DE1928053C - Einrichtung zum Stapeln von Flachteilen in Sammelbehältern - Google Patents
Einrichtung zum Stapeln von Flachteilen in SammelbehälternInfo
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- DE1928053C DE1928053C DE1928053C DE 1928053 C DE1928053 C DE 1928053C DE 1928053 C DE1928053 C DE 1928053C
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Description
durchgreifende Behaltervorschub- und Behälteraus- Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe
wechseleinnchtung zum schrittweisen Vorschieben zugrunde, eine Einrichtung der eingangs bezeichnedes
jeweils zu füllenden Sammelbehälters um der ten Art so auszugestalten, daß die in den Sammelbe-Wandstärke
der einzelnen Flachteile bzw. Gruppen 30 hälter eingeführten Flachteile und deren Aufdruck
von Flachteilen entsprechende Vorschubschritte und auch bei noch dünnem Stapel in dem jeweiligen Samzum
HerausL-ewegen der gefüllten Sammelbehälter melbehälter durch den Druck der Vorschub- und
aus der Füllstrecke und Einführung des jeweils Auswechseleinrichtung im Bereich der Schlitze der
nächstfolgenden Sammelbehälters in die Füllstrecke. Behälterendwände nicht beschädigt werden und ein
Eine solche Einrichtung ist aus der deutschen Pa- 35 geringer Aufwand für die Steuerung und Betätigung
tentsciirift 1269 056 bekannt. der Vorschub- und Auswechseleinrichtung aus-
Bei der bekannten Einrichtung ist die Behältervor- reicht.
schub- und Behälterauswechseleinrichtung als Band- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
förderer ausgebildet, welcher beim Befüllen eines vorgeschlagen, daß die Behältervorschub- und BeSammelbehälters
mit seinem aktiven Förderband- 40 hälterauswechseleinrichtung zum einen ein in Bewetrumm
einen spitzen Winkel mit dem jeweils zuletzt gungsrichtung des Sammelbehälters hin- und hergeeingefügten
Flachteil bildet, so daE durch die reiben- hendes Vorschuborgan umfaßt, welches zum Einfühde
Mitnahme des jeweils einzuführenden Flachteils ren der Flachteile von dem vorher gebildeten Stapel
an dem aktiven Förderbandtrum dieser unter Rei- abhebt und sich jedesmal nach dem Einführen gegen
bung zwischen das aktive Förderbandtrumm und den 45 den zuletzt eingeführten Flachteil ablegt und dabei
zuletzt eingereichten Flachteil eingeschoben wird, den Sammelbehälter um die Wandstärke der Flachwobei
der Sammelbehälter um einen Schritt entspre- teile vorschiebt, und daß die Behältervorschub- und
chend der Wandstärke des eben eingeführten Flach- Behälferauswechseleinrichtung zum andern eine Beteils
gegenüber dem in dieser Betriebsphase unbe- hältermitnahmeeinrichtung besitzt, welche nach Fülweglichen
Bandförderer vorgeschoben wird. Wenn 50 lung des Sammelbehälters mit diesem selbsttätig kupals
Folge dieser Vorschubschritte die in Vorschub- pelt und ihn um einen Behälterwechselschritt mitrichtung
rückwärtige Endwände des Sammelbehäl- nimmt.
ters in den Bereich des Bandförderers gelangt, so ge- Aus der deutschen Patentschrift 548 463 ist bereits
langt gleichzeitig ein stationärer Signalgeber in den eine Vorschubeinrichtung zum Stapeln von flachen
Bereich eines behälterfesten Auslösers; der Signalge- 55 Gegenständen .nit einem in Stapelrichtung hin- und
ber steuert ein elektromagnetisches Kraftgerät, wel- hergehenden Vorschuborgan bekannt. Dabei ist aber
ches den Bandförderer um einen Behälterauswechsel· weder eine Einfüllung der flachen Gegenstände im
schritt entgegen der ^ehältervorschubrichtung zu- Sammelbehälter und demgemäß auch nicht eine
rückholt, so daß der Bandförderer durch die Schlitze Kombination der Vorschubeinrichtung mit einer Heder
aneinander anliegenden Behälterendwände auf- 60 hältermitnahmeeinrichtung angegeben,
einandcrfolgender Sammelbehälter hindurch in den Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist auch
auf den eben gefüllte;, Sammelbehälter folgenden, die Gefahr vermieden, daß die Oberflächen der
noch leeren Sammelbehälter hineintrill. Nunmehr bc- Flachteile durch Abrieb beschädigt werden, weil ja
ginnt die Füllung diese« weiteren Sammelbehälters, die Behältervorschub- und Bchälterauswechseleinwobei
die ersten Flachleiie zwischen die in Vorschub- 65 richtung im Verlauf ihrer hin- und hergehenden Herichtung
vordere Bchältcrendwand dieses Sammel- wegung beim Hinführen eines Flachteils vom voranbehälters
und das aktive Trumm des Bandförderers gegangenen FlaeiUeil jeweils abgehoben ist.
MniKvii. Hierbei übt das aktive Trumm des Hand- Um sieherzustellen, daß nach Füllen eines ersten
i>i<liii
lungscinrichtung vorgesehen sein, welche aufeinanderfolgende
Sammelbehälter voneinander entkuppelt. Eine solche Entkupplungscinrichtung kann beispielsweise
durch eine Unstetigkeitsstellc in der Bchältcr-5 führung gebildet sein, bei deren Überlaufen zusammengreifende
Kupplungsteil aufeinanderfolgender Behälter außer Eingriff treten. Eine praktische Ausführungsform
für diesen Lösungsgedanken besteht darin, daß die mit Laufrädern ausgerüsteten Sammcl-
Sammclbchältcrs der jeweils nächste für die Aufnahme
weiterer Flachtcile zur Stelle ist, wird man aufeinanderfolgende Sammelbehälter zumindest in der
Füllstrecke miteinander bewegungsmäßig kuppeln;
dies kann in der Weise geschehen, daß aufeinanderfolgende Sammelbehälter aneinander angehängt werden.
Füllstrecke miteinander bewegungsmäßig kuppeln;
dies kann in der Weise geschehen, daß aufeinanderfolgende Sammelbehälter aneinander angehängt werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Behältervorschubeinrichtung und
die Bchälterauswechscleinrichtung mit einem gemein- io behälter wenigstens im Bereiche der Füllstrecke unter
samen Hebel ausgeführt, welcher einen dem Be- Trennung der Laufräder von ihrer Radlaufflächc auf
hälterwechsclschritt entsprechenden Hub besitzt und einer Schienenbahn geführt sind und daß am Ende
während der Vo/schubschritte an dem jeweiligen oder nach dem Ende der Füllstrecke die Schienen-Sammelbehälter,
aber nur mit einem der Länge der bahn an solcher Stelle endet, daß die über dieses
Vorschubschritte entsprechenden Teil des Hubs an- »5 Ende hinweglaufenden Sammelbehälter unter Lösung
greift. Dabei läßt man den Hebel mit Vorteil durch der Kupplung um das Ende der Schienenbahn kippen
Schlitze im Boden und durch die Schlitze in den bis zum Aufsetzen der jeweils vorderen Laufräder
Endwänden des jeweiligen Sammelbehälters hin- auf die Radlauffläche.
durchgreifen, führt den Hebel mit wenigstens einer Um auch das Wiederankuppeln entleerter Sam-Angriffsstellc
zum Angriff an dem jeweils zuletzt ein- ao melbchältcr an vorangehende Sammelbehälter eingereichten
Flachteil aus und bringt an ihm außerdem fach zu gestalten, kann man die Sammelbehälter mit
die Mitnahmeeinrichtung an, welche derart ausgebil- Kupplungsteilen ausführen, die beim Aufeinanderdet
ist, daß sie im Rückgang durch die Schlitze der stoßen aufeinanderfolgender Sammelbehälter selbst-Endwände
hindurchtreten kann, im Vorwärtsgang je- tätig ineinan^?rrasten. Eine praktische Lösung sieht
doch an diesen Endwänden angreift. Es ist bei dieser 95 etwa so aus, daß die selbstschließende Kupplung von
Ausführungsform — obwohl auch hier der Angriff mindestens einem in vertikaler Ebene gegen elastian
dem jeweils zuletzt eingelegten Flachteil erfolgt sehen Widerstand auslenkbaren Kupplungshaken an
— sichergestellt, daß diese Flachteile nicht in die jeweils einem Ende der Sammelbehälter und von
Schlitze hineingedrückt werden, weil nämlich die einem mit diesem Kuppiungshaken zusammenwir-Mitnahmeeinrichtung,
die im Rückgang durch die 30 kenden Kupplungsriocken an jeweils dem anderen
Schlitze hindurchgetreten war, im Vorwärtsgang an Ende der Sammelbehälter gebildet ist.
den Endwänden bzw., sofern bereits Flachteile einge- Je nach Art der Flachteile, Form der Behälter und
legt sind, an diesen Flachteilen außerhalb des Schlitz- Verlauf der Behälterführung wird es zweckmäßig
bereiches angreift. oder sogar notwendig werden, eine Rückhalteeinrich-Nach
einer bevorzugten Ausführungsform ist die 35 tung vorzusehen; diese kann mit zwei Rückhalteglie-Mitnahmeeinrichtung
von mindestens zwei Spreizfin- dem ausgeführt sein, von denen jeweils eines durch
gern gebildet, welche in Vorschubrichtung divergie- die Flachteileingabe des jeweiligen Sammelbehälters
ren und federnd in Spreizstellung gehalten sind. Es in diesen eingreift und das andere durch die Schlitze
ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei dieser Ausfüh- im Behälterboden und in den Endwänden in die
rungsform der Durchtritt durch die Schlitze der End- 40 Sammelbehälter eingreift.
wände im Rückgang möglich, im Vorwärtsgang je- Eine Rückhalteeinrichtung dieser Art ist grund-
doch durch die Endwände unterbunden ist. Auch die sätzlich aus der deutschen Patentschrift 548 463 be-
den Vorschub bewirkende Angriffsstelle des Hebels reits bekannt.
kann von Spreizfingern gebildet sein, welche in Vor- Im folgenden wird die Erfindung näher an Hand
schubrichtung divergieren und federnd in Spreizstel- 45 einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungs-
lung gehalten sind. Zu einer besonders einfachen Ge- form erläutert. In der Zeichnung zeigt
staltung kommt man, wenn die gleichen Spreizfinger F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
sowohl den Behälterwechselschritt als auch den Vor- einer Füllstrecke,
schub ausführen. F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht der in F i g. 1
Bei der Ausbildung des Sammelbehälters zur Auf- 50 gezeigten Füllstrecke,
nähme mehrerer paralleler Stapel von Flachteilen F i g. 3 eine Teildraufsicht auf die in F i g. 1 und 2
und der Flachteilzufuhr für den gleichzeitigen Auf- gezeigten Sammelbehälter,
bau paralleler Stapel von Flachteilen kann man je- F i g. 4 einen Teilschnitt durch leere Sammelbehäl-
dem der Stapel in dem Sammelbehälter Schlitze in ter, gesehen in der RichtungZ in Fig. 1, wobei die
dessen Böden und Endwänden sowie je ein Vorschub- 55 Bremse sowie die Rollen der Sammelbehälter sicht-
organ zuordnen, wobei mindestens eines der Vor- bar sind, und
schuborgane mit einer Mitnahmeeinrichtung ausgerü- F i g. 5 eine Draufsicht auf eine schematische Darstet
ist. stellung einer Kreislauf führung für die Sammelbehäl-Um die Bewegung des Sammelbehälters in der ter zu einer nachfolgenden Weiterverarbeitungsma-Füllstrecke
voll unter Kontrolle zu halten, kann dem 60 schine.
jeweils in der Füllstrecke befindlichen Sammelbehäl- In F i g. 1 und 2 ist eine Einrichtung zum Stapeln
ter eine der Vorschubbewegung entgegenwirkende dargestellt, bei der über eine Rollenbahn 6, an der
Bremse zugeordnet sein. ortsfest gelagerte Rollen 7 befestigt sind, mehrere
Um einen bereits gefüllten Sammelbehälter aus der Sammelbehälter 3 aufeinanderfolgend in und durch
Füllstrecke entnehmen und unabhängig von den 65 eine Füllstrecke F geführt werden. Die Samnielbehäl-
nachfolgenden Sammelbehältern einer Weiterverar- ter sind im wesentlichen, wie aus F i g. 1 und 4 zu
beitungsstation zuführen zu können, kann am oder ersehen ist, quaderförmig, und sie sind an ihrer
jenseits des Endes der Füllstrecke eine Entkupp- Oberseite im wesentlichen offen.
In der Füllstrecke ist über den darunter weiterbewcglichen
Sammelbehältern eine oder mehrere Zuführrinneri 1 angeordnet, die mit einer Maschine zum
Herstellen von Flachteilen, z. B. einer Kartonschneidemaschine,
verbunden ist. Die durch die Zuführrinnc zuoeführten und durch den Auslauf 5 austretenden
rUichteile 2, z. B. Kartonzuschnitte, wt .den
durch die Oberseite des Sammelbehälters 3 in diesen eingeführt und zu einem Stapel 4, bei dem die einzelnen
Flachteile hintereinander aufgestellt sind, gestapelt.
In der Füllstrecke ist weiterhin über dem Sammelbehälter 3 und in Vorschubrichtung der Sammelbehälter
hinter der Zuführrinne 1 ein oberes Rückhalteglied 12 angeordnet, das am Ende eines Schenkels
eines zweiarmigen Hebels 14 befestigt ist, der um eine Welle 13 verschwenkbar ist, die in dem Gestell 8
gelagert ist. Das obere Rückhalteglied 12, das z. B. aus einer Feder oder einem steifen Arm bestehen
kann, ist in Richtung der Pfeile b um die Welle 13 verschwenkbar, so daß es in einer Stellung mit seinem
Ende 41 gegen das zuletzt dem Stapel 4 zugefügte Flachteil 65 anliegt und in seiner anderen Stellung
über die obere Grenze des Stapels 4 angehoben ist.
Unter dem Sammelbehälter 3 ist in der Füllstrekkc F ein unteres Rückhalteglied 15 angeordnet, das
mit Hilfe eines mit diesem unteren Rückhalteglied verbundenen Hebels 17 um eine Welle 16, die gleichfalls
in dem Gestell 8 gelagert ist, in Richtung der Pfeile c verschwenkt werden ksnn. Des freie Ende 42
des unteren Rückhaltegliedes 15 kann bei einer derartigen Verschwenkung im wesentlichen zwei Grenzstellungen
einnehmen, und zwar eine erste Stellung, in der es, wie in F i g. 2 gezeigt, gegen das letzte dem
Stapel 4 zugefügte Flachteil 65 anliegt, und eine zweite Stellung, in der es im wesentlichen unter die
obere Fläche des Bodens 62 des Sammelbehälters 3 verschwenkt ist. Damit das freie Ende 42 des unteren
Rückhaltegliedes 15 gegen den Stapel 4 anliegen kann, ist in dem Boden 62 eines jeden Sammelbehälters
3 ein Schlitz 60 ausgebildet, durch den das untere ■ Rückhalteglied in den Sammelbehälter greifen
kann. Der Schlitz 60 erstreckt sich in Längsrichtung über die gesamte Länge eines Sammelbehälters 3 und
eetzt sich, wie es in Fig. 2 und 4 gezeigt ist, in Schlitzen 61 fort, die jeweils in der vorderen und hinteren
Stirnwand eines Sammelbehälters ausgebildet sind. Die Schlitze 60 und 61 weisen am besten dieselbe
Breite auf, jedoch kann auch, falls dies in einem bestimmten Falle zweckmäßiger ist, die Breite des
Schlitzes 61 größer als die Breite des Schlitzes 60 und umgekehrt sein. In manchen Fällen, insbesondere
dann, wenn verhältnismäßig steife und unzusammendrückbare Flachteile gestapelt werden, kann
auch die Verwendung nur des oberen oder des unteren Rückhaltegliedes 12 bzw. 15 für eine Halterung
des Stapels 4 ausreichend sein.
Durch die Schlitze 60 und 61 ragt gleichfalls ein kombiniertes Vorschuborgan 9 in den in der Füllstrecke
F befindlichen Sammelbehälter 3 hinein. Das Vorschuborgan 9 ist in Form eines Hebels ausgebildet,
der mit Hilfe eines anderen, hiermit verbundenen Hebels 11 um eine Welle 10 schwenkbar ist, die in
dem Gestell 8 gelagert und unter dem Sammelbehälter 3 angeordnet ist. An dem freien Ende des Hebels
9 ist, wie am besten aus F i g. 3 zu ersehen ist, eine Mithahmeeinrichtung für die aus der Zuführrinne
1 in den Sammelbehälter eingeführten Flachteile angebracht. Die Mitnahmeeinrichtung besteht aus
einem Paar Spreizfinger 20, 2!. die um einen Bolzen 19 verschwenkbar sind. Die Spreizfinger sind durch
eine Druckfeder 23 in ihre gespreizte Stellung vorgcspannt, die dadurch begrenzt wird, daß die Spreizfinger
in dieser Spreizstellung an verschiedenen Flächen eines Anschlages 22 anliegen. Die Enden 18 der
Spreizfinger 2Θ und 21 weisen in der gespreizten Stellung der Spreizfinger einen Abstand voneinander auf,
ίο der größer als die Breite des Schlitzes 61 in den Endwänden
eines Sammelbehälters ist. Werden die beiden Spreizfinger 20 und 21 entgegen der Wirkung
der Druckfeder 23 zusammengedrückt, so weisen die Enden 18 der Spreizfinger einen Abstand vonein-
IS ander auf, der kleiner als die Breite der Schlitze 61
ist.
Der Hebel 9 ist so weit in F i g. 2 um die Welle 10 im Uhrzeigersinn schwenkbar, daß die Enden 18 der
Spreizfinger 20 und 21 im gespreizten oder zusam-
ao mengefalteten Zustand aus der Bahn verschwenkt sind, die ein Flachteil 2 beschreibt, wenn es aus dem
Auslauf 5 der Zufuhrrinne 1 in den Sammelbehälter 3 fällt. Der Hebel 9 ist aus du «er Stellung andererseits
im Gegenuhrzeigersinn in r i g. 2 um so viel
aj verschwenkbar, daß die Enden 18 der gespreizten
Spreizfinger 20 und 21, wie es in F i g. 3 dargestellt ist, gegen das zuletzt zugeführte Flachteil 65 anliegen
und der Sammelbehälter 3 um die Dicke des zuletzt eingebrachten Flachteiles 65 in der Vorschub-
3a richtung des Sammelbehälters 3 verschoben wird.
Der Abstand der Enden 18 der Spreizfinger 20 und 21 von der Achse der Welle 10 ist so groß, daß diese
Enden 18 in der Mitte zwischen der oberen und der unteren Kante des zuletzt eingebrachten Flachteils 65
gegen dieses Flachteil anliegen. Weisen die zu stapelnden
Flachteile jedoch einen exzentrischen Schwerpunkt auf, so kann es auch zweckmäßig sein,
die Enden 18 der Spreizfinger 20 und 21 weiter oben oder unten oder auch seitlich aus der Mitte eines
Flachteiles verschoben an dem zuletzt in den Sammelbehälter eingebrachten Flachteil angreifen zu lassen.
Auf diese Weise wird erreicht, daß sich die Flachtcile
2 nicht verkanten oder verdrehen, während sie von der Mitnahmeeinrichtung, d. h. den Spreizfingern
20 und 21, gegen den Stapel 4 geführt werden.
Unter den beiden Spreizfingern 20 und 21, d. h. zwischen diesen Spreizfingern und der Welle 10,
kann noch ein weiteres Spreizfingerpaar 51, 52 fs. F i g. 2) an dem Hebel 9 befestigt sein. Die Spreizfinger
51 und 52 weisen eine solche Länge auf, daß sie in der zurückgeschwenkten Stellung des Hebels 9,
wie sie in F i g. 2 dargestellt ist, weiter in die Bahn des aus dem Auslauf 5 fallenden Flachteiles 2 vorstehen
als die Enden 18 der Spreizfinger 20, 21. Hierdurch kann erreicht werden, daß die Flachteile 2,
wenn sie in den Sammelbehälter 3 fallen, durch die Form der Enden 64 dieser Spreizfinger 51, 52 bereits
gegen den Stapel 4 geführt werden. Bei einer Ver-Schwenkung des Hebels 9 aus der in F i g. 2 gezeigten
zurückgeschwenkten Stellung im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 10 dienen die Enden 18 der Spreizfinger
20, 21 und die Enden 64 der Spreizfinger 51, 52 als Angriffsstellen, mit denen das zuletzt in den Sammelbehälter
3 eingeführte Flachteil ergriffen und gegen den Stapel 4 gedrückt wird. Die Enden 64 der
Spreizfinger 51, 52 sind hierbei so ausgebildet, daß sie in der am weitesten im Gegenuhrzeigersinn ver-
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schwenkten Stellung des Hebels 9 gegen das Flachteil 65 anliegen.
Damit der sich in der Füllstrecke befindliche Sammelbehälter 3 sich nicht unkontrolliert bei einem
Druck der Spreii.."inger 20, 21 auf den Stapel 4 vorwärts
bewegt, ist unter den Sammelbehälter eine auf diesen wirkende Bremse vorgesehen, die einer Bewegung
des Sammelbehälters einen Widerstand entgegensetzt. In F ig. 4 ist die Bremse dargestellt. Diese
Bremse besteht aus einer ortsfest angeordneten Bremsbacke 32, die sich über die gesamte l^änge der
Füllstrecke erstrecken kann, und einer beweglichen Bremsbacke 35, die mit Hilfe einer oder mehrerer
Schrauben 33, die in die ortsfeste Bremsbacke 32 eingreifen, über Federn 34 federnd gogen die ortsfeste
Bremsbacke 32 vorgespannt ist. Die bewegliche Bremsbarke 35 wird dabei auf einer oder mehreren
Achsen 36 verschiebbar geführt. Auf der Unterseite des Bodens 62 eines jeden Sammelbehälters 3 ist ein
Ansatz 43 befestigt, der zwischen die feststehende Bremsbacke 32 und die bewegliche Bremsbacke 35
eingeführt wird, wenn der zugehörige Sammelbehälter in die Füllstrecke vorgeschoben wird. Die Bremsbacken
32 und 35 liegen sodann reibend gegen die Seiten des Ansatzes 43 unter der Vorspannung der Federn
34 an, so daß der Sammelbehälter nur gegen diesen Reibungswiderstand weiterbewegt werden kann.
Die oben beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Ein Sammelbehälter 3 wird automatisch, aui
weiter unten noch zu beschreibende Weise, in die Füllstrecke F eingefahren, wobei sein Ansatz 43 zwischen
die Bremsbacken 32 und 35 eingeführt wird, wodurch der Sammelbehälter gleichzeitig zentriert
wird. Die Einführung des Sammelbehälters 3 in die Füllstrecke kann natürlich auch von Hand geschehen,
wobei ein Sperranschlag (nicht gezeigt) vorgesehen werden kann, um den Sammelbehälter in eine
geeignete Anfangsstellung für seine Füllung zu bringen. Der Sperranschlag kann dabei so ausgebildet
sein, daß er bei einem leicht erhöhten Druck auf den Sammelbehälter eine Vorwärtsbewegung des Sammelbehälters
freigibt.
Geht man von dem in F i g. 2 gezeigten Zustand des Arbeitsablaufes aus, so sind bereits einige Flachteile
stehend zu einem Stapel 4 in einem Sammelbehälter 3 gestapelt. Gegen das letzte gestapelte
Flachteil 65 liegt das obere und das untere Rückhalteglied 12 bzw. 15 an, während sich der Hebel 9 in
einer zurückgeschwenkten Stellung befindet. Durch die Zuführrinne 1 werden sodann im Takt der Maschine
heranbeförderte oder hergestellte Flachteile 2, z. B. durch eine Kartonschneidemaschine 1' zugeschnittene
Kartonzuschnitte, in den unter dem Auslauf 5 befindlichen Sammelbehälter eingeführt. Das
eingeführte Flachteil 2 fällt dabei zwischen das zuletzt gestapelte Flachteil 65 und die Enden 18 bzw.
64 der Spreizfinger 20, 21 bzw. 51, 52. Der Hebel 9 wird sodann im Takt der Maschine im Gegenuhrzeigersi,:n
in Fig. 2 gegen den Stapel 4 hin verschwenkt, wobei die Angriffsstellen 64, 18 bzw. 50
gegen das zuletzt eingeführte Flachteil zu liegen kommen. Gleichzeitig wird das obere Rückhalteglied 12
in Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 13 und das untere Rückhalteglied im Uhrzeigersinn in
Fig. 2 um die Welle 16 nach oben bzw. nach unten
aus dem Sammelbehälter heraus verst-hwenkt. Bei einer weiteren Verschwenkung des Hebels 9 im Gcgenuhr/.cigersinn
legt sich das zuletzt eingeführlu Flachteil gegen die bereits gestapelten Flachteile an.
Bei einer weiteren Verschwenkung des Hebels 9 im Gegenuhrzeigersinn bis in seine vorbestimmte andere
maximale Verschwcnkstellung wird der ganze Sammelbehälter 3 um die Dicke des zuletzt eingeführten
Flachteiles entlang der Rollenbahn 6 gegen den Reibwiderstand der Bremse 32, 35 in Fig. 2 nach links
vorwärts bewegt.
In dieser anderen Verschwenkstellung des Hebels 9, in der die Enden 18 und die Enden 64 der
Spreizfinger 20, 21 bzw. 51, 52 gegen das zuletzt eingeführte Flachteil anliegen, werden, solange sich der
Hebel 9 noci. in dieser maximalen anderen Verschwenkstellung befindet, das obere und das untere
Rückhalteglied 12 bzw. 15 wieder in den Sammelbehälter hinein verschwenkt, bis ihre Enden 41 bzw. 42
gegen das zuletzt eingeführte Flachteil 65 anliegen. Die bereits gestapelten Flachteile werden sodann
durch das obere und das untere Rückhalteglied in ihrer gestapelten Stellung gehalten, wenn der Hebel 9
während des weiteren Arbeitsablaufes der Maschine im Uhrzeigersinn in F i g. 2 verschwenkt wird, bis er
in seine in F i g. 2 gezeigte Ausgangsstellung zurückgelangt. Die Einrichtung ist sodann für die Aufnahme
eines weiteren Flachteiles vorbereitet, und der oben beschriebene Arbeitsablauf wiederholt sich aufs
neue.
Damit sich der Hebel 9 und das obere und das un tere Rückhaltcglicd 12 bzw. 15 jeweils im Tav'
zueinander bewegen, können im Takt der Mascl. .> umlaufende Kurvenscheiben vorgesehen werden,
durch die die Hebel 11, 14 und 17 in geeigneter Phasenbeziehung zueinander verschwenkt werden.
Bei zunehmender Füllung eines Sammelbehälters wird die Endwand 63 des gerade zu füllenden Sammelbehälters
und die Endwand 63 eines darauffolgenden noch leeren Sammelbehälters h"mer weiter in
Vorschubrichtung verschoben, so daß der Hebel 9 und die daran befestigten Spreizfinger 20, 21 bei
einer Schwenkbewegung des Hebels 9 immer weiter in die Schlitze 61 in den Endwänden eingeführt werden.
Die Spreizfinger 20, 21 und — falls solche vorgesehen sind — die Spreizfinger 51, 52 werden hierbei,
während sie in die Schlitze 61 eingeführt sind, zunehmend mehr gegen den Druck der Druckfeder
23 zusammengepreßt. Je nach der Größe des Verschwenkweges der Enden 18 der Spreizfinger 20, 21
wird sodann bei einer bestimmten Füllung des gefüllten
Sammelbehälters, z.B. wenn nur noch einige Zentimeter zwischen dem letzten gestapelten Fachtei:
und der Endwand des gefüllten Sammelbehälters fre sind, der Zustand erreicht, bei dem der nachfolgende
leere Sammelbehälter 3 so weit in Vorschubrichtunj vorgeschoben ist, daß die Enden 18 der Spreizfingei
20, 21 von dem Schlitz 61 in der vorderen Endwam des leeren Sammelbehälters freigegeben werden
wenn sich der Hebel 9 in der in F i g. 2 gezeigten zu rückgeschwenkten Stellung befindet. Dadurch wer
den die Spreizfinger 20, 21 durch die Kraft de Druckfeder 23 gespreizt, und da der Abstand de
Spreizfinger im gespreizten Zustand voneinander gre ßer als die Breite des Schlitzes 61 der Lindwände de
Sammelbehälter ist, legen sich die Enden 18 gege die Innenwand der vorderen Endwand des leere
Sammelbehälters 3 an. Wird der Hebel 9 nunmehr ii Gegenuhrzeigersinn in F i g. 2 aas seiner zurückg«
schwenkten Stellung verschwenkt, so wird dadurc der leere Sammelbehälter und damit gleichzeitig auc
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der gefüllte, vorangehende Sammelbehälter in Vorschubrichtung
so weit verschoben, daß sich die Innenwand des leeren Sammelbehälters am Ende der Verschwenkung
des Hebels 9 wenigstens annähernd in der Stellung befindet, in der sich vor Beginn dieser
Verschwenkung des Hebels 9 die nach rückwärts weisende Fläche des zuletzt in den gefüllten Sammelbehälter
eingefüllten Flachteiles befand. Damit befindet sich der ungefüllte nachfolgende Sammelbehälter
in einer Stellung, in der mit seiner Füllung ohne Unterbrechung des Arbeitsvorganges sogleich begonnen
werden kann, indem das nächste zu stapelnde Flachteil zwischen die innere Vorderwand des ungefüllten
Sammelbehälters und den sich in seiner zurückgeschwenkten Stellung befindlichen Hebel 9 eingefüllt
wird.
Durch die Spreizung der Spreizfinger 20, 21 wird gleichzeitig erreicht, daß die neu eingefüllten Flachteile
bei einem Druck der Enden 18 der Spreizhebel 20, 21 gegen diese Flachteile nicht beschädigt werden,
was der Fall wäre, wenn der Druck des Hebels 9 gegenüber dem Schlitz 61 auf ein Flachteil ausgeübt
würde. Dadurch, daß die Enden 18 der Spreizfinger im gespreizten Zustand einen größeren Abstand als
die Breite des Schlitzes 61 voneinander haben, legen sich diese Enden gegen die Flachteile an solchen
Stellen an, an denen diese durch die Endwand 63 des Sammelbehälters abgestützt sind. Eine Zerstörung
der Fiachieiie isi damit unmöglich.
Der Hebel 9 erfüllt somit gleichzeitig die Funktion, einen Sammelbehälter schrittweise um jeweils die
Dicke eines z'jgeführten Flachteiles vorzuschieben, als auch einen neuen ungefüllten Sammelbehälter
automatisch in die Füllstellung zu bringen, wenn der vorhergehende Sammelbehälter gefüllt ist.
Jeder Sammelbehälter 3 kann mehrere, parallel zueinander angeordnete Kammern 44 aufweisen (s.
F i g. 3 und 4). Jeder Kammer ist eine eigene Zuführrinne 1 mit einem eigenen Auslauf 5 zugeordnet, so
daß durch diese gleichzeitig je ein Flachteil in eine Kammer eingeführt werden kann. In F ig. 3 sind zwei
derartige nebeneinanderliegende Kammern 44 dargestellt, in denen zwei gleich große Stapel 4 α und 4 b
gestapelt sind. Für jede Kammer sind eigene Schlitze 60 bzw. 61 in den Bodenwänden 62 bzw. den Endwänden
63 vorgesehen. In jeder Kammer arbeitet ein eigener Hebel 9 a bzw. 9 b, dieselben Funktionen
erfüllt wie der in F i g. 2 gezeigte Hebel 9. Im übrigen sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet, so daß auf diese Teile und ihre Wirkungsweise nicht mehr im einzelnen eingegangen
zu werden braucht.
Wie aus Fig. J zu ersehen ist, sind die einzelnen
Sammelbehälter an ihren Stirnenden mit Kupplungen ausgestattet. Diese können aus einem Kupplungshaken
25 an einem Ende eines Sammelbehälters und einem Kupplungsnocken an dem anderen Ende eines
Sammelbehälters bestehen. Der Kupplungshaken ist schwenkbar gelagert und als doppelarmiger Hebel
ausgebildet, an dessen einem Arm eine Feder 67 angreift, die den anderen Arm des Hebels, der den Hakenteil
besitzt, federnd gegen einen Anschlag 30 vorspannt. Beim Zusammenschieben zweier Sammelbehälter
wird der Kupplungshaken gegen die Vorspannung der Feder 67 verschwenkt, indem er auf einer
schrägen Fläche des Kupplungsnockens 26 hochgleitet, bis er den Kupplungsnocken hinterfaßt und in
dieser Stellung einrastet. Mit einei derartigen Kupplung können die einzelnen Sammelbehälter leicht
automatisch zusammengefügt, aber auch einzeln aus
einer Kette von zusammengekuppel.jn Sammelbehältern
entnommen werden, da ein bestimmter Sammelbehälter nur angehoben zu werden braucht, um den
Kupplungshaken 25 außer Eingriff mit dem ".'lpplungsnocken
26 zu bringen.
Eine automatische Entkupplung zweier Sammelbehälter kann aber auch durch eine Entkupplungseinrichtung
66 derart vorgesehen werden, wie sie in F i g. 1 gezeigt ist und im folgenden kurz beschrieben
werden soll.
Jeder Sammelbehälter weist Schienen 45 auf, die auf den Rollen 7 aufliegen. Das Gewicht eines Sammelbehälters
ruht somit in der Umgebung der Füllstrecke völlig auf den Laufrollen 7, während die eigenen
Laufräder 31 auf der Unterseite eines Sammelbehälters frei schweben. Ein Entkuppeln zweier Sammelbehälter
3 wird nunmehr dadurch möglich, daß anschließend an die Füllstrecke unter einer Neigung
gegen die Rollenbahn 6 eine Radlauffläche 29 für die eigenen Laufräder 31 der Sammelbehälter vorgesehen
wird. Diese Radlauffläche kann z. B. aus Schienen bestehen. Wird nunmehr ein Sammelbehälter 3
so weit über die letzte Rolle 28 der Rollenbahn 6 hinausgeschoben, daß sein Schwerpunkt außerhalb der
Rollenbahn liegt, so kippt der Sammelbehälter um die letzte Rolle 28, bis er mit seinen eigenen Laufrädci
η 31 auf die Radlauf Hache 29 trifft. Dabei wird
der Kupplungshaken 25 außer Eingriff mit dem Kupplungsnocken 26 des nächstfolgenden Sammelbehälters
verschwenkt. Der Kupplungshaken 25 macht die Verschwenkung des Sammelbehälters 3
um den gleichen Winkel mit, da seine Stellung durch den Anschlag 30 bestimmt wird, gegen den er durch
die Feder 67 anliegt.
Natürlich kann das Aushängen der einzelnen Sammelbehälter auch durch ein Kontaktglied, z. B. eine
Kontaktschiene, bewirkt werden.
Die gefüllten Sammelbehälter werden auf einer endlosen Kreisbahn von der Füllstrecke zu einer Entleerungsstation
und wieder zurück zu der Füllstrecke transportiert. In der F i g. 5 ist eine Kreislaufführung
dargestellt, wie sie z. B. bei einer Kartonschneidemaschine 1' verwandt werden kann. An die Kan. schneidemaschine
1' schließen sich zwei Einrichtungen zum Stapeln E1, E2, wie sie oben beschrieben
wurden, an. Diese Stapeleinrichtungen sind über ihre Gestelle 8 fest mit der Kartonschneidemaschine 1' verbunden.
Die Stapeleinrichtungen E1 und E., sind parallel zueinander nebeneinander angeordnet, jedoch
so, daß die durch diese Stapeleinrichtungen laufenden Sammelbehälter in zueinander entgegengesetzten
Richtungen vorgeschoben und gefüllt werden. Die zugeschnittenen Kartonstücke werden entlang
der Transportbahn von der Kartonschneidemaschine 1' zu den Stapeleinrichtungen E1 und E., transportiert.
Da bei einer Kartonschneidemaschine eher die Zahl der Zuschnitte pro Arbeitstakt erhöht werden
kann als die Zahl der Arbeitstakte pro Zeiteinheit, werden mehrere Stapeleinrichtungen gleichzeitig
beschickt.
Die in den Sammelbehältern gestapelten Kartonzuschnitte werden zu der Weiterverarbeitungsmaschine
37 transportiert. Ein in der Stapeleinrichtung E1 gefüllter
Sammelbehälter 3 verläßt bei 53 die Stapeleinrichtung und wird entlang der Bahn 39 in Pfeilrichtung
zu einer ersten Entleerungsstelle 57 transpor-
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tiert, in der der. Sammelbehälter ζ. B. durch eine Be-'
dienungsperson 38 in die Weiterverarbeitungsmaschine 37 entleert wird. Der nunmehr leere Sammelbehälter
3 wird weiter entlang der Bahn 39 zu der Stapeleinrichtung Et transportiert und wird in diese bei
55 eingeführt. Der Sammelbehälter 3 verläßt die Stapeleinrichtung
E2 bei 56 im gefüllten Zustand und wird entlang der Bahn 39 weiter zu einer zweiten
Entleerungsstelle 58 transportiert, in der der Sammelbehälter
von derselben Bedienungsperson 38 in die Weiterverarbeitungsmaschine 37 entleert wird.
Der Sammelbehälter 3 wird sodann im leeren Zustand wieder zu der Stapeleinrichtung E1 zurückgeführt
und tritt in diese bei 54 ein- Damit ist der Kreislauf eines Sammelbehälters 3 auf der Bahn 39
geschlossen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Einrichtung zum Stapeln von Flachteilen, beispielsweise Kartonzuschnitten, in Sammelbehältern
und zum Fortbewegen der Sammelbehälter, umfassend eine Behälterführung, eine Füllstrecke
für die zu füllenden Sammelbehälter im Verlaufe der Behälterführung, eine in der Füllstrecke
angeordnete Flachteilzufuhr für die Einbringung einzelner Flachteile oder kleinerer
Gruppen von Flachteilen in den jeweils zu füllenden Sammelbehälter durch eine Flachteileingabe
des jeweiligen Sammelbehälters und eine Schlitze in den zur Bewegungsrichtung senkrechten Behälterendwänd·=-»
durchgreifende Behältervorschub- und Behälterauswechseleinrichtung zum
schrittweisen Vorschieben des jeweils zu füllenden Sammelbehälters um der Wandstärke der
einzelnen Flachteile bzw. Gruppen von Flachteilen entsprechende Vorschubschritte und zum
Herausbewegen der gefüllten Sammelbehälter aus der Füllstrecke und Einführung des jeweils
nächstfolgenden Sammelbehälters in die Füllstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Behältervorschub- und Behälterauswechseleinrichtung
zum jmen ein in Bewegungsrichtung des Sammelbehälters (3) hin- -.nd hergehendes
Vorschuborgan (9, 20, 21) umfaßt, welches zum Einführen der Flachteile von dem .'orher gebildeten
Stapel (4) abhebt und sich jedesmal nach dem Einführen gegen den zuletzt eingeführten Flachteil
anlegt und dabei den Sammelbehälter um die Wandstärke der Flachteile vorschiebt und daß
die Behältervorschub- und Behälterauswechseleinrichtung zum andern eine Behältermitnahmeeinrichtung
(20, 21) besitzt, welche nach Füllung des Sammelbehälters mit diesem selbsttätig kuppelt
und ihn um einen Behälterwechselschritt mitnimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Sammelbehälter
(3) zumindest in der Füllstrecke (F) in Vorschubrichtung miteinander bewegungsmäßig
gekuppelt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Sammelbehälter
(3) aneinander angehängt sind (bei 25, 26).
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Behältervorschubeinrichtung
und die Behälterauswechseleinrichtunt einen gemeinsamen Hebel (9) umfassen,
welcher einen dem Behälterwechselschritt entsprechenden Hub besitzt, während der Vorschubschritte
an dem jeweiligen Sammelbehälter (3) aber nur mit einem der Länge der Vorschubschritte
entsprechenden Teil des Hubs angreift.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
da» der Hebel (9) Schlitze (60, 61) im Boden (62) und in ilen in Vorschubrichtung
bcabstiindeten 1-ndwäiulen (63) des jeweiligen
Sammelbehälters (3) durchgreift, wenigstens eine Angriffssielle (IK, 64) zum Angriff an dem jeweils
letzteingeset/.len Flachteil (65) besitzt und 6*
iiußurdcm die Mitnahmcciiirichtiiiig (20, 21)
iiiigl, welche derart ausgebildet ist, daß sie im
Rückgang durch die Schlitze der Hiulwiinde hindurchtreten
kann, im Vorwärtsgang jedoch an diesen Endwänden angreift.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeeinrichtung von
mindestens zwei Spreizfingern (20, 21) gebildet ist, welche in Vorschubrichtung divergiei:n und
federnd in Spreizsiellung gehalten sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Angriffsstelle (18, 64) von mindestens zwei Spreizfingern (20, 21, 51, 52)
gebildet ist, welche in Vorschubrichtung divergieren und federnd in ■ Spreizstellung gehalten
sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Sammelbehälters (3) zur Aufnahme mehrerer
paralleler Stapel (49) von Flachteilen (65) und der Flachteilzufuhr (1) für den gleichzeitigen
Aufbau paralleler Stapel (4 a, 4 b) von Flachteilen jedem der Stapel in dem Sammelbehälter
Schlitze (60, 61) in dessen Böden (62) und Endwänden (63) sowie je ein Vorschuborgan (9 a,
9 b) zugeordnet sind, wobei mindestens eines der Vorschuborgane mit einer Mitnahmeeinrichtung
(20, 21) ausgerüstet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß dem jeweils in der Füllstrecke befindlichen Sammelbehälter (3)
eine der Vorschubbewegung entgegenwirkende Bremse (32 bis 35) zugeordnet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am oder jenseits
des Endes der Füllstrecke (F) eine Entkupplungseinrichtung (66) vorgesehen ist, welche aufeinanderfolgende
Sammelbehälter (3) voneinander entkuppelt.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkupplungseinrichtung
(66) durch eine Unstetigkeitsstelle der Behälterführung (6,7, 29) gebildet ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Laufrädern (31) ausgerüsteten
Sammelbehälter (3) wenigstens im Bereiche der Füllstrecke (F) unter Trennung der
Laufräder (31) von ihrer Radlauffläche (29) auf einer Schienenbahn (6, 7) geführt sind und daß
am Ende oder nach dem Ende der Füllstrecke (F) die Schienenbann (6, 7) an solcher Stelle (bei 28)
endet, daß die über dieses Ende hinweglaufenden Sammelbehälter unter Lösung der Kupplung (25,
26) um das Ende der Schienenbahn kippen bis zum Aufsetzen der jeweils vorderen Laufräder
auf die Radlauffläche.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelbehälter
(3) durch eine beim Aufeinanderstoßen aufeinanderfolgender Sammelbehälter selbsttätig
schließende Kupplung (25, 26) aneinander anhängbar sind.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die selbstschließende Kupplung
(25, 26) von mindestens einem in vertikaler Ebene gegen elastischen Widerstand (67) auslenkbaren
Kupplungshaken (25) an jeweils einem Ende der Sammelbehälter (3) und von einem mit
diesem Kupplimgshaken zusammenwirkenden Kupplungsnockcn (26) an jeweils dem anderen
Hnde der Sammelbehälter gebildet ist.
3 4
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 förderers einen Vorschubdruck auf die Flachteile
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rück- aus, der sich auf den mit den Schlitzen der Endwän-
halteemnchtung (12, 15) zwei Rückhalteglieder de in Deckung befindlichen Bereich der Fiachteile
umfaßt, von denen jeweils eines durch die Flach- konzentriert, so daß — solange nur wenige Flachteile
teileingabe des jeweiligen Sammelbehälters (3) in 5 sich zwischen Bandförderer und Endwand befinden
diesen eingreift und das andere durch die Schlitze — die Gefahr eines Durchdrückens dieser Flachteile
(60, 61) im Behälterboden (62) und in den End- durch die Schlitze unter Verformung der Flachteile
wänden (63) in die Sammelbehälter eingreift. besteht. Diese Gefahr kann auch nicht dadurch im
voraus in befriedigender Weise beseitigt werden, daß
ίο man vor Wiederbeginn des Vorschubs eine Mehrzahl
' von Flachteilen in den neu zu füllenden Sammelbehälter
eintreten läßt, weil dann nämlich das ordnungsgemäße Einführen der Flachteile in den- Sammelbehälter
nicht mehr gewährleistet ist.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Sta- 15 Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung
pein von Flachteilen, beispielsweise. Kartonzuschhit- ist folgender: Wenn die Flachteile mittels des Bandten,
in Sammelbehältern und zum Fortbewegen der förderers eingeführt werden, so reiben sie mit ihrer in
Sammelbehälter, umfassend eine Rehälterführung, Vorschubrichtung nach vorne weisenden Seite an
eine Füllstrecke für die zu füllenden Sammelbehälter dem jeweils zuletzt eingebrachten Flachteil und —
im Verlaufe der Behälterführung, eine in der Füll- 20 sobald sie den Boden des Sammelbehälters erreicht
strecke angeordnete Flachteilzufuhr für die Einbrin- haben — auch an dem aktiven Trumm des Bandfördegung
einzelner Flachteile oder kleinerer Gruppen von rers. Dabei können empfindliche Oberflächen be-Flachteilen
in den jeweils zu füllenden Sammelbehäl- schädig werden. Dies gilt beispielsweise bei mit
ter durch eine Flachteileingabe des jeweiligen Sam- Adressen versehenen Briefen, insbesondere aber auch
melbehälters und eine Schlitze in den zur Bewe- 35 bei mit Werbeaufdrucken versehenen Schachtelzugungsrichtung
senkrechten Behälterendwänden schnitten.
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