DE1921092U - Magneto-motor. - Google Patents

Magneto-motor.

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DE1921092U
DE1921092U DEN17583U DEN0017583U DE1921092U DE 1921092 U DE1921092 U DE 1921092U DE N17583 U DEN17583 U DE N17583U DE N0017583 U DEN0017583 U DE N0017583U DE 1921092 U DE1921092 U DE 1921092U
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Germany
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magnets
ring
fixed
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magneto
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DEN17583U
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Johann Natali
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K53/00Alleged dynamo-electric perpetua mobilia

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  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

Magneto- Motor
Zur Erzielung von Drehbewegungen ist ein aus Dauermagneten bestehendes Triebwerk bekannt, bei dem eine Anzahl permanenter Magnete ringförmig angeordnet sind, über deren Pole sich eine ungleiche Anzahl von permanenten Magneten bewegt, die an einem drehbaren Speichenrad ebenfalls ringförmig befestigt sind, und zwar so, daß deren Pole den Polen der feststehenden Magneten zugeordnet sind. Die beweglichen Magneten sind gelenkig angeordnet und werden mittels in einer feststehenden Kurvennut gleitenden Führungsrollen in der Weise gesteuert, daß sie in der Totpunktlage jeweils ihren einen Pol um den in der Laufrichtung davorliegenden ungleichnamigen Pol des feststehenden Magneten herumbewegen, was zur Folge hat, daß die beweglichen Magneten infolge der Schrägstellung ihrer Pole den feststehenden Magneten, an denen sie vorbeigelaufen sind, gleichnamige Pole zukehren, so daß die beweglichen Magneten von den feststehenden Magneten abgestoßen werden. Dieses bekannte Triebwerk vermag eine Anzahl aufeinanderfolgender Umdrehungen auszuführen, nachdem es durch eins geringe Anstoßkraft in Gang gesetzt worden ist. Die Anzahl
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der Umdrehungen, die dieses Triebwerk ausführt, ist jedoch gering. Die geringe Umdrehungszahl ist "bedingt durch die aufwendige Umsteuereinrichtung für die Magneten. Die hierbei auftretenden hohen Reibungskräfte lassen einen Betrieb des bekannten Triebwerkes über einen längeren Zeitraum nicht zu. Auch kann eine durch die Umsteuereinrichtung bedingte Mindestgröße des Triebwerkes bei dessen Bau nicht unterschritten werden, insbesondere dann nicht, wenn kleinere Triebwerke erstellt werden sollen. : -
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Magneto-Motor zu schaffen, der die erwähnten Nachteile vermeidet, eine einfache Bauart aufweist und als Antriebsmotor über einen längeren Zeitraum hinaus verwandt werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine aus mehreren feststehenden, ringförmig angeordneten Dauermagneten und aus diesen zugeordneten beweglichen Dauermagneten bestehender Magneto-Motor gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß eine feststehende Achse mittig eine feststehende, kreisförmige Trägerscheibe mit an ihren Scheibenflächen im gleichen Abstand voneinander und übereinander in form von mehreren Ringen mit zur Achse abnehmenden Radien befestigten stabförmigen Magneten von U-förmigem Profil und an ihren freien Enden angetriebene innere Drehringe und auf diesen geführte äußere Drehringe trägt, die mit einer die Umlauf geschwindigkeit der inneren Drehringe steuernden Einrichtung und mit einer Antriebswelle in Terbindung stehen. Jeder äußere Drehring weist kreissektorenförmig ausgebildete Halterungen mit einer der Anzahl der feststehenden Magneten entsprechenden Anzahl von stab- und U-förinigen Magneten auf, die ringförmig und zwischen den feststehenden Magneten angeordnet sowie mittels Abstandsplatten bzw. mittels hohlzylinderförmig ausgebildeten Trägerkörpern
zylinderförmig zusammengehalten sind, wobei die Südpole der beweglichen Magneten den Nordpolen der feststehenden Magneten zugeordnet sind. Von den inneren auf der Achse gelagerten Drehringen trägt jeder Drehring jeweils zwischen den Halterungen des äußeren Drehringes liegende Halterungen, an denen zwischen den feststehenden und den beweglichen ringförmig angeordneten Magenten geführte, zylinderförmige, die Stärke der magnetischen Kraftfelder steuernde Abschirmungen mit einer der Anzahl der feststehenden Magneten eines Ringes entsprechenden Anzahl von parallel zur Achse verlaufenden Durchbrechungen und mit einer der Anzahl der Durchbrechungen entsprechenden Anzahl von Abschirmflächen befestigt sind.
Die feststehende Trägerscheibe und.die äußeren Drehringe sind mit je vier Reihen ringförmig angeordneten Magneten versehen, von denen jeder Ring zwölf Magnete aufweist. Die inneren, angetriebenen Drehringe tragen sieben zylinderförmige Abschirmungen, von denen jede Abschirmung mit zwölf Durchbrechungen und mit zwölf der Breite der Durchbrechungen entsprechenden Abschirmflächen ausgebildet ist.
Die beweglichen Magneten der äußeren Drehringe und die äußeren Abschirmungen weisen eine der Länge der feststehenden Magneten entsprechende Länge auf. Die beiden äußeren Drehringe sind mittels der durchgehend ausgebildeten Magneten des äußeren Ringes und die beiden inneren Drehringe über die äußere Abschirmung miteinander verbunden. Die feststehenden und die beweglichen Magneten sind auf der ü-rägerscheibe und auf den äußeren Drehringen so angeordnet, daß die Öffnungen der U-Profile der feststehenden und der beweglichen
Magneten jeweils einander zugekehrt sind.
Die Einrichtung zur Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit der inneren Drehringe mit den Abschirmungen besteht aus einer Steuerwalze mit nach innen kreisbogenförmig eingezogenen Mantelfläche, die über ein Zahnradgetriebe mit dem die beweglichen Magneten tragenden äußeren Drehring in Verbindung steht und die auf ihrer Mantelfläche Führungsrillen für einen ein Tellerkegelrad eines Zahnradwinkelgetriebes tragenden Führungsarm aufweist, während das Ritzel des Zahnradwinkelgetriebes über ein zweites Zahnradgetriebe mit dem die Abschirmungen tragenden inneren Drehring verbunden ist. Die Führungsrillen sind auf der Mantelfläche der Steuerwalze umlaufend und in der Weise angeordnet, daß die mit veränderlicher Geschwindigkeit umlaufenden Abschirmungen im Bereich sich gegenüberstehender Süd- und Nordpole die größte Umlaufgeschwindigkeit aufweisen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die die Uord- und Südpole tragenden Schenkel der feststehenden und der beweglichen U-fÖrmigen Magneten zur Vergrößerung der magnetischen Kraftfelder ein etwa wellenförmiges Profil auf 5 die Abschirmungen weisen ein dem Profil der Magnetenschenkel entsprechendes Profil auf.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Magnetomotor teils in Ansicht, teils in einem senkrechten Schnitt,
Fig. 2 die feststehende Trägerscheibe mit an dieser befestigten Magneten, teils in Ansicht, teils, im Schnitt,
Fig. 3 einen U-förmig ausgebildeten Magneten,
Pig. 4 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 1,
Pig. 5 einen senkrechten.Schnitt gemäß Linie V-V in Pig. I,
Pig. 6 mehrere Abschirmungen teils im Schnitt, teils in einer Ansicht von oben,
Pig. 7 mehrere tF-förmige Magneten mit profilierten die Pole tragenden Schenkeln und mit zwischei den Magneten angeordneten Abschirmungen in einer schaubildlichen Ansicht,
Pig. 8 die Steuerwalze mit einem Pührungsarm zur Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit der Abschirmungen in einer Ansicht von oben und
Fig. 9 -12 den Bewegungsablauf zweier Magneten
und einer Abschirmung in verschiedenen aufeinanderfolgenden Stellungen schematisch.
Mach einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Pig. I besteht der Magneto-Motor gemäß der Erfindung aus einer feststehenden Achse 10, die mittig eine kreisförmige, feststehende Trägerscheibe 11 trägt. Auf den beiden Scheibenflächen 12, 13 der Trägerscheibe 11 sind stabförmige Magneten 14- in Form von vier Ringen 15, 16, 17, 18 mit zur Achse 10 abnehmenden Radien befestigt (Fig. 2), Die einzelnen Magnetringe sind im Abstand voneinander angeordnet. Jeweils zwölf Magneten 14 sind zu einem Ring zusammengefaßt. Die Magneten 14 eines jeden Ringes sind im Abstand voneinander angeordnet und mittels gleich großer
Abstandsplg-tten 19 unter Ausbildung hohl zylindrischer Körper miteinander verbunden. Die Länge der Abstandsplatten 19 entspricht der länge der stabförmigen Magneten 14, so daß die Magneten 14 zusammen mit den Abstandsplatten 19 den Mantel der hohlzylindrisehen Körper bilden. Die in gleicher Richtung auf der Trägerscheibe befestigten Magneten 14 eines jeden „Ringes 15, 16, 17, sind reihenweise übereinander angeordnet.
Die Magneten 14 sind als Dauermagneten ausgebildet und weisen ein etwa U-förmiges Profil auf, dessen die Nord- und Südpole tragenden Schenkel mit 20, 21 bezeichnet sind (Fig. 3)·
Die Achse 10 trägt an ihren beiden freien Enden innere Drehringe 30, 31 und auf diesen drehbar gelagerte äußere Drehringe 32, 33· Zur Verringerung der Reibung sind die inneren Drehringe 30, 31 unter Zwischenschaltung von Kugellagern 34, 35auf der Achse 10 und die äußeren Drehringe 32, 33 ebenfalls über Kugellager 36, auf den inneren Drehringen 30, 31 geführt. Der äußere Drehring 33 ist zusätzlich in einem in der Zeichnung nicht dargestellten, jedoch bei 38 angedeuteten, Maschinengestell gelagert. Zwischen dem äußeren Drehring 33 und dem Maschinengestell 38 kann ebenfalls ein Kugellager 39 vorgesehen sein.
Die äußeren Drehringe 32, 33 tragen an ihren der feststehenden Trägerscheibe 11 zugekehrten Ringflächen je drei kreissektorenförmig ausgebildete Halterungen. Die Halterungen des äußeren Drehringes 32 sind mit 40, 41, 42 (fig. 4) und die Halterungen des äußeren Drehringes 33 mit 43, 44, 45 (Fig. 5) bezeichnet.
An die Halterungen 40, 41, 42 des äußeren Drehringes
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an die Halterungen $3, 44» 45 des äußeren Drehringes 33 sind je vier konzentrisch angeordnete und ineinandergesetzte hohlzylinderförmige Trägerkörper 46, 47, 48, 49 (Mg. 4) bzw. 50, 51, 52, 53 (Fig. 5) mit in Richtung zur Achse 10 abnehmenden Durchmessern und mit auf ihren Mantelflächen angeordneten stabförmige^ parallel zur Achse 10 verlaufenden Magneten 54 bzw. 55 angeschlossen, die wie die feststehenden Magneten 14 ein U-förmiges Profil aufweisen. Die Durchmesser der hohlzylindrischen Trägerkörper 46-53 sind dabei so bemessen, daß jeder einzelne Trägerkörper unter Aufrechterhaltung eines Abstandes zwischen je zwei Ringen bzw. hohlzylindrischen Körpern 15, 16 bzw. 16, 17 bzw. 17, 18 mit feststehenden Magneten 14 geführt ist. Die dann den äußeren Magnetring bildenden Trägerkörper 46 und 50 der äußeren Drehringe 32 und 33 sind durchgehend ausgebildet, sie verbinden die Drehringe 32 und 33 miteinander (Fig. l).
Die Anordnung der Magneten 54 auf den Mantelflächen der Trägerkörper 46-49 bzw* der Magneten 55 auf den Mantelflächen der Trägerkörper 50-53 ist dabei so getroffen, daß die Mantelflächen zwischen den Polen der Magneten 54 bzw. 55 liegen und nicht durch den die Pole tragenden Schenkel der U-förmigen Magneten verbindenden Steg hindurchgeführt siiid: die Magneten 54 bzw. 55 sind so mittels einzelner gewölbter Mantelflächenabschnitte miteinander.verbunden. Die Länge der Trägerkörper 46-53 entspricht dem Abstand zwischen den äußeren Drehringen 32, 33 bzw. den Halterungen 40-45 der äußeren Drehringe und der feststehenden Trägerscheibe 11. Die- Ränder der freien Enden der Trägerkörper 46-53 können in in der Trägerscheibe 11 vorgesehenen ringförmigen lührungsnuten geführt sein. Die Magneten 54 und 55 der Trägerkörper 46-?-53 sind dann
zur Ausbildung von in die Nuten in der feststehenden Irägerscheibe eingreifenden Pührungsrändern kurzer bemessen ausgebildet. Die Magneten 54 und 55, die ebenfalls als Dauermagneten ausgebildet sind, sind auf den Trägerkörpern 46 - 53 so angeordnet, daß sich die Öffnungen der !!-Profile: der Magneten 54 und 55 den Öffnungen der U-Profile der feststehenden Magneten 14 gegenüberstehen. ... ■ . . . "-
Der Abstand der einzelnen Magneten 14 und der Magneten 54, 55 auf jedem Trägerkörper.voneinander entspricht der Breite der Schenkel des U-Profils der Magneten.
An der äußeren Ringfläche des Drehringes 33 ist im Abstand von diesem eine kreisförmige Halteplatte 58 befestigt, an die eine Antriebswelle 59 angeschlossen ist, die mit der anzutrel benden Einrichtung in Verbindung steht. An Stelle einer Antriebswelle 59 können die beiden äußeren D rehringe 32, 33 auch mittels eines die Trägerkörper 46 - 53 mit den Magneten 54) 55 umschließenden hohlzylinderförmigen Mantels umgeben sein, der beispielsweise mit einem Zahnkranz versehen ist, in den ein auf der die Einrichtung antreibenden Welle befestigtes Ritzel eingreift.
Der äußere Drehring 32 tragt auf seinem äußeren Umfang einen Zahnkranz 60 mit 960 Zähnen, der mit einem auf einer Achse 61 einer Steuerwalze 62 befestigten Zahnrad 63 mit 8 Zähnen in Eingriff steht. Die Steuerwalze 62 weist eine nach innen kreisbogenförmig eingezogene Mantelfläche auf, die mit senkrecht zur Achse 61 in Form von 10 vollen Wicklungen umlaufenden Führungsrillen 64 für einen Führungsarm 65 versehen ist, dessen in die Rillen 64 eingreifende Armenden je eine Rolle od. dgl. 66 aufweisen« Der
Führungsarm 65 ist im Mittelpunkt des Kreises angeordnet, der dem die Wölbung der Mantelfläche der Steuerwalze 62 bildenden Kreisabschnitt zugrundeliegt. Die Enden der Pührungsrillen 64 sind sich gegenüberliegend angeordnet, so daß, wenn das eine Ende des Führungsarmes 65 nach zehn Umdrehungen der Steuerwalze 62 die Pührungsrillen durchlaufen hat, das andere Armende des Führungsarmes 65 in die Pührungsrillen eingreift. Der Abstand der Pührungsrillen voneinander nimmt nach außen hin zu.
Der Pührungsarm 65 ist auf einem Tellerkegelrad 67 eines Zahnradwinkelgetriebes 68 befestigt, dessen Ritzel 69 mit einem Zahnrad 70 mit 8 Zähnen verbunden ist, das mit den Zähnen eines auf dem inneren Drehring 30 angebrachten Zahnkranzes 71 in Eingriff steht (Pig. 1 und 8). Der Zahnkranz 71 weist 48 Zähne auf.
Die inneren Drehringe 30, 31 tragen an ihren der Trägerscheibe 11 zugekehrten Ringflächen je drei Halterungen 100, 101, 102 (Pig. 4) und 103, 104, 105 (Pig. 5). Die Halterungen 100 - 105 sind kreissektorenförmig ausgebildet und auf dem Umfang der liingflachen der inneren Drehringe 30, 31 so angeordnet, daß jeweils eine Halterung der drei Halterungen 100 - 102 zwischen zwei Halterungen der Halterungen 40, 41, 42 des äußeren Drehringes 32 bzw. jeweils eine Halterung der drei Halterungen 103 - 105 zwischen zwei Halterungen der Halterungen 43, 44, 45 des ätferen Drehringes 33 zu liegen kommt. Die Halterungen 40 - 45 der äußeren Drehringe 32, 33 sind in Richtung zur Achse 10 bis in";den Bereich der inneren Drehringe 30, 31 verlängert ausgebildet, so daß die verlängerten Abschnitte gleichzeitig zur zu-
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sätzlichen Führung der inneren Drehringe 30, 31 dienen.
An den Halterungen 100 - 102 des inneren Drehringes und an den Halterungen 103 - 105 des inneren Drehringes31 sind je sieben als Hohlzylinder ausgebildete Abschirmungen mit abnehmenden Radien befestigt, so daß jede Abschirmung zwischen zwei Magnetringen bzw. Magneten tragenden hohlzylinderförmigen Trägerkörpern angeordnet ist. Die Abschirmungen sind mit 106, 107, 108, 109, HO, 111, 112,und mit 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119 bezeichnet (Fig. 4, 5 und 6). Die Länge der Abschirmungen 106 - 112 und der Abschirmungen 113 - 119 entspricht der Länge der feststehenden Magneten 14 bzw. der beweglichen Magneten 54, 55. Zur Verbindung der beiden inneren D rehringe 30, 31 sind die äußeren Abschirmungen 106, 113 durchgehend ausgebildet. Die Abschirmungen 106 - 119 können zur Erzielung einer sicheren Führung mit ihren der feststehenden Trägerscheibe 11 zugekehrten Rändern in in der Trägerscheibe 11 vorgesehenen ringförmigen luten geführt sein.
Die Abschirmungen 106 - 119 sind mit parallel zur Achse 10 verlaufenden Durchbrechungen 120 versehen. Jede Abschirmung weist zwölf im gleichen Abstand voneinander angeordnete Durchbrechungen 120 auf j die Breite der Durchbrechungen 120 entspricht der Breite der Abschirmflächen 121 zwischen je zwei Durchbrechungen, so daß die Größe der Durchbrechungen 120 und der Abschirmflächen 121 in Richtung zur Achse 10 abnimmt (Fig. 5 und 6).
Die Abschirmungen 106 - 119 bestehen aus Werkstoffen, die magnetische Kraftlinien nicht hindurehlassen, d.h. die keine magnetischen Eigenschaften besitzen. So können vorzugsweise im dampfförmigen Zustand ver-
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mischte Metallverbindungen verwendet werden.
Zur Erhöhung der magnetischen Kraftfelder sind die die Nord- und Südpole tragenden Schenkel der feststehenden Magneten 14 und der beweglichen Magneten 54, 55 mit in Umlaufrichtung der Magneten verlaufenden Profilen, vorzugsweise wellenförmigen Profilen, versehen. Die Mantelflächen der hohlzylinderförmigen Abschirmungen weisen dann ein dem Profil der Magnetschenkel entsprechendes Profil auf (Fig. 7). Wellenberg und Wellental der wellenförmigen Profilierungen entsprechen vorzugsweise der Form mehrerer aneinandergesetzter Halbkreise.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Magneto-Motor arbeitet in folgender Weise:
Die Bewegung des Magneto-Motors wird erzielt durch die von den Magneten 14, 54, 55 ausgeübte anziehende Kraft. Da die Nordpole der beweglichen Magneten 54, 55 den Südpolen der feststehenden Magneten 14 und deren Nordpole wiederum den Südpolen der bewegliehen Magneten 54, 55 zugeordnet sind, kommen ständig die die Magneten anziehenden Kräfte zur Wirkung. Während des Umlaufes der Trägerkörper 46-53 nähern sich die Nord— und Südpole der beweglichen Magneten 54, 55 den Polen der über und unter den Magneten 54, 55 angeordneten feststehenden Magneten 14. Die Anziehungskräfte zwischen den Nord- und Südpolen der Magneten nehmen in Eichtung der feststehenden.„Magneten 14 so lange zu, bis ihr höchster Wert erreicht ist: die beweglichen Magneten 54, 55 stehen dam über den feststehenden Magneten (fig. 12). Durch die Ausbildung der Schenkel der U-förmigen Magneten 14, 54* 55 mit Profilierungen werden die magnetischen Kraftfelder wesentlich erhöht, was zur Folge hat, daß auch die anziehenden Kräfte vergrößert werden.
Die Drehbewegung der Trägerkörper 46-53 wird von dem äußeren Drehring 33 auf die Antriebswelle 59» die mit einer anzutreibenden Einrichtung in "Verbindung steht, einerseits und über den äußeren Drehring 32 auf die Steuerwalze 62 andererseits übertragen. Dadurch, daß der Zahnkranz 60 des äußeren Drehringes 32 960 Zähne aufweist und das Eingriffszahnrad 63 auf der die Steuerwalze 62 tragende Achse 61 mit 8 Zähnen versehen ist, ist ein Übersetzungsverhältnis gegeben, das zehn Umdrehungen der Steuerwalze 62 ermöglicht. Während dieser zehn Umdrehungen wird das eine Ende des Führung sarmes 65 in den Führungsrillen 64 geführt und wandert somit vom Anfang der FührungsriIlen zu deren Ende. Während dieser Zeit ist der Führungsarm 65 um 180 verschwenkt worden. Durch die Anordnung, der Schwenkachse des Führungsarmes 65 im Mittelpunkt des Kreises, dem der die gewölbte Mantelfläche bildende Kreisabschnitt zugrundeliegt, greift nach.einem Verschwenken des Führungsarmes 65 um 180° das freie Ende des Führungsarmes 65 in die Führungsrille ein, während das.in den Führungsrillen geführte Führungsarmende aus den Führungsrillen auswandert. Das in die Führungsrillen 64 nunmehr eingreifende Führungsarmende durchläuft die Führungsrillen: der Führungsarm 65 führt eine ständige Dreliewegung aus, die über das Zahnradwinkelgetriebe 68 und über die Zahnräder 70, 71 auf die die Abschirmungen 106-119 tragenden inneren Drehringe 30, 31 übertragen wird. Die Abschirmungen 106-119 laufen in gleicher Kichtmg wie-die beweglichen Magneten 54, 55 um. Durch, die Ausbildung der Steuerwalze 62 mit einem verlängerten FührungsabschhittoZ' ist gewährleistet, -.. daß nach dem Verschwenken des einen Endes des Führungsarmes 65 um 180 das andere Führungsarmende in die Führungsrillen sicher eingreifen kann (Fig. 8).
Die AbsGürmungen 106-119 sind zu den feststehenden
Magneten 14 und den beweglichen Magneten 54, 55 so angeordnet, daß die Durchbrechungen 120 der Abschirmungen 106-119 zwischen zwei. Magneten 54 bzw. 55 und 14 zu liegen kommen, wenn diese Magneten am weitesten voneinander entfernt sind (fig. 9). lähert sich nun der bewegliche Magnet 54 aufgrund der zwischen den Nord- und Südpolen immer stärker werdenden magnetischen Kräfte dem feststehenden Magnet 14.(Fig. 10), so nimmt auch die Umlaufgeschwindigkeit der Abschirmung 106 gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit des bewegliehen Magneten mit dem Grad der Annäherung der beiden Magneten 54, 14- zu (Pig. 11), und zwar so, daß die Abschirmung 106 die größte Umlaufgeschwindigkeit erreicht, wenn sich die beiden Magneten 54-> 14 gegenüberstehen (Fi0-. 12). In diesem Augenblick steht nunmehr zwischen den Polen der beiden Magneten 54, 14 die Abscliirmflache 121 der Abschirmung 106, so daß die zwischen den Polen bestehenden magnetischen Anziehungskräfte unterbrochen v/erden. Durch die Rotation, der Abschirmungen 106-119 ist eine genügend, große Fliehkraft gegeben, die ausreicht, um die Abschirmungen 106-119 aus der in Pig. 12 dargestellten Stellung herauszubewegen, so daß während der Weiterbewegung der Magneten 54» 55 auch die Abschirmflächen .121 der Abschirmungen 106-119 weiterbewegt werden, was zur Folge hat, daß sich die Durchbrechungen 120 der Abschirmungen 106-119 zwischen die beiden Magneten 54, 14 schieben. Auf diese Weise kommen die magnetischen Anziehungskräfte zwischen dem beweglichen Magneten 54 und dem nächsten feststehenden Magneten 14 zur Wirkung: der Magnet 54 wird wieder angezogen, so daß die Gesamtvorrichtung solange im Umlauf bleibt, bis die magnetischen Kräfte nicht mehrwirksam werden können, d.h. bis Anziehungskräfte nicht mehr vorliegen.
Die ständig wechselnde Umlaufgeschwindigkeit der Ab-
schirmungen 106-119 wird erreicht mittels der Steuerwalze 62 und mittels des in deren Führungsrillen 64 geführten Führungsarms 65. Aufgrund der profilierten Mantelfläche der Steuerwalze 62 und aufgrund der in unregelmäßigen Abständen voneinander .auf der Mantelfläche der Steuerwalze 62 angeordneten umlaufenden Fuhrungsrillen wird erreicht, daß die Umlaufgeschwindigkeit der Abschirmungen 106-119 bei sich nähernden Magneten 14 und 54 b~:w. 55 zunimmt und nachdem die Magneten I4 und
54 bzw. 55 aneinander vorbeigewandert sind, wieder abnimmt, wobei durch die Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit der Abschirmungen 106-119 erreicht wird, daß die Abschirmflächen die magnetischen Anziehui^kräfte in dem Augenblick unterbrechen, in dem sich jeweils zwei verschiedene Pole gegenüberstehen.
Zur Erhöhung der Fliehkraft der Abschirmungen 106-119 können zusätzliche Schwungmassen vorgesehen sein. Während davon ausgegangen wurde, daß die Anordnung der feststehenden Magneten 14 und der beweglichen Magneten 54 > so getroffen ist, daß sich jeweils ungleichnamige Pole gegenüberstehen, so daß vorwiegend Anziehungskräfte zur Wirkung kommen, kann die Anordnung der Magneten I4, 54»
55 auch so vorgesehen sein, daß anziehende und abstoßende Kräfte oder nur abstoßende Kräfte wirksam werden. Die Magneten I4, 54, 55 sind dann in entsprechender Weise angeordnet.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Magneto-Motores ermöglicht dessen Einsatz als Antriebsmotor. Der Magneto-Motor kann überall dort eingesetzt werden, wo elektrische oder andere Energiequellen nicht zur Verfugung stehen oder z.B. bei Flugkörpern.in diesen nicht mitgeführt werden können. Der-erfindungsgemäße Magneto-Motor ist mit gleich gutem Erfolg auch da anwendbar,
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wo Drehbewegungen, beispielsweise für Steuereinrichtungen, über einen längeren Zeitraum erforderlich sind. Um den Magneto-Motor in Bewegung zu setzen, ist kein Anstoß von Hand erforderlich. Bewegliche und feststehende Magneten können zusammen mit den Abschirmungen so aufeinander abgestiinmmt sein, daß bei Entfernung beispielsweise eins?, die Umdrehung der Steuerwalze 62 blockierenden Sperre die Antriebskraft wirksam wird.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt. Es können Änderungen durchgeführt v/erden, ohne damit den Bereich des Erfindungsgedankens zu verlassen.
Schutzansprüche:

Claims (8)

S c h u ΐ iz an s ρ rüche
1. Magneto-Motor, bestehend aus mehreren feststehenden, ringförmig angeordneten Dauermagneten,, denen bewegliche Dauermagnete zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende Achse (10) mittig eine feststehende, kreisförmige Trägerscheibe, (ll) mit. an ihren Scheibenflächen (12, 13) im gleichen Abstand voneinander und übereinander in Porm. von mehreren Eingen (15, 16, 17 , 18) mit zur Achse (10) abnehmenden Radien befestigten stabförmigen Magneten (14) von Unförmigem Profil, und an ihren freien Enden innere angetriebene Drehringe (30, 31) und auf diesen geführte, mit einer die Umlaufgeschwindigkeit der inneren Drehringe (30, 31) steuernden Einrichtung (62, 65) in Verbindung stehende sowie eine Antriebswelle (59) aufweisende äußere Drehringe (32, 33) trägt, von denen jeder äußere Drehring (32 bzw. 33) kreissektorenförmig ausgebildete Halterungen (40, 41, 42, bzw. 43, 44, 45) mit einer der Anzahl der feststehenden Magneten (14) entsprechenden Anzahl von stab- und U-förmigen Magneten (54 bzw. 55) aufweist, die zwischen den feststehenden Magneten (14) angeordnet und auf hohlzylinderförmigen Trägerkörpern (46, 47, 48, 49 bzw. 50, 51, 52, 53) gehalten sind, wobei die Südpole der beweglichen Magneten den lordpolen der feststehenden Magneten zugeordnet sind, und jeder innere Drehring (30 bzw. 31) jeweils zwischen den Halterungen (40, 41, 42 bzw. 43» 44, 45) des äußeren Drehringes (32 bzw. 33) liegende Halterungen (100, 101, 102, bzw. 103, 104, 105) trägt, an denen zwischen den feststehenden und den beweglichen, ringförmig angeordneten Magneten geführte, hohlzylinderformige,: die Stärke der magnetischen Kraftfelder steuernde Abschirmungen (106-112 bzw. 113-119) mit einer der Anzahl der feststehenden Magneten (14) eines Ringes entsprechenden Anzahl von
parallel zur Achse (10) verlaufenden Durchbrechungen (120) und mit einer der Anzahl der Durchbrechungen (120) entepreehenden Anzahl von-Abschirmflachen (121) ,befestigt sind.
2. Magneto-Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Trägerscheibe (11) und die äußeren Drehringe (32, 33) mit je vier Reihen;ringförmig angeordneter Magneten (54 bzw. 55) versehen sind, von denen ,jeder RiIi13 - swölf Magneten (54 bzw. 55) aufweist und die inneren angetriebenen Drehringe (30, 31) je sieben hohlzylinderförmige Abschirmungen (.106-112 bzw. 113-119) tragen, von denen jede Abschirmung mit zwölf Durchbrechungen (120) und mit zwölf der Breite der Durchbrechungen (120) entsprechenden Abschirmflächen (121) ausgebildet ist. ...
3.'Magneto-Motor nach den Ansprüchen 1.und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der U-Profile der feststehenden Magneten (14) und der beweglichen Magneten (54, 55) einander zugekehrt angeordnet sind und die Irägerkörper (46-53) mit den. Magneten (54, 55) sowie die Abschirmungen (106-119) eine der Länge der feststehenden Magneten entsprechende länge aufweisen.
4. Magneto-Motor nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren.Trägerkörper (46, 50) sowie die äußeren Abschirmungen .'der inneren Drehringe (30, 31) durchgehend, die äußeren und die innerem Drehringe miteinander verbindend, ausgebildet sind.
5. Magneto-Motor nach den Ansprüchen 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, zur Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit der inneren Drehringe (30, 31)
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mit den Abschirmungen (106-119) aus einer Steuerwalze (62) mit nach innen kreisbogenförmig eingezogener Mantelfläche besteht, die über ein „Zahnradgetriebe (60, 63) mit dem die Magneten (54-) tragenden äußeren Drehring (32) in Verbindung steht und,-die auf ihrer Mantelfläche Führungsrillen (64) für einen" ein Tellerkegelrad (67) eines Zahnradwinkelgetrie"bes (68) tragenden Führungsarm (65) aufweist, und das Ritzel (69) des Zahnradwinkelgetriebes (68) über ein Zahnradgetriebe (70, 71) mit dem die Abschirmungen (106-119) tragenden inneren Drehring (30) verbunden ist.
6. Magneto-Motor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der zehn volle. Widmungen aufweisenden Führungsrillen (64) sich gegenüberliegend angeordnet sind und die Achse des Tellerkegelrades (67) bzw. des Führungsarmes (65) im Mittelpunkt des Kreises gelagert ist, der dem die Wölbung der Mantelfläche der Steuerwalze (62) bildenden Kreisbogenabschnitt zuörundeliegt.
7. Magneto-Motor nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz (60) des äußeren Drehringes (32) 960 Zähne, das Eingriffszahnrad (63) und das Zahnrad (70) je 8 Zähne und der Zahnkranz (71) des inneren Drehringes (30) 48 Zähne aufweist.
8. Magneto-Motor nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrillen (64) auf der. Mantelfläche der Steuerwalze (62) umlaufend und so angeordnet sind, daß die mit veränderlicher Geschwindigkeit umlaufenden Abschirmungen (106-119) im Bereich sich gegenüberliegender Süd- und lordpole die größte Umlaufgeschwindigkeit aufweisen.
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Magneto-Motor nach, den Ansprüchen 1 "bis 8, dadurch gekennzeich.net, daß die die lord- und Südpole tragenden Schenkel der feststehenden und der beweglichen U-förmigen Magneten (14 und 54, 55) ein etwa wellenförmiges Profil aufweisen, und. die Abschirmungen (106-119) mit einem dem Profil der Magnetschenkel entsprechenden Profil versehen sind.
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