DE1918268U - Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete. - Google Patents

Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete.

Info

Publication number
DE1918268U
DE1918268U DE1964S0050152 DES0050152U DE1918268U DE 1918268 U DE1918268 U DE 1918268U DE 1964S0050152 DE1964S0050152 DE 1964S0050152 DE S0050152 U DES0050152 U DE S0050152U DE 1918268 U DE1918268 U DE 1918268U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
bearing
keyboard
halves
keys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964S0050152
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0050152 priority Critical patent/DE1918268U/de
Publication of DE1918268U publication Critical patent/DE1918268U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

Tastatur für Fernmeldeanlagen, insbesondere Wahltastatur
Die Neuerung bezieht sich auf eine tastatur aus mehreren in mindestens zwei Reihen angeordneten Tasten, bei welcher jeder Tastenreihe eim.gemeinsamer Zusatakontakt zugeordnet ist, der über eine zwischen den Tastenreihen angeordneten Wippe von den Tasten der betreffenden Tastenreihe betätigt wird, für Fernmeldeanlagen, insbesondere auf eine Wahltastatur für Fernsprecht ei Inehnerger ate.
Die Feuerung bezweckt, die Möglichkeit von Kontaktprellungen bei Betätigung der Wippe au unterbinden und der Wippe' eine
H/hfr
— 2 —
PA/. 9/420/3617 - 2 ■-■■■■■/
herstellungstechnisch günstige Form au geben»
Zur Erzeugung gewisser Schaltvorgänge benötigt man Tastaturen, deren Tasten außer individuell noch weitere, von allen Tasten einzuleitende Schaltvorgänge veranlassen, für letztere ist allen Tasten oder bestimmten Tastengruppen ein geraeinsamer Zusatzkontakt zugeordnet, der über ein von den betreffenden Tasten beeinflußbares Schaltglied betätigt wird. Sind die Tasten dicht aneinander anzuordnen, und sind sie, um eine gleichmäßige Flächenausdehnung nach beiden Koordinaten hin bei der Tastatur zu erreichen, in mehrere parallele Reihen angeordnet, wie dies namentlich bei Fernsprechteilnehmergeräten der Fall ist, so bereitet die Platzfrage für die Unterbringung des Schaltgliedes gewisse Schwierigkeiten«,
Um diese zu umgehen, ist es bekannt, bei derartigen Tastaturen das Schaltglied als Wippe zwischen den,Tastenreihen'anzuordnen, die sich parallel zu diesen !Pastenreihen'erstreckt und von den Tasten beider Reihen unter Freigabe des jeweils vorher betätigten Zusatzkontaktes beeinflußt werden kann. Jedoch können dabeL Prellungen auftreten, wenn eine betätigte Taste der einen Tastenreihe plötzlich losgelassen wird, die Wippe hochschnellt und auf den der anderen Tastenreihe zugeordneten Zusatzkontakt zurückprellt. Eine solche Rückwirkung auf den der anderen Tastenreihe zugeordneten Zusatzkontakt-, wäre:, bei Anordnung von sv/ei je einer Tastenreihe zugeordneten Wippen vermieden? jedoch ist in vielen Fällen für die lagerung zweier Wippen zwischen den Tastenreihen kein Plat2 vorhanden.
PA 9/420/3617 - 3 ~
Gemäß der Neuerung werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, daß die Wippe aus zwei gegeneinander beweglichen Wippenhälften besteht, welche zusammen an eines ihnen gemeinsam zugeordneten Stützlager für sich beweglich gehalten werden» Da die Abmessungen der beiden, vorzugsweise aus Spritzmaterial bestehenden Wippenhälften zusammen ohne weiteres den Abmessungen der bekannten einteiligen Wippe angepaßt werden können? und wie letztere, nur ein Lager benötigen, ist die Anordnung der beiden Wippenhälften zwischen den Tastenreihen ebenso gut möglich, wie bei einer einstückigen Wippe, jedoch werden die genannten Prellerscheinungen mit der zweiteiligen Ausbildung vermieden«
Gemäß einer Weiterbildung der !feuerung weist jede Wippenhälfte. an einem Ende einen Ansatz mit einem Lagerzapfen und am anderen Ende einen Ansatz auf, welcher als Gegenlager für den Lagerzapfen der anderen Wippenhälfte ausgebildet ist und im montierten Zustand der Wippenhälften greifen die Ansätze ineinander und liegen mit dem Lagerzapfen auf dem Stützlager auf» Dadurch können beide Wippenhälften gleichartig ausgebildet und daher mit dem gleichen Werkzeug gespritzt werden»
In einer weiteren Ausgestaltung besteht das Stützlager aus zwei je einem Ende der Wippe zugeordneten Lagerböcken, in welche je ein Lagerzapfen einer der Wippenhälften einliegt? wobei je eine Feder über das Gegenlager an der anderen Wippenhälfte die Lagerzapfen an die Lagerbücke andrückt„ Auf diese Weise wird, wie bei den bekannten einteiligen Wippen? erreicht,
PA 9/420/361? - 4 -
daß die zweiteilige Wippe an dem vorzugsweise als Ansatz an der Tastatur ausgebildeten Stützlager lösbar befestigt werden kann und daß durch die Peder irgendwelche Scharniere oder sonstige bewegliche Verbindungsmittel zwischen den Wippenhälften erspart werden.
Im folgenden wird die Heuerung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es bedeuten:
Fig. "; zwei ζ us amme ng e fug te Wippenhälften gemäß der ■ Feuerung
und
Pigο 2 die Seitenansicht einer Tastatur mit der Wippe gemäß
Fig. 1. ;.■'■_■'
Figo 1 zeigt eine Wippe 1/2, welche aus zwei gleichartigen, vorzugsweise gespritzten Wippenhälften 1 und 2 besteht» Jede der Wippenhälften 1 und 2 v/eiot an einem Ende einen Ansatz 3 auf, welcher mit einem Lagerzapfen 4 versehen ist und am anderen Ende der Wippenhälften 1 bzw. 2 sind Ansätze 5 vorgesehen, welche eine seitlich geöffnete Bohrung besitzen und als Gegenlager für den Lagerzapfen 4 an der jeweils anderen Wippenhälfte 2 baff. 1 dienen. Ferner ist an ,jeder Wippenhälfte 1 und 2 ein Anschlag angeformt, auf welchen eine bei Fig. 2 näher erläuterte Feder 7 drückt. Im zusammengefügten Zustand greifen die Ansätze 3 und 5 an den beiden Wippenhälften 1 und 2 ineinander, so daß die in
VA 9/420/3617 _ 5 - .
ihre jeweiligen Gegenlager eingelegten Zapfen 4 auf eine den "beiden Wippenhälften 1 und 2 gemeinsame Achse 8 su liegen kommen, tun welche die Wippenhälften 1 und 2 für sich beweglich sind» . ·
Wie Fig. 2 zeigt, ist die Wippe 1/2 an einer Tastatur, welche aus zwei mehrtastigen Tastenreihen 9 und 10 besteht, derart angeordnet, daß sie, zwischen den Tastenreihen 9 und 10 liegend, mit einer Wippenhälfte 1 in den Arbeitsweg sämtlicher Tasten der Tastenreihe 9 und mit der Wippenhälfte 2 in den Arbeitsweg sämtlicher Tasten der Tastenreihe 10 ragt. Mit ihren Lagerzapfen 4 stützt sich dabei die Wippe 1/2 auf ein Stützlager 11 ab, das aus zwei lagerböcken besteht, von denen nur einer im Schnitt dargestellt ist. Sas Stützlager 11 ist an einer Deckplatte 12 des Tastenansatzes angeformt und weist eine Y-förmige lagerver-
■ ' ■ : an tiefung 13 auf, in welche die lagerzapfen'4 einliegen und/deren Pianochen sich die Wippenhälften 1 und· 2■■ abstützen." Im-Bereich der genannten Lagerboeke ist die Feder 7 in die Deckplatte 12 eingehängt und drückt über den Anschlag 6 an der Wippenhälfte 1 bzw* 2 und deren Ansatz 5 den Lagerzapfen 4 der anderen Wippenhälfte 2 bzw. 1 in die betreffende Lagervertiefung 13? wodurch die beiden Wippenhälften 1 und 2 aneinander und die Wippe 1/2 an dein Stützlager 12 lösbar gehalten werden. Jede Lagerhälfte ": und 2 ist mit einem durch die Deckplatte 12 greifenden Pimpel 14 versehen, mit den sie auf Eusatskontakte 15 einwirken, welche den Tasten der Tastenreihe 9 bzw. 10 gemeinsam zuegordnet sind*
PA 9/420/3617 - 6 - .
Bei Betätigung einer der Tasten aus der Tastenreihe 9 oder 10 wird die betreffende .Wippenhälfte 1 bzw. 2 um ihren Stützpunkt an einer der Flanken der lagervertiefung.15 entgegen der Kraft der Feder 7 verschwenkt und betätigt dabei den ihr zugeordneten Zusatzkontakt 15. Wird die betätigte Taste plötzlich losgelassen, so kehrt die betreffende Wippenhälfte 1 bsw. 2 unter dem Einfluß der betreffenden Feder 7 in ihre Ruhelage zurück» ohne daß die beim Auftreffen der Wippenhälfte. 1 bzw. 2 auf die jeweilige ßegenflanke der Legervertiefung 13 entstehenden Prellungen einen Einfluß auf den der anderen Wippenhälfte 2 bzw. 1 zugeordneten Zusatzkontakt 15 ausüben können.
Da die beiden Wippenhälften 1 und 2 mit ihren Ansätzen 5 &&& 5 ineinander greifen und zu ihrer lagerung nur ein gemeinsames
Stützlager 11 benötigen, ist ihr gemeinsamer Raumbedarf nicht größer als bei einer einstückigen Ausbildung der Wippe» Die
gleichartige Ausgestaltung der Wippenhälften 1 und 2 vereinfacht deren Herstellung. Der Zusammenbau der Wippenhälften 1 und 2
und ihre Festlegung an der Tastatur sind einfach durchzuführenο
3 Schutzansprüche
2 Figuren
-7

Claims (1)

  1. ΡΛ 9/420/3617 - 7 -
    hut
    1, Tastatur aus mehreren in mindestens Bwei leihenangeordneten Tasten, bei welcher jeder Tastenreihe ein gemeinsamer Zusatskontakt zugeordnet ist, der lifter eine zwischen den Tastenreihen angeordnete Wippe von den Tasten der betreffenden Reihe betätigt wird, für Fernmeldeanlagen, insbesondere Wahltastatur für Pernsprechteilnehmergeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (1/2) aus awei gegeneinander beweglichen Wippenhälften (1 und 2) besteht, welche zusammen an einem ihnen gemeinsam, zugeordneten Stützlager (11) für sich beweglich gehalten werden.
    2, Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wippenhälfte (1;jun.d 2) an einem Ende einen Ansatz (3) mit einem Lagerzapfen (4) und am anderen Ende einen Ansatz (5) aufweist, welcher als Gegenlager für den Lagerzapfen (A) der anderen Wippenhälfte (2 bzw. 1) ausgebildet ist, und daß im montierten Zustand der Wippenhälften (1,2) die Ansätze(3 und 5) ineinander greifen und mit den Lagerzapfen (5) auf dem Stützlager (11) aufliegen* ■
    3, Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennseichnet, daß das Stützlager (11) aus zwei je einem Ende der Wippe (1/2) zugeordneten Lagerböcken besteht, in welche je ein Lagerzapfen (5) einer der Wippenhälften (1baw.2) einliegt und daß je eine Feder (7) über das' Gegenlager an. der anderen ?/ippenbälfte (2 oder 1) die Lagerzapfen (5) an die Lagerböcke andrückte
DE1964S0050152 1964-09-21 1964-09-21 Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete. Expired DE1918268U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964S0050152 DE1918268U (de) 1964-09-21 1964-09-21 Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964S0050152 DE1918268U (de) 1964-09-21 1964-09-21 Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1918268U true DE1918268U (de) 1965-06-24

Family

ID=33379795

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964S0050152 Expired DE1918268U (de) 1964-09-21 1964-09-21 Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1918268U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0134509B1 (de) Drucktaste
EP0295437B1 (de) Drucktasteneinrichtung
DE4109033C2 (de) Drucktastenmechanismus
EP0021413B1 (de) Gabelumschalter für Fernsprechapparate
DE1918268U (de) Tastatur fuer fernmeldeanlagen, insbesondere wahltastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete.
EP0110094A1 (de) Taste zum Schliessen elektrischer Kontakte
DE3703546A1 (de) Schalter mit einer geschlossenen schaltmatte
EP1482527B1 (de) Tastenblock
DE2830661C2 (de) Schalteinrichtung für elektrische Geräte
DE2462035C3 (de) Tastatur
DE2536736A1 (de) Tastatur zur datenuebermittlung
DD270404A1 (de) Tastenfeld fuer schreib- und computertechnik
DE857074C (de) Kontaktbank fur Wahler mit festen und beweglichen Kontakten
DE2440265A1 (de) Tastatur
DE1537791C3 (de) Tastatur zur Abgabe codierter elektrischer Kennzeichen in Fernmeldeanlagen mit kippbaren Tastenkörpern
DE10027357A1 (de) Relais mit Handbetätigungseinrichtung und Taste
DE1158149B (de) Kombination mehrerer nebeneinander angeordneter Tastenschalter
DE202004000414U1 (de) Taste für elektronische Geräte
DE1105033B (de) Tasteneinrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE7536189U (de) Mechanisch codierende waehltastatur fuer fernmeldeeinrichtungen, insbesondere fernsprechapparate
DE1913375U (de) Kodierungseinrichtung welche ueber tasten mechanisch gesteuert wird, fuer fernmeldeanlagen, insbesondere kodewahl-tastatur fuer fernsprechteilnehmergeraete.
DE2703371A1 (de) Stoerungssicherung in einer reihenschalteranordnung
DE3115732A1 (de) Gabelumschalter fuer fernsprechapparate
DE1027213B (de) Nachgiebiger Tastenknopf, besonders fuer Bueromaschinen
DE2839630A1 (de) Tastatur fuer fernmeldegeraete