DE1929741U - An eine strebe, insbesondere schraegstuetze anschliessbares verlaengerungsstueck. - Google Patents

An eine strebe, insbesondere schraegstuetze anschliessbares verlaengerungsstueck.

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DE1929741U DE1965H0053526 DEH0053526U DE1929741U DE 1929741 U DE1929741 U DE 1929741U DE 1965H0053526 DE1965H0053526 DE 1965H0053526 DE H0053526 U DEH0053526 U DE H0053526U DE 1929741 U DE1929741 U DE 1929741U
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Patentanwalt
8 Mönchen 61, Cosimastrafce 81 . Telefon: (08Π) 483820 · Telex. 05-24351
Hünnebeck Aktiengesellschaft 25. Oktober 1965
Z VL g /Schweiz, Höhenweg 9 L 7143 L/k
An eine Strebe, insbesondere Schrägstütze, anschließbares Verlängerungsstück
Die Neuerung bezieht sich auf ein an eine Strebe, insbesondere Schrägstütze» anschließbares, vorzugsweise anschraubbares Verlängerungsstück, das aus zwei relativ zueinander bewegbaren Teilstükken besteht, von denen das eine, zum. Beispiel mit einem Gewinde versehene, gegenüber der Strebe, das andere gegenüber einem ortsfest angeordneten bzw» anzuordnenden Teil festlegbar ist»
Die Strebenj an denen Verlängerungsstücke festgelegt werden sollen, i»/eisen im allgemeinen an dem einen Ende ein Linksgewinde und an dem anderen Ende ein Rechtsgewinde auf, so daß sich die in. die Gewinde der Strebe eingeschraubten Verlängerungsstücke einander nähern bzw. voneinander entfernen, je nachdem, in welcher !Richtung die mit mindestens einer Handhabe versehene Strebe um ihre Längsachse verdreht wird, wenn die beiden Verlängerungsstücke an irgendwelchen Gegenständen festgelegt sind. Wesentlich -ist es nicht, daß die Verlängerungsstücke mit der Strebe Über je ein Gewinde in Verbindung stehen, es können auch andere Vorrichtungen vorgesehen sein, denn
Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
Schreiben vom 25.10,65 betr. An eine Strebe . . . Blatt 2
wesentlich ist nur, daß die Verlängerungsstücke zug- und druckfest mit der Strebe verbunden sind und deren Verlängerung bzw. Verkürzung zulassen.
Da-es nun Aufgabe einer mit Verlängerungsstücken versehenen Strebe ist, Zug- und Druckkräfte zu übertragen, um ein Festlegen eines aufgestellten Bauteiles nach zwei Richtungen zu erzielen, müssen die Verlängerungsstücke ebenfalls zug- und druckfest an ortsfest angeordneten bzwo an ortsfest anzuordnenden Teilen festlegbar sein.
ELe bekannten Streben» insbesondere Schrägstützen, die je an den gegeneinander abzustützenden Bauteilen festgelegt werden mußten, wiesen entsprechende Anschlußmittel auf. Ein anderes bekanntes Anschlußmittel bestand aus zwei relativ zueinander bewegbaren Teilstücken, nämlich einem in die Strebe einschraubbaren Verlängerungsstück und einer Löcher aufweisenden Anschlußplatte. Die Anschlußplatte war am Verlängerungsstück angelenkt. Wenngleich sich diese Anschlußmittel bewährt haben, wiesen die den Nachteil auf, daß sie sich nur für eine Befestigungsart eigneten. So konnte die Platte eines Anschlußmittels durch Nägel gegenüber Holz-Bauteilen festgelegt werden. Sind die Schalungen jedoch mit metallischen Anschlußmitteln, wie Haken, Krampen, Ösen od.dgl«, versehen, dann muß das Anschlußmittel anders als die bisher bekannten ausgebildet sein. So hat. man am freien Ende eines in eine Strebe einschraubbar.en
Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
Schreiben vom 25.10«65 betr. An eine Strebe . . . Blatt 3
Verlängerungsstückes eine Gabel angeschweißt, deren beide Schenkel je eine Bohrung aufwiesen, um die Gabel über einen Bolzen an ein Maschinenelement anschließen· zu können. Das Anschließen von Streben od.dgl. über Gabeln und Bolzen ist umständlich, ganz davon abgesehen, daß die Bolzen gesichert werden müssen, da sie ja verlierbare Teile darstellen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anschlußmittel zur Verfügung zu stellen, das vorzugsweise dem Anschließen von Streben,
■ι,
insbesondere Schrägstützen, an metallische Bauelemente, wie Haken, Krampen, Ösen od.dgl., dient und, ohne von diesem Anschlußmittel unabhängig bewegbare Mittel verwenden zu müssen, ein zug« und druckfestes Anschließen gestattet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung Torgeschlagen, dafür zu sorgen, daß das freie Ende des Verlängerungsstückes mit einem Haken und mit einem in seiner Längsrichtung beweg« und festlegbaren Sperrmittel für ein vom Haken teilweise umfaßtes Bau- bzw. Maschinenelement versehen ist. Zweckmäßig ist es, das Sperrmittel aus einer mit einer Handhabe versehenen Hülse bestehen zu lassen, die gegenüber dem mit einem Haken versehenen Verlängerungsstück über ein Gewinde verdreh- und dadurch verschiebbar ist. Da dieses eine, mit einem Haken versehene Verlängerungsstück meist ohnehin, um es gegenüber der Strebe festlegen und verstellen zu können,
Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
Schieiben vom 25.10.6g betr. An eine Strebe ·. . .Blatt k
mit einem Gewinde versehen ist, kann also dieses Gewinde dem Führen des Sperrmittels dienen. Fertigungstechnisch sehr einfach ist es, das Sperrmittel aus einer mit der Handhabe einstückigen Gewindemuffe und aus einem an der Muffe angeschweißten Rohrstück bestehen zu lassen.
Die Neuerung wird an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung nachstehend erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer als Schrägstütze eingesetzten, zwei verschiedenartig ausgebildete Anschlußmittel aufweisenden Strebe, von denen das dem oberen Ende der Strebe zugeordnete Anschlußmittel dem Gegenstand der Neuerung entspricht,
Fig.2 eine Teilseitenansicht des am oberen Ende der Strebe angeordneten, zweiteiligen Anschlußmittels in gegenüber Fig. 1 vergrößerter Darstellung und teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Sperrmittel mit Handhabe nach Fig. 2,
Fig. k eine Seitenansicht des Sperrmittels mit Handhabe nach Fig« 2 als Variante.
Die als Schrägstütze eingesetzte Strebe 1 ist im Bereich ihrer beiden Enden 2 und 3 mit je einem Innengewinde versehen, in die-mit entsprechendem Gewinde versehene Verlängerungsstücke 4 bzw« 5 ein- . schraubbar sind» Das am oberen Ende der Strebe 1 mit dieser verbundene Verlängerungsstück k weist am freien Ende einen Haken 8 auf,
Dipl.-Ing. Heinz Lesser, Patentanwalt
Schreiben vom ' 25.10.65 betr. An eine Strebe... Blatt 5
der eine Öse od.dgl« 9 teilweise umfaßt, die an einem festzulegenden Bauteil 10 angeordnet ist« Gegenüber dem Verlängerungsstück 4 und dem Haken 8 ist eine Gewindemuffe 11 verdrehbar und dadurch in Längsrichtung des Verlängerungsstückes h bewegbar, um einerseits ein Lösen des Hakens 8 von der Öse 9 ododgl» zu verhindern und andererseits über die Strebe 1 und das Verlängerungsstück h auch Druckkräfte übertragen zu können. Da das Verlängerungsstück 4 ohnehin Außengewinde aufweist, um die Verbindung mit der Strebe zu erreichen, wird dieses Außengewinde auch als Führung für die Gewindemuffe 11 benutzt. Das untere Verlängerungsstück 5 ist ebenfalls mit Außengewinde versehen, das in das Innengewinde am unteren Ende 3 der Strebe 1 eingreift» Mit dem unteren Verlängerungsstück 5 ist eine Platte 12 schwenkbar verbunden, an der zwei Anschlußbleche 13 mit einem dem Durchmesser des Verlängerungsstückes 5 entsprechenden Abstand voneinander festgelegt sind, die je eine Bohrung 15 aufweisen, so daß über einen diese Bohrungen 15 und eine entsprechende Bohrung des Verlängerungsstückes 5 durchgreifenden Bolzen die beiden Verlängerungsstücke 5 und 12 gelenkig miteinander in Verbindung stehen« Die Platte 12 weist zweckmäßigerweise Durchtrittsöffnungen auf, so daß sie durch Nägel, Schraubverbindungen od.dgl.*an irgendeinem Gegenstand starr festgelegt werden kann.
Wenngleich die in den Fig. 2,3 und k dargestellten, als Gewindemuffen 11 und 11· ausgebildeten Sperrmittel praktisch nur aus einer mit
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Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt V Schreiben vom 25,10,6g betr. An eine Strebe . . . Blatt 6
einer Handhabe l8 versehenen Hülse bestehen, die gegenüber dem mit einem Haken 8 versehenen Verlängerungsstück 4 über ein Gewinde verdreh·» und dadurch verschiebbar sind, wird man sie aus zwei Teilen fertigen, nämlich aus einer Muffe 20 mit Handhabe l8 und mit Innengewinde 19' und aus einem Rohrstück 21, die bei 22 miteinander verschweißt sind.
Eine andere, ähnliche Lösung zeigt Fig. 4e Hier ist eine Muffe 20' über die Handhabe l8· hinaus etwas verlängert, so daß das Rohrstück 21· an die Verlängerung der Muffe 20' und sogar an die Handhabe 18' anschweißfrar ist, wenn die Schweißnaht entsprechend gelegt wird.
Wenngleich der Strebe 1 gemäß Fig. 1 nur ein Verlängerungsstück 4 mit Haken 8 und Muffe 11 gemäß der Neuerung zugeordnet ist, kann auch am unteren Ende der Strebe 1 ein gleiches Stück 4,8,11 angeordnet sein.
Umgreift der Haken 8 eine Krampe, eine Öse 9 od.dgl., dann kann die Strebe an diesem Bau- bzw. Maschinenelement zugfest angeschlossen werden* Treten Druckkräfte auf, dann besteht die Gefahr, daß der Haken 8 mit der Öse od.dgl« 9 außer Eingriff kommt. Es ist daher die Gewindemuffe 11 über die Gewindeteile 19 und 19'· soweit in Richtung auf den Haken zu bewegen4 daß die Stirnfläche 23 bzw. 23' des Rohrstückes 21 bzw. 21· die Öse od.dgl« berührt und gegenüber dem Haken festklemmt (Fig. 2). Ein Lösen dieser starren Verbindung läßt sich durch Zurückdrehen der Gewindemuffe 11 und Abheben des Hakens 8 erreichen.

Claims (3)

Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt *· "· J D 1 J ] O * 25,10. 65 Q Schreiben vom 25.10.65 - betr. An eine Strebe . . . Blatt 7 Schutzansprüche
1. An eine Strebe, insbesondere Schrägstütze, anschließbares, vorzugsweise anschraubbares Verlängerungsstück, das aus zwei relativ zueinander bewegbaren Teilstücken besteht, von denen das eine, zum Beispiel mit einem Gewinde versehene, gegenüber der Strebe, das andere gegenüber einem ortsfest angeordneten bzw. anzuordnenden Teil festlegbar ist, dadurch ge. kennzeichnet, daß das freie Ende des Verlängerungsstücks (4) mit einem Haken (8) und einem in seiner Längsrichtung beweg« und festlegbaren Sperr-„·.. mittel (11) für ein vom Haken (8) teilweise umfaßtes Bau-'bzw. ' Maschinenelement (9) versehen ist.
2« Verlängerungsstück nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichne t, daß das Sperrmittel aus einer mit einer Handhabe (I8,l8·) versehenen Hülse besteht, die gegenüber dem mit einem Haken (8) versehenen Verlängerungsstück (2O über ein Gewinde (I9i 19') verdreh- und dadurch verschiebbar ist.
3. Verlängerungsstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sperrmittel aus einer mit einer Handhabe (l8,l8·) einstückigen Muffe (20,20») mit Innengewinde (19·) und aus einem an der Muffe angeschweißten Rohrstück (21,21«) besteht. " '
Palentanwalt
Dip!.-!ng. Ikinz Lesser
München 61
Cosimasfraßft 8:
DE1965H0053526 1965-10-25 1965-10-25 An eine strebe, insbesondere schraegstuetze anschliessbares verlaengerungsstueck. Expired DE1929741U (de)

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