DE1925657B2 - Klappstecker - Google Patents

Klappstecker

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DE1925657B2
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DE19691925657
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DE1925657A1 (de
DE1925657C3 (de
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Julius Kristrup-Randers Mikkelsen (Daenemark)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B21/00Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
    • F16B21/10Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings by separate parts
    • F16B21/12Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings by separate parts with locking-pins or split-pins thrust into holes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Klappstecker, bestehend aus einem Steckerstift zum Einstecken in eine Bohrung eines Schloßriegels mit einem einstückig mit dem Stift ausgebildeten Kopfteil, das zwei in der Höhe und Seite gegeneinander versetzte Löcher aufweist und mit einem offenen, den Schloßriegel übergreifenden, ringförmigen Federbügel, dessen sich überlappende, winklig abgebogene Enden jeweils in einem der Löcher des Kopfteiles drehbar gelagert sind.
Klappstecker dieser Art, die auch Ringstifte genannt werden, sind bekannt. Sie werden beispielsweise zum Sichern von Schloßriegeln und zum Ankoppeln einer Landmaschine oder eines Anhängers an einen Schlepper oder einen Zugwagen verwendet.
Bei einem bekannten Klappstecker werden Stift und Kopfteil aus einem Stück gegossen oder im Gesenk geschmiedet Der Stift kann auch durch Abdrehen eines Stückes einer viereckigen Waizstange gebildet werden, bei dem der Kopf unbearbeitet, d. h. viereckig bleibt Zum Einsatzen des Bügels müssen dann am Kopf Löcher gebohrt bzw. während des Gießverfahrens mit eingeformt werden. Hierfür ist eine sehr präzise Arbeit erforderlich, welche das Herstellungsverfahren sehr verteuert
Bei anderen bekannten Klappsteckern werden der Stift und der Kopf getrennt hergestellt, und der Kopf wiird dann an den Stiel angeschweißt oder angelötet. Ein solches Herstellungsverfahren ist umständlich und teuer, weil die Teile eine hohe Maßgenauigkeit haben müssen, um bei dem ringförmigen Federbügel eine stets gleiche Federwirkung zu erzielen. Außerdem tritt beim Anschweißen oder Anlöten des Kopfes eine Gefügeumlagerung im Werkstück ein, die zu einer Schwächung des am meisten beanspruchten Kopfes führt Es können dann Brüche auftreten, die im Betrieb katastrophale Folgen haben können, wenn beispielsweise eine Anhängerkupplung versagt. Ein solcher Bruch kann besonders leicht an derjenigen Stelle auftreten, an der der Kopf in den Stift übergeht und sich der Querschnitt abrupt ändert, und die durch den Schweiß- oder Lötvorgang versprödet ist Es ist auch schwierig, nicht sachgemäß geschweißte oder gelötete Klappstecker aus der Produktion auszusondern, da Fehlstellen im allgemeinen nicht durch bloßen Augenschein festgestellt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Klappstecker der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er in der Massenherstellung mit geringeren Kosten hergestellt werden kann als die bekannten Klappstecker und mindestens ebenso kräftig und zuverlässig ist wie diese.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß das Kopfteil aus einem die Löcher bildenden, gerollten oder gebogenen Endstück des Stiftes besteht.
Diese Ausgestaltung ermöglicht eine sehr einfach und kostengünstige Massenherstellung des Klappsteckers, wobei einfache Herstellungsverfahren angewendet werden können, wie sie bei der Herstellung von Scharnieren und anderen Beschlagen bekannt sind.
Gleichzeitig wird es möglich, den Federbügel vor dem Einrollen oder Zusammenbiegen des letzten Loches in den Kopf einzulegen, ohne daß die Enden des Federbügels einer Hitzeeinwirkung ausgesetzt werden. Ferner wird eine Veränderung der Federkraft des Bügels bei der Montage vermieden, da der Bügel beim Ein; atzen in den Kopf des Stiftes nicht auseinandergezogen oder in anderer Weise verformt werden muß.
Nach der Erfindung ist das Endstück des Stiftes zweckmäßig zu einem das erste Loch bildenden Auge gerollt und dieses Auge so gegen den Stift gebogen, daß die Umbiegung des Stiftes zusammen mit der äußeren Umfangsfläche des Auges das zweite Loch für den Federbügel bildet. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine besonders einfache Herstellung des Klappsteckers, da der Federbügel mit einem Ende seitlich in das gerollte Auge eingeschoben werden kann und das andere Ende ohne Verformung des Federbügels dann beim Umbiegen des Auges gegen den Stift selbsttätig in die richtige Lage gelangt.
Damit der Werkstoff des Stiftes möglichst wenig geschwächt wird, oder sogar bei der Bearbeitung noch verfestigt wird, ist es vorteilhaft, wenn das Auge und die Umbiegung des Endstückes gegen den Stift in der gleichen Richtung eingerollt bzw. nach innen gebogen sind. Hierdurch wird außerdem erreicht, daß der Stift keine außen liegenen freien Kanten hat, die entgratet werden müssen und leicht in Kleidungsstücken, Planen od. dgl. hängen bleiben und Verletzungen hervorrufen können, wenn man mit dem Klappstecker hantiert Das Endstück des Stiftes kann abgeflacht sein, um eine besonders günstige Form zu erzielen. Beim Herstellen eines Klappsteckers wird nach der Erfindung zweckmäßig so vorgegangen, daß zunächst das freie Ende des Endstückes des Stiftes zu einem Auge gerollt oder gebogen, danach das eine angewinkelte Ende des Federbügels in dieses Auge eingeführt und
dann das Endstück um das andere abgewinkelte Ende herumgebogen oder -gerollt wird.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung und die folgende Beschreibung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen in einen in strichpunktierten Linien dargestellten Schloßriegel eingesteckten Klappstecker nach der Erfindung in einer Seitenansicht und
F i g. 2 den Gegenstand der F i g. 1 in einer Vorderansicht gegen die Stirnseite des Schloßriegels gesehen.
In den Zeichnungen ist mit 2 ein Klappstecker bezeichnet, der in einen Schloßriegel 1 eingesteckt und mit einem Federbügel 5 gesichert ist. Der Klappstecker
2 besteht aus einem Stift 3, der in ein Loch des Schloßriegels 1 eingeführt werden kann, und aus einem Kopfteil 4, der zusammen mit dem Stift 3 aus einem Stück gefertigt ist Der Kopfteil 4 wird von dem oberen Endstück des Stiftes 3 gebildet, das zu einem Auge 6 nach innen gerollt ist, das danach so weit gegen den Stift
3 gebogen ist, bis das Auge 6 den Stift 3 berührt.
Vorzugsweise erfolgen das Rollen und Biegen des Auges 6 in der gleichen Richtung, da dann der Werkstoff durch die Verformung gehärtet wird und das Auge 6 keine freie Stirnkante aufweist, die entgratet werden muß und an der Kleidungsstücke, Planen oder andere Gegenstände hängenbleiben können.
Der Stift 3 kann aus einem gewalzten Rund- oder Mehrkantstahl hergestellt werden. Das Kopfteil 4 kann unmittelbar aus der Stahlstange gerollt werden. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, den Stift im Bereich seines Endstückes zunächst flachzudrücken, bevor das Kopfteil geformt wird, da man hierdurch eine Verfestigung des Werkstoffes und eine größere Breite des Kopfteiles erzielt, die eine bessere Führung der Feder ermöglicht.
Das Auge 6 und die Umbiegung 7 bilden im Kopfteil zwei Löcher, welche die freien, abgewinkelten Enden 8
ίο und 9 des Federbügels aufnehmen. Um zu verhindern, daß der Federbügel 5 sich in den Löchern des Kopfteiles verschiebt und hierdurch der Federbügel 5 im Betrieb nicht mehr am Stift 3 anliegt, ist der Federbügel 5 unmittelbar unterhalb seiner abgewinkelten Enden 8 und 9 bei 10 und 11 verkröpft. Natürlich kann man eine seitliche Verschiebung der Ringfeder im Kopfteil 4 auch dadurch verhindern, daß die Löcher an einem Ende verengt oder verschlossen werden. Der Federbügel 5 selbst, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen kreisförmig ist, kann auch verschiedene andere Formen haben, die bei Klappsteckern an sich bekannt sind.
Will man den Klappstecker 2 aus dem Schloßriegel 1 herausziehen, so wird der Federbügel 5 in Richtung des Pfeiles 12 hochgeschwenkt, wobei er über die vordere Stirnfläche des Schloßriegels hinweggleitet. Der Klappstecker kann dann nach oben aus der Bohrung des Schloßriegels 1 herausgezogen werden.
Hierzu 1 Biatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Klappstecke.-, bestehend aus einem Steckerstift zum Einstecken in eine Bohrung eines Schloßriegels mit einem einstückig mit dem Stift ausgebildeten Kopfteil, das zwei in der Höhe und Seite gegeneinander versetzte Löcher aufweist, und mit einem offenen, den Schloßriegel übergreifenden, ringförmigen Federbügel, dessen sich überlappende, winklig abgebogene Enden jeweils in einem der Löcher des Kopfteiles drehbar gelagert, sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (4) aus einem die Löcher bildenden, gerollten oder gebogenen Endstück des Stiftes (3) besteht
2. Klappstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück des Stiftes (3) zu einem das erste Loch bildende Auge (6) gerollt und dieses Auge (6) so gegen den Stift (3) gebogen ist, daß die Umbiegung (7) des Stiftes (3) zusammen mit der äußeren Umfangsfläche des Auges (6) das zweite Loch für den Federbügel (5) bildet.
3. Klappstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auge (6) und die Umbiegung des Endstückes gegen den Stift (3) in der gleichen Richtung eingerollt bzw. nach innen gebogen sind.
4. Klappstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück des Stiftes (3) abgeflacht ist.
5. Verfahren zum Herstellen eines Klappsteckers nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst das freie Ende des Endstückes des Stiftes (3) zu einem Auge (6) gerollt oder gebogen, danach das eine abgewinkelte Ende (8) des Federbügels (5) in dieses Auge (6) eingeführt und dann das Endstück um das andere abgewinkelte Ende (9) herumgebogen oder -gerollt wird.
DE19691925657 1968-05-27 1969-05-20 Klappstecker Expired DE1925657C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK245468A DK119859B (da) 1968-05-27 1968-05-27 Ringstift.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925657A1 DE1925657A1 (de) 1971-07-01
DE1925657B2 true DE1925657B2 (de) 1978-07-13
DE1925657C3 DE1925657C3 (de) 1979-03-08

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ID=8112483

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DE19691925657 Expired DE1925657C3 (de) 1968-05-27 1969-05-20 Klappstecker

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GB (1) GB1229739A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2909881C2 (de) * 1979-03-14 1982-12-02 Heinrich 5520 Bitburg Berger Sicherung eines Splintes, insbesondere für landwirtschaftliche Geräte

Also Published As

Publication number Publication date
DK119859B (da) 1971-03-01
DE1925657A1 (de) 1971-07-01
GB1229739A (de) 1971-04-28
DE1925657C3 (de) 1979-03-08

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