DE1908593U - Schachttuebbing mit zwischenboden. - Google Patents

Schachttuebbing mit zwischenboden.

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DE1908593U
DE1908593U DE1964D0029544 DED0029544U DE1908593U DE 1908593 U DE1908593 U DE 1908593U DE 1964D0029544 DE1964D0029544 DE 1964D0029544 DE D0029544 U DED0029544 U DE D0029544U DE 1908593 U DE1908593 U DE 1908593U
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Germany
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shaft
intermediate floor
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tubbing
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Expired
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DE1964D0029544
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English (en)
Inventor
Paul Dinstuhl
Hans Dipl Ing Pracht
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Description

Gebrauchsrausteranmeldung
der Herren
1) Bauing. Paul Dinstuhl,
Oberhausen, Amboßstr. 24
2) Dipl.-Ing. Hans Pracht,
Oberhausen, Karolinenstr. 6
Schachttübbing mit Zwischenboden
Schachttübbinge sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, insbesondere sind solche bekannt, für Förderund Ausfahrschächte bei Stollenbauten für Abwasserkanäle und dergleichen. Die bekannten SchachttübbingeMeser Art sind zumeist Stahlbetonrohrschüsse von beispielsweise 2,50 m Durchmesser und einer Höhe von 1,50 m. Die aus solchen Schachttübbingen aufgebauten Kanäle sind im allgemeinen im Bereich ihrer Sohle an Abwasserkanäle und dergleichen angeschlossen. Diesen müssen außerdem die mit Hausanschiüssen verbundenen Straßenkanäle zugeführt werden. Das geschieht üblicherweise über Falleitungen, die
-Q-
mit den Straßenkänalen in Verbindung stehen und außerhalb der Schachttübbinge, wenn auch praktisch im gleichen ausgehobenen Schacht, geführt werden. Offenbar ist es dadurch erforderlich, den Schachte im Boden nachteilig breit auszuheben, außerdem sind zusätzliche aufwendige Arbeiten erforderlich. - Das will die Erfindung vermeiden.
Die Erfindung betrifft einen Schachttübbing für Förderund Ausfahrschächte bei Stollfeenbauten. Der erfindungsgemäße Schachttübbing ist gekennzeichnet durch einen Zwischenboden mit Begeh- und/oder Förderöffnung und mit zu einem Fallrohranschluß geführten Leitungen für die Aufnahme von Straßenkanälen und dergleichen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen für die Aufnahme von Straßenkanälen und dergleichen als offene Gerinne auf dem Zwischenboden ausgeführt sind. Für die Aufnahme von Straßenkanälen sind in diesem Fall zweckmäßig in der Tübbingwandung Wandöffnungen vorgesehen.
Die Gestaltung des Zwischenbodens und auch der Begeh- und Förderöffnung ist grundsätzlich beliebig. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, daß die Begeh- und Förderöffnung als Kreisabschnitt ausgeführt ist und der Zwischenboden am Rande der Begeh- und Förderöffnung mit einer zweckmäßig zugleich als Träger dienenden Begrenzungswand versehen ist. An der der Begrenzungswand gegenüberliegenden
Wand kann eine Leiter zum Besteigen des Schachtes angeordnet sein. Zweckmäßig sind in diesem Falle im Bogen die Gerinne geführt, und zwar zu einem Falleitungsanschluß, der sich an der der Leiter gegenüberliegenden Seite des Tübbingmantels befindet.
Nach der Erfindung sind zweckmäßigerweise Tübbingmantel und Zwischenboden mit Gerinne und Begrenzungswand aus Stahlbeton gefertigt.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile siid vor allem darin zu sehen, daß bei Verwendung des erfindungsgemäßen Schachttubbings der Anschluß der Straßenkanäle an den Hauptkanal nicht mehr außerhalb des Schachtes erfolgt sondern bei der Herstellung des Schachtes sich gleichsam von selbst mit ergibt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer fediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Schachttübbing, und zwar den Schnitt A-A durch den Gegenstand nach Figur 2,
Fig. 2 einen Horizontalschnitte durch einen erfindungsgemäßen Schachttübbing, und zwar den Schnitt B-B durch den Gegenstand nach Figur 1.
Der in den Figuren dargestellte Schachitübbing 1 ist für Förder- und Ausfahrschächte bei Stollenbauten, insbeson-
dere für Schächte von Abwasserkanalen und dergleichen bestimmt. Der erfindungsgemäße Schachttübbing ist gekennzeichnet , durch einen Zwischenboden 2 mit Begeh- und/oder Förderöffnung J und mit zu einem FaIIrohranschluß 4 geführten Leitungen 5* die der Aufnahme von Straßenkanälen 6 und dergleichen dienen. Die Leitungen 5 sind im Ausführungsbeispiel und zugleich nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung als offene Gerinne ausgeführt, während für die Aufnahme der Straßenkanäle 6 Wandöffnungen 7 vorgesehen sind. In der Figur sind dieStraßenkanäle 6 mit ihren Rohren angedeutet und in den Tübbing eingeführt worden. Die Begeh- und Förderöffnung 3 ist als Kreisabschnitt ausgefübrt und der Zwischenboden 2 besitzt am Rande dieser Begeh- und Förderöffnung J5 eine Begrenzungswand 8. An der der Begrenzungswand 8 gegenüberliegenden Wand der Begeh- und Förderöffnung 3 ist eine Leiter 9 angeordnet, während an der gegenüberliegenden Seite des Schachtmangels sich der Fallrohranschluß 4 befindet. Die Gerinne 5 sind folglich im Bogen zu diesem Fallrohranschluß 4 geführt.
Tübbingmantel, Zwischenboden 2, Gerinne 5 und Begrenzungswand 8 bestehen aus Stahlbeton.
Schutzansprüche;

Claims (5)

558-29.7.64 Schutzansprüche
1) Schachttübbing für Förder- ud Ausfahrschächte bei Stollenbauten, gekennzeichnet durch einen Zwischenboden mit Begeh- und/oder Förderöffnung (3) und mit zu einem Fallrohranschluß (4) geführten Leitungen (5) für die Aufnahme von Straßenkanälen (6) und dergleichen.
2) Schachttübbing nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (5) für die Aufnahme von Straßenkanälen (6) und dergleichen als offene Gerinne ausgeführt und für die Aufnahme der Straßenkanäle (6) Wandvöffnungen (7) vorgesehen sind.
3) Schacht tübbing nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Begeh- und Förderöffnung (3) als Kreisabschnitt ausgeführt und der Zwischenboden (2) am Rand der Begeh- und Förderöffnung (3) mit einer zweckmäßig zugleich als Trüger dienenden Begrenzungswand (8) versehen ist.
4) Schachttübbing nach den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß an der der Begrenzungswand (8) gegenüberliegenden Wand eine Leiter (9) angeordnet ist,
5) Schachttübbing nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tütüngmantel, Zwischenboden (2) und Begrenzungswand (8) in Stahlbeton ausgeführt sind.
Patentanwalt Dr. Andrejewski
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