurch werden die scharfen Kanten der abgewinkelten Bleche, die die
Schrankwände bilden, abgedeckt. Das Verletzungsrisiko des Monteurs und
des späteren Benutzers wird reduziert, und die innere Kantenverbindung
erhält ein homogenes Erscheinungsbild.
Wie oben erwähnt, können die Befestigungsschrauben direkt in Innengewin
de der Schrankwände, des Kantenverbinders oder des Widerlagers einge
schraubt werden. Alternativ können Schrauben/Muttern-Verbindungen
gewählt werden, welche Durchgangslöcher in den jeweiligen Bauteilen
durchgreifen. In diesem Fall ist es notwendig, die Bohrungen, welche der
Befestigung von senkrecht zueinander verlaufenden Schrankwänden dienen
und daher selbst senkrecht zueinander verlaufen, relativ zueinander versetzt
anzuordnen.
In den Innenkanten der Schränke können Abdeckteile befestigt sein, welche
die Stabilität der Schrankkanten erhöhen und die Kanten der miteinander
verbunden Teile abdecken. Schließlich können die aus Metallblech bestehen
den Schrankwände an der Innenseite mit einer Schutzisolierung aus Kunst
stoff ausgekleidet sein.
Weitere Merkmale und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgen
den Zeichnungsbeschreibung. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Zähler- und Verteilerschrankes,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der Einzelteile einer Schrankkante
des Schrankes aus Fig. 1 (Einzelheit II aus Fig. 1),
Fig. 3 die Schrankkante aus Fig. 2 in zusammengesetztem Zustand,
Fig. 4 die Schrankkante aus Fig. 3 im Schnitt entlang der Schnittlinie IV-
IV,
Fig. 5 die Schrankkante aus Fig. 4 im Schnitt entlang der Schnittlinie V-V,
Fig. 6 eine alternative Form des Kantenverbinders in schaubildlicher
Darstellung,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Kantenverbinders aus Fig. 6 im Schnitt
entlang der Schnittlinie VII-VII,
Fig. 8 eine Oberansicht des Schrankes aus Fig. 1 mit an den Seitenwänden
befestigter Rückwand im Schnitt,
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung mit einer alternativen
Ausführungsform der Befestigungsanordnung für die Rückwand.
Die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Zähler- und Verteilerschrankes besteht aus einer Deckwand 1, zwei
Seitenwänden 2, 3 und einer Bodenwand 4. Diese Wände 1, 2, 3, 4 bestehen
aus abgekantetem Blech aus rostfreiem Stahl. In den Schrankkanten sind
Kantenverbinder 5 vorgesehen, an denen die Schrankwände 1, 2, 3, 4 jeweils
rechtwinklig zueinander befestigt sind. An der Vorderseite des Schrankes
befinden sich zwei Schranktüren 9, die in Türhalterungen 10 der Kantenver
binder 5 schwenkbar gehalten sind. Den Schranktüren 9 gegenüber ist eine
Rückwand 20 angeordnet.
Die Einzelteile des erfindungsgemäßen Kantenverbinders sowie deren
Zusammenwirken sind in den Fig. 2 bis 5 zu erkennen. Der Kantenverbinder
5 besteht im wesentlichen aus einem rechtwinkligen Winkelteil. Er weist
Bohrungen 6 zur Befestigung der Bodenwand 4 des Schrankes sowie Boh
rungen 7 zur Befestigung der Seitenwand 3 des Schrankes auf. In Richtung
der Rückseite des Schrankes ist der Kantenverbinder 5 mit einer Abschluß
wand 12 versehen. Zur Vorderseite hin weist er eine Türhalterung 10 auf,
welche eine waagerecht verlaufende Stützwand mit einer Bohrung 11 zur
drehbaren Aufnahme eines Lagerzapfens der Schranktür 9 umfaßt. Durch die
Abschlußwand 12 und die Türhalterung 10, welche größtenteils in Ebenen
liegen, die rechtwinklig zu den beiden Hauptebenen des Winkelteils ver
laufen, erhält der Kantenverbinder 5 eine hohe Festigkeit.
In den Kantenverbinder 5 ist ein Widerlager 13 einlegbar, welches aus
einem massiven, rechteckigen Metallprofil besteht. Das Widerlager 13 weist
Bohrungen 14 auf, die mit den Bohrungen 6 des Kantenverbinders 5 korre
spondieren und für die Aufnahme der Befestigungsschrauben 8 für die
Bodenwand 4 vorgesehen sind. Weiterhin weist das Widerlager 13 Bohrun
gen 15 auf, die mit den Bohrungen 7 des Kantenverbinders 5 korrespondie
ren. Durch die Bohrungen 15 und 7 werden die Befestigungsschrauben 8 für
die Seitenwand 3 geführt. Die Endbereiche 16 und 18 der Seitenwand 3 und
der Bodenwand 4 sind ebenfalls mit Bohrungen 17 bzw. 19 zum Hindurch
führen der Befestigungsschrauben 8 versehen.
Die Fig. 3 zeigt die untere rechte Schrankkante in zusammengesetztem
Zustand. Durch Hindurchführen der Befestigungsschrauben 8 durch die
Bohrungen 6, 7, 14, 15, 17, 19 werden Kantenverbinder 5, Widerlager 13 und
die Schrankwände 3, 4 fest miteinander verbunden (vgl. Fig. 4). Wie in den
Fig. 3 und 4 erkennbar, kann vor dem Verschrauben in die Innenseite der
Schrankkante ein Abdeckteil 24 eingelegt werden. Das Abdeckteil 24 weist
ebenfalls Löcher auf, durch die die Befestigungsschrauben 8 hindurchführ
bar sind. Durch das Abdeckteil 24 wird die Stabilität der Verbindung der
Schrankwände 3, 4 erhöht. Insbesondere leistet das Abdeckteil 24 zusätzli
chen Widerstand dagegen, daß die Seitenwände 3, 4 entlang ihrer Abkantun
gen nach innen gebogen werden. Darüber hinaus deckt das Abdeckteil 24 die
scharfen Kanten der Endabschnitte 16,18 der Schrankwände 3, 4 ab und
reduziert so das Verletzungsrisiko für den Monteur. Das Abdeckteil 24 kann
aus abgewinkeltem Stahlblech bestehen oder von einem vorgefertigten
Walzprofil gebildet werden.
In Fig. 3 sind noch einmal die Abkantungen der Vorder- und Rückkanten der
Schrankwände 3, 4 zu erkennen. An den hinteren Kanten der Schrankwände
3, 4 ist jeweils ein Rücksteg 21 ausgebildet, an dem die Rückwand 20 des
Schrankes festschraubbar ist. Die Vorderkante der Schrankwände 3, 4 ist
dreifach abgewinkelt. Dadurch entsteht ein Vordersteg 22 und zwei zuein
ander rechtwinklige Türfalzstege 23, die einen umlaufenden Türfalz bilden
und mit den Flächen der Türhalterung 10 des Kantenverbinders 5 fluchten.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine alternative Ausführungsform des Kantenverbin
ders 5', der hier mit dem Widerlager 13' einstückig verbunden ist. Ein
derartiges Bauteil kann beispielsweise im Messing-Druckgußverfahren
hergestellt werden. Die Durchgangslöcher 14, 15 für die Befestigungsschrau
ben 8 können direkt beim Gießen des Teils hergestellt werden.
Die Fig. 8 und 9 zeigen zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Befesti
gung der Rückwand 20 des Schrankes. Wie in Fig. 3 ist in Fig. 8 die
Rückwand 20 gegen die Rückstege 21 der Schrankwände 2, 3 geschraubt. Die
Verschraubungen verlaufen rechtwinklig zur Ebene der Rückwand 20 und
sind durch strichpunktierte Linien angedeutet. In Fig. 9 weisen die Rückste
ge 21 der Deck- und Bodenwand 1 und 4 sowie der Seitenwände 2, 3 eine
weitere Abkantung auf. Die Rückwand 20 weist an ihren Rändern eine
umlaufende Abkantung auf, welche mit den Abkantungen der Rückstege 21
der Schrankwände 1, 2, 3, 4 verschraubt ist. Diese Verschraubungen verlaufen
parallel zur Ebene der Rückwand 20 und sind in Fig. 9 ebenfalls als strich
punktierte Linie dargestellt. Durch die umlaufende Abkantung wird die
Biegesteifigkeit der Rückwand 20 erhöht.
1
Deckwand
2
Seitenwand
3
Seitenwand
4
Bodenwand
5
,
5
' Kantenverbinder
6
Bohrung im Kantenverbinder
7
Bohrung im Kantenverbinder
8
Befestigungsschraube
9
Schranktür
10
Türhalterung
11
Lagerzapfenbohrung
12
Abschlußwand
13
,
13
' Widerlager
14
Bohrung im Widerlager
15
Bohrung im Widerlager
16
Endbereich der Seitenwand
17
Bohrung im Endbereich der Seitenwand
18
Endbereich der Bodenwand
19
Bohrung im Endbereich der Bodenwand
20
Rückwand
21
Rücksteg
22
Vordersteg
23
Türfalzsteg
24
Abdeckteil
Claims (10)
1. Zähler- und Verteilerschrank mit zwei Seitenwänden (2, 3), einer Boden-
und einer Deckwand (4 und 1) aus Blech,
- - welche an den Kanten des Schrankes, die von der Vorderseite zur Rückseite verlaufen, mittels Kantenverbindern (5, 5') miteinander ver bunden sind und
- - an denen gegebenenfalls eine Rückwand (20) befestigt ist,
2. Zähler- und Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Widerlager (13) in den Kantenverbinder (5) einlegbar ist.
3. Zähler- und Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Kantenverbinder 5' und Widerlager 13' einstückig miteinander verbun
den sind.
4. Zähler- und Verteilerschrank nach mindestens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er Abdeckteile (24) umfaßt,
welche in jeder mittels der Kantenverbinder (5) gebildeten Schrankkante von
innen gegen die miteinander verbundenen Endbereiche (16, 18) der Schrank
wände (1, 2, 3, 4) anliegen.
5. Zähler- und Verteilerschrank nach mindestens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (6) im Kantenver
binder (5), die der Befestigung der ersten Schrankwand (4) dienen, in
Richtung der Schrankkante bezüglich der Bohrungen (7) versetzt sind, die
der Befestigung der zweiten Schrankwand (3) dienen.
6. Zähler- und Verteilerschrank nach mindestens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Kanten
der Schrankwände (1, 2, 3, 4) abgekantet sind.
7. Zähler- und Verteilerschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorderen Kanten der Schrankwände (1, 2, 3, 4) dreifach rechtwinklig
abgekantet sind, so daß ein Vordersteg (22) und zwei Türfalzstege (23), die
einen umlaufenden Türfalz bilden, entstehen.
8. Zähler- und Verteilerschrank nach mindestens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenverbinder (5, 5')
Halterungen (10) aufweisen, an denen die Schranktüren (9) schwenkbar
befestigt sind.
9. Zähler- und Verteilerschrank nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Türhalterungen (10) drei rechtwinklig zueinander stehende
Flächen aufweisen, die im wesentlichen mit den Türfalzstegen (23) der
angrenzenden Schrankwände (1, 2, 3, 4) fluchten, wobei die waagerecht
verlaufende Fläche der Türhalterung (10) eine Bohrung (11) zur Aufnahme
des oberen oder unteren Lagerzapfens der Schranktür (9) aufweist.
10. Zähler- und Verteilerschrank nach mindestens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrankwände (1, 2, 3, 4) mit
einer Schutzisolierung aus Kunststoff ausgekleidet sind.
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- 1996-01-10 DE DE1996100653 patent/DE19600653C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
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