DE1937359B2 - Schaltungsanordnung fuer die Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen

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DE1937359B2
DE1937359B2 DE19691937359 DE1937359A DE1937359B2 DE 1937359 B2 DE1937359 B2 DE 1937359B2 DE 19691937359 DE19691937359 DE 19691937359 DE 1937359 A DE1937359 A DE 1937359A DE 1937359 B2 DE1937359 B2 DE 1937359B2
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circuit arrangement
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circuit
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Bade Dipl-Ing Juergen
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Die Eríindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Feststellung anrufender Teilnehmerstellen und für die Prüfung des Belegungszustandes angerufener Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der die beiden Adern jeder Teilnehmerleitung über die Serienschaltung von Widerständen mit im Freizustand der Teilnehmerstelle leitend gesteuerten Torschaltungen mit den Polen einer einseitig geerdeten Spannungsquelle verbunden sind und bei der die bei änderung des Belegungszustandes an dem so gebildeten Speisestromkreis auftretende Potentialänderung für das Erkennen des Belegungszustandes ausgenutzt wird.
  • In der deutschen Patentschrift 844170 ist eine Schaltungsanordnung beschrieben, bei der eine Ader der Teilnehmerleitung über einen Widerstand aus der Amtsbatterie gespeist wird. Die sich bei Änderung des Zustandes der Teilnehmerschleife an dieser oder an der anderen Ader, die über einen Widerstand geerdet ist, ausbildende Potentialänderung wird mehreren stufenweise angeordneten Torschaltungen zugeführt, an denen Impulse unterschiedlicher zeitlicher Lagen anliegen. Bei Koinzidenz der Impulse und bei geschlossener Teilnehmerschleife spricht eine Auswerteeinrichtung an, die den festgestellten Verbindungswunsch des Teilnehmers meldet.
  • Diese bekannte Anordnung ist nur gegen Fehlansprechen gesichert, wenn der im Speisestromkreis fließende Gleichstrom größer ist als die Störströme, die durch mangelhafte Isolation und durch induktive oder kapazitive Einstreuungen auftreten können. Es dürfen insbesondere bei dieser unsymmetrischen Ausbildung des Speisestromkreises die an die Leitungsadern angeschlossenen Speisewiderstände Grenzwerte nicht überschreiten. Bei diesen geringen Werten der Speisewiderstände wird eine unerwünschte Bedämpfung des Teilnehmerkreises für die Sprechströme bewirkt.
  • Bei der in der deutschen Auslegeschrift 1172 320 beschriebenen Identifiziereinrichtung ist der Speisestromkreis der die Potentialänderung auswertenden Einrichtung über Torschaltungen, die im Freizustand der Teilnehmerleitung für den Speisestrom durch lässig sind und beim Durchschalten der Leitung für die Dauer des Gesprächszustandes in ihren Sperrzustand übergeführt werden, an die Leitung angeschlossen.
  • Durch diese bekannte Maßnahme wird die Bedämpfung des Sprechkreises im Gesprächszustand der Leitung vermieden. Aber auch bei dieser bekannten Einrichtung fließt im Ruhezustand der Leitung über ihre Ableitwiderstände aus dem Speisestromkreis ein Fehlstrom. Auch dann, wenn sich dieser Fehlstrom in den zulässigen Grenzen hält, so stellt doch die Summe der Fehlströme aller Teilnehmerleitungen in einer Vermittlungsstelle einen nicht vernachlässigbaren Leistungsverbrauch dar.
  • Insbesondere in fernab von der Vermittlungsstelle aufgestellten Wählsternschaltern, die ihre Stronversorgung nur über eine Fernsprechleitung erhalten, kann die Summe der Ableitströme aller an den Wählsternschalter angeschlossenen Teilnehmerstellen die Betriebsbereitschaft des Wählsternschalters gefährden. Einer Verringerung der Ableitströme durch Erniedrigung der Speisespannung oder durch Erhöhung der vorgeschaltenen Speisewiderstände steht die damit verbundene Vergrößerung der Störanfälligkeit durch parasitäre Längsspannungen der Leitungen entgegen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einfluß der parasitären Störspannungen derart zu vermindern, daß eine erhebliche Verminderung der Ableitströme ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die beiden Sprechadern jeder Teilnehmerleitung über hochohmige Entkopplungsglieder mit den Steuerelektroden zweier als Differenzverstärker wirksamer Transistoren verbunden sind, an dessen Ausgangskreis die Auswerteeinrichtung angeschlossen ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Entkopplungsglieder jeweils aus der Serienschaltung eines Widerstandes und eines einseitig mit dem Bezugspotential verbundenen Kondensators, wobei die Steuerelektroden des mit Feldeffekttransistoren ausgerüsteten Differenzverstärkers an die Verbindungspunkte je eines Widerstandes und eines Kondensators angeschlossen sind. Bei dieser Ausführungsform werden den Steuerelektroden außerdem unterschiedliche Vorspannungen zugeführt.
  • Dabei ist der Aufbau der Schaltung weitgehend symmetrisch.
  • Hierdurch werden die Vorteile erzielt, daß der Einfluß parasitärer Längs- und Querwechselspannungen auf die Auswerteeinrichtung stark vermindert wird. Es kann daher, insbesondere bei der gleichzeitigen Verwendung von Feldeffekttransistoren im Differenzverstärker, der Speisestromkreis sehr hochohmig ausgebildet werden, so daß hierdurch die Gefahr großer Ableitströme vermindert wird. Gleichzeitig ist durch Zuführung besonderer Vorspannungen zu den Steuerelektroden die Potentialschwelle, von der an eine sichere Identifizierung des Schleifenzustandes stattfindet, auf einen beliebigen Wert einstellbar. Im Sprechzustand der Teilnehmerleitung ist die Bedämpfung der Sprechströme vernachlässigbar, weil die Anschlußwiderstände sehr hochohmig sind.
  • Außerdem können in an sich bekannter Weise die Speisewiderstände mittels gesteuerter Torschaltungen völlig abgeschaltet werden. Die Einrichtung läßt außer dem Erkennen eines Schleifenschlusses auch das Erkennen eines Erdschlusses der Sprechader a zu. I)ie dabei angereizte abgehende Belegung sperrt die Leitung gegen die Belegung durch einen Leitungswähler, welcher wegen der Erdung den Prüfzustand beenden und eine Gebührenzàhlung veranlassen würde.
  • Die Erfindung wird an dem Schaltbild erklärt. An die Punkte a, b sind die Sprechadern der Teilnehmerleitung angeschlossen. Außerdem sind diese mit den Vermittlungseinrichtungen, beispielsweise mit einem Eingang eines nicht dargestellten Koppelfeldes verbunden. Im Ruhezustand der angeschlossenen Teilnehmerstelle wird der Sprechadera aus der AmtsbatterieUB über die Serienschaltung der WiderständeR8, R9 und der Gleichrichterstrecke D1 Speisepotential zugeführt. Die Sprechader b ist über die Gleichrichterstrecke D2, den Widerstand R10 und die Emitter-Kollektor-Strecke des über den WiderstandR11 an seiner Basiselektrode leitend gesteuerten Transistors T3 mit dem Bezugspotential verbunden. Bei der Durchschaltung der Teilnehmerleitung in der Vermittlungsstelle wird der Kontakt c geschlossen und die Teilnehmerleitung aus der Vermittlungsstelle gespeist. Durch die entstehende Potentialänderung werden die Gleichrichterstrecke D 1 und der Transistor T3 in den Sperrzustand überführt, so daß der die Widerstände R 8, R 9, R 10 enthaltende Speisestromkreis abgeschaltet ist.
  • Die die verschiedenen Belegungszustände der Teilnehmerleitung kennzeicllnenden Potentiale der Sprechadern a, b werden über die Widerstände R1, R 2 den Steuerelektroden der beiden Feldeffekttransistoren T1, T2 zugeführt. Die Eingangswiderstände der Steuerelektroden sind sehr groß. es können daher auch die Widerstände R 1, R2 sehr hochohmiggewählt werden. An die Steuerelektroden der Transistoren T1, T2 sind außerdem die Kondensatoren C1, C2 angeschlossen, die mit dem Bezugspotential verbunden sind. Durch diese Kondensatoren werden auf der Teilnehmerleitung vorhandene Störwechselspannungen, die ais Quer- oder Längsspannungen auftreten, ebenso wie Rufsignale und Wählimpulse, von den Transistoren T 1. T 2 ferngehalten. Die Verwendung hochohmiger Widerstände zur Entkopplung hat den Vorteil, daß keine Gleichrichtung von Stör-;vechselspannungen stattfinden kann, so daß keine falschen Leitungszustände vorgetäuscht werden, wie es bei Entkopplung durch Gleichrichterstrecken auftritt.
  • Die beiden Transistoren T1, T2 bilden zusammen einen Differenzverstärker. Durch den aus den Widerständen R 3, R 4, R 3 gebildeten Spannungsteiler werden über die hochohmigen Widerstände R 6. R 7 den Steuerelektroden der Transistoren Tl, T2 Vorspannungen zugeführt. Diese Vorspannungen werden vorzugsweise so eingerichtet, daß beim Unter- oder überschreiten derjenigen Potentialdifferenz zwischen den Sprechadern a. b der Teilnehmerleitung, durch die der eingetretene Schleifenschluß gekennzeichnet ist. der leitende Zustand eines Transistors des Differenzverstärkers auf den anderen überwechselt. Eine Elektrode. beispielsweise die Drain-Elektrodes jedes Transistors Tl, T2 ist mit einer hier nicht näher zu beschreibenden Auswerteeinrichtung M verbunden, die auf das Überwechseln des leitenden Zustandes anspricht und die Zustandsänderung an die Vermittlungsstelle weitermeldet.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für die Feststellung anrufender Teilnehmerstellen und für die Prüfung des Belegungszustandes angerufener Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der die beiden Adern jeder Teilnehmerleitung über die Serienschaltung von Widerständen mit im Freizustand der Teilnehmerstelle leitend gesteuerten Torschaltungen mit den Polen einer einseitig geerdeten Spannungsquelle verbunden sind und bei der die bei Änderung des Belegungszustandes an dem so gebildeten Speisestromkreis auftretende P otentialänderung für das Erkennen des Belegungszustandes ausgenutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sprechadern (a, b) jeder Teilnehmerleitung über hochohmige Entkopplungsglieder (R1, C1 bzw. R2, C2) mit den Steuerelektroden zweier als Differenzverstärker wirksamer Transistoren (T1 T2) verbunden sind, an dessen Ausgangskreis die Auswerteeinrichtung (M) angeschlossen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkopplungsglieder aus der Serienschaltung je eines Widerstandes (R 1, R 2) und eines einseitig mit dem Bezugspotential (E7de) verbundenen Kondensators (Ca, C2) bestehen. wobei die Steuerelektroden des Differenzverstärkers (T1, T2) an die Verbindungspunkte je eines Widerstandes und eines I(ondensators angeschlossen sind.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektroden des Differenzverstärkers (T1, T2) an einen unterschiedliche Vorspannungen zuführenden Spannungsteiler (R 3, R 4, R 5) über entkoppelnde Widerstände (R 6, R 7) angeschlossen sind.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (T 1. T 2) des Differenzverstärkers Feldeffekttransistoren mit großem Eingangswiderstand ihrer Steuerelektroden sind.
DE19691937359 1969-07-23 1969-07-23 Schaltungsanordnung fuer die Pruefung des Belegungszustandes von Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1937359B2 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0011720A1 (de) * 1978-11-24 1980-06-11 Siemens Aktiengesellschaft Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störspannungseinflüssen bei der Bewertung des Signalzustandes auf Übertragungsleitungen, insbesondere auf Teilnehmeranschlussleitungen in Fernsprechanlagen
DE3215757A1 (de) * 1982-04-28 1983-11-03 Krone Gmbh, 1000 Berlin Innenverbindungsschalter fuer fernmeldetechnische heimtelefon- oder nebenstellenanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0011720A1 (de) * 1978-11-24 1980-06-11 Siemens Aktiengesellschaft Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störspannungseinflüssen bei der Bewertung des Signalzustandes auf Übertragungsleitungen, insbesondere auf Teilnehmeranschlussleitungen in Fernsprechanlagen
DE3215757A1 (de) * 1982-04-28 1983-11-03 Krone Gmbh, 1000 Berlin Innenverbindungsschalter fuer fernmeldetechnische heimtelefon- oder nebenstellenanlagen

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