DE191940C - - Google Patents
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- DE191940C DE191940C DENDAT191940D DE191940DA DE191940C DE 191940 C DE191940 C DE 191940C DE NDAT191940 D DENDAT191940 D DE NDAT191940D DE 191940D A DE191940D A DE 191940DA DE 191940 C DE191940 C DE 191940C
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Links
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/44—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
- F16H3/62—Gearings having three or more central gears
- F16H3/66—Gearings having three or more central gears composed of a number of gear trains without drive passing from one train to another
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
ai{ al*etdc tjcvi cfaic-niawud ■ &v\iaetiica bcz.
KAISERLICHES /J
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 191940 KLASSE 47Λ. GRUPPE
FREDERICK EASOM in BEESTON, Engl.,
und HUMBER LIMITED in BEESTON, Engl.
Die Erfindung betrifft ein Umlaufräder Wechselgetriebe, das vornehmlich für Kraftfahrzeuge
Verwendung finden soll, und besteht in der besonderen Art der Vereinigung
zweier Planetenräderwerke zur Erzielung verschiedener Geschwindigkeiten.
Vorliegende Erfindung verwendet zwei Sonnenräder, welche unabhängig voneinander
auf einer feststehenden Achse sich drehen ίο können.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen die Fig. ι bis 3 in schematischer Darstellung
einen Schnitt durch ein derartiges Getriebe in drei verschiedenen, den drei möglichen
Geschwindigkeitsstufen entsprechenden Stellungen.
Fig. 4 zeigt dieselbe Ansicht wie Fig. T,
wobei die Spindel mit den Kupplungskeilen . in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die feststehende Spindel.
Fig. 6 ist eine Einzelansicht der Kupplungskeile.
Fig. 7 ist eine Ansicht entsprechend ' der Fig. i, bei welcher die Kupplungskeile weggelassen
sind.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Getriebes im Schnitt durch die
Radnabe.
Die allgemeine Anordnung und Wirkungsweise des Getriebes ist folgende:
Die Planetenräder B sind in einem Teile ΒΆ
gelagert, welcher beispielsweise mit dem Antriebskettenrad J verbunden ist (Fig. 8). Die
Planetenräder B1 dagegen sitzen auf der Radnabe H. Die Räder B und B1 stehen mit
ihren zugehörigen Sonnenrädern A, A1 beständig in Eingriff, die auf der feststehenden
Spindel F gelagert sind. Die Räder B greifen in einen inneren Zahnkranz H1 der Nabe H
ein, während an dem antreibenden Block B3 ebenfalls ein innerer Zahnring B'2 angeordnet
ist, welcher mit dem Planetenradsatz B1 in Eingriff steht. Die verschiedenen
Stellungen dieses Getriebes sind nun die folgenden:
In der der mittleren Geschwindigkeit entsprechenden, gewöhnlich verwendeten Lage
sind die beiden Sonnenräder A und A1 miteinander gekuppelt und drehen sich als ein
Ganzes um die Spindel, wobei sie in ihrer Lage durch die Federn E, E1 festgehalten
werden (Fig. 8).
Bei dieser Stellung muß sich die Nabe H mit ihrem Planetenrade B1 mit derselben Geschwindigkeit
wie das treibende Glied B3 um die feste Spindel herum bewegen. Der Zahnkranz
H1 würde bei feststehender Nabe H
die Planetenräder des Treibgliedes J3 veranlassen,
sich auf ihm abzuwälzen, und dadurch das Sonnenrad A in derselben Richtung wie
das treibende Glied B3 drehen. Der Zahnkranz B2 des treibenden Gliedes B3 würde
dagegen mittels der Planetenräder J31 das
Planetenrad A in einer Richtung umdrehen, die der des treibenden Gliedes entgegengesetzt
wäre. Da nun aber die Sonnenräder starr gekuppelt sind, so ist dadurch ihre gegen-
seitige Bewegung unmöglich und damit auch die relative Bewegung zwischen Treibglied J
und Nabe H ausgeschlossen; die Nabe wird also in der Drehrichtung des Treibgliedes
mit derselben Geschwindigkeit mitgenommen, und das Getriebe bildet ein starres Ganzes,
wobei zu beachten ist, daß die Planetenräder in diesem Falle um die zugehörigen Sonnenräder
keine Drehung um ihre Achsen ausführen. Dieser Fall entspricht der Einzeldarstellung
der Fig. i.
Bei der Umsetzung auf niedrige Geschwindigkeit, welche Fig. 2 zeigt, wird die Bewegung
des treibenden Gliedes J durch den inneren Zahnkranz B2 direkt auf die Planetenräder
B1 übertragen, welche auf dem Sonnenrad A1 umlaufen, das nunmehr auf der feststehenden
Spindel F so verschoben ist, daß es mit dem auf der letzteren befestigten
Kupplungsgliede C1 gekuppelt ist und sich infolgedessen nicht drehen kann. Durch die
Achse der Planetenräder ΒΛ wird hierbei die
Bewegung auf die Nabe H übertragen. Die Planetenräder B sind während dieser Zeit
ebenfalls mit ihrem zugehörigen Planetenrad A in Eingriff und veranlassen dasselbe zu einer
entsprechenden Leerlaufbewegung auf der Spindel F; dieser Fall entspricht der Fig. 2.
Bei der Höchstgeschwindigkeit ist dagegen das Sonnenrad A durch das entsprechende
Sperrglied C, welches wie C1 mit der Spindel F fest verbunden ist, festgehalten und
das Sonnenrad A1 durch die Feder E1 von
seiner Sperrklaue C1 ausgelöst. Die Bewegung
des Treibgliedes J wird nunmehr durch die Planetenräder B, welche auf dem festen
Sonnenrad A umlaufen, auf den inneren Zahnkranz H ! der Nabe H übertragen, wodurch
die höchste Geschwindigkeit erzielt wird (Fig. 3).
Aus den Fig. 1 bis 3 ist die Kupplungsweise der einzelnen Glieder zu erkennen. D
ist eine hin und her verschiebbare Stange, E1 E1 sind die Federn, welche die Sonnenräder
in ihre normale Stellung zurückziehen. F ist die feststehende Achse oder Spindel,
G, G1 sind die Kupplungskeile, welche die Schubstange D mit den Sonnenrädern verbinden.
Die beiden Sonnenräder A, A1 sitzen lose auf der feststehenden Spindel F, so daß
sie sich auf dieser sowohl drehen, wie auch in deren Längsrichtung bewegen können. An
dieser Spindel ist auch ein Bund F1 angebracht (Fig. 4 und 5), gegen welchen die
Sonnenräder A, A1 unter der Einwirkung der Federn E, E1 angedrückt werden. Dieser
Bund verhindert eine Aneinanderbewegung der Sonnenräder und beseitigt die Möglichkeit,
daß eines dieser Räder mit dem Planetengetriebe des benachbarten Endes in Eingriff
komme.
An den äußeren Seiten besitzen die Sonnenräder A, A1 Kupplungsklauen.il und sind an
ihrer inneren Seite mit ähnlichen Klauen a1
versehen, welch letztere die Räder miteinander in Eingriff bringen und gegeneinander befestigen,
wenn das Getriebe in der in Fig. 1 dargestellten Stellung sich befindet. Das feste
Sperrglied C ist an der Spindel angeschraubt und das entsprechende Sperrglied C1 des anderen
Planetengetriebes auf der Spindel mittels eines Domes befestigt, jedoch kann
auch' eine andere Befestigungsweise für beide Teile verwendet werden.
Die Spindel F besitzt eine durch die Mitte hindurchgehende Bohrung f, durch welche
die Schubstange D hindurchgeht, welche am inneren Ende einen Querstift D1 trägt. Die
Spindel ist geschlitzt, und durch diesen Schlitz greift der Stift D1 der Schubstange
hindurch.
Angenommen, die Teile seien in der in Fig. ι dargestellten Stellung, so werden die
Sonnenräder A1A1 durch die Kupplungszähne a1 miteinander gekuppelt und können
sich somit als ein Ganzes drehen.
Wird nun die Schubstange D nach links bewegt, so wird der Querstift mit einem nach
innen vorspringenden Ansatz G3 (Fig. 6) des Kupplungskeiles G in Eingriff treten, an dem
sich auch noch Ansätze G1 und G4 befinden, welche in das Sonnenrad A1 eingreifen, so
daß dieses Rad nach links, der Wirkung der Feder E1 entgegen, verschoben wird, bis
seine äußeren Kupplungsklauen α mit den Zähnen c des Sperrgliedes C1 in Verbindung
treten. Das Rad A wird bei dieser Bewegung des Rades A1 nicht in Mitleidenschaft gezogen,
sondern wird gegen den Bund F1 unter der Einwirkung seiner Feder E gedrückt
bleiben. Die Teile befinden sich nun in der in der Fig. 2 gezeigten Stellung, welche der
geringsten Geschwindigkeit des Getriebes entspricht. Das Sonnenrad A läuft hierbei leer.
Die Höchstgeschwindigkeit des Getriebes (Fig. 3) wird dadurch erzielt, daß man die
Schubstange D in der entgegengesetzten Richtung nach rechts bewegt; während der Bewegung
der Stange wird nun der Querstift D1 von dem Ansatz G3 des Kupplungskeiles G
entfernt, welcher mit dem Rad A1 in Verbindung steht, und wird dagegen mit dem Ansatz
G3 des anderen Kupplungskeiles G1 in Verbindung treten, welcher mit dem Sonnenrade
A verbunden ist, so daß dieses der Wirkung der Feder E entgegen nach rechts bewegt
wird. Bevor das Sonnenrad A mit seinen Kupplungsklauen α mit den Zähnen c
des Sperrgliedes C verbunden wird, wird das Rad A1 unter der Wirkung der Feder E1
außer Eingriff mit den Zähnen c des Sperrgliedes C gebracht, so daß die beiden Sonnen-
räder nicht zu ein und derselben Zeit gesperrt sind.
Sollten die Kupplungsflächen C sich nicht in einer Stellung befinden, we'lche diese Loslösung
gestattet, oder sollten die Federn E1 aus irgendeinem Grunde versagen, so tritt
der Querstift D1 mit dem Vorsprung G2 des mit dem Sonnenrad A1 verbundenen Kupplungskeiles
G in Verbindung und bewegt denselben und das Rad A1 in die in Fig. 3 angegebene
Stellung, während gleichzeitig das Rad A in die dieser Stellung entsprechende
Lage kommt.
Die Sonnenräder A, A1 werden mithin mittels
der Kupplungskeile G, G1 in beiden Richtungen verschoben, um die Geschwindigkeit
von der hohen auf eine niedrigere Stufe oder umgekehrt übergehen zu lassen. Dagegen
können die Kupplungskeile nicht die Räder in jene Lage zurückbringen, in welcher sie
als Ganzes miteinander verbunden sind, wie es Fig. i und 4 zeigt, und wo dies erforderlich
ist, müssen die beiden Federn E, E1 aushelfen.
Die Kupplungskeile G, G1 sind nebeneinander in dem Schlitz der hohlen Spindel angeordnet,
wie es Fig. 4 und 5 zeigen, und sitzen auf dem Querstift Z)1 auf. Die Anordnung
der Vorsprünge dieser Kupplungskeile zeigt Fig. 6.
In der in Fig. 7 angegebenen Ausführungsart sind die Kupplungskeile weggelassen. In
diesem Falle ragt aber der Querstift D1 nach beiden Seiten durch den Schlitz der Spindel F
hindurch und tritt so direkt mit den inneren Enden der Sonnenräder A, A1 in Verbindung.
Beim Bewegen der Schubstange D bewegt dieser Querstift seiner jeweiligen Bewegungsrichtung
entsprechend entweder das eine oder das andere der Sonnenräder in dessen äußere Lage, d. h. in die Stellung, in welcher die
Räder mit den feststehenden Sperrgliedern C oder C1 in Verbindung kommen; dabei haben
die Federn E, E1 die Aufgabe, die Rückkehr der Sonnenräder in ihre normale Stellung zu
bewerkstelligen, in welcher sie miteinader gekuppelt sind.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Umlaufräder-Wechselgetriebe, aus zwei Planetenräderwerken bestehend, von denen der Planetenradträger des einen Räderwerkes gleichzeitig als Außenrad für das andere Räderwerk ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sonnenräder (A und Αλ) derart verschoben werden können, daß sie entweder für die mittlere Geschwindigkeit miteinander gekuppelt werden, wobei beide Planetenräderwerke infolge ihrer gegenseitigen Sperrung als starre Kupplung wirken, oder daß für die größere oder für die kleinere Geschwindigkeit je eines derselben mit einem feststehenden Teil des Getriebes gekuppelt wird, während das andere leerläuft.
- 2. Umlaufräder-Wechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der festen Hohlwelle (F) gelagerte Kupplungsstange (D) mittels eines Mitnehmerbolzens (D ) an zwei mit den beiden Sonnenrädern drehbar verbundenen Kupplungskeilen (G, G1) angreift, von denen immer einer bei der Verschiebung der Stangen (D) in der einen oder anderen Richtung zwecks Kupplung der Räder (A und A1) mit einem auf der Hohlwelle (F) befestigten Sperrstück (C oder C1J in Eingriff gebracht wird, während einerseits beide Kupplungskeile durch Federwirkung in die entkuppelte Lage selbsttätig zurückgebracht werden und anderseits durch den Mitnehmerbolzen (D1) in ein derartiges Abhängigkeitsverhältnis gebracht sind, daß bei der Feststellung des einen Rades das andere Rad aus seiner Sperrstellung ausgerückt wird.
- 3. Umlaufräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelkeile (G) in einem Schlitz der die Sonnenräder tragenden Spindel (F) nebeneinander angeordnet sind und durch einen diesen Schlitz ausfüllenden Kupplungsboizen (D1) der innerhalb der feststehenden Spindel (F) geführten Schubstange (D) unabhängig voneinander verschoben werden können.
- 4. Umlaufräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Kupplungskeile die Räder unmittelbar durch den Kupplungsbolzen (D1) mitgenommen und festgestellt werden, während die Entkupplung nur durch die Federn erfolgt.
- 5. Umlaufräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Sonnenrädern ein Bund (F1) angeordnet ist, welcher jedes Rad von dem Eingriff in die ihm nicht zugehörende Gruppe von Planetenrädern abhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191940C true DE191940C (de) |
Family
ID=455302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191940D Active DE191940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191940C (de) |
-
0
- DE DENDAT191940D patent/DE191940C/de active Active
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