DE1913622C3 - Schaltungsanordnung zur Taktrückgewinnung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur TaktrückgewinnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Taktrückgewinnung in einer eine Verzögerungseinrichtung
zum Verzögern des von dem Wiedergabekopf empfangenen Signals um die Dauer wenigstens eines
Bit-Speicherraumes und einen das unverzögerte und verzögerte Signal vergleichenden und eine Ausgangs-Richtungsschrift
wiederherstellenden Phasenkomparator aufweisenden Einrichtung zum Dekodieren einer
Wechseltaktschrift großer Bit-Dichte in eine Richtungsschrift.
In der älteren Patentanmeldung P 15 24 922.6-53 (DE-OS 15 24 922) ist eine Schaltungsanordnung für
eine magnetische Speichereinrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Binärdaten beschrieben. Mit dieser
Schaltungsanordnung werden Daten verarbeitet, deren Binärwefte in der Richtungsschrift durch bestimmte
Pegel dargestellt sind und die in Wechseltaktschrift-Signale umgewandelt werden. Bei dem Wechseltaktschrift-Signal
wird eine binäre NULL durch einen Übergang am Anfang und am Ende jeder Bitperiode
und eine binäre EINS durch einen Übergang bei Beginn und am Ende sowie einen zusätzlichen Übergang in der
Bitmitte dargestellt. Die Darstellungsweise der Binär-
NULL und Binär-EINS ist selbstverständlich willkürlich
gewählt und kann daher umgekehrt werden. Im Aufzeichnungskanal sorgen geeignete Filter und Vormagnetisierungsvorrichtungen
dafür, daß das die Daten beinhaltende Wechseltaktschrift-Signal linear als ungesättigtes
kontinuierliches Analogsignal auf dem magnetischen Speichermedium aufgezeichnet wird. Im
Wiedergabekanal wird das wiedergewonnene Analogsignal gefiltert, begrenzt und mit demselben, um ein Bit
verzögerten Signal in einer Exklusiv-NOR-Schaltung verglichen, so daß das Datensignal mit seinen
ursprünglichen digitalen Datenpegeln ohne Bezugnahme auf ein Taktsignal im Wiedergabekanal wiedergewonnen
wird.
In jeder Datenverarbeitungsschaltung, einschließlich der oben beschriebenen Schaltung, verzerren verschiedene
Blindkomponenten wesentlich die Phase gewisser Frequenzanteile der durch das System verarbeiteten
Signale. Solche Phasenverzerrungen treten insbesondere bei einer magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabeschaltung
aufgrund der Art und Eigenschaft der dort verwendeten Bauelemente auf. So u-nfassen die
Parameter, welche üblicherweise eine Phasenverzerrung oder Phasenverschiebungen in gewisse Frequenzanteile
der in der Schaltung verarbeiteten Signale einführen, beispielsweise Phasenänderungen als Funktion
der aufgezeichneten Signale infolge der Dicke des magnetischen Speichermediums, Phasenänderungen in
den Filtern und Phasenänderungen infolge Blindkomponenten in den Verstärkern und den Aufzeichnungs- und
Wiedergabeköpfen. Solche Phasenänderungen in den phasenmodulierten Signalen werden bei dem System
gemäß dem obengenannten älteren Vorschlag bereits wesentlich durch eine Signal-Vorverzerr-Schaltung
kompensiert.
Allgemein werden die ungewöhnlich hohen Speicherdichten bekannter Taktrückgewinnungsschaltungen
aufgrund der Größe der Phasenverzerrung oder der Signal-Synchronisationsfehler unbrauchbar. Beispielsweise
ist i·, »Electronics«, 16. 10. 1959, Seiten 72 bis 75, eine Schaltungsanordnung dargestellt, die eine verschlüsseltes
kombiniertes Daten- und Taktsignal wieder zerlegt, wobei das Signal durch lineare Formgebung für
einen ersten Bittyp Übergänge an den Speicherraumgrenzen und für einen zweiten Bittyp Übergänge an den
Speichenaumgrenzen und in den Speicherraummitten besitzt. Die Übergänge an den Speicherraumgrenzen
werden von einem geeigneten Wiedergabesystem als Taktimpulse verarbeitet. Die kontinuierliche, linearisierte
Wellenform wird dann in ein Rechtecksignal umgeformt. Dieses Rechtecksignal wird sodann über
y?C-Gli&!er differenziell und gleichgerichtet, so daß
wieder das überlagerte spitzenförmige Takt- und Datensignal entsteht. Sodann werden diese Impulse in
einem geeigneten Dekodier- und Taktierkreis in Takt und Daten aufgespalten. Hierzu tritt das durch
WC-Glieder differenzierte Signal durch ein »UND«- Gatter und löst einen monostabilen Multivibrator aus,
der eine Zeitverzögerung von 0,25 Bit-Speicherraumzeit liefert. Das verzögerte Impuls steuert dann einen
Multivibrator mit einer Impulsbreite von 0,5 Bit-Speicherraumzeit. Nach Umkehrung wird dieser Zinnenimpuls
benutzt, um die Informationsimpulse zu sperren, so daß durch das erste »UND«-Gatter (der
obenliegende Block in F i g. 8) nur die Taktimpulse durchtreten. Gleichzeitig erlaubt der Zinnenimpul.s derr
/weiten »UND«-Gait;: (in der F i g. 8 untenliegend), die
Taktimpulse zurückzuweisen und nur die Informationsimpulse
durchtreten zu lassen. Hierdurch wird die Wiederherstellung von Information und Takt erreicht
Nachteilig an dieser Schaltungsanordnung ist vor allem, daß Information und Takt gemeinsam wiederhergestellt
werden, d. h. also, daß die Information nur in Abhängigkeit vom überlagerten Takt und nicht
unabhängig davon wiedergewonnen werden kann. Ein weiterer Nachteil ist die relativ geringe maximale
Informationsdichte von etwa 800 Bits pro cm. Bei höheren Dichten treten Verzerrungen auf, welche die
Pegelübergänge von ihren zugeteilten Speicherraumstellen verschieben und die nicht mehr mit dieser
Taktrückgewinnungs-Schaltungsanordnung wiedergewonnen werden können. Sobald nämlich bei der
genannten Schaltungsanordnung eine Verzögerung von mehr als 0,25 der Speicherraumzeit eintritt, wird ein
Informationsimpuls gesperrt, so daß er in der Taktleitung erscheint und wiederum selbst den nachfolgenden
Taktimpuls sperrt und auf die Informationsleitung umlenkt Damit ist die gesamte Information zerstört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Taktrückgewinnung der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche die vorstehend erörterten Nachteile vermeidet und hierzu von dem
unabhängig vom Taktsignal gewonnenen Datensignal ausgeht und nachfolgend das Taktsignal wiederherstellt,
wobei Phasenverzerrungen bis zu einer Größenordnung von ±'/2 Bitperioden durch die erfindungsgernäße
Anordnung geheilt werden können, so daß Packungsdichten bis zu 4000 Bit pro cm erreichbar sein sollen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Schaltungsanordnung der gattungsgemäßen Art gelöst,
welche gekennzeichnet ist durch ene Differenzierschaltung, der das verzögerte Signal zugeführt wird und die
für jeden Übergang des verzögerten Signals einen Impuls liefert; und eine in Abhängigkeit vom Pegel der
Ausgangs-Richtungsschrift gesteuerte Ausblendschaltung, die bei einem ersten Pegel der Ausgangs-Richtungsschrift
jeden auftretenden Impuls durchläßt und beim zweiten Pegel jeweils einen Impuls durchläßt und
όρ.η nachfolgenden sperrt.
Die Lösung der oben definierten Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß ausgehend von einer
Schaltungsanordnung für eine magnetische Speichereinrichtung, wie sie in der DE-OS 1.5 24 92.? (älteres
Recht) beschrieben ist, nach Wiederherstellung des Informationssignals der Ausgangs-Richtungsschrift aufgrund
dieses wiederhergestellten Informationssignals und des aufgenommenen umgewandelten überlagerten
Wechseltaktschrift-Signals die Taktimpulse wiedergewonnen werden. Dabei übernimmt das Dekodierglied
das Signal vom magnetischen Abspielmedium .'nd erzeugt ein Signal der Ausgangs-Richtungsschrift, bei
dein die beiden Bittypen durch jeweils sich über den Speicherraum erstreckende tiefe und hohe Pegel
dargestellt werden. Dieses Signal ist eine vereinfachte Darstellung der in Wechseltaktschrift-Kodierung aufgenommenen
Datenbits. Das Taktsignal wird aus den negativen und positiven Übergängen der Wechseltakt
schrift erhalten, indem die Richtungsschrift benutzt wird, um die Übergänge der Wechseltaktschrift, die in
der Mitte der Speicherzellen der verschlüsselten Richtungsschrift auftreten, herauszusuchen.
Die Schaltung zur Taktrückgewinnung weist also einen ersten Sign; !geber 7.um Erzeugen eines Zuges von
mit den positiv verlaufenden Übergängen in der wiederholten Wechseltaktschrift der Schaltungsanordnung
nach der DE-PS !5 24 922 synchronisierten
Nadelimpulsen und einen /weiten Signalgeber /um
Erzeugen eines Zuges von mit negativ verlaufenden Übergängen in der wiederholten Wechseltaktschrift
koinzidenten Nadelsignalen auf. Die rückgewonnenen Datenpegel dienen als logische Befehle /um Durchsteuern
eines Ausgangs entsprechend den nachfolgenden erfindungsgemäßen Maßgaben. Wenn die wiedergewonnenen
Binärdaten von bestimmter Polarität sind oder auf einem bestimmten Pegel anfallen (z. B. wenn
der Wert abwärts verläuft und eine NULL darstellt), werden die aus den positiven und negativen Übergängen
entwickelten Signale an eine Ausgangsklemme angelegt und dienen als datensynchronisierte T.iktimpulse.
Wenn die wiedergewonnenen Binärwerte auf einen anderen Pegel überwechseln (z. B. wenn der Wert
aufwärts verläuft und eine EINS darstellt), wird das von dem Signalgeber abgegebene Signal, welches knizident
mil dem ersten nach der Pegeländerung auftretenden Übergang ist, als Taktimpuls an den Ausgang gegeben.
In diesem Fall sind die von anderen Signalgebern gelieferten Signale, d. h. solche Übergänge, welche dem
ersten Übergang entgegengesetzt gerichtet sind, gesperrt. Da die Daten bzw. Werte stets aufwärts oder
abwärts verlaufen, und zwar mit einem Phasenabstand von einer halben Bitperiode von einem möglichen
Übergang, der aus der Wechseltaktschrift abgeleitet ist, ist es nicht schwierig, mit der Taktlogik diejenigen
Übergangsrichtungen auszuwählen, welche gesperrt werden sollen. Außerdem erscheinen mögliche Phasenverschiebungen
im selben Maße und in derselben Richtung in den Daten wie in der wiederholten Wechseltaktschrift. Demgemäß können Phasenänderurgen
bis Plus oder Minus einer halben Bitperiode in der erfindungsgemäßen Anordnung kompensiert werden,
ohne in Gefahr zu laufen, insbesondere bei hohen Bitdichten in der Größenordnung von 4000 Bits pro cm
bei einer Spur das Taktsignal zu verlieren.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Nachfolgend die Beschreibung, in
eier ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung im einzelnen eriautert wira. L'aoei zeigt
F" i g. I ein Blockdiagramm einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Anordnung mit für hohe Bitdichten
geeigneten Aufnahme- und Wiedergabekanälen.
F" i g. 2 Ansichten von Impuls- und Wellenformen, die zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen
Anordnung dienen,
F' i g. 3 kombiniert ein Blockdiagramm und ein genaueres Schaltschema der erfindungsgemäßen Anordnung.
Fig.4 Ansichten von Impuls- und Wellenformen,
welche eine Phasenverzerrung zeigen, die durch den .■rfindungsgemäßen Taktgeber beherrschbar ist. und
Fig. 4a eine Fortsetzung der Ansichten gemäß
?■" i g. 4.
Das in Fig. 1 gezeigte System weist einen Aufzeichvjngskanal
25 und einen Wiedergabekanal 50 auf. zu ;;em eine das Taktsignal ableitende Logikschaltung 100
gehört. Der Aufzeichnungskanal 25 und der Wiedergabekanal 50 sind eingehend in der DE-OS 15 24 922
beschrieben, so daß die genaue Funktionsweise der Kanäle hier nicht im einzelnen wiederholt zu werden
braucht. Kurz gesagt, wird ein magnetisches Medium 30. welches als Magnetschicht, z. B. als Oxidschicht, auf
einem Speicherorgan, wie z. B. einem Band, einer Scheibe. Platte oder dergleichen ausgebildet sein kann,
"elativ zum Aufnahmekopf 26 bewegt. Der Aufzeichnjngskanal
25 gibt ein die Daten darstellendes i"- St^n.iI an einen Aufnahmekopf ?.b Nachfolgend
werden die Signale durch Vorbeibewegen de·
magnetisierbarer! Modiuni'· 30 an einem Wiedergabe
kopf ?l abgenommen.
Die Signakerläufe Λ und W gemäß I- i g. 2 /eigen eine
typische Abfolge der Hntwicklung einer Wechseltaktschrift
in Form eines datenmodulierten Binärpegellakt signals zur Einspeichcrung auf einem magnetischen
Speiehermedium 30. In der Reihe A in F i g. 2 ist ein
digitaler .Signalverlauf in der Weise geneigt, daß die
digitalen Werte »EINS« und »NULL« durch bestimmte Pegel gebildet sind, welche sich über die Dauer einer
Einzelbit-Penodc Oi-I. ü( 2 bis BCN erstrecken.
Dieser Datenvcrlauf, der üblicherweise als Richtungsschrift (NRZC") bezeichnet wird, wird mit einem
kohärenten Rechtcckwellcn-Taktsignal moduliert, das in der Reihe Λ der F i g. 2 gezeigt ist. Kine Wechseltaktschrift,
die in der Reihe C gezeigt ist, wird als Ergebnis der Modulation entwickelt, über das Filter 27 geleitet
und auf dem magnetischen Speichermedium 30 als nicht die Sättigung erreichende analoge Wellenform einge
speichert Diese Aufzeichnungstechnik ist in der obenerwähnten DE-OS 15 24 922 im einzelnen beschrieben,
auf die demgemäß hier Bezug genommen wird, jedoch können auch andere Aufzeichnungsverfahren
im Z'isanimenhang mit der vorliegenden Erfindung
Verwendung finden.
Das vorher aufgezeichnete Wechseltaktschrift Signal wird über den Kopf 31 abgenommen und durch einen
Verstärker 32 verstärkt. Das verstärkte Signal wird durch ein Tiefpaßfilter 33 gegeben, das alle Frequenzen
gleich oder unterhalb der einlaufenden Bitfrequen/ durchläßt.
Die in einen Kreis eingetragenen Ziffern, welche den Wellenformeii gemäß F i g. 2 zugeordnet sind, beziehen
sich auf die entsprechend bezeichneten Stellen in den Schaltungen gemäß Fig.! und 3. Daher iritt das
obenerwähnte gefilterte Wechseltaktschrift-Signal 1 am Ausgang des Tiefpaßfilters 33 auf. In einem das
gefilterte Wechseltaktschrift-Signal I führenden Ausgangszweig aes niters ist ein Begrenzer J5 eingeschaltet,
welcher das gefilterte oder kontinuierlich analoge Wechseltaktschrift-Signal 1 in eine Rechteckwellenform
gemäß 2 in F i g. 2 umwandelt. In einen anderen, das Wechseltaktschrift-Signal 1 führenden Ausgangszweig
ist eine Ein-Bit-Verzögerungsschaitung 36 eingeschaltet,
die das gefilterte Wechseltaktschrift-Signal 1 um die Dauer eines Bits verzögert und an einen
weiteren Begrenzer 37 anlegt. Die Ausgangss: ;r,ale
beider Begrenzer 35 und 37 werden an ein Exklusiv-NOR oder einen Ringdemodulator 55 gelegt, dessen
Funktion in der obenerwähnten DE-OS 15 24 922 eingehend beschrieben worden ist. Danach ist das
Ausgangssigna! der EXKLUSIV-NOR-Schaltung 55 ein
in der Reihe 4 in F i g. 2 dargestellter Datenzug.
Für die obige Beschreibung wurde vorausgesetzt, daß die Wellenformen in idealisierter Form anfallen, d. h..
daß keine Phasenverschiebung im System auftritt. In der Praxis sind jedoch, wie die nachfolgenden Erläuterungen
zeigen werden, derartige idealisierte Wellenformen sehr schwer zu erhalten, insbesondere bei so hoher.
Bitdichten, wie sie von der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung beherrscht werden sollen. Die ideali-
■ t , * '!Tf "l·, Λ Λ" "Π
^••.i.wii t . £ιιΟΓίι GrmCn. iiuuvJuiiuCri. ui\-jt~ii!gCn gCrTlau
den Reihen 3 — 7 der Fig. 2, sind jedoch für die Fr'äuterung der Grundprinzipien der Schaltung zur
Ableitung des Taktsignals und des Verfahrens zum Ableiten eines datensynchronisierten Taktsignals
zvici.knial.!ig
Das Wiedergewinnen eines Taktsignals 7, Ii g. 2
umfaßt dt/η ScIt-I(I des Vergleichs zwischen einem
WechsHtaktschrift-Signal mit derselben, um ein Hit
verzögerten Kurvenform in der Exklusiv-N( IR-Schallung.
Dieser Schritt dient zur Wiedergewinnung der
[INS 'ind NULL-Werte al·, sich iil -ι dir l!ii,:erioderi
erstreckende Pegel (vgl. Reihe 4 d< r I-i g. 2). Positiv
verlaufende Übergänge (im folgenden positive Übergänge genannt) im verzögerten Wechseltaktschrift-Signai
5 werden durch einen Vorderflankcndetektor festgestellt, und ein Zug von entsprechenden Nadelimpulsen
5 (jeweils einer für einen positiven Übergang im Wcchscltaktschrift-Signal 3) wird abgegeben. Ein
Kückflankcndetektor für das verzögerte Wechseltaktschrift
Signal 3 gibt in ähnlicher Weise einen Zug von Nadel'.mpulsen 6. und zwar jeweils einen Impuls für
jeden negativ verlaufenden Übergang (im folgenden negativer Übergang genannt) des Weehseltaktschrift-Signals
3.
Wenn die wiedergewonnenen Daten auf einem EINS- oder oberen Pegel ermittelt werden, werden der ersle
danach auftretende Übergang (ob positiv oder negativ) an die ['aktgeberausgangsklemmc als Takt-Ausgangssignal
gegeben und der nächstfolgende Übergang gesperrt. Wenn andererseits der wiedergewonnene
Datenwert als eine binäre NlJI.I. darstellender niedriger
Pegel ermittelt wird, werden sowohl positive als auch negative Übergänge an die Zeitgeber-Ausgangsklemnie
gelegt.
Die obengenannten Schrille werden ohne weiteres
durch die Zeichenerklärung in den Reihen 5 und 6 in
1Ί g. 2 (ieullich. Zur Zeil T im der wiedergewonnene
Datenimpuls 4A der Reihe positiv bzw. oben, so daß
demgemäß ein positiv verlaufender libergang 60 der
Reihe ~> ,ils erster Taktausgangsimpuls 60 in Reihe 7 der
I i g. 2 ausgewählt ν ird. Dieser positiv verlaufende
I !bergung 60 gemalt Reihe 5 sperrt den als nächsten auftretenden negativen Übergang 70 gemäß Reihe 6,
wie symbolisch durch den I'Jnweispfeii »sperren« vom
Impuls 60 /ur.i Impuls 70 angedeutet ist. Danach, und
■/_..„ ι.. τ . ι ι
. ..... ..um ι .*. . if-uii ir\ I t J, 111 VJLI rtH,U\-lgl-WlJII[H;nt
Datenimpuls 4ß negativ bzw. unten, und ein positiver
Übergang 61 gemäß Reihe 5 wird als zweiter Takt-Ausgangsimpuls gemäß Reihe 7 ausgewählt. Zum
Zeitpunkt T< ist der Datenwert beim Impuls 4C positiv
bzw. oben, und der zuerst auftretende negative
libergang 71 wird als Takt-Ausgangssignal ausgewählt.
Außerdem sperrt der Impuls 71 den als nächster auftretenden Übergangsimpuls 62. Zu den Zeitpunkten
Ti und T; sind die Datenimpuise 4/0 und 4/ unten bzw.
negativ, so daß sowohl der negative Übergang 72 als auch der positive Übergang 63 als Taktausgangsimpuls
dienen. Die in der obigen Beschreibung aufgestellten Regeln gellen auch fur den Rest der Bitpenoden bzw.
Bit-Speicherräume der wiedergewonnenen Datenimpuise,
so daß ein fortlaufender abgeleiteter Takt-Ausgangsimpulszug gemäß Reihe 7 der F i g. 2 erzeugt wird.
Ein Vergleich der Taktimpulse gemäß der Reihe 7 mit den Datenstellen der Reihe 4 zeigt, daß die abgeleiteten
Taktimpulse scharfe Nadelimpulse sind, welche genau in der Mitte der Biträume der die Information enthaltenden
Datenpegel liegen.
In der vorhergehenden Beschreibung wurde angenommen,
daß weder die Wechseltaktschrift noch rlns wiedergewonnene Datensignal Phasenverzerrungen
aufweisen, obwohl diese Annahme insbesondere bei hohen Bitdichten für die Praxis nicht zutrifft. In Fig.4
ist in Reihe 8 ein ph.isenvcr/.errtes Wechseltaktschrift-Signal
gezeigt. Das Wecliseltaklschrift-Signal kann nach der Bcschneidiing durch die Begrenz.erschaltungen
des Wiedrrgabrkanak SO Heniäß F' i £ I die in der Reihe
9 der I'i g. 4 gezeigten Kurvcnform annehmen, wobei die Werte in den biträumen Wc'5. BCb und BCl
aufgrund der oben angegebenen Phasenverzerrungs-Probleme
in ihrer Phase stark verzerrt werden. In der Reihe 10 der f-' i g. 4 ist dieses Wechseltaktschrift-Signal
um die Dauer eines Bitraums verzögert und wird in dieser Form an den Exklusiv-NOR-Demodulator bzw.
-Entschlüßler angelegt. Die Ausgangswellenform ge maß Reihe 11 der F i g. 4 zeigt gestrichelt Rauschsignalc
oder Rausclispitzen 80, die am Ausgang des Exklusiv-NOR-Gatters
auftreten und sich mis den Phasenverzer
rungen der Wechseltaktschrift ergeben. Es ist ohne weiteres verständlich, daß diese Rauschsignale 80
Frcquenzanteile von beträchtlich höherer Frequenz aufweisen als die die Information beinhaltenden Signale.
Gemäß F i g. I ist ein Rausehfiltcr 40 dem Ausgang der Exklusiv-NOR-Schaltung 55 nachgeschaltet, um die
Hochfrequenzanteile, die zu diesen Rauschimpulsen 80 beitragen, zu entfernen. Ein üblicher Begrenzerschaltkreis
41 stellt wiederum den Rcchteckverlauf des gefilterten Signals gemäß Reihe 12 in der in Reihe 13.
F i g. 4 dargestellten Form her.
Aus einem Vergleich der in I-i g. 4 gezeigten
Kurvenformen wird deutlich, daß das zusätzliche Rauschfilter 40 eine zusätzliche Verzögerung einführt,
welche gemäß dem vorliegenden Atisführungsbeispiel die Größe einer halben Bitperiode bezüglich der in
Reihe 11 in F i g. 4 gezeigten Kurvenform hat. Da die
rechteckförmigen Daten und das Wechseltaktschrift-Signal phasengleich sein müssen, ist eine zusätzliche
Verzögerungsschallung 42 in den zur Taktgeberschal· tung gemäß F i g. 1 führenden l.eilungszweig eingeschaltet.
Die zusätzliche Vcrzögerungsschaltung 42 ist so bemessen, daß ihr Verzögeruntswert zur Kompensation
der zusätzlichen Verzögerung im Rauschfilter 40 ausreicht, d. h. für das vorliegende Ausführungsbeispiel.
daß eine Verzögerung von einer halben Bitperiode
von beliebiger bekannter Ausführungsform sein; sie ist
zum besseren Verständnis in F i g. 3 in der gestrichelten Umrandung beispielsweise gezeigt und weist hier zwei
Paare von jewe Is in Reihe liegenden Multivibratoren 44 und 45 auf. Das wiederholte (erneut verzögerte)
Wechseltaktschrift-Signal !4 wird direkt an ein
Multivibratorpaar 45 und invertiert durch einen Inverter oder ein NAND-Gatter 43 an ein Multivibratoroaar
44 angelegt.
Differenzierschaltungen 46 und 47 sind dem Ausgang der Multivibratorpaare 44 bzw. 45 nachgescha'tel. Die
Differenzierschaltung 47 liefert einen ersten Nadeiimpulszug gemäß Reihe i5 in der F: g. 4. wobei diese
Nadeiimpuise jeweils einen positiv verlaufenden Übergang
der Wechseltaktschrift )4 darstellen. Die inverrerte
Wechseltaktschrift 14 erzeugt einen zweiten Nadelimpulszug 16. der in Fig. 4 als Ausgangssignal der
Differenzierschaltung 46 dargestellt ist. Die Impulse 16 stellen die negativ verlaufenden Übergänge der
Wechseltaktschrift 14 dar. Die positiven und negativen Übergänge der Impulse 15 und H·· der Γ i g. 4 werden
von den Differenzierschal'i-ngen 47 'ind 46 an ein Paar
von NAND-Gattern 12τ inH 12ft iipgeleg!. Vorausgesetzi.
daß die Gai-er !25 oder !2i: nicht gesperrt sind,
lassen sie eine :r:\-:-"tierte Form der einlaufenden
Nadelimpulse durch. !e-,k-s NAND-Gatter kann selektiv
gcspcrrl werden, so daß keiner der Nadelinipulse 15 und
16 durehgelasseri und inverliert wird, wenn die Gatter
125 und 126 gesperrt sind. Die Signalpegel an den Ausgangsklemmen (J und Q von Flip-Flops 145 und 146
zeigen die Kt'rvcnverläufe der Impulse 17 und 18 der
F i g. 4A. Fig. 4A ist eine Fortsetzung der graphischen
Darstellung gemäß F i g. 4. Die Art und Weise, in der die bistabilen Kippschaltungen 145 und 146 bestimmte
positive und negative Übergänge der Impulse 15 und 16
der F i g. 4 sperren bzw. durchlassen, wird im folgenden beschrieben.
In den F i g. 4 und 4A sind die Zeitpunkte Tn, T\ bis Γιο
in der Mitte eines jeden Bitintervalls BCX bis flCIO
gezeigt. Es wird angenommen, daß beide bistabilen Kippschaltungen 145 und 146 kurz vor dem Zeitpunkt
7o in der »Setz«-Stellung sind, wodurch der (^-Ausgang,
wie bei den Impulsen 17 und 18 der F i g. 4A gezeigt ist,
falsche oder negative Polarität auf Q sperrt beide NAND-Gatter 125 und 126. Eine solche Bedingung
würde natürlich die Anordnung betriebsunfähig machen, so daß eine Anfangsbedingung über das
NAND-Gatter 111 in Abhängigkeit von koinzidenten positiven (?-Ausgangssignalen beon beiden bistabilen
Kippschaltungen 145 und 146 als Rückstellimpuls an die Rückstellanschlüsse R beider Kippschaltungen 145 und
146 gegeben wird. Wie in Fig. 4A gezeigt ist, stellt das Gatter 111 beide Kippschaltungen 145 und 146 zum
Zeitpunkt T0 auf die Rückstellbedingung, wodurch der
QAusgang jedes der Kippschaltungen 145, 146 positiv oder richtig ist. Dieser richtige Pegel am (^-Ausgang
wird an beide Gatter 125 und 126 gegeben, so daß diese durchgesteuert werden und den ersten Impuls, der als
positiver oder negativer Übergang in den Reihen 15 oder 16 der Fig. 4 auftritt, durchsteuern. Mit dieser
Anfangsbedingung ist der Taktgeber 100 gemäß F i g. 3 in der geeigneten Betriebsstellung, um die Reihe 11 der
F i g. 4 gezeigten Daten aufnehmen zu können.
Der Kodierer 55 gemäß F i g. 1 liegt einen dekodierten binären Richtungsschrift-Datenzug an das Ratischfilter
40. Dem Rauchfilter 40 ist ein Begrenzer 41 nachgeschaltet, welcher einen rechteckförmigen Datenverlauf
der Richtungsschrift 13 bewirkt. Dieses Signal wird dem Steuer-NAND-Gatter 112 zugeführt. Ein
Datenimpuls 101 dtr Richtungsschrift 13 ist während der Bitperiode BC2 positiv oder richtig; diese
Bedingung wird durch das NAND-Gatter 112 und erneut durch das NAND-Gatter 113 invertiert, so daß
diese Bedingung als positiver bzw. hoher Pegel an die beiden Gatter !35 und 136 angelegt wird. Der positive
Pegel an den Gattern 135 und 136 steuert entweder dem Zeitpunkt T\ als Sperrbedingung auf das NAND-Gatter
126. Der nächste auftretende Übergang (an der Grenze zwischen BC2 und BCS) ist ein negativer
Übergangsinipuls 185, der gesperrt wird. Die Sperrbedingung des Gatters 126 wahrend der Zeit Γι bis T: und
der Sperrimpuls 185 ist in Reihe 20 der F i g. 4A gezeigt. Die Eingangssignale für das NAND-Gatter 150 werden
von den Ausgängen der NAND-Gatter 125 und 126 abgeleitet. Wenn daher das NAND-Gatter 125 den
in invertierten Impuls 165 durchläßt, wird dieser durchgelassen
und invertiert durch das Gatter 150 und bildet den ersten Takt-Ausgangsimpuls. Dieser erste Taktimpuls.
Impuls 165, erscheint zum Zeitpunkt Γι (Reihe 23. Fig. 4Λ). Es ist ersichtlich, daß dieser Takt-Ausg;<ngsimpuls
165 in der Mitte der Bitperiode des Datenini:\il
ses 101, Reihe 13, F i g. 4 auftritt und daher ein datensynchronisierter Impuls ist.
Wie üben bereits erwähn! wurde urbeite! die hier
beschriebene Schaltungsanordnung gemäß der logi-
2n sehen Regel, daß bei positivem oder hohem Datenpegel
entweder positive oder negative Übergänge /ur Ausgangsklemnie durchgelassen werden tind daß der
durchgesteuerte Übergang den als nächsten auftretenden Übergang sperrt. Wie oben beschrieben wurde.
könnte daher entweder der Übergang 165 oder der Übergang 185 an den Taktgeberausgang durchgesteuert
werden; da jedoch der Impuls 165 als erster auftritt und durchgesteuert worden ist. sperrt dieser
Impuls den als nächsten eintreffenden Übergang 185.
jo Gemäß der Betriebsbedinguntr des Taktgebers
gemäß der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß bei niedrigem bzw. negativem Datenpegel der als nächster
auftretende Übergang als Taktsignal durchgesteuert wird. Wie aus beiden Impulsen 13 der F i g. 4 zu
)) erkennen ist. fällt der Datenpegel an der Bit-Periodengrenze
zwischen ß(~2 und ff£"3 ab und bildet einen
NLILL-Datenimpuls 102. Dieser niedrige Datenpegel des Impulses 102 wird durch die NAND-Gatter 112 und
113 invertiert, so daß er sowohl das NAND-Gatter 135
als auch das NAND-Gatter 136 sperrt. Pie Sperrwirkung der NAND-Gatter 135 und 136 hat natürlich keine
Rückwirkung auf die Kippschaltungen 145 und 146, so daß diese bei Beginn der Bitperiode BC3. wie bei den
Impulsen 17 und 18 der F i g. 4A gezeigt ist. ihre entsprechenden Zustände beibehalten und dadurch die
Sperrung des Impulses 185 sicherstellen.
Zum Zeitpunkt T; ist der Dateninipuis 102 immer
noch auf niedrigem Wert, bei dem er eine NULL darstellt, und der nächste positive Übergang, der Impuls
iü 166 von !5 der F i g. 4, wird durch das NAND-Gatter
125 durchgestellt, welches, wie bei 19 der Fig. 4A
einen positiven oder negäüven übergang als »Setz«-
Impuls an die Kippschaltungen !45 oder !46 durch.
Der erste Nadelimpuls, der nach Einstellen der Anfangsbedingung geliefert wird, ist ein positiver
Übergangsimpuls 165, der mit einem positiven Pegel von Q der Kippschaltungen 145 und 146 zusammenfällt.
Dadurch wird ein Impuls 165 durch das NAND-Gatter 125 durchgestellt, welches den Impuls 165 invertiert.
Der Ausgangsimpuls des NAND-Gatters 125 wird danach wiederum im Gatter 115 invertiert und hat
dadurch positive Polarität, die mit dem positiven Datenpegel am Gatter 135 zusammenfällt. Da die
Eingangsbedingungen des Gatters 135 erfüllt sind, wird der Impuls 165 durchgelassen und durch das Gatter 135
invertiert als »Setz«-lmpuls an die Kippschaltung 146 gegeben. Wenn die Kippschaltung 146 gesetzt ist, ist der
Ausgang Q niedrig bzw. negativ und wirkt daher nach gc/.cigi :5i, üüfgiüiiu ucS ZüStändcü uci PvippüCftaitUngen
145 aufgesteuert ist. Dieser zweite positive Übergangsimpuis 166 wird erneut über das Ausgangsgaiier
150 äh zweiier Taki-Ausgangsimpuis 166 gemäß
Reihe 23. F i g. 4A durchgestellt.
Der negative bzw. niedrige Datenpegel des Impulses 102 wird durch das NAND-Gatter 112 invertiert und
erscheint als Impuls positiver Polarität am Eingang des NAND-Gatters 155. Zum Zeitpunkt T2 wird der Impuls
166 vom Ausgang des Gatters 150 ebenfalls an das Gatter 155 angelegt. Über das NAND-Gatter 155 wird
der Impuls 166 invertiert und dient danach als Rückstellimpuls für beide Kippschaltungen 145 und 146.
Die Kippschaltung 145 ist bereits in seinem Rückstellzustand. Dagegen befand sich die Kippschaltung 146 in
seinem »Setz«-Zustand, so daß der Impuls 166 zum Rückstellen der Kippschaltung 146 dient. Wenn beide
Kippschaltungen 145 und 146 rückgcstellt sind, sind
beide Gs;tcr 125 und 126 aufgestcuert. wie in bei 19 und
20 der F i g. 4Λ erkennbar ist.
Wenn beide Gatter 125 und 126 aufgesicuert sind,
lassen sie den nächsten Übergang, ob positiv oder negativ, als Takt-Ausgangsimpuls durch. Zum Zeitpunkt
Γ) ist der nächste Übergang ein negativer Übergang 186. Dieser negative Übergang 186 wird durch das
NAND-Gatter 126 durchgelassen und zum Ausgangsgatter 150 als dritter Taktimpuls gegeben. An der
Grenze zwischen IKi und BC4 wird der Datenimpuls 105 positiv, so daß der Impuls 186 durch das Gatter 136
durchgelassen wird, und die Kippschaltung 145 setzt. Nach dem Setzen der Kippschaltung 145 ist der
(^-Ausgang niedrig oder negativ, so daß das NAND-Gatter
125 gesperrt wird und der positive Übergang 167 nicht durchlaufen kann. Der gesperrte Übergang 167 ist
u-—ι .ι
Ul I JJ'-I IWUt £-»t T Lit I
diese Sperrwirkung trotz der Phasenänderungen in der Wechseltaktschrift gemäß der Reihe 14, F i g. 4 gesichtet
ist.
Während des Bitintervalls BCS ist der Daterimpuls
107 niedrig bzw. negativ und sperr· die Gatter 135 und 136. In gesperrtem Zustand der Gatter 135 und 136 wird
der nächste Impuls 189 zum Zeitpunkt 7} als Taktimpuls über das Gatter 150 abgegeben. Der Impuls 189, du
ebenfalls am Gatter 155 anliegt, setzt beide Kippschaltungen 145 und 146. Danach wird die Betriebsweise
entsprechend der obigen Beschreibung fortgesetzt.
Aus den obigen Erörterungen ist verständlich, daß der Taktgeber gemäß der Erfindung einen fortlaufenden
Zug von datensynchronisierten Impulsen seibsi bei Vorhandensein von relativ großen Phasenverzerru.igen
erzeugt, die mit bekannten Ausführungen nicht gleichwertig kompensiert werden konnten.
gezeigt.
Die obe.; beschriebene Betriebsweise wird fortgesetzt,
und wie in den F' i g. 4 und 4A gezeigt ist, wird zum Zeitpunkt Ta ein negativer Übergangsimpuls 147 als
Taktimpuls abgegeben. Wenn danach der Datenirrpuls
105 auf einem niedrigen Pegel ist. wird der Impuls 168
durch das Gatter !50 als nächster Takt-Ausgangsimpuls durchgesteuert.
Bei Beginn der Bitperiode BCl ist der Datenimpuls
106 positiv, und ein Impuls 1P*<
wird zum Zeitpunkt T0 abgegeben. Die NAND-Gatter Π5 und 136 werden in
durchgesteuertem Zustand während der gesamten Bit-Periode BCl gehalten, wie in den Reihen 21 und 22
der Fig. 4a gezeigt ist. Im durchgeschalteten Zustand
dieser Gatter 13i> und 136 liegt der negative Übergangsimpuls !$8 noch mit Sicherheit innerhalb der
Bitperiode und kann daher das durchgesteuerte NAND-Gatter 126 durchlaufen, obwohl er infolge der
Phasenverschiebung versetzt ist. Der Impuls 188 erscheint über das Gatter 150 als Takt-Ausgangssignal
188. Dieser Impuls 188 setzt über die Gatter 116 und 13S
die Kippschaltung 145. In gesetztem Zustand der Kippschaltung 145 wird der nächste positive Übergang
169 am NAND-Gatter 125 gesperrt. Es wird betont, daß
: ~ a J λ~
lg. "Τ UHU TU
auf eine Phasenverzerrung von ein Viertel Bitperiode (vgl. strichpunktierte Linien 108 in der Reihe 14, F i g. 4)
Bezug genommen; es ist jedoch verständlich, daß die Phasenverzerrungen bis zu einer Größenordnung "on
±'/2 Bitperioden durch die erfindungsgemäße Anordnung kompensiert werden können. Dieser Raum von ±
einer halben Bitperiode für Phasenfehler ist aufgrund der besonderen Zeitbezichung zwischen den rechteckförmigen
Daten der Ausgangsrichtungsschrift 13 und der aus der verzögerten Wechseltaktschrift 14 in F i g. 4
entwickelten Übergänge verfügbar.
Jede Phasenänderung in der Wechseltaktschrift erscheint auch als Phasenänderung in dem aus dieser
Wechseltaktschrift abgeleiteten Datensignal, und diese Beziehung gilt auch für positive oder negative
Phasenänderungen. Es ergibt sich daher, daß durch Wiederholung des Wechseltaktschrift-Signals, aus dem
die Daten abgeleitet werden, und durch Vorsehen einer geeigneten Zeitfolge bezüglich der Daten letztere stets
ein halbes Bitintervall vo-> einem der Polaritätsübergänge
abwärts oder aufwärts verlaufen, so daß ein Raum von einer halben Bitperiode für das Taktsystem gemäß
der Erfindung zur Verfüeune steht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnunecn
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung zur Taktrückgewinnung
in einer eine Verzögerungseinrichtung zum Verzögern des von dem Wiedergabekopf empfangenen
Signals um die Dauer wenigstens eines Bit-Speicherraumes und einen das unverzögerte und verzögerte
Signal vergleichenden und eine Ausgangs-Richtungsschrift wiederherstellenden Phasenkomparator
aufweisenden Einrichtung zum Dekodieren einer Wechseltaktschrift großer Bil-Dichte in eine Richtungsschrift,
gekennzeichnet durch eine Differenzierschaltung (46, 47), der das verzögerte Signal (3) zugeführt wird und die für jeden Übergang
des verzögerten Signals einen Impuls (5, 6) liefert; und eine in Abhängigkeit vom Pegel der Ausgangs-Richtungsschrift
(4) gesteuerte Ausblendschaltung (111 — 150), die bei einem ersten Pegel der
Ausgan^i-Richtungsschrift jeden auftretenden Impuls dunhiäßt und beim zweiten Pegel jeweils einen
Impuls durchläßt und den nachfolgenden sperrt.
2.Schaltungsanordnung nach Anspruch !,gekennzeichnet
durch Gatter (125,126,150), welche die von den Detektoren (46, 47) der Differenzierschaltung
abgegebenen Impulse (15, 16) als Taktsignal durchlassen und über zusätzliche Eingänge abhängig
von dem zweiten Pegel der Ausgangs-Richtungsschrift (13) jeden zweiten Impuls (15,16) ausblenden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Vorderflankendetektor
(47) ein Eingang eines Gatters (125) und mit dem Rückflankendetekto; (46) ei . Eingang eines anderen
Gatters (126) verbunden ist; daß die Ausgänge der Gatter (125, 126) mit je inem Eingang einer
bistabilen Kippschaltung (145, 146) verbunden sind; und daß je ein Ausgang jeder bistabilen Kippschaltung
über Kreuz mit den anderen Eingängen der Gatter (125,126) verbunden ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zustands-Steuereinrichtung
(113, 135, 136) vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von den auf dem ersten Pegel
befindlichen Bits der Ausgangs-Richtungsschrift (13) die beiden bistabilen Kippschaltungen (145, 146)
derart steuert, daß sie durch einen von einem der Detektoren (46, 47) abgegebenen Impuls selektiv in
einen Zustand gesetzt werden, in dem sie eines der beiden Gatter (125,126) sperren.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustands-Steuereinrichtung
ein Paar mit zwei Eingängen versehene Logikgatter (135, 136), deren Ausgangsklemmen jeweils mit
einem »Setz«-Eingang einer jeden der beiden Kippschaltungen (145, 146) verbunden sind, so daß
ein Eingang jedes der Gatter des Paares jeweils mit einer Ausgangsklemme eine der Gatter (125, 126)
verbunden ist, um Impulsen entweder von dem einen oder dem anderen Gatter als »Setz«-!mpu!se an die
bistabilen Kippschaltungen zu geben, und ferner eine Vorrichtung (112, 113) aufweist, welche die auf
dem ersten Pegel liegenden Bits der Ausgangs-Richtungsschrift an den anderen Eingang des Logikgatterpaares
mit solcher Polarität anliegt, daß ein »Setz«-Impuls an die angeschlossene bistabile
Kippschaltung gegeben wird, so daß dasjenige der Logikgatter (135, 136), welches keinen >
>Setz«-lmpuls durchläßt, nach der Diirchsteuerung des
Impulses durch das andere Gatter gesperrt ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Anfangsbedingung
entwickelnde Schaltung (105) an die beiden bistabi-
s len Kippschaltungen (145, 146) angeschaltet ist und
bei Koinzidenz der Sperrzustände der Kippschaltungen die Zustände beider bistabilen Kippschaltungen
in Durchlaßzustände ändert
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch ίο gekennzeichnet, daß die die Anfangsbedingungen
entwickelnde Schaltung ein Logikgatter (111) ist, welches in Abhängigkeit von der. koinzidenten
Sperrzuständen ein Rückstellsignal an die Rückstelleingänge der bistabilen Kippschaltungen (145, 146)
I^ anlegt
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die Phasenverschiebungen
Rauschspitzen mit höheren Frequenzanteilen als die Frequenzanteile der durch den Dekodierer
entwickelten Datenpegel einführen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Dekodierer (55) ein
Rauschfilter (40) verbunden ist, welches die Frequenzanteile der demodulierten Signale durchläßt
und die Frequenzanteile der Rauschspitzen (80)
2ϊ ausfiltert, und das Rauschfilter (40) eine zusätzliche
Verzögerung in die demodulierten Signale einführt; und daß eine zusätzliche Verzögerungsschaltung
(42) der Ausblendschaltung (111 — 150) zugeordnet
ist, deren Verzögerung gleich der durch das
jo Rauschfilter (40) hervorgerufenen Verzögerung ist,
so daß alle Signalübergänge in der wiederhergestellten Ausgangs-Richtungsschrift (13) durch den
zusätzlichen Verzögerungswert verzögert sind.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch j) gekennzeichnet, daß der Dekodierer (58) eine mit
dem Rauschfilter (40) verbundene Begrenzerschaltung (41) zum Beschneiden des Ausgangs zu einem
Rechtecksignal sowie eine Vorrichtung (112) aufweist, welche das Ausgangss'gnal der Begrenzerschaltung
als Tastsignai an die Ausblendschaltung (111-150) anlegt.
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