DE1925563U - Plasmabrenner. - Google Patents
Plasmabrenner.Info
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- ring
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- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H1/00—Generating plasma; Handling plasma
- H05H1/24—Generating plasma
- H05H1/26—Plasma torches
- H05H1/32—Plasma torches using an arc
- H05H1/34—Details, e.g. electrodes, nozzles
- H05H1/40—Details, e.g. electrodes, nozzles using applied magnetic fields, e.g. for focusing or rotating the arc
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- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
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Description
Bei Plasmabrennern wird ein kontinuierlicher Gasstrom in einem
lichtbogen erhitzt, wobei die Moleküle zu Atomen dissoziiert und
diese ionisiert werden. Der Gasstrom hat dann Plasmaeigen schaften
angenommen. Plasmabrenner haben ein weites Anwendungsgebiet, Sie dienen zum Schweißen, Schneiden, Pulver auftragen sowie zur DurcJhf-"führung
chemischer Reaktionen und liefern Strahlantrieben den Gasstrom. ■ " .- :
Bei Plasmabrennern tritt das Problem auf, in einer lichtbogen kammer
auf verhältnismäßig kleinem Raum große Leistungen umzusetzen,
No/Hs
PLA 65/1211
Elektroden und Kammerwände sind deshalb sehr großen Belastungen
ausgesetzt. Man wird daher diese Bauteile kühlen und den Lichtbogen über die Oberfläche von Ringelektroden mit hoher Geschwindigkeit
rotieren lassen.* Das kann man durch ein Magnetfeld erreichen, dessen Kraftlinien zum Lichtbogen senkrecht verlaufen.
Schwierigkeiten bereitet dabei das Auswandern des Lichtbogens untei
seiner Fliehkraft, weshalb die Gefahr besteht, daß die Kammerwände
beschädigt werden,sowie die Elektrodenflanken, die für eine solche
Belastung durch den Lichtbogenfußpunkt nicht dimensioniert sind» Mit der Neuerung werden diese Schwierigkeiten behoben.
Die neue Vorrichtung bezieht sich auf Plasmabrenner, bei denen ein zwischen Elektroden brenneiderLichtbogen zum Aufheizen
von Gasen über die Elektrodenoberfläche rotiert. Die Neuerung besteht in einem potentialfrei gehaltenen Doppel stützring, mit
einem Ringspalt für den Lichtbogen. Dieser Doppelstützring ist. zwischen axial einander gegenüberstehenden Ringelektroden besondere
wirkungsvoll. Der Lichtbogen wird dabei auch in Lichtbogenrichtung
zwischen erstaunlich dünnen Wänden des Doppelstützringes noch ■
sicher geführt, so daß er ohne auszuwandern, ruhig brennt.
Wesentlich ist, daß die den Lichtbogen berührenden Seitenwände
des Doppelstützringes relativ kühl gegenüber der Lichtbogentemperatur
sind, so daß ein an sich bekannter Wandstabilisierungseffekt eintritt. Dazu kann der Doppelstützring erforderlichenfalls mittels
eines durch Kühlkanäle geleiteten Kühlmediums ausreichend gekühlt
-. 2 - , ' ' No/Hs
PIA 65/1211 .
werden. Das Überraschende der Neuerung ist dabei, daß die den
Lichtbogen führenden Ringe des Doppelstützringes sehr niedrig bzw.
dünn seine· können. Pur axial gegenüberstehende Ringelektroden kann
man die Ringe des Doppelstützringes scheibenförmig ausbilden und
bei einem Elektrodenabstand von 10 mm beispielsweise 2 mm dünn ausbilden. Dadurch wird dem Lichtbogen nur sehr wenig Wärme zur
Stabilisierung entzogen.
Die Neuerung soll anhand eines in der Zeichnung grob schematisch dargestellten Ausführungsbeipiels näher erläutert werden.
Die axial geschnitten dargestellte Ringelektrode 1 und die in
Seitenansicht wiedergegebene Ringelektrode 2 sind in der zylindrischen Lichtbogenkammer 3 einander axial gegenüberstehend angeordnet.
Die iCrregerringwicklungen 4 und 5 sind so erregt, daß ein
Cuspfeld der Induktion B mit dem angedeuteten Feldlinienverlauf
erzeugt wird. Das Magnetfeld verläuft im Inneren der Lichtbogenkammer 3 senkrecht zum Lichtbogen 6, der durch die Rotation im
Magnetfeld zu einer Zylinderwand auseanandergezogen wird. Der
Lichtbogen wird dabei durch den Doppelstützring 7 geführt. Das zu erhitzende Arbeitsgas, das im einfachsten Pail Luft sein kann,
wird beispielsweise über die Zuleitungsrohre 8 und 9 in die Lichtbogenkammer 3 eingeleitet, Weist die .Ringelektrode 1 einen Boden IC
auf, so wird der Gasstrom seitlich in die Lichtbogenzone 6 eingeführt.
Es wird aufgeheizt und strömt dann durch einen Austrittskanal in der Ringelektrode 2, der als Lavaldüse 11 zur Gasbeschleu*-
- 3 - Νο/Ηϊ
• PLA 65/1211
nigung ausgebildet sein kann, aus- der Lichtbogenkammer hinaus»
In den Ringelektroden 1 und 2 können ringspaltförmige Kühlkanäle
12 ausgebildet sein, die über Zuführungsrohre 13 und Ableitungsrohre
14 an einen Kühlkreislauf angeschlossen sind. Werden diese Rohre wie die Elektroden aus elektrisch leitendem Material gefertigt,
so kann man den Elektroden die Lichtbogenspannung über diese Anschlußrohre für das Kühlmittel zuführen.- Im Ausführungsbeispiel
dient der Generator 15 der .Lichtbogenstromversorgung. Die Anschlußrohre
13 und 14 sind dann gegen die Lichtbogenkammer 3 durch Isolierringe
16 elektrisch zu isolieren. Außerdem kann die Lavaldüse 11 gegen Elektrodenpotential isoliert sein.
Der Doppelstützring 7 kann von einer topfförmigen Käfighalterung
sowie durch ein ähnlich ausgebildetes Gestell 18 gehalten werden. Die Käfighalterung 17 trägt den äußeren Ring und die Halterung 18
den inneren Ring des Doppelstützringes 7, Diese Ringe schließen den
Ringspalt für den Lichtbogen 6 ein. Die Halterungen 17 und 18 sind potentialfrei angeordnet. Dazu wird eine Berührung mit den
Elektroden vermieden und die tragende Stütze 19 für die Halterung 1β
durch die Lichtbogenkammer 3 mittels.eines Isolierringes 20 isoliert
durchgeführt. Mit einem Handrad 21 kann die Stütze 19 und die- damit
verbundene Käfighalterung 17 verstellt werden. Die Halterung 18 wird
/stütze 19 und
ebenfalls durch Schraubgewinde in der Isolierung 20 axial verstellt. Dadurch läßt sich der Doppelstützring 7 so einregulieren,
daß er bei den jeweiligen Betriebsverhältnissen den Lichtbogen gerade
am besten stützt.
- 4 - No/Hs
" ; .ELA 65/1211
Der Doppelstützring 7 kann im wesentlichen aus zwei radial benachbart
liegenden konzentrischen Ringfahnen 22 bestehen. Bei einem Elektroden·
abstand von 10 mm ist eine Ringfahnendicke von 2 mm ausreichend * Diese
Ringfahnen-ν können aus einem wärmeleitenden Material wie Kupfer
bestehen und über nach außen anschließende Ringkanäle 23 aus gleichem
oder ähnlichen Material durch ein Kühlmittel gekühlt werden. Der Einfachheit halber sind die Kühlmittelzu- und Ableitungen für die
Kühlringe 23 nicht dargestellt. Für diese Anschlüsse eignen sich. bewegliche Rohrschläuche bekannter Art. Bei einem Elektrodenabstand
von 10 mm ist ein Ringspalt von 5 bis 6 mm ausreichend, um den Lichtbogen 6 sicher zu führen. Bei gekühlten Kupferfahnen kann man
den Ringspalt bis auf 3 mm verengen. Ein potentialfreier Doppelstützring
kann auch direkt aus elektrisch- isolierendem Material gefertigt werden. Die Stützringe können dann als etwas breitere -VoIlprofile
aus Stoffen wie Graphit, -Keramik, oder einem anderen temperaturbeständigen
Material hergestellt werden. Graphitringe haben sich besonders bewährt und den Elektrodenabbrand günstig beeinflußt.
Der besondere Vorteil des Doppelstützringes, also eines Stützringes
aus zwei zum Lichtbogen benachbarten Ringsystemen liegt gegenüber einem einzigen außen am Lichtbogen herumgeführten Ring darin, daß
Lichtbogenschwingungen vermieden werden. Durch solche Schwingungen
ergäbe sich die Gefahr, daß der Lichtbogen den, Stützring anleckt
und ihn Örtlich zerstört. Diese Gefahr bestünde vor allem dann, wenn
der Stützring aus elektrisch isolierendem Material - das auch gewöhnlich Wärme schlecht leitet - gefertigt ist.
- 5 - No/Hs
■ .PLA 65/1211
Der Elektrodenabstand zwischen den Ringelektroden 1 und 2 kann im
Ausführungsbeispiel durch die Elektrode 1 verändert werden. Diese Ringelektrode ist mit einem Führungsring 24 und einer Stellschraube
25 mit der Zentralstütze 19 verbunden.
7 Schutz an sprüche
1 Figur
1 Figur
- 6 - Io/Hs
Claims (7)
1. Plasmabrenner, bei denen ein zwischen Elektroden brennender
Lichtbogen zum Aufheizen von Gasen über die Elektrodenoberfläche rotiert, gekennzeichnet durch einen potentialfrei gehaltenen
Doppelstützring mit einem Ringspalt für den Lichtbogen.
2. Plasmabrenner nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß der
Doppelstützring zwischen axial einander gegenüberstehenden Ringelektroden angeordnet ist.
3. Plasmabrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelstützring aus gehalterten Kühlmitt'elrohren besteht, die
am Ringspalt, in Ringfahnen aus gut wärmeleitendem Material
übergehen.
4. Plasmabrenner nach den Ansprüchen 1 und 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der Doppelstützring aus Kupfer gefertigt ist.
5. Plasmabrenner nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch
einen Eingspalt von 5 bis 6 mm für einen Elektrodenabstand von
1O mm. " "
6. Plasmabrenner nach den Ansprüchen 1 und 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringfahnen 2 mm dick sind.
7. Plasmabrenner nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Doppelstützring aus Vollprofilen aus einem Isoliermaterial
wie keramik oder Graphit gefertigt ist.
No/Hs
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES52343U DE1925563U (de) | 1965-04-23 | 1965-04-23 | Plasmabrenner. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES52343U DE1925563U (de) | 1965-04-23 | 1965-04-23 | Plasmabrenner. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925563U true DE1925563U (de) | 1965-10-21 |
Family
ID=33380485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES52343U Expired DE1925563U (de) | 1965-04-23 | 1965-04-23 | Plasmabrenner. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925563U (de) |
-
1965
- 1965-04-23 DE DES52343U patent/DE1925563U/de not_active Expired
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