DE1946830B2 - Schaltungsanordnung zum sicheren erkennen des uebertragungs beginns in der empfangenden station bei datenuebertragungs systemen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum sicheren erkennen des uebertragungs beginns in der empfangenden station bei datenuebertragungs systemenInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung
zum sicheren Erkennen des Übertragungsbeginns in der empfangenden Station bei Datenübertragungssystemen.
Bei der Datenübertragung besteht die Notwendigkeit, in der empfangenden Datenstation den Beginn
der Datenübertragung zu erkennen und die Datenausgabeeinrichtungen, wie Drucker, Lochstreifen-,
Lochkarten-, akustische oder optische Ausgabeeinrichtungen, Datensichtgeräte usw., für die Aufnahme
der Daten freizugeben. Der Beginn der Übertragung wird bei bekannten Geräten durch eine Pegelüberwachungseinrichtung
erkannt, die beim Auftreten der Empfangsspannung anspricht und die Datenausgabeeinrichtung
freigibt. Tritt jedoch auf der Übertragungsleitung eine Störung auf, so erfolgt ein Ansprechen
der Datenausgabeeinrichtung, und es-werden durch die Störung vorgetäuschte fehlerhafte
Daten ausgegeben. Diese Gefahr ist besonders bei den Datenübertragungsgeräten, die über das Fernsprechwählnetz
arbeiten, groß, da dort durch Wählergeräusche in den Vermittlungsstellen Daten in den
Übertragungspausen vorgetäuscht werden. Um mit ausreichender Sicherheit den Übertragungsbeginn von
einer Störung zu unterscheiden, sind aufwendige Pegelüberwachungseinrichtungen notwendig.
Es gibt jedoch eine Klasse von Datenübertragungsgeräten, insbesondere Datensammelsysteme, für die
ein derartiger Aufwand zu groß ist, da diese Geräte einfach und kostengünstig gehalten sind. Bei diesen
Systemen werden von einer Vielzahl von Außenstellen Daten, beispielsweise in "Form von Datenblöcken,
über das Fernsprechwählnetz zu einer Datenzentrale übertragen. Die Länge der Datenblöcke ist
beispielsweise durch die Länge einer Warenbestellnummer und einer Stückzahl oder durch die Speicherkapazität
einer Lochkarte gegeben. In der Datenzentrale werden die übertragenen Daten auf ihre
Richtigkeit geprüft. Nach dem Ende des Datenblockes Gehaltet die Außenstelle von »Senden« auf »Empfang«
urn und ruft von der Datenzentrale ein Antwortsignal ab. Die Datenzentrale überträgt zur
Außensiation nur Quittungssignale zur Bestätigung des Empfanges der Bestelldaten, oder sie erteilt die
gewünschte Auskunft als Sprachantwort, die in analoger Form zur Außenstation übertragen und dort
über einen Lautsprecher ausgegeben wird. Das sichere Erkennen des Übertragungsbeginns in der empfangenden
Datenstation ist bei dieser Betriebsart sehr wichtig, da ansonsten fehlerhafte Daten ausgegeben
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung aufzuzeigen, die mit großer Sicherheit den
Übertragungsbeginn von einer Störung unterscheidet. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Zeitglied
■beim-Überschreiten eines bestimmten Schweliwertes
für eine bestimmte Zeitdauer durch das Empfangssignal anspricht, daß während der festgelegten Zeitdauer
eine Auswerfeinrichtung die Qualität des Empfangssignals bewertet und bei richtig empfangenen
Datenzeichen ein Ausgangssigna] abgibt, daß das Zeitglied und die AuswcrleschalUmg mit einer logischen
Verknüpfungsschaltung verbunden sind, daß beim Ansprechen des Zeitglicdes und der Auswerteschaltung
am Ausgang ein erstes Steuersignal entsteht, das die Datenausgabecinrichtung freigibt, und
daß nach einer bestimmten Zeitdauer, in der das Ausgangssignal einer der beiden Schaltungen ausbleibt,
ein zweites Steuersignal entsteht, das die Datenausgabeeinrichtung sperrt.
Die Schaltungsanordnung ,besitzt den Vorteil, daß der Aufwand sehr gering ist und Schaltungseinheiten
verwendet werden, die bei den meisten Datenstationen bereits vorhanden sind. Die Sicherheit
gegen falsch erkannten Ubertragungsbeginn, hervorgerufen durch eine Störung, ist groß. Die Erfindung
geht von dem Grundgedanken aus, daß bei vielen ίο Übertragungsverfahren die Möglichkeit besteht, aus
dem Empfangssignal außer den gesendeten Datenzeichen zusätzlich Kriterien herzuleiten, welche auf
die Qualität der empfangenen Datenzeichen und somit auf die Wahrscheinlichkeit von Übertragungsfehlern
schließen lassen. Eine derartige bekannte Einrichtung wird Qualitätsdetektor genannt. Eine
Pegelüberwachungsschaltung stellt fest, daß der Empfangspegel eine Schwelle für eine bestimmte Zeitdauer
überschreitet. Während der gleichen Zeitdauer gibt eine Auswerteschaltung (Qualitätsdetektor) ein
Kriterium über die Wahrscheinlichkeit von Ubertragungsfehlern ab. Die beiden Schaltungen sind mit
einer logischen Verknüpfungsschaltung verbunden, deren Ausgangssignal die Dateneinrichtung freigibt
oder sperrt. Der Empfangspegel wird dabei nach dem Empfangsfilter an einem Verstärker abgegriffen und
überwacht. Die Auswerteschaltung bewertet entweder eine vorgegebene Codebedingung bei der Übertragung,
oder es wird das demodulierte Empfangssignal, also das Gleichspannungssignal, nach dem Demodulator
ausgewertet.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels, das in den Figuren
dargestellt ist, erläutert.
Fig. 1 zeigt das Frequenzschema für ein Datenübertragungssystem
mit zeichenweiser paralleler Übertragung:
F i g. 2 zeigt eine Empfangsstation für zeichenweise parallele Datenübertragung im Fernsprechwählnetz.
Bei dem Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Einrichtung zur parallelen Datenübertragung im
Fernsprechwählnetz, genannt Parallel-Modern. Der Begriff »Modem« besieht bekanntlich aus der Zusammenziehung
der Anfangsbuchstaben der Bezeichnungen für Modulator und Demodulator. Die Übertragung
erfolgt mittels mehrstufiger Frequenzmodulation, wobei Fig. 1 das Frequenzschema zeigt.
Die parallele Datenübertragung von der Außenstation zu der zentralen Empfangsstation erfolgt mit
Hilfe von zwei oder drei Frequenzgruppen (A, B, C) zu je vier Frequenzen (/1 bis /4), die im Fernsprechband
untergebracht sind. Für die Übertragung von numerischen Zeichen werden beispielsweise die Frequenzgruppen
A und C verwendet. Dabei wird aus jeder Frequenzgruppe jeweils eine Frequenz ausge-
-— sendet-, se—daß—16-verschiedene Frequenzkombinationen
für die Übertragung von numerischen Daten entstehen.
Für die Übertragung der alphanumerischen Daten werden drei Frequenzgruppen (A, B. C) verwendet.
Hierbei wird ebenfalls jeweils aus einer Frequenzgruppe eine Frequenz ,ausgesendet, so daß 64 Frequenzkombinationen
zur Übertragung der Daten bereitstehen.
Die Übertragung der Daten erfolgt in zwei Zeitabschnitten.
Im ersten Zeitabschnitt wird beispielsweise die dem Zeichen entsprechende Frequenzkombination
ausgesendet, während im zweiten Zeit-
BAD ORIGINAL
■abschnitt die Ruhekombination ausgesendet wird.
Aus den möglichen Frequenzkombinationen wird eine bestimmte Kombination ausgewählt und nach
jeder ersten Frequenzkombination als Ruhezustand übertragen. Bei einem solchen System stehen bei der
numerischen Übertragung 15 Frequenzkombinationen zu je zwei Frequenzen für die zu übertragenden
Zeichen und eine Ruhekombination zur Verfügung, während bei der alphanumerischen Übertragung
63 Frequenzkombinationen zu je drei Frequenzen und eine Ruhekombination vorhanden sind. Zwischen
den Zeichen entsteht kein pegelloser Zustand.
F i g. 2 zeigt ein prinzipielles Blockschaltbild einer Empfangsstation für numerische und alphanumerische
parallele Datenübertragung. Beim Anruf der Emp- ^s fangsstation durch die Außenstelle über die Fern-■sprechleitung
FL wird der Fernsprecher FSP erregt. Beim Betrieb durch eine Bedienungsperson wird der
Kontakt &1 von Hand umgelegt, während bei unbe-•dientem
Betrieb durch das Ansprechen des Fern- ao Sprechers FSP der Kontakt kl automatisch in die
gezeigte Stellung umgelegt wird. Der Kontakt k 2 befindet sich dann in der gezeichneten Stellung. Das
empfangene Signal wird über den Empfangsverstärker FjB den Gruppenfiltern Fl, F 2, F 3 zugeführt,
die die drei Frequenzgruppen (Fig. 1; A, B, C) herausfiltern. An jedes Gruppenfilter ist ein Gruppenverstärker
(Fl, V2, F3) angeschlossen, der als Regelverstärker mit einer Begrenzerstufe ausgebildet ist.
Den Regelverstärkern sind die Demodulatoren D1,
D2,D3 nachgeschaltet, die die vier Frequenzen (/1
bis /4) jeder einzelnen Gruppe erkennen, bewerten und in ein Ausgangssignal umwandeln. Jeder Demodulator
enthält ein Filter, das auf die zu erkennenden Frequenzen abgestimmt ist, einen Tiefpaß, eine Abtaststufe,
meist in Form einer Schmitt-Trigger-Schaltung, und eine Ausgangsschaltung. Entsprechend den
Frequenzkombinationen entsteht an jeweils einer der vier Ausgangsleitungen (1 bis 4) jeder Gruppe (A,
B, C) ein Ausgangssignal. An die Demodulatoren D1, D 2, D 3 ist die Takterzeugung Γ angeschlossen, die
den Takt für die Abtastung und die Weitergabe der Zeichen bildet. An der Leitung 5 steht der Abtasttakt
zur Verfugung. Der Rücksignalsender RS wird über die Leitung 6 gesteuert, nämlich ob ein Quittungssignal
»gut« oder »schlecht« ausgesendet wird. Über die Leitung 7 kann ein Sprachsignal in der Rückwärtsrichtung
übertragen werden, das im Niederfrequenzverstärker PV verstärkt und über den Kontakt
k2 auf die Fernsprechleitung FL gelangt. Der Kontakt k 2 befindet sich dabei in der strichliert gezeichneten
Stellung.
Der strichliert umrandete Teil der F i g. 2 zeigt die neue Schaltungsanordnung zur sicheren Erkennung
des Übertragungsbeginns. Für die Pegelüberwachung wird von den Gruppenverstärkern Vl, V 2 und F 3
die Empfangsspannung abgenommen. Der Übertragungsbeginn ist nämlich dadurch festgelegt, daß in
jeder Frequenzgruppe (A, B, C) eine Frequenz vorhanden ist. Diese Spannungen der Verstärker werden
an das UND-Gatter G geführt. An den vierten Gattereingang ist der Ausgang der Auswerteschaltung AS
über eine Entkopplungsstufe E angeschaltet. Die Auswerteschaltung
AS bewertet die Qualität der empfangenen Daten, indem die Wahrscheinlichkeit von
Übertragungsfehlern festgestellt wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Codebedingung geprüft
und zwar muß bei einem tatsächlichen Übertragungsbeginn jeder Demodulator ein Ausgangssignal
liefern. An der Ausgangsleitung 8 entstehen zwei unterschiedliche Signale, abhängig vom Ergebnis
der Codeprüfung. Ein Fehlersignal entsteht dann, wenn in einer Gruppe keine Frequenz auftritt oder
mehr als eine Frequenz vorhanden ist.
Tritt in jeder Frequenzgruppe (A, B, C) jeweils nur ein Ausgangssignal auf, so wird das an der Leitung
8 auftretende Ausgangssignal für eine gute Empfangsqualität über die Entkopplungsstufe E an das
UND-Gatter G durchgeschaltet. Sofern eine ausreichende Empfangsspannung in den drei Verstärkern
(Fl, V 2, V3) auftritt, entsteht am Gatter ein Ausgangssignal,
das einem Zeitglied ZG zugeführt wird. Das Zeitglied besteht im einfachsten Fall aus einem
Kondensator und einem Widerstand. Dem Zeitglied ist eine bistabile Schaltstufe K mit zwei Ansprechschwellen,
beispielsweise eine Schmitt-Trigger-Schaltung oder eine Kippschaltung, nachgeschaltet. Der
Kondensator im Zeitglied ZG lädt sich mit einer bestimmten Zeitkonstante auf. Beim Überschreiten des
oberen Schwellwertes spricht die bistabile Schaltstufe an, und an der Leitung 9 entsteht ein erstes Steuersignal,
das bedeutet, es liegt ein Übertragungsbeginn vor, und das die Datenausgabeeinrichtung freigibt.
Das erste Steuersignal bewirkt an der Entkopplungsstufe, daß die Auswerteschaltung vom Eingang des
Gatters abgetrennt wird. Die Entkopplungsstufe E kann als Schalttransistor oder auch mit Dioden aufgebaut
sein, die das erste Steuersignal durchlassen und das zweite Steuersignal sperren. Dies ist notwendig,
da ansonsten bei der Datenübertragung beim Auftreten eines fehlerhaften Zeichens die Datenausgabeeinrichtung
gesperrt würde.
Fehlt an einem Verstärker (Fl, F2, F3) der Pegel
oder tritt am Ausgang der Auswerteschaltung ein Fehlersignal auf, in dem in einer Frequenzgruppe
kein Ausgangssignal entsteht oder mehrere Ausgangssignale in einer Frequenzgruppe auftreten, so wird
das Gatter G nicht durchgeschaltet, und der Kondensator des Zeitgliedes ZG entlädt sich mit einer bestimmten
Zeitkonstante. Beim Unterschreiten einer unteren Schwelle wird die bistabile Schaltstufe (K) in
die andere Lage gesteuert. An der Leitung 9 entsteht ein zweites Steuersignal, das bedeutet, daß der Pegel
fehlt, und das die Datenausgabeeinrichtung sperrt. Das zweite Steuersignal steuert die Entkopplungsstufe E auf, so daß der Ausgang der Auswerteschaltung
unmittelbar am Gatter G liegt. Die an den Leitungen 8 und 9 auftretenden Fehlersignale können in
der Empfangsstation optisch oder akustisch angezeigt werden.
Eine weitere Verbesserung kann dadurch erfolgen, daß die beim Beginn der Übertragung auftretende
Ruhekombination ■— es handelt sich um eine bestimmte Frequenzkombination, die zwischen zwei
Zeichen übertragen wird — überwacht wird. Dies erfolgt so, daß die Auswerteschaltung AS über eine
getrennte Ausgangsleitung an das Gatter G nur dann ein Signal über den richtigen Empfang anlegt, wenn
innerhalb der durch das Zeitglied festgelegten Zeitdauer die im Übertragungsverfahren festgelegte Ruhekombination
auftritt. Dadurch ergibt sich eine weitere Verbesserung der erfindungsgemäßen Schaltung. Die
Erfüllung dieser Bedingungen durch eine Störung ist kaum möglich.
Weiterhin besteht noch die Möglichkeit, mit dem Fehlersignal an der Leitung 9 die Ausgangsschaltun-
gen in den Demodulatoren (D 1,D2,D 3) in einen
bestimmten Zustand zu steuern und dort festzuhalten. Dadurch wird erreicht, daß Störspannungen keine
Ausgangssignale an den Ausgangsleitungen (1 bis 4) der drei Gruppen erzeugen und daß erst beim Übertragungsbeginn
die Ausgangsschaltungen freigegeben werden. Vorteilhaft ist dabei, wenn die Ausgangsleitungen
die Ruhekombination abgeben. Beim Übertragungsbeginn herrscht dann bereits der Ruhezustand.
Dies bewirkt, daß die Ausgangsleitungen einen definierten Zustand einnehmen und keine Störwirkungen
auf andere Leitungen oder Geräte ausüben und geringere Anforderungen an die Ausgabeeinrichtungen
gestellt werden können.
Die neue Schaltungsanordnung zum sicheren Erkennen des Beginns der Datenübertragung in der
Empfangsstation ist bei allen Übertragungsverfahren anwendbar, bei denen sich aus dem Empfangssignal
außer der Nachricht noch ein brauchbares Kriterium für das Vorliegen von Ubertragungsfehlern ableiten ao
läßt.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zum sicheren Erkennen des Übertragungsbeginns in der empfangenden
Station bei Datenübertragungssystemen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitglied
(ZG) beim Überschreiten eines bestimmten Schwellwertes für eine bestimmte Zeitdauer durch
das Empfangssignal anspricht, daß während der festgelegten Zeitdauer eine Auswerteschaltung
(AS) die Qualität des Empfangssignals bewertet und bei richtig empfangenen Datenzeichen ein
Ausgangssignal abgibt, daß das Zeitglied (ZG) und die Auswerteschaltung mit einer logischen
Verknüpfungsschaltung (G) verbunden sind, daß beim Ansprechen des Zeitgliedes und der Auswerteschaltung
(AS) am Ausgang (9) ein erstes Steuersignal entsteht, das die Datenausgabeeinrichtung
freigibt, und daß nach einer bestimmten Zeitdauer, in der das Ausgangssignal einer der
beiden Schaltungen ausbleibt, ein zweites Steuersignal entsteht, das die Datenausgabeeinrichtung
sperrt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steuersignal,
das die Datenausgabeeinrichtung freigibt, eine Entkopplungsstufe (E) steuert und daß die Entkopplungsstufe
den Ausgang der Auswerteschaltung (AS) vom Eingang der logischen Verknüpfungsschaltung
(G) abtrennt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied
(ZG) beim Überschreiten eines oberen Schwellwertes für eine bestimmte Zeitdauer durch das
Empfangssignal anspricht und eine nachgeschaltete bistabile Schaltstufe (K) in die eine Lage
steuert, daß das Zeitglied und die Auswerteschaltung (AS) mit einer logischen Verknüpfungsschaltung (G) verbunden sind und daß am Ausgang
(9) der Schaltstufe beim Ansprechen der Auswerteschaltung das erste Steuersignal entsteht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied (ZG)
beim Unterschreiten eines unteren Schwellwertes für eine bestimmte Zeitdauer durch das Empfangssignal
anspricht und die nachgeschaltete bistabile Schaltstufe (K) in die andere Lage steuert
und daß am Ausgang (9) der Schaltstufe das zweite Steuersignal entsteht.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangssignal
an einem UND-Gatter (G) anliegt, daß der Ausgang der Auswerteschaltung (AS)
über eine Entkopplungsstufe (E) an einem Eingang des UND-Gatters (G) anliegt, daß am Ausgang
des Gatters ein Zeitglied (ZG) angeschlossen ist, das einen oberen und einen unteren Schwellwert
besitzt, daß das Zeitglied eine bistabile Schaltstufe (K) steuert, daß am Ausgang der bistabilen
Schaltstufe das erste und das zweite Steuersignal entsteht und daß der Ausgang der
bistabilen Schaltstufe (K) die Entkopplungsstufe (E) steuert.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitglied (ZG) ein
i?C-Glied und als bistabile Schaltstufe eine Schmitt-Trigger-Schaltung angeordnet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der bistabilen
Schaltstufe (K) mit dem Demodulator verbunden ist und daß das zweite Steuersignal die
Ausgangsleitung des Demodulators (Dl bis D 3)
auf einen bestimmten Spannungszustand einstellt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung
nur dann ein Ausgangssignal für ein richtig empfangenes Datenzeichen abgibt, wenn während der
festgelegten Zeitdauer das dem Ruhezustand entsprechende Codezeichen empfangen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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