DE1925596A1 - Schleppnetz-Windensystem fuer Fischereischiffe - Google Patents
Schleppnetz-Windensystem fuer FischereischiffeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01K73/00—Drawn nets
- A01K73/02—Trawling nets
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Description
| PATE) | NT | ANWALT |
| DIPL. ING. | B. | HOLZEB |
| 89 A | ÜG | SBUUG |
| »■ | Ι·Μ· | κ· aisT« |
N. 157
Augsburg, den 19, Mai I969
National Research Development Corporation, Kingsgate House,
66-74, Victoria Street, London, S.W.1, England
Schleppnetz-Windensystera für Pischereischiffe
Die Erfindung betrifft Schleppnetz-Windensysterne für
Pischere!schiffe und insbesondere Bremsvorrichtungen für
Pisehnetzwinden, bei welch letzteren ,es erwünscht ,ist, über
einen weiten: Drehzahlbereich hinweg, ein im wesentlichen konstantes
Brenismoment aufrechtzuerhalten.
Bei Fischne tzwinden". zum Auslegen von Kurrleinen,
mittels welcher das Schleppnetz vom Fischereischiff bzw.
BAD ORIGINAL
Trawler geschleppt wird, ist es erforderlich, die Kurrleinen
stets unter einem bestimmten Zug zu halten, um hierdurch ein vorzeitiges Absinken des Netzes auf den Gewässergrund
zu verhindern, auf welchem es sich an Felsen oder anderen Hindernissen verfangen kann. Während des AuswerfVorganges
darf das Hetz nicht zurückgelassen werden, sondern muß mit einer Minimalgeschwindigkeit von beispielsweise 2 Knoten
bis etwa 2,5 Knoten durch das Wasser hindurchgezogen v/erden, damit es nicht absinkt. Hierzu ist es erforderlich, auf die
Kurrleinen jeweils eine Zugkraft von etwa 6 t auszuüben. Die Ablaufgeschwindigkeit der Kurrleinen entspricht jeweils
der Differenz zwischen der Schiffsgeschwindigkeit (etwa 8 Knoten bis 9 Knoten während des Auswerfens) und der Netzgesehwindigkeit
(etwa 2 Knoten bis etwa 2,5 Knoten) und wenn
demzufolge die letztgenannte Geschwindigkeit konstant gehalten wird, ist es erforderlich, die Windenbremse ununterbrochen
von neuem einzugteilen, um hierdurch die Netz^auswerfgeschwindigkeit
der Fahrtgeschwindigkeit .des Schiffes anzupassen. Am
Ende dieses "Vorganges, wenn die Kurrleinen nicht-mehr vielter
ausgeworfen werden, muß die W::.nde zum Stillstand gebracht
vrerden, was jedoch erst dann getan werden kann, wenn die
Fahrgeschwindigkeit des FlscheEelsehiffes .bzw. des irawlers,
auf etwa 2, 5 Knoten, d.h. auf die Schleppgesehwindigkeit
des durch das Wasser hindurchgezogenen Netzes herabgesetzt 1st. Wenn die Fischnetzwinde angehalten würde, solange die Schiffs-
BAD ORIGINAL
geschwindigkeit noch etwa 8 Knoten beträgt, so würde das Netz
ebenfalls mit dieser hohen Geschwindigkeit durch das Wasser hindurchgezogen werden, was infolge der sich hierdurch ergebenden
schweren Belastungen zu Beschädigungen des Netzes und der Schleppeinrichtung führen würde. Ba es unbedingt
erforderlich ist, die Windendrehzahl der Fahrgeschwindigkeit des Fischereischiffes, anzupassen, verfuhr man bisher
in· der Weise, daß man die Windendrehzahl so genau als dies durch Abschätzen möglich war mittels handbetätigter Bremsen der Backbord- und der Steuerbordwindentrommeln jeweils
regulierte.
erforderlich ist, die Windendrehzahl der Fahrgeschwindigkeit des Fischereischiffes, anzupassen, verfuhr man bisher
in· der Weise, daß man die Windendrehzahl so genau als dies durch Abschätzen möglich war mittels handbetätigter Bremsen der Backbord- und der Steuerbordwindentrommeln jeweils
regulierte.
Mittels eines solchen Verfahrens ist jedoch, insbesondere
bei sich zusätzlich durch die Schiffsbewegungen bei Seegang ergebenden Schwierigkeiten, eine genaue Regulierung unmöglich.
Infolgedessen ist stets äußerste Vorsicht geboten, um sicherzustellen,
daß der zulässige Kurrleinenzug zu keinem Zeitpunkt unter denjenigen Wert abfällt, der erforderlich ist,
das Schleppnetz vom Gewässergrund fernzuhalten. Die einzig sichere Methode, dieser hierdurch bedingten Unsicherheit
entgegenzutreten, besteht bei diesen bekannten Verfahren darin, stets übermäßig stark zu bremsen und hierdurch einen übermäßig großen Kurrleinenzug aufrechtzuerhalten. Bei modernen Trawlern führt das "Über Heck Fischen" zu einem direkteren Zug an der Kurrleine, so daß von der Kurrleine her mehr
entgegenzutreten, besteht bei diesen bekannten Verfahren darin, stets übermäßig stark zu bremsen und hierdurch einen übermäßig großen Kurrleinenzug aufrechtzuerhalten. Bei modernen Trawlern führt das "Über Heck Fischen" zu einem direkteren Zug an der Kurrleine, so daß von der Kurrleine her mehr
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Energie übertragen und von der Windenbremse aufgenommen
werden muß. Ein übermäßiges Bremsen entsprechend der vorstehend erwähnten Art hat jedoch in Verbindung mit einem ■
direkten Kurrleinenzug eine sehr schnelle Bremsbelagabnutzung ,zur Folge, wie dies die Praxis allgemein zeigt.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, bei Schleppnetz-Windensystemen für Fischereischiffe die auf
die Kurrleinen ausgeübte Zugkraft selbsttätig zu steuern und unabhängig von der Schiffsgeschwindigkeit und/oder unabhängig
von der Windendrehzahl konstant zu halten.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch einen mit einer Fischnetzwinde gekuppelten Elektromotor, ferner durch
einen Belastungsmesser, der ein dem jeweiligen Zug der von der Fischnetzwinde bereits teilweise oder ganz abgewickelten
Kurrleine entsprechendes Signal liefert, und endlich durch eine derart mit der Fischnetzwinde zusammenwirkende Regeleinrichtung
gelöst, daß auch bei sich ändernden Betriebsbedingungen selbsttätig stets ein konstanter Winden- bzw.
Kurrleinenzug aufrechterhalten wird.
Mittels der Einrichtung nach der Erfindung ist es ·
möglich, das Fischereischiff bzw. den Trawler von der vollen
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"Auswerfgeschwindigkeit" bis zur "Schleppgeschwindiskeit"
zu verlangsamen und gleichzeitig über die Schleppnetzwinde den gewünschten Kurrleinenzug selbsttätig aufrechtzuerhalten und
die Windendrehzahl der jeweiligen Trawlergeschwindigkeit
anzupassen. Mittels der Einrichtung nach der Erfindung wird auch dann stets ein konstanter Kurrleinenzug aufrechterhalten,
wenn sich der wirksame Windentrommeidurchmesser beim Abrollen
der Kurrleine verändert.
Mehrere Ausführungsformen und Anwendungsbeispiele des Schleppnetz-Windensystems nach der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden beispielsweise beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 ein Schaltschema einer Ausführungs-
fprm des erfindungsgemäßen Schleppnetz-Windensysteras
bei Verwendung eines mit konstanter Drehzahl angetriebenen Generators,
Pig. 2 ein Schaltschema einer weiteren Aus
führungsform eines Schleppnetz-Winden-
- systeme nach der Erfindung, bei welchem
die durch die Winderibremsung freiwerdende Energie zusätzlich für den
Schiffsantrieb ausgenutzt wird,
Pig. 3 ©in. Schaltschema einer nochmals
vie it eren Au s führung; s form des erfindungsgemäßen
Windensystems, bei welcher der Generator in Abhängigkeit von der Schiffsgeschwindigkeit mit
veränderlicher Drehzahl angetrieben wird.
Pig. 4 ein Schaltschema, aus welchem die
Anwendung des erfindungsgemäßen Windensystems auf ein Konstantstromerzeugungssystem
ersichtlich ist,
Pig. 5 und 6 · SchaltSchemen einer weiteren Ausführungsform des Windensystems
nach der Erfindung, bei welcher zum Abbremsen eines elektrischen Windenmotors ein elektrischer Widerstandsregler
Anwendung findet,
Fig. 7 ein Schaltschema einer nachmals
weiteren Ausführungsform des...-er-r
findungsgemäßen .WlndensysteBiS: in.
Anwendung desselben auf eine
-S 0 9 8"4 8/If-" "·3" .
BAD QBIGlNAL,;
mechanische Windenbremse und
Fig. 8 ein Schaltschema einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Windensystems, · bei welchem sowohl eine elektrische
als auch eine mechanische Bremsung Anwendung finden.
Fig. 1 der Zeichnungen zeigt in schematischer Darstellung
die tatsächliche Ausführungsform eines Schleppnetz-Windensystems nach der Erfindung. Das Bremsen selbst erfolgt bei
dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Windensystems
elektrisch, so daß man durch die Erfindung nicht nur eine
automatische Steuerung erzielt, sondern zusätzlich hierzu auch die starke Bremsbackenabnutzung vermieden wird, die bei
mechanischen Bremsen infolge der bekannten Praktiken bisher auftrat.
In Fig. 1 ist mit 1 der Gleichstromwindengenerator einer
Ward-Leonardsehaltung bezeichnet. Dieser Generator 1 wird
über ein Getriebe 2 von einer Hauptantriebswelle J des betreffenden Fischereischiffes bzw» Trawlers angetrieben. Der
Trawler weist einen Verstellpropeller 4 auf, so daß die
Fahrgeschwindigkeit des Trawlers entsprechend gesteuert
werden kann, während die Drehzahl der Propellerwelle j5 und
die Drehzahl der Hauptantriebsmaschine 5 im, wesentlichen
£.-,7 - 909 848/083 0
BAD ORiGlNAt
konstant bleiben. Der Generator 1 ist in der bekannten Ward-,Leonardschaltung
in einem in sich geschlossenen Stromkreis mit dem Anker eines Windenmotors 6 verbunden, welcher die
Trommel einer federbelasteten, magnetisch jeweils freigegebenen Bremse 7 trägt. Diese Bremse 7 wird aufgrund ihrer
Anordnung stets dann magnetisch freigegeben, wenn der Anker des Motors 6 erregt wird.
Der Motor β ist mit einer fremderregten Nebenschlußfeldwicklung
8 versehen, während der Generator 2 die üblichen drei Feldwicklungen aufweist, nämlich eine fremderregte·
Nebenschlußfeldwicklung 9* eine selbsterregte Nebenschluß- ■
feldwicklung 10 und eine Gegen-Reihenfeldwicklung 11.
Ein Windenkontroller 12 ermöglicht eine Polumkehr und
eine Änderung- der wirksamen Erregerspannung der fremderregten Nebenschlußfeldwicklung 9 des Generators 1 und damit
auch eine Drehzahl- und Drehrichtungssteuerung des Windenmotors 6. Die Richtung und die Größe der Erregung der Motorfeldwicklungen
können im wesentlichen konstant oder die Erregung kann geschwächt sein, beispielsweise wenn höhere
Geschwindigkeiten bzw. Drehzahlen gewünscht werden. Die Erregerspannungen bzw. Erregerströme werden dem Windenkontroller
12 über eine Windenschalttafel 13 zugeleitet,
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ORlAIMAL
welche den üblichen Schlitz- und Trennschaltmechanismus
aufweist.
Die gesamte vorstehend beschriebene Einrichtung entspricht derjenigen, wie sie normalerweise für die Steuerung
und den Betrieb von in Ward-Leonardschaltung geschalteten
Fischnetzwinden üblich ist und welche an sich nicht als Erfindung beansprucht wird. Gemäß der Erfindung sind zusätzlich
zu der vorstehend beschriebenen Einrichtung noch die nunmehr
zu beschreibenden Vorrichtungen vorgesehen. Bei dieser hier zu beschreibenden einen Ausführungsform der Erfindung ist
ein zusätzlicher Windenkontroller 1Λ vorgesehen, welcher mittels
einer Handeinstellvorrichtung l4a wahlweise jeweils auf eine
von einer Vielzahl von SteuerStellungen einstellbar ist und
welcher derart geschaltet ist, daß an ihm die jeweils gewünschte
Größe des aufrechtzuerhaltenden Zuges der Kurrleine eingestellt werden kann. Eine nochmals weitere Handeinstellvorrichtung
des Windenkontrollers 14 dient zur Betätigung
eines Ein-Aus-Schalters 15* mittels welchem die automatische
Steuerung je nach Belieben ein- oder ausgeschaltet werden kann.
Die von der Winde zum Schleppnetz führenden Kurrleinen werden von Blöcken gestützt, die achtern von einem Fischgalgen bzw.
der Brücke getragen werden. Die Flasehenzüge weisen jeweils Belastungsmesser 16 auf, die jeweils ein dem betreffenden
- 9-
BAD ORIGINAL
/IO
Kurrleinenzug entsprechendes elektrisches Signal liefern. Solche Piaschenzüge und Belastungsmesser finden gelegentlich
bereits zur Erzeugung einer den jeweiligen Kurrleinonzug
wiedergebenden Sichtanzeige Anwendung. Außerdem ist gemäß der
Erfindung ein automatischer Feldregler 17 vorgesehen, und wenn der Schalter 15 auf automatischen Betrieb geschaltet ist, dann
steuert dieser Feldregler 17 die .Feldstärke der fremderregten
Nebenschlußwicklung 9 des Generators 1 in der VJeise, daß die
Generat or spannung so v/eit erhöht wird, daß sie der vom V/indenmotor
erzeugten Nutzspannung entgegenwirkt und hierdurch der
Bremsstrom auf einen Wert beschränkt wird, bei welchem dasjenige Maß der dynamischen Bremsung genau aufrechterhalten
wird, welches zur Erzeugung des erforderlichen Kurrleinenzuges notwendig ist. Der zur Einstellung des gewünschten Kurrleinenzuges
dienende Windenkontroller ist in einer nachstehend noch
zu beschreibenden V/eise derart zwischen den Belastungsmesser 16 und den Feldregler 17 geschaltet, daß hierdurch eine Anpassung
des Ansprechvermogens des Reglers 17 auf das lastabhängige
Signal des Belastungsmessers 16 möglich ist und hierdurch jeder gewünschte Kurrleinenzug wahlweise einstellbar ist»
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schleppnetz-Windensystems ist folgende:
Wenn das Schleppnetz ausgeworfen werden muß, werden '
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das Netz und seine Otter über Bord gehievt und achtern ausgeworfen.
Gleichzeitig nimmt das Fischereischiff bzw. der Trawler volle Fahrt voraus auf und beschleunigt hierbei so
schnell wie möglich auf eine. Auswerfgeschwindigkeit von etwa 8 Knoten bis etwa 9 Knoten, so daß er das Netz hinter sich
zurückläßt. Der Windenkontroller 12 wird auf "Fieren" eingestellt, wodurch der Windenmotor 6 unter Energiezufuhr in
einer Drehrichtung angetrieben wird, bei welcher die Kurrleine von der Windenwalze 6a abgerollt wird. Dies bedeutet, daß
die fremderregte Nebenschlußfeldwicklung 8 des Generators 1 mit einer Polarität erregt wird, welche bewirkt, daß sich
der Windenmotor in der erforderlichen Richtung dreht. Während der Windenmotor 6 antreibt, ist die gegenelektromotorische
Kraft seines Ankers der vorwärts gerichteten elektromotorischen Kraft des Generators zxtfar entgegengesetzt gerichtet, letzterer
jedoch nicht gleich.
Wenn das Schleppnetz im Wasser ist und der Trawler mit voller Geschwindigkeit fährt, wird auf die Kurrleine infolge
des Widerstandes des Netzes und der Otter am Wasser ein sehr starker Zug ausgeübt. Die erforderliche Geschwindigkeit
des Schleppnetzes mit Bezug auf das Wasser liegt bei etwa 2 Knoten bis etwa 2,5 Knoten und hat eine Zugspannung an der
Kurrleine von beispielsweise β t zur Folge. Da sich der
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Trawler mit erhöhter Geschwindigkeit von beispielsweise 8 Knoten durch das Wasser hindurchbewegt, wird die Kurrleine
mit einer Geschwindigkeit von etwa 6 Knoten von der Winde, abgezogen. Dieser Zug und diese Geschwindigkeit bewirken,
daß die Winde versucht, den Windenmotor β zu überholen, wodurch
der Motor eine solche Drehzahl erreicht, daß seine gegenelektromotorische Kraft die elektromotorische Kraft
des Generators übersteigt. Hierdurch wird ein Nutzstrom erzeugt, welcher bewirkt, daß auf die Fischnetzwinde ein
Bremsmoment ausgeübt wird. Der Generator wirkt jetzt als Motor, der nun auf die Hauptantriebswelle bzw. Propellerwelle J
mechanisch Energie zurückspeist.
Wenn dieser Arbeitszustand erreicht ist, beginnt das Auswerfen der Kurrleine auf eine Länge von etwa 1 855 m
und die automatische Steuerung kann eingeschaltet v/erden.
Zwecks Inbetriebnahme der automatischen Steuerung wird die Handeinstellvorrichtung 14a des automatischen Windenkontrollers
auf den gewünschten, aufrechtzuerhaltenden Kurrleinenzug eingestellt und der Hand-Automatikumschalter 15
von Hand auf "Automatik" geschaltet. Bei dieser Betriebsart steigt der in der geschlossenen Ankerschleife der Ward-Leonards
ehaltung fließende Strom solange an, bis der gewünschte,
- 12 -
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mittels des Belastungsmesser Io gemessene und signalisierte
Kurrleinenzug erreicht ist. Dieses Belastungsmessersignal betätigt,
wenn ein eingestellter Viert erreicht ist, den automatischen Feldregler 17 in der Weise, daß hierdurch der
Erregerstrom in der fremderregten Feldwicklung 9 des Generators 1 ansteigt. Als Folge hiervon steigt auch die elektromotorische
Kraft des Generators 1 an (welohe nunmehr eine gegenelektromotorische Kraft Ist, da der Generator 1 Jetzt
als Motor arbeitet) und verringert das Bremsmoment am !findenmotor
6, indem die elektromotorische Kraft des Generators derjenigen des Motors entgegenwirkt und den Strom in der
Ankerschleife der Leonard-Schaltung verringert.
Der automatische Feldregler 17 arbeitet ununterbrochen im Sinne einer Aufrechterhaltung der Generatorfelderregung
auf einen solchen Wert, bei welchem der gewünschte Kurrleinen- znz aufrechterhalten wird. Der automatische Feldregler 17
ist vorzugsweise eine FestkorperausführungsfOrm, in welchem
ein an sich bekannter Thyristor-ZerhackerStromkreis zur
Eogelung der Stärke der Felderregung verwendet wird. Das
Windensysfcem nachder Erfindung ist jedoch nicht auf eine
bestimmte Reglerausführunssform beschränkt, d.h. es können
auch beliebige andere geeignete Reglerarten Anwendung· finden,
beispielsweiseKohleneiementregler oder magnetische Vibrations-
- 13 -
BAD ORIGINAL
Kontaktrolle!·.
Die Größe das aufrechtzuerhaltenden IIurrlei:ienzu£es
kann durch, mehrere von außen einwirkende Einflüsse gestört
werden. Beispielsweise bewirkt das Stampfen des Trawlers
bei Seegang ein periodisches Anheben des Schiffshecks, so daß die wirksame IC.irrleinenlänge vorübergehend jeweils vergrößert
bzw. verkleinert wird. Ein solcher Vorgang kommt einer Pahrtgeschwindic^eitsänderunc des Trawlers gleich.
Zusätzlich hierzu können selbstverständlich auch tatsächliche Fahrtgeschwindigkeitsänderungen des 'Trawlers auftreten, ebenso
wie beim Abrollen der einzelnen Kurrleinenlagen von der Windentrommel der wirksame Windentrommeldurchmesser kleiner
wird und sich hierdurch die Trommeldrehzahl und das vom Motor her zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Kurrleinengeschwindigkeit
und eines bestimmten Kurrleinenzuges erforderliche Drehmoment ändert. Durch entsprechende Regulierung
des Generatorfeides in Abhängigkeit des aufgrund des tatsächlichen
Kurrleinenzuges gewonnenen Signales werden alle derartigen Paktoren gemäß der Erfindung selbsttätig kompensiert.
Wenn der Netzauswerfvorgang beendet wird, wird gleichzeitig auch die Trawlergeschwindigkeit auf eine Sehleppgeschwindigkeit
von etwa 2 Knoten bis etwa 3 Knoten herab-
' - 14 - x
gesetzt und die Fischnetzwinde angehalten. Mit der im Betrieb befindlichen automatischen Steuerung nach der Erfindung ist
es nicht erforderlich, die jeweilige Trawlergeschwindigkeit und die jeweilige Windendrehzahl zusätzlich von Hand in
irgendeiner Wcise aufeinander abzustimmen. Die Trawlergeschwin
digkeit wird verringert und dies hat eine vorübergehende
Geschwindigkeitsverringerung des Schleppnetzes und damit
auch eine vorübergehende Verringerung des Kurrleinenzuges zur Folge. Hierbei stellt der automatische Regler 17 gemäß
der Erfindung den erforderlichen Kurrleinenzug dadurch wieder her, daß er das Generatorfeld schwächt und hierdurch das
erforderliche Motor-Bremsmoment auch bei dieser niedrigeren Geschwindigkeit bzw. Drehzahl aufrechterhält.
Mit der fortschreitenden Verringerung der Trawlergeschwindigkeit wird auch das Generatorfeld fortschreitend
geschwächt und dieses Generatorfeld schließlich vollständig beseitigt. Der Widerstand der Leonardschleife und der
innere Widerstand der Maschinenanker sind niedrig, so daß in der Tat bis herunter zu extrem niedrigen Windenabrolldrehzahlen
eine elektrische Bremsung aufrechterhalten wird.
Nichtsdestoweniger muß die Fischnetzwinde schließlich
angehalten werden und hierbei ergibt sich durch die Erfindung
- 15 -
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dadurch ein weiterer Vorteil, daß die mechanische Windenbremse zusammen mit der elektrischen Bremse im Tandembetrieb verwendet
werden kann, ohne daß hierbei die Gefahr besteht, daß der ' Windenmotor β entgegen der mechanischen Bremse antreibt.
Dieser Vorteil ist bei den normalen Ward-Leonard-Schaltungen
nicht gegeben. Ein der normalen Leonard-Schaltung eigenes Merkmal ist es, daß der Generator bei auf niedrige Drehzahl
eingestelltem Windenkontroller dem Motor eine geringe Spannung zuführt. Dies bewirkt, daß der Motor ein Antriebsmoment entwickelt. Tienn nun auf den antreibenden
Motor eine ihn beschleunigende "überhollast" einwirkt, so hat diese eine höhere elektromotorische Kraft des Motors und
eine Verzögerungswirkung von der Nutzbremsung her zur Folge. Umgekehrt, wenn die Nutzbremsung durch die mechanische
Bremsung unterstützt wird, dann hat eine Verzögerung unterhalb die Motor.-Gleichgewichtsdrehzahl, bei welcher die elektromotorische
Kraft des Motors gleich derjenigen des Generators ist, zur Folge, daß der Motor eine der mechanischen Bremse
entgegenwirkende Antriebsenergie entwickelt. Die dynamische Bremsung läßt demzufolge nicht nach, so daß die Energie
im rechten Moment abgeschaltet vrerden muß.
Durch die Einrichtung nach der Erfindung wird diese Schwierigkeit beseitigt. Mit jeder Verringerung der Winden-
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BAD ORIGINAL
motordrehzahl bewirkt der automatische Feldregler VJ gemäß
•der Erfindung so lange eine weitere Schwächung des durch die
Generatorfeldwicklung 9 hervorgerufenen Magnetfeldes im
Sinne einer Anpassung an die niedrigeren Motorspannungen, bis schließlich die Generatorerregung einen so niedrigen
Minimalwert erreicht hat, daß der Motor selbst im Stillstand ,kein wirksames Antriebsmoment mehr erzeugt. Gemäß der Erfindung
ergibt sich also auf einfache Weise ein Nachlassen der dynamischen Bremsung, ohne daß hierfür der Stromkreis
geöffnet werden muß, wenn die zwischen Generator- und Motorbetrieb
liegende Motorgleichgewichtsdrehzahl erreicht ist.
Untergeordnete Einzelheiten der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können selbstverständlich
geändert werden. Beispielsweise kann es in einigen Fällen unzweckmäßig sein, die Kurrleinenzugsignale
von den an den Fischgalgenblöcken montierten Belastungsmessern abzuleiten, so daß es vorteilhafter ist, hierfür
alternative Anordnungen vorzusehen. Diese können darin bestehen, daß in die Fischnetzwinde selbst eine. Zugbelastungsmessereinrichtung
eingebaut wird. Eine weitere Alternativlösung kann darin bestehen, daß man das jeweilige Motormoment
vom Ankerstrom ableitet. Diese letztgenannte Anordnung würde dann
auch eine Vorrichtung zur Regulierung des dem automatischen
Feldregler 17 zugeleiteten Signales in der Weise aufweisen,
- 17 - '
daß hierbei auch Änderungen des wirksamen Durchmessers der
Windentrommel 6a während des Abrollens der Kurrleine kompensiert werden.
Die bis hierher beschriebene Einrichtung nach der Erfindung stellt eine bevorzugte Ausführungsform für Trawler dar und
weist einen von der Hauptantriebswelle, d.h. der Propellerwelle
angetriebenen VJindengenerator 1 auf, welch letzterer, da
der Propeller S verstellbar ist, mit im wesentlichen konstanter Drehzahl angetrieben wird. Dies ist jedoch nur eine Art aus
einer Vielzahl von auf Trawlern allgemein üblichen Maschinenanordnungen.
Die Einrichtung nach der Erfindung ist selbstverständlich diesen alternativen Anordnungen entsprechend jeweils
ebenfalls zu ändern und ist nicht auf ein bestimmtes System beschränkt. Die im folgenden beschriebenen und in den Zeichnungen
dargestellten Schaltschemen sind Beispiele einiger solcher möglicher Alternativanordnungen. Das die gewünschte
Anordnung am hauptsächlichsten bestimmende I-Ierkmal ist die
für den T.Jindengenerator jeweils zur Verfügung stehende mechanische
Energiequelle bzw. die für den Windeniaotor jeweils zur
Verfügung stehende elektrische Energiequelle.
Zunächst sei auf den Antrieb des Windengenerators eingegangen,
welcher eine konstante oder eine veränderliche
- 18 -
Drehsahl haben kann, und die hierfür zur Verfügung stehende Energiequelle kann oder kann auch nicht zur Aufnahme und
Verwendung einer vom Windenmotor erzeugten Nutzbremsungsenergie
geeignet sein.
Die in Fig. 1 der Zeichnungen dargestellte Schaltanordnung nach der Erfindung kann auch dann Anwendung finden, wenn der
Viindencenerator 1 von einem Dieselmotor angetrieben wird,
v/elcher gleichzeitig auch einen Generator antreibt, der die Antriebsmotoren eines dieselelektrischen Antriebssystems mit
Energie beliefert. Die Nutzenergie der Fischnetzwinde kann auch hierbei leicht als zusätzliche Antriebsenergie verwendet
werden. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 2 der Zeichnungen dargestellt. In diesem Schaltschema ist mit 18 eine Dieselnotoranlage
bezeichnet, welche aus einem einzigen oder aber auch aus mehreren Motorsätzen bestehen kann. Dieser
Dieselmotor 18 treibt einen Antriebsgenerator 19, welcher seinerseits wiederum einen Antriebsmotor 20 mit Energie versorgt.
Außerdem mechanisch gekuppelt mit dem Dieselmotor ist ein Windengenerator 21, welcher in einen Ward-Leonard-Stromkreis
Energie einspeist, wie dies bereits mit Bezug auf Pig. 1 der Zeichnungen beschrieben wurde'. Die Anordnung
und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Teile dieser Ausführungsform ist wiederum genau die gleiche wie bei der
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BAD ORIGINAL
vorstehend mit Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Ausführungsform.
Bei der in Pic;· I der Zeichnungen dargestellten Antriebseinrichtung
findet ein Verstellpropeller H Anwendung, durch welchen es möglich ist, die Drehzahlen der Antriebsmaschine
und des Windengenerators in wesentlichen konstant zu halten. Einige Pischereischiffe bzw. Trawler weisen jedoch einen
Antriebspropeller mit fester Blatteinstellung auf und die Steuerung der Fahrgeschwindigkeit solcher Schiffe erfolgt
durch entsprechende Veränderung der Antriebsmaschinendrehzahl. Fig. 3 der Zeichnungen zeigt nun eine Ausführungsform, aus
welcher ersichtlich ist, wie die Einrichtung nach der Erfindung Anwendung finden kann, wenn der Windengenerator mit sich
ändernder Drehzahl angetrieben wird. Die verschiedenen in Fig. 3 dargestellten Einzelteile sind jeweils dann mit den
gleichen Bezugszahlen wie diejenigen in Fig. 1 der Zeichnungen bezeichnet, wenn sie den gleichen Aufbau und die gleiche
Wirkungsweise wie die entsprechenden Teile in Fig. 1 haben. Die hierbei mit zusätzlichen bzw. geänderten Bezugszeichen
versehenen Teile sind ein Propeller 23 mit festen Flügeln, welcher anstelle des Verstellpropellers H Anwendung findet,
und ein Tachogenerator 24. Letzterer wird vom Windengenerator
her angetrieben und speist den automatischen Feldregler 17
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909848/0830 BAD ORfGINAL
nit einen drehzahlabhän~igen Signal,
3ei dieser Ausführungsfom der Erfindung wird die ■
Erregung der fremderregten -Jebenschlußfeldwiclclunf, 9 des
'Jindongenerators 1 SQvrohl dann durch den automatischen
Feldregler 17 geregelt, wenn die Anlage auf normalen Handbetrieb
geschaltet ist, also auch dann, wenn der Zug der
Kurrleinen automatisch geregelt wird. T>Jenn nit Handsteuerung
gefahren v/ird, führt der VJindenkontroller 13 nunmehr dem
automatischen Feldregler in der Weise Steuersignale au, daß jede Schaltstellung dieses Windenkontrollers bestimmte Felderregungswerte zur Folge hat, die denjenigen entsprechen,
die man mittels einer Anzahl von Tiiderstandsstufen erhalt,
Vielehe normalerweise durch einen '.findenkontroller mit üblicher
Xonstantdrehsahlsteuerung reguliert v/erden. Bei dieser
Betriebsart ist die Signalverbindung vom Belastungsmesser Io
her von dem automatischen Feldregler 17 isoliert. Die Drehzahl des l/indengenerators 1 wird jedoch von Zeit su Seit geändert.
Beispielsweise wird bei einer Drehzahlerhöhung die Spannung des "Jindengenerators ansteigen, so daß zur Aufrechterhaltung
der erforderlichen Spannung die Erregung herabgesetzt v/erden muß. Bei diesen Regelverfahren nach der Erfindung findet
das vom Tachogenerator abgeleitete Spannungssignal, welches
mit steigender Drehzahl größer wird, in einer von einer Vielzahl möglicher Arten zur Herabsetzung der Generatorspannung
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9093A8/0830
BAD ORIGINAi*'M ·
1S255SS
auf den gewünschten I'fert Anwendung, In diesem -Zusammenhang;
wird darauf hingewiesen;, daß In Verbindung mit einem., drei'
Felder aufweisenden Generator ein normaler automatischer Spannungsregler ungeeignet Ists da das relative Verhältnis
der Änkerwlndun~jen zwischen den beiden Mebensehlußfeldern
und dem Segenreihenfeld jeweils dann gestört wird, wenn ■"-'"■
die 'Tebensehlußerregung sweclcs1 Kompensation einer erhöhten
Drehzahl geändert wird. Demzufolge nuß, damit der -jremsstrom- "
bei hoher Drehzahl nicht verringert wird·, auch der automatische
Reeler eine Vorrichtung zur llonpensation hoher Ströme
aufweisen.
Bei einer auf eine neue Konstruktion anwendbaren alternativen
Ausführungsform der Erfindung ist der V/Indengenerator
mit·einer einzigen, durch den automatischen Feldregler geregelten Hebenschlußwicklung versehen. Die fallende Leistungscharakteristik bei gleichzeitigem maximalem Endbremsstrom
wird dann dadurch erreicht, daß man dem Feldregler zusätzlich zu der betreffenden Kontrollerstellung und zu der betreffenden
drehzahlabhängigen Steuerung auch noch eine stromabhängige Steuerung aufdrückt.
Bei Handsteuerung v/ird dann der automatische Feldregler
zu einem normalen automatischen Spannungsregler, welcher den Windengenerator 1 in Abhängigkeit von der am Winelenkontroller
- 22 -
1 Ή
9098V8/Q830 BAD ORIGINAL
ausgewählten Spannung steuert. Unter diesen Umständen erhält
man für Drehzahländerungen eine automatische Kompensation.
Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf die Arbeitsweise nit einen drehzahlveränderlichen Generator bei
normaler Handsteuerung. Pur eine automatische Steuerung des
Äurrleinenzuges ist die Funktion wiederum genau die gleiche
wie bei der mit Besug auf Fig. 1 der Zeichnungen beschriebenen Ausführungsform der Erfindung. Nachdem der Hand-Automatik-Umschalter
15 auf "Automatik" umgeschaltet wurde, wird die
Erregung des freraderregten Windengeneratorfeldes 9 selbsttätig
in der V/eise gesteuert, daß der vorgewählte Kurrleinenzug
auf einem konstanten TJert gehalten wird. Da das Generatorfeld
9 unmittelbar in Abhängigkeit der vom Kurrleinenzug abgeleiteten Signale geregelt wird, wird jegliche durch eine ■
Drehzahländerung des Generators 1 hervorgerufene Veränderung durch die dieser Schaltung eigenen Eigenschaft jeweils
kompensiert. Die einzige Bedingung ist, daß der Generator so stark ausgelegt ist, daß er seine erforderliche llaximalspannung
auch bei der niedrigsten auftretenden Drehzahl der Propellerwelle abgibt.
Ein weiteres allgemein übliches Antriebssystem für Fischereischiffe bzw. Trawler ist als dieselelektrisches
Konstantstromsystem bekannt und die Anwendung der Einrichtung
- 23 - ■ .
909848/0830 BAD ORIGINAL
nach der Erfindung auf ein solches System ist in Fig. 4 der
Zeichnungen dargestellt: In diesem Falle ist kein Windengenerator vorgesehen und der Windenmotor 6 kann durch öffnen
von Kurzschlußstronkreisen zugeordneten Schaltschützen 25 und 26 in die Reihenschaltung einer Antriebs-Stromkreisschleife
eingeschaltet werden. Die Reihenschaltung dieser Antriebs-Stromschleife
enthält eine Antriebsgeneratoranordnung 19 und einen oder mehrere Antriebsmotoren 20. Ein automatisches
Generatorfeldsystem regelt die Erregung des Hauptgenerators in der Weise, daß der in der genannten Stromschleife fließende
Strom stets etwa konstant bleibt. Die Motoren (Antrieb 20 oder Winde 6) werden durch die Erregung der Nebenschlußfeldwicklungen
zur Erzeugung eines Drehmomentes gezwungen, welches umso größer ist, je stärker das Magnetfeld ist. Die Drehrichtung
wird in üblicher l/eise durch die Polarität des Erregerfeldes bestimmt. Bei sich erhöhender Motordrehzahl
erzeugt dieser Motor eine gegenelektromotorische Kraft, welche der elektromotorischen Kraft des Hauptgenerators 19 entgegenwirkt.
Der Schleifenstrom würde hierbei abfallen, wenn nicht die vorstehend erwähnte automatische Schleifenstromsteuerung
vorgesehen wäre. In der Tat bewirkt die automatische Schleifenstromsteuerung, daß sich die Spannung des Hauptantriebsgenerators
jeweils um denjenigen Betrag erhöht, der zum Ausgleich der vom Windenmotor 6 erzeugten gegenelektromo'torischen
Kraft erforderlich ist. Diese höheren Generator-
- 24 - ■
909848/0830 BAD ORiGfNAL
spannungen fordern von den Maschinen ein höheres Drehmoment,
wobei sich diese Maschinen in die Belastung des Windenmotors
teilen.
Außer bei besonderen Maßnahmen wird das Drehmoment des Windenmotors nicht mit der Drehzahl abfallen. Die vom
Windenmotor bei seiner höchsten Drehzahl erzeugbare gegenelek tromotorische Kraft entspricht etwa 20 % der nutzbaren,
von den Antriebsgeneratoren erzeugten Spannungen, über das
bei sich verringernder Drehzahl abfallende Drehmoment des Windenmotors besteht demzufolge kein Zweifel. Um mit diesem
Problem fertigzuwerden, ist es üblich, einen über einen Antriebsriemen oder anderweitig vom Windenmotor β her angetriebenen
Überdrehzahlerreger 28 vorzusehen. Diese Erregermaschine erzeugt eine sich mit steigender Drehzahl erhöhende
Spannung. Sie ist mit dem Nebenschlußfeld mit einer solchen Polarität in Reihe geschaltet, daß sie der dieses Feld erzeugenden
normalen Erregerspannung entgegenwirkt. Die Wirkung besteht demzufolge darin, daß mit steigender Drehzahl die
Felderregung abnimmt und demzufolge das Motordrehmoment abfällt, so daß ein Durchgehen, wie dies anderweitig bei
einem Bruch der Antriebswelle oder einem Entkuppeln des Motors der Fall ist, verhindert wird. Das Abfallen des
Drehmomentes mit zunehmender Drehzahl ist jedoch auch dann
- 25 -
BAD
von Vorteil,, -.-renn das Fischnetz "gehievt" oder eingeholt
wird, da es durch diesen Drehmonentenabfall möglich ist,
eine Gleichgev/ichtsdrehzahl zu finden, bei welcher das ■
Drehmoment" und die auf gebrachte 3'e las tune gleich groß sind.
Die vorstehende Erklärung der normalen Einrichtung soll
zur Unterstützung des Verständnisses dienen, auf Vielehe Art der Gegenstand der Erfindung auf diese Einrichtungsart
anwendbar ist. Es ist ersichtlich, daß eine ein Überholmoment hervorrufende Last auch eine, eine Nutzbremsung
bewirkende elektromotorische Kraft erzeugen kann, wie dies bei einem normalen, im Nebenschluß geschalteten 7/ard-Leonard-Systen
der Fall ist, da die vom Motor aufgebrachte elektromotorische Kraft nicht immer größer als die von den
Antriebsgeneratoren aufgebrachte elektromotorische Kraft sein kann. Die einzige Möglichkeit, für das Ilotorfeld eine
Nutzbremsung zu erzielen, besteht in der Umkehrung dieses Plotorfeldes, so daß ein Drehmoment erzeugt wird, welches
der Wirkung der unter dem Zug des Fischnetzes von der Winde abgezogenen Kurrleine entgegengesetzt gerichtet ist.
Zur Erzielung dieser Wirkung muß das Feld 8 des Windenmotors nach dem anfänglichen Auslegen des Fischnetzes
unter zusätzlicher Antriebskraft umgepolt werden. Dieses
- 26
BAD OFUCÄl
Umkehren bzw. Umpolen kann unmittelbar durch Umschalten
des Hand-Autonatik-Urasclialters erfolgen oder aber durch
eine solche Schaltung der Ylindenmotor-IIebenschlußfeldwicklung 8,
daß der Überdrehzahlerreger 28 die normale Nebenschlußfelderregung nicht nur schwächen, sondern auch umkehren kann.
Die hierfür jeweils verwendete Ausführungsform ist unwichtig.
Es sei jedoch angenommen, daß die direkte Umschaltung verwendet wird, und daß das Feld zur Erzeugung einer Bremswirkung
umgeschaltet wird, während sich der Motor auf Grund der Wirkung der von der Fischnetzwinde abgezogenen Kurrleine
entgegen seinem Antriebsmoment in :TFier"-Pdchtung dreht.
Unter diesen Bedingungen erzeugt der Motoranker eine elektromotorische Kraft, welche zu den Antriebsgeneratoren in
Reihe liegt und die gleiche Polarität aufweist. Diese zusätzliche Spannung innerhalb der Antriebsstromschleife ruft die
Gefahr hervor, daß die Stromstärke über den geregelten, konstant gehaltenen Wert ansteigt. Die automatische Konstantstrom-Feldsteuerung
bewirkt nun im Sinne einer Korrektur solcher Stromänderungen eine entsprechende Spannungserniedrigung
der von den Hauptgeneratoren erzeugten Spannung. Dies hat seinerseits wiederum eine Lastminderung an den Hauptantrieb
sraaschinen zur Folge, Die durch das Bremsen der Kurrleine erzeugte Nutzenergie wird demzufolge dadurch
absorbiert, daß sie zur Unterstützung des Schiffsantriebes verwendet wird.
- 27 - ■
90984 8/08 3 0 BAD ORIGINAL
Die Steuerung des Bremsmomentes- wird dadurch erreicht,
daß der automatische Feldregler 17 gemäß der Erfindung anstelle wie bei der eingangs beschriebenen Ausführungsform zur Steuerung
des Windengeneratorfeldes 9 nunmehr zur Steuerung des Windenmotorfeldes
8 verwendet wird. Dies macht es außerdem notwendig, das Ansprechvermögen des Feldreglers 17 dem Momentensignal
des Belastungsmessers 16 entsprechend umzukehren. Ein, einem hohen Drehmoment entsprechendes Signal muß demzufolge
nunmehr eine Schwächung des Motorfeldes anstelle einer Verstärkung desselben zur Folge haben.
Bei den vorstehend beschriebenen, zur Erklärung der Anwendungsmöglichkeiten des Gegenstandes der Erfindung
dienenden Windensystemen ist es stets möglich, die von der Fischnetzwinde jeweils erzeugte Nutzbremsenergie in zweckmäßiger
Weise jeweils als zusätzliche Antriebsleistung zu verwenden. Den Windengenerator wird jedoch häufig auch von
einer unabhängigen Antriebsmaschine angetrieben, welche beispielsweise ein besonderer, kleiner Dieselmotor oder ein
dem Schiffshilfsstromkreis zugeordneter Elektromotor sein kann. Unter solchen Umständen ist die von der Fischnetzwinde
jeweils erzeugte Nutzenergie zu groß, um von der Antriebsmaschine in zufriedenstellenderweise absorbiert zu werden.
Für die Anwendung des Gegenstandes der Erfindung auf solche
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90984Ö/0I3O ·
BAD ORIGINAL
1925536
ta
Systeme gibt es eine Vielzahl von Alternativausführungenj von
welchen,- in den Zeichnungsfiguren 5 und 6 zwei mögliche Ausführungen
dargestellt sind. In Fig. 5 sind zusätzliche Schaltschütze 31 und 32 dargestellt, wobei während des automatischen
Betriebes dieses Windensystems der Windengenerator 1 durch öffnen des Schaltschützes 31 abgeschaltet und durch Schließen
des Schaltschützes 32 dem Windenmotor 5 ein elektrischer
Bremswiderstand 33 parallelgeschaltet wird.
Die Erregung der Windenmotorfeldwicklung 8 wird vom automatischen Feldregler 17 in Abhängigkeit von den vom
Kurrleinenzug-Belastungsmesser 16 gelieferten Signalen gesteuert. In dieser Beziehung ist die Wirkungsweise die gleiche
wie bei dem Konstantstromsystem nach Fig. 4 der Zeichnungen,.
Das Öffnen des Schaltsehützes 31 zwecks Unterbrechung
der Ward-Leonard-Stromschleife kann jedoch als unerwünscht
angesehen werden und Fig. 6 der Zeichnungen zeigt eine dies·
verhindernde Anordnung. Bei dieser in Fig. 6 der Zeichnungen dargestellten Anordnung ist der Schaltsehütz 32 gemäß der
Erfindung während des automatischen Betriebes geschlossen
und dient dazu, den Bremswiderstand 33 sowohl zum Windenmotor
2 als auch gleichzeitig zum Windengenerator 1 paralleL-zuschalten.
In dieser Anordnung steuert der automatische
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®M 848/QIiQ
Feldregler 17 wiederum in ähnlicher Weise die Generatorfeldwicklung
9, wie dies bereits in Verbindung mit der in Fig. 1 dargestellten Anordnung beschrieben wurde-.
Im Betrieb verhält sich die in Fig. 6 der Zeichnungen
dargestellte Anordnung sehr ähnlich wie die in Fig. 1 der Zeichnungen dargestellte Anordnung. Eine Verringerung der
Erregung des Windengenerators 1 hat eine Erhöhung des Bremsmomentes am Hotor 6 zur Folge. Nimmt man an, daß die vom Windengenerator
1 erzeugte Spannung zu jedem Zeitpunkt wesentlich über der gegenelektromotorischen Kraft des Windenmotors 6
liegt, so führt der Windengenerator 1 sowohl dem Windenmotor
als auch dem Bremswiderstand 33 Energie zu. Mit abnehmender vom Generator 1 erzeugter Spannung verringert sich zuerst
die dem Windenmotor 6 zugeführte Energie und hört dann ganz auf. Wenn die vom Generator 1 erzeugte Spannung genau gleich
hoch wie die vom Windenmotor 6 erzeugte Spannung ist, so teilt sich der durch den Bremswiderstand 33 hindurchströmende Strom
genau hälftig auf den Generator 1 und auf den Windenmotor 6 auf. Bei weiterem Absinken der vom Generator 1 erzeugten Spannung
wird der gesamte über den Bremswiderstand 33 fließende Strom vom Windenmotor 6 geliefert.
Sollte es jedoch erforderlich sein, daß das Bremsmoment bis herab zu noch niedrigeren Windenmotordrehzahlen nutzbar
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ist, so ist hierfür lediglich eine weitere Schwächung des
Generatorfeldes 9 notwendig. Der vom Windenmotor 6 gelieferte Brerasstrom kann jetzt über zwei parallele Strompfade fließen,
von welchen der eine durch den Generator 1 und der andere durch den Bremswiderstand 33 gebildet wird. Dieser Vorgang
kann bis zu einem Zustand herab fortgesetzt werden, bei welchem das Generatorfeld 9 überhaupt nicht mehr erregt wird und
der einzige Widerstand der innere Kupferwiderstand ist, der zum Bremswiderstand 33 parallel liegt. Die minimale Windendrehzahl
ist dann etwas kleiner als diejenige, die man unter gleichen Betriebsbedingungen mit der in Fig. 1 der Zeichnungen
dargestellten Einrichtung erreichen kann. Es sei noch einmal wiederholt, daß eine, derartige Anordnung zur Sicherstellung
dient, daß unannehmbare Werte des ITutzmotormomentes vom
Windengenerator nicht auf die Hauptantriebsmaschine übertragen
werden, d.h. auf einen unabhängigen Dieselmotor oder einen Elektromotor. Es wird bemerkt, daß, obwohl beträchlich hohe
Bremsströme den Windengeneratoranker durchströmen, dies stets nur bei einer äußerst niedrigen Ankerspannung des
Windengenerators der Fall ist. Solche niedrige Spannungszustände wirken stets nur mit niedrigen Erregerwerten im
Windengeneratorfeld 9 zusammen und demzufolge ist das vom Ankerstrom hervorgerufene Drehmoment ebenfalls nur klein.
Es besteht demzufolge keine Gefahr, daß der Hauptantriebs-
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909840/0130
maschine eine Übermäßig hohe Energie.zurückgespeist wird.
Die vorstehenden Beschreibungen umfassen die grundsätzlichen
Arten häufig in Gebrauch befindlicher elektrischer Betriebssysteme. Der Gegenstand der Erfindung ist jedoch nicht auf
die Verwendung in Verbindung mit solchen vorstehend beschriebenen Systemen beschränkt. Wenn beispielsweise ein
Schleifringläufermotor als Antrieb für die Fischnetzwinde verwendet wird, dann kann während des Auswerfens des Schleppnetzes zum Bremsen entweder ein Gegenstrombremssystem oder
ein dynamisches Bremssystem mit gleichstromeinspeisung in den Stator verwendet werden. Eine derartige Ausführungsform
ist in den Zeichnungen nicht dargestellt, da zum Verständnis hierfür die Feststellung genügt, daß eine entsprechende Bremssteuerung
auf einfache Weise durch eine Vielzahl von Verfahren
erreicht werden kann, gemäß welchen eine im Sättigungsbereich betriebene' Drosselspule beispielsweise im Stator- oder im
Rotorstromkreis vorgesehen ist. Das vom Belastungsmesser abgegebene, dem jeweiligen Kurrleinenzug entsprechende Signal
kann dann gemäß der Erfindung zur Steuerung der Drosselspulensättigung
verwendet werden.
Außerdem gibt es Trawler, auf welchen man sich vollständig auf eine mechanische Bremsung verläßt und in der
folgenden Beschreibung wird anhand der Darstellung in Fig. 7 der
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Ö0984I/ÖI3Ö
Zeichnungen die Anwendung des Gegenstandes der Erfindung auf eine druokluftbetatigte Windenbremse erläutert. Die Fischnetzwinde
wird wiederum mittels eines Elektromotors 6 angetrieben;
dessen aus der vorstehenden Beschreibung und den Zeichnungen
entnehmbare Steuerung hier nicht im einzelnen wiedergegeben
wird. Der Windenmotor 6 ist in üblicher Weise derart angeordnet,
daß er über eine ausrückbare Kupplung J56 eine Windentrommel
35 antreiben kann. Die Windentrommel 35 trägt einen Bremsenteil 37* der mittels einer mechanischen Bremsvorrichtung
38 abbremsbar ist. Die Bremsbacken dieser mechanischen
Bremse 37* 38 können entweder ausgerückt oder über einen
Bremszylinder 39 mittels regelbarer Druckluft mit einem gewünschten
Druck beaufschlagt werden. Der im Bremszylinder,39
herrschende Luftdruck wird durch ein Handsteuerventil 40 bekannter Art geregelt, mittels welchem der im Bremszylinder
herrschende Luftdruck erhöht oder teilweise oder ganz abgelassen oder aber auf einem bestimmten Wert gehalten werden kann.
Hierzu sind grundsätzlich viele Ventilkonstruktionen geeignet,
im Rahmen der Erfindung findet jedoch ein an sich
bekanntes, selbsteinschleifendes Ventil bevorzugt Anwendung,
bei welchem der dem Bremszylinder 39 mitgeteilte Luftdruck
direkt proportional zu einer Bewegung dieses Handsteuerventiles ist.
Die soweit beschriebene Einrichtung entspricht der
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für Luftdruckbremsen üblichen Konstruktion. Gemäß der Erfindung
ist nun ein zusätzliches Ventil, nämlich ein Solenoid-Steuerventil
4l vorgesehen, welches im Druckmittelleitungszug zwischen dem Handsteuerventil 40 und dem Bremszylinder 39
angeordnet ist. Die Konstruktion des Solenoid-Steuerventiles entspricht in etwa derjenigen des selbsteinschleifenden
Handsteuerventiles 40, ist jedoch mittels eines elektrisch
erregten Elektromagnetkernes betätigbar. Wenn der Elektromagnetkern dieses Solenoid-Steuerventiles 41 nicht erregt wird,
nimmt es eine Stellung ein, bei welchem die Luft vom Handsteuerventil
40 her mit vollem Druck frei in den Bremszylinder 39 strömen kann. Wenn der Elektromagnetkern vollständig
oder teilweise erregt wird, so wird die Luftströmung und damit der im Bremszylinder 39 herrschende Druck auf einen
der Stärke der Erregung des Elektromagnetkernes entsprechenden Wert herabgesetzt. Ein im Bremszylinder 39 bereits herrschender
überdruck wird ebenfalls jeweils entsprechend gemindert.
Die auf dem Fischereischiff bzw. auf dem Trawler achtern
angeordneten Pischgalgen sind wiederum in genau der gleichen Weise mit einem Block und einem Belastunssmesser 17 versehen,
wie dies auch bei den bereits beschriebenen elektrisch betätigten Bremsen der Pail ist. Das vom Belastungsmesser 16
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909848/0130
jexieils abgegebene Signal wird einem Verstärker 44 zugeleitet,
welcher in einer der bekannten Arten das vom Belastungsmesser empfangene Signal so verstärkt, daß es zur Betätigung des
Solenoid-Steuerventiles 4l geeignet ist. Zwischen den Verstärker
44 und das dessen Signale aufnehmenden Solenoid-Steuerventil 41 ist ein Hand-Automatik-Umschalter 42 geschaltet,
welcher in diesem Falle ein einfacher Ein-Aus-Schalter sein kann· Außerdem ist an den Verstärker 44 ein Kurrleinenzug-Steuerregler
43 in der Weise angeschlossen, daß die Ansprechgröße
des Solenoid-Steuerventiles 4l auf das vom Belastungsmesser 17 her zugeführte Signal veränderbar und hierdurch die
selbsttätig aufrechtzuerhaltende Zugstärke der Kurrleine entsprechend verstellbar ist.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung in Verbindung mit einer solchen Luftbremse
beschrieben. Zu Beginn des "Auswerf"-Vorganges wird das Fischnetz mit Hilfe des normalen elektrischen Windenantriebes
über das Schiffsheck manövriert. Das Fischereischiff bzw. der Trawler wird dann auf die Fischnetz-Auswerfgeschwindigkeit
beschleunigt und die Kupplung J6 wird ausgerückt, so daß die
Windentrommel 35 nunmehr vom Motorantrieb frei ist. Die
Windentrommel 35 dreht sich dann frei mit einer der Abzugsgesehwindigkeit
der Kurrleine entsprechenden Drehzahl. Zwecks
- 35 90984170130
Aufrechterhaltung des gewünschten Kurrleinenzuges wird das der Luftdruckbremse zugeordnete Handsteuerventil 40 entsprechend
betätigt und hierdurch die Luftdruckbremse so stark mit Druck- ■
luft beaufschlagt, daß der gewünschte Kurrleinenzug schätzungsweise aufrechterhalten wird. Da der Elektromagnetkern des
Solenoid-Steuerventiles 4l bei "Hand"-Stellung des Hand-Automatik-Umschalters
42 wirkungslos ist, gestattet dieses Steuerventil 4l hierbei eine ununterbrochene Luftströmung
vom Handsteuerventil 4o zum Bremszylinder 39· Der einstellbare Steuerregler
43 wird auf den gewünschten Kurrleinen-Zugwert voreingestellt. Durch Betätigung des Hand-Automatik-Umschalters
wird dann der SignalStromkreis vom Belastungsmesser 16 zum
Verstärker 44 geschlossen und hierdurch das Solenoid-Steuerventil 4l in der Weise gesteuert, daß der Bremsendruck ununterbrochen
jeweils den gegebenen Bedingungen entsprechend neu eingestellt und hierdurch der vom Belastungsmesser 16 angezeigte
Kurrleinenzug auf dem konstanten Wert gehalten wird, der dem am Zugspannungsregler 43 eingestellten Wert entspricht.
Bei dem in Fig. 7 der Zeichnungen dargestellten Windensystem nach der Erfindung ist das Solenoid-Steuerventil 4l
mit dem Handsteuerventil 40 in Reihe geschaltet und nimmt von diesem jeweils Druckluft auf. Dies stellt eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung dar, die auf einfache Weise
eine "Freigabe"-Steuerung darstellt, aufgrund welcher Notfälle
- 36 -909841/QMQ
überbrückt werden können und welche sowohl bei Hand- als auch bei Automatiksteuerung wirksam ist. Dies ist von äußerster
Wichtigkeit, da es im Falle, daß sich das Schleppnetz an einem
Hindernis des Gewässer- bzw. Seegrundes festsetzt, erforderlich ist, die Kurrleine sofort loszulassen. Bei der in Pig. 7
der Zeichnungen dargestellten Ausführungsform der Erfindung hat ein Umschalten des Handsteuerventiles 40 auf "Auslaß"
zu jedem Zeitpunkt stets die Freigabe der Bremse zur Folge.
Untergeordnete Einzelheiten dieses erfindungsgemäßen Windensystems können in entsprechender V/eise abgeändert werden.
Beispielsweise können das Handsteuerventil 40 und das
Solenoid-Steuerventil 4l von getrennten Druckmittelquellen her mit Druckmittel beschickt werden oder diese beiden
Ventile 40 und 4l können beispielsweise von einem oder
mehreren zusätzlichen, elektrisch betätigten Ventilen her mit Druckluft beschickt werden, welch letztere in bekannter
Weise derart angeordnet sind, daß durch Betätigen irgendeines geeignet angeordneten Stopp-Knopfes die mechanische Bremse
im Notfall gelöst werden kann.
Die vorstehenden Beschreibungen der verschiedenen Ausführungsformen
des Gegenstandes der Erfindung zeigen dessen,, mögliche Anwendungsraöglichkeiten auf Windenbremsen, welche
entweder eine elektrodynamische oder eine Druckmittelsteuerung
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aufweisen. Der Gegenstand der Erfindung kann außerdem mit
Vorteil auch auf Anordnungen Anwendung finden, die beide
vorstehend genannte Systeme in Kombination enthalten, wobei
durch die Erfindung weitere Vorteile erzielt werden. Bei dieser Anwendung des Gegenstandes der Erfindung kann eine
nichtautomatische (Hand-)Steuerung der Bremse entweder durch elektrische oder durch mechanische Vorrichtungen je nach
Belieben ausgewählt werden. Abweichend hiervon kann eine automatische Kurrleinenzugregelung gewählt werden und bei
dieser Betriebsart tritt stets zuerst die elektrische Bremsung in Tätigkeit und ein gegebenenfalls früher von Hand eingestellter
Bremsbetrieb mittels Druckluft wird durch diese elektrische Bremsung aufgehoben, nachdem die "automatische Kurrleinenzug"-Steuerung
gewählt wurde. Wenn bei Beendigung des Netzauswerfvorganges die Trawlergeschwindigkeit vermindert wird, erreicht
man einen Punkt, an welchem die Motordrehzahl nicht mehr länger zur Aufrechterhaltung der elektrischen Bremsung ausreicht.
Zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Kurrleinenzuges wird dann selbsttätig die Luftdruckbremse zugeschaltet und
der Windenmotor schließlich vollständig zum Stillstand gebracht. Es ist freigestellt, ob der durch die Luftdruckbremse aufrechtzuerhaltende
Kurrleinenzug auf einen Wert eingestellt wird, der dem mit der elektrischen Bremse erreichbaren Wert gleich ist,
oder ob ein anderer größerer oder kleinerer Wert gewählt wird.
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Ferner kann in diesem Zustand das handgesteuerte Luftdruckbremsventil
jederzeit zur Übersteuerung der automatischen Steuerung verwendet werden, um hierdurch den genauen Zeitpunkt
zu bestimmen, zu welchem die abrollende Kurrleine gestoppt wird.
Sollte die elektrische Bremse einmal ausfallen, so
wird automatisch die Luftdruckbremse den erforderlichen Kurrleinenzug aufrechterhalten. Im Falle eines zweifelhaften
Arbeitens der elektrischen Bremse kann diese vom Sjrstem
isoliert werden, so daß der automatische Betrieb lediglich durch die Luftdruckbremse aufrechterhalten wird. Durch diese
Anordnung nach der Erfindung erhält man nicht nur eine sehr wünschenswerte Reservekapazität, sondern außerdem während des
normalen Betriebes einen Schutz gegen eine übermäßige Abnützung der mechanischen Bremse. Die mechanische Bremse
ist während den etwa 20 Minuten, während welcher die Kurrleine mit hoher Geschwindigkeit ausgelegt wird, d.h.
wenn die größte Bremsenergie absorbiert werden muß, freigegeben und wird jeweils nur dann betätigt, wenn die Windentrommel
zum Schluß aus einer niedrigen Drehzahl heraus zum Stillstand gebracht wird.
Fig. 8 der Zeichnungen zeigt ein Windensystem nach der Erfindung, bei welchem die Fischnetzwinde sowohl mit einer
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elektrodynamischen als auch einer Druckmittelbremse versehen
ist. Aus Fig. 8 ist zu ersehen, daß die Anordnung der elektrischen Bremse im wesentlichen der mit Bezug auf
Fig. 1 der Zeichnungen beschriebenen Anordnung gleich ist, mit der Ausnahme, daß der den Kurrleinenzug bestimmende Windenkontroller
14 nunmehr zusätzlich zu dem Hand-Automatik-Umschalter 15 für Notfälle noch einen Sicherheitstrennschalter
aufweist. Der Sicherheitstrennschalter 15 gestattet das öffnen und Unterbrechen der Erregerkreise sowohl des Generatorfeldes
9 als auch des Windenmotorfeldes 8, in jedem Falle jedoch nur dann, wenn der Hand-Automatik-Umschalter 15 auf
Automatik geschaltet ist. Dieses Merkmal ist nur für die Verwendung in Notfällen bestimmt.
Fig. 8 der Zeichnungen zeigt außerdem, daß die Einrichtung der Luftdruckbremse der in Fig. 7 dargestellten Einrichtung
im wesentlichen gleich ist. Das von dem, den jeweiligen Kurrleinenzug messenden Belastungsmesser 16 abgegebene Signal
ist sowohl dem das Generatorfeld 9 steuernden automatischen Feldregler 17 als auch dem Verstärker M zuführbar, welch
letzterer das der Luftdruckbremse zugeordnete Solenoid-Steuerventil 41 steuert. Es muß jedoch bestimmt werden, welche
Steuerung jeweils ansprechen soll, und dies ist mittels einer "Vorrang"-Steuereinheit 46 wahlweise möglich. Der innere
Aufbau einer solchen Steuereinheit, welche eine beliebige
-HO-90Θ8ΑΙ/0Ι30
bekannte Konstruktion haben kann, wird nicht als Erfindung beansprucht.Diese Steuereinheit dient zur Sicherstellung,
daß, wenn der automatische Steuerbetrieb eingestellt ximrde, das
anfängliche Momentensignal und das Bedarfssignal für das Bremsmoment lediglich dem Feldregler zugeleitet wird.
Der, der Luftdruckbremse zugeordnete Verstärker ^1J bewirkt,
wenn an ihm kein Bedarfssignal anliegt, daß die mechanische Bremse vollkommen gelöst bleibt.
Die Betriebsweise dieses Windensystems nach der Erfindung ist folgende: Wie bei der vorherigen Beschreibung sei wieder
angenommen, daß vor Beginn des UetzauswerfVorganges der
Windenkontroller 12 dazu benutzt wurde, das Schleppnetz
über Bord zu bringen und daß danach der Hand-Automatik-Umschalter 15 auf automatische Steuerung des Kurrleinenzuges
für das weitere Auswerfen umgeschaltet wurde. Sobald sich der Trawler schnell fortbewegt, ist eine ausreichend hohe
Windenmotordrehzahl erforderlich, durch welche der am Windenkontroller 14 voreingestellte Kurrleinenzug in zufriedenstellender
Weise aufrechterhalten wird, so daß während dieses Vorganges der Luftdruckbremsensteuereinrichtung kein Signal
zugeleitet wird und die Drückluftbremse vollständig freigegeben ist.
Bei Beendigung des "Auswerfens" wird die Fahrtge-
9Q98A8/0S30 BAD ORIGINAL
schwindigkeit des Travelers verlangsamt und wird gleichzeitig
die Windenmotordrehzahl aufgrund der Steuerung durch den automatischen Feldregler 17 herabgesetzt. Schließlich wird
der Zustand erreicht, bei welchem die vom T.iindenmotor abgegebene
Spannung infolge der niedrigen Iiotordrehzahl so weit abgefallen ist, daß der durch den Stromkreis fließende Bremsstrom
nicht mehr dazu ausreicht, das erforderliche riotorbremsmoment
zu liefern. Unter diesen Bedingungen läßt dann die Vorrang-Steuereinheit 46 unter der Steuerung des Solenoid-Steuerventiles
Il so viel Druckluft in den Bremszylinder 39 einströmen, daß die kombinierten elektrischen und Luftdruckbremsmomente
zusammen den zur Aufrechterhaltung des gewünschten Kurrleinenzuges erforderlichen Drehmomentwert
liefern.
Es ist ersichtlich, daß im Falle eines Versagens der elektrischen 3remse oder des erwähnten Abschalten^ dieser
elektrischen Bremse mittels des Not- bzw. Sicherheitstrennschalters
45 der sich hierdurch ergebende unbefriedigende Bremsbedarf bewirkt, daß der elektrischen Bremse entweder
die Luftdruckbremse zugeschaltet oder aber die elektrische Bremse durch die Luftdruckbremse aufgehoben wird, wie^ dies
in genau der gleichen Weise unter normalen Betriebsbedingungen auch am Schluß des NetzauswerfVorganges der Fall ist. Beim
- 42 -
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Einschalten der Luftdruckbremse wird die Abbremsung so lange fortgesetzt, bis die !tfindentromme1 vollständig stillsteht.
FtTr diesen abschließenden Arbeitsvorgang können auch andere Alternativanordnungen Anwendung finden. Bei einer dieser
Alternativausführungsformen können beispielsweise der den
jeweils gewünschten Kurrleinenzug bestimmende elektrische Windenkontroller 14 und der, der Luftdruckbremse zugeordnete
Regler 43 in Tandemschaltung mechanisch miteinander gekuppelt
sein. Es wird dann stets der gleiche Kurrleinenzug gewählt werden, unabhängig davon, welches Bremsverfahren in Betrieb
war.
Bei einer weiteren Alternativanordnung nach der Erfindung sind die beiden Einheiten 14 und 43 zwar mechanisch unabhängig
voneinander ausgeführt, jedoch derart nebeneinander angeordnet, daß ihre Handeinstellelemente durch einen einzigen Einstellvorgang
zweckmäßigerweise jeweils gemeinsam einstellbar sind. Die Einstellquadranten der beiden Einheiten 14 und 43
sind so gewählt, daß die gleiche Verstellung der beiden Handeinstellelemente jeweils die gleiche automatische Steuerung
des Kurrleinenzuges zur Folge hat. Diese Anordnung hat den zusätelichen-JCorteil, daß es außer der Möglichkeit, für
jeden Betrieb jeweils die^gligrefee-^teuerung für den Kurrleinenzug
zu wählen, außerdem beispielsweise auch mögliciTist, für
die Luftdruckbremse einen hohen Bremswert zu wählen. Bei dieser
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BAD ORIGINAL
Anordnung findet so lange ein normaler Betrieb statt, bis der Übergangs- bzw. Luftdruck-BremsVorgang beginnt, welcher
automatisch von einer Erhöhung der Bremsenergie ; begleitet ist, um hierdurch die Windentrommel am Schluß
möglichst schnell anzuhalten.
Auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung mit
einer Vorrichtung zur Kombination der elektrischen und der Druckmittelbremse können untergeordnete Einzelheiten, die der
elektrischen Bremse einen vorrangigen Betrieb einräumen, entsprechend geändert werden. Beispielsweise baut sich in
der vorstehend beschriebenen Weise ein elektrisches Bremsmoment auf, welches die Druckluftbremsung so lange außer
Betrieb hält, bis bei der abschließenden Geschwindigkeitsbzw. Drehzahlminderung die elektrische Bremse nicht mehr
das erforderliche Moment aufbringt. Bei einer weiteren Alternativanordnung finden die Luftdruckbremse und die
elektrische Bremse anfänglich gleichzeitig Anwendung. Wenn sich hierbei dann, und nur dann, das elektrische Bremsmoment
aufgebaut hat, wird die Luftdruckbremse so lange wieder freigegeben, bis sie bei der abschließenden Geschwindigkeitsbzw. Drehzahlminderung erneut betätigt wird.
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Claims (8)
- Patentansprüche;IΓ1./' Schleppnetz-Windensystem für Fischereischiffe, gekennzeichnet durch einen mit einer Fischnetzwinde gekuppelten Elektromotor (6), ferner durch einen Belastungsmesser (bei 16), der ein dem jeweiligen Zug der von der Pischnetzwinde bereits teilweise oder ganz abgewickelten Kurrleine entsprechendes Signal liefert, und endlich durch eine derart mit der Pischnetzwinde zusammenwirkende Regeleinrichtung (l bis 5, 7 bis 17)* daß auch bei sich ändernden Betriebsbedingungen selbsttätig stets ein konstanter Windenbzw. Kurrleinenzug aufrechterhalten wird.
- 2. Windensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (6) der Pischnetzwinde in Ward-Leonardschaltung betrieben und daß der Generatorteil (1) dieser Schaltung von der Schiffsantriebsmaschine (2, JJ* 4* 5) angetrieben wird.
- 3. Windensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (1 bis 5, 7 bis 17) in der Weise wirkt, daß beim Auftreten von tlberholmomenten an der Fischnetzwinde die dem diese antreibenden Elektromotor (6)- 45 -iQtS48/@S3i BADzugeführte Spannung so verändert wird, daß dieser mit Nutzbremsung abgebremst wird.
- 4. Windensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (1) der Ward-Leonards ehalt ung mit konstanter Drehzahl angetrieben wird (Pig. I).
- 5. Windensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (l) der 7/ard-Leonardschaltung in Abhängigkeit von der Schiffsgeschwindigkeit mit veränderlicher Drehzahl angetrieben wird (Fig. 3).
- 6. Windensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (6) der Fischnetzwinde mit einem KonstantStromerzeugungssystem in Reihe geschaltet ist (Fig. 4).
- 7. Windensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung die Aufschaltung eines dem Elektromotor (6) der Fischnetzwinde zugeordneten elektrischen Widerstandsreglers (31, 32, 33) im Sinne einer Drehzahlregelung bzw. einer entsprechenden Bremswirkung dieses Elektromotors regelt (Fig. 5, 6).
- 8. Windensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,* - 46 -BAD ORIGINALVfdaß die Regeleinrichtung die Tätigkeit einer der Fischnetzwinde zugeordneten mechanischen Bremse (37* 38) steuert (Fig. 7).- 47 -909848/0130->iBAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2402868A GB1260135A (en) | 1968-05-20 | 1968-05-20 | Improved control for trawl winches |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925596A1 true DE1925596A1 (de) | 1969-11-27 |
Family
ID=10205238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691925596 Pending DE1925596A1 (de) | 1968-05-20 | 1969-05-20 | Schleppnetz-Windensystem fuer Fischereischiffe |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925596A1 (de) |
| ES (1) | ES367437A1 (de) |
| GB (1) | GB1260135A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0079069A3 (de) * | 1981-11-07 | 1985-10-16 | BROWN, BOVERI & CIE Aktiengesellschaft | Verfahren zur Regelung der Haupttrommeln eines Hecktrawlers |
| CN113555851A (zh) * | 2020-04-26 | 2021-10-26 | 浙江阜康机械有限公司 | 一种电动绞盘的高精度过流保护器 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP6271364B2 (ja) | 2014-07-25 | 2018-01-31 | 株式会社神戸製鋼所 | 電動ウインチ装置 |
-
1968
- 1968-05-20 GB GB2402868A patent/GB1260135A/en not_active Expired
-
1969
- 1969-05-20 DE DE19691925596 patent/DE1925596A1/de active Pending
- 1969-05-20 ES ES367437A patent/ES367437A1/es not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0079069A3 (de) * | 1981-11-07 | 1985-10-16 | BROWN, BOVERI & CIE Aktiengesellschaft | Verfahren zur Regelung der Haupttrommeln eines Hecktrawlers |
| CN113555851A (zh) * | 2020-04-26 | 2021-10-26 | 浙江阜康机械有限公司 | 一种电动绞盘的高精度过流保护器 |
| CN113555851B (zh) * | 2020-04-26 | 2023-12-08 | 浙江阜康机械有限公司 | 一种电动绞盘的高精度过流保护器 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES367437A1 (es) | 1971-04-01 |
| GB1260135A (en) | 1972-01-12 |
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