DE1908592U - Synchronzeitzaehler-anordnung vorzugsweise fuer betriebsstundenzaehler und andere zeithaltende geraete. - Google Patents
Synchronzeitzaehler-anordnung vorzugsweise fuer betriebsstundenzaehler und andere zeithaltende geraete.Info
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Classifications
-
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- G04—HOROLOGY
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- G04F8/00—Apparatus for measuring unknown time intervals by electromechanical means
- G04F8/006—Apparatus for measuring unknown time intervals by electromechanical means running only during the time interval to be measured, e.g. stop-watch
-
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Description
G-ehrauehsmusteransielduiag
S^chronzeitzähler-lnordnung vorzugsweise für Betriebsstundenzähler
und andere zeithaltende Geräte*
Es sind eine Vielzahl "von Zeitzählei'anordnungen bekannt, bei denen ein
selbstanlaufender Synehronkleiniaotor über ein Untersetzungsgetriebe
ein Zählwerk antreibt* Berartige 'Zeitzähler werden entweder parallel
zu eineia zu überwachenden Stromverbraucher so angeschlossen, daß sie
gleichzeitig mit dieses ein- und ausgeschaltet werden oder auch über
einen Hilfskontakt eingeschaltet werden* Derartige Zähler können unmittel*
bar an die einzelnen maschinen angebracht werden oder in einer zentralen
tfberwachungsstelle, beispielsweise auf Schalttafeln zu mehreren vereinigt werden*
Die Anwendung solcher Zähler ist überall dort gegeben, wo die reine
Lauf- oder Betriebszeit irgend eines Betriebsiaittels im Verhältnis
zur Schicht- oder Kalenderzeit festgestellt werden soll und eine ge«
eignete frequenzregulierte Stromquelle vorhanden ist. So werden beispielsweise
Öl- oder Gasheizanlagen, aber auch Werkzeug- und Produktionsüiaschinen
mit derartigen Zeitzählern ausgerüstet, um die effektive Betriebszeit festzuhalten»
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Aufgabe der feuerung ist es, den Forderungen des Marktes gerecht an
werden, der verlangt, daß ein derartiger Zeitzähler einen störungsfreien
Betrieb garantiert, robust und verschleißfest aufgebaut ist, und gegen !Feuchtigkeit sowie Erschütterungen uneapfindlicli ist.
Desweiteren soll die Installation einfach und sicher ausführbar sein,
da derartige ü-eräte in nur -wenigen fällen zur Erstausstattung einer
technischen Anlage gehöre».
ViTas die Fertigung anbetrifft, so soll ein derartiges üerät rationell
nontiert werden können, um bei wenig Einzelteilen eine größtmögliche
Qualität bei niedrigsten Gestnungskosten zu garantieren.
•weuerungsgeiaäß wurden diese Aufgaben dadurch gelöst3 daß völlig neuartige
FertigungsEiethoden der Konstruktion dieses Zeitzählers zu Grunde
gelegt wurden. So unterscheidet sich beispielsweise der neuerungsgeaäße
Zeitzähler Sn seiner Fertigungsart gänzlich von den bisher üblichen
methoden· Js wurde darauf verzichtet, das untersetzungsgetriebe in
speziellen Platinen zu lagern, um es von einer in sich abgeschlossenen
liotorbaueinheit anzutreiben. Dafür wurde die Getriebeplatine mit dem
Gehäuse galvanisch verbunden und bildet lait diesem den Träger der gesamten
Konstruktion. Ein derartiges Bauelement wird vorteilhafterweise
aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellt. Durch ,Einpressen von
Zylinderlagemadein in iia (jeliäusezwisciienboden vorfixierte ijöcher
werden Lagerstellen für die Cretriebeeleiaente geschaffen, τ/elche ebenfalls
aus Kunststoffen gefertigt sein können. Bas sait dem Untersetzungsgetriebe
in eingriff stehende Anzeigewerk nach Art von Zahlaarollen
wird gleichfalls von thermoplastisch eingebrachten führungen aufgenommen
und arretiert.
Der bisher als eine in sich geschlossene Baueinheit gefertigte und
montierte intriebsiaotor wird nach der Neuerung als Teilstück der ue~
saüitkonstruktion verwendet, und seine jinze!teile sind derart konstruiert,
daß sie neben ihrer Aufgabe als elektromeciianiscüer Wandler auen anderen Zwecken dienen können, um dadurch teure Einzelteile einsparen zu
können. So dient beispielsweise der Spulenkörper neben seiner Eigenschaft als Träger der ..iagnetisierungswicklungen gleichzeitig als Motorlager
und v'erschiußdeekel des Zeitzählers.
Bl. 3
^er neuerunjsgeinäße uotor arbeitet nach Art eines rmlsationsläufers
mit eines stehenden V/echselfeld, das an nur eiueja .j tat orb leck in
ieilpole zerlegt -wird. .Jiin persianentiaagnetischer _:,Qtor trägt lateral
an deines itoifang !-»olpaare und reduziert die Druizahl auf ein ■ iniannii.
Üin mechanisches ü-esperre gibt deia .:iotor eine definierte jrehrichtung·
i>er ^iotor selbst ist axial stoßgesichert, tos gleichzeitig den -Jeräusciipegel
mindert, hervorgerufen durch elektromagnetische Axialschwingungen.
der feuerung wird der rückseitige Jeekel des Zeitzählers durch
Kunststoff schrauben gehalten, -sirelche gleichermaßen, zur Befestigung eiaes
i^ontagewinkels, wie er fiii· EinbauzTrecke notwendig ist, dien&a. Soll der
Zeitzähler als Aufbaugerät verwendung finden, so kaim das sie rät mit
geringsten mitteln £iit einesi rückseitig angebrachten Befestigungsflansch versehen v^erden»
Bie neuerungsgemäßen elektriscixen Anscalußbolzen erlauben eine beliebige
montage der Ansclilußkleiaiaens -welche beispielsweise aus, den elektrotechnischen
Vorschriften genügenden, handelsüblichen isolierten Ζττϋ-lingssehxaubkleiiiiiien
bestehen können» Für bestiaate „-JinbauzTsrecke können
die neuerungsgemäßen Aaschlußbolzen auch rückseitig aus dem Gehäuse
geführt werden» 'Zn diesem Zwecke enthält der äehäuseboden ausbrechbare
Öffnungen^ in τ/elche die Inscklußbolzexi eingelegt und nach dem Zusammenschrauben
azial und radial arretiert werden.
ßie Vorderseite des .Zeitzählers enthält ein zifferblatt und ein Abdecke
glas, welches mit des 5ehä,use durch einen Srontring wasser- und staubdicht
zusaimuengehalten wird.
Hand der Zeichnung, in der eine Ausführungsform der Einrichtung naeh
der !Teuerung beispielsweise dargestellt ist, seien die Heuerungsgedanken
näher erläutert*
Fig. 1 zeigt den gesamtem Aufbau des Zeitzählers als Einbaugerät iia
Schnitt»
I?ig. 2 zeigt den Zeitzähler als Aufbaugerät»
in Big. 1 bedeutet 1 das Gehäuse des Zeitzählers, welches beispiels-T/eise
aus einem theraoplastischün Kunststoff gefertigt werden kann,
BL · 4
und welches mit der Zwischenplatine 2 galvanisch verbunden ist. Diese
Zwischenplatine 2 ist das tragende Element für die üesamtkonstruktioa·
Zylindrische Lagernadeln 3, welche in die Platine 2 eingepresst werden,
tragen die Getriebeeleiaente 4 und 5. Jas Zahnrad 5, das vorteilhaft
aus einem Kunststoff gefertigt werden kann, ist mit einem Schneckentrieb
6 verbunden, welches in Eingriff mit dem Schneckenrad 7 steht,
das die Anzeigerolien 8, welche auf der Y/elle 9 gelagert sind, antreibt. 10 kennzeichnet die Lagerwelle für die ijahlenrollenschalttriebe. Di«
Lagerwellen 9 und 10 sind in einem nicht skizzierten ,...etallwinkel gelagert,
der wiederum in den. Kunststoffstegen 11 und 129 die galvanisch
mit dem Gehäuse 1 verbunden sind, fixiert wird» Sollte es fertigungstechnisch
zweckmäßig sein, dann, können die Lagerwelien 9 und 10 auch
direkt in den .KunststoffStegen 11 und 12 arretiert werden· 13 kennzeich»
net das Zifferblatt, 14 ist ein gehäusefester j?ixierpunkt für das gif«
ferblatt 13, 15 bedeutet das Abdeckglas, welches zusammen mit deci
Zifferblatt 13 von dem ITrontreif 16 mit dem Gehäuse 1 verbunden wird.
17 bezeichnet den rückseitigen Verschlußdeckel des Zeitzählers und
ist gleichzeitig ein Flansch des Spulenkörpers, welcher die Motor* wicklung IS trägt» 19 kennzeichnet das einzige Statorblech des Motors,
dessen abgewinkelte Teilpole im Innern des spulenkörpers durch entsprechende
Ausnehmungen fixiert werden» 20 zeigt die üotorwelle, 21 den
Magnetträger, 22 den lateral am Umfang magnetisierten riagnetring, 23
kennzeichnet eine 2*rikt ions feder zur pixaierung des Magnetringes 22»
Die Stoßsicherungsfeder 24 fixiert die Itotorwelle 20 über eine Laufkugel 25 an der Zwisciienplatine 2. 26 bezeichnet das i^otorttieb, 27
den öesperrhebelj der dem «totor eine definierte Laufrichtung verschafft.
Der Haltebügel 28 vrlrä. von der Rändelschraube 29 über die
Kunststoffschraube 3t gehalten, die aucä den Zeitzählerboden 17 mit dem Gehäuse 1 verbindet» üie Anschlußbolzen 31 dienen zur Aufnahme
einer sogenannten Lüsterklemme 32, an welcher die elektrische Installation
vorgenommen werden kann.
In Ifig· 2 kennzeichnet 1 das Gehäuse, 33 einen beispielsweise metallischen
Befestigungsflansch zur Aufbaumontcage des Gerätes. 32
zeigt den elektrischen Anschluß· 15 zeigt das Abdeckglas, 16 fixiert
den Frontring des Zeitzählers.
Das Ausführungsbeispiel kann in mannigfacher Weise in nahmen der Neuerung
abgewandelt werden. So kann z.B. das Gehäuse des Zeitzählers mit der die Gesaiatkonstruktion tragenden Zwischenplatine aus einer
metallischen Spritzgußlegierung bestehen. P1 g
Claims (9)
1.) Zeitzähleranordnung mit einem selbstanlaufendea Synchronmotor, der
über ein Untersetzungsgetriebe ein Zählwerk antreibt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Crehäuse des Zeitzählers einen Zwischenboden besitzt,
der mit dea Gehäuse galvanisch verbunden ist und als Träger für die
einzelnen Bauelemente des Zfeitsählers verwendet wird.
2.) Zeitzähleranordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in
Ctehäusezwisehenboden Löcher fixiert sinds in welche zylindrische
Lagernadeln als Lagerstellen für die Gretriebeelemente verankert werden.
3.) Zeitzähleranordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigewerk in 3?oria von Zaiilenrollen in entsprechenden. Führungen
des Gehäuses aufgenommen und arretiert wird.
4.)Zeitzähleranordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt ist.
5.) Zeitaälileranordnung nach Anspruch 1 und 4 dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenkörper einen Teil des Gehäuses darstellt.
6.) Zeitzähleranordnung nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß
der uotor, der nach Art eines Pulsationsläufers arbeitet, nur ein
Statorblech besitzt.
7.) ge itz aiii eranordnung nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet, daß
der _;.otor des motors asial stoßgesickert ist.
8.) Zeitzähleranordnung nach Anspruch 1-7 dadurch gekennzeichnet, daß
zum Anschluß der elektrischen Installation zylindrische Anschlußbolzen
angebracht sind, deren ^taster den abmessungen handelsüblicher Zv/illingsschraubkleiffiaen
entspricht»
9.) Zeitzähleranordnung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die
elektrischen Anschlußbolzen wahlweise zur jeite oder nach der u-eaäuserückwand
ausgeführt werden können.
.υ.) Zeitzähleranordnung nach „izispruch 1-9 dadurch gekennzeichnet, daß
bei verwendung des geitzälilers als Aufb auge rut rückseitig ein iiefesti-
^■ui)..'.isxlGnsch angabracht i/ird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1964G0031092 DE1908592U (de) | 1964-11-06 | 1964-11-06 | Synchronzeitzaehler-anordnung vorzugsweise fuer betriebsstundenzaehler und andere zeithaltende geraete. |
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1964
- 1964-11-06 DE DE1964G0031092 patent/DE1908592U/de not_active Expired
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