DE1921804C3 - Stabilisierungsvorrichtung für ein Fahrzeug mit zwei lenk- und/oder antreibbaren Laufrädern - Google Patents

Stabilisierungsvorrichtung für ein Fahrzeug mit zwei lenk- und/oder antreibbaren Laufrädern

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DE1921804C3
DE1921804C3 DE19691921804 DE1921804A DE1921804C3 DE 1921804 C3 DE1921804 C3 DE 1921804C3 DE 19691921804 DE19691921804 DE 19691921804 DE 1921804 A DE1921804 A DE 1921804A DE 1921804 C3 DE1921804 C3 DE 1921804C3
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Bobard, Emile, Beaune; Delaunay, Just, L'Etang-Vergy; Coted'Or (Frankreich)
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Description

C/
Die Erfindung bezieht sich auf eine Siabilisierungs-Yorrichtung für ein Fahrzeug mit zwei lenk- und/oder antreibbaren Laufrädern, die in einer Spur hintereinander oder gleichachsig nebeneinander angeordnet sind und den Hauptanteil des Fahrzeuggewichtes in einem labilen Gleichgewicht tragen, mit zwei beiderseits der durch diese Laufräder gebildeten Absxützlinie angeordneten Stützrädern, die durch einen hydraulischen Stützdruckzylinder relaliv zu d^n Laufrädern in der Höhe verschiebbar sind, mit einer Hydraulikpumpe und einem drucklosen Vorratsbehälter zur Druckmittelversorgung des Stützdruckzylinders, mit einer Meßeinrichtung, die auf Belastungsänderungen der Stützräder anspricht, und mit einer Regeleinrichtung, die den Hydraulikdruck im Stützdruckzylinder nach den von der Meßeinrichtung gelieferten Waren derart steuert, daß ein Umkippen des Fahrzeuges, verhindert wird.
Bei einer bekannten Stabilisierungsvorrichtung dieser Art ist ein nur auf ein Stützrad wirkender Stützdruckzylinder vorgesehen, der aus einer Flüssigkeitsquelle gespeist ist, die unter einem dauernden Druck steht. Das System wird durch eine mechanische Einrichtung gesteuert, die mit der Hubeinrichtung des jeweils anderen Stützrades in Wirkverbindung steht und den Stützdruckzylinder je nach der Belastung dieses anderen Stützrades mit der Flüssigkeitsquelle oder mit einer Rücklauf leitung zum Vorratsbehälter verhindert (USA-PS 3175 837).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stabilisierungsvorrichtung der eingangs genannten Art wesentlich zu vereinfachen und feinfühliger zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-. löst, daß der Stützdruckzylinder ständig mit der Druckseite der Hydraulikpumpe verbunden ist und in einer Rücklauf leitung zum Vorratsbehälter hintereinander zwei die Regeleinrichtung bildende Drosselschieber angeordnet sind, die jeweils einem Stützrad zugeordnet sind und deren Drosselquerschnitt jeweils mit abnehmender Belastung des zugeordneten Stützrades verringert und mit zunehmender Belastung vergrößert wird, so daß die Belastung des jeweils schwächer belasteten Stützrades auf einen vorgegebenen Wert eingeregelt wird.
Zweckmäßigerweise sind als Meßeinrichtung dienende Steuerkolben einstückig mit dem jeweiligen Drosselorgan der Drosselschieber ausgebildet und auf ihrer Rückseite über die Drosselorgane von einer Steuerfeder belastet.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachstehend werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 3 dac Fahrzeug mit der Stabilisierungsvorrichtung in Seitenansicht, Vorderansicht und Draufsicht,
Fig. 4 die schematisch dargestellte Stabilisierungsvorrichtung teilweise im Schnitt,
Fig. 4a eine Variante des Hydraulikkreises gemäß Fig. 8
Fig. 5 eine Variante, gemäß welcher die Stützdruckzylinder (16) und die Stützzylinder (17, 18 in Fig. 4) durch einen einzigen Stufenzylinder ersetzt sind,
Fig. 6 eine Variante der Stabilisierungsvorrichtung gemäß Fig. 4,
Fig. 7 ein Diagramm der Drücke, die in Abhängigkeit von der Bodenneigung in der Hydraulik der Stabilisierungsvorrichtung erzeugt werden,
Fig. 8 das Schema eines dem hydraulischen Kreis der Stabilisierungsvorrichtung gemäß Fig. 4 entsprechenden Hydraulikkreises, der mit einem zusätzlichen Organ zur Erzeugung eines Mindestdruckes ausgerüstet ist,
Fig. 8a eine Variante des Hydraulikkreises gemäß
ίο Fig. 8,
Fig. 9 einen Schnitt durch die wesentlichen Teile einer anderen Ausführungsform des Hydraulikkreises gemäß Fig. 8,
Fig. 10a und 10b und 10c die Gleichgewichtslage eines mit der Stabilisierungsvorrichtung ausgerüsteten Fahrzeuges auf verschiedenartigen Bodenprofilen,
Fig. 11 die Variante eines mit der Stabilisierungsvorrichtung ausgerüsteten Fahrzeuges in perspektivischer Darstellung,
Fig. 12 das Schema einer weiteren Ausführungsform der Stabiiisierungsvorrichtung,
Fig. 13 und 14 die Stabilisierungsvorrichtung gemäß Fig. 12 in extrem unterschiedlichen Positionen der Stützräder zur Verdeutlichung der Wirkungsweise der Stabilisierungsvorrichtung und
Fig. 15 die Variante der Steuereinrichtung (43) im Hydraulikkreis gemäß Fig. 12.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen als Schlepper ausgebildete Fahrzeuge mit zwei lenk- und/oder antriebbaren Laufrädern 1 und 2, die in einer Spur hintereinander unter dem darüber befindlichen Fahrgestell 3 angeordnet sind. Die Laufräder 1 und 2 tragen den Hauptanteil des Fahrzeuggewichtes in einem labilen Gleichgewicht.
Das Fahrgestell 3 ist mit einer Traverse 4 ausgerüstet, die an ihren beiden Enden mit nach unten gerichteten Auslegern 5 kraftschlüssig verbunden ist. Die Ausleger sind Bestandteile von beiderseits der durch die Laufräder gebildeten Abstützlinie angeordneten Einrichtungen, die je eine Radstütze 6d bzw. 6g sowie je einen Längslenker ld und 7 g umfassen. Durch die genannten Einrichtungen sind die beiden Stützräder 8d und 8g mit dem Fahrgestell 3 verbunden. Die Stützräder liegen in der weiter unten beschriebenen Weise auf dem Boden auf und bilden mit den Lauf rädern ein Gleichgewichtsvieleck a, c, b,d (Fig. 3). Jede RadstüUe 6 besteht aus einer mit dem Längslenker 7 gelenkig verbundenen Kolbenstange 9 mit Kolben, der in einem Hydraulikzylinder 10 gleitet, dessen Basis derart mit einer Gelenkgabel 11 der Traverse 4 gelenkig gelagert ist, daß die Radstütze dem zugeordneten Stützrad 8 als längenveränderliche Halterung dient.
Die Radstützen 6 sind durch eine Hydraulikeinrichtung steuerbar, die im gezeichneten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 aus einem System von einem Stützdruckzylinder 16 und zwei Stützradzylindern 17 und 18 besteht, die mit dem Rahmen 13 kraftschlüssig verbunden sind. Der Kolben 14 des Stützdruckzylinders 16 schiebt in seiner Hubrichtung die mittlere Stange einer Ausgleichstraverse P, deren Arme mil ihren äußeren Enden gegen die Kolben ISd und IS£ der beiden Stützradzylinder 17 und 18 laufen, die ihrerseits mit den Hydraulikzylindern 1Od bzw. 10g dei Radstützen 6d und 6g der Stützräder 8 hydrauliscl verbunden sind. Dank dieser Ausgleichstraverse / kann der Stützdruckzylinder 16 mindestens eine de: Hubwirkungen der beiden Stützradzylinder 17 und
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oder 18ausgleichen. Zum Stützdruckzylinder 16 führt die Zweigleitung einer von der Druckseite einer Hydraulikpumpe 19 abgehenden Leitung, die über zwei miteinander identische, in der Leitung hintereinander angeordnete Drosselschieber 2Od und 20g zum Vorratsbehälter 19« führt.
Die Drosselschieber 2Od und 20g umfassen je einen eigentlichen Schieber mit einer ringförmigen Auslaßnut 21 und einem Steuerkolben 22 Der Schieber kann durch eine Steuerfeder 23 in seine Schließstellung überführt und durch den Flüssigkeitsdruck des Stützradzylinders 17 (oder 18) und des Hydraulikzylinders 10, mit dem der betreffende Drosselschieber verbunden ist, geöffnet werden.
Das hydraulische System gemäß Fig. 4 gewährleistet die Querstabilität des Schleppers gemäß den Fig. 1 bis 3 in der nachfolgend beschriebenen Weise, wobei die Fahrzeugmitielebene mit der Auflagclinie a, b der Laufräder etwa senkrecht zur Auflagelinie b, c der Stützräder 8 verläuft (Fig. 1, 2).
Die durch die Hydraulikpumpe 19 angesaugte und ausgestoßene Flüssigkeit des Vorratsbehälters 19/i durchfließt die beiden Drosselschieber 2Od und 20g, ohne eine Wirkung auf die Steuerkolben der Drosselschieber auszuüben und fließt in den Vorratsbehälter zurück. In dem so gebildeten hydraulischen Kreislauf befindet sich der Vorratsbehälter 19« unter atmosphärischem Druck.
Unter der gegensätzlich gerichteten Schubwirkung der Steuerfeder 23 und des von der Flüssigkeit beaufschlagten Steuerkolbens 22 nimmt der eigentliche Schieber jedes Drosselschiebers 20 eine Stellung ein, die die Regulierung des Durchflußquerschnittes der Auslaßnut 21 ermöglicht und auf diese Weise durch Veränderung der Durchflußmenge eine Steuerung des Druckes in dem vor den Drosselschiebern 20 gelegenen Teil des Hydrauiikkreises gewährleistet.
Es versteht sich, daß die Leistung der Hydraulikpumpe 19 dem Höchstdruck im Stützdruckzylinder 16 angepaßt ist und daß ein zunehmender Widerstand gegen die Steuerfeder 23 einer progressiven Öffnung des Drosselschiebers entspricht, so daß der auf diese Weise gesteuerte Druck praktisch auf den Stützdruckzylinder 16 wirkt, wobei der letztere wiederum auf die Stützradzylinder 17 und 18 wirkt und dadurch in den Hydraulikzylindern 10 der Radstützen 6 die zur Stabilisierung des Fahrzeuges erforderlichen Schubwirkungen erzeugt.
Bei einer quergeneigten Stellung des Fahrzeuges (Fig. 10a) wird also die Belastungskraft F des Fahrzeuges durch die Reaktionskräfxe ja und fb der Laufräder 1 und 2 des Fahrzeuges und durch die Reaktionskräfte fc und fd der Stützräder 8 der Stabilisieningsvorrichiang ausgeglichen. Die Reaktionskräfte fd und fc erzeugen in den Radstützen 6d und 6g voneinander abweichende Schubkräfte kd und kc, die durch die Schubkräfte der Stützradzylirider 17 und 18 ausgeglichen werden. Da in dem hier behandelten Beispiel die Schubkraft kd den kleinsten Wert darstellt^ wird der entsprechende Drosselschieber £0d geschlossen und regelt auf diese Weise durch Veränderung der Durchflußmenge den Druck m dem Stützdruckzyiinder 16 auf einen Wert ein, der mindestens derauf die Radstütze 6deinwirkenden Schubkratt kd entspricht.
Das Schließen des Drosselschiebers 20 zur Steuerungdes Flüssigkeitsdruckes im Stützdruckzylindcr -6 kann auch durch eine andere, unter im wesentlichen konstantem Druck gehaltenen Flüssigkeit erfolgen. Zu diesem Zweck (Fig. 4a) kann die Rücklaufleitung 19/% die: zur Rückführung der aus den Drosselschiebern 20 austretenden Flüssigkeit in den Vorratsbehälter 19« dient, wie folgt ausgebildet sein:
Eine Zv^eigleitung 19d ist über Leitungszweige je mit einer dem Steuerkolben 22 des Drossclschiebers 20gegenüberliegenden Kammer 23c verbunden. Ferner ist in die Rücklaufleitung 19r ein Druckhalteventil
ίο 19c mit iederbelastetem Ventilkörper oder kalibrierter Durchflußöffnung eingefügt, durch das die in den Kammern 23c enthaltene Flüssigkeit auf einem im wesentlichen vorbestimmten Druck gehalten wird. Das Druckhalteventil 19c kann übrigens auch einen Handgriff 26 oder 26a, beispielsweise wie in Fig. S oder 8 a, zur Veränderung des Federdruckes des Ventilkörpers und damit des Druckes in den Kammern 23c der Drosselschieber 20 aufweisen.
Die Regelschwelle für den Druck im Stützdruckzy-
ao linder 116 wird durch den Querschnitt des Steuerkolhens 22 eines Drosselschiebers 20 und duich den Schließwiderstand der Steuerfeder 23 oder durch den in einer Kammer 23 c des Drosselschiebers auftretenden Druck bestimmt. Die Stabilisierungsvorrichtung
as kann auch auf Böden arbeiten, die so große Unebenheiten aufweisen, daß eines der Stützräder 8 über die durch die Kontaktpunkte α und b der Laufräder 1 und 2 und den Kontaktpunkt c oder d des anderen Stützrades 8 bestimmten Ebene emporgeführt wird. Eine Bodenwelle, die beispielsweise das Stützrad 8g über die Ebene a, b, d (Fig. 10b) hinaushebt, läßt das Fahrzeug in Richtung des anderen Stützrades Sd kippen, wobei sich eines der Laufräder 1 oder 2 vom Boden abhebt. Die daraus sich ergebende Überlastung
der Radstützen 6 bewirkt das öffnen der Drosselschieber 20 und ermöglicht damit die Entlastung des Stützdruckzylinders 16 und eine gleichmäßige Verkürzung der Radstützen 6, indem die Flüssigkeit aus den Hydraulikzylindern 10 in die Stützradzylinder !7 und 18 gelangt.
Wie aus Fig. 10c ersichtlich, bringt ein Absinken des Stutzrades 8g ein Neigen des Fahrzeuges auf die Radstütze 6g dieses Stützrades 8g mit sich. Dieses Neigen bewirkt, daß der Drosselschieber 2Od sich schließt und der Stützdruckzylinder 16 gespeist wird, bis die beiden Radstützen 6d und 6g genügend verlängert sind.
Die Förderleistung der Hydraulikpumpe 19 ist bei entsprechender Dimensionierung der Leitungsquer-
schnitte ausreichend groß, um eine vorübergeheaue Unwirksamkeit der Anlage "tr> Bereich eines der Kolben IS d oder 15g an der Ausgleichsfraverse P als Folge der Belastungsschwankungen der Radstützen 6 zu vermeiden.
Man kann derartige Unterbrechungen der Wirksamkeit der Anlage hinsichtlich der Auflage auf den Stützrädern 8 dadurch vermeiden, daß man das hydraulische System der Stützdruckzylinder 16 und der. Stützradiylinder 17 und 18 in Form eines einzigen Stufenzylinders 12 (Fig. 5) mit zwei koaxialen ZyHnderbohromgen für einen doppelt wirkenden Stufenkolben mit zwei miteinander verbundenen Kolbenab-j schnitten 14a und ISa derart ausbildet, daß die letzteren in ihren jeweiligen Zylinderbohrungen-eins.
den Wirkungen einer ringfönnigen Kammer 17a uncL einer Kammer 18a entgegenwirkende Kammer 16a einschließen. . ,
Um in den Hydraulikzylindern 10 im wesentlichen
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gleiche Drücke zu erzielen, müssen ihre Querschnitte umgekehrt proportional zu den zwischen den Radstützen der Stützrädei 8 und dem Fahrgestell 3 des Fahrzeugs vorgesehenen Abständen sein. Die Kammern 17a und 18a haben im aligemeinen gleich große Querschnitte, wodurch sich ergibt, daß der Querschnitt des Kolbenabschnitts 14a doppelt so groß sein muß wie der des Kolbenabschnitts 15a. Der Druck in der Kammer 16a ist gleich dem arithmetischen Mittel aus den Drücken, die in den den Kammern 17α ίο und 18a zugeordneten Hydraulikzylindern 10 herrschen.
Schließlich können der Rahmen 13, der Stützdruckzylinder 16, die Stützradzylinder 17 und 18 (oder der Stufenzylinder 12), die Drosselschieber 20, die Hydraulikpumpe 19 und der Vorratsbehäler 19/i als kompakte Einheit ausgebildet sein, die bequem auf irgendeinem Teil des Fahrzeuges montiert werden kann, ohne besondere Auswirkungen auf das letztere zu haben. ao
Die Stützradzylinder 17 und 18 und die ihnen zur Übertragung der Stützwirkung des Stützdruckzylinders 16 auf die Stützrzider 8 beigeordneten Hydraulikzylinder 10 bilden eine hydraulische Einrichtung, die in Richtung des Auflagers auf den Rädern praktisch starr ist. Es zeigt sich (Fig. 6), daß man den oben beschriebenen Ergebnissen entsprechende Ergebnisse erzielt, wenn man am Fahrgestell 3 einen Stützdruckzylinder 116a montiert und den Kolben des letzteren mit einem starren Glied kuppelt, dessen Teile 117a und 118a mit den beiden in Führungen an dem Fahrgestell 3 gehaltenen Hydraulikzylindern 24 d und 24g fest verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform der Fig. 6 wird das aus den Stützradzylindern 17 und 18 und den Hydraulikzylindern 10 gebildete hydraulische Gestänge durch ein mechanisches Gestänge und einen nur den Druck für die Meßeinrichtung liefernden Hydraulikzylinder 24 ersetzt.
Was die Druckregelschwelle des Stützdruckzyiinders 16 anbelangt, so kann man eine Einrichtung zur Veränderung des Widerstandes jeder Steuerfeder 23 vorsehen, um auf diese Weise nach Belieben die auf mindestens eine Radstütze 6 einwirkende Mindestlast so einstellen zu können, daß die Laufräder 1 und 2 des Fahrzeuges im Hinblick auf die Erleichterung der Fahrmanöver, beispielsweise des Lenkungseinschlages, entlastet werden end auf die Verwendung kostspieliger Lenkhilfen verzichtet werden kann.
Derartige Einstellungendes Öffnungsdruckes eines Drosselschiebers können eine große Einstellbreite Po bis Pn des Druckes im Stützdruckzylicder 16 gewährleisten. Diese Werte sind in dem in Fig. 7 gezeigten Diagramm in Abhängigkeit von verschiedenen Bodenneigungen N dargestellt
Schließlich kann die Einstellung des einer Position des Fahrzeuges auf im wesentlichen horizontalem Boden entsprechenden Mindestdnickes des Stützdnickzylinders 16 auch -ebenfalls durch die Regelung des Durchflusses - mittels einer Drucksteuervorrichtung 25 (Fig. 8) erfolgen, die nach Belieben, bei- &> spielsweise von Hand, mittels eines Handgriffes 26 betätigt werden kann, wobei der besagte Handgriff die Federbelastung eines Ventilkörpers 27 regelt und damit die Drosselung des Ausflußquerschnittes der ■ Leitung der Hydraulikpumpe 19 ermöglicht
Bei im wesentlichen gleichbleibender Fördermenge der Hydraulikpumpe 19 kann man auch (Fig. 8 a) eine Drucksteuervorrichtung 25a mit einer Nadel 25p ver-
wenden, wobei die Nadel mittels eines Handgriffes 26a relativ zu einem Ventilsitz verstellt werden kann, um durch Drosselung des Durchflußquerschnittes am besagten Ventilsitz den Mindestdruck im Stützdruckzylinder 16 zu regeln, wobei der besagte Ventilsitz mit einer Beipaßleitung 25 b ausgerüstet ist, die einen teilweisen Abfluß in die Drosselschieber 20 sichert. Diese Beipaßleitung 25 b muß bei einem bestimmten Höchstdruck den Abfluß der Fördermenge der Hydraulikpumpe 19 ermöglichen, wobei dieser Höchstdruck durch die Auslegung eines Überdruckventils 33 vorherbestimmt wird, das den Hochdruckteil des Flüssigkeitskreises der Hydraulikpumpe 19 schützt (siehe Fig. 9 und 12 bis 14). Um darüber hinaus beim Stillstand des Fahrzeuges eine langsame Entlastung des Stützdruckzylinders 16 zu verhindern, kann eine derartige Vorrichtung vorteilhafterweise mit einem Schließelement für den Stützdruckzylinder ausgerüstet sein. Dieses Schließelement tritt bei Stillstand der Hydraulikpumpe 19 automatisch in Aktion und kann darüber hinaus gelegentlich zum Füllen der Leitungen zur Erleichterung der Reinigungsarbeiten dienen.
Die beschriebene Stabilisierungsvorrichtung des Fahrzeuges kann auch Drosselschieber anderer Bauart enthalten, beispielsweise Drehschieberventile, die sich unter der Wirkung von irgendwelchen Steuerelementen gegen den Widerstand einer Steuerfeder drehen und durch eine auf die Belastungsänderungen einer Radstütze ansprechende Einrichtung steuerbar sind. Zum Beispiel kann man ein mit einem Drehschieber verbundenes Gestänge oder einen Kolben vorsehen, der sich unter der Einwirkung der Flüssigkeit eines Hydraulikzylinders 10 dreht. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Nebenwirkung der Strömung auf den Drehschieber bei einer Regelstellung des letzteren zu korrigieren.
Eine derartige Stabilisierungsvorrichtung gewährleistet die Stabilität eines Fahrzeuges mit zwei in einer Spur hintereinander oiler gleichachsig nebeneinander angeordneten lenk- und/oder antreibbaren Laufrädern während der Fahrt auf geneigtem Boden (vgl. hierzu Fig. 10a) selbst bei Geschwindigkeiten, die so hoch sind, daß eine fühlbare quergerichtete Zentrifugalkraft entsteht. Die Resultierende der Belastungskraft F des Fahrzeuges; und der sich aus der Fahrt ergebenden Zentrifugalkräfte muß in das Innere des Vieleckes a, c, b, d verlagert werden und kann nur durch die Resultierende aus den Reaktionskräften der Stützräder 8 und der Laufräder 1 und 2 auf dem Boden und aus einem auf die Elemente des Fahrgestells des Fahrzeuges wirkenden Kräftepaar C ausgeglichen werden, wobei die Reaktionskräfte fc und fd dei Stützräder 8 ein Rutschen der elastischen Reifen verhindernde Reibungskomponenten te und td derselben enthalten.
Um die Sicherheit der Fortbewegungsmöglichkei ten durch eine zweckmäßige Verteilung der Lasten auf die Stätzräder 8 und auf die Lauf räder 1 und 2 zu erhöhen, sind auch einfache, in die Stabilisierungsvorrichtung leicht einzubauende Einrichtungen vorgesehen, die die Resultierende aus den während dei Fortbewegung des Fahrzeuges auf dieses wirkenden Kräfte ständig auf die schmale Gleichgewichtsbasis α b des Fahrzeuges richten.
Bei einer weiteren Ausführungsform (Fig. 12) sind an die Kammern (17a und 18a) des Stufenzylinders 12 Drosselschieber 2Od und 20g angeschlossen, die
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dem größten Aufrichtwinkei des Fahrzeuges genau angepaßte Verlängerungen und Verkürzungen der entsprechenden Radstützen 6 ermöglichen, und zwar unter Berücksichtigung der Querneigung, die die elastischen Reifen (Fig. 13, 14) aufnehmen können, ohne zu rutschen. Ferner ist die Verbindungsleitung, beispielsweise zwischen dem Hydraulikzylinder 1Od und der Kammer 18a des Stufenzylinders 12 mit einer mit einem Anschluß 42 einer Neigungssteuerung 43 verbundenen Abzweigung 41 versehen. Die Neigungssteuerung 43 weist zwei weitere Anschlüsse 44 a und 44b auf, die an eine Flüssigkeitsdruckleitung und an eine drucklose Auslaßleitung angeschlossen sind. Auf die letztgenannten Leitungen wird weiter unten eingegangen.
Diese Neigungssteuerung 43 umfaßt einen Mehrwegschieber mit Mittelnut 45? der von Hand durch einen Handhebel 46 oder automatisch durch die Wirkung der auf die Stirnfläche der beiden durch die Mittelnut 45 getrennten Kolben 47a und 47 fc wirkenden Druckunterschiede gesteuert werden kann und auf diese Weise entweder das Schließen der Anschlüsse 44a und 44b (Fig. 12) oder die Verbindung des Anschlusses 42 mit dem Anschluß 44a (F i g. 14) oder dem Anschluß 44b (Fig. 13) bewirkt.
Da die nicht mit Bezugszeichen versehenen Endausgänge der Neigungssteuerung 43 mit den Hydraulikzylindern 10 verbunden sind und der Schieber bei einer Änderung der Bodenneigung (Fig. 13) den entgegenigerichteten Wirkungen zweier Rückholfedern ausgesetzt ist, wird das Stützrad 8d stärker beiastet als düis Stützrad 8g, und die Neigungssteuerung 43 bewirkt eine Verbindung der Abzweigung 41 mit dem Anscliluß 44b, wodurch nachfolgende Arbeitsergebnisse erzielt werden:
- mindestens teilweises Entleeren des Hydraulikjtylinders 1Od zur Verkürzung der auf der Stelle der höchsten Erhebung befindlichen Radstütze (Sd,
- Schließen des Drosselschiebers 2Od durch Druckabfall in dieser Radstütze zum
- Speisen der Kammer 16a mit dem daraus folgenden
- teilweisen Entleeren der Kammer 18a durch die Neigungssteuerung 43 und den Anschluß 44b,
- Ausfließen der Flüssigkeit aus der Kammer 17a in den Hydraulikzylinder 10g zur Verlängerung der Radstütze 6g.
Dadurch ist das Fahrzeug ohne Abhebung seiner Laufi ader 1 und 2 wieder in eine im wesentlichen vertikale: Stellung gebracht, und zwar durch gegenläufige Verschiebung der Stützräder 8 gegenüber dem Fahrgestell, wobei die besagten Verschiebungen der Neigung des Bodenprofüs entsprechen.
Das gleiche Ergebnis wird durch einen etwas anderen Vorgang erzielt, wenn das Stützrad 8g sich auf dem Punkt der höchsten Erhebung (Fig. 14) in dieser Stelliing. befindet Infolge derVerringerung der auf den Hydraulikzylinder 10g auf Grund der Erhöhung der auf den Hydraulikzylinder 1Od wirkenden Last stellt ,der Schieber eine Verbindung zwischen dem Anschluß 44a des unter Druck befindlichen Hydraulikkreises und der Abzweigung 41 zur Speisung des Hydraulikzylinders 1Od und der Kammer 18a her, was das öffnen des Drosselschiebers 2Od zur Folge
hat. Die zugeführte Flüssigkeitsmenge muß jedoch ausreichend groß sein, um eine derartige Tendenz zur Anhebung des Fahrzeuges zu erzeugen, daß der Druck im Hydraulikzylinder 10g, obwohl er geringer ist als der Druck des Hydraulikzylinders 1Od, ausreichend hoch ist, um folgendes zu bewirken:
- Die öffnung des Drosselschiebers 20g und dadurch die Überführung der Flüssigkeit des Hydraulikzylinders 10g in die Kammer 17a,
- den Rückhub der Kolbenabschnitte 14a und 15a iS und
- den Ausfluß der Flüssigkeit aus der Hydraulikpumpe 19 und der Kammer 16a durch die drucklose Leitung in den Vorratsbehältern 19«.
Die Speisung des Anschlusses 44a kann durch eine der Hydraulikpumpe 19 der Ausführungsfonn von Fig. 4 entsprechende Pumpe erfolgen. Um jedoch die Verwendung einer zweiten Pumpe zu vermeiden, versieht man die Hydraulikpumpe 19 mit einer bekannten Einrichtung zur Teilung der Förderleistung dieser »5 Pumpe in zwei Ströme, von denen einer an den Stützdruckzylinder bzw. die Kammer 16a angeschlossen wird und eine gleichbleibende Durchflußmenge aufweist, während der andere Kreis mit dem Anschluß 44a der Neigungssteuerung 43 verbunden wird. Schließlich enthält die Ausführungsfonn eines Drosselschiebers (Fig. 15) vorteilhafterweise zwei zusätzliche Nuten 48a und 486, die
- den Ausfluß der Flüssigkeit des Hydraulikzylinders 1Od durch die Anschlüsse 42 und 44b
und
- den Rückfluß der durch die Hydraulikpumpe geförderten Flüssigkeit in den Vorratsbehälter durch einen eine Verbindung zwischen der Mittelnut 45 und der Nut 48 b herstellenden Axial- kanal ermöglichen.
Die verschiedenen Ausführungsformen einer Stabilisierungsvorrichtung können Anwendung finden und angepaßt sein auf Fahrzeuge, bei welchen die lenk- und/oder antreibbaren Laufräder in einer Spur hintereinander oder aber gleichachsig nebeneinander angeordnet sind.
Im letzteren Falle (Fig. 11) werden die Stützräder 8 ν und Sr vorteilhafterweise beiderseits der in Querrichtung verlaufenden Abstützlinie al und b\ der
Laufräder an Auslegergruppen montiert, die dem Verwendungszweck des Fahrzeuges angepaßt sind. Auf diese Weise kann man die Stabilität eines Arbeitsgerätes, z. B. einer Dampfwalze sichern, die der Bodenverdichtung, beispielsweise bei Vorliegen von
Schutt, dient. Das Fahrgestell einer derartigen Walze ist stark überlastet, wenn diese sich entlang einer Linie der größten Neigung el, dl beispielsweise auf einem angeschütteten Damm, bewegt. Das Fahrgestell muß nach vorn oder nach hinten geneigt sein, damit die 60 Überlastungskräfte 5 auf die in Querrichtung verlaufende Abstützlinie der Laafräder gerichtet werden.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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Claims (12)

Patentansprüche:
1. Stabilisierungsvorrichtung für ein Fahrzeug mit zwei lenk- und/oder antreibbaren Laufrädern, die in einer Spur hintereinander oder gleichachsig nebeneinander angeordnet sind und den Hauptteil des Fahrzeuggewichtes in einem labilen Gleichgewicht tragen, mit zwei beiderseits der durch diese Laufräder gebildeten Abstützlinie angeordneten Stürzrädern, die durch einen hydraulischen Stützdruckzylinder relativ zu den Laufrädern in der Höhe verschiebbar sind, mit einer Hydraulikpumpe und einem drucklosen Vorratsbehälter zur Dfiickiniiteiversorgung des Stützdruckzylinders, mit einer Meßeinrichtung, die auf Belastungsänderungen der Stützräder anspricht, und mit einer Regeleinrichtung, die den Hydraulikdruck im Stützdruckzylinder nach den von der Meßeinrichtung gelieferten Werten derart steuert, daß ein Umkippen des Fahrzeuges verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützdruckzylinder (16) ständig mit der Druckseite der Hydraulikpumpe (19) verbunden ist und in einer Rücklaufleitung zum Vorratsbehälter (19«) hintereinander zwei die Regeleinrichtung bildende Drosselschieber (2Od und 20g) angeordnet sind, die jeweils einem Stützrad (8d bzw. 8g) zugeordnet sind und deren Drosselquerschnitt jeweils mit abnehmender Belastung des zugeordneten Stützrades (8doder 8 g) verringert und mit zunehmender Belastung vergrößert wird, so daß die Belastung des jeweils schwächer belasteten Stützrades (8d oder 8g) auf einen vorgegebenen Wert eingeregelt wird.
2. Stabilisierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßeinrichtung dienende Steuerkolben (22) einstückig mit dem jeweiligen Drosselorgan der Drosselschieber (2Od und 20g) ausgebildet und auf ihrer Rückseite über die Drosselorgane von einer Steuerfeder (23) belastet sind.
3. Stabilisierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rücklaufleitung (19r) zum Vorratsbehälter (19«) hinter den Drosselschiebern (2Od und 20g) ein bei einem bestimmten Grenzdruck öffnendes Druckhalteventil (19c) eingefügt und die als Meßeinrichtung dienenden Steuerkolben (22) auf ihrer Rückseite über Zweigleitungen (19d) von dem in der Rücklaufleitung (19r) herrschenden Grenzdruck beaufschlagbar sind.
4. Stabilisierungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn-2:eichnet, daß die Längenveränderung beider Radstützen (6d und 6g) durch getrennte Hydraulikzylinder (1Od bzw. 10g) erfolgt.
5. Stabilisierungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stützradzylinder (17 und 18), 6υ die je einem Stützrad (8d bzw. 8g) zugeordnet sind, mit den Hydraulikzylindern (1Od und 10g) je ein hydraulisches Gestänge bilden, von dem auch die beiden Steuerkolben (22) der Meßeinrichtung beaufschlagbar sind, wobei die Kolben (ISd bzw. 15g) der beiden Stützradzylinder (17 und 18) der Hubwirkung eines übergeordneten Stützdruckzylinders (16) unterliegen.
6. Stabilisierungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (14,15d und 15g) des Stützdruckzylinders (16) und der Stützradzylinder (17 und 18) in Belastungsrichtung eine Bewegungseinheit bilden.
7. Stabilisierungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentlichen Zylinder des Stützdruckzylinders (16) und der Stützradzylinder (17 und 18) miteinander fest verbunden sind.
8. Stabilisierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Kreislauf mit einer manuell betätigbaren Drucksteuervorrichtung (25 oder 25a) zur Einstellung eines Mindestdruckes im übergeordneten Stützdruckzylinder (16) ausgerüstet ist.
9. Stabilisierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihr hydraulischer Kreislauf zusätzlich mit einer einen Mehrwegschieber umfassenden Neigungssteuerung (43) ausgerüstet ist, durch welche sowohl dem der rechten Seite als auch dem aer linken Seite des Fahrzeuges zugeordneten Hydraulikzylinder (1Od bzw. 10g) getrennt Druckflüssigkeit zugeführt oder aus ihm abgeführt werden kann.
10. Stabilisierungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrwegschieber der Neigungssteuerung (43) über mindestens einen Anschluß (42) mit dem der rechten Seite des Fahrzeuges zugeordneten Hydraulikzylinder (lOd) und/oder über einen Anschluß mit dem der linken Seite des Fahrzeuges zugeordneten Hydraulikzylinder (10g) sowie über einen Anschluß (44b) mit der Rücklaufleitung zum Vorratsbehälter (19n) und über einen Anschluß (44a) mit der Hydraulikpumpe (19) verbunden ist und der Mehrwegschieber in Abhängigkeit von der Bodenneigung derart betätigbar ist, daß bei nach links abschüssigem Boden der Anschluß (42) des rechten Hydraulikzylinders (lOd) mit dem Anschluß (44fc) der Rücklaufleitung und/oder der Anschluß des linken Hydraulikzylinders (10g) mit dem Anschluß (44a) der Hydraulikpumpe (19) verbunden wird, daß bei nach rechts abschüssigem Boden der Anschluß
(42) des rechten Hydraulikzylinders (lOd) mit dem Anschluß (44a) der Hydraulikpumpe (19) und/oder der Anschluß des linken Hydraulikzylinders (10g) mit dem Anschluß (44b) der Rücklaufleitung verbunden wird und daß bei waagerechtem Boden alle Anschlüsse (42,44a und 44b) voneinander getrennt werden.
11. Stabilisierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrwegschieber der Neigungssteuerung
(43) mittels Handhebel (46) einstellbar ist.
12. Stabilisierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungssteuerung (43) an die Rücklaufleitung zum Vorratsbehälter (19n) des primären Flüssigkeitskreislaufes angeschlossen ist.
DE19691921804 1968-04-30 1969-04-29 Stabilisierungsvorrichtung für ein Fahrzeug mit zwei lenk- und/oder antreibbaren Laufrädern Expired DE1921804C3 (de)

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