DE19242C - Neuerungen an einer Vorrichtung zum Festhalten von Münzen und Medaillen - Google Patents

Neuerungen an einer Vorrichtung zum Festhalten von Münzen und Medaillen

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DE19242C
DE19242C DENDAT19242D DE19242DA DE19242C DE 19242 C DE19242 C DE 19242C DE NDAT19242 D DENDAT19242 D DE NDAT19242D DE 19242D A DE19242D A DE 19242DA DE 19242 C DE19242 C DE 19242C
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DE
Germany
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housing
hinge
lock
container
bayonet
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Application number
DENDAT19242D
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English (en)
Original Assignee
J. GUTTMANN in Berlin, Kommandantenstr. 77/79
Publication of DE19242C publication Critical patent/DE19242C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C25/00Miscellaneous fancy ware for personal wear, e.g. pendants, crosses, crucifixes, charms
    • A44C25/001Pendants
    • A44C25/002Pendants forming a container, e.g. for pictures
    • A44C25/004Pendants forming a container, e.g. for pictures with articulated faces

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Zusatz-Patent zu No. 18247 vom 4- August 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1882 ab. Längste Dauer: 3. August 1896.
Die im Haupt-Patent dargestellte Construction eines Münzhalters kann zum Halten und zur Aufnahme mehrerer Münzen benutzt werden, wodurch eine Art Goldbörse .geschaffen wird. Sie kann auch in der Juwelierbranche eine ausgedehnte Verwendung finden, indem dieselbe zum Einsetzen von Schmucksteinen an beliebigen Schmucksachen benutzt werden kann. Es wird dadurch der veränderliche Schmuck erzielt, bei dem es also durch Einsetzen verschiedener Schmucksteine in die einzelnen Halter möglich ist, den Schmuck nach Wunsch bezw. der Robenfarbe entsprechend zu variiren. Ebenso können auch die im Haupt-Patent dargestellten Constructionen als Ersatz der Photographiemedaillons, Photographiehalter etc. verwendet werden.
In Nachfolgendem ist eine neue Combination des Bajonnetverschlusses, welche speciell für diese Verwendungsweise sich empfehlen wird, beschrieben und auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 13 dargestellt, und zwar ist der einfache Bajonnetverschlufs bezw. der combinirte Bajonnet- und Schraubenverschlufs in Verbindung gebracht mit dem Scharnier, derart, dafs der bisher vollständig abnehmbare Deckel D mit dem Untertheil A unabänderlich verbunden bleibt, so dafs also der Medaillon- bezw. Schmuckhalter ein zusammenhängendes Ganzes bildet.
In Fig. ι bis 11 sind drei Modifikationen dieser Combination dargestellt, welche die drei einfachsten Lösungen dieser Combinirung zeigen.
Fig. ι bis 3 stellen ein Medaillon dar mit mehrfachen Photographiehaltern, geöffnet im Seitenschnitt und geschlossen.
A ist der Untertheil, welcher, wie beim Haupt-Patent, mit den Einschnitten f versehen und an welchen durch Scharnier ein oder mehrere Rahmen aufklappbar befestigt sind. Der äufserste Rahmen £>' trägt an der Aufsenseite eine drehbare Platte D, welche den eigentlichen Verschlufsdeckel bildet und mit den Bajonnetnasen ti1 versehen ist. In der Zeichnung ist der Stift y als Befestigungs- und Drehmechanismus dargestellt; selbstverständlich kann auch jede andere der bekannten Befestigungen, welche eine Drehung der Platte D um den Mittelpunkt gestatten, angeordnet werden.
In Fig. 4 bis 8 ist die feste Verbindung des Bajonnetringes mit dem Untertheil A des Schmuckhalters, welche den Halter zu einem zusammenhängenden Ganzen macht, ohne dafs dadurch die Anordnung des Bajonnetverschlusses und die Einführung des zu haltenden Gegenstandes irgendwie beeinträchtigt wird, in anderer Weise erreicht. Der eine Knaggen des Bajonnetringes D bildet nämlich die Oese bezw. den Drehzapfen eines Scharniers, und durch Einsetzen einer central zum Mittelpunkt des Gehäuses im Gehäuse angebrachten Führung q für den Drehzapfen des Scharniers kann dieser Bajonnetring, trotzdem er scharnierartig am Gehäuse sitzt, doch bajonnetverschlufsartig gedreht werden, wobei die andere Nase i1 des Bajonnet-

Claims (2)

ringes den Verschlufs bildet. Steht die Oese i im Einschnitt / des Gehäuses, so kann der Ring durch Knopf k gehoben und Medaille, Münze, Schmuck etc. mit Leichtigkeit eingesetzt werden. Eine Federung dieses Verschlufsringes ist durch Anbringung einer Excenternase t an der Oese ermöglicht. Naturgemäfs kann die centrale Führung der Scharnieröse bezw. des Scharnierzapfens vielfach modificirt werden; beispielsweise kann der Scharnierstift α des Gehäuses kurz sein und nur den Einschnitt / des Gehäuses ausfüllen, wobei dann beim Drehen die Scharnieröse ganz aus dem Scharnierstift a. heraustritt und sich unabhängig von demselben bewegt. In diesem Fall ist die Anwendung des durch das Haupt-Patent geschützten niedergedrückten Gehäuserandes r, welcher einen Schraubengang bildet, sehr erleichtert. In Fig. 9 bis 11 ist eine dritte Modification eines Münzhalters dargestellt, welche speciell dem Zweck als Gold- bezw. Ersatzbörse dienen soll. Der Gehäusetheil A mit dem umgebogenen und mit den Einschnitten f versehenen Rande r ist mit dem Verschlufsdeckel D drehbar durch Scharnieranordnung χ i und dem aus dünnem Stoff bestehenden Behälter B verbunden. Die Scharnieranordnung wird hier gebildet durch das im Innern des Gehäuses sitzende halbkreisförmige Blech χ und die um das letztere herumgreifende, entsprechend geformte Nase i des Deckels D, welche etwa ein halbes Oeffhen des Behälters B gestattet. Der Deckel D ist aufserdem durch Niet t (Gummischnur) mit dem Deckel D drehbar verbunden, so dafs man bajonnetartig durch Drehen die Börse verschliefsen kann, ohne den Behälter B dabei mit zu drehen. Wie ersichtlich, kann in diesem Fall die Scharnieranordnung vollkommen fortfallen, da der Deckel D schon durch den Stoff des Behälters B mit dem Gehäuse A verbunden ist und ein Ganzes bildet. Wenn man bei dieser Combination des Bajonnetverschlusses mit Behälter B den Schraubenverschlufs (durch niedergedrückten Gehäuserand bezw. Gewindegänge) anwendet, so kann bei dem verschiedensten Inhalt des Behälters B stets ein sicherer Verschlufs durch den federnden Schraubenverschlufs erhalten, werden, indem man den letzteren ziemlich steil anordnet und den Deckel D so lange dreht, wie der Inhalt des Portemonnaies, gestattet. Bei diesem bajonnetartigen Verschlufs kann man eine verstellbare Vexiranordnung leicht dadurch treffen, dafs man auf dem Deckel D eine mit demselben verbundene Vexirplatte ν anordnet, letztere mit Buchstaben oder anderer Eintheilung versieht und nun durch Verstellen der Vexirplatte gegen den darüber liegenden Bajonnetnng eine beliebige Stellung der Nasen η des letzteren zu den Buchstaben des Vexirs erreichen kann, Fig. 12 bis 13. Die Verbindung des Bajonnetringes mit dem Vexir kann durch Schraube a, durch Sperrrad oder Sperrkegel, Schleppfeder oder sonstwie geschehen. Pateντ-AnSprüche:
1. Die Combination des unter P. R. No. 18247 patentirten Verschlusses mit einem Scharnierverschlusse
a) derart, dafs auf dem durch Scharnier beweglichen Halterdeckel D' ein besonderer, mit Knaggen drehbarer Verschlufsring D angebracht ist, welcher unter den Gehäuserand r greift;
b) derart, dafs am Gehäuseeinschnitt / für die eine Bajonnetnase eine Scharnierverbindung angebracht ist, welche eine centrale Drehung des Bajonnetringes D gestattet;
c) derart, dafs Gehäuse und Deckel unwandelbar und doch bajonnetverschlnfsartig drehbar vermittelst Behälters B verbunden sind, und zwar entweder durch Scharnieranordnung oder durch Niet t, oder beides combinirt.
2. Die Anwendung eines äufseren, drehbaren Vexirdeckels ν am Bajonnetringe D des patentirten Verschlusses.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996018318A1 (de) * 1994-12-16 1996-06-20 Mueller Manfred Medaillon

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