DE190863C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE190863C DE190863C DENDAT190863D DE190863DA DE190863C DE 190863 C DE190863 C DE 190863C DE NDAT190863 D DENDAT190863 D DE NDAT190863D DE 190863D A DE190863D A DE 190863DA DE 190863 C DE190863 C DE 190863C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- spring
- current connection
- approach
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N platinum Chemical compound [Pt] BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 229910052697 platinum Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C1/00—Winding mechanical clocks electrically
- G04C1/04—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
- G04C1/06—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
- G04C1/062—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by oscillating movement
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
insbesondere von Uhren.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Stromschlußvorrichtungen für den Aufzug elektrischer
Uhren, bei denen eine an einem drehbaren Hebel isoliert befestigte Blattfeder an
ihrem freien Ende einen plattenförmigen Ansatz besitzt. Diese Blattfeder darf bei den
kleineren, als Ersatz für gewöhnliche Zimmeruhren dienenden Ausführungsformen der Uhr,
nur sehr schwach gewählt werden, da sie
ίο anderenfalls in sehr bemerkbarem Maße energieverzehrend
wirken würde, was bei der üblichen Verwendung schwacher Stromquellen nicht angängig ist. Derartig schwache Federn zu
benutzen, ist aber schon an sich aus Festigkeitsgründen wenig zweckentsprechend. Außerdem
sind dieselben schwierig herzustellen, da sie mit einem Ansatz versehen sind, der, falls er
nicht genau eingestellt ist, ein Einknicken der schwachen Feder veranlaßt, sobald er bei dem
heftigen Anzüge des Ankers von der Palette getroffen wird.
Diese Ubelstände werden nach der Erfindung dadurch vollkommen beseitigt, daß der Ansatz
nicht an einer Feder, sondern an einem besonderen Hebel befestigt ist, der gegen den
. Stromschlußhebel durch Einwirkung einer Feder gepreßt wird. Dieser Hebel schnellt, sobald
das zweite Stromschlußstück den Ansatz verläßt, gegen dasselbe, so daß metallische Berührung
zwischen den Stromschlußstücken eintritt und der Ankeranzug stattfindet. Dabei drückt das eine Stromschlußstück den Ansatz
herunter und vermehrt dadurch die Spannung der Feder, welche die beiden Stromschlußstücke
zusammenhält.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Der Stromschlußhebel α, der einen Stromschlußstift
b trägt, sitzt an dem Hebel c, welcher mit dem zwischen den Gehäuseplatten liegenden
Anker d starr verbunden ist. Der zweckmäßig mit Gewichten η ausgerüstete Hebel c steht
unter der Wirkung einer Abreißfeder 0 (Triebfeder).
Isoliert auf einer Gehäuseplatte ist in bekännter Weise ein Hebel / drehbar befestigt,
an dem ein weiterer Hebel h drehbar um die Achse g angelenkt ist. Dieser Hebel h, welcher
einen isolierten palettenartigen Ansatz e trägt, steht unter der Wirkung einer Feder m, die den
Hebel h an den Hebel f heranzieht, so daß sich der Hebel h mit dem Ansatz e an die Unterkante
von Hebel/ anlegt. Der Ansatz e besitzt die beiden bekannten Schrägen k und p.
Ist der Stift b auf seinem Wege entgegengesetzt dem Uhrzeiger an der Palettenunterkante
entlang bis zum äußersten linken Ende des Ansatzes e, also an die Schräge p, gelangt,
so dreht sich der unter der Wirkung der Feder I stehende Hebel/ an welchem unten eine Stromschlußplatte
aus Platin angelötet ist, nach unten, wodurch ein Stromschluß durch die leitende
Berührung des Stromschlußstifts b mit dem Hebel / bewirkt wird. Der darauffolgende
Ankeranzug führt den Stift b wieder zurück. Dabei gerät dieser an die Schräge p des An-
Claims (1)
- 0S63satzes e und drückt diesen dadurch nach unten, so daß die Feder m gespannt wird, wodurch die Reibung zwischen den Stromschlußteilen vermehrt wird.Ist der Stift b über die Palette e hinweg, so legt sich der Hebel h infolge der Wirkung der Feder m mit dem Ansatz e wieder an die Unterkante des Hebels f. Bei Ankerrückgang hebt der Stift b durch Gleiten auf der Schräge k denίο Hebel f wieder. Dieser Vorgang wiederholt sich darauf ständig, so daß abwechselnd ein öffnen und Schließen des Stromes stattfindet.Die Feder I dient dazu, das Hebelpaar /, hauf eine mittlere Stellung einzustellen, während die Feder m das Zusammenpressen beider Hebel zur Erzielung eines guten Stromschlusses bewirkt.An Stelle des Ansatzes e kann auch ein Stift von kreisförmigem oder ovalem Querschnitt verwendet werden.Durch das Anbringen des Ansatzes an einem besonderen unter Federwirkung stehenden Hebel fällt die Stauchung, die zur Herstellung des AnSatzes bei bekannten Aufziehvorrichtungen erforderlich ist, fort, so daß eine Vereinfachung in der Herstellung und dem Einpassen der Stromschlußstücke erzielt wird.Pyvte nt-Anspruch:Stromschlußvorrichtung für den elektrischen Aufzug von Triebwerken, insbesondere von Uhren mit einem den Stromschluß bzw. die Öffnung desselben bewirkenden Ansatz dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ansatzfe) an einem an dem Stromschlußhebel ff) angelenkten Hebel fh) derartig isoliert befestigt ist, daß durch Wirkung einer Feder fm) Ansatz fe) auf den Stromschlußhebelff) gedrückt wird, während beim Anzüge des Ankers fd) der Stromschlußstift fh) zwischen den Ansatz fe) und den Stromschlußhebel ff) gerät, wobei durch Anspannen der Feder fm) die zwischen den Stromschlußstücken vorhandene Reibung vermehrt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190863C true DE190863C (de) |
Family
ID=454298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190863D Active DE190863C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190863C (de) |
-
0
- DE DENDAT190863D patent/DE190863C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1256300B (de) | Schaltschuetz | |
| DE4105040C1 (de) | ||
| DE190863C (de) | ||
| EP0813219A1 (de) | Unterspannungsauslöser | |
| DE1465716A1 (de) | Elektrischer Rueckstellschalter | |
| DE2733837C2 (de) | Fehlerstromschutzschalter mit Prüftaste | |
| DE853602C (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE2618295C3 (de) | Prüfeinrichtung für elektrische Installationsschalter, insbesondere Fehlerstromschutzschalter | |
| DE254799C (de) | ||
| DE102006033717A1 (de) | Justierbarer Kurzschlussauslöser | |
| DE7539899U (de) | Elektromechanische Kontaktschalteinrichtung, insbesondere für Zeitschaltgeräte | |
| DE176433C (de) | ||
| DE838155C (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE588594C (de) | Kipphebelschalter | |
| DE907901C (de) | Schienenstromschliesser | |
| DE319719C (de) | Elektrischer Zeitschalter | |
| DE272076C (de) | ||
| DE240865C (de) | ||
| DE1076240B (de) | Vorrichtung zum Einstellen elektromagnetischer Regler | |
| DE1982485U (de) | Wischkontaktanordnung. | |
| DE207415C (de) | ||
| AT217116B (de) | Fehlerspannungsrelais | |
| DE1548093A1 (de) | Pruefvorrichtung fuer die Batterie eines batteriebetriebenen Weckers | |
| DE338284C (de) | Schaltanlage, besonders fuer Treppenbeleuchtung, und Schaltwerk zu ihrem Betrieb | |
| DE1549989A1 (de) | Elektromagnetischer Antrieb fuer Vor-Rueckwaerts-Zaehldekade |