DE193992C - - Google Patents

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DE193992C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/72Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
    • F42B12/74Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the core or solid body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Stahlgeschosse, die eine mit spezifisch schwerem Stoff gefüllte Höhlung besitzen.
Bisher sind verschiedene derartige Geschösse bekannt geworden.
Der wesentlichste Unterschied zwischen den vorliegenden und den bekannten Geschossen besteht darin, daß das vorliegende Geschoß infolge der Form seiner Höhlung
ίο und der Anordnung der spezifisch schweren Füllung beim Auftreffen auf widerstandsfähige Ziele, z. B. Schutzschilde, durch die Füllung nicht zersprengt wird, sondern ganz und mit unverminderter Energie auf den Schild und das Ziel hinter dem Schilde wirken kann.
Bei den bekannten Stahlgeschossen mit einer mit spezifisch schwerem Stoff gefüllten Höhlung bildet diese Füllung eine
ao zumeist zylindrische oder konische Säule, die sich, je nach ihrer Länge und der Weichheit oder Stauchfähigkeit der Füllung, beim Auftreffen des Geschosses auf harte Ziele, z. B. Schutzschilde, mehr oder minder, fast immer aber so viel staucht und dabei dicker wird, daß die die Füllung umschließende verhältnismäßig dünne Geschoßwand zersprengt wird und mit der Füllung einfach seitlich . auseinanderspritzt, wodurch ihre nach vorwärts gerichtete Energie für das Durchschlagen des Schutzschildes größtenteils und für die weitere Wirkung der ganz bleibenden harten Spitze nach dem Durchschlagen des Schildes ganz verloren geht.
Dieselben Vorgänge spielen sich ab beim Auftreffen einer arideren gleichfalls bekannten und dem gleichen Zweck dienen sollenden Art von Geschossen. Diese anderen bekannten Geschosse bestehen aus zwei Teilen, einem harten vorderen Teil und einem spezifisch schwereren hinteren Teil, oder einem gehärteten inneren Stahlkern, der mit schwerem Stoff umgeben ist, wobei diese beiden Teile durch einen darüber befindlichen Mantel verbunden werden.
Bei diesen bekannten Geschossen zersprengt beim Auftreffen auf Schilde das weichere Füllmaterial den Mantel ebenfalls, wodurch ein Teil der Energie verloren geht.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Übelstände, weil der spezifisch schwere Geschoßteil mit dem harten Geschoßteil beim Durchschlagen der Ziele verbunden bleibt.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Das in Fig. 1 dargestellte Stahlgeschoß a besitzt eine stufenförmig nach hinten zu weiter werdende Höhlung, die mit spezifisch schwerem Stoff c gefüllt ist. Die stufenförmigen Absätze d der Höhlung haben den Zweck, beim Auftreffen des Geschosses auf harte Schilde einen Teil des Stoßes der sich stauchenden und nach vorn zusammenschiebenden weicheren Füllmasse aufzunehmen und so einem Zersprengen des Geschoßmantels vorzubeugen. Die Durchmesser der einzelnen Bohrungen und ihre Zahl im Kern a sind so bemessen, daß die von den einzelnen Absätzen an übrigbleibende Wandstärke des Kernes α durch die sich beim Geschoßaufschlag stauchende Füllmasse nicht zersprengt
werden kann. Naturgemäß muß diese Wandstärke des Kernes α nach der Spitze zu stärker bleiben. Eine für den gleichen Zweck etwas konisch geformte Höhlung ist unbrauchbar, weil die Füllmasse beim Geschoßaufschlagen keilförmig wirkt und die Umschließung erst recht zersprengt.
Zum besseren Auffangen des Stoßes der Füllung beim Geschoßaufschlage können auf
ίο den einzelnen Stufen ruhende volle oder durchlochte Scheiben oder Näpfchen aus fester Masse vorgesehen sein.
An Stelle dieser Absätze in der Höhlung des Stahlgeschosses können in die Mantelfläche der Höhlung oder auf besonders eingesetzte feste Teile oder auf mit dem Geschoß aus einem Stück bestehende zentrale Kerne Gewindegänge oder. Reifen o. dgl. eingeschnitten werden, in welche die Füllmasse gepreßt wird, wodurch beim Geschoß^ aufschlage ein zu starkes Stauchen der Füllmasse verhütet wird.
Der Mantel b, aus weicherem Material, z. B. kupfer- oder nickelplattiertem Stahl, bestehend, ist von hinten über das harte Stahlgeschoß α geschoben und sein vorderer Rand eingezogen.
An Stelle des bei den dargestellten Geschossen angewandten Führungsmantels können bei diesen Geschossen auch alle anderen bekannten Führungsmittel angewandt werden. Ebenso kann sich das Geschoß mit seinem hintersten, dünnwandigen Teile wie ein bisheriges Mantelgeschoß führen.
Fig. 2 zeigt ein Geschoß gleicher Art mit dem Unterschiede, daß der Mantel e von vorn über das Stahlgeschoß f geschoben und hinten umgebördelt ist. Die Füllung g ist hierbei mit dünnem, aber festem Stahldraht h von beliebigem Querschnitt umwickelt, wodurch ebenfalls ein seitliches Ausweichen der Füllung beim Auftreffen des Geschosses auf harte. Schilde und ein Zersprengen des Geschosses verhütet werden soll.
Die Fig. 3 zeigt ein gleiches Geschoß, bei dem die Füllung in zwei verschieden weiten Bohrungen untergebracht ist. Der Mantel i umschließt das Geschoß k und besitzt zwei Führungswulste I1 und i2.'
Die Fig. 4 zeigt ein Geschoß, bei dem die spezifisch schwere Füllung für das Stahlgeschoß / in besondere Mäntel m gepreßt ist, deren Boden auf dem stufenförmigen Absatz der Höhlung des1 Stahlgeschosses / ruht.
Die Geschosse nach vorliegender Erfindung können auch als Füllgeschosse für Artilleriegeschosse verwandt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Stahlgeschoß mit einer mit spezifisch schwerem Stoff gefüllten Höhlung, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifisch schwere Füllung in ihrer Längsrichtung auf mehreren in der Geschoßhöhlung oder auf besonders eingesetzten festen Trägern angeordneten Stützflächen ruht, so daß sich beim Auftreffen des Geschosses auf harte Ziele einerseits der Stoß der Füllung auf mehrere Stellen oder Flächen verteilt und andererseits die mehrfach unterstützte Masse der Füllung. sich in ihrer Längsrichtung nicht so viel staucht wie eine freie Säule aus derselben Masse bei einer einmaligen Unterstützung an ihrer Vorderfläche.
2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Unterstützung der Füllung auf den einzelnen Trageflächen der Höhlung Scheiben oder Näpfchen aus fester Masse angeordnet sind. ■
3. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung aus spezifisch schwerem Material mit festem Draht umwickelt oder umsponnen ist.
4. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung für sich in besonderen Hülsen, Mänteln oder Büchsen o. dgl. angeordnet ist und mit diesen in das Geschoß gesetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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