DE1908550U - Vorrichtung zum verpacken von waren, insbesondere kurzwaren, in kunststoffolien, insbesondere aus polyaethylen. - Google Patents

Vorrichtung zum verpacken von waren, insbesondere kurzwaren, in kunststoffolien, insbesondere aus polyaethylen.

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DE1908550U
DE1908550U DE1964SC036694 DESC036694U DE1908550U DE 1908550 U DE1908550 U DE 1908550U DE 1964SC036694 DE1964SC036694 DE 1964SC036694 DE SC036694 U DESC036694 U DE SC036694U DE 1908550 U DE1908550 U DE 1908550U
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rollers
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polyethylene
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DE1964SC036694
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Hellmut Schrader
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B41/00Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
    • B65B41/12Feeding webs from rolls
    • B65B41/14Feeding webs from rolls by grippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description

P.A.628629-5.9.64
mein Zeichen: o254 Gm Hannover, i SEP.
Hellmut Schrader,
Eilvese KTr. 166, Krs. Neustadt/Rbg.
Vorrichtung zum Verpacken von Waren, insbesondere Kurzwaren, in Kunstoffolien, insbesondere aus Polyäthylen
Bs ist bekannt, Waren beliebiger Art, z.B. Kurzwaren, in Kunststoffolie zu verpacken. Bei einer an sich bekannten Vorrichtung zur Verpackung derartiger Waren geht man von zwei übereinander gelegten Folienbahnen aus, welche beispielsweise von je einer Vorratsrolle abgehaspelt werden, ^wischen diesen beiden Folienbahnen wird das zu verpackende Gut gelegt; anschliessend daran werden die beiden Folienbahnen an den Rändern bzw. in Querrichtung miteinander verschweisst.
Nachteilig ist dabei, dass von zwei Folienbahnen ausgegangen werden muss, Bekanntlich fallen Folien beim Extrudieren
vorwiegend als Schlauchfolien an, welche erst in einem weiteren Arbeitsgang durch Trennen zu entsprechenden Bahnen verarbeitet werden müssen. Das Führen derartiger Folienbahnen ist ausserordentlich schwierig und erlaubt keineswegs ein enges Umhüllen des zu verpackenden Gutes. Auch ist bei dieser an sich bekannten Verfahrensweise der Materialverbrauch insofern ausserordentlich hoch, als das Einlegen des zu verpackenden Gutes sehr ungenau erfolgt, wodurch der Abstand der Schweissnaht von den Konturen des zu verpackenden Gutes zwangsläufig ungleich grosser gewählt werden muss.
Hier setzt der !"euerungsgedanke ein. Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verpacken dieser Waren aufzuzeigen, welche die Mängel der herkömmlichen Anordnungen nicht zeitigt. Die Feuerung kennzeichnet sich durch ein Sauggerät, welches die beiden Schenkel eines nach Abzug von einer Vorratsrolle mittels Abzugswalzen auf der einen Seite aufgeschlitzten Folien« Schlauches auseinanderführt, wobei ferner ein Schweissgerät vorgesehen ist, das die in den aufgeschlitzten Folienschlauch einge« brachte Ware zu Verpackungen verschweisst.
Ein besonderer Vorteil der neuerungsgemässen Vorrichtung liegt darin, dass von der aus dem Extruder kommenden Schlauchfolie ausgegangen werden kann. Die Herstellung von Folienbahnen als solchen ist hiernach entbehrlich. Der eine Falz des aufgeschlitzten Folienschlauches dient als Anschlag für die eingeführte Ware, wodurch besondere Anschläge und dgl. überflüssig werden. Durch die stets gleiche Lage der Ware ist auch eine einwandfreie Lage der Schweissnaht sichergestellt. Überdies wird eine sehr enge Umhüllung des Gutes erreicht. Das vergleichsweise weiche Polyäthylen, welches der Maschine in Schlauchform zugeführt wird, stellt eine gute Führung der Folie zu den einzelnen Vorrichtungen sicher.
lach einem weiteren Merkmal der Heuerung "besteht das
Sauggeräyunter Unterdruck stehenden Kammern, in deren Begrenzungsflächen Bohrungen vorgesehen sind, über welche vorzugsweise aus Tex< tilstoff bestehende endlose Bänder geführt sind. Zweckmässig sind
die Kammern durch Zwischenwände unterteilt, in welche Ventile angeordnet sind, durch deren Betätigung der Saugbereich der Kammern
nach Massgabe der Abmessungen und der form des zu verpackenden Gutes verändert werden kann.
Fach einem weiteren Merkmal des leuerungsgegenstandes erfolgt der Transport des FoIienschlauches mittels Abzugswalzenpaaren Vorteilhaft ist die eine Walze eines jeden Abzugswalzenpaares zum
Ausgleich der Ungleichmässigkeiten der Wandstärke der Folie des zu
verpackenden Gutes relativ zu der zugeordneten Walze stufenlos verstellbar. Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Walzenpaare dem jeweiligen Profil des Verpackungsgutes angepasst. Die Anpassung kann beispielsweise durch Walzen geschehen, welche sich
aus radial federnd gelagerten Scheiben zusammensetzen und sich somit dem jeweiligen Profil dicht anpassen.
Die neuerungsgemässe Vorrichtung ist in der Zeichnung
noch etwas ausführlicher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine stark schematisierte Ansicht der Vorrichtung gemäss der Neuerung
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach
Fig. 1
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt in vergrössertem
Maßstab nach der Linie III - III in Fig. 1
sowie einen Detajlschnitt
Fig. 4 eine Draufsicht bzw. einen Teilschnitt durch
die Anordnung nach Fig. 3
■- 4
Jig. 5 eine Ansicht des einen Abzugswalzenpaares der Vorrichtung gemäss der Neuerung
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt längs der Linie IY - IV in Mg. 5.
Mit 1 (Fig. 1, 2) ist eine Vorratsrolle "bezeichnet, γοη welcher eine Schlauchfolie 2 über Abzugswalzenpaare 3 bis 5 abgezogen wird. Die die Nachlaufsicherung 6 verlassende Schlauchfolie 2I wird einer Schneidvorrichtung in Form eines Schneidmessers 6a zuge~| führt, welches die Folie 2 auf der einen Seite aufschlitzt.
Anschliessend daran wird die so bearbeitete Folie 2 einem! Sauggerät 7 zugeführt, welches die beiden Schenkel der Folie 2 unter Weiterbewegung der letzteren stabilisiert. In die auf diese Weise geöffneten Schenkel der Folie 2 wird die zu verpackende Ware 8, z.B. eine Nadelkarte, eine Knopfkarte und dgl. von einem in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht weiter dargestellten Magazin so eingeschoben, dass sich die Ware 8 (Fig. 3) stets gegen den Falz der Folie 2 anlegt.
Mit 9 ist eine Schweissvorrichtung bezeichnet, welche diel beiden Schenkel der Folie 2 durch eine vorzugsweise im rechten Win-J kel geführte Schweissung zu Verpackungen verschweisst. Das Abzugswalzenpaar 5 sorgt dann für den Abtransport der in Form einer Kette | verpackten Ware.
Das Sauggerät 7 besteht aus zwei unter Unterdruck stehen-j den Kammern Io, 11, in deren einander zugekehrten Begrenzungsfläche loa, 11a Bohrungen lob, 11b vorgesehen sind. Mit 12, 13 sind endlose Bänder bezeichnet, welche vorzugsweise aus einem Textilgewebe bestehen und über Walzen geführt werden. Das eine Trum eines jeden Bandes 12 bzw, 13 wird über die mit den Bohrungen lob bzw. 11b
versehenen, zugeordneten Begrenzungsflächen loa bzw. lla geführt. Die "beiden Kammern Io, 11 können in geeigneter Weise relativ zueinander verschwenkt werden, so dass der eingeschlossene Winkel entsprechend variiert werden kann. Dadurch können Waren verschiedener Stärke verpackt werden. Das Sauggerät 7 hat den Zweck, die Folie 2 während des Durchganges durch diese Vorrichtung zu stabilisieren, damit die Ware 8 ohne Schwierigkeiten eingeführt werden kann.
Zur Veränderung des Saugbereiches der beiden Kammern Io, 11 sind diese durch Zwischenwände, z.B. 14 bis 17 unterteilt. In diesen Zwischenwänden 14 bis 17 sind Ventile 14a, 14b bis 17a, 17b angeordnet, durch welche die einzelnen Zwischenkammern an die Vakuumleitung geschaltet bzw. von dieser abgeschaltet werden können. Durch diese Vorkehrung können Sehlauchfolien 2 verschiedener Breite verarbeitet werden. Die Ventile 14a, 14b bis 17a, 17b können von aussen betätigt werden.
Von den Walzenpaaren 3 bis 5 ist stets die eine Walze relativ zu der anderen Walze stufenlos verstellbar. Die stufenlose Verstellbarkeit kann auf verschiedene Weise verwirklicht werden, lach einer praktischen Ausführungsform kann dieser Zweck durch die Anordnung von Exzentern erfüllt werden.
Die neuerungsgemässe Vorrichtung stellt eine vollautomatische Verpackung von Waren beliebiger Art, insbesondere Flachwaren sicher, wobei Ausgangsmaterial eine Schlauchfolie ist.
Die Neuerung ist auf die beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung keineswegs beschränkt. Es sind vielmehr noch weitere Verwirklichungsformen möglich und denkbar5 ohne dass hierdurch der Rahmen der Grundkonzeption verlassen wird. So
ist es beispielsweise denkbar, die beiden Kammern Io, 11 des Sauggerätes 7 so anzuordnen, dass erstere etwa senkrecht stehen. In einem derartigen lalle ist es erforderlich, ein Sauggerät längs des gesamten Transportweges der Folie 2 vorzusehen.

Claims (5)

Schutzansprüche RA, 6 2 8 G 2 9 * " 5, 9.
1. "Vorrichtung zum Verpacken von Waren, insbesondere Kurzwaren, in Kunststoffolien, insbesondere aus Polyäthylen, gekennzeichnet durch ein Sauggerät (7), welches die "beiden Schenkel eines nach Abzug von einer Vorratsrolle (l) mittels Abzugswalzen (3 Ms 5) auf der einen Seite aufgeschlitzten FoIienschlauches (2) auseinanderführt, und dass ferner ein Schweissgerät (9) vorgesehen ist, das die in den aufgeschlitzten !Folienschlauch (2) eingebrachte Ware (8) zu Verpackungen verschweisst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das Sauggerät (7) aus zwei unter Unterdruck stehenden Kammern (lo, 11) besteht, in deren einander zugekehrten Begrenzungsflächen (loa, lla) Bohrungen (lob, lib) vorgesehen sind, über welche vorzugsweise aus Textilstoff bestehende endlose Bänder (12, 13) geführt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (lo, 11) durch Zwischenwände unterteilt sind, in welchen Ventile (14a» 14b bis 17a, 17b) vorgesehen sind, durch deren Betätigung der Saugbereich der Kammern verändert werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dass der Transport des Jolienschlauches (2) mittels Abzugswalzehpaaren (3 bis 5) erfolgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass die eine Walze eines jeden Abzugswalzenpaares (3 bis 5) zum Ausgleich der Uhgleichmässigkeiten der Wandstärke der Folie (2) relativ zu der zugeordneten Walze stufenlos verstellbar ist.
DE1964SC036694 1964-09-05 1964-09-05 Vorrichtung zum verpacken von waren, insbesondere kurzwaren, in kunststoffolien, insbesondere aus polyaethylen. Expired DE1908550U (de)

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