DE192064C - - Google Patents
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- DE192064C DE192064C DENDAT192064D DE192064DA DE192064C DE 192064 C DE192064 C DE 192064C DE NDAT192064 D DENDAT192064 D DE NDAT192064D DE 192064D A DE192064D A DE 192064DA DE 192064 C DE192064 C DE 192064C
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- DE
- Germany
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- ejector
- front part
- design
- cartridge case
- cartridge
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/12—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
- F41A15/16—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on the breech housing or frame
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Ink Jet (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192064 KLASSE 72 h. GRUPPE
PAUL MAUSER in OBERNDORF a. N.
Bekanntlich findet bei den modernen Feuerwaffen, insbesondere den Rückstoßladewaffen,
durch die relativ große Lade- und Feuergeschwindigkeit eine erhöhte Beanspruchung
sämtlicher Teile der Waffe, insbesondere aber derjenigen statt, welche für das Einführen der.
Patrone beim Laden und für das Auswerfen der leeren Patrone nach dem Abfeuern in erster
Linie in Betracht kommen. Aber nicht nur
ίο diese Teile der Waffe allein, sondern auch die
Munition, insbesondere die Patronenhülse, unterliegt einer wesentlich intensiveren Abnutzung;
die rapide Einwirkung der Teile der Waffe bringt es mit sich, daß, was das Auswerfen der
abgeschossenen Patronenhülse anbelangt, diese und der Auswerfer in gleicher Weise einer hohen
Abnutzung unterworfen sind. Zur Beseitigung der sich hieraus ergebenden Unzuträglichkeiten
(Bildung kleiner Späne) zielt die Erfindung darauf hin, den bisher gebräuchlichen, einen
starren Teil bildenden Auswerfer so auszugestalten, daß er beim Auftreffen der Patronenhülse
unter allen Umständen eine gewisse Nachgiebigkeit aufweist, um die bei einer größeren
Anzahl von Schüssen sehr störende Spanbildung gänzlich zu verhüten. Dies wird gemäß der
Erfindung dadurch erreicht, daß der Auswerfer an sich insbesondere in seinem vorderen Teil,
da wo er mit der Patronenhülse zusammenwirkt, bzw. wo der Patronenboden der letzteren auftrifft,
durch . entsprechende Formgebung zu einem in sich federnden Stück ausgebildet ist.
Bei der vorliegenden Ausführung ist die Ausbildung in der Weise bewirket, daß der vordere
Teil des Aus werf ers nach Art eines elastischen Bügels mit gegeneinander federnden Teilen oder
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Schenkeln gestaltet ist. Diese Gestaltung bedingt, daß der Auswerfer sich im allgemeinen
mit Bezug auf seine Betätigung als Ganzes, im wesentlichen als starres Organ verhält, bei auftreffenden
Stößen jedoch in seinem vorderen Teil so viel nachzugeben vermag, wie dies zur
Abschwächung des Stoßes und zu seiner und der Patronenhülse Entlastung bzw. zur Vermeidung
der Spanbildung erforderlich ist. .
In der beiliegenden Zeichnung ist der neue Auswerfer dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die betreffenden Teile der Waffe mit
dem Auswerfer in Aktion,
Fig. 2, 3 und 4 den Auswerfer allein in der linken und rechten Seitenansicht sowie im
Grundriß.
Die zur Veranschaulichung des Ausführungsbeispiels gewählte Waffe besteht, wie zum allgemeinen
Verständnis vorausgeschickt wird, im wesentlichen aus dem Griff- oder Rahmenstück g,
dem auf demselben gleitenden Schloßgehäuse k, welches in seinem vorderen Teil den Lauf, fragt,
und der Kammer k, welche in diesem Gehäuse oder dieser Hülse ihre Schließ- und Öffnungsbewegungen
ausführt und an ihrer Unterseite mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen ist, um den Durchtritt des Ausziehers w zu ermöglichen.
Gemäß der Erfindung ist der Auszieher w, welcher übrigens in bekannter Weise unter dem
Druck einer Feder stehend, in einer Aussparung, der sog. Magazinleiste, schwingbar gelagert ist,
an seinem vorderen Teil zu einem abwärts gebogenen Bügel ausgebildet, dessen beide Sehenkel
oder Arme durch einen Schlitz von einander getrennt, gegeneinander zu federn vermögen.
Der vordere Schenkel wi hat an seinem oberen
Ende die rückwärts abgeschrägte Spitze w1,
gegen welche der Patronenboden beim Rückwärtsfliegen der Kammer auftrifft. Infolge der
Gestaltung des vorderen Teiles des Auswerfers als federnder Bügel vermag bei diesem Auftreffen
der Schenkel wi mit der Spitze w1 etwas
nach rückwärts nachzugeben, wodurch der Aufprall abgeschwächt und jede Beschädigung der
ίο Patronenhülse P bzw. eine hierdurch bedingte
Spanbildung völlig ausgeschlossen ist. Die Federung des Bügels ist hierbei so bemessen,
daß auch bei dem stärksten Aufprall die beiden Schenkel z#3, ze>4 noch Spielraum gegeneinander
haben, also niemals zur Anlage aneinander kommen und somit unter allen Umständen die
Nachgiebigkeit beim Auftreffen des Hülsenbodens gewährleistet wird.
Der hintere Bügel w3 ist mit einer seitlichen
Schulter w2 versehen, welche gegen die betreffende
Unterfläche der Kammer anliegt und hierdurch den Auswerfer in seiner bestimmten Aktionslage (Fig. 1) hält.
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:Auswerfer für Feuerwaffen, insbesondere selbsttätige Feuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem vorderen, zur Anlage an die Patronenhülse kommenden Teil durch bügelartige oder sonstige Gestaltung in sich selbst elastisch ausgebildet ist, derart, daß er, ohne unter der ■ Einwirkung einer besonderen Feder zu stehen, vermöge dieser Gestaltung bei auftreffenden Stoßen etwas nachzugeben vermag, um die Spanbildung zu verhüten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin. Gedruckt in Der reiChsdruckereI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH39860T | 1907-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192064C true DE192064C (de) |
Family
ID=4267651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192064D Active DE192064C (de) | 1907-03-02 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH39860A (de) |
| DE (1) | DE192064C (de) |
-
0
- DE DENDAT192064D patent/DE192064C/de active Active
-
1907
- 1907-03-02 CH CH39860A patent/CH39860A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH39860A (de) | 1908-05-01 |
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