DE1923012U - Bundstuetze fuer rundbundhosen. - Google Patents

Bundstuetze fuer rundbundhosen.

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DE1923012U
DE1923012U DE1964A0022511 DEA0022511U DE1923012U DE 1923012 U DE1923012 U DE 1923012U DE 1964A0022511 DE1964A0022511 DE 1964A0022511 DE A0022511 U DEA0022511 U DE A0022511U DE 1923012 U DE1923012 U DE 1923012U
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Reinhold Adler
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Description

Bundstütze für Rundbundhosen Erfinder: Reinhold Adler
Der Gegenstand dieser Erfindung ist die Herren= Rundbundhose die, ohne Hosenträger getragen, wan= rend des Tragens und in der Bewegung von der Tail= lenlinie des männlichen Körpers herabgleitet.
Das Herabgleiten der Rundbundhose von der Tail= lenlinie des männlichen Körpers ist anatomisch be= dingt und hat seine Ursachen in derf bei männlichem Figuren schwach ausgebildeten Taillen=und Hüft= part ie.
Im Gegensatz zu den Herrenhosen die mit Hosen= trägern, von den Schultern, am Körper gehalten, verfügt die Rundbundhose über keine derartigen Hilfsmitteln.
Die Befestigungsart zum Halten der Rundbundhose am Körper besteht im wesentlichen, im Engerarbei= ten des Hosenbundes durch das, das Herabgleiten der Rundbundhose vom Körper verhindert werden soll= te.
Aber die Praxis zeigte, daß auch nach dem Enger» arbeiten des Hossnbundes, das Herabgleiten des Rundbundhose vom Körper nicht aufzuhalten war.
Gegenüber dem Hosenträger erwies sich das Enger= arbeiten des Hosenbundes» zum Halten der Rundbund= hose am Körper, als ein ungenügendes Hilfsmittel. Um diesen Übelstand zu beheben versuchte man das Halten der Rundbundhose am Körper, durch den Hosenbund zu erzwingen.
Zur Unterstützung dieser Aufgabe erhielt der Hosenbund geeignete Hilfsmittel, wie Gummi=und Ledergürtel, Schliessen und Schnallvorrichtungen, bremsende und haftende Bundbänder u.a. zugeteilt, die entweder auf der Innenseite oder auf der Aus= senseite des Hosenbundes angebracht wurden.
Von diesen Hilfsmitteln eigneten sich zum Halten der Rundbundhose am Körper am besten die Gumm^und Leder gürtel. Durch Engerstellen der Schnallvor= richtungen dieser Gürtel wurden deren Gurtlängen stark verkürzt und dadurch der Hosenbund fest in die Weichteile der Taillengegend hineingepreßt.
Az. A 22 511/3b G^m Blatt 2
Dieses Verfahren, das den männlichen Körper in der Taillengegend strangulierte, fand wegen Gefährdung der Atmung und des Blutkreislaufes keinen Anklang. Ebenso konnten, Atm aus ästhetischen Gründen, die durch das Engerschnallen der Gürtel im Hosenbund auftauchende Palten nicht überzeugen*
Von den übrigen Hilfsmitteln ergaben sich für das Halten der Rundbundhose am Körper keine be= friedigenden Resultate. Die Praxis zeigte, daß man den Hosenbund, ob mit oder ohne Hilfsmittel, nicht zwingen konnte , das Abgleiten der Rundbund= hose vom Körper aufzuhalten»
Wenn, nach Ansicht der Fachleute, der Hosen= bund über den Hüften, also in der Taille liegen muß, so ist dagegen nichts einzuwenden. Schon aus Zweck= mäßigkeitsgründen ist die Taillenlinie der beste Platz/ffür den Hosenbund. Daß man aber den Hosen= bund zwingt, die Rundbundhose unter allen Umstän» den an der Taillenlinie zu halten und daß sich alle diesbezüglichen Versuche immer wieder auf die= se eine aussichtslose Möglichkeit richteten, be= weist, daß man das Halteproblem der Rundbundhose an der Taillenlinie nie ernstlich erforscht hat.
Zu diesem Thema schreibt die Fachwelt, auf An= frage in dem Deutschen Schneiderfachblatt die"Rund= schau" in Heft Nr. 9 vom 6.9.1961 auf Seite 545:
Die Patentlösung - sofern es eine gibt wären hier also die träger, anderfalls kann das Herunterrutschen der Hosejnicht verhindert werden."
Diese fachmännische Urteil lehnt kategorisch alle Hilfsmittel ab die das Herunterrutschen der Hose vom Körper verhindern könnten , ja, dieses Urteil erwähnt mit keiner Silbe und gibt auch keinen Hinweis T daß der Gebrauch von Hilfsmitteln, zur Verhinderung des Abgleitens der Rundbundhose. zu versuchen sei.
Nach Ansicht der Pashleute scheidet also die Taillenlinie für ein Halten der Rundbundhose am Körper endgültig aus.
Trotzdem bleibt die Rundbundhose, wegen ihres sportlichen und eleganten Charakters, ein wichti= ger Faktor der Bekleidungsbranche. Es wird daher immer wieder versucht werden, das Abgleiten der Rundbundhose vom Körper, durch entsprechende Metho= den und Hilfsmittel aufzuhalten. Solange man jedoch die Taillenlinie als Basis dieser Versuche betrach= tet dürften nennenswerte Erfolge kaum erzielt werden.
Az.: A 22 5H/3b Gbm. Blatt 3
Die Präge, warum die Taillenlinie zum Halten der Rundbundhose am Körper ungeeignetist„ wurde zum Gegenstand dieser Abhandlung. Dabei wurden die Bezeichnungen ·* Herabrut sehen" und " Herab= gleiten" durch das exakte Wort " Abwärtsbewegung " ersetzt.
Normalerweise ist, nach Abb.l, die Taillenli= nie a der Platz an dem die Rundbundhose sitzen sollte. Beim Tragen jedoch bewegt sich die Rund= bundhose von der Taillenlinie a herab bis zu dem Hüftbein H und dem Gesäßmuskel G. Dieser Torgang beweist eindeutig* daß es auf der Taillenlinie a keine wesentlichen Haltepunkte gibt, an denen der Hosenbund sich klammern könnte. Erst an einem tie= fer gelegenen Punkte im Beckenraum wir die Abwärts= bewegung der Rundbundhose durch die Haltepunkte H und G gebremst«
Die bremsende Wirkung der Haltepunkte H und G auf die Abwärtsbewegung, führte zur Bildung der den Leib umspannenden Haltelinie b Abb.l. Hier erst findet der Hosenbund die Möglichkeit sich gegen die Abwärtsbewegung von a nach b aufzulehnen.
Doch veränderte die Abwärtsbewegung von a nach b das Aussehsn der Rundbundhose im Beckenraum derart ungünstig» daß ein Tragen der Rundbundhose an der Haltelinie b nicht möglich war.
Durch die Abwärtsbewegung der Rundbundhose von a nach b und dem damit verbundenen Hervorquellen des Oberhemdes über den Hosenbund sowie den dadurch bedingten Stauungen des Stoffes in den Hosenbeinen, wurde für den !'rager von Rundbundhosen, am Körper ein unerträglicher Zustand geschaffen, den abzu= stellen der eigentliche Zweck dieser Erfindung ist.
Für die -Beurteilung der Abwärtsbewegung bei Rundbundhosen am Körper ist maßgebend, daß es in der Beckenpartie tatsächlich Haltepunkte für Rund= bundhosen gibt. Kur liegen diese nicht auf der Tail= lenlinie a, sondern wesentlich tiefer, auf der HaI= telinie b. Genauer gesagt befindet sich ein Halte= punkt auf dem sich ausladenden Hüftbein und der andere Haltepunkt, in Höhe des Kreuzbein, auf dem großen Gesäßmuskel.
Setzte die Taillenlinie a der Abwärtsbewegung keinen bzw. nur einen geringen Widerstand entgegen, so erwiesen sich die auf der Haltelinie b liegenden Haltepunkte H und G, aisstarke Blockeure der Ab= wärtsbewegung. Erst an der Haltelinie b, mit den Blockeuren H und G « endete die Abwärtsbewegung der Rundbundhose, gleichgültig ob der Hosenbund mit oder ohne Hilfsmittel versehen war.
Az.: A 22 511/3b Gbm Blatt 4
Anderseits und im Gegensatz zur Taillenlinie a, wird die Abwärtsbewegung der Rundbundhose zwar an der Haltelinie b, durch die ßlockeure H und G- ge= bremst, doch erwies sich ein Tragen der Rundbund= hose an der Haltelinie b, infolge der tiefen Lage dieser Haltelinie im Beckenraum, als undurchführbar.
Sind nun Taillenlinie a für das Halten der Rundbundhose und Haltelinie b für das Tragen der Rundbundhos^'ungeeignet * an welcher Stelle im Bek= kenraum soll denn der Hosenbund der Rundbundhose sitzen? Wie und wo ist der Abwärtsbewegung der Rundbundhose, zwischen a und b, erfolgreich zu be= gegnen?
Machdem der Hosenbund die ihm zugewiesene Auf= gäbe, die Rundbundhose an der Taillenlinie a zu halten, nicht erfüllte und auch mit Unterstützung durch fremde Hilfsmittel nicht dazu gezwungen wer= den konnte, ist es zwecklos ihn weiterhin für diese Aufgabe zu dressieren. Denn die Analyse der Abwärts= bewegung zeigte, daß der Hosenbund während des Tra= gens und in der Bewegung ständig von a nach b ten= dierte.
Durch die Abwärtsbewegung wird die Rundbundhose gezwungen von der Taillenlinie a zur Haltelinie b zu wandern. Sie legt hierbei einen be stimmten,meß= baren Weg zurück. Dieser Weg ist individuell und beträgt nach Abb.1 in der vorderen Mitte von c-d, ca. 8-lo cm, über den Hüften von e-f ca 5-6 cm, und in der hinteren Mitte von g-h ca 7-8 cm.
Der Weg der Abwärtsbewegung erfolgt somit in el= ner Bogenform von a zu b und endet an den Halte= punkten H und G.
Aus dieser Tatsache ergibt sich, daß die Ab= wärtsbewegung der Rundbundhose nur zwischen a und b zum Stillstand gebracht werden konnte. Die Ansicht, daß der Hosenbund bei Rundbundhosen gezwungen wer= den kann an der Taillenlinie a zu verhalten, wider= spricht den mit der Abwärtsbewegung gemachten Er= fahrungen.
Nach wie vor ist die Taillenlinie a der einzige Platz an dem der Hosenbund, aus Zweckmäßige its= gründen, sitzen sollte. Denn zwischen a und b gibt es für den Hosenbund keine natürliche Haltemöglich= keit. Sollte der Hosenbund an der Taillenlinie a verbleiben, so mußten alle elastischen und unelasti= scheffif" Qie dem Hosenbund zum zwangsweisen Verblei= bem an der Taillenlinie at beigegeben wurden, ent= fernt und der Bund in seinen natürlichen und ur= sprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Denn der Hosehbund ist kein tragendes und auch kein
Az.: A 22 5H/3b G^m Blatt 5
haltendes Element. Er äst lediglich ab= schließendes Beiwerk des oberen Teiles der Rundbund= hose in der Taillengegend. Getragen und gehalten wurde die Rundbun.dh.ose γοη den wesentlich tiefer gelegenen Punkten H und G der Haltelinie b.
Wenn es gelang die Abwärtsbewegung der Rund= bundhose zwischen a und b, durch den Einbau hem= mender und stützender Elemente zu stoppen bzw. dadurch den Weg der Abwärtsbewegung a-b relativ zu verkürzen, würde der Hosenbund, auch ohne Hilfsmittel, seine Lage an der Taillenlinie a be= halten und in dieser Lage konstant bleiben.
Durch den Einbau solcher Elemente zwischen a und b, müßte die Kraft der Abwärtsbewegung an Wirksamkeit verlieren und im positiven Sinne ge= hemmt werden. Das Halten und Tragen der Rundbund= hose würde dadurch von a tiefer in den Beckenraum zu b verlegt.
Aus diesen Überlegungen entstand die hier zum Patent angemeldete Erfindung einer "Bundstütze für Rundbundhosen11 deren Anordnung und Wirksamkeit aus den ^bb. Io und 11 ersichtlich.
Wie Abb.2 zeigt, wird durch den Einbau der Bundstütze B unterhalb der Taillenlinie a, dfe Abwärtsbewegung der Rundbundhose, zwischen a und h unterbrochen, gehemmt und zum Stillstand gebracht.
Dies ist nur möglich weil die Konstruktion der Bundstütze B so gehalten ist, daß sie der abwärts= drängenden Kraft von a zu b genügend Widerstand entgegen bringt.
Durch den Einbau und der Existenz der Bundstütze B, zwischen a und b Abb.2, gehen auch die bisheri= gen Aufgaben des Hosenbundes, das Halten undTragen der Rundbundhose am Körper, im vollen Umfange auf die Bundstütze B über.
Mit dem Einbau der Bundstütze B , zwischen a und b, besitzt die Rundbundhose ausreichende Möglich= keiten um sich gegen die Abwärtsbewegung von a-b erfolgreich zu behaupten.
Versuche haben ergeben, daß die Rundbundhose mit eingearbeiteter Bundstütze B, während des Tragens und in der Bewegung ruhig und unverändert an der Taillenlinie a verharrt-. Auch das, durch die Abwärtsbewegung der Rundbundhose erzeugte Hervorguellen des Oberhemdes über den Hosenbund wird durch die Existenz der Bundstütze B wirksam verhindert.
Az.: A 22 511/3Ia Gbm Blatt 6
Die ßundstütze B entlastet nicht nur den Hosenbund von den bisherigen Aufgaben, sie be= freit auch die Taillenlinie von den Strangulie= rungen durch den Hosenbund und dessen Hilfsmit= teln.
Ferner wird durch die Existenz der Bundstütze B im Beckenraum auch das Halte=unfl Tragegewicht der Rundbundhose von a tiefer zu b verlagert. Die Verlagerung dieses Prinzips von a-b be= dingt einen, für das Halten der Rundbundhose am Körper, günstigen Hosenverschluß.
Neben dem Knopf=Hacken=oder Schnallenverschluß des Hosenbundes, besitzt auch die Bundstütze B an der vorderen Mitte, zwischen c und d, Abb.l einen selbständigen Schnallverschluß. Dieser doppelte Hosenverschluß wirkt bremsend auf die Abwärtsbewegung von a-b und trägt mit dazu bei der Rundbundhose in der Beckenpartie einen festen Halt zu geben.
Daß die Bundstüfeze B aus elastischen und un= elastischen Materialien gefertigt und auch ihr Gürtel ähnlich wie ein Hosengürtel gehandhabt wird gehört zu den technischen Erscheinungsformen der Hosenschneiderei. Diese Materialien können an jeder beliebigen Stelle im Innenraum der Rund= bundhose verarbeitet werden f sofern damit eine Behinderung der Abwärtsbewegung erzielt wird.
Um die Abwärtsbewegung bei Rundbundhosen von a-b zu stoppen, wurden bisher elastische und un= elastische Materialien ausschließlich im Bereiche des Hosenbundes verwendet. Eine Anwendung dieser Materialien tiefer im Innenraum der Rundbundhose zwischen a und b, scheiterte an den technischen Schwierigkeiten die mit der Verarbeitung dieser Materialien verbunden waren.
Außer der Innenseite des Hosenbundes gab es im Irmenraum der Rundbundhose keine Möglichkeiten die eine Befestigung dieser Materialien ohne lach= teile für die Paßform der Hose in der Leibpartie gestattet hätten.
Die Bundstütze im Bereiche des Hosenbundes an= zubringen wäre zwecklos, da die Abwärtsbewegung den Hosenbund samt Bundstütze B von a-b herunter= drücken würde.
Aus diesem Grunde war die Konstruktion der Bund= stütze so vorzunehmen, daß sie der Abwärtsbewegung aus der Tiefe des Beckenraumes von ifcx b-a entgegen wirkte.
Bei der Bundstütze B handelt es sich nicht um einen Versuch den Hosenbund zu zwingen die Rund=
Az.: A 22 511/313 G'bm Blatt 7
bundhose an der Taillenlinie a zu halten, viel= mehr liegt die Aufgabe der Bundstütze B in dem Bestreben» den Hosenbund bei Rundbundhosen so zu stützen, daß er dem Dr1UCk der Abwärtsbewegung ent= zogen wird. Die Konstruktion der Bundstütze B ist diesem Bestreben angepaßt.
Die für die Konstruktion der Bundstütze B ver= wendeten Stützungsmaterialxen sind die gleichen wie sie auch dem Hosenbund zum Halten der Rund= bundhose am Körper beigegeben werden. Nur die Wirkung und Anwendung dieser Stützungsmaterialien sind in ihren Bereichin verschieden.
An der Taillenlinie a versagten alle elasti= sehen und unelastischen Materialien, tiefer im Beekenraum zu b dagegen verhinderten die gleichen Materialien, durch den Einbau der Bundstütze B, die Abwärtsbewegung der Rundbundhose vom Körper.
Auch die dem Hosenbund und der Bundstütze B beigegebenen elastischen Gürtel sind in der An= Wendung und Wirkungsweise in ihren Bereichen von= einander verschieden.
Um die Rundbundhose am Körper zu halten muß der dem Hosenbund beigegebene Gürtel stark gespannt werden,was zur Folge hatte, daß durch diese Mani= pulationen lebenswichtige Organe des Körpers, wie Nieren, Galle, Zwerchfell etc. und wichtige Punk= tionen des Körpers wie Atmung, Blutkreislauf etc ernstlich gefährdet 1SSMX wurden.
Der, der Bundstütze B beigegebene, elastische Gürtel liegt wesentlich tiefer im Beekenraum zu b. Die Wirkung und elastische Spannkraft dieses Gür= tels erstreckt sich hier auf Partien^ des Unterlei= bes txak die durch Haut=und Muskelpolster geschützt, den Druck angespannter, elastischer Gürtel ver= tragen.
Der Portschritt dieser Erfindung gegenüber dem bisher Bekannten ist, daß die Abwärtsbewegung der Rundbundhose von a-b, durch den Einbau der Bund» stütze B, im Innenraum der Rundbundhose aufgefan= gen und zum Stillstand gelangt.
Ferner besteht der Portschritt dieser Erfindung darin, daß die Rundbundhose durch den Einbau der Bundstütze B zusätzlich eine Haltemöglichkeit zwischen a und b erhält, insofern die Rundbundhose in der Leibpartie nunmehr zwei Hosenverschlüsse besitzt von denen einer dem Hosenbund gehörig und der andere ca 6-8 cm unterhalb der Taillenlinie a den Verschluß der Bundstütze B bildet.
Mit dem Einbau der Bundstütze B im Innenraum der Rundbundhose werden zugleich alle lachteile beseitigt die mit der Abwärtsbewegung der Rund= bundhose von a-b zusammenhängen.
Az.: A 22 5H/3b ^m Blatt 8
Die Träger von Rundbundhosen sind nicht mehr gezwungen gegen die Abwärtsbewegung von a-b, sowie gegen das Herausquellen des Oberhemdes über den Hosenbund hinaus, anzukämpfen.
Als Endergebnis der Beseitigung dieser Nachteile in der Leibpartie, wirkt die ruhige und sichere Lage der Rundbundhose an der Taillenlinie a wohl= tuend auf den GesamtOrganismus des trägers,da des= sen Lebensrhythmus nicht mehr durch fortlaufende, ermüdende und schwächende Bemühungen, die Rundbund= hose und das Überhemd am Körper zu halten, zu rieh= ten, zu ordnen und ständig zu regulieren, gestört wird.
Die Konstruktion, Anwendung und Wirksamkeit der Bundstütze B=, sind eine wesentliche Neuerung zur Beseitigung der Abwärtsbewegung vom männlichen Körper.
Beschreibung der Bundstütze
Ein ca 3 cm breites und festes Woll=Leinen= oder aus ähnlichem Material bestehendes, doppel= seitig gewebtes Band in beliebiger Länge Ziff.l Abb.3, erhält auf der Unterseite, in Längsrich= tung, einen aus dem Bandmaterial Ziff.l beste= henden, ca 1-2 cm breiten Kanal Ziff.2 Abb.3, eingewebt oder aufgesteppt, der zur Aufnahme einer Stütze aus biegsamen Kunststoff o.ä, Abb.8 vorgesehen ist.
Aus dem so vorbereiteten Bandmaterial Ziff.l Abb.3, sind ca 16-2o cm lange Bandteile Ziff.3 Abb.3, mit der Schere abzuschneiden.
Die abgeschnittenen Bandteile Ziff.3 Abb.4, sind nach Abb.5 so zu falten, daß der Kanal Ziff.2 Abb.5 nach innen liegt.
Hierbei ist zu beachetn, daß zur Vermeidung dicker Stellen während des Einarbeitens, die eine Hälfte der Bandteile Ziff.3 Abb.5, ca 1 cm tie= fer gelegt wird.
In dieser Lage sind die gefalteten Band= teile Ziff.3 Abb.6, in der Bruchkante Ziff.4 Abb.6 mit Maschinenstich schräg aufwärts durch= zusteppen.
In dem Kanal Ziff.2 Abb.6 des längeren Band= teiles Ziff.3 Abb.6 ist die Stütze Abb.8 bis zur Stepptour oberhalb der Bruchkante Ziff.4 Abb. 6 einzuschieben.
Im allgemeinen richten sich Länge und Breite der Stütze Abb.8 nach der Länge und Breite der Bandteile Ziff.3 Abb.4.
Az.: A 22 5H/3b Gbm Blatt 9
Nach dieser Vorbereitung müssen die Band= teile Ziff3 Abb.7, glatt und gleichmäßig auf= einander liegen.
Von der Steppnaht,oberhalb der Bruchkante Ziff.4 Abb.7, der glatt gefalteten Bandteile Ziff.3 Abb.7 sind für die Bildung der Gleit= kammern Ziff. 5 Abb.7 ca 3 cm aufwärts zu messen und durch eine zweite Stepptour ZiffS Abb.7 die beide Bandteile erfaßt, abzugrenzen. Zugleich sind die oberhalb der Gleitkammer Ziff.5 Abb. 7 liegenden Bandteile mit Maschinenstich zusammen zusteppen.
Die in dem .Kanal Ziff.2 Abb.7 liegende Stüt= ze Abb.8 ist der Maschinenstepperei nicht hinder= lieh, da die Stütze Abb.8 aus biegsamen Material bzw. Kunststoff besteht, der von der Hadelspitze leicht durchstoßen wird.
Die so gefertigte Jtauäsi Stützplatte Abb.7 ist nur ein Teil der Bundstütze Abb.Io und Abb.11
Werden, unter Berücksichtigung der gemessenen Bundweite, meherere dieser Stützplatten in gleich=- mäßigen Abständen nebeneinandergestellt so ergibt sich nach Abb. Io und Abb.11 das Bild'der unter dem Hamen" Bundstütze für Rundbundhosen" ange= meldeten Erfindung.
Die einzelnen Stützplatten Abb.7 sind bei angenähtem Hosenbund Ziff.9 Abb.Io auf der Bund= einlage, von der hinteren Mitte des Hosenbundes ausgehend, in gleichmäßigen Abständen, bis ca 5-6 cm von der vorderen Hosemmitte entfernt, zu verteilen, festzuheften und dann das innere Bund= teil Ziff.Io Abb.Io umzulegen.
Mit dem Umlegen/des inneren Bundteiles Ziff.Io Abb.Io werden die angehefteten Stützplatten über= deckt und durch das Steppen des Hosenbundes fest mit diesem verbunden.
Der längere Teil der Stützplatten Abb.7,hängt wie Tropfen lose im Innenraum der Rundbundhose Abb.Io und Abb.11.
Wie auf Seite 4 dieser Schrift dargestellt,ver= läuft der Weg der Abwärtsbewegung von a-b in einer Bogenform.
Diese Bogenform ist bei der Konstruktion der Stützplatten Abb.7 berücksichtigt. Dies erklärt auch warum die Stützplatten Abb.7 und die Gleit= kammer Ziff.5 Abb.7 schräge mit Maschinenstich abgesteppt sind.
Az.ι A 22 51l/3b Gbm Blatt Io
Die Bogenform der Abwärtsbewegung bei Rundbund= hosen wurde auf die Konstruktion der Bundstütze
übertragen.
Wie Abb. 11 zeigt, ist die Bundstütze nach dem stützenden Prinzip des Brückenbogens gestaltet. Das stützende Prinzip hat hier wie dort die gleichen
Aufgaben, eine Last zu tragen und zu stützen.
Die Bogenform der Bundstütze ergibt sich, indem die Stützplatten Abb*7, von der Hinterhosenmitte
ausgehend zur Vorderhosenmltte stets etwas langer ausgelegt werden.
Je nach Leibumfang und Leibhöhe des trägers von Rundbundhosen kann die Bogenform der Bundstütze
stärker oder weniger stark in Erscheinung treten. Durch die G-leitkapnern Ziff.5 Abb.7 der unter= halb des Hosenbundes, lose im Innenraum der Rund= bundhose hängenden Stützplatten Abb.? wird ein ela= stisches Band Abb.9 geführt, das an beiden Enden
mit einer Taillenschließe Ziff.7 und einer Schnalle Ziff. 8, zum Regulieren der Spannung des elastischen Bandes Abb.9* versehen ist.
Wie aus Abb. 11 ersichtlich, verbindet das elasti= sehe Band Abb.9 die im Innen raum der Rundbundhose am unteren Bundrand hängenden Stützplatten Abb.7
zu einem gurtähnlicheη Ganzem.
Prankfurt, den 18. Februar 1964

Claims (8)

RA. UH 19-9.3.65 .ζ.: A 22 511/3b Gbm Blatt 11 Schut zansprüche
1.) Bundstütze für Rundbundhosen, gekennzeichnet dadurch, daß im Innenraum der Rundbundhose Abb.Io und Abb.ll an der unteren Bundnaht mehrere Stützplatten Abb.? unterschiedlicher Längen durch Maschinenstich befestigt werden.
2) Bundstütze für Rundbundhosen nach Anspruch 1 da= durch gekennzeichnet, daß die Stützplatten Abb.? mit einer Gleitkammer Ziff. 5 und einer Plastik= stütze Abb.8 versehen sind.
3.) Bundstütze nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet dadurck, daß die Stützplatten Abb.? zu 1/4 der Länge unterhalb des Hosenbundes Abb.Io eingescho= ben und zu 3/4 der Länge frei im Innenraum der Rundbundhose hängen,Abb.Io.
4·) Bundstütze für Rundbundhosen Abb.Io und Abb.ll da durch gekennzeichnet, daß die Stützplatten Abb.7 in Form eines Brückenbogens angeordnet sind.
5.) Bundstütze für Rundbundhosen nach Anspruch 1, da= durch gekennzeichnet, daß die Gleitkammern Ziff.5 in den Stützplatten Abb.? durch Maschinenstich Ziff, 4 und Ziff.6 so geformt sind, daß die Brückenbogen= form in der Bundstütze Abb. Io und Abb.ll sichtbar wird.
6.) Bundstütze für Rundbundhosen nach Anspruch l,da=
durch gekennzeichnet, daß die unterhalb des Hosen= bundes hängenden Stützplatten Abb.?, Abb.Io und Abb.ll käsgKEfflbs, durch ein elastisches Band Abb.9 das durch die Gleitkammern Ziff.5 der Stützplatten Abb.7 geführt wird, verbunden werden.
7«) Bundstütze für Rundbundhosen nach Anspruch l,da=
durch gekennzeichnet, daß das elastische Band Abb.9 mit den Schliessen Ziff.? den Verschluß der Bund= stütze Abb.Io und -Ä-bb.ll, bildet.
8.) Bundstütze für Rundbundhosen nach Anspruch l,da= durch gekennzeichnet, daß die Rundbundhose ca 6-8 cm unterhalb der Taillenlinie, von der Bundstütze Abb.Io und Abb.ll gehalten und getragen wird.
Frankfurt, den 18.Februar 1964 .'
(Reinhold ADLER)"
Hlnw«t!s: Dies« Unterlage (Beschreiboog un<J Schut?onspr.) Isf die iuletzt aingereJchie. sie weich» fön «fsr Wo·"
fassung o'e· ursprunclich ein^wEichlan Unleriogen ob. 0Ie lecWlichfe Bedeutung «Je» AbA-eichung isl mehl D;e u»&p.-ür!r''ch eingereichter Unterlegen befinden sich in -Jen Ar.iisokien. Sie können jedaizri1 ohns> ti<iC sisa* rsc-'t ;har infoiessGS- gebühfenirei eingesehen *er<ieR Auf toUoq *er<ieo ίνβΤίΟ» ->vk.S 5ofox«>pien <xii» iL cw. uülich« Preisen geüeferi Deutsche* Potentoml. G
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