DE1925247B - An einer Behälterwand angeordnete Treppe - Google Patents
An einer Behälterwand angeordnete TreppeInfo
- Publication number
- DE1925247B DE1925247B DE1925247B DE 1925247 B DE1925247 B DE 1925247B DE 1925247 B DE1925247 B DE 1925247B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container wall
- balusters
- handrail
- staircase
- tabs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Description
35
Die Erfindung betrifft eine an einer Behälterwand angeordnete Treppe mit einem Geländer an dem der
Behälterwand gegenüberliegenden Treppenrand, mit vorgefertigten und in der Draufsicht rechteckigen
Trittplatten, von denen jeweils eine Schmalseite an der Behälterwand befestigt ist, und mit jeweils zwei
Trittplatten an deren übereinanderliegende Ecken verbindenden Geländerstäben, deren oberes Ende
am Handlauf befestigt ist.
Von einer bekannten Treppe der angegebenen Art (vgl. die Rundfunkzeigung »Gong«, Heft 51, 1954,
S. 12) ist die Ausbildung der Einzelheiten nicht bekannt. Es bestehen Schwierigkeiten bei der Befestigung
der Treppe, weil die Behälterwand dafür nicht durchbrochen werden soll, um undichte Stellen bzw.
besondere Maßnahmen für deren Abdichtung zu vermeiden.
Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Treppe zu schaffen, die bei einem fortschreitenden
Aufbau von Stufe zu Stufe in einfachster Weise unabhängig von der Höhe und von der jeweils
gen Formgebung der Behälterwand an dieser zu betestigen
ist, wobei außerdem die Möglichkeit gegeben sein soll, einzelne Trittplatten wieder aus der fertigen
Treppe herauszunehmen und durch neue Trittplatten zu ersetzen, ohne daß dabei benachbarte Trittplatten
störend wirken und ebenfalls gelöst oder aus dem Treppenverband herausgenommen werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den vier Ecken jeder Trittplatte in Verlängerung
ihrer Längsränder gerade Befestigungslaschen vorkragen, daß von der Behälterwand entsprechend
den Befestigungslaschen angeordnete Haltelaschen vorstehen und daß sowohl die Haltelaschen als
auch die Geländerstäbe mit den Befestigungslaschen verschraubt sind.
Durch diese Maßnahmen zusammen kann die Montage der Treppe dem Aufbau der Behälterwand
folgen und ist von Stufe zu Stufe ohne zusätzliche Hilfsmittel durchführbar, wobei sich die Treppe ohne
weiteres dem jeweiligen Verlauf der Behälterwand anpassen läßt. Es ist somit möglich, daß bei der Montage
der Behälterwand die Treppe dem Aufbau folgen kann, wodurch die Montagearbeiten und insbesondere
das Besteigen der einzelnen Montagebühnen wesentlich erleichtert wird.
Da die Trittplatten ausschließlich mittels der vier Befestigungslaschen einerseits an den Geländerstäben
und andererseits an den Haltelaschen festgeschraubt sind, läßt sich jede einzelne Treppenplatte, ohne daß
dadurch benachbarte Treppenstufen in Mitleidenschaft gezogen werden bzw. störend wirken, aus der
fertigen Treppe herauslösen und durch eine neue Trittplatte ersetzen, was zu einer wesentlichen Vereinfachung
bei gegebenenfalls notwendig werdenden Reparaturarbeiten führt. Dadurch, daß jede einzelne
Trittplatte nur abhängig vom Handlauf, aber unabhängig von den benachbarten Treppenstufen anbringbar
ist, vereinfacht sich außerdem auch die Erstmontage der Treppe. Es sind zwar in der Draufsicht
rechteckige Trittplatten mit Laschen an ihren vier Ecken und in Verlängerung ihrer Längsränder bekannt
(vgl. die USA.-Patentschrift 1 471 569). Bei diesen bekannten Trittplatten sind die Enden dieser
Laschen aber durch Befestigungsstege verbunden und erst diese sind an lotrechte, Bohrungen aufweisende
Stege von Treppenwangen angeschraubt. Diese bekannte Befestigung für Trittplatten kommt wegen
dieser Bohrungen für eine Behälterwand nicht in Betracht.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind bei aus einem Gitterrost bestehenden Trittplatten
die Befestigungslaschen Verlängerungen der die Längsränder bildenden, profilierten Bleche.
Die oberen Enden der Geländerstäbe sind vorzugsweise so abgebogen, daß sie im wesentlichen rechtwinklig
auf den Handlauf stoßen, wodurch die Befestigung der Geländerstäbe an dem Handlauf vereinfacht
wird, was insbesondere dann günstig ist. wenn die Geländerstäbe durch Verschweißen an dem
Handlauf befestigt sind. Die Geländerstäbe können jedoch auch lösbar, z. B. mittels Schrauben, an dem
Handlauf befestigt sein.
Die oberen abgebogenen Enden der Geländerstäbe sind vorteilhafterweise beidseitig mit symmetrischen
Abschrägungen versehen, so daß die Geländerstäbe nicht stören, wenn eine auf dem Handlauf aufliegende
Hand beim Benutzen der Treppe entlang des Handlaufs bewegt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Teilstückes der Treppe,
Fig.2 eine Ansicht gemäß der Linie IMI in
Fig. 1,
F i g. 3 die Draufsicht auf ein Teilstück der Treppe,
F i g, 4 die Draufsicht auf eine einzelne Trittplatte und an der Behälterwand befestigbare Haltelaschen,
F i g. 5 die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles V in F i g. 4,
F i g. 6 die Seitenansicht der Laschen,
F i g. 7 einen Schnitt in Richtung des Pfeiles VII-VIUnFig. 6.
Die einzelnen, als rechteckige Gitterroste ausgebildeten Trittplatten 1 sind serienmäßig hergestellt, wobei
gegebenenfalls die als unterste Stufe verwendete Trittplatte als sogenannte Antrittsstufe noch ein nicht
dargestelltes Verstärkungsblech aufweisen kann. Die Trittplatten 1 sind an ihren vier Ecken in Verlängerung
ihrer Längsränder mit geraden Befestigungslaschen 2 versehen. is
Die Geländerstäbe 3 bestehen aus Flachstäben, deren obere Enden so abgebogen sind, daß sie bei der
fertigen Treppe im wesentlichen lachtwinklig auf den
Handlauf 4 stoßen. Auf diese Weise wird das Befestigen der Geländerstäbe 3 an dem Handlauf 4, insbe- a°
sondere das Befestigen durch Verschweißen, erleichtert, da dann an beiden Seiten der Flachstäbe gleich
große Schweißnähte anzubringen sind. Die oberen Enden der Geländerstäbe 3 sind weiterhin beidseitig
mit symmetrischen Abschrägungen 3' versehen. Diese Abschrägungen haben den Zweck, bei an den Geländerstäben
befestigtem Handlauf das Gleiten einer Hand beim Benutzen der fertigen Treppe zu erleichtern.
Die Montage der Treppe an der in F i g. 3 teilweise dargestellten Behälterwand 20 eines Tanks od. dgl.
geht wie folgt vor sich:
An der Behälterwand 20 werden Haltelaschen 21 angeschweißt, wobei jeweils zwei in gleicher Höhenlage
liegende Haltelaschen 21 für jede Trittplatte I vorgesehen sind. Das Anschweißen der Hnltelaschen
21 erfolgt bei dem Behälter von unten nach oben, und zwar jeweils in Abhängigkeit von der bereits an
der Behälterwand befestigten Treppenkonstruktion. Die Trittplatten 1 werden mittels der Befestigungslaschen
2 von unten her an den jeweils zugeordneten Haltelaschen 21 festgeschraubt. Die einzelnen Geländerstäbe
3 werden ebenfalls mit von unten nach oben fortschreitender Montage der Treppe an den
der Behälterwand 20 abgekehrten Befestigungslaschen 2 angeschraubt, wobei, abgesehen von dem untersten
Geländerstab, jeder Geländerstab mit seinem unteren Ende an der jeweils unteren Trittplatte und
im Abstand davon mh der nächstfolgenden höheren Trittplatte verschraubt wir i. Auf diese Weise werden
jeweils benachbarte Trittplatten mittels der Geländerstäbe 3 miteinander verbunden, se daß die einzelnen
Trittplatten nach unten und oben abgestützt bzw. aufgehängt werden. In den einzelnen Befestigungslaschen
2, den Haltelaschen 21 und den Geränderstäben 3 sind geeignete Bohrungen für die Befestigungsbolzen 5 bzw. 5' vorgesehen. Nachdem ein bestimmter
Treppenabschnitt fertiggestellt ist, wird am oberen Ende der Geländerstäbe 3 der Handlauf 4, insbesondere
durch Verschweißen, befestigt. Es versteht sich, daß der Handlauf 4, je nach den jeweiligen Erfordernissen,
auch vorteilhafterweise an den Geländerstäben 3 durch Schraubverbindungen befestigt werden
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. An einer Behälterwand angeordnete Treppe mit einem Geländer an dem der Behälterwand gegenüberliegenden
Treppenrand, mit vorgefertigten und in der Draufsicht rechteckigen Trittplatten,
von denen jeweils eine Schmalseite an der Behälterwand befestigt ist, und mit jeweils zwei
Trittplatten an deren übereinanderliegende Ecken verbindenden Geländerstäben, deren oberes Ende
am Handlauf befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den vier Ecken jeder Trittplatte
(1) in Verlängerung ihrer Längsränder gerade Befestigungslaschen (2) vorkragen, daß von
der Behä-iurwand (20) entsprechend den Befestigungslaschen
(2) angeordnete Haltelaschen (21) vorstehen, und daß sowohl die Haltelaschen (21)
als auch die Geländerstäbe (3) mit den Befestigungslaschen (2) verschraubt sind.
2. Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei aus einem Gitterrost bestehenden
Trittplatten (1) die Befestigungslaschen (2) Verlängerungen der die Längsränder bildenden,
profilierten Bleche sind.
3. Treppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Enden der Geländerstäbe (3) so abgebo£- η sind, daß sie im wesentlichen
rechtwinklig auf den Handlauf stoßen.
4. Treppe nach Ansprud. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen abgebogenen Enden der
Geländerstäbe (3) beidseitig mit symmetrischen Abschrägungen (3') versehen sind.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3702278A1 (de) * | 1987-01-27 | 1988-08-04 | Wilfried Hamm | Selbsttragende elementtreppe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3702278A1 (de) * | 1987-01-27 | 1988-08-04 | Wilfried Hamm | Selbsttragende elementtreppe |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19633092A1 (de) | Zerlegbares Fassadengerüst | |
| EP4538481A1 (de) | Vorrichtung zur anbringung von absturzsicherungen an baugerüsten | |
| DE2841739A1 (de) | Wendeltreppe fuer aussenanlage | |
| DE8010258U1 (de) | Bauelement, insbesondere aus beton | |
| DE3702278C2 (de) | Selbsttragende Elementtreppe | |
| DE69212026T2 (de) | Vorgefertigte Treppen | |
| DE3220918C2 (de) | ||
| DE1925247B (de) | An einer Behälterwand angeordnete Treppe | |
| DE1925247C (de) | An einer Behalterwand ange ordnete Treppe | |
| DE202023002968U1 (de) | Schalungstischelement und Schalungstisch | |
| DE102013106598A1 (de) | Schalungselement mit Schalungsplatten und Bewehrungskorb | |
| EP1304424A1 (de) | Freitragende Mittelholm-Treppe mit höhenverstellbaren Treppenelementen | |
| EP0238680A1 (de) | Gerüstbelag für Baugerüste | |
| EP1672136A2 (de) | Böschungstreppengerüst | |
| DE3040707C2 (de) | ||
| EP2275625A2 (de) | Gerüstkonstruktion für ein Hauptgerüst und zweites Gerüst, insbesondere Podestgerüsttreppe | |
| DE1963909B2 (de) | Geradliniger Antritt bzw. Austritt für eine Spindeltreppe | |
| DE20202658U1 (de) | Vorrichtung zur Montage eines temporär vorhandenen Geländerholms eines Gerüsts | |
| DE102020119733A1 (de) | Tragkonstruktion für eine Zweiholmtreppe | |
| DE102023125350A1 (de) | Geländervorrichtung für ein Gerüst zur Verwendung als voreilendes Geländer | |
| DE202024105395U1 (de) | Treppenstecksystem mit wenigstens zwei Ineinander steckbaren Wangenteilen | |
| DE9301776U1 (de) | Profil zur Renovierung einer Treppenstufe | |
| DE20200500U1 (de) | Anpassbare Treppe | |
| DE7825129U1 (de) | Schornsteingelaender zur bewehrung der aus dem dach ragenden schornsteinmuendung | |
| DE1925247A1 (de) | Treppe zum Anbau an Waende,insbesondere Maentel von freistehenden Behaeltern wie OEltanks |