DE1948266B2 - Betätigungsvorrichtung für eine flüssigkeitsgekühlte Reibscheibenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Betätigungsvorrichtung für eine flüssigkeitsgekühlte Reibscheibenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DE1948266B2 DE19691948266 DE1948266A DE1948266B2 DE 1948266 B2 DE1948266 B2 DE 1948266B2 DE 19691948266 DE19691948266 DE 19691948266 DE 1948266 A DE1948266 A DE 1948266A DE 1948266 B2 DE1948266 B2 DE 1948266B2
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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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Description

3 ' 4
F i g. 1 einen senkrechten Mittelschnitt durch eine mer 90 eines Kupplungsservomotors verbindbar, die flüssigkeitsgekühlte Reibscheibenkupplung mit einer zwischen einem Ringkolbcn 92 und dem Flansch 24 Betätigungsvorrichtung nach der Erfindung, gebildet ist und über mehrere gedrosselte Kanäle zu-
F i g- 2 einen Teilquerschnitt nach der Linie 2-2 gänglich ist. An den inneren und äußeren Umfangsin F i g-1, 5 flächen des Ringkolbens 92 sind Dichtungsringe vor-
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1 gesehen. Die Kupplungsspeiseleitung 58 ist dauernd im Bereich des kuppSungspedalabhängigen Ventils mit der Servokammer 90 durch den einen gedrossel- und ten Kanal verbunden. Ein von der Antriebsmaschi-
F i g. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aub F i g. 1 nendrehzahl abhängiger Ventilschieber 100 wird im Bereich des Druckminderventils. io durch eine Feder gegen einen Anschlagstift gedrückt,
Eine .flüssigkeitsgekühlte Reibscheibenkupplung 10 um anfänglich die anderen gedrosselten Kanäle abist in einem Gehäuse 12 enthalten und mit einem zusperren, wenn der Flansch 24 stillsteht. Mit zunehhandgeschalteten synchronisierten Mehrganggetriebe mender Drehzahl des Flansches 24 bewegt sich der 14 verbunden. Eine Eingangswelle 16, die durch die Ventilschieber 100 unter dem Einfluß der Fliehkraft Kurbelwelle einer drosselklappengesteuerten An- 15 gegen die Feder nach außen und öffnet aufeinandertriebsmaschine 17 gebildet wird, treibt eine Antriebs- folgend die bisher abgesperrten Kanäle zur Kuppscheibe 18 an, die mit der Eingangswelle verschraubt lungsspeiseleitung 58.
ist. Auf der Eingangswelle 16 ist eine Nabe 22 ge- In einer sich am äußeren Ende des Kanals 60
führt, die einen nach außen gerichteten Flansch 24 radial erstreckenden Kammer 108 (Fig.4) ist ein träst. Mit der Antriebsscheibe 18 und dem Flansch 24 20 Regelkolben 106 verschieblich angeordnet, auf den der" Nabe 22 ist eine Kupplungstrommel 26 ver- über eine Drosselstelle 110 der Flüssigkeitsdruck aus schraubt. Die Kupplungstrommel 26 ist an ihrer rech- dem Kanal 60 einwirkt. Der Regelkolben 106 hat an ten Seite durch einen aufgeschraubten Deckel 32 ver- seinen Stirnflächen Bunde 112 und 114, zwischen schlossen. denen ein Anschlagstift 116 liegt, der die Bewegung
In der axialen Bohrung der Nabe 22 ist ein kupp- 25 des Regelkolbens 106 begrenzt. Ein Druckminderlungspedalabhängiges Ventil 64 angeordnet. In dieser ventil 118 ist an dem dem Regelkolben 106 abge-Bohrung sitzt eingepreßt ein Ventilgehäuse 36 wandten Ende der Kammer 108 angeordnet und weist (Fig. 3) mit öffnungen 38, 40, 42, 44, 46 und 48 an seinen Enden Bunde 120 und 122 auf. Eine öffsowie Kanälen 50 und 52. Die öffnungen 42 und 48 nung 124 in dem Flansch 24 wird durch den Bund sind Auslaßöffnungen. Die öffnung 38 steht mit einer 30 122 gesteuert. Eine schwache Feder 126 zwischen ötfnung 54 in der Nabe 22 in Verbindung und erhält dem Bund 114 des Regelkolbens 106 und dem Bund Druckflüssigkeit über eine von der Antriebsmaschine 120 des Druckminderventils 118 belastet dieses radial 17 herangeführte Zuleitung 56. Der Kanal 50 verbin- nach außen in Richtung auf die öffnung 124. Eine det die Öffnung 40 mit der Öffnung 46 und stellt die zweite Feder 128, die zwischen dem Bund 114 des Verbindung zu einer radial gerichteten Kupplungs- 35 Regelkolbens 106 und einem festen Stift 129 hegt, speiseleitung 58 her, die in dem Flansch 24 gebildet drückt den Regelkolben 106 radial nach innen und ist. Der Kanal 52 verbindet die öffnung 44 mit einem bewegt ihn vom Druckminderventil 118 fort. Der radialen Kanal 60, der ebenfalls in dem Flansch 24 Regelkolben 106 und das Druckminderventil 118 gebildet ist und der Steuerung dient. unterliegen auch der Fliehkraft in Abhängigkeit von
In der abgesetzten Bohrung 65 des Ventilgehäuses 40 der Antriebsmaschinendrehzahl infolge ihrer radialen 36 ist axial verschieblich ein Ventilschieber 64' ange- Lage in der Kammer 108 des umlaufenden Flanordnet, der in Abstand voneinander liegende Steuer- sches 24. .
bunde 66, 68 und 70 und einen Anschlag 72 aufweist. Die öffnung 124 steht zeitweilig über eine Kam-
Die Steuerbunde 66 und 68 haben gleichen Durch- mer 130 neben dem Druckminderventil 118 mit der messer, der größer als der Durchmesser des Steuer- 45 ringförmigen Servokammer 90 in Verbindung und bundes 70 ist. Eine Feder 73 ist zwischen einem stets mit einem Kühlauslaßkanal 132, der Schmier-Federsitz 74 und dem Steuerbund 66 angeordnet und und Kühlöl zu den äußeren Umfangskanten der ublibelastet den Ventilschieber 64' nach rechts in Fi g. 1. chen Kupplungsreibscheiben 134 leitet. Die Kupp-Die Feder 73 hat eine niedrige Federkonstante und lungsreibscheiben sind axial verschieblich aut der kann daher wesentlich leichter zusammengedrückt 50 Kupplungstrommel 26 verkeilt und greifen zwischen werden als die übliche Kupplungsrückstellfeder. Eine entsprechende angetriebene Kupplungsreibscheiben zweite Feder 76 sitzt in dem engeren Teil 77 der 136, die von einem Schwingungsdampfer 138 getra-Ventilbohrung 65 zwischen dem Steuerbund 70 und gen sind, der auf der getriebenen Kupplungsnabe »0 einem Bund 78 einer in dem Bohrungsteil 77 ver- sitzt. Die Kupplungsnabe 86 ist mit einer Ausgangsschieblichen Büchse 80, die einen Dichtungsring 81 55 welle 140 der Kupplung verbunden, die sich durch neben dem rechten Ende des Ventilschiebers 64' ein Lager in das Getriebegehäuse 14 erstreckt und trägt. Diese Büchse 80 dient dazu, die öffnung zwi- dort die Eingangswelle des synchronisierten Mehrschen den Kanten der öffnung 46 und des Steuerbun- ganggetriebes bildet. Daß Kühlöl tritt zwischen den des 70 zu ändern. Eine Einstellschraube 82 ist in die Kupplungsreibscheiben 134 und 136 hindurch, wozu Büchse 80 eingeschraubt und erstreckt sich nach C: der eine Satz nicht dargestellte radiale Nuten enthalt, außen zur Anlage gegen ein Betätigungsglied 84 für so daß das Kühlöl in eine Kammer 142 gelangt und das kupplungspedalabhängige Ventil 64, das von aus dieser über einen Kanal 144 und einen Kanal 148 axialen Bolzen 85 getragen wird, die axial verschieb- (Fig. 2), der durch eine Abflachung 150 an der einen lieh in einer angetriebenen Kupplungsnabe 86 sitzen. Seite des Ventilgehäuses 36 gebildet ist, m eine Aus-Die Verschiebung der Bolzen 85 erfolgt durch eine 65 laßkammer 146 gelangt, die über einen Auslaßkanal Ausrückmuffe 87, die willkürlich durch ein übliches 152 mit dem Sumpf der Antriebsmaschine 17 verbun-Kupplungspedal 88 betätigt werden kann. den ist.
Die Kupplungsspeiseleitung 58 ist mit einer Kam- Ein Überströmkanal 154 verbindet die Kammer
108 mit der Kammer 142, um den Teil veränderlichen nung zwischen den linken Kanten des Steuerbundes
Volumens der Kammer 108 zwischen dem Regelkol- 70 und der öffnung 46, die Kanäle 52 und 60 sowie
ben 106 und dem Druckminderventil 118 zu der nied- die feste Drosselstelle 110 in den unteren Teil der
rigen Druck führenden Kammer 142 zu entlasten. Kammer 108 geleitet wird.
Die Kupplung arbeitet in folgender Weise. Nach 5 Das hierdurch bedingte Zusammendrücken der
dem Anlassen der Antriebsmaschine wird das Kupp- Feder 76 erhöht ihre Kraft, so daß die nach rechts
lungspedal 88 voll niedergedrückt, um die Ausgangs- gerichtete Kraft der Feder 73 auf den Ventilschieber
welle 140 von der Eingangswelle 16 zu trennen, so 64' verringert wird, der die nach links gerichtete
daß das Schalten eines Ganges, in dem Getriebe Kraft infolge des Druckes auf die unterschiedlichen
üblicherweise durchgeführt werden kann. Beim Nie- io Flächen der Steuerbunde 68 und 70 und der nun zum
derdrücken des Kupplungspedals werden die Aus- Teil zusammengedrückten Feder 76 entgegensteht,
rückmuffe 87 nach links in Fig. 1 verschoben und Es ergibt sich eine veränderliche Verringerung des
die Boken 85 und das Betätigungsglied 84 nach links Druckes unterhalb des Regelkolben 108 entspre-
bewegt, so daß die Einstellschraube 82 die zweite chend der Formel Sl.-f- P (J A) = S2. worin Sl die
Feder 76 zusammendrückt und gegen den Ventil- 15 Ki aft der Feder 76, P(J A) der nach links gerichtete
schieber 64' des kupplungspedal abhängigen Ventils Druck auf die unterschiedlich beaufschlagten Ftä-
64 zur Anlage kommt. Dieser wird nach links auf den chen und Sl die im wesentlichen konstante nach
Federsitz 74 zu bewegt. In dieser Stellung des Ventils rechts gerichtete Kraft der stärkeren Feder 73 sind.
64 fließt das Öl über den Bohrungsteil 77, die Öff- Absinkender Druck unter dem Regelkolben 106
nung 46, den Kanal 50, den Kupplungsspeisekanal 20 verringert die Kraft der Feder 126 auf das Druck-
58 und den gedrosselten Kanal 94 zur Servokaimmer mindervcntil 118, so daß sich dieses radial nach
90 und über die Auslaßöffnung 48 zum Sumpf der innen bewegt. Dies vergrößert den Querschnitt der
Antriebsmaschine 17 zurück. Dies gestaltenden öffnung 124, wodurch der Druck in der vergrößer-
Kupplungsreibscheiben 134 und 136, sich vonein- ten Kammer 130 abgesenkt wird und damit über die
ander ;:u entfernen, wobei dies durch den zwischen ss Öffnung 131 der Druck in der Servokammer 90. Der
ihnen lließenden Kühlölstrom unterstützt wird. Der abgesenkte Druck in der Servokammer 90 veranlaßt
ringförmige Kolben 92 wird in Fig. 1 nach links be- eine Bewegung des Ringkolbens 92. um den Eingriff
wegt. Die Ausgangswelle 140 wird daher nicht mehr zwischen den Kupplungsreibscheiben 134 und 136
von der Eingangswelle 16 angetrieben, so daß das zu verringern.
übliche Schalten des Getriebes vorgenommen werden 30 Bei abgesenktem Druck unterhalb des Regclkol-
kann. bens 106 bedingt eine Zunahme der Drehzahl der
Nachdem der gewünschte Gang geschaltet ist, wird Antriebsmaschine 17 und damit eine Zunahme der
das Kupplungspedal 88 freigegeben, so daß sich der Drehzahl der Eingangswelle 16 eine radiale Aus-
Ventilschieber 64' axial nach rechts unter der Kraft wärtsbewegung des Regelkolbens 106 infolge der
der Feder 73 in die in F i g. 1 dargestellte Stellung be- 35 Fliehkraft, so daß das Druckminderventil 118 nach
wegt. In dieser Stellung wird Öl von der Antriebs- außen bewegt wird und fortschreitend die Öffnung
maschine 17 über die Zuleitung 56 durch die öffnun- 124 absperrt. Hierdurch erhöht sich der Druck in
gen 54, 38 und 40 in den Kanal 50 gesteuert und ge- der Kammer 130 und in der Servokammer 90, so
langt über die radiale Kupplungsspeiseleitung 58 und daß der Ringkolben 92 emeut bewegt wird, um die
den stets offenen gedrosselten Kanal in die Servo- 40 Reibungskraft zwischen den Kupplungsreibscheiben
kammer 90. Der Druck in der Servokammer 90 bc- 134 und 136 zu erhöhen.
wegt den Ringkolben 92 nach rechts in Fig. 1, wo- Die Gesamtwirkung der erwähnten Änderungen durch die Kupplungsreibscheiben 134 und 136 zum des Steuerdruckes und der Fliehkräfte auf das Eingriff miteinander gebracht werden und über den Druckminderventil 118 besteht darin, daß der Druck Schwingungsdämpfer 138 und die angetriebene 45 in der Senokammer 90 auf den Ringkolben 92 und Kupplungsnabe 86 die Ausgangswelle 140 angetrie- damit der Schlupf zwischen den Kupplungsreibscheiben wird. ben 134 und 136 eine neue Stillstandsdrehzahl von
Das unter Druck stehende öl läuft rings um den 2000 U/min einstellt, welche Drehzahl nunmehr die
Umfang der Servokammer 90 zu einer Öffnung 131 obere Grenze für die Antriebsmaschinendrehzahl
und geilangt in die Kammer 130, so daß das Druck- 50 daistellt, bei der die Kupplung einen Antrieb mit
mindei"ventil 118 radial einwärts gegen die Kraft der einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 gestattet. Es
Feder 126 bewegt wird. Hierdurch wird die Öffnung ergibt sich somit ein Regelbereich von 1200 bis
124 offengehalten und gestattet den Abfluß von Öl 2000 U/min, in welchem die Feder 76 durch leichte
als Kühlmittel zum Kanal 132, so daß es durch die Bewegungen des Kupplungspedals 88 beeinflußt wird.
nicht dargestellten Nuten in einem Satz der Kupp- 55 um das kupplungspedalabhängige Ventil 64 als Re-
Vungsreibscheiben 136 oder 134 treten kann. !Dieses gclventil zu verwenden. Wird die Antriebsmaschine
Kühlöl fließt über die Kammer 142, den Kanal 144, beschleunigt, um ein größeres Drehmoment zu lie-
den Kanal 148. die Auslaßkammer 146 und den Aus- fern, wie dies bei einem Schnellstart oder bei Fahrt
laßkanal 152 zum Sumpf der Antriebsmaschine 17 auf einer starken Steigung erforderlich sein kann, so
zurück. 60 ist die untere Grenze von 1200 U/min unter Um-
Wird das Fahrzeug beispielsweise an einer Straßen- ständen unzureichend, um das Fahrzeug zu bewekreuzung mit eingeschaltetem Gang angehalten, so gen, während die Antriebsmaschine bei voll geöffist ein Niederdrücken des Kupplungspedals 88 nicht neter Drosselklappe auf 1200 U/min gehalten wird, erforderlich, wie dies bei einem üblichen synchroni- so daß dann die Kupplung 10 wie eine Flüssigkeitssierten Gangwechselgetriebe erforderlich wäre. Unter 65 kupplung in einem automatischen Getriebe wirkt,
diesen Bedingungen wird auf den Regelkolben 106 Liegt die Einstellschrauoe 82 gegen den Ventil-Flüssigkeitsdruck geleitet, der über die Zuleitung 56, schieber 64' an, so wird die Dmckzufuhr zu dem die Öffnungen 54. 38 und 40, den Kanal 50, die öff- radialen Steucrkanal 60 abgesperrt, da der Ventil-
schieber 64' in seine linke Endlage durch das durchgedrückte Kupplungspedal bewegt wird. Die Flüssigkeit in dem Steuerkanal 60 wird über den Kanal 52, die Öffnung 44, den Raum zwischen den Steuerbunden 68 und 70 und der Auslaßöffnung 42 zu der Antriebsmaschine 17 abgeleitet, während der Zustrom von Druckflüssigkeit durch Absperren der öffnung 40 durch den Steuerbund 68 verhindert ist. Dies ergibt den üblichen Leerlaufzustand bei synchronisierten Schaltgetrieben, bei denen die Kupplungsreibscheiben 134 und 136 außer Eingriff sind, da auf den Ringkolben 42 kein Druck einwirkt. Es kann somit ein anderer Gang im Getriebe geschaltet werden.
Mit zunehmender Drehzahl der Antriebsmaschine läuft die Eingangswelle 16 und der mit ihr verbundene Flansch 24 schneller um, so daß der von der Antriebsmaschinendrehzahl abhängige Ventilschieber 100 unter der Wirkung der Fliehkraft nach außen bewegt wird, wodurch fortschreitend die bisher abgesperrten gedrosselten Kanäle mit der Kupplungsspeiseleitung 58 verbunden werden. Hierdurch erhöht sich der Flüssigkeitsstrom zur Servokammei
ίο 90 und ermöglicht eine Erhöhung des Kühlmittelstromes zwischen den Kupplungsreibscheiben 134 und 136. so daß deren Brennen vorhindert ist, wenn diese bei der sich ergebenden höheren Stillstandsdrehzahl gegeneinander schlüpfen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 581

Claims (1)

1 2
so auszugestalten, daß ein Bereich von gesteuerten
Patentanspruch: Schlupfdrehzahlen bei eingerückter Kupplung zur
Verfugung steht, um ein schnelles Anfahren nach
Betätigungsvorrichtung für eine flüssigkeitsge- einem Verkehrsstop oder auf einer ansteigend geneigkühlte Reibscheibenkupplung, insbesondere für 5 ten Fahrbahn zu ermöglichen.
Kraftfahrzeuge, mit einem drosselklappengesteu- Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des erten Antrieb mit einer Ausgangswelle und mit Patentanspruchs angeführten Merkmale gelöst,
einer Druckflüssigkeitsquelle, wobei die hydrau- Bei zurückgenommenem Kupplungspedal wird das lisch betätigte Kupplung mit Hilfe eines Kupp- kupplungspedalabhängige Ventil in der Offenstellung lungspedals wahlweise die Ausgangswelle mit io gehalten, so daß der volle Pumpendruck der Servoeiner Eingangswelle eines handgeschalteten syn- kammer der Kupplung zugeleitet wird, femer wird chronisierten Wechselgetriebes verbindet, und mit zusätzlich ein maximal verfügbarer Druck dem Kameiner Ventilanlage, in der ein federbelastetes merteil unterhalb des Regelkolbens des Druckminder-Druckminderventil fliehkraftabhängig mit zuneh- ventils zugeleitet, so daß auf letzteres eine maximale mender Maschinendrehzahl fortschreitend den 15 Schließkraft wirkt. Es ergibt sich ein maximaler Kupplungseinrückdruck erhöht und ein vom Druck in der Servokaromer, so daß bei stillstehendem Kupplungspedal abhängiges Ventil durch eine Fahrzeug mit zunehmender öffnung der Drossel-Feder in eine Stellung für höchsten Druck von klappe die Maschinendrehzahl bis zu einem Höchstder Druckflüssigkeitsquelle zu einer Servokammer wert von 1200 U/min ansteigen kann,
zum Einrücken der Kupplung belastet ist und 20 Abhängig vom fortschreitenden teilweisen Niederbeim Niederdrücken des Kupplungspedals den der drücken des Kupplungspedals ergibt sich ein fort-Servokammer zugeleiteten Druck fortschreitend schreitend sinkender geregelter Druck unterhalb des absenkt, wobei bei voll niedergedrücktem Kupp- Regelkolbens des Druckminderventils. Bei noch stelungspedal die Kupplung ausgerückt wird, da- hendem Fahrzeug bedingt ein weiteres Öffnen der durch gekennzeichnet, daß das Druck- 25 Drosselklappe fortschreitend höhere Maschinendrehminderventil (118) eine Vorspannungsfeder (126) zahlen. Kommt die Büchse in Anlage gegen den Venaufweist, die an einem beweglichen Regelkolben tilschieber des kupplungspedalabhängigen Ventils, so (106) abgestützt ist, der gegen einen Anschlag erreicht der Druck unterhalb des Regelkolbens einen (116) durch eine an einem festen Sitz (129) abge- Kleinstwert, der einer maximalen Stillstandsdrehzahl stützte zweite Feder (128) belastet ist, und daß 30 von 2000 U/min entspricht. Das Erreichen dieser das vom Kupplungspedal abhängige Ventil (64) maximalen Stillstandsdrehzahl wird dem Fahrer ein druckregelndes Vetitilglicd (64') enthält, das durch das Anfahren der Büchse gegen das Ventilglied durch eine Vorspannungsfeder (73) auf die Offen- bemerkbar.
lage und in entgegengesetzter Richtung durch eine Das volle Niederdrücken des Kupplungspedals be-
zweite schwächere Feder (76) belastet ist, die sich 35 wegt das kupplungsabhängige Ventil in die Schließ-
an einer, einen Teil eines von Kupplungspedal stellung, in der die Druckfiüssigkeitszufuhr zur Servo-
(88) betätigbaren Gestänges bildenden beweg- kammer der Kupplung unterbrochen wird und diese
liehen Büchse (80) abstützt. mit einem Auslaß verbunden wird, wodurch das völlige Ausrücken der Kupplung bewirkt wird.
40 Bei stillstehendem Fahrzeug wird also die Maschi-
nendrehzahl selbsttätig auf einen vorgegebenen Wert
begrenzt. Vor einem zu weiten Durchdrücken des Kupplungspedals, das zum Ausrücken der Kupplung und damit zum Durchgehen der Antriebsmaschine
Bei einer den Ausgangspunkt der Erfindung gemäß 45 führen könnte, ist der Fahrer durch das Anfahren der
dem Gattungsbegriff des Patentanspruches bildenden Büchse gegen den Ventilschieber des kupplungspedal-
Betätigungseinrichtung (USA.-Patentschrif12 275 204) abhängigen Ventils gewarnt.
ist das Druckminderventil allein durch eine Feder im Durch die Erfindung ist eine neuartige Kupplung
Schließsinne belastet, so daß mit steigender Masc'ii- geschaffen, die, nachdem ein Gang im Getriebe ein-
nendrehzahl die Kupplungskraft erhöht wird. Das 50 geschaltet ist, die Vorteile eines automatischen Ge-
kupplungspedalabhängige Ventil ist durch eine Zug- triebes aufweist, weil zum Anhalten des Fahrzeugs
feder in die Schließstellung belastet, in der in der das Betätigen der Fahrkupplung entbehrlich ist. Dies
Servokammer der Kupplung ein maximaler Druck stellt einen wesentlichen Vorteil dar, insbesondere
bewirkt wird. Dieser wird beim Niederdrücken des für den Betrieb von Lastfahrzeugen und Omnibussen
unmittelbar auf das Ventil einwirkenden Kupplungs- 55 im Stadtverkehr.
pedals abgesenkt, so daß zunächst ein Schlüpfen der Ferner kann das Kupplungspedal als Steuerorgan Kupplung und beim weiteren Durchdrücken des für die Fahrkupplung verwendet werden, um die Still-Kupplungspedals das völlige Ausrücken der Kupp- Standsdrehzahl zu ändern und damit den Wirkungslung erfolgt. Im zweiten und dritten Vorwärtsgang grad der Kupplung zu verbessern.
wird ferner ein von der Ausgangsdrehzahl abhängiger 60 Vorteilhaft ist ferner, daß am Kupplungspedal nur Druck der Federkammer des Druckminderventils so geringe Kräfte auszuüben sind, da nur die Kräfte der zugeleitet, daß die Feder des Druckminderventils im- beiden Federn des kupplungspedalabhängigen Venabhängig von der Fliehkraftvvirkung in der das Ein- tils zu überwinden sind und nicht eine übliche kräfrücken der Kupplung bewirkenden Lage gehalten tige Rückstellfeder. Es ergibt sich ferner eine gesteuwird. Die Kupplung bleibt daher bei geringen Aus- 65 erte Zuteilung der Kühlflüssigkeit zu den Kupplungsgangsdrehzahlen eingerückt. reibscheiben, durch die deren Lebenszeit erhöht wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art Erfindung dargestellt. In den Zeichnungen zeigt
DE19691948266 1968-09-25 1969-09-19 Betätigungsvorrichtung für eine flüssigkeitsgekühlte Reibscheibenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired DE1948266C3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3512478A1 (de) * 1984-04-09 1985-10-31 Kabushiki Kaisha Daikin Seisakusho, Neyagawa, Osaka Kupplungskuehlsystem

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