DE192064C - - Google Patents

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DE192064C
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DE
Germany
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ejector
front part
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cartridge case
cartridge
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DENDAT192064D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/16Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on the breech housing or frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Ink Jet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192064 KLASSE 72 h. GRUPPE
PAUL MAUSER in OBERNDORF a. N.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1906 ab.
Bekanntlich findet bei den modernen Feuerwaffen, insbesondere den Rückstoßladewaffen, durch die relativ große Lade- und Feuergeschwindigkeit eine erhöhte Beanspruchung sämtlicher Teile der Waffe, insbesondere aber derjenigen statt, welche für das Einführen der. Patrone beim Laden und für das Auswerfen der leeren Patrone nach dem Abfeuern in erster Linie in Betracht kommen. Aber nicht nur
ίο diese Teile der Waffe allein, sondern auch die Munition, insbesondere die Patronenhülse, unterliegt einer wesentlich intensiveren Abnutzung; die rapide Einwirkung der Teile der Waffe bringt es mit sich, daß, was das Auswerfen der abgeschossenen Patronenhülse anbelangt, diese und der Auswerfer in gleicher Weise einer hohen Abnutzung unterworfen sind. Zur Beseitigung der sich hieraus ergebenden Unzuträglichkeiten (Bildung kleiner Späne) zielt die Erfindung darauf hin, den bisher gebräuchlichen, einen starren Teil bildenden Auswerfer so auszugestalten, daß er beim Auftreffen der Patronenhülse unter allen Umständen eine gewisse Nachgiebigkeit aufweist, um die bei einer größeren Anzahl von Schüssen sehr störende Spanbildung gänzlich zu verhüten. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Auswerfer an sich insbesondere in seinem vorderen Teil, da wo er mit der Patronenhülse zusammenwirkt, bzw. wo der Patronenboden der letzteren auftrifft, durch . entsprechende Formgebung zu einem in sich federnden Stück ausgebildet ist. Bei der vorliegenden Ausführung ist die Ausbildung in der Weise bewirket, daß der vordere Teil des Aus werf ers nach Art eines elastischen Bügels mit gegeneinander federnden Teilen oder 45
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Schenkeln gestaltet ist. Diese Gestaltung bedingt, daß der Auswerfer sich im allgemeinen mit Bezug auf seine Betätigung als Ganzes, im wesentlichen als starres Organ verhält, bei auftreffenden Stößen jedoch in seinem vorderen Teil so viel nachzugeben vermag, wie dies zur Abschwächung des Stoßes und zu seiner und der Patronenhülse Entlastung bzw. zur Vermeidung der Spanbildung erforderlich ist. .
In der beiliegenden Zeichnung ist der neue Auswerfer dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die betreffenden Teile der Waffe mit dem Auswerfer in Aktion,
Fig. 2, 3 und 4 den Auswerfer allein in der linken und rechten Seitenansicht sowie im Grundriß.
Die zur Veranschaulichung des Ausführungsbeispiels gewählte Waffe besteht, wie zum allgemeinen Verständnis vorausgeschickt wird, im wesentlichen aus dem Griff- oder Rahmenstück g, dem auf demselben gleitenden Schloßgehäuse k, welches in seinem vorderen Teil den Lauf, fragt, und der Kammer k, welche in diesem Gehäuse oder dieser Hülse ihre Schließ- und Öffnungsbewegungen ausführt und an ihrer Unterseite mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen ist, um den Durchtritt des Ausziehers w zu ermöglichen.
Gemäß der Erfindung ist der Auszieher w, welcher übrigens in bekannter Weise unter dem Druck einer Feder stehend, in einer Aussparung, der sog. Magazinleiste, schwingbar gelagert ist, an seinem vorderen Teil zu einem abwärts gebogenen Bügel ausgebildet, dessen beide Sehenkel oder Arme durch einen Schlitz von einander getrennt, gegeneinander zu federn vermögen.
Der vordere Schenkel wi hat an seinem oberen Ende die rückwärts abgeschrägte Spitze w1, gegen welche der Patronenboden beim Rückwärtsfliegen der Kammer auftrifft. Infolge der Gestaltung des vorderen Teiles des Auswerfers als federnder Bügel vermag bei diesem Auftreffen der Schenkel wi mit der Spitze w1 etwas nach rückwärts nachzugeben, wodurch der Aufprall abgeschwächt und jede Beschädigung der
ίο Patronenhülse P bzw. eine hierdurch bedingte Spanbildung völlig ausgeschlossen ist. Die Federung des Bügels ist hierbei so bemessen, daß auch bei dem stärksten Aufprall die beiden Schenkel z#3, ze>4 noch Spielraum gegeneinander haben, also niemals zur Anlage aneinander kommen und somit unter allen Umständen die Nachgiebigkeit beim Auftreffen des Hülsenbodens gewährleistet wird.
Der hintere Bügel w3 ist mit einer seitlichen Schulter w2 versehen, welche gegen die betreffende Unterfläche der Kammer anliegt und hierdurch den Auswerfer in seiner bestimmten Aktionslage (Fig. 1) hält.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Auswerfer für Feuerwaffen, insbesondere selbsttätige Feuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem vorderen, zur Anlage an die Patronenhülse kommenden Teil durch bügelartige oder sonstige Gestaltung in sich selbst elastisch ausgebildet ist, derart, daß er, ohne unter der ■ Einwirkung einer besonderen Feder zu stehen, vermöge dieser Gestaltung bei auftreffenden Stoßen etwas nachzugeben vermag, um die Spanbildung zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in Der reiChsdruckereI.
DENDAT192064D 1907-03-02 Active DE192064C (de)

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CH39860T 1907-03-02

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CH39860A (de) 1908-05-01

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