DE1917469U - Trokar zur entnahme von fruchtwasser aus der fruchtblase. - Google Patents

Trokar zur entnahme von fruchtwasser aus der fruchtblase.

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DE1917469U
DE1917469U DEA22532U DEA0022532U DE1917469U DE 1917469 U DE1917469 U DE 1917469U DE A22532 U DEA22532 U DE A22532U DE A0022532 U DEA0022532 U DE A0022532U DE 1917469 U DE1917469 U DE 1917469U
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trocar
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fruit
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Atmos Fritzsching and Co GmbH
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/34Trocars; Puncturing needles
    • A61B17/3417Details of tips or shafts, e.g. grooves, expandable, bendable; Multiple coaxial sliding cannulas, e.g. for dilating
    • A61B17/3421Cannulas

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

"ATMOS" Fritzaching & Go GmbH
lenzkirch (Schwarzwald)
Trokar, der zur Entnahme von Fruchtwasser aus der Fruchtblase dient
Die Neuerung betrifft einen Trokar, der zur Entnahme von Fruchtwasser aus der Fruchtblase dient und an seinem vorderen Ende eine zur Oberseite mündende Öffnung, in seiner Längsbohrung einen in einem Führungsrohr gelagerter. Mandrin und an seinem hinteren Ende einen Saugluftanschluß sowie einen Verstellknopf od. dgl. für den Mandrin aufweist.
Ein derartiger Trokar findet ggf. unter Zusammenarbeit mit einem Beobachtungsgerät für die Fruchtblase als Mikropunktionseinrichtung Verwendung. Dazu wird der Trokar durch den Geburtskanal einer schwangeren Frau eingeführt, so daß sein vorderes Ende zwischen der Fruchtblase und der Uteruswand zu liegen kommt, wobei die Öffnung an der Vorderseite des Trokars (Trokar-Öffnung) zur Fruchtblase zeigt. Durch Anlegen eines Vakuums an den Trokar wird die Fruchtblase etwas in die Trokaröffnung hineingesaugt, so daß dort eine künstliche Blase entsteht, in die mit Hilfe des Mandrin ein kleiner Einstich vorgenommen werden kann, aus dem man Fruchtwasser absaugt. Um die Trokaröffnung an der gewünschten Stelle an der Fruchfblase
II
ansetzen zu können, verwendet man in aller Regel zunächst ein Beobachtungsgeret für die Fruchtblase (Amnioskop) das zur Punktion aus einer führungshülse entfernt wird, in die dann der Trokar eingesteckt und dadurch entsprechend geführt wird, so daß er an der gewünschten Stelle zu liegen kommt.
Es ist erwünscht, daß zur Punktierung der Fruchtblase mit einem vergleichsweise geringen Vakuum gearbeitet werden kann, da ein Eingriff umso ungefährlicher ist, je geringer das wirksam werdende Vakuum ist. Außerdem ist es auch wirtschaftlicher, mit geringeren Unterdrücken zu arbeiten. Dazu ist u.a. eine gute Abdichtung
dec- Bedienungsendcs des Mandrin erioraeriicii ist es erwünscht, daß der Trokar gut zu reinigen und zu sterilisieren ist. Dazu ist es notwendig, daß er leicht in gut reinigbare Einzelteile zerlegbar ist, die beim Zusammensetzen wieder vakuumdicht miteinander verbindbar sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zu G-rund e, einen Trokarzu schaffen, der u.a. diesen Forderungen Genüge tut. Dazu schlägt die Neuerung vor, daß der Mandrin an einer eine Dichtungspackung durchsetzenden Verstellstange befestigt ist, die an ihrem inneren Ende einen in einem Zylinder gelagerten Führungskolben besitzt, ^weckmäßigerweise ist dieser Zylinder in einem Anschlußstück untergebracht, das an seinem hinteren Ende eine Ausnehmung zur Aufnahme einer Dicht ungspackung sowie vorzugsweise ein Anschlußgewinde für eine Abschlußkappe aufweist. Zweckiüäßigerweise ordnet "man as hinteren Ende der Verstellstange
-3-
-3-
Markierungsnuten od. dgl. an. An ihnen kann sich der Arzt bei der Ausführung der Punktion über die Eindringtiefe des Mandrin orientieren.
Da das Führungsrohr für den Mandrin am vorderen Ende abgebogen ist, nimmt der ^andrin[selbst fdort eine gebogene Form an, so daß die Lage des Mandrin in Bezug auf seine Längsachse die Stellung der ^andrinspitze beeinflusst. Damit der Arzt die höchste Stellung der Mandrinspitze an der Stellung des Verstellknopfes erkennen kann, ist an der Verstelletange ein lösbarer Verstellknopf vorgesehen, der vorzugsweise eine Markierungskerbe od. dgl. für die Angabe der Drehlage des Mandrin besitzt. Wenn man wünscht, daß der Mandrin mit der größten Steilheit aus der Trokaröffnung austritt, kann man vor dem Einführen des Trokars den Verstellknopf und damit den Mandrin in seiner vorderen Endstellung soweit drehen, daß die Mandrinspitze die größte Höhe erreicht. An der Markierungskerbe des Verstellknopfes kann man sich auch nach dem Zurückziehen des ^andrins die Lage merken, bei der die Mandrinspitze mit der größten Steilheit aus der Trokaröffnung austritt.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung besitzt der Trokar einen Kopf, der ein abgeflachtes Querschnittsprofil aufweist. Vorzugsweise ist die Oberseite des Kopfes flach und in Längsrichtung etwas gewölbt ausgebildet. Zweckmäßigerweise hat die Trokaröffnung einen ovalen Austrittsquerschnitt und sie geht vorzugsweise mit abgerundeten Übergängen in die Längsbohrung des Trokars über.
Weitere Einzelheiten der Neuerung seien anhand eines in der f Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 einen Längsschnitt durch einen Trokar und in unterschiedlichen vergrößerten Maßstäben Pig. 2 das hintere Ende im Schnitt, Pig. 3 eine Vorderansicht des Verstellknopfes,
\ Pig. 4 einen Querschnitt durch den Kopf des Trofears entsprechend
derSchnittlinie IV-IV in Pig. 1,
Pig. 5 eine Seitenansicht und
Pig. 6 etwa im Maßstab der Pig. 1 eine Aufsicht des Trokar-Kopfes.
Ein Trokar 1 weist an seinem vorderen Ende einen Kopf 2 auf, dar an seiner Oberseite eine Trokaröffnung 3 besitzt. Das Mittelstück
des Trokars 1 ist rohrartig ausgebildet. In ihm befindet sich ein
Führungsrohr 4 für einen Mandrin 5. Am hinteren Ende des Trokars ist ein Saugluftanschluß 6 sowie eine im ganzen mit 7 bezeichnete ι Verstelleinrichtung für den ^andrin 5 vorgesehen.
Neuerungsgemäß ist nun der Mandrin 5 an einer eine Dichtungspackung 8 durchsetzende Verstellstange 9 befestigt, die an
> ihrem inneren Ende einen in einem Zylinder 10 gelagerten Führungs-
; kolben 11 besitzt.
): Der Zylinder iö für den Pühruiigskolben 11 befindet sich in einem Anschlußstück 12, das an seinem hinteren Ende eine Ausnehmung 13 zur Aufnahme der Dichtungspackung 8 aufweist. Ferner trägt das Anschlußstück 10 eine ebenfalls von der Verstellstange9 durchsetzte Abschlußkappe 14» Die Verstellstange 9 \^eist Markierungs-
-5-
H nuten 15 auf, an denen man die Sinrücktiefe dieser Verstell- § stange und damit die des Mandrin 5 ablesen kann. Ferner ist an der Verstellstange 9 ein abschraubbarer Verstellknopf 16
ι ■
vorgesehen, der eine Markierungskerbe 17 trägt. Wenn man durch
S '
Drehen des Verstellknopfes 16 eine bestimmte Drehlage der Mandrinspitze erreicht hat, kann man diese Einstellung an § der Lage der Markierungskerbe 17 am Verstellknopf 16 erkennen.
Am vorderen Ende des Trokars 1 ist ein Kopf 2 vorgesehen, der eine abgeflachte Querschnittsform aufweist, wie aus Fig. 4 gut zu ersehen ist. Die Oberseite 19 des Kopfes 2 ist in Querrichtung flach und in Längsrichtung etwas gewölbt ausgebildet, : wie die Fig. 5 deutlich zeigt. Durch diese Formgebung des
j\/ Trokar-Kopf es 2 wird ein möglichst schmerzloses undungefähr-
lUteruswand und diej
liches Einführen zwischen dTe~Van der Einführungsstelle dort anliegende Fruchtblase erleichtert. Ferner ermöglicht die Formgebung der Oberseite 19 des Kopfes 2, daß sich die in der Zeichnung strichpunktiert dargestellte Wandung 20 der Fruchtblase gut an die Oberseite 19 des Trokar-Kopfes 2 anschmiegen kann. Las erleichtert nicht nur das Hereinsaugen der Frucht-
; blasenwandung in die Trokaröffnung 3 zu einer künstlichen Blase
; Die neuerungsgemäß ausgebildete Oberseite begünstigt auch die Abdichtung, so daß mit einem verhältnismäßig kleinen Vakuum gearbeitet werden kann.
Um mit möglichst kleinem Vakuum die künstliche Blase 21 genügend weit in die Trokar-öffnung 3 hineinsaugen zu können, besitzt diese p _ Trokaröffnung 3 einen ovalen Querschnitt, wie Fig. * zeigt. Zur
-6-
"besseren Reinigung sind die Übergänge von der Trokar-Öffnung 3 zu dessen Längsbohrung 23 abgerundst, ausgeführt.
Die Einzelteile des neuerungegemäSen Trokars weisen keine Sacklöcher und tote Räume auf, so daß der Trokar im auseinandergenommenen Zustand einwandfrei sterilisiert werden kann, was bei derartigen Instrumenten besonders wichtig ist. Trotzdem ist
ein einfacher Zusammenbau möglich und die Verstelleinrichtung bietet)
/einerseits einen vakuumdichten Abschluß, vermeidet andererseits aber eine unerwünschte Belastung des Mandrin, da die Verstellstange 9 eine zweifache Lagerung besitzt. Ferner ist es bei dem neuerungRgemäßen Trokar 1 möglich, die fest miteianander zu verbindenden Teile z.B. mittels Silberlot heiß sterilisierungsfest und vakuumdicht mit-einander zu verbinden. Die Strömungsquerschnitte sind vergleichsweise groß, so daß man mit einem geringen Vakuum arbeiten kann, ohne daß der äußere Querschnitt des gesamten Trokars dadurch unerwünscht groß wird. Erwähnt sei noch, daß die ovale Ausbildung des Austrittsquerschnitts der Trokaröffnung sowie die etwas langgestreckteAusbildung des Trokar-Kopfes das Hineinsaugen der Fruchtbiasenwandung begünstigen, da **e - in Längsrichtung der Trokar-Öffnung 3 gesehen - eine vergleichsweise geringe Knickung der Fruchtblasenwandung 20 an der Trokar-Öffnung 3 stattfindet. Deshalb kann die in der Nähe der Schmalseiten der Trokar-Öffnung 3 befindliche Wandung der Fruchtblase durch Dehnen und durch Gleiten auf der Oberfläche 19 noch etwas nachgeben, so daß sich die künstliche Blase 21 leichter vergrößern kann«
it;
S^SgäSäi*??-
—Τ—
I Die neuerungsgemäßen Merkmale des Prokar-Kopfes 2 sind einzeln I oder in Kombination miteinander dazu geägnet, die erforderliche I Größe der künstlichen Blase 21 mit einem möglichst geringen
* Vakuum zu erreichen. Dazu trägt insbesondere auch die mit einer guo zu reicigenden Dichtungspackung 8 ausgerüstete Ver-
I stelleinrichtung 7 bei, wo ein Vakuumdichter Abschluß möglich ist.

Claims (6)

PA-WT==^ Schutzansprüohe
1. Trokar der zur Entnahme von Fruchtwasser aus der Frucht-* blase dient und an seinem vorderen Ende eine zur Oberseite mündende Trokar-Ö'ffnung, in seiner Längsbohrung einen in einem Führungsrohr gelagerten Mandrin und an seinem hinteren Ende einen Saugluftansähluß sowie einen Verstellknopf od. dgl. für den Mandrin aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mandrin (5) an einer eine Dichtungspakcung (8) durchsetzenden Verstellstange (9) befestigt ist, die an ihrem inneren Ende einen in einem Zylinder (10) gelagerten Führungskolben (11) besitzt.
2. Trokar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder(10) für den Führungskolbeη in einem lösbaren Anaschlußstück (12) untergebracht ist, dessen hinteres Ende eine Ausnehmung (13) zur Aufnahme einer Dichtungspackung (8) aufweist und vorzugsweise eine Abschlußkappe (14) trägt.
3. Trokar nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstange (9) mit Markierungsnuten od. dgl. ausgerüstet ist.
4. Trokar nach Ar.spruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verstell stange (9) ein lösbarer Verstellknopf (16) vorgesehen ist, der vorzugsweise eine
Markierungskerbe (17) od. dgl. für die Angabe der Drehlage des Mandrin (5) trägt.
5* Trokar nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß er einen Kopf (2) mit einem abgef flachten Querschnittsprofil besitzt.
§
6. Trokar nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (19) des Kopfes (2) in Querrichtung flach und in Längsrichtung etwas gewölbt und vorzugsweise langgestrecktausgebildet ist.
j 7» iProkar nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch I gekennzeichnet, daß die Trokar-Öffnung (3) einen ovalen I Austrittsquerschnitt hat und vorzugsweise mit abgerundeten Übergängen in die Längsbohrung (22) des Trokars übergeht.
ί :Sl.
DEA22532U 1964-10-08 1964-10-08 Trokar zur entnahme von fruchtwasser aus der fruchtblase. Expired DE1917469U (de)

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