DE1908549A1 - Formkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Formkoerper und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Patentanwälte
DlpK-In.!. λ. Bo©tz u.
Dipl.-hin- Lsmpreeht 8j~i4 Wp ?n ρ
HITACHI , LTD., To k i ο (Japan)
Formkörper und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen neuen Formkörper
und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Zum Beispiel in Herstellerbetriebenweisen viele Arten
und eine große Zahl .von Werkzeugen und Einspannvorrichtiin-"
gen zur Bearbeitung oder Aufnahme des Erzeugnisses verwendet.
Bei der Bearbeitung eines Erzeugnisses, die eine hohe Genauigkeit verlangt, werden allgemein Werkzeuge und Einspannvorrichtungen
aus metallischen Materialien, insbesondere Eisenmateriälien, die weniger Dimensionsänderungen erleiden, verwendet, doch wegen deren großen Gewichts hatten
die damit umgehenden Personen Mühe beim Transport oder Übertragen dieser metallischen Werkzeuge und Einspannvorrichtungen.
Außerdem erfordert es viel Zeit und" zahlreiche Arbeitsschritte,
um eine Schneidarbeit an diesen metallischen Werkzeugen und Eijispannvorrichtungen vorzunehmen. Daher wer-
81-(POs. 17 134)-Tp-r (θ)'
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- 2■■-. 19€8M9
den trotz nicht teurer Eisenmateriaiien die hergestellten
Werkzeuge und Einspannvorrichtungen teuer, was zu hohen
Kosten des gewünschten Erzeugnisses führt.
Zwar gibt es auch viele FaIIe1 in denen Ilolziiiateriaiien
zur Herstellung von Werkzeugen und Einspannvorrichtungen verwendet werden. Doch haben diese hölzernen Werkzeuge und Einspannvorrichtungen die Nachteile, daß sie
nicht nur dazu neigen, beträchtliche Abmessungsärideruußeii
zu erleiden, sondern daß sie auch nicht verwendet wex'deri
können» falls V/ärmebeständigkeit verlangt wird» ;
Angesichts der Tatsache; daß die Werkzeuge, und Einspannvorrichtungen, obwohl sie nicht Erzeugnisse sind,eine
sehr bedeutende Rolle in den Herstellerbetrieben spielen, ist es wesentlich, die erwähnten verscliiedeneii Nachteile zu überwinden, die mit den herkoinmlicfcien Werkzeugen· ^
und Einspannvorrichtungen verbunden sind.« Ais Hauptpunkte
bei der Herstellung verbesserter Werkzeuge und Einspannvorrichtungen
sind folgende zu berücksichtigen.s sie sollen
gewichtsmäßig leicht sein; sie sollen olme Anstieg in der
Bearbeitungszeit soule ohne Zunahme der Bearbeitungsschrittzahl
herzustellen seinj sie sollen keine Mmensionsänderungen
erleiden; und sie sollen von ausreichender mechanischer
Festigkeit sein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
neuen Formkörper zu schaffen, der auf weiten Gebieten als
Konstruktionsmaterial, Formgegenstand, Isoliermaterial oder
dergleiphen verwendet werden kann. Gleichzeitig' soll im- Rahmen
der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Formkörpers angegeben werden. Auch, soll der neue Formkörper
eine hohe Druckfestigkeit und eine gute Bearbeitbarkeit
aufweisen, und es ist anzustreben» daß der Formkörper
o m$$
J ΐίIclitux" als einer aus metallischem Material ist,, genaue
Abmessungen aufweist und sich zu verschiedenen Konstrüktlonsteilen
und Einspannvorrichtungen od. dgl. verarbeiten läßt. .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß zunächst dürcli einen
Formkörper gelöst, der durch einen Haufen kugeliger
fester Teilchen gekennzeichnet ist, der mittels eines Bindemittels unter Bildung eines, flüssigkeitsdürchlässigen
Sctuvaimngegens Landes verbacken ±s±_t dessen Hohlraum'unter
Schaffung-- eines physikalisch stabilen Gebildes völlig mit
festem Kunstharz ausgefüllt ist,-
·■ -■■-■■■■. ' ;■ . ι
Das erfindungsgemäße Verfahren zur- Herstellung eines
solchen Formkörpers weist das Kennzeichen auf, daß man einem
Haufen fester Teilchen eine geeignete Menge eines flüssigen Bindemittels zusetzt, die erhaltene Mischung in eine
Form bx"ingt, das Bindemittel unter Verbackung des. Haufens
fester Teilchen in poröser Form aushärten läßt, den HoM-raum
im Haufen der verbackenen festen Teilchen mit einem ■flüssigen Kunstharz imprägniert und dieses bei dichter Ausfüllung
des Hohlraumes in den festen Zustand überfütirt.
Das bemerkenswert vorteilhafte Ergebnis läßt sich durch
Verwendung eines Bindemittels erzielen, das sich zur Auslösung einer Selbsthärtereaktion eignet. Wenn die Reaktion ' i
merklich expthermisch, verläuft, läßt sich der in den Porenräumen
des Haufens von Festteilchen'enthaltene Feuchtigkeitsgehalt
ohne Anwendung irgendeines äußeren Trocknungsmittels entfernen. \ ■_. .
Nach der Erfindung werden die zu verwendenden Stoffe vom Gesichtspunkt verschiedener Faktoreii,SiW.i.e z.. B. Zweck,
Anwendungsbedingung, Wiastaehaf tliclTkeituusw'. ausgewählt.
Hiiisiclitlich des kugelförmigen festen Materials kann man
die Auswahl zwischen Kieselsäuresand, Flußsand, Seesand,
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BAD ORIGINAL
190854
Gebirgssand, Glaspixlver, pulverisiertem Steinpulver, klei-·
η cn. Ivies ein oder HoIzpulver allein oder in Mischung treffen.
Da diese pulverförmig·■sind, lassen sie sich leicht.in eine
Form einfüllen. Anorganische Mineralpulver sind meistens -zu
geringen Kosten erhältlich und können bei der Herstellung
von allen möglichen Baumaterialien, wie z:. -B-. Konstruktionsinaterial,
elektrischen Masten, geformten Gegenständen, · i;inspannvorrichtungen,
Fundamenten, Tragerbiöcken od. dgl. mit wirtschaftlichen Vorteilen verwendet werden. Zusätzlich sind
diese festen. Stoffe gegenüber verschiedenen Kunstharzen
inert, die im einzelnen später erwähnt werden sollen, so
daß eine ungünstige Veränderung auch bei ihrer gleichzeitigen Anwesenheit nicht stattfindet. Weiter ist festzustellen,
daß die mechanisch« Festigkeit, insbesondere die Festigkeit gegenüber Biegen oder Dehnen des Formkörpers durch
Einbetten eines metallischen Netzes, Stahldrahts oder aii- ·
deren starren Körpers in dem Formkörper verbessert werden kann.; . ' - ^
Viele der natürlichen anorganischen Mineralien haben eine Benetzbarkeit und einen organischen Bestandteil, und
manchmal haftet eine elektrolytisches z. B, alkalische Substanz an ihnen. Dies bedeutet ein Hindernis für die Verwendung
des Formlcörpers als Isoliermaterial. Als Ergebnis von Untersuchungen wurde gefunden, daß die erwähnten ungünstigen Faktoren, die bei den kleinen Körnchen aus natürlichen anorganischen Mineralien, wie z. B. Sand, auftreten,
durch vorheriges Ausbacken solcher kleiner Körnchen bei
einer- Temperatur von 6Oü bis .13.00'.0C beseitigt werden können,
wodurch die Verbesserung der Isoliereigenschaft sowie
der Nichtbenetzbarkeit erreicht werden kann. So ergibt sich
gemäß der Erfindung ein neues und nützliches Isöliermate- " ■
rial. . ...-■.·_- .-■-.· . .. ..; -;-■ :■ : .·■ ■ ,'· ;
Holzstücke, kurze Glasfasern oder.metallische Pulver
können den erwähnten Mineralpulvern zugesetzt werden. Ein -
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BAD ORIGINAL
magnetisches Pulver enthaltender Formkörper gemäß der Erfindung hat eine relativ hohe Permeabilität, wodurch ein
neue.B magnetisches Material geschaffen wird. Wie schon er-
\välmt, gibt es im Hahmen der Erfindung verschiedene· 'Ab-.'"
Handlungen und Kombinationen.
Das beherrschende Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der erwähnte Haufen von kugeligen Festteilchen
oder kugeligen Stückchen mittels einer Form gestaltet und anschließend mit Hilfe eines Bindemittels ausgebackeii wird.
Die Art des Bindemittels und das Verfahren zu seiner Verwendung
werden in Abhängigkeit von den Eigensehaften des
gewünschten Gegenstandes, von der Wirtschaftlichkelt, ' von Λ
der Gestalt, von den Abmessungen, von der Menge, von der
Bearbeitbarkeit usw. des gewünschten Gegenatandes usw. bestimmt.
Nach einer rohen Einteilung lassen sich die Bindemittel·
gemäß der Erfindung in eine anorganische Gruppe und
eine organische Gruppe einordnen. Unter den anorganischen Bindemitteln ist Wasserglas (Natriumsilikat) ganz besonders
ausgezeichnet, d. h. in Abhängigkeit vom Änwendungsverfaliren
läßt es sich ohne zusätzliche ¥ärmeanwendimg vorteiL-haf't
verfestigen.. Wenn z. B. die erwähnten festen Pulver
oder kleinen Teilchen mit Pulvern aus Ferrosilizium, Silizium, Calziumsilizid und/oder dgl. vermischt werden und
das Wasserglas mit einer geeigneten Menge Wasser verdünnt wird, worauf das Formgeben in der Form folgt, läuft die f
exothermische ReaJction zwischen dem Wasserglas ,und dem Silizium
ab, wodurch erreicht wird, daß das Natriumsilikat in
dem Wasserglas aushärtet. Ein solches zum Aushärten ohne zusätzliche Erhitzung geeignetes Bindemittel wird selbsthärtendes
Bindemittel genannt. Die selbsthärtenden Bindemittel
umfassen z« B. eine Kombination von Natriumsilikat
oder Kaliumsilikat mit Silizium, Ferrosiliziumoder Calzium-'silizid,
eine Kombination von Natriumsilikat mit Glyoxal oder Pblyoxal und Alkalis±likofiuorid (wozu Eisenoxyd oder
Magnesiumoxyd und Dextrin zugesetzt werden kann) und Korn-
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BAD OBiGiNAL
binationen von Natriumzirkonat mit Aluminiumpulver, von -=.-Natriumaluminat
rait Aluraiiiiumchlorid und von Alkalisilikat mit Kohlendiöxyd. Die Verwendung des selbstliärtencleii^
Bindemittels ergibt eine verbesserte Bearbeitbarkeit, und
die Herstellung des vorgeformten Formkörpers wird Vorteilhaft
erleichtert.
Wie schon erwähnt, können im Rahmen der Erfindung viele
verschiedene Bindemittel verwendet werden. Zum leie/iiteren
Verständnis wird die Erläuterung bezügXich des besonderen Beispiels gegeben, in dem Natriumsilikat öder Kaliumsilikat
als Bindemittel verwendet wird.
Der Vorteil der Verwendung des exotherm!sehen selbsthärtenden Biridemitteltyps, z. b. einer Kombination von Na- .
triumsilikat oder Kaliumsilikat mit Silicium, einerrSiliziumlegierung oder einem Suizid od. dgl. liegt in -der Tatsache, daß die Aushärtungsreaktion exothermisch verläuft,
d. h. daß die Reaktionswärme dazu beiträgt, einen Feuch— '
tigkeitsgehalt zu entfernen, der im Inneren des vorläufigen porösen Fornikorpers vorhanden ist. Da der Feuchtigkeits-
- gehalt nicht nur nachteilig für die Imprägnierung der HoIiI-.
räume des vorgeformten Formkörpers mit einem Harz ist, sondern auch einen ungünstigen Effekt auf die Eigenschaft des,
gewünschten Gegenstandes, z. B. die Haftung eines Kunsthar-B
zes an dem Haufen von Festteilchen, die elektrisclien Isolations eigenschaften u. dgl. hat, muß er auf einen möglichst
niedrigen Betrag verringert.werden. Die Entfernung des .Feuchtigkeitsgehalts
des vorgeformten Formkörpers wird zur Vereinfachung Trocknungsvorgang genannt. Die Verwendung des
exothermischen selbsthärtenden Bindemittels ermöglicht eine
Auslassung oder Vereinfachung des TrockungsVorganges, wodurch das Verfahren gemäß der Erfindung unter vielen Gesichtspunkten vorteilhaft wird. Zusätzlich ist festzustellen,- daß die Tatsache, daß, wie später erläutert, die Aüs-
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IAD OBIGiNAI,
hurtungsrealctioii des Bindemittels in kurzer Zeit vollendet
wird, im Hinblick auf die Verbesserung des Arb-eitswirkuiiGS
grades selir vorteilhaft ist. Dementsprechejid fördert das
vorstellend erwähnte \rerfahrcn die Voi^teilliaf tißkeit unter
wirtschaf tii clieii Gesichtspunkten.
Uie die folgenden Formeln zeigen, wird Natriumsilikat
oder Kai-iumsilikat hydrolysiert.,.. um Natriumhydroxyd oder
Kaliumhydx-oxyd und einen. Silikatbestandteil in Form eines
Sols freizumachen:
+ H2O <
*NaOH + NaIISiO .......... (i)
2 + . H2O K >
ICOlI + KHSiO3 .. ... ........( 1 )·
Ein Teil des Reaktionsprodukts, d.~h. NaHSiO„ oder
KHSiO- wird weiter nach folgender Formel hydrolysierts
NaHSiO3 + H2O 1—» NaOII.+ H2SiO3 ........... (2 )
iaiSiO„ + H_O » KOII -K H_SiO„ (2)
NaIISiO , iaiSiO und H SiO^ sind in der Form eines Sols
in dem vorläufig geformten Formkörper vorhanden. Silizium
des zugesetzten Silxziunibestandteils reagiert entsprechend folgenden Formeln unter Anwesenheit- von NaOH oder KOH und Λ
Vas s er : ■ . .'.-.'"
2NaOH + Si + H3O = Na2SiO + 2H2 ........... (3).
2K0H + Si.+ H2O = Iv2SiO3 + 2,H2 ...... . (3.)«
Es bilden sich nämlich Natritimsilikat oder Kaliumsilikat,
in Form von Gel, und das Wasserstoffgas wird frei. Diese chemische Reaktion, ist. .exotherm!sch. Daher werden das er-
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BAD
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zeugte Wasser und das restliche Wasser verdampft und aus
dem Inneren des Formkörpers durch Wirkung der Realctionswärme
freigemacht, wobei Wasserstoff.gemäß den Formeln (3)
oder (3)1 frei wird. Weiter wird durch Einwirkung des verdampften
und .zerstreuten Gases der Formkörper porös, und so erhält man den verhältnismäßig leichten Formkörper. In
diesem Zusammenhang ist festzustellen, daß trotz dieser
Erscheinung das Schrumpf Volumenverhältnis geringer als 1 ^o
ist, wodurch man einen Formkörper hoher Genauigkeit erhält. Da der Feuchtigkeitsgehalt verdampft und entfernt wird, ist
es unnötig, den Formkörper einem Trocknungsvorgang zu unterwerfen,
so daß es also nicht nur möglich ist, die Trocknungskosten
einzusparen^ sondern auch die Imprägnierung mit einem Epoxyharz oder ungesättigten Polyesterharz leicht
und ohne Auftreten irgendwelcher Störungen vorteilhaft durchzuführen. Erfindungsgemäß ist es nämlich im wesentlichen, unnötig, den Formkörper zu erhitzen und zu trocknen,
und gleichzeitig kann die Imprägnierung mit lösungsmittelfreiem wärmehärtenden Harz einwandfrei durchgeführt werden,
so daß ein Vorteil in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht erzielt wird.
Die Silizium liefernden Stoffe gemäß der Erfindung umfassen
z. B. Silizium selbst, Ferrosilizium, Calziumsilizid
u. dgl.
Die Menge des anorganischen Bindemittels, wie z. B.
Natriumsilikat, Calziumsilikat od. dgl. sollte nicht so groß
sein, daß die Imprägnierung mit dem Kunstharz schwierig
wird. Ein solches anorganisches Bindemittel kann in einer
Menge von 0,2 bis 5 Gew.# (auf einem gelierten Teil basierend), vorzugsweise 0,5 bis 3 Gew.^, bezogen auf die Menge
des vorgeformten Formkörpers im Fall des Konstruktionsmaterials, des Formgegenstandes zur allgemeinen Verwendung,
der Einspannvorrichtung od. dgl. verwendet werden. Beim Ver-
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mischen des Haufens kugeliger Festteilchen mit dem Bindemittel, wie z. B. Natriumsilikat, Kaliumsilikat u. dgl.,
wird das Bindemittel in der Form einer wässerigen Lösung mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 bis 1,5 verwendet,
und dabei wird das Bindemittel vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 15 Gew.^, insbesondere 3 bis 6 Gew»?o, bezogen auf
die Menge des Haufens von Festteilchen, eingesetzt» Dabei
ist jedoch zu bemerken, daß diese Mengen aus der Erfahrung bestimmt wurden und keine Einschränkung darauf beabsichtigt
ist. · -.·"■■
Die vorstehende Erläuterung befaßt sich mit dem anor- panischen
Bindemittel. Andererseits lassen sich auch orga- ' nische Bindemittel verwenden. Die organischen Bindemittel
umfassen z. B. (a) Trocknungsöle oder Kunstharzmodifizierte
Öle mit konjugierter Doppelbindung; (b) Furanharz, Harnst
of f-Furanharz, Phenol-Furanharz, plastisches Harnstoffharz
od. dgl. in Kombination mit saurem Härtermittel (härtbar bei normaler Temperatur); u. dgl.
Beim Verbinden des Haufens von Festteilchen durch das
vorerwähnte Bindemittel ist zu berücksichtigen, daß die Imprägnierung
der Poren zwischen den Festteilchen mit dem Kunstharz'und seine Aushärtung nicht gehindert werden. Unter
diesem Gesichtspunkt sollten die Art und die Menge des M zu verwendenden Bindemittels ausgewählt werden. Wenn das
Bindemittel in einer zu großen Menge verwendet wird, kann
die Imprägnierbarkeit des vorgeformten Formkörpers mit Kunstharz verringert werden, wodurch es schwierig wird,
die Imprägnierung des Formkörpers mit Kunstharz bis in die innersten Poren durchzuführen. Wie bereits erwähnt wurde,
verursacht die unzureichende Imprägnierung mit Kunstharz Fehler, insbesondere dann, wenn der Formkörper als Konstruktionsmaterial
oder Isoliermaterial verwendet wird.
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BAD ORIGINAL
Die Imprägnierbarkeit der Poren des vorgeformten Form- körpers
mit Kunstharz kann in Abhängigkeit vom Volumen, der
Viskosität des flüssigen Kunstharzes und der Imprägniermethode bestimmt werden. Daher soll die folgende Erläuterung
unter Bezugnahme auf das bestimmte Beispiel gegeben
werden.
Um zu erreichen, daß der Formkörper eine Dimensionsgenauigkeit
aufweist, ist es vorteilhaft, daß der lö'sungsmitbelfreie
wärmehärtende Kunstharztyp verwendet wird, weil er ein geringes Schrumpfvolunien bei der Verfestigung zeigt.
Aus der Gruppe der Epoxyharze werden vorzugsweise das aus ·
Bisphenol A und Epichlorhydrin synthetisierte Harz, epoxydiertes pflanzliches Öl und epoxydlertes Polyolefin verwendet. Anstelle von. Bisphenol A lassen sich auch Glycerin,
Phenolnovolakharz, ein epoxydiertes Erzeugnis einer langkettigen
aliphatischen ungesättigten Verbindung und Diglycidyläther
verwenden. Was den Härter betrifft, kann man
eine Arainverbindung, organische Säure und ihr Anhydrid und
exne hochmolekulare Verbindung, wie z. B. Polyamidharz,
Polyesterharz, Phenolharz od. dgl. verwenden. Was die Aminverbindung
angeht, lassen sich Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylentetramin, m-Phenylendiamine Diäthylaminopropylamin,
Dicyandiamid, Melamin, Pyrrolidin, Piperidin, Diaminodiphenylmethan, Diaminodiphenylsulfonsäure, .
2,4,A-tris(dimethylaminomethyl)phenol od. dgl. verwenden.
Was den sauren Härter betrifft, kann man Phthalsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid, Dichlorphthalsäureanhydrid, Hexahydrophthalsäureanhydrid,
p-Dichlorphthalsäureanlrydrld,
HET-Säureanhydrid (Additionsprodukt von Hexachlorcyclopentadien
und Maleinsäureanhydrid), Pyromellitinsäureanhydrid, Methylnadinsäureanhydrid, Dodecenylphthalsäureanliydrid
od. dgl. verwenden. Man kann auch ein Salz, ζ. B.
Friedel-CraftSi-Kanalysator, wie z. B. SnCl„, ein Salz von
BF_ mit einem Amin, ein Salz der Karbonsäüre mit 2,4,6-tridimethylaminomethylphenol
verwenden. Falls eine hochmolekulare Substanz verwendet wird, wird sie nicht nur als Härter,
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sondern auch zur Verbesserung der Eigenschaft des Epoxyharzes
zur Verringerung der Kosten verwendet. Zum Beispiel kann Polysulfidharz, Phenolharz, Polyamidharz, Polyesterharz,
Anilinharz, Harnstoffharz od. dgl. verwendet werden.
Die zu verwendenden ungesättigten Polyesterharze werden aus denen gewählt, die unter den hochmolekularen Verbindungen,
die aus einer polybasischen Säure und einem polyhydrisehem Alkohol unter Dehydrierung und mit Esterbindung
hergestellt wurden, von einer dibasischen Säure abgeleitet sind, die in ihrem Molekül eine Doppelbindung hat,
wie z. B-. Maleinsäure« Diese ungesättigten Polyester sind
hir.sebreiartig oder fest und geeignet, sich durch Einwir- λ
kung von Sauerstoff oder einem Katalysator selbst zu polymerisieren,
doch werden sie allgemein in der flüssigen, in einem polymerisierbaren Monomer, wie z. B. Styrol, Methylacrylat,
Diacrylphthalat od. dgl. gelösten Form verwendet. Obwohl die Viskosität des Polyesterharzes in Abhängigkeit
von der MMolekülarstruktur und dem Molekulargewicht variiert,
kann sie in einem weiten Bereich, nämlich von 0,5 bis
2000 Poise gesteuert werden. Was den Polymerisationskatalysator des ungesättigten Polyesterharzes betrifft, kann man
ein organisches Peroxyd, wie z. B. Hydroxyheptylperoyd, 1-Hydroxycyclohexylhydroperoxyd-1,
t-Butylperoxyd, Methylamylketonperoxyd,
Lauroylperoxyd, Benzoylperoxyd, t-Butylpermaleinsäure,
t-Butylperbenzoat, t-Butylperphthalat, Di- '■ ä
t-butylperphthalat', p-Ghlorbenzoylperoxyd od. dgl. verwenden.
Beim Vermischen von Epoxyharz mit z. B. einem herkömmlichen Amingruppenhärter erfolgt die Gelierung "des Epoxyharzes
leicht, und daher wird die Brauchbarkeitsperiode ,
(mit anderen Worten "Topfzeit") verkürzt. Um dieses Problem zu lösen, kann man ein Amin, das einen hohen Siedepunkt
hat und durch die infolge der Reaktion des Siliziums mit
Natriumsilikat oder"Kaliumsilikat entwickelte Wärme nicht
zersetzt wird, wie z. B. Tetramethylaminodiphenylmethan
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(Siedepunkt 195 °C), OctylmethyltetrabenzilaminobisphenolA
(Siedepunkt 230 °C) od. dgl. mit der Mischung von kugeligen
festen Teilchen, wie z. B. Sand mit dem siliziumhaltigeh
Stoff und Natriumsilikat oder Kaliumsilikat in dem Stadium der Herstellung der Mischung vermischen, worauf man die Einformung
und anschließend die Imprägnierung mit dem Epoxyharz vornimmt, welches, ein saures Anhydrid enthält und das
Harz aushärten läßt. Da der saure Härter die Topfzeit des
Epoxyharzes nicht verkürzt, kann die Brauchbarkeitsdauer
des Epoxyharzes verlängert werden, wodurch eine Verringerung der erforderlichen Epoxyharzmenge wirtschaftlich vorteilhaft erreicht wird.
Wenn der poröse Formkörper oder vorläufige Formkörper
durch Natriumsilikat oder Kaliumsilikat verbacken ist und mit einem Epoxyharz, bzw. ungesättigtem Polyesterharz imprägniert wird, ist es erforderlieh, daß die Viskosität
des Imprägnierharzes ausreichend ist, daß die Hohlräume,
des porösen Formkörpers ausgefüllt werden. Sonst ist es
schwierig, einen Formkörper zu erhalten, der eine aus ge ■?■
zeichnete Druckfestigkeit und sonstige mechanische Festigkeit
aufweist. Beispielsweise ist festzustellen, daß es.."'—'".
wünschenswert ist, daß entweder der Formkörper vor der Im- , prägnierung auf mehr als 40 C, insbesondere mehr als 6O C
erhitzt wird, bevor er der Imprägnierung mit Harz ausgesetzt wird, oder daß das Harz selbst.erhi.tzt wird, um seine Viskosität auf weniger als 100 Centipoise, insbesondere
weniger als 50 Centipoise zu senken. /■-■..."
Ein Merkmal der Erfindung beruht darauf, daß die Reaktion
des Siliziums mit Natriumsilikat oder Kaliumsilikät rasch und exotherm verläuft und daher die so erzeugte Reaktionswärme vorteilhaft für die nachfolgende. Imprägnierung
mit Harz ausgenutzt werden kann. *
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Als Ergebnis der exothermischen Reaktion erhitzt sich
der Formkörper auf 90 C oder mehr. Wenn daher der Formkörper
mit einem Epoxyharz od. dgl. in Berührung gebracht wird,
bevor er abkühlt, kann die Imprägnierung mit Harz günstigerweise ohne Erhitzung des Formkörpers und des Imprägnierharzes
durchgeführt werden. Die Reaktionswärme steigt angenähert
im Maße des Anstieges der zugemischten Menge des Natriumsilikats.oder Kaliumsilikats sowie des Silizium liefernden
Stoffes im Verhältnis zur Menge der kugeligen Festteilchen. Wenn z. B. 5/6 Natriumsilikat in wässeriger Lösung
mit 2 Molen Natriumsilikat und 15"$ Ferrosilizium bzw..
20 $ Ferrosilizium vermischt werden, steigt die Temperatur des Forrakörpers auf 96 bzw. 103 °C. Wenn 10 lf>
der gleichen Λ wässerigen Natriumsilikatlösung und 15 /" Ferrosilizium bzw.
20 ϋ/ο Ferrosilizium vermischt werden, erreicht die Temperatur
des Formkörpers 102 bzw. 1 03 C. Dementsprechend ermöglicht
die Ausnutzung der Reaktionswärme eine Verringerung der Heizkosten, der Einrichtungskosten und der Löhne.
Da Natriumsilikat oder Kaliumsilikat zur Vermischung
mit Kieselsäuresand, Seesand, Gebirgssand od. dgl. eine viskose Flüssigkeit i's't, wird es in der Form einer wässerigen
Lösung mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 bis 1,5i wie schon erwähnt, verwendet. Die Antidruckfestigkeit
des Formkörpers vor der Imprägnierung mit Harz kann durch Erhöhen der Zumischmenge des Bindemittels (wässerige Lösung) \
und des Siliziumbestandteils erhöht werden.· Zum Beispiel
zeigt der Formkörper, dem Natriumsilikatlösung (spezifisches
Gewicht 1,3 bis 1,5) in einer Menge von 6 bis 8 % im Verhältnis
zu 1 bis 2 "ρ Ferrosilizium zugesetzt wird, eine maximale
Antidruckfestigkeit, ohne daß ein Abfallen der Durchlässigkeit
für das flüssige Kunstharz auftritt. So erhält
man mit 2 % Ferrosilizium und mit k ajo einer wässerigen Natriumsilikatlösung
(Verdünnung des Natriumsilikats zweifach) bzw» mit 7 io Natriumsilikatlösung bzw. mit 8 $ Natriumsilikatlösung
eine Antidruckfestigkeit von 32 kg/cm
909838/1149 .
bzw. 78 kg/cm bzw. 84 kg/cm sowie eine Durchlässigkeit
von 14O AFS bis 250 AFS (American Founding Standard). Die
Antidruckfestigkeit des Formkörpers vor der Imprägnierung
mit Kunstharz kann auch durch Erhitzen auf 150 bis 3ÖO C
gesteigert werden. Falls z. B. die wässerige Natriumsilikatlösung
("Verdünnung des Natriumsilikats zweifach) mit
2 $ Ferrosilizium verwendet wird, kann, wenn die Menge der ·
wässerigen Natriumsilikatlösung 4 4Jo betragt, die Antidruekfestigkeit
durch Erhitzung auf 200 C von etwa 4 kg/cm'*' auf
ρ *
etwa 7 kg/cm gesteigert werden. In gleicher Weise kann die
ρ · O.
Antidruckfestigkeit von etwa 19 kg/cm auf etwa 27 kg/cm -,-. -
2 ο
bzw. von etwa 22 kg/cm auf etwa 3h kg/cm"" bzw. von etwa
2 2
24 kg/cm auf etwa 45 kg/cm gesteigert werden, wenn die
Menge der wässerigen Natriumsilikatlösung 6 bzw. 7 bzw.
8 % ist. Wenn der Formkörper mit einer so hohen Antidruckf estigkeit mit dem erwähnten wärmehärtenden Kunstharz imprägniert
wird, worauf die Aushärtung des Kunstharzes folgt, kann man ein Erzeugnis mit höherer* Festigkeit erhalten.
Als Ergebnis von Untersuchungen wurde gefunden, daß,
wenn Festteilchen mit kantiger Form verwendet werden, ein
Formkörper mit höherer mechanischer Festigkeit erhalten werden kann. Zum Beispiel hat der Seesand im Vergleich mit
Kieselsäuresand die kantigere Form, und der aus dem ersteren hergestellte Formkörper hat eine höhere Festigkeit als
der aus dem letzteren hergestellte. Der Grund dafür liegt vermutlich im Unterschied in der Gießstärke des Sandes.
Die Durchlässigkeit des vorgeformten Formkörpers verringert
s.ich bei etwa 8 Gew.%, als Grenzlinie, der wässerigen
Natriumsilikatlösung mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 bis 1,5>
wenn Wasserglas als Bindemittel verwendet wird. Zusätzlich wurde, obwohl es unklar ist, ob der Rückgang
der Durchlässigkeit der Hauptgrund ist oder nicht, festgestellt, daß die Zugabe von mehr als etwa 9 Gew.^ des
88 3fr/1149
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wässerigen Natriumsilikäts dazu führt, daß ein Teil des imprägnierten
Epoxyharzes im Laufe des Aushärtens ausgeschwitzt wird. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache wird
empfohlen, das Wasserglas in einer Menge von weniger als
etwa 8 0Jo, insbesondere etwa 3 bis 6 % zu verwenden.
Neben den wärmehärtenden Harzen, wie Epoxyharz, ungesättigtes
Polyesterharz, Phenolharz od. dgl. kann auch ein thermoplastisches Kunstharz verwendet werden. Insbesondere
lassen sich nach der erfindungsgemäß entwickelten Technik
die Niedrigviskositätsflüssigkeiten, die man durch Auflösen
polymerisierbarer Monomere, wie Styrol, Methylacrylat, Methylmetacrylat od. dgl. erhält, deren Polymere oder Co- ^
polymere mit Polymerisationskatalysatoren, wie z. B. Benzoylperoxyd,
Laüroylperoxyd od. dgl. versetzt werden, verwenden,
wobei mit der sich ergebenden Lösung der Hohlraum des vorläufig gefertigten Formkörpers imprägniert und die
Imprägniermasse anschließend der Polymerisation unterworfen
wird. Dies ist eine Art von Blockpolymerisierung, und die Polymerisierung kann bei einer Temperatur unter dem
Siedepunkt des Monomers (im Fall von Styrol Z. B. 80 bis
100 C) durchgeführt werden. Ein solches Verfahren ist unter dein technischen Gesichtspunkt sowie'hinsichtlich der
Eigenschaft des zu erhaltenden Erzeugnisses vorteilhaft im
Vergleich mit dem Verfahren, nach dem Polystyrol oder Poly-, -' -m
vinylchlorid in einem Lösungsmittel aufgelöst und"mit der erhaltenen Lösung der vorgefertigte Formkörper imprägniert
wird. Das ist aus dem Grunde so, well, wenn das Polymer in · einem Lösungsmittel gelöst wird, wegen des hohen Molekulargewichts
des Polymers eine große Menge Lösungsmittel benötigt .wird, wodurch Hohlräume im Formkörper auftreten und
sich gleichzeitig der wirtschaftliche Nachteil des Verlustes
von Lösungsmitteln ergibt. Dementsprechend sollte klar
sein, daß der Fall, in dem thermoplastisches Harz in der
Form einer im Lösungsmittel gelösten Lösung verwendet wird,
90 9S3S/11
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wesentlich verschieden von dem anderen Fall ist, in welchem
das wärmehärtende Harz, wie Phenolharz, in einem Lösungsmittel gelöst wird, wodurch ermöglicht wird, daß die Viskosität der Lösung gesenkt wird, so daß mit der Harzlösung,
der vorläufige Formkörper imprägniert werden kann, selbst
wenn der Harzgehalt auf "etwa 70 $ gesteigert wird".
Allgemein ist festzustellen, daß es, falls der Formkörper
gemäß vorliegender Erfindung als Konstruktionsmaterial, Isoliermaterial od. dgl. verwendet wird, wünschenswert ist, daß die Poren des vorläufigen Formkörpers im wesentlichen
mit einem gehärteten Kunstharz gefüllt werden. .-
^fe Da ein solcher Formkörper eine äußerst hohe Druckfestigkeit
aufweist, kann er statt Beton als Konstruktionsmäterial
verwendet, werden, bei dem. eine höhere Antidruckeigenschaft
benötigt wird. Dieser Formkörper kann durch Einbettung von Stahldrähten oder metallischen Netzen hinsichtlich
seiner Biegefestigkeit verstärkt werden. Zusätzlich können
dank der ausgezeichneten Bearbeitbarkeit die großen Kosten der Bearbeitung, die üblicherweise im Fall der metallischen
Materialien auftreten, erheblich gesenkt werden. Dieses
Merkmal und die Leichtigkeit des Formens sind sehr wesentliche
Vorteile der Erfindung. Ttfeiter ist. festzustellen, daß,
da im weiten Umfang variable Materialien als kleine Festteilstoffe verwendet werden können, das Erzeugnis eine rei-
W ehe Varietät hinsichtlich z. B. Farbe, Isoliereigenschaft,
Hitzeleitfähigkeit, elektrischer Leitfähigkeit, thermischem Ausdehnungskoeffizient, Wärmebeständigkeit od. dgl. ermöglicht.
Nach der Erfindung ist das Erzeugnis verhältnismäßig leicht an Gewicht und kann daher leicht transportiert und
hantiert werden.
Zu einer besonderen Verwendung des Formkörpers nach del*
Erfindung ist zu sagen, daß e,s auch als Dekörätionsmaterial
in Frage kommt. Da z. B-. eine dünne erfindungsgemäß herge^
stellte Platte» bei der ausgebaGkener natürlicher Kiesei- -
säuresand und eine Harzimprägnierung verwendet werden, eine
Lichtdurchlässigkeit aufweist, kann sie zur Erzielung einer
rötlich-braunen Beleuchtung ohne Verwendung irgendeines
Farbmittels eingesetzt werden. Der Formkörper gemäß der
Erfindung wird auch auf verschiedenen und weiten Anwendungsgebieten, z. B. ■ elektrische Masten, Straßenpflasterung,
Einspannvorrichtung, Form, Konstrüktionsmaterialien
(Boden, Fundament, Dach, Wand, Mastträgerblock u. dgl.,
Bad, Preßform, Isoliermaterialien, z. B. Isolierplatte für Porzellanisolator) verwendet.·Wenn leitfähige Stoffe darin enthalten sind, ergeben sich halbleitende Materialien..
Wegen der Leichtigkeit des Einfärbens, des Bekorierens mit
bestimmten Mustern und der Bearbeitung läßt sieh der Formkörper
nach der Erfindung als künstlerisches Material einsetzen. Im Ergebnis läßt sich auch eine stärkere Tonfigur
im Vergleich mit der üblicherweise aus Gips gemachten herstellen.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert, die zur Erläuterung und nicht
zur Einschränkung gegeben sind. Wenn nicht anders angegeben ist, sind alle Prozent- und Teilangaben als Gewichtsangaben
gemacht. -■ ' ■
•
Beispiel 1
%
100 Teile Kieselsäuresand von etwa 0,15 mm Korngröße
wurden mit 2 $ Calziumsilizid-(Sii 60 $)-Pulver von weniger
als 0,075 nun Korngröße und 5 $ mit Wasser verdünntem Natriumsilikat
(Molverhältnis etwa 2) vermischt. Die Prozentangaben
des Calziumsilizids und der wässrigen Natriumsili- ·
katlösung basieren auf 100 Teilen Kieselsäuresand. "
9 09 &>$■/!
Die wässerige Natriumsilikätlösung wurde folgendermaßen hergestellt? Natriumsilikat mit einemMolverhältnis
SiO_ : Na„0 = 2 : 1 in einer 3 $ des Kieselsäuresandes entsprechenden Menge wurde Wasser in einer 2 °]a des Kieselsäii—
resandes entsprechenden Menge zugesetzt. Das Mischen wurde
mittels eines Mischgerätes oder per Hand durchgeführt. CaI-ziumsilizidpulver
wurde dem Kieselsäuresand zugesetzt, woi-auf
beide Stoffe zwecks Erzielung einer gleichmäßigen Mischung vermischt wurden. Anschließend wurde die wässerige
Natriumsilikatlösung über diese Mischung versprüht, und
dann wurde das Mischen einige Minuten fortgesetzt, bis eine gleichmäßige Durchmischung erhalten war. Ein. zu langes
oder unter zu hohem Druck erfolgendes Mischen ist unerwünscht, weil die chemische Reaktion während des Misehens
einsetzt.
Die erhaltene Mischung wurde in eine Form der Kapazität 6ö mm χ 200 mm χ 300 nun bei einer Umgebungstemperatur
von 20 C und einer -feuchtigkeit von 35 '/<» zur Durchführ
rung des Formens eingebracht. Als die Formmasse etwa=-20
und einige Minuten stehen konnte, setzte die chemische Reaktion ein und schritt anfangs allmählich und darauffolgend
schneller fort, wobei eine Wasserstoffgas- und Dampfentwicklung
auftrat. Die Temperatur des Forpikörpefs wurde auf
70 bis 90 °C gesteigert, um die Härtung durchzuführen. Dieser
Probekörper wurde nach zwei Stunden aus der Form entnommen und bei 50 bis 6θ C mit einem Bisphenol-A-Epoxyharz-Typ
mit 80 % Himsäure-("himic")anhydrid und 3 $>
2,4,4-tris(dimethylaminomethyl)phenol imprägniert. Als das Epoxyharz, den vorerhitzten Formkörper berührte, verringerte sich
die Viskosität des Harzes, wodurch eine völlige Imprägnierung des Formkörpers mit dem Harz ermöglicht wurde. Das
harzimprägnierte Erzeugnis wurde in einem elektrischen
Ofen 15 Stunden auf 130 °C gehalten, um die Aushärtung des
Epoxyharzes zu erreichen. Der Epoxyharzgehalt des so erhal-
9138/1 f-AQ:
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tenen ForrakÖrpers war 35 °ß>, bezogen auf die Menge des Haufens
von Kieselsäuresand. Die Biegefestigkeit eines Prüflings
von 10 χ 15 x 120 mm bei einem llebelpunkt von 100 mm
war 230 kg/cm ; die Zugfestigkeit 98 kg/cm ; Schlag 2 kg/cmcm
; ¥ärmebeständigkeit I.30 °C; Volumenwiderstand 1 χ 10 X~l
• cm; spezifisches Gewicht 2,11; Härte HS5'6 5 Lichtbogenbe- :
ständigkeit 19Ο Sekunden. Der so erhaltene Formkörper konnte
mittels eines Schneidschleifers mit einem Schleifkorn
der Klasse etwa c46r, überharten Schneidwerkzeugs der Klasse
G (d.h. eines Schneidwerkzeugs zur Verwendung beim Schneiden eines gegossenen Eisenmaterials) oder Bohrers
leicht geschnitten, gebohrt oder mit Nuten versehen und so bearbeitet werden, daß er eine sehr glatte Oberfläche .
mit einer Oberflächenrauhigkeit von etwa 18S aufwies.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Beton entsprechend
den j ap. Industriestandardwerten eine Druckfestigkeit
von etwa 220 kg/cm oder mehr hat, ist offenbar, daß der Formkörper gemäß diesem Beispiel eine außergewöhnlich große
Druckfestigkeit aufweist. ¥enn man weiter berücksichtigt,
daß die spanabhebende Bearbeitbarkeit von Beton schlecht ist, wird ohne weiteres klar, daß der Formkörper gemäß der
Erfindung eine große Brauchbarkeit besitzt.
100 Teile Kieselsäuresand (etwa 0,1-5 mm Korngröße),
Z % Ferrosiliziumpulver (unter 0,075 nun) und 7 ^. wässerige
Natriumsilikatlösung (Natriumsilikat : Wasser = 5 2 z) wurden
miteinander vermischt und in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 dem Pormvörgang unterworfen. Nach dem Härten wurde
das erhaltene Erzeugnis eine Stunde bei 200 °Ö ausgebakken.
Nach dem Abkühlen auf etwa 50 °G wurde der Körper mit
einem 2 $> Benzoylperoxyd enthaltenden ungesättigten Poly-
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esterharz imprägniert, worauf eine Erhitzung auf 110 bis
130°C für 15 Stunden zur Durchführung der Aushärtung folgte.
Der Kunstharzgehalt des so erhaltenen Formkörpers wair
etwa 37 fit bezogen auf die Menge des Kieselsäuresandes."
Druckfestigkeit 1200 kg/cm ; Biegefestigkeit des Prüflings
von 10 χ 15 χ 120 mm bei einem Hebelpunkt von VOQ mm 250
kg/cm ; Zugfestigkeit 98 kg/cm ; Schlag 2 kg-cm/cm ; Harte
HS 53; Wärmebeständigkeit i4o C; Volumenwiderstand Ix
10 /"!· cm. Die spanabhebende Bearbeitbarkeit des Erzeugnisses
ist im Vergleich mit dem im Beispiel 1 erhaltenen Körper etwas überlegen. ·-'-
100 Teile Kieselsäuresand (0,15 mm), 3 ^ Siliziumpulver
und 7»5 $> wässerige Natriumsilikatlösung (Natriumsilikat : Wasser = 5 ! 2,5) wurden miteinander vermischt und in
gleicher Weise wie im Beispiel 1 dem Formungsvorgang unterworfen. Das Bisphenol-A-Epoxyharz mit 10' % Diaminodiphenylmethan
wurde auf 55 C gehalten, um seine Viskosität zu
vermindern, und dann wurde der poröse Formkörper damit ausreichend
imprägniert, worauf ein Erhitzen für 8 Stunden auf 200 C zwecks Aushärtung· folgte. Der Formkörper mit verhältnismäßig
guter spanabhebender Bearbeitbarkeit und folgenden Eigenschaften wurde erhalten: Druckfestigkeit 13OO kg/cm ;
Zugfestigkeit 80 kg/cm ; Biegefestigkeit (1O χ 15 χ 120 mm,
Hebelpunlct 100 mm) 212 kg/cm ; spezifisches Gewicht 2, 1 .
Beispiel k "'■■_■ - -
100 Teile Gebirgssand (&twä 0,18 mni), 2 f>
Calziumsilizidpulver (-.Si": 6Cr ^C) von unter 0,075 mm und 5, 7 fa wässerige
Kaliumsilikatlösung (Wassergehalt 65 %) wurden miteinander
90 9 8 38/1149
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vermischt und in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 dem
Formungsvorgang unterworfen. Der erhaltene Formkörper wurde
mit einem Bisphenol-A-Typ-Epoxyharz mit 5 $ Äthylendiamin
bei 6o C imprägniert, wonach das Harz ausgehartet wurde. Der Formkörper hatte folgende Eigenschaften: Zugfestig-
2 2
keit 80 kg/cm j Druckfestigkeit 1200 kg/cm ■; Biegefestigkeit
(1O χ 15 x 120 mm, Hebelpuhkt 100 mm) 218 kg/cm .
Beispiel 5 " *
100 Teile Seesand (etwa 0,3 mm), 6 $ Calziumsilizid,
9,2 '/i wässerige Kaliumsilikatlösung (Wassergehalt 60 ^) und
30 % Tetramethyldiaminodiphenylmethan wurden miteinander
vermischt und in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 dem Formungsvorgang unterworfen. Der erhaltene Formkörper wurde mit einem Bisphenol-A-Typ-Epoxyharz mit 2 $ Phthalsäureanhydrid
imprägniert,' worauf eine Erhitzung auf 130 bis
150 C für 12 Stunden zwecks Erzielung eines stark verbakkenen
Formkörpers folgte. Die Druckfestigkeit des Formkörpers
mit Abmessungen!'20 χ 20 χ 20 mm war 1^50 kg/cm ; Biegefestigkeit
(1O χ 15 χ 120 nun, Hebelpunkt 100 mm) 490 kg/
cm ; Zugfestigkeit 172 kg/cm ; Harzgehalt J^ fa spezifischef
Gewicht 2,2; Lichtbogenbeständigkeit 120 Sekunden..
100 Teile Flußsand (etwa 0,25 mm), 2 $0 kurze Glasfasern (Länge etwa 5 mm)., k %>
Ferrosilizium und 7 % wässerige Natriumsilikatlösung (Wassergehalt 65 %) wurden miteinander
in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 vermischt und
in eine Form mit einem Inhalt von 100 mm χ 50 nun χ 400 mm
zur Durchfülirung des Formens und Härtens eingefüllt. Der
'vorläufige Formkörper wurde mit einem aus 100 Teilen allzyklisches
Epoxyharz, SO Teilen Hexahydrophthalsäureanhydrid
90983$/1U9
und O,5 Teilen Zinnoctylat· bestehenden Epoxyharz bei 55 0
imprägniert, worauf eine Erhitzung für 5 Stunden auf 15Θ G
und für 15 Stunden auf 18O C zwecks Aushärtung folgte. Der
so erhaltene Formkörper besaß folgende Eigenschaften: Druck;-festigkeit
1400 kg/cm ; Biegefestigkeit (10 χ 15 χ 120mm,'
Hebelpunkt 100 mm) 364 kg/cm } Zugfestigkeit 120 kg/cm2.
Die Biegefestigkeit und die Zugfestigkeit waren also ganz
ausgezeichnet. Wärmebeständigkeit 200 °G; Volumenwider-;
stand 1 χ 10 1Zl* cm; Härte HS 57; Schleifkorn zum Schneiden C46R. Das Schneiden wurde am besten bei einer Schneidgeschwindigkeit
von 30 m/min, einem Vorschub von 0,35mm/rev,
und einer Schneidtiefe von 1,5 ram mittels geraden Abtragehs
nach Klasse G durchgeführt.
Ein Metallnetz (5 mm) wurde als Kern einer Mischung von
100 Teilen Gebirgssand (etwa 0,18 mm), 3 7» FerroSilizium und
5 ia wässeriger Natriumsilikatlösung (Wassergehalt bO $.) verwendet, und der vorläufige Formkörper wurde mit Abmessungen
von 100 χ 50 nun χ 350 mm hergestellt. Nach dem Erhitzen auf
65 C wurde der erhaltene Körper mit 100 Teilen eines ungesättigten
Polyesterharzes und einem Teil t-Butylperoxyd imprägniert, worauf für 8 Stunden auf 80 C zur Durchführung
der Aushärtung erhitzt wurde. Der mechanisch feste Formkörper mit folgenden Eigenschaften wurde erhalten: Zugfestigkeif
320 kg/cm ; Druckfestigkeit 1100 kg/cm ; Biegefestig- .
keit (10 χ 15 x 120 mm, Hebelpunkt 100 mm) 26Ο kg/cm .
Im Fall der Herstellung eines Kunststoffbades mit einer
Kapazität von 1,2m waren bisher Kosten von 6,5 Mill.Yen
(Gießen 1,5 Mill. Yen, Bearbeitung 5 Mill Yen) für die Er-
909836/ 1 U9
Zeugung- einer Me tall form erforderlich. Als die Form mit der
gleichen ,Gestalt gemäß der Erfindung erzeugt wurde, betrugen
die erforderlichen Kosten nur 1,5 Mill. Yen (Material
0,8 Mill. .Yen, Holzform 0,2 Mill. Yen, ,Bearbeitung 0,5 Mill.
Yen), so" daß die Bearbeitungskosten merklich reduziert werden
konnten. . ·
Beispiel 9 ' -
Eine Turbinenschaufel und ein Läufer einer Wasserturbine
werden allgemein durch Formgebung im Verfolg eines vorbereiteten
Modells gefertigt, welches beispielsweise durch Gießen hergestellt ist. Diese Modelle wurden auch gemäß der ™
Erfindung hergestellt. Dabei ergab sich eine merkliche Verringerung der Herstellungskosten.
(1) Herstellung eines Modells einer Turbinenschaufel.
(Abmessungen 700 mm Länge, 7.50 min Breite, 150 mm Höhe)
Gemäß vorliegender Erfindung Gemäß bekanntem Verfahren
Material 12.000 Yen Material: 12.000 Yen
Holzform: . 24.000 Yen Holzform 35.000 Yen
Bearbeitung: 20.000 Yen Formgebung: 72.000 Yen J
Insge.samt : 56.OOO Yen Insgesamt: 119.000 Yen
. : Da1S- Gewicht des Modells war weniger als 1 /h des Gewichts
des metallischen Materials.. .
(2) Herstellung eines Läufers einer Kaplanturbine.
Gemäß der Erfindung Gjsnräß bekjann^5.1 S-V*3rfahren
Etwa 80.000 Yen ' Wegen der hohen Kosten der
• '-■· ■- · Bearbeitung waren 3ΟΟ.ΌΟΟ
, , - - Yen erforderlich
9 0 9 8 3 6 / 1 U 9
BAD ORIGINAL
- 24 .... 19Q8549.
Dementsprechend können nach der Erfindung die Modelle
mit einem Kostenaufwand von weniger als etwa 1/3 im Vergleich mit dem herkömmlichen Verfahren hergestellt werden6
100 Teile Kieselsäuresand (etwa 0,15 mm), 2 ^ Calziumsilizidpulver
(60 $ Silizium) von weniger als 0»075 nun und
5 i° wässerige Natriumsilikatlösung wurden miteinander vermischt. Das spezifische Gewicht der wässerigen Natriumsilikatlösung
war 1,3· Als die erhaltene Mischung in eine Form
gegeben und stehen gelassen wurde, setzte die Selbstaushärtungsreaktion
unter Aushärtung des Körpers ein. Der vorläufige poröse Formkörper wurde bei 130 C 30 Stunden getrocknet,
worauf er mit Styrolmonomer imprägniert wurde, in dem
1,8 $ Benzoylperoxyd aufgelöst war. Die Reaktion ließ man ;
bei 80 bis 95 ^ ^4 Stunden fortschreiten, um einen neuen
Formkörper mit Polystyrolgehalt herzustellen. λ ,
Beispiel 1 1 . ■" . ■ .
100 Teile Kieselsäuresand (Chikuma Nr. 7) wurden mit
5 Teilen einer wässerigen Natriumsilikatlösung (Wassergehalt 50 5p, Molyerhältnis z) mittels eines Wahl-Mischertyp-Mischers
bei 15 C an Luft drei Minuten vermischt. Die', erhaltene Mischung wurde in eine Form mit einem Inhalt von
200 mm χ 120 mm χ 4θ mm gegeben. Die Form.vwär an "ihrem Boden mit einem Gehäuse eines tragbaren Radios versehen. Dieses
Beispiel hat einen Aufnahmeuntersatz zürn Galvanisieren
von Chrom auf der Frontseite des Gehäuses zum Ziel. Der erwähnte
gemischte Sand wurde gleichmäßig dicht, einhüllend
um das Gehäuse als Modell eingefüllt. Darauf wurde CO -Gas
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unter einem Druck von 1,5 Atmosphären etwa 20 Sekunden eingeleitet
und auf die hölzerne Oberflächenplatte gerichtet, worauf die Anordnung umgedreht und das Gehäuse durch Klopfen, abgenommen wurde. Das Ergebnis Iiei3 man 2.h Stunden
stehen, und es wurde sodann in einer Thermostatzelle 60 Minuten bei 130 C getrocknet, worauf es in einen Behälter
gebracht wurde, der ein Epoxyharz mit einer Viskosität von 2 Poise (jOO Teile Chisso Nox #201 (hergestellt von der
Chisso Company), 20 Teile Chisso Nox#206 (hergestellt von der Chisso Company), 87 Teile Methylhimsäure("himic"Janhydrid
(hergestellt von Hitachi Chemical Company Ltd.) und
0,5 Teile DY O65 (hergestellt von Chiba Co.)J enthielt,
und der Entgasung unterworfen, und die Imprägnierung mit Λ
Harz in einem Vakuumtank (θ, 5 mm Hg) dauerte 60 Minuten.
Der poröse vorgefertigte Formkörper wurde aus dem Kunstharztank· entnommen und wieder in der Thermostatzelle 5 Stunden bei 150 C und 15 Stunden bei ISO C behandelt, um die
Aushärtung des Harzes zu ermöglichen. Nach dem Abkühlen
wurde das Erzeugnis mit einer Form entsprechend dem Gehäuse versehen und für das Galvanisieren verwendet. Dieser
Aufnahmeuntersatz kann Betriebsbedingungen eines schnell auf einaiiderfolgenden ' Temperatureinflusses von 1000 C und
'2
eines Druckes von 100 kg/cm aushalten, und die Kosten für seine Iler-stellung wurden im Vergleich mit dem bekannten auf X/h reduziert. Auch kann so das Gewicht reduziert werden, f
eines Druckes von 100 kg/cm aushalten, und die Kosten für seine Iler-stellung wurden im Vergleich mit dem bekannten auf X/h reduziert. Auch kann so das Gewicht reduziert werden, f
Der Kieselsäuresand (Chikuma Nr. 7) wurde in einem
elektrischen Ofen bei 1000 C etwa 90 Minuten zur Bildung
von Kieselsäuresandoxyd (gelblich-braun) ausgebacken. 100
Teile des erhaltenen Sandes, Furanharz und ein Härterkatalysator CT-1 (Mischung von Benzoylperoxyd und Weichmacher
im Verhältnis 1:1, hergestellt von Hitachi Chemical Com-
90 9 836/ 1149
pany Ltd.) wurden mit Hilfe eines Wahl-Mischertyp-Mischers
an Luft 2 Minuten vermischt, und die Mischung wurde in eine siliziumverbackene Metallform gegeben und mit einem,Gewicht von 300 kg gepreßt, worauf sie in einer Thermostatzelle
24 Stunden bei 50 C getrocknet wurde. Danach wurde,
sie in eine ein Epoxyharz einer Viskosität von 1,5 Poise .
(100 Teile Chisso Nox#201, >Q Teile Chisso Nox#206, 103..
Teile Methylhimsäure("himic"Janhydrid und 0,5 Teile DY. 065 )
enthaltende Zelle gegeben und der Entgasung sowie der Imprägnierung
mit Harz unter 0,3 mm Hg unterworfen. Nach dem Herausnehmen des Produkts wurde es in der Thermostatzelle
5 Stunden bei 110 °C, 5 Stunden bei 150 °C und 15 Stunden
bei ISO C zwecks Trocknens und Erzielung der Aushärtung
des Epoxyharzes behandelt. Der so erhaltene Formkörper wurde bis auf eine Dicke von 4 mm flach geschliffen und auf
seine Eigenschaften hin untersucht. Als Ergebnis wurde gefunden, daß das Erzeugnis ausgezeichnet war, wie die folgende
Tabelle zeigt. Die "Herkömmlich"-Angaben in der Tabelle bezeichnen ein Erzeugnis, das hergesteilt wurde, indem
Asbest, Kieselsäuresand und Forterit (Mg SiO^)-Pulver
und eine wässerige iiatriumsilikatlösung vermischt wurden
und Borsäure zugesetzt wurde, worauf die Mischung geformt und ausgehärtet wurde.
| Lichtbogenbe ständigkeit |
90% rel. Feuchtig keit 100 h |
" Isolierver halten |
90 % rel. Feuchtig keit 100 h |
ifasser- absorb- tions- fähig- keit |
|
| näcH Trock nung see. |
unmöglich heraus nehmbar |
nach Trock nung |
0,3 | 14, 0 | |
| Herkömmlich | 330 | 350 see. | 2,3 | 2,1 | 2, 5 |
| Formkörper nach dem .Aus führung s- beispiel |
41O | 5,0 |
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Die erfinduiigs gemäß hergestellten Formkörper wurden,
wie schon erwähnt, in vielen Fällen verwendet, wo-bei sich
eine Verringerung der Herstellungskosten und Gewichte erzielen
ließ. Im Fall einer Oberflächenplatte nach der Erfindung
war ein Wechsel oder eine Abweichung der Abmessungen sehr klein, wie z. -B. sehr iangzeitig weniger als 0,01 $ ,
und so wurde gefunden, daß diese Oberflächenplatte einer
herkömmlichen metallischen Oberflächenplätte völlig gleichwertig
ist. .
Durch Untersuchungen wurde ermittelt, daß der Formkörper, wenn der schwammähnliclie Körper des ausgebackenen
Haufens einen verhältnismäßig kleinen Hohlraum zum Imprä- Λ
gnieren mit Harz aufweist mit den Eigenschaften eines geringen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten und einer äußerst hohen mechanischen Festigkeit erhältlich ist, Zu
diesem Zweck kann es nötig sein, eine geeignete Korngrößenverteilung
zu wählen, um so einen geringen Hohlraum in dem Schwammkörper zu schaffen, d. h. eine kleine Körngröße oder
eine Kombination von gröberen Körnern mit feinen Körnern
kann zweckmäßig sein» Unter diesem Gesichtspunkt sind anorganische
kugelige Teilchen mit nicht nur einem kleinen Wärmeausdehnungskoeffizient
, sondern auch einer passenden Korngrößenverteilung zum Herstellen solcher Formkörper geeignet.
In einem Beispiel wurden Magnesiurnoxydsande mit einer
Teilchengröße unterhalb 0,075 mm verwendet, um einen .. %
solchen schwammartigen Körper herzustellen. Der Harzgehalt
des Formkörpers war etx-/ä 17 G.ew.$"ini schwaimxsartigen Körper..
Es ergab sich so ein Wärmeausdehnuagskoeffizieixt von etwa
1,8 χ 10"^/.Co Es versteht sich, daß Formkörper mit einem ;
so niedrigen ifärmeausdehniaÄgskoeff-isienteti besonders für
Fälle mit XiTä,rmezyklusbeanspruchtmg; ;geelgriet . sind. - -
Da natürlich viele Änder-ungeri und Modifikatioiten der " ' ■
vorbeschriebenen Einzelheiten vorgenommen werden könn.en,
ohne vom Erfindungsbereicli abzuweichen^. versteht es sich,
BAD OBiölNAL
daß die Erfindung, die in den Ansprüchen gekennzeichnet
ist, auf die ins einzelne gehende Beschreibung nicht beschränkt ist. .
909 83§/1U9
Claims (4)
- PatentansprücheFormkörper, .gekennzeichnet" durch, einen Haufen kugeliger fester Teilchen, der mittels eines Bindemittels unter Dlldung eines flüssigkeitsdurchlässigen Schwammgegenstandes verbacken ist, dessen Hohlraum unter Schaffung eines physikalisch stabilen Gebildes völlig mit festem Kunstharz ausgefüllt ist. . ·-...-■
- 2. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ' daß mindestens ein Teil des Haufens der kleinen festen Teilchen aus einem Kieselsäure enthaltenden anorganischen Stoff ^ besteht.
- 3· Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haufen kugeliger fester Teilchen einen kugeligen
anorganischen Mineralstoff umfaßt. - 4. Formkörper nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Haufen kugelig.er fester Teilchen aus wenigstens einem Material der Gruppe Kieselsäuresand, Seesand, "Gebirgesand, Steinpulver, Asbestpulver und Mineralpulver sowie
Verbackerzeugnis daraus besteht.5· Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel ein anorganischer Stoff ist.-6. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel ein wärmehärtender organischer Stoff ist.7· Formkörper nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel wenigstens ein Stoff der Gruppe Natriumsilikat, Kaliumsilikat, Natriumzirkonat, Kaliumzirkonat,
Natriumaluminat und Kaliumaluminat ist.909 8 36/114 98. Formkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet>-:- „. ' daß das Bindemittel in einer Menge von 0,2 bis 5 Geidclitsteilen, bezogen auf 100 Gevachtsteile des Haufens, im Formkörper enthalten ist.9· Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum mit einem ausgehärteten wärinehürtenden Kunstharz ausgefüllt ist.10. Formkörper nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß das wärmehärtende Harz lösungsmittelfrei ist.^^ 11. Formkörper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das lösungsmittelfreie wärmehärtende Harz wenigstens ein Stoff der Gruppe Epoxyharz und ungesättigtes Polyesterharz ist.12. Formkörper nach Anspruch 9» dadurch gekennzeich-j net,· daß das wärmehärtende Harz in einer Menge von 25 bis 4ό Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Teile des Formkörpers, im Formkörper enthalten ist.13· Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunstharz wenigstens ein Stoff der Gruppe Polystyrol , Polymethacrylat, Polyacrylate Polybutadienacrylfe nitril und Copolymere davon ist.1.4. Verfahren zur Herstellung eines Fqrmkörpers nach • Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einem Haufen fester Teilchen eine geeignete Menge eines flüssigen Bindemittels zusetzt, die erhaltene Mischung in eine Form bringt, das Bindemittel unter Verbacken des Haufens fester Teilchen in poröser Form aushärten läßt, den Hohlraum im Haufen der verbackenen festen Teilchen mit einem flüssigen Kunstharz imprägniert und dieses bei dichter Ausfüllung des ilohlraumes in den festen Zustand überführt.S09836/-TU9BAD ORIGINAL1-5 · Verfahren zur Herstellung eines Fornikörpers nach Anspruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Haufen kugeliger fester Teilchen eine bestimmte Menge wenigstens eines Hartepulvers der Gruppe Silizium» Silizid
und Siliziumlegierung und eine bestimmte Menge wenigstens einer wässerigen BindemittellÖsung mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 bis 1,5 der Gruppe Natriumsilikat und Kaliumsilikat zusetzt, die erhaltene Mischung in eine Form
bringt, die Aushärtungsreaktion des Härters mit dem Bindemittel unter Bildung eines flüssigkeitsdurchlässigen Schwammgegenstandes im wesentlichen vollständig ablaufen
läßt, den Hohlraum im Haufen der verbackenen festen Teilchen mit einem wärmehärtenden Kunstharz imprägniert und ^ dieses anschließend aushärten läßt.1G. Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers nach Anspruch 13« dadurch gekennzeichnet, daß man einem Haufen kugeliger fester Teilchen eine bestimmte Menge wenigstens eines Härterpulvers der Gruppe Silizium, Silizid und SiIi- , ziumlegierung und eine bestimmte Menge wenigstens einer
wässerigen BindemittellÖsung mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 bis 1,5 der Gruppe Natriumsilikat und Kaliumsilikat zwecks Bildung eines flüssigkeitsdurchlässigen Schwammgegeiistandes zusetzt, das Bindemittel aushärten läßt, den
Hohlraum im Haufen der verbackenen festen Teilchen mit einem einen Polymerisationskatalysator enthaltenden, poly- · ä merisierbaren Monomer imprägniert und dieses bei wesentlicher Ausfüllung des gesamten Hohlraumes und Anwendung einer Temperatur von 50 G bis unterhalb des Siedepunktes des
Monomers anschließend polymerisieren läßt.17· Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers' nach Anspruch 9i dadurch gekennzeichnet, daß man einen Haufen
kugeliger fester Teilchen unter Bildung eines flüssigkeitsdurchlässigen schwammartigen Körpers verbackt, den erhal-909838/1U9BAD ORIGINALtenen Schwammkörper erhitzt, den erhitzten vorgeformten; Körper mit einem wärmehärtenden Kunstharz zwecks Imprägnierung des Hohlraumes im schwammartigen Körper" mit diesem Kunstharz in Berührung bringt und anschließend das Kunstharz aushärten läßt.18. Verfahren nach Anspruch 15 oder i6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Haufen wenigstens ein Stoff der Gruppe Silizium, Silizid und Siliziumlegierung in einer Menge von T bis 4 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Haufens fester Teilchen, zugesetzt wird.19· Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Haufen eine wässerige Bindemittellösung mit einem spezifischen Gewicht von 1,2 bis 1,5 in einer Menge von 1 bis 7 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Haufens fester Teilchen, zugesetzt wird.20. Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers.nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man einem Haufen kugeliger fester Teilchen ein verhältnismäßig hitzebestähdiges organisches Bindemittel und einen Härter zusetzt, das Bindemittel unter Bildung eines flüssigkeitsdurchlässigen Schwammkörpers aushärten laßt, den Hohlraum im Schwammkörper mit flüssigem Kunstharz imprägniert und anschließend das flüssige Kunstharz in den festen Zustand überführt.90 9836/1U9
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| WO1980000249A1 (fr) * | 1978-07-21 | 1980-02-21 | Fischer Ag Georg | Procede de preparation de corps a partir d'une lesine chargee et produit obtenu par le procede |
| EP0180739A3 (de) * | 1984-11-02 | 1988-01-13 | Hüls Troisdorf Aktiengesellschaft | Verfahren zur Herstellung von flexiblen Formkörpern aus hochgefüllten, härtbaren Massen |
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|---|---|---|---|---|
| WO1980000249A1 (fr) * | 1978-07-21 | 1980-02-21 | Fischer Ag Georg | Procede de preparation de corps a partir d'une lesine chargee et produit obtenu par le procede |
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| Publication number | Publication date |
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| GB1238392A (de) | 1971-07-07 |
| FR2002337A1 (de) | 1969-10-17 |
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