DE19482C - Neuerungen an der durch Patent 15728 geschützten Schlagstiftenmaschine - Google Patents

Neuerungen an der durch Patent 15728 geschützten Schlagstiftenmaschine

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DE19482C
DE19482C DENDAT19482D DE19482DA DE19482C DE 19482 C DE19482 C DE 19482C DE NDAT19482 D DENDAT19482 D DE NDAT19482D DE 19482D A DE19482D A DE 19482DA DE 19482 C DE19482 C DE 19482C
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DE
Germany
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drum
innovations
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teeth
punching machine
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Application number
DENDAT19482D
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English (en)
Original Assignee
CH. E. HALL in Sheffield
Publication of DE19482C publication Critical patent/DE19482C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Desintegrator ist hauptsächlich dazu bestimmt, feuchte und zusammenklebende Stoffe, wie gewaschene Kohlen und Koks, Thon, Knochen, Dünger, Sand u. s. w., zu zerkleinern und zu mengen.
Derselbe besteht aus der hohlen Trommel A, deren Umfang nach Art eines Laternenrades von einer grofsen Anzahl Stäbe α gebildet wird. Diese Stäbe sind am besten von runder Form und in der in Fig. 4 angegebenen Weise an den Seitenwänden der Trommel befestigt. Die Trommel A sitzt lose auf der Welle F und wird durch das Eingreifen des Sternrades B in die Stäbe α gedreht. Die Zähne dieses Sternrades sind derart geformt, dafs sie tief in die Zwischenräume zwischen den Stangen a hineingreifen und auf diese Weise ein Verstopfen derselben verhindern. Das Sternrad JB hat eine hohle Nabe C, Fig. 6, und die Zwischenräume c zwischen den einzelnen Zähnen des Rades sind durchbrochen, so dafs Stoffe, welche sich zwischen die Zähne setzen könnten, durch die Zwischenräume in der hohlen Nabe zu schieben sind. Um letzteres zu bewirken, sind zwischen den Stäben α der Trommel A an verschiedenen Stellen Stäbe b von birnförmigem Querschnitt, Fig. 3 und 5, angebracht, welche mit ihrer vorspringenden Spitze in die Zwischenräume der Zähne des Sternrades eingreifen und die sich dort festsetzenden Stoffe in die hohle Nabe C hineinschieben, von wo sie alsdann durch die Schnecke D, Fig. 7, entfernt werden. Die Trommel A hat eine ungerade Anzahl Stäbe a, und das Sternrad B eine Anzahl Zähne, durch welche sich die Zahl der Stangen α nicht theilen läfst. Auf diese Weise ist man sicher, dafs die vereinzelt -angebrachten spitzkantigen Stäbe b bei den Umgängen des Rades und der Trommel jeden einzelnen Zwischenraum der Zähne des Rades B treffen.
Im Innern der Trommel A sitzen die Schläger E, welche auf der Welle F befestigt sind und von dieser mit Hülfe der Scheibe L in entgegengesetzter Richtung der Trommelt gedreht werden. Seitliche Platten ff dienen zur Versteifung der Schläger E.
Der ganze Apparat ist von einem Gehäuse G H umschlossen, dessen oberer Theil H sich abnehmen läfst. In dem Theil G befinden sich die Lager g für die Welle F.
Das zu zerkleinernde oder zu mengende Material gelangt durch den mit der Schieberplatte k versehenen Trichter K in die Trommel A, wird hier von den Schlägern E zerkleinert oder gemengt und findet in zerkleinertem Zustande seinen Ausgang durch die Zwischenräume der Stäbe a.
Dem Trichter K wird das Material durch den Elevator Y zugeführt.
Dieser Elevator. besteht aus einem über zwei Trommeln laufenden endlosen Kettenband, auf welchem in gewissen Zwischenräumen die Schöpfkellen M befestigt sind.
Die Kette ist eigentümlich construirt und ihre Construction in den Fig. 7 a bis 14 dargestellt.
Die Glieder N dieser Kette haben die Form eines Bügels, dessen eines Ende zu einem Haken η umgebogen ist. Dieser Haken dient zur Aufnahme der Schleife des nächstfolgenden Gliedes. Der Zwischenraum zwischen dem Haken des einen Gliedes und der Schleife des
nächstfolgenden ist durch das Zwischenstück P ausgefüllt und das Ganze wird durch den Bolzen ρ zusammengehalten.
Eine Schöpfkelle M, Fig. 7 a, Lappen Q, Fig. 9 und 9a, eine Hülse R, Fig. 11, ein Tritt oder eine Stufet, Fig. 11, ein Kratzer T, Fig. 12, oder eine Rolle X, Fig. 13, oder irgend eine andere Vorrichtung kann an Stelle des Zwischenstückes P mit den Gliedern der Kette verbunden werden.
In Fig. 14 ist eine Modification der eben beschriebenen Gelenkkette dargestellt. Hier ist jedes zweite Glied mit einem doppelten Haken ν ν und zwei Zwischenstücken P versehen, während zwischen zwei solchen Gliedern ein Glied W von einfacher, viereckiger Form ohne Haken liegt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. In einem Desintegrator mit rotirender, mit den Stäben α versehener Trommel A der mit centraler Höhlung versehene Trieb B in Verbindung mit den an der Trommel A sitzenden Räumern b zum Freihalten der Zähne des ' Triebes und der Schnecke D, welche die durch die Räumer in die centrale Höhlung des Triebes geschobenen Massen fortleitet.
2. In Verbindung mit der durch den ersten Anspruch bezeichneten Einrichtung die aus den Gliedern N (bezw. V und W, Fig. 14), den Zwischenstücken P (oder den an deren Stelle tretenden Vorrichtungen zum Heben, Kratzen oder dergleichen) und dem Bolzen / bestehende Gelenkkette eines Elevators.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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