DE1925384U - Huellrohr fuer spannbeton. - Google Patents
Huellrohr fuer spannbeton.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
- E04C5/10—Ducts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
RA. 380 26^*22.7.65
Oskar Weise, Traunwalchen, Kreis Traunstein, Obb,
Hüllrohr für Spannbeton
Im Spannbetonbau ist die Ausbildung des Gleitkanals für den Spannstahl von hervorragender Bedeutung. Der Gleitkanal
muß eine Anzahl von Forderungen erfüllen, um seiner Aufgabe voll gerecht werden zu können. Er muß dicht sein,
um das Eindringen von Beton und die dadurch hervorgerufene
Bildung von Pfropfen zu verhindern. Er muß geringen Gleitwiderstand
aufweisen, und zwar einmal gegenüber dem Spannstahl, um das Spannen nicht zu erschweren, und zum anderen
gegenüber dem Injiziergut, das nach dem Spannen in den Gleitkanal eingebracht wird, um den Spannstahl mit dem im
Außenbeton festsitzenden Gleitkanal zu verbinden. Ein
hoher Gleitwiderstand gegenüber dem Injiziergut erfordert hohe Drücke für das Einbringen des Injiziergutes und gestattet
nur die Verwendung von verhältnismäßig dünnflüssigem Gut, wie z.B. Betonmilch. Der Gleitkanal muß ferner
erheblicher mechanischer Beanspruchung gewachsen sein, damit er nicht ohne weiteres geknickt oder gequetscht wird.
Die bekannten Gleitkanäle werden von Hüllrohren aus Stahlblech
gebildet, die aus entsprechend geformten und zusammengeschweißten oder -gefalzten Stahlblechen hergestellt
sind. Diese Hüllrohre erfüllen die oben aufgestellten Forderungen
nur unvollkommen. Die Verbindung der Hüllrohre miteinander erfolgt im allgemeinen durch Gewindehülsen,
deren Gewinde aus Toleranzgründen und wegen der Verschmutzungs-
und Korrosionsgefahr tibermaß aufweisen, wodurch die Möglichkeit besteht, daß Außenbeton in das
Innere dez? Hüllrohre eintreten kann, was einerseits das Spannen des Spannstahls und andererseits das Injizieren
erschwert. Da Stahlblech schnell rostet, ist auch der Reibungswiderstand sowohl gegenüber dem Spannstahl als
auch gegenüber dem Injiziergut beträchtlich. Die Gefahr
einer mechanischen Beschädigung der ""Stahlblech-Hüllrohre
ist erheblich, da diese Rohre, um ihre Aufgabe als Gleitkanal
erfüllen zu können, keine größe Wandstärke aufzuweisen brauchen und eine größere Wandstärke vom wirtschaftlichen
Standpunkt her nicht vertretbar ist, da sich hierdurch nicht nur die Herstellung«-, sondern auch die
Transportkosten erhöhen würden. Überdies würde eine größere Wandstärke die Biegsamkeit der Rohre empfindlich
verringern.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Hüllrohr
zu schaffen, das die eingangs aufgestellten Forderungen
in nahezu idealer Weise erfüllt, also einen dichten Anschluß ermöglicht, geringen Gleitwiderstand gegenüber
dem Spannstahl und dem Injiziergut aufweist, formstabil
bei mechanischen Beanspruchungen und außerdem korrosionsfest ist. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch
gelöst, daß das Hüllrohr aus einem elastischen Material besteht. In Frage kommen vor allem thermoplastische
Kunststoffe und unter diesen wiederum insbesondere Polypropylen, aus dem bereits pit Wandstärken von 1 - 1,5 nun
Hüllrohre mit ausreichenden Festigkeitseigenschaften hergestellt
werden können und das auch gegen chemische Angriffe der hier in Frage kommenden Art resistent ist.
Diese Rohre können durch einen Extruder als nahtlose Rohre beliebiger Länge hergestellt werden. Sie können
aber auch ähnlich wie die gefalzten Stahlblechrohre aus Bändern gewickelt werden. Das neuerungsgemäße Hüllrohr
aus elastischem Material kann entsprechend den Stahlblech-Hüllrohren
eine gewindeförmige Innen- und Außenfläche aufweisen, um eine gute Verankerung gegenüber dem
Außenbeton und gegenüber dem Injiziergut zu erhalten.
Das neuerungsgemäße Hüllrohr kann eine sehr glatte Innenfläche
erhalten, die wegen des verwendeten Materials
korrosionsbeständig ist und daher glatt bleibt, womit der
Gleitwiderstand sehr gering ist. Dies ist von besonderer Bedeutung hinsichtlich des Injiziergutes, da der geringe
Gleitwiderstand auch die Verwendung von dickec flüssigem Gut ermöglicht, z.B. Beton mit Sandzusatz, wodurch
unter Umständen die Menge des Spannstahls verringert werden kann.
Obgleich sich das neuerungsgemäße Hüllrohr aufgrund seiner Elastizität zum Transport in großen Rollen aufrollen
lassen würde, ist es für die Ausnutzung des Laderaumes zweckmäßiger, die Hüllrohre in Längen von beispielsweise
5 m zu versenden. Der dichte Anschluß zx^eier Rohre läßt
sich auf einfache Weise mit Hilfe einer ebenfalls aus elastischem Material, z.B. Polypropylen, bestehenden Hülse
erreichen, die aufgrund der Elastizität aufgeweitet und dichtend auf die Enden der Hüllrohre aufgeschoben
werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in dem beiliegenden Modell veranschaulicht. Dieses Modell zeigt einen
Abschnitt eines Hüllrohres, das aus Polypropylen besteht und dessen Außen- und Innenfläche gewindeförmig gestaltet
sind.
- Sehutzansprüche -
Claims (1)
- P.A. 38026 WZ 7.65S chut ζ an s ρ rü G-. he.1. Hüllrohr für Spannbeton, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem elastischen Material besteht.2. Hüllrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.3· Hüllrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Polypropylen besteht.21.7.1965
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW35414U DE1925384U (de) | 1965-07-22 | 1965-07-22 | Huellrohr fuer spannbeton. |
| LU51598A LU51598A1 (de) | 1965-07-22 | 1966-07-20 | |
| NL6610216A NL6610216A (de) | 1965-07-22 | 1966-07-20 | |
| FR70311A FR1487218A (fr) | 1965-07-22 | 1966-07-21 | Tube enveloppant ou analogue pour béton précontraint, dispositifs et procédés pour sa fabrication et leurs diverses applications |
| BE684520D BE684520A (de) | 1965-07-22 | 1966-07-22 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW35414U DE1925384U (de) | 1965-07-22 | 1965-07-22 | Huellrohr fuer spannbeton. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925384U true DE1925384U (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=33389732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW35414U Expired DE1925384U (de) | 1965-07-22 | 1965-07-22 | Huellrohr fuer spannbeton. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925384U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3109414A1 (de) * | 1981-03-12 | 1982-10-21 | Heilit + Woerner Bau-AG, 8000 München | Vorrichtung zum einbau von beweglichen spannglied-kopplungen |
-
1965
- 1965-07-22 DE DEW35414U patent/DE1925384U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3109414A1 (de) * | 1981-03-12 | 1982-10-21 | Heilit + Woerner Bau-AG, 8000 München | Vorrichtung zum einbau von beweglichen spannglied-kopplungen |
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