DE1938457U - Transportfahrzeug. - Google Patents

Transportfahrzeug.

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Publication number
DE1938457U
DE1938457U DE1966B0065012 DEB0065012U DE1938457U DE 1938457 U DE1938457 U DE 1938457U DE 1966B0065012 DE1966B0065012 DE 1966B0065012 DE B0065012 U DEB0065012 U DE B0065012U DE 1938457 U DE1938457 U DE 1938457U
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DE
Germany
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transport vehicle
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vehicle according
wall
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Expired
Application number
DE1966B0065012
Other languages
English (en)
Inventor
Stephan Brenner
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Individual
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Publication date
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Publication of DE1938457U publication Critical patent/DE1938457U/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/26Means for controlling movement of tailboards or sideboards
    • B60P1/273Providing interdependence between tipping movement and the latching or unlatching of a freely-swingable tailboard or sideboard

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

fiA.0i9iiS.2S. 1.56
PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. EMIL C. FLEISCH · DIPL.-ING. HANS LANGOSCH ,/
STUTTGART S · BAUMREUTE 66 *'
Anmelder; Stephan Brenner
Herrenberg (Württ.)
Johannesstrasse 17
Transportfahrzeug
Die Neuerung betrifft ein Transportfahrzeug mit einer Kipppritsche mit mindestens einer schwenkbaren Wand. Insbesondere im Strassenbau stellt sich sehr häufig die Forderung, dass das auf dem Fahrzeug zu transportierende Gut gleichmässig auf der Strasse verteilt werden soll,, So wird z.B. kleines Schotter-Material in einzelnen Haufen abgekippt und durch Arbeitskräfte von Hand gleichmassig auf die Strassenoberflache verteilt.
Der Neuerung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, ein Transportfahrzeug zu schaffen, mit dem das transportierte Gut unmittelbar vom Fahrzeug aus verteilt werden kann, und zwar, über die Breite der schwenkbaren Wand gesehen, gleichmässig oder in verschieden starkem Maße.
Neben der/
Unterschiedlichkeit der Austragung über die Breite soll auch die Austragungsmenge in der Zeit regulierbar sein. Die Konstruktion muss die für den rauhen Betrieb notwendige Robustheit aufweisen, die Herstellung soll einfach sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die NeTsrung vor, dass die schwenkbare Wand der Pritsche in ausgeschwenkter Lage feststellbar ist, Seitenteile vorgesehen sind, die die durch das Ausschwenken entstandenen seitlichen Öffnungen schliessen, so dass nur eine Bodenöffnung bleibt, die durch einen mindestens annähernd parallel zum Pritschenboden in Führungen bewegbaren Schieber mit wählbar grossem Restquerschnitt versehliessbar ist,und der Schieber durch pneumatische, hydraulische oder elektrische Betätigungsorgane verschiebbar und steuerbar ist. Durch die Schieberanordnung kann die Auslassöffnung keilförmig eingestellt werden, so dass am grösseren Querschnitt mehr Gut ausgetragen wird. Durch Parallelverstellung des Schiebers zur schwenkbaren Wand erfolgt eine gleichmässige Austragung mit regelbarem Schüttvolumen in der Zeiteinheit. In besonders vorteilhafter Weise ist die Rückwand der Kipppritsche um oben liegende Gelenkpunkte am Behälterrahmen drehbar und durch in ihrer Länge verstellbare Stützstreben, die sich am Pritschenboden abstützen, feststellbar. Die Führungen für den Schieber sind unterhalb des Pritschenbodens angeordnet, sie bestehen aus Schlitzen, die teils
in den Trägerrahmen des Fahrzeuges liegen und teils durch mit dem Pritschenboden fest verbundene Führungsteile . gebildet sind. Die Betätigungsorgane, z.B. Hydraulikzylinder, sind so angeordnet, dass eine Klemmwirkung bei der unterschiedlichen Verschiebung des Schiebers nicht auftreten können. Zweckmässig sind zwei solche Betätigungsorgane in der Nähe der Aussenseiten des Schiebers vorgesehen, deren Kolbenstangen am Schieber in Drehbolzen angreifen, wobei die Zylinder selbst in am Rahmen angebrachten Bolzen drehbar sind. Zur leichten Bedienung können die Schaltorgane für die Betätigungsorgane des Schiebers im Fahrerhaus selbst als auch in der Nähe der schwenkbaren Wand angeordnet sein. Es ist dann zweckmässig, dass am hinteren Ende des Fahrzeuges ein besonderer Stand für einen Bedienungsmann vorgesehen ist. In aller Regel genügt aber die Bedienung vom Fahrerhaus aus, so dass der Fahrer das transportierte Gut, Z0B. Schotter oder Splitt, ganz allein in gewünschter Weise verteilen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Ss zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des rückwärtigen Teiles eines Lastkraftwagens,
Fig. 2 eine Ansicht dazu von unten in Richtung des Pfeiles II in Fig» 1,
Fig. 3 einen Detailschnitt gemäss der Linie III-III in Fig. 2.
Eine Rückwand 1 ist um oben liegende Gelenkpunkte 2 an einem Pritschenrahmen 3 einer Eipppritsche 4 drehbar. Sie kann in ihrer ausgeschwenkten Stellung durch Stützstreben 5 festgehalten werden, die z.B. aus Zugstangen bestehen, die durch ein Gewindeschloss 6 relativ zueinander bewegbar sind. Die Stützstreben 5 sind einmal am Pritschenboden 7 "verankert und zum anderen in laschen 8 eingehängt, die an der Innenseite der Rückwand 1 befestigt sind. An der Rückwand 1 als schwenkbare Wand 9 um die Gelenkpunkte 2 sind Seitenteile 10 lösbar angebracht, die die seitlichen lücken schliessen, wenn die Rückwand 1 aufgeschwenkt wird. Es handelt sich um, von der Seite gesehen, etwa keilförmige Bleche, die mit einer Abwinklung um 90° an der Rückwand 1 im Bereich der Pritschenseitenwände 11 befestigt sind.
Unterhalb des Pritschenbodens 7 sind nahe der Aussenseiten Führungsteile 12 angeschweißt, die als Führungen 13 Schlitze 14 freilassen, in denen ein Schieber 15 geführt ist. Entsprechend den Schlitzen 14 sind auch in den Tragerrahmen 16 des Fahrgestelles Schlitze 17 vorgesehen, in denen der Schieber 15 läuft. In der Mähe der längsaussenkanten 18 des Fahrzeuges sind je ein Hydraulikzylinder 19,19' an einem Rahmenteil 20 über
Bolzen 21 drehbar befestigt. Die Kolbenstangen 22 greifen mit ihrem freien Ende über Drehbolzen 23 am Schieber 15 an.
Pur den Pail, dass mit dem lastkraftwagen das transportierte Gut an Ort und Stelle verteilt werden soll, wird die Rückwand 1 etwa in der in Pig. 1 gezeigten Stellung durch die Stützstreben 5 festgestellt, der Schieber 15 ist über die Hydraulikzylinder 19 als Betätigungsorgane 24 ausgefahren, seine Vorderkante 25 dichtet mit der Rückwand 1, so dass über die Seitenteile 10 und Aufschläge 26 ein geschlossener Raum entsteht. In dieser S-fellung wird das Yerteilgut in die Pritsche 4 eingeladen.
Auf der Baustelle, z.B. einer im Bau befindlichen Strasse, muss das Gut verteilt werden. Wird an der Strassenaussen-
re
seite eine stärke/Auflage benötigt als der Strassenmitte zu, so wird der Schieber 15 über die Hydraulikzylinder so eingestellt, wie es in Pig. 2 gestrichelt dargestellt ist. Dadurch bildet sich eine in Draufsicht etwa keilförmige Öffnung, die ihr Maximum an der Längsaussenkante 18 am Strassenrand erreicht. Der Schieber kann dabei an den Aufschlägen 26 seitlich geführt sein, die auch an der Unterseite horizontal abgewinkelt sein können, damit Spalte bei Schrägstellung des Schiebers 15 abgedeckt sind.
Die Hydraulikzylinder 19 lassen sich von SehaltOrganen 27 bedienen, die im Fahrerhaus und/oder am Fahrzeugrahmen in der Iahe der Rückwand 1 von einem Bedienungsmann leicht erreichbar angeordnet sind. Durch die Einzelsteuerung der Hydraulikzylinder 19, die über Leitungen 28 an das allgemeine Drucksystem des Kraftfahrzeuges angeschlossen sind, lässt sich der Schieber innerhalb der seitlichen Grenzen in jede Stellung bringen, so dass der Öffnungsquerschnitt für den freien Ausfall des Gutes den gewünschten Verhältnissen entsprechend eingestellt werden kann. Während des Vorfahrens wird die Pritsche 4 langsam um eine Kippwelle 29 hochgedreht .
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass nicht nur mehrere Arbeitskräfte eingespart werden, sondern die Zeit zur Verteilung des Gutes erheblich herabgesetzt wird. Zum Beispiel kann eine Wagenladung mit 10 t Schotter-Material in etwa 5 Minuten vom Fahrer allein in der gewünschten Weise verteilt werden. Die Anordnung ist sehr einfach im Aufbau und robust in der Handhabung, so dass Funktionsstörungen weitgehend ausgeschlossen sind.

Claims (7)

A(HS ifi 8*28.1.66 Scliutzansprüclie;
1. Transportfahrzeug mit einer Kipppritsche mit mindestens einer schwenkbaren Wand insbesondere für den Strassenbau, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Wand (9) der Pritsche (4) in ausgeschwenkter Lage feststellbar ist, Seitenteile vorgesehen sind, die die durch das Ausschwenken entstehenden seitliehen Öffnungen schliessen, so dass nur eine Bodenöffnung bleibt, die durch einen mindestens annähernd parallel zum Pritschenboden (7) in Führungen (13) bewegbaren Schieber (15) mit wählbar grossem Restquerschnitt verschliessbar ist^und der Schieber (15) durch hydraulische, pneumatische oder elektrische Betätigungsorgane (24) verschieb- und steuerbar ist.
2. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (1) der Kipppritsche (4) um oben liegende Gelenkpunkte (2) am Pritschenrahmen (3) drehbar und durch in ihrer Länge verstellbare Stützstreben (5)> die sich am Pritschenboden (7) abstützen, feststellbar ist.
3. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (10) etwa keilförmig ausgebildet und mit der Rückwand (1) verbunden sind.
4. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (13) für den Schieber (15) unterhalb des Pritschenbodens (7) angeordnet sind, und aus Schlitzen (14,17) bestehen.
5. Transportfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (14,17) teils in Trägerrahmen (16) des Fahrzeuges liegen und teils durch mit dem Pritschenboden (7) fest verbundene: Fiihrungsteile.. (12) gebildet sind.
6. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (15) die Kolbenstangen (22) zweier Hydraulikzylinder (19,19") in Drehbolzen (23) angreifen, und die Zylinder (19,19!) selbst in an einem Rahmenteil (20) angebrachten Bolzen (21) drehbar sind.
7. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl im Fahrerhaus als auch in der Hahe der schwenkbaren Wand (9) Sehaltorgane (27) angeordnet sind, über die die Betätigungsorgane (24) für den Schieber (15) steuerbar sind.
DE1966B0065012 1966-01-28 1966-01-28 Transportfahrzeug. Expired DE1938457U (de)

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DE1938457U true DE1938457U (de) 1966-05-12

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ID=33322851

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