DE1908544U - Wurfspiel zum zielwerfen. - Google Patents
Wurfspiel zum zielwerfen.Info
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- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Toys (AREA)
Description
!A.752 822*27. 10l6<»
DR. ING. HANS LICHTI · PATENTANWALT
KARLSRUHE-DURLACH · GRÖTZINGER STRASSE 61
TELEFON 41124
26. Oktober 1964 1522/64
Josef YoIz5 Rastatt (Baden) , hünckf elüstraSe 3<
ielwerf
werten
ijie !Teuerung besieht sich auf sin. "Jurfspiel zum
Zielwerfen nacli gekennzeichneten Zieisjnbolsn mittels
"urftörpern.
Ls sind. ,Turf spiele "bel-:a:"ait, bei deiisn "mrfkörper
suneist in ?or- von Zinsen nach "besti^nten aas ""urfspiel
verkörpernden Gegenständen, körperlichen figuren und
dergleichen geworfen werden. h"urfspiele dieser r.rt finden
sich beispielsweise auf allen Jahrinärkten, Schützenfesten
und dgl., bei denen sie als Gewinnspiele ausgeübt werden»
Im wesentlichen auf den gleichen Spielgedanken
"beruhen Spiele, bei denen ein L.it einen haftkorper aus
Gummi versehener Pfeil pneumatisch auf eine Zielscheibe geschossen wird, die zumeist mit konzentrischen Ringen
als Zielsymbolen ausgestattet ist. In weiterer Ausbildung dieses Gedankens sind ferner pneumatisch betriebene
Büchsen bekannt, mittels deren besonders gestaltete Geschosse aus Metall gegen eine Zielscheibe gleicher Art
geschossen werden.
Die ersterwähnten eigentlichen ¥urfspiele haben -. von verschwindenden Ausnahmen abgesehen - keinen Eingang
in den Spielbetrieb von Kindern oder jugendlichen Personen gefunden, da sie ihrem Charakter nach zu sehr an
den Gedanken des materiellen Gewinns gebunden sind.. Die mittels einer pneumatischen Schußvorrichtung zu betätigenden
Söhießspiele haben verschiebene andere lachteile. Die mit einem pneumatischen Haftfuß ausgestatteten
Pfeile haften vielfach sehr schlecht auf der Zielscheibe, so daß bei wet tkampf mäßigem Spielbetrieb eine,
korrekte Gewinnerermittlung zumeist nicht möglich ist, während die Schußkörper aus Metall unleugbar gefährlich
sind und zu Unfällen führen können.
Der lieuerung liegt der Gedanke zugrunde, ein Wurfspiel, insbesondere für Kinder und Jugendliche vorzuschlagen,
das einen wettkampfartigen Spielbetrieb ähnlich
dem erwähnten Scheibenschießen gestattet, jedoch dessen" ." ITachteile vermeidet.
-3-
Gemäß der Feuerung wird die Aufgabe gelöst. durch. .
eine Zieltafel aus Stahlblech, bzw. Bisenblech als Wurfziel und mehrere flache "Wurfkörper aus flexiblem, elastisch
nachgiebigem Material, wie Gummi oder Kunststoff, die mindestens auf einer Seite eine ferro-magnetisch
wirksame Schicht besitzen. Die Zieltafel ist zweckmäßig
einseitig mit Zielsymbolen versehen und mit Aufhängeösen -:
zum Anhängen an einer Wand oder dgl. ausgestattet. Bei größeren Abmessungen kann die Zieltafel zum Zweck des
Transports bzw. der Aufbewahrung aus mehreren vorzugsweise gleich ausgebildeten Teilen bestehen,, die gelenkig,
beispielsweise mittels rückseitig aufgebrachter Klebestreifen miteinander verbunden sind. ".
Als Wurfkörper dienen flache Scheiben, die Vorzugsweise
nur auf einer 3?l-aciiseite die magnetisch !wirkende
Schicht tragen, auf der anderen Flachseite- mit Symbolen
zur Kennzeichnung bzw. Unterscheidung versehen sind,
Die Scheiben können beliebige äußere Umrißformen haben, jedoch wird im-allgemeinen die kreisförmige Gestalt . - - ~
vorzuziehen sein. -
. "Zur Handhabung 'des Wurfspiels wird die Zieltafel .
in senkrechter-oder oben leicht nach hinten geneigter: "" -Lage
aufgestellt bzw. aufgehängt und von den Spielteil- ;.
nehmern aus' gebüh3?e"hder7 den aufgestellten Spielregeln^" r"""
entsprechender Entfernung mit den Wurfkörpern in entsprechender
Wurf technik. "beworfen. Bei flachscheibenförmiger
Gestalt der Wurfkörper ist es hierzu erforderlich, diese gleichzeitig mit dem Abwurf in Drehung um ihre
eigene Achse zu versetzen und den Wurf so auszuführen,
daß der Wurfkörper in annähernd paralleler lage zur Ziel-, tafel, mit der magnetischen Seite dieser zugewandt, ankommt.
Bei richtiger Ausübung des Wurfs haftet der Wurfkörper zuverlässig genau an der getroffenen Stelle,
während er beispielsweise beim Auftreffen mit einer Kante herabfällt.
Pur die Gestaltung der Zielsymbole auf der Zieltafel
ist der Phantasie weitester Spielraum geboten. Im einfachsten Fall wird diese nach Art einer Zielscheibe mit
konzentrischen Ringen versehen sein. Statt dessen können insbesondere bei größeren Zieltafeln beliebige andere
Symbole gewählt werden, wobei unter Umständen auf einer Zieltafel mehrere Ziele anzusprechen sind.
.In weiterer Ausbildung des Gegenstandes der Neuerung
können auf der Zieltafel erhabene Zielkörper aus unmagnetischem Material, beispielsweise aus aufgeklebten oder
magnetisch haftenden Kunststoffkörpern vorgesehen sein,
denen flache Ringe als Wurfkörper zugeordnet sind» Bei
einer, solchen Gestaltung sollen die Ringe, so geworfen .; ._
werden, daß sie nach dem Auf treffen den angesprochenen "- =
Zielkörper möglichst konzentrisch umgeben.
In den Zeichnungen sindjiusführungsbeispiele des
neuerungsg einäßen Wurf spiels und Einzelteile derselben,
dargestellt, aus deren nachfolgender Beschreibung-sich weitere Einzelheiten und Merkmale des Gegenstandes der
Neuerung ergeben. Es zeigen:
Pig. 1 die Zieltafel in einer Ausführungsform in Draufsicht und in Stirnansicht auf die
Schmalseite?
Pig. 2 die Zielplatte einer anderen Ausführungsform
in Draufsicht und in Stirnansicht auf eine Schmalseite;
Pig. 3 einen kreisförmigen,
Pig. 4 einen quadratischen, Pig. 5 einen dreieckigen,
Pig. 6 einen ringförmigen Wurfkörper je in Draufsicht
auf die Oberseite und eine seitliche Schmalfläche. -
Die quadratische Zieltafel 1 gemäß Pigur 1 besteht aus zwei rechteckigen Blechplatten 10, 11, die. entlang
einer Längskante zusammenstoßen und mittels eines auf
der Unterseite aufgebrachten Eiebestreifens 12 zusammenklappbar
miteinander verbunden sind. Jede der Blechtafeln 10,11 ist an der einen-kurzen Seitenkante mit einer
Aufhängeöse 13, 14 zum Anhängen an eine Wand u.dgl. versehen.
Die Oberseite ist mit konzentrischen Kreisen
-6-
nach Art einer Zielscheibe als Zielsymbole versehen,
51Ur die Gestaltung, Auswahl und Anordnung der Zielsymbole
"bieten sich naturgemäß zahlreiche verschiedene Möglichkeiten in Abhängigkeit von den in Betracht gezogenen
Spielregeln an, unter denen die in Figur 1 dargestellte Ausbildung wohl die einfachste Gestaltung veranschaulicht,
Statt dessen kann die Zieltafel "beispielsweise mit einer Landschaft mit Kampf- oder Jagdszenen bemalt sein, in
denen mehrere Einzelmotive als Zielsymbole hervorgehoben sein können.
Eine ebenfalls quadratische Zieltafel 2 anderer Ausführungsform ist in Figur 2 dargestellt. Diese (2)
besteht in dem dargestellten Beispiel aus insgesamt vierquadratischen.,
durch Linien voneinander getrennten Feldern
20, 21, 22, 23, die je in ihrer Mitte einen über ihre
Fläche sich erhebenden Zielkörper 24 in Form einer aufgeklebten oder magnetisch haftenden G-ummischeibe tragen.
Bei dieser Ausführungsform sind demnach mehrere Wurfz€\y_e
vorgesehen, die nach aufgestellten Spielregeln anzusprechen sind. ■
- Die in den Figuren 3 bis 6 dargestellten Wurfkörper
3, 4, 5, 6 bestehen je aus einer flachen Scheibe aus . .. .
Gummi oder Kunststoff., deren obere dick-ere Schicht 30,.:""_"-.-^
-T-
40-,. 50, 60 magnetisch neutral, deren untere Schicht 431,
41 j 51, 61 durch eingelagerte Körnchen aus ferro-magnetischem
Material magnetisch haftfähig ist. Die Wurfkörper können abweichend von den in der Zeichnung wiedergege-"benen,
nur eine mögliche" Auswahl darstellenden JLusführungsformen
"beliebig gestaltet sein. Der Wurfkörper 6 ist abweichend von d.en anderen durch Ausstrichen des
zentralen Teils als Sing ausgebildet und vorzugsweise zur Verwendung in Verbindung mit einer mit erhabenen Ziel- körpern
(beispielsweise 24) ausgestatteten Zieltafel (z.B. Zieltafel 2 gemäß Figur 2) vorgesehen.
Zur Handhabung des neuerungsgemäßen Wurfspiels wird die Zieltafel (z.B. 1 oder 2) an geeigneter Stelle
in senkrechter oder oben leicht nach hinten geneigter Lage aufgestellt ode_raufgehängt. Die scheibenförmigen Wurf- ·
körper (ζ. B. 3 bis 6) werden nach aufgestellten Spiel-- \ regeln nach der Zieltafel geworfen, an der sie - bei .-" _■
richtiger Wurfausübung - flach auftreffen und an der ge-"
troffenen Stelle haften bleiben- Hierbei kommt es darauf
an, die.auf der Zieltafel durch Symbole gekennzeichneten
Wurfziele möglichst genau anzusprechen. Beispielsweise sollten die ringförmigen Wurfkörper 6 nach ausgeführtem-Wurf
die die Wurfziele verkörpernden Zielkörper 24 der
Zieltafel" 2 konzentrisch umgeben, .""""■"-"; ■
Claims (6)
1. Wurfspiel zum Zielwerfen, gekennzeichnet durch,
eine Zieltafel (1, 2) aus Stahlblech bzw. Eisenblech
als Wurf&Jel und mehrere flache Wurfkörper (3 bis 6)
aus flexiblem .elastisch nachgfeiLbigem Material, wie Gummi
oder Kunststoff, die mindestens auf einer Flachseite eine ferro-magnetisch wirksame Schicht besitzen. - -"*.-
2. Wurfspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zieltafel (1) einseitig mit Zielsymbolen und mit Aufhängeösen (13, 14) zum Anhängen an beispielsweise
einer Wand versehen ist.
3. Wurfspiel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zieltafel (1, 2) bei. größeren
Abmessungen.zum Zweck des Transports bzw.. der Aufbewahrung ein oder" mehrere Male in gegebenenfalls sich kreu- . :
zenden Richtungen geteilt ist, und daß die Teile .(TQ, It).
gelenkig, beispielsweise mittels, rückseitig aufgebrachter.-Klebestreif
en .(1 2") miteinander verbunden sind..
-4. Wurfspiel nach Anspruch 1., gekennzeichnet durch
flache, vorzugsweise kreisförmige Scheiben (3,.
4, 5) als
Wurfkörper, die vorzugsweise nur auf einer Flachseite die magnetisch wirkende Schicht (31, 41, 51), auf der
entgegengesetztenflachseite Symbole zur Kennzeichnung,
"bzw. Unterscheidung tragen,
5. Wurfspiel nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch flache Ringe (6) als Wurfkörper und durch"
auf der Zielplatte angeordnete erhabene Zielkörper (24).
6. Wurfspiel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die erhabenen Zielkörper (24) aus unmagnetischem Material, "beispielsweise aus aufgeklebten oder magnetisch
angehafteten Kunststoffkörpern bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16871U DE1908544U (de) | 1964-10-27 | 1964-10-27 | Wurfspiel zum zielwerfen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16871U DE1908544U (de) | 1964-10-27 | 1964-10-27 | Wurfspiel zum zielwerfen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908544U true DE1908544U (de) | 1965-01-14 |
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Family Applications (1)
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| DEV16871U Expired DE1908544U (de) | 1964-10-27 | 1964-10-27 | Wurfspiel zum zielwerfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908544U (de) |
-
1964
- 1964-10-27 DE DEV16871U patent/DE1908544U/de not_active Expired
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