DE1923309C3 - - Google Patents

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DE1923309C3
DE1923309C3 DE19691923309 DE1923309A DE1923309C3 DE 1923309 C3 DE1923309 C3 DE 1923309C3 DE 19691923309 DE19691923309 DE 19691923309 DE 1923309 A DE1923309 A DE 1923309A DE 1923309 C3 DE1923309 C3 DE 1923309C3
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behaftet ist. Diese Gleichkomponente wird nämlich gebeis, der zusammen mit dem Binärzähler den SteuinAbhängigkeUdei: Regelstellung des Einstellghedes ersignalgeber für das Einstellglied abgibt, über die mehr oder weniger verändert, d. h. die Sezugsspan- Sperrschaltung in Verbindung „ung dieses Signals; ändert sich in Abhängigkeit der Dasdigitale Einstellglied läßt sich grundsätzlich auf
Einstellung. Außerdem machen sich die wahrend der 5 verschiedene Weise realisieren. Bei einem sich durch Einstellphase auftretenden Spannungs- und Strom- relativ niedrige Toleranzanforderungen auszcichnensprünge mitunter störend bemerkbar. Dieser Erscaei- den besonders günstigen Schaitungsaufbau ist das di-„ung kommt insofern eine besondere Bedeutung zu, gitale Einstellglied ein Kettenwiderstandsnetzwerk, als eine Überlagerung des zu übertragenden Signals bestehend aus der Reihenschaltung gleicher erster mit einer Gleichkomponente bei Halbleiteranord- 10 Widerstände in den Längszweigen der Kette und nungen in vielen Anwendungsfallen praktisch unver- gleich ausgebildeten Querzweigen aus der Reihenmeidbar ist. Der Grund hierfür sind die nicht idealen schaltung eines zweiten Widerstandes mit dem AusEigenschaften von insbesondere als Schalter verwen- gang eines niederohmigen, vorzugsweise extrem niedeten Transistoren und Dioden, bei denen leicht eine derohmigen Trennverstärkers. Den Eingängen der Überkopplung der am Steuereingang anliegenden 15 Trennverstärker ist dabei die über das Einstellglied Stei?erspannung zur eigentlichen Schaltstrecke hin zu übertragende Pulsfolge jeweils über einen gleichen (Offsetspannung) erfolgen kann. dritten Widerstand zugeführt. Diesen dritten Wider-
DerErfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine ständen liegen in Reihe mit der ihnen allen gemeinsaelektrische Schaltungsanordnung der einleitend be- men, die Pulsfolge liefernden Signalquelle Schalter schriebenenArt im Hinblick auf steuerbare elektroni- ao parallel, deren Steuereingänge die η Steuereingänge sehe Einstellglieder eine einfache Lösung zur Über- des Einstellgliedes bilden.
windung der geschilderten Schwierigkeiten anzuge- Im allgemeinen ist es zweckmäßig, der Eingangsben, seite des Einstellgliedes eine Abtastschaltung, beste-
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch hend aus wenigstens einem T-Halbglied mit einem gelöst, daß der Ausgang des Einstellgliedes mit einem 15 Widerstand im Längszweig und der Reihenschaltung unerwünschte Gleichpotentialverschiebungen unter- eines Schalters mit einer Bezugsspannung im Querdrückenden Halteglied in Verbindung steht, das im zweig, vorzuschalten. Dadurch, daß dieser Schalter wesentlichen aus einem T-Halbglied mit einem Kon- der Abtastschaltung \om Taktgenerator gleichsinnig densator im Längszweig und einem Schalter in Reihe hinsichtlich des Schalters des Haltegliedes betätigt mit einer Bezugsspannung im Querglied besteht, daß 30 wird, ist sichergestellt, daß einerseits die dem Eingang ferner dem Eingang des Informationsspeichers eine des Einstellgliedes zugeführte Pulsfolge stets auf das die Zufuhr von Steuersignalen des Steuersignalgebers durch die Bezugsspannung gegebene Bezugspotential in den Informationsspeicher unterbrechende Sperr- bezogen ist und andererseits der gewünschte Synschaltung vorgeschaltet ist und daß der Schalter des chronismus der Schließzeiten des Schalters des Rege-Haltegliedes und die Sperrschaltung synchron mit der 35 nerators mit den durch die Impulspauser gegebenen am Eingang des Einstellgliedes anstehenden Pulsfolge Zeitintervallen automatisch hergestellt ist. vom pulsförmigen Steuertakt eines Taktgenerators in Die Abtastschaltung ist immer dann notwendig,
der Weise betätigt sind, daß während der Impulspau- wenn das zugeführte Signal nicht bereits in Form einer sen des Steuertaktes der Schalter geschlossen und die Pulsfolge vorliegt, sondern eine kontinuierliche Ge-Sperrschaltung entsperrt ist. 40 stalt aufweist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Wie bereits einleitend angedeutet worden ist. kann
sich einerseits eine Bezugspegelverschiebung des Si- die erfindungsgemäße Schaltung beispielsweise dagnals am Ausgang eines Einstellgliedes in Abhängig- durch zu einem veränderbaren Entzerrer oder einem keit seiner Einstellung dann in außen, rdenilich einfa- transversalen Filter erweitert werden, daß zwischen eher Weise unterbinden läßt,, wenn das impulsförmige 45 dem Ausgang des Einstellgliedes und dem Eingang Ausgangssignal in den durch die Impulspausen gege- des Haltegliedes eine zwei und mehr Eingänge aufbenen Zeitintervallen nach Art einer Klemmschaltung weisende Verknüpfungsschaltung, beispielsweise ein über einen Kondensator mittels eines Schalters auf Rechenverstärker oder ein Spezialrechner, vorgeseein vorgegebenes Bezugspotential gelegt wird und hen ist, dessen weiteren Eingängen weitere Signalfolandererseits dafür gesorgt wird, daß eine Änderung 50 gen, gegebenenfalls über weitere Einstellglieder zugeder Einstellung des Einstellgliedes nur in diesen führt sind.
Zeitintervallen vorgenommen werden kann. Durch An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Aus-
die Literaturstelle F. Schröter: »Fernsehtechnik«. führungsbeispiels soll die Erfindung im folgenden 2. Teil, Springer-Verlag 1963, Seiten 29 bis 34, sind noch näher erläutert werden. Es zeigt an sich Halteglieder zur Unterbindunj unerwünschter 55 Fig. 1 ein Prinzipschaltbi'.d für eine elektrische Gleichpotentialverschiebungen bekannt. Sie unter- Schaltungsanordnung nach der Erfindung, scheiden sich von dem bei der Erfindung zur Anwen- Fig. 2 ein bevorzugtes Auüführungsbeispiel für den
dung gelangenden Halteglied sowohl im Aufbau als Signalweg bei einer Anordnung nach Fig. 1, auch in der Arbeitsweise des Schalters. fig. 3 die Funktion der Schaltung nach Fig. 2 na-
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach 60 her erläuternde Zeitdiagramme. der Erfindung ist das Einstellglied ein elektronisches Das in Fig. 1 dargestellte erfin<lungsgemäße Schaldigitales Einstellglied mit einer seiner binaren Stellen- tungsprinzip weist ein Linsu-llglied VP, im folgenden zahl η entsprechenden Zahl von Steuereingängen. kurz Stellglied genannt, auf, dem eingangsseitig eine Hierbei ist der Informationsspeicher als η-stufiger Bi- Abtastschaltung Ab vorgeschaltet ist, die im wesentlinärzähler ausgeführt, dessen η Stufenausgänge mit 65 dien aus einem T-Halbglied mit einem Widerstand den η Slufeneingängen des Einstellgliedes 1:1 wert- Rx im Längszweig und der Reihenschaltung aus einem richtiger Zuordnung verbunden sind. Der Eingang des Schalter 5, mit einer Bezu{;sgleichspannung Ub im Binärzählers steht mit dem Ausgang eines Stellwert- Quer?.weig besteht. Das in kontinuierlicher oder aber
auch bereits in Form einer Pulsfolge vorliegende Signal wird dem Eingang E der Abtastschaltung Ab zugeführt. Ausgangsseitig ist das Stellglied VP mit dem Eingangeines Haltegliedes Rg verbunden, das seinerseits wenigstens aus einem T-Halbglied mit einem Kondensator C2 im Längszweig und der Reihenschaltung eines Schalters S2 mit einer Bezugsgleichspannung Ub' im Querzweig besteht. Der Ausgang des Haltegliedes Rg ist mit A bezeichnet.
Die Steuereinrichtung für das Stellglied VP besteht aus einem Informationsspeicher Sp und einem Stellwertgeber Stw, der mit dem Eingang des Informationsspeichers Sp über eine eine Torschaltung darstellende Sperrschaltung 7"S in Verbindung steht. Das Stellglied VP kann mehrere Steuereingänge aufweisen, die in Fig. 1 durch die Bezeichnung StV angedeutet sind und die mit einer entsprechenden Anzahl von nicht näher bezeichneten Ausgängen des Informationsspeichers Sp in Verbindung stehen. Den Steuertakt T für die Sperrschaltung TS einerseits und die Schalter S1 und S2 der Abtasteinrichtung Ab und des Haltegliedes Rg andererseits liefert ein Taktgenerator G, der, sofern das am Eingang E der Abtasteinrichtung Ab anliegende Signal bereits in Pulsform vorliegt, von diesem Signal - nicht näher angegeben - synchronisiert wird.
Zwischen der Abtasteinrichtung Ab und dem Stellglied VP ist eine unterbrochene Linie angegeben, die anzeigen soll, daß bei Vorliegen des Signals in Form einer Pulsfolge mit gegebener Bezugsspannung diese Pulsfolge auch unter Fortfall der Abtasteinrichtung Ab unmittelbar dem Eingang £' des Stellgliedes VP zugeführt werden kann.
Eine weitere unterbrochene Linie deutet eine Trennung des Ausgangs des Stellgliedes VP vom Eingang des Haltegliedes an. Hier kann eine Verknüpfungsschaltung, beispielsweise ein Rechenverstärker bzw. ein Spezialrechner, eingefügt werden, an deren zwei und mehr Eingängen weitere pulsförmige Signalfolgen, gegebenenfalls über weitere Stellglieder VP anstehen.
Wie die Fig. 2 erkennen läßt, sind hier nähere Einzelheiten des Signalweges der Prinzipschaltung nach Fig. 1, bestehend aus der Abtasteinrichtung Ab, dem Stellglied VP und dem Halteglied Rg, für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel angegeben. Die Abtasteinrichtung Ab besteht, wie bereits in Fig. 1 zum Ausdruck gebracht worden ist, aus einem T-Halbglied mit dem Widerstand R1 im Längszweig und einem Schalter S1 im Querzweig. Als Bezugsspannung Ub nach Fig. 1 ist hier das Erdpotential gewählt. Entsprechendes gilt für das Halteglied Rg. Der hier dem Schalter S2 parallel liegende Widerstand R1 soll lediglich den Eingangswiderstand der an den Ausgang A angeschalteten Folgeschaltung symbolisieren. Die Zeitkonstante aus dem Kondensator C2 und dem Widerstand R2 ist zur Vermeidung einer Dachschräge der Impulse ausreichend groß gegen die Impulsdauer gewählt. Das Stellglied ist ein elektronisch steuerbares digitales Stellglied, das im wesentlichen aus einer Kettenwiderstandsschaltung besteht. Diese Kettenwiderstandsschaltung ist regelmäßig aufgebaut. Sie weist in den Längszweigen gleiche Widerstände R und in den Querzweigen gleiche Widerstände R' auf, die ihrerseits in Reihe mit dem vorzugsweise extrem niederohmigen Innenwiderstand von Trennverstärkern K0', Vx' bis KB_, an Erdbezugspotential gelegt sind. Die Widcrstandskettenschaltung ist auf der linken Seite von einem weiteren Widerstand R' abgeschlossen und auf der rechten Seite mit dem Eingang des nachfolgenden Haltegliedes Rg über einen weiteren Trennverstärker V2 verbunden. Den Eingang des Stellgliedes bildet ein Trennverstärker V1 mit sehr niederohmigem Innenwiderstand, dem das impulsförmigc Eingangssignal vom Ausgang der Abtasteinrichtung Ab über einen Gleichspannungskomponenten abtrennenden Kondensator C1 zugeführt wird. Der
ίο Ausgang des Verstärkers Vx ist mit den Eingängen der den Querzweigen zugeordneten Trennverstärker V0', Vx ... Vn _,. jeweils über einen Vorwiderstand Rv verbunden. Der Reihenschaltung aus den Vorwiderständen Rv mit der allen Vorwiderständen gemeinsamen, durch den Trennverstärker K1 gegebenen Signalquelle ist jeweils ein Schalter S0', S,'...S„_, parallel geschaltet, deren Steuereingänge Sto', Stx'...Stn _, die binären η Steuereingänge des digitalen Stellgliedes darstellen. Jeder geschlossene Schalter
ao S0', S1'... Sn _, verhindert, daß dem Eingang des ihm zugeordneten Trennverstärkers und damit über den entsprechenden Querzweig ein Signalanteil an den Ausgang des Stellgliedes gelangen kann. Die binäre Wertigkeit der Steuereingänge Si0', S/,'...Sin_, nimmt mit wachsenden Indizes zu, da der über ein Querglied den Widerständen R in den Längszweigen zugeführte Signalanteil zum Ausgang des Stellgliedes hin um einen um so größeren Faktor gedämpft wird, je mehr Längs- und Querzweige zwischen der Einspeisung und dem Ausgang liegen.
Obgleich durch den eingangsseitigen Kondensator Cj des digitalen Stellgliedes dafür gesorgt ist, daß eine dem zu regelnden Signal beim Durchgang durch die dem Stellglied vorausgehende Schaltung aufgeprägte Gleichkomponente nicht an den Eingang des Trennverstärkers K1 gelangt, läßt es sich nicht verhindern, daß dem Signal beim Durchgang durch das Stellglied solche von der Schaltstellung der Schalter S0', 1^i -Sn-r abhängige Gleichspannungsanteile erneut aufgeprägt werden. Die Wirkung dieser Gleichspannungsanteile in Abhängigkeit der Schaltstellung der Schalter kann am Ausgang A des Haltegliedes jedoch nicht wirksam werden, weil der Schalter S2 im Zeitintervall einer Impulspause durch Schließen den Kondensator C2 kurzfristig über den vernachlässigbar kleinen Innenwiderstand des Verstärkers K2 auf das Bezugspotential umlädt. Der beim Wiederöffnen des Schalters S2 ankommende nächste Impuls wird daher ohne Verfälschung, bezogen auf das Erdpotential,
über den Ausgang A zur Folgeschaltung hin übertragen.
Wie bereits angedeutet worden ist, kann der Informationsspeicher Sp des Steuersignalgebers, bei Ausbildung des Stellgliedes als digitales Stellglied, in ein-
fächer Weise als Binärzähler ausgeführt sein, dessen η Stufenausgänge mit den η Steuereingängen des digitalen Stellgliedes in wertrichtiger Zuordnung verbunden sind. Der Stellwertgeber kann seinerseits einen Start-Stop-Generator aufweisen, der in Abhängigkeit von vom Informationsspeicher gelieferten Vdlzugsmeldungen so lange Impulse abgibt, bis die gewünschte Einstellung vorgenommen ist. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, daß der Binärzähler sinnvoll vom Stellwertgeber für eine wahlweise Vor- und Rückwärtszählung in an sich bekannter Weise steuerbar ausgeführt ist. Diese zuletzt geschilderten Zusammenhänge sind in Fig. 1 durch die in beiden Richtungen bepfeilte, unterbrochene Verbindungsli-
nie zwischen dem Informationsspeicher Sp und dem Stellwertgeber Stw zum Ausdruck gebracht.
Zum besseren Verständnis der Funktionsweise des Erfindungsgegenstandes sind in der Fig. 3 einige Zeitdiagramme dargestellt. Das mit b bezeichnete oberste Diagramm zeigt die Schalterfunktion der Schalter S1 und S2 in der Weise, daß die Schal'er bei u auf sind und bei ζ geschlossen sind. Die pulsförmige Signalspannung an dem mit c bezeichneten Punkt der Abtastschaltung Ab nach der Fig. 2 ist in dem mit c bezeichneten folgenden Diagramm - hier eine Gleichspannung - gezeigt. In den Zeitintervallen, in denen der Schalter S1 geschlossen ist, wird die Signalgleichspannung über den Widerstand R1 am Ausgang der Abtastschaltung auf Erdbezugspotential (0 Volt) umgeschaltet. Das Diagramm d zeigt die getastete Signalgleichspannung nach dem Durchgang durch das digitale Stellglied am Eingang - Punkt d in Fig. 2 des ausgangsseitigen Verstärkers V2. Die getastete Gleichspannung am Punkt c hat dabei eine doppelte Veränderung erfahren. Einerseits ist der Gleichanteil dieses Signals auf Grund des Kondensators C1 am Eingang des eingangsseitigen Trennverstärkers K1 abgesiebt worden, und zum anderen hat sich in diesem Signal im digitalen Stellglied ein weiterer Gleichantei überlagert. Im Zeitpunkt to, in dem das Stellglied irr Sinne einer Verringerung der Dämpfung umgeschaltei wird, wird gleichzeitig auch der Gleichanteil des Signals in diesem Zeitpunkt verändert, was im Diagramm d durch eine Verschiebung des Signals hinsichtlich des Bezugspotentials 0 Volt nach unten zum Ausdruck kommt. Im Diagramm e ist lediglich die mil der Ändcrungder Einstellung aufgetretene Änderung des Gleichspannungsantcils dargestellt. Da nun der synchron mit dem Schalter S1 periodisch sich schließende Schalter S2 des Haltegliedes Rg am Punkt j bzw. am Ausgang A die Impulsfolge vor der Umschaltung im Zeitpunkt to und danach auf das Erdbezugspotential erneut festlegt, weist die im Diagramm j dargestellte Ausgangspulsfolge vor und hinter dem Zeitpunkt /„ die gleiche Bezugsspannung auf.
Wie die Diagramme der Fig. 3 außerdem erkennen lassen, werden die während der Änderungsphase der Einstellung des Stellgliedes auftretenden Verzerrungen ebenfalls am Ausgang A nicht wirksam, weil diese Änderung gemäß der Erfindung in einem Zeitintervall vollzogen wird, in dem dei Schalter 52 geschlossen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
709 618/84

Claims (4)

ι - Widerstand(Äj) im Längszweig und der Reihen- v Patentansprüche- schaltung eines Schalters (S1) mit einer Bezugs- %.■■- r spannung ( Ub) im Querzweig, vorgeschaltet ist,
1. Elektrische Schaltungsanordnung mit wenig- und daß der Schalter der Abtastschaltung vom steris einem steuerbaren elektronischen Einstell- 5 Taktgenerator (G) gleichsinnig hinsidithch des gliedliim Steuern der Amplitude eines Signaiflus- Schalters (S2) des Haltegliedes (Rg) betätigt ist. ses in Form einer auf einen vorgegebenen 5. Elektrische Schaltanordnung nach An-Spannungswert bezogenen Pulsfolge, bei der der spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ein-
r Steuereingang des Einstellgliedes mit einem Steu- gang der Abtastschaltung (Ab) ein kontinuierh-
^"ersignalgeber über einen die Steuerinformation 10 ches Signal zugeführt ist.
-speichernden Informationsspeicher in Verbindung 6. Elektrische Schaltungsanordnung nach eisteht,dadurch gekennzeichnet, daß der Aus- \ nem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gegang des Einstellgliedes ^VP) mit einem uner- ! kennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang des wünschte Gleichpotentialverschiebungen unter- Einstellgliedes ( VP) und dem Eingang des Halte-
■* drückenden Halteglied (Rg) in Verbindung steht, 15 gliedes (Ag) eine zwei und mehr Eingange aufweidas im wesentlichen aus einem T-Halbglied mit sende Verknüpfungsschaltimg, beispielsweise ein einem Kondensator ( C2) im Längszweig und ei- Rechenverstärker oder ein Spezialrechner, vorgenem Schalter (S2) in Reihe mit einer Bezugsspan- sehen ist, deren weiteren hingangen weitere Sinung ( Ub) im Querglied besteht, daß ferner dem gnalfolgen gegebenenfalls über weitere Einstell-Eingang des Informationsspeichers eine die Zu- 20 glieder zugeführt sind,
fuhr von Steuersignalen des Steuersignalgeber in
den Informationsspeicher unterbrechende Sperrschaltung (TS) vorgeschaltet ist und daß der
Schalter des Haltegliedes und die Sperrschaltung
synchron mit der am Eingang des Einstellgliedes 25
anstehenden Pulsfolge vom pulsförmigen Steuer- Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische
takt eines Taktgenerators ( G) in der Weise betä- Schaltungsanordnung mit wenigstens einem steuerba-
tigt sind, daß während der Impulspausen des Steu- ren elektronischen Einstellglied zum Steuern der Am-
ertaktes der Schalter geschlossen und die Sperr- plitude eines Signalflusses in Form einer auf einen
schaltung entsperrt ist. 30 vorgegebenen Spannungswert !bezogenen Pulsfolge,
2. Elektrische Schaltungsanordnung nach An- bei der der Steuereingang des Einstellgliedes mit eispruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- nem Steuersignalgeber über einen die Steuerinformastellglied (VP) ein elektronisches digitales Ein- tion speichernden Informationsspeicher in Verbinsteilglied mit einer seiner binären Stellenzahl π dung steht.
entsprechenden Zahl von Steuereingängen (Sf0', 35 Schaltungsanordnungen dieser Art sind beispiels-Sf, ... Sfn_,.) ist, daß ferner der Informationsspei- weise durch die Lite raturstelle Bell Syst. Techn. Jourcher (Sp) als η-stufiger Binärzähler ausgeführt ist, nal, April 1965. Seiten 547 bis 588 bekannt. Sie stellen dessen η Stufenausgänge mit den η Stufeneingän- sich dar als transversale Filter, Entzerrer mit autoinagen des Einstellgliedes in wertrichtiger Zuordnung tischer Einstellung des Entzerrungsgrades oder im verbunden sind, und daß der Eingang des Binär- 40 einfachsten Falle als elektronisches Potentiometer, Zählers mit dem Ausgang eines Stellwertgebers das in Abhängigkeit einer Steuergröße ein ihm ein-(Sfw), der zusammen mit dem Binärzähler den gangsseitig zugeführtes Signal zum Ausgang hin in ei-Steuersignalgeber für das Einstellglied abgibt, nem gewünschten Verhältnis dämpft oder verstärkt, über die Sperrschaltung (TS) in Verbindung steht. Im allgemeinen sind derartige Einstell- bzw. Dämp-
3. Elektrische Schaltungsanordnung nach An- 45 fungsglieder für eine stufenweise Einstellung bemesspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das digi- sen. Die Feinheit der Stufung ist hierbei den im Eintale Einsteilglied ein Xettenwiderstandsneuwerk zelfall gestellten Anforderungen angepaßt. Prinzipiell ist, bestehend aus der Reihenschaltung gleicher kann die Steuerung natürlich auch kontinuierlich auserster Widerstände (R) in den Längszweigen der geführt sein. Bei höheren Signalfrequenzen treten in Kette und gleich ausgebildeten Querzweigen au« 50 diesem Falle jedoch zunehmende Schwierigkeiten bei der Reihenschaltung eines zweiten Widerstandes der Realisierung der im allgemeinen hohen Anforde- (R) mit dem niederohmigen, vorzugsweise extrem rungen bei solchen Steuergliedern auf. Die elektroniniederohmigen, Ausgang eines Trennveritärkers sehe Steuerung, soweit sie bei einem kontinuierlich ( Yq > V\ ··· K1-I). daß ferner den Eingängen der einstellbaren Element zur Anwendung gelangen soll, Trennverstärker die über das Einstellglied zu 55 ist darüber hinaus nur bei hohen Anforderungen an übertragende Pulsfolge jeweils über einen glei- die Einstcllgenauigkeit praktisch für langsame Vorchen dritten Widerstand (RV) zugeführt ist, und gänge geeignet.
daß die Reihenschaltung der dritten Widerstände Elektronisch einstellbare Einstell- bzw. Dämp- (RV) mit der ihnen allen gemeinsamen, die Puls- fungsglieder verlangen den Einsatz von Verstärkerfolge liefernden Signalquelle Schalter (S0', 60 elementen und oder Diooen, die im Interesse einer •Si'··· $n-\) parallel liegen, deren Steuersingänge möglichst kleinen Bauform heute fast ausschließlich die η Steuereingänge (Sf0', Sf1'... Sf11 _,·) des Ein- auf Halbleiterbasis gefertigt sind. Wie einschlägige, Stellgliedes bilden. an elektronisch steuerbaren Einstell- bzw. Dämp-
4. Elektrische Schaltungsanordnung nach ei- fungsgliedern vorgenommene Untersuchungen genem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- 65 zeigt haben, bereitet es Schwierigkeiten, ein vorgegekennzeichnet, daß der Eingangsseite des Einstell- benes Signal dann einwandfrei mit Hilfe eines solchen gliedes (VP) eine Abtastschaltung (Ab), oeste- Einstellgliedes zu regeln, wenn dieses Signal außer hend aus wenigstens einem T-Halbglied mit einem seinem Sollmittelwert mit einer Gleichkomponente
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