DE1908526A1 - Aufwickelvorrichtung - Google Patents

Aufwickelvorrichtung

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DE1908526A1
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DE
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reel
bending
collar
station
bending station
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DE19691908526
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Adams Albert Craig
Crosby John Joseph
Graf George William
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Republic Steel Corp
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Republic Steel Corp
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Description

Aufwickelvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum .Aufwickeln eines bandähnlichen Gutes. Unter der hier verwendeten Bezeichnung "Band" ist jedes langgestreckte Material zu verstehen, das zu einer Spule bzw. zu einem Bund gewickelt werden kann, wie Draht, Stanpenmate° rial, Stabmaterial, Rohmaterial u. dgl.. Die Erfindung ist insbesondere auf das Aufwickeln eines duktilen Materials mit einem hohen Elastizitätsmodul gerichtet, so äaß das bandähnliche Gut vorgeformt oder gebogen werden muß, bevor es aufgewickelt wird, um zu verhindern, daß die Windungen in einer Lage in der Spule bzw. in dem Bund nach ausseh federn. Im besonderen ist sie auf die Bildung eines mehrlagigen gleichmässigen Bundes gerichtet. Ein besonderes Anwendungsgebiet der Erfindung ist das Aufwickeln von Stahlfohren, z.B. von unbeschichteten oder mit Kunststoff be-
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schichteton Stahlrohren, obwohl sie nicht hierauf beschränkt ist. Bisher gibt es keine Vorrichtung auf dem Harkt» mit der nicht biegsames Material von hoher Festigkeit in Form von dichten» sich nicht aufweitenden mehrlagigen Bunden gewickelt worden kann· ■
Bandähnliches Gut muß aus verschiedenen Gründen aufgewickelt wer*" den. Beispielsweise müssen kunststoffbeschichtete Stahlröhren» welche zur Verwendung als erdverlegte Gasleitungen bestimmt sind» zu gleichraässigen Bunden aufgewickelt werden, die bestimmten Vor·· Schriften bzw. Maßen hinsichtlich Bunddurchmesser, ZaIiI der Windungen je Lage u. dgl. entsprechen, damit säe durch eine Ausrüstung gehandhabt werden können, welche die Rohrleitung in den Beden beim Bau einer Gasleitung verlegt* Bei der Bildung eines mehrlagigen gleichmässigen Bundes aus Stahlröhren sind Schwierigkeiten aufgetreten, im besonderen müssen die Röhren vor dem Aufwickeln so vorgeformt oder gebogen werden, daß die Windungen in einer Lage des Bundes nicht nach aussen federn. Die herkömmlichen Biegewalzen können nicht für dieses Biegen beim Formen eines mehrlagigen Bundes vorwendet werden, da der Bund nach aussen federn und das Vorformen bei der Bildung der verschiedenen Schichten aufhoben würde. Die Erfindung ist daher auf eine Vorrichtung zur Schaffung eines gleichmässigen mehrlagigen Bundes aus bandähnlichem Gut gerichtet.
Es ist bekannt, daß, wenn ein Bund aus bandähnlichem Material her- : gestellt wird, das Biegen des Materials, um das Aufwickeln des Bandes auf eine Aufwickelhaspel zu erleichtern, verändert Werden muß. Beim Aufbauen der Zahl der Lagen im Bund, nimmt der Aussendurchmesser des letzteren zu. Es wurde bereits eine Anzahl Verfahren zur Veränderung des Biegeradius vorgeschlagen. Die meisten dieser Verfahren beruhen auf irgendeiner zeitlichen Basis und sind so lange geeignet, als das Aufwickeln des Gutes mit einer gegebenen, sich nicht verändernden Geschwindigkeit stattfindet und das Gut keine Veränderung in der Grosse, beispielsweise keine Veränderung
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im Durchmesser erfährt. Uonn das bandähnliche Gut nicht mit einer iitlftUU|eibaftd#R Cesghtflndlgkelt zugeführt wird oder wenn das bttdälinlicli· Cut eine Grttssenver&nderung erfährt, ist es unerläßlich, die selbsttätigen Nachstellmechanismen, wie sie bisher verwefcaet warden, in Anpassung an diese Veränderungen zu verändern.
t« Ctfitnsati 4a.su soll arfiAdungsgemaft eine selbsttätige ElnstellUAf Aas Clegaradlus in Übereinstimmung mit dem Aussendurchmesser das Bundes auf dar Hasp·! erfolgen. Wann dia Lagen ia Bund zunahmen und daher dar Aussendurchmesser zunimmt, wird der Biegeradltm vargrdssart. Dia Geschwindigkeit, mit welcher das Gut sun Aufwickeln tun·führt wird, und die Grosse des bandähnlichen Gutes spielen beim Blnstelimechanlsmus keine Rolle.
Zusättiich aind erfi&dungsgemäß eine relative Hin- und Herbewegung dar Haspel» auf welch· dar Bund aufgewickelt wird, und eine Zufuhrstation, beispielsweise die Biegestation, vorgesehen, dan welcher das Biegen das Gutes stattfindet. Die Hin- und Herbewegung geschieht Vorteilhaft dadurch, daß dia Haspel vertikal bewegt wird· Dia Auf- und Abbawtgung ist intermittierend, d.h. in gesonderten Stufen· Bs wird eine bestimmt bemessene Verzögerung «wischen den Stufen vorgesehen, wenn die oberen und unteren ti indungen jeder Lage im Bund geformt werden, so daß sie benachbart den oberen und unteren Windungen der nächst inneren Laj*e angeordnet werde*. Diese Verlagerung, die stattfindet, wenn die Bewegung der Haspel die Richtung verändert, ergibt einen gleichm&ssigen, gut gewickelten Bund·
lusätzlieh wird ein hydraulischer Ventilwochanismus verwendet, um die stufenweise Auf- und Abbewegung der Haspel herbeizuführen. Im besonderen werden konzentrische Hülsen verwendet, in denen Kanäle vorgesehen sind, welche mit einem Zylinder in Verbindung stehen, der die Auf- und Abbewegung der Haspel.steuert* Eine der
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Hülsen wird von einer Kraftquelle aus angetrieben, Z.B. von dem Liotorj, der die Haspel dreht, um das Gut auf die. Haspel aufzuwickeln. Die andere Hülse vird entsprechend der Auf- und Abber wegung der Haspel betätigt. Auf diese Weise wird, wenn die Kanäle ausgefluchtet sind, der Zylinder mit einer Arbeitsnittelzufuhr und einer Austrittsleitung in .Verbindung gebracht, wodurch, je nach Lage des Falles, die Haspel entweder angehoben oder abgesenkt wird. Ttenn sich die Haspel bewegt, wird die zugeordnete . Hülse im Ventilmechanismus betätigt, was zur Folge hat, daß die Kanäle der Hülsen ausscr Ausfluchtung kommen, wodurch die Verbindung des Zylinders mit der Arbeitsmlttelzufuhr und dem Austrittssystem abgeschaltet und eine weitere Bewegung der Haspel verhindert wird. Die andere Hülse, die ständig angetrieben wird, bewegt sich schließlich so, daß die Kanäle wieder ausgefluchtet sind und sich der Prozeß wiederholt.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielsweise anhand einer Vorrichtung zurt Aufwickeln von Röhren in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht der Aufwickelvorrichtung?
Fig. 2 und 3 Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, gesehen in der Richtung der Pfeile 2-2 und 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 und S Ansichten des Haspelaggregats der Vorrichtung nach Fig. 1 von entgegengesetzten Richtungen;
Fig» 6 eine Draufsicht eines Teils einer Vorrichtung ähnlich der Fig. 1# welche die Einzelheiten beim Biegen eines
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bandähnlichen Hutes zeigt;
· 7 eine Einzeldarstellung eines Teils des ?Iechanismus für die selbsttätige Einstellung einer der Biegerollen entsprechend den Bunddurchmesser;
Fig. 8 eine Ansicht, welche die Einzelheiten eines Teils des Antriebsmechanismus für die Auf- und Abbewegung der Haspel zeigt, wobei Fig. 8 im wesentlichen in vergrössertem Maßstab eine Einzelheit des in Fig. 5 dargestellten Teils der Vorrichtung zeigt;
Fig. 9 eine Ansicht der in Fig. 8 dargestellten Vorrichtung, gesehen in der Richtung der Pfeile 9-9 in Fig. 8;
Fig.10 eine Draufsicht der in Fig. S dargestellten Vorrichtung;
Fig.Ii eine Draufsicht, welche die Einzelheiten des Biegerollenmechanismus zeigt;
Fig.12 eine Seitenansicht des in Fig. 11 dargestellten Biegerollenmechanismus;
Fig.IS eine Ansicht des in Fig. 11 dargestellten Mechanismus im Schnitt, gesehen in der Richtung der Pfeile 13-13 in Fig.11;
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Fig. 14 eine Ansicht des in Fig. 12 dargestellten Mechanismus im Schnitt, gesehen in der Richtung der Pfeile 14-14;
Fig. 15 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, des Ventilmechanismus, der die Auf- und Abbewegung der Haspel, auf welche das Hut zu einem Bund aufgewickelt werden soll, steuert;
Fig. 16 eine Ansicht des in Fig. 15 dargestellten Ventilmechanismus im Schnitt, gesehen in der Richtung der Pfeile 16-10
üer Maßstab für die verschiedenen Figuren ist verschieden gewählt.
Wie erwähnt, wird nachfolgend die erfindungsgemässe Vorrichtung beispielsweise für das Aufwickeln von Röhren beschrieben. Die Erfindung ist auch anwendbar auf das Aufwickeln anderen Band- bsw·. streifenförraigen Gutes, von den Röhren nur ein Beispiel sind-·
D** ÜSA-Patent 3«278·330 beschreibt ein Verfahren und eise Verrichtung zum Beschichten von Rohren· Wie in diesem Patent auge* geben, wird das beschichtete Rohr in eine Rohraufnahmetrommel geführt, in welcher ein ungeordnet gewickelter Bund gebildet wird· Die Bezeichnung "ungeordnet gewickelt" wird hier verwendet, ata anzugeben, daß kein Versuch gemacht wird, einen gleichmässigen Bund zu bilden, und daß die !'indungen innerhalb der Trommel einander wahllos überlappen. Der Bund innerhalb der Trommel ist nicht für den Versand zu einen Benutzer geeignet, der einen gleich· massigen Bund erhalten will. Die Erfindung ist besonders zun Aufwickeln ungeordnet gewickelter Bunde von beschichteten Rohren ge-
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eignet, vie sie nach dem vorgenannten Patent erhalten werden*.
Wie insbesondere Fig. 1 und 2 zeigen, kann ein Bund eines ungeordnet gewickelten beschichteten Rohre? von einem kreisförmigen Rahnenring 511-1 getragon worden» Der ungeordnet gewickelte Bund 1st durch Tragrollen 512-1, 512-2 und 512-3 gelagert. Die Tragrollen 512-1 und 512-2 können angetriebene Rollen sein, itelche durch Motoren 512-7 angetrieben werden^ die über Kupplungen 512-6 wirken. Die Tragrolle 512-3 kann eine nicht angetriebene.Rolle sein· Die Tragrollen 512-1, 512-2, 512-3 sind um waagrechte Achsen drehbar und halten den ungeordnet gewickelten Rohrbund oberhalb des Rahmenringes 511-1. Die erwähnten Rollen ermöglichen eine Drehbewegung des Bundes innerhalb des Ringes. Zusätzlich können nach oben gerichtete Führungsrollen 513-1 und 513-10 vorwendet werden, um den ungeordnet gewickelten Bund innerhalb des Hinges zu halten» Die sich nach oben erstreckenden Fahrunpsroilen sind drehbar undveinige derselben Hinnen geneigt sein, wie beispielsweise die Rollen 513-1.
Das eine Ende des innerhalb des Rahmenringes 511-1 gelagerten ungeordnet gewickelten Rohrbundes ist nach unten bis unter die Bbone des Ringes in den allgemein mit 10 in Fig« I bezeichneten Bereich geführt. Das Rohrende erstreckt sich von der Tragrolle 512-3 nach unten durch die Zone 10 und Über eine weitere Führungsrolle 578-A. Das Rohrende verläuft dann zwischen einem weiteren Führungsrollenpaar 578-1, von dem in Fig. 1 nur die obere Rolle gezeigt ist. Diese Führungsrollen können von einem Motor 578-lA angetrieben werden. Das Röhrende wird dann zu einer Biegestation 12 geführt; Die Biegestation biegt das Rohr auf einen gewünschten Radius, (siehe Fig. C)* Von der Biegestation, welches eine Zufuhrstation ist, wird das Rohr einer Haspelanordnung 14 zugeführt, in welcher es zu einem gleichmässigen Bund gewickelt wird« Das Biegen des Rohres wird nachfolgend näher erläutert0
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Für die ins Einzelne gehende Beschreibung des Biegevorgangs wird auf Fig. 6 und 11— 14 verwiesen.
Das Rohr tritt zwischen Rollen 552-4, 552*6.und einer Rolle 578-lA hindurch. Die Rolle 578-1Λ ist die erste, von zwei primären Biegerollen 57S-1A und 578-1B. Diese beiden Biegerollcn haben zweckmüssiß den gleichen Durchmesser und beide werden zweclcnässig von üotoren 554-12 angetrieben. An der Biegestation ist ferner eine Anzahl weiterer Bicgerollen 551-11 von kleineren Durchmesser vorgesehen. Diese letztgenannten Hollen sind auf derjenigen Seite des Rohres angeordnet, die den Biegorollon 578-lA und 578-1B entgegengesetzt ist.
Die Bießorollen 551-11 werden, wie in Fig. 11 gezeigt, von Haltern 551-1 getragen, die gegeneinander in einen Halter &eitbar sind, welcher zum Teil durch Abstandsstücke 551-4 und 551-5 gebildet wird. Die Halter 551-1 enden mit Kopfschrauben 551-13, welche in die Enden der Halter eingeschraubt sind und durch gewindefreie Bohrungen in einer Platte 551-9 geführt sind. Federn 551-14, welche um die Kopfschrauben herum angeordnet sind, belasten die Halter 551-1 so, daß die Biegerollcn 551-11 in der Biegestation gegen das Rohr gedrückt werden. Die Halter werden in geeignete Stellungen gebracht und dann in ihrer Stellung dadurch gesichert, daß eine Kopfschraube 551-15 festgezogen wird, welche die Halter gegenein« ander und gegen das Abstandsstück 551-5 spannt. Gewöhnlich werden beim Hinstellen der Einrichtung die Halter so eingestellt, daß die Federn gleichmässig durchgebogen werden, welche ihrerseits den Biegedruck gleichmässig verteilen, der durch die Drollen 551-11 auf das Rohr ausgeübt wird. Nachdem die Halter festgestellt worden sind, haben die Federn keine Funktion mehr und dienen lediglich zur Anzeige des gleichmässigen Biegedruckes, der gewöhnlich für die maximale Biegung, d.h. den kleinsten Biegeradius, eingestellt wird.
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Das Rohr verläuft von den Biegerollen 551-11 zur Biegerolle 578-1B, von der aus es der Ilaspelanordnung 14 zum Aufwickeln zugeführt wird.
Wie sich insbesondere aus Fig. 6 ergibt, kann die Biegerolle 578-lA um eine feste Achse angetrieben werden» Die Biegerollen 551-11 sind, wie erwähnt, innerhalb der Halter 551-4 und 551-5 verstellbar, jedoch werden ihre Stellungen, wenn sie einmal eingestellt sind, im allgemeinen nicht verändert. Die Biegerolle 578-1B ist andererseits zur Drehung um eine Achse angeordnet, die beweglich sein kann. Die Bewegung der Biegerolle 578-1B wird selbsttätig entsprechend dem Aussendurchmesser des auf der Ilaspelanordnung gebildeten Bundes eingestellt. Wenn der Bunddurchmesser zunimmt, d.h., wenn nachfolgende Lagen von Windungen auf die Haspel aufgewickelt worden, wird die Biegerolle 578-1B selbsttätig so bewegt, daß der Biegeradius an der Biegestation 12 vergrössert wird.
Die Haspelanordnung 14 dreht sich, wie durch die Pfeile in Fig.6 angegeben, unter der Wirkung eines Kettentriebs 529-5. Die gesamte Haspelanordnung ist ferner zur Schwenkbewegung um eine Schwenkwelle 527-1 gelagert. V'enn sich der Bund auf. der Haspel 14 aufbaut und auf ihr die nachfolgenden Ligen gebildet werden, wird die ilaspelanordnung um die Schwenkwelle 527-1 verschwenkt, wodurch die Haspelanordnung von der Biogestation weg bewegt wird. Zn diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß die Ilaspelanordnung im allgemeinen in Richtung zur Biegestation 12 durch das der Biegebehandlung unterzogene Rohr belastet gehalten wird, welches das Bestreben hat, die Haspelanordnung zur Biogestation zu ziehen. Die äusseren Windungen des Bundes liegen nur gegen die Rollen 552-4 und 552-6 an. Wenn sich die Haspelanordnung 14 während der Bildung der aufeinanderfolgenden Lagen auf dem Bund von der Biegestation wegbewegt, bewegt ein mechanisches Gestänge, das mit der Biegerolle 57S-1B gekuppelt ist, diese Biegerolle, um den Biegeradius zu vergrössern, wie nachfolgend erläutert wird.
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Wie Fig· 6 und 7 zeigen, besitzt die Haspe!anordnung einen Hebel 570-3, der benachbart der Schwenkwelle 527-1 angeordnet ist· Wenn die Haspelanordnung 14 im Uhrzeigersinn um die Kelle 527-1 bei der Bildung des Bundes verschwenkt wird, wird der Hebel 570-3 ebenfalls im Uhrzeigersinn verschwenkt· Eine Kurvenrolle S70-13 liegt gegen den Hebel 570-3 an und bewegt sich nit diesen· Die Kurvenrolle ist auf einem Hebel 570-1 gelagert, der ua die Achse einer Welle 570-10 schwenkbar ist. Der Hebel und die Welle sind aneinander befestigt. Auf der Welle 570-10 ist ein weiterer Hebel 570-5 befestigt, der um die Achse der Welle 570-10schwenkbar ist, in diesem Falle im Gegenzeigersinn. Der Hebel 570-5 trügt eine Zugstange 570-7, die sich bei einer Gegenzeigersinnbewegung des Hebels 570-5, gesehen in Fig· 6, in wesentlichen nach links bewegt. Die Zugstange 570-7 ist mit einem weiteren Hebel 570-4 gekuppelt, der auf einer Welle 570-9 befestigt ist. Wie in Fig.12 und 13 sowie in Fig. 6 dargestellt, ist die Welle 570-9 an ihren oberen Ende an einem Kurbelarm 554-6 befestigt. Der Kurbelarm ist daher um die Achse der Welle 570-9 in diesem Falle im Uhrf zeigersinn scht/enkbar. Wie sich am besten aus Fig. 11 exj£bt, trägt der Kurbelarm 554-6 einen Gelenkzapfen 553-3, der mit einem Hebel 554-4 verbunden ist. Dieser Hebel trägt eine Rolle 554*10, welche gegen ein Kurvenelement 554-3 anliegt, das von einer Basis» platte 554-2 getragen wird. Die Basisplatte trägt femer di@ Biege* rolle 578-1B und ist um eine Welle 554-2Λ schwenkbar.
Da der Hebel 554-4 gewöhnlich im Uhrzeigersinn um die Wall© 570-9" infolge der Uhrzeigersinnbewegung des Kurbelarms 554-6 β vie beschrieben, verschwenkt wird, liegt die Rolle 554-19 gegen das Kurvenelement 554-3 an, so daß.eine Schwenkbewegung der Basisplatte 554-2 im Gegenzeigersinn um die Welle 554-2A erfolgen kann, wodurch die Biegerolle 578-1B vom Bund, der sich auf der Haspel bildet, wegverschwenkt wird. Diese im wesentlichen in Gegenzeigersinn stattfindende Bewegung der Biegerolle 578-1B um die Welle
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554-2A vergrössert den Biegeradius in der Biegestation. Der Radius soll vergrössert werden, wenn der Aussendurchmesser des auf der Haspelanordnung 14 gebildeten Bundes zunimmt.
Auf diese Weise wird der Biegeradius an der Biegestation selbst» tätig entsprechend dem Bunddurchmesser eingestellt. Das Rohr kann auf die Haspelanordnung mit einer geeigneten Geschwindigkeit» welche verändert werden kanne aufgewickelt werden. Ferner kann sich die Rohrgrösse, d.h· der Durchmesser, verändern und es ist keine Verstellung der Gestänge für die Bewegung der Biegerolle erforderlich, wie dies' bei den bisherigen Anordnungen der Fall war, ä bei welchen die Einstellung der Biegerolle beispielsweise von der Aufwickelgeschwindigkeit abhängig war.
Aus Fig« 11 ergibt sich, daß der Hebel 554-4 einen Handgriff 570-8 trägt, der von Hand betätigt werden kann, um die Rolle 554-19 am Hebel 554-4 ausser Anlage an dem Kurvenelement 554»3 zu verschwenken, um eine Einstellung der Biegerolle 578-IB am Beginn eines Biegevorgangs zu ermöglichen, um beispielsweise das Rohr durch die Biegestation hindurchzuführen.
Ferner ist zu erwähnen, daß der Bewegungsbereich der Biegerolle 578-1B durch eine geeignete Verstellung der Zugstange 570-7 eingestellt werden kann, welche die Form eines Spannschlosses (Fig.6) ( hat. Diese Einstellung sollte beim Einrichten der Vorrichtung, um den richtigen Betrag der Biegerollenbewegung bei zunehmendem Bunddurchmesser zu erhalten, ergänzt werden* Für diesen Zweck kann eine Stellschraube 553-4 (Fig. 11), welche in einem Block 553-2 getrugen wird, der an der Rahmenplatte 553-1 befestigt ist£ vorteilhaft sein. Die Stellschraube kann so verstellt werden, daß sie sich gegen eine Fläche 554-6A abstützt, welche einen Teil des Kurbelarmes 554-6 bildet. Die Stellschraube begrenzt daher die Uhrzeigersinnbewegung des Kurbelarmes und damit die Bewegung der Biegerolle 578-1B. Die Stellschraube wird gewöhnlich
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zur anfänglichen Einstellung der Vorrichtung benutzt und kann dann in den Block 553-2 zurückgeschraubt werden, so daß sie die Bewegung des Kurbelarmes 554-6 nicht mehr begrenzt·
Ferner ist zu erwähnen, daß es notwendig ist, die Biegerollen 551-11 von kleinem Durchmesser benachbart dem Bund anzuordnen, welcher auf der Haspelanordnung 14 gebildet wird, statt die Biegerollen von grossem Durchmesser· Der Grund hierfür besteht. darin, daß die aussereη Windungen des Bundes das Bestreben haben, gegen die ihnen unmittelbar benachbarten Biegerollen sich abzustützen. Damit die Biegewirkung an der Biegestation nicht aufgehoben wird, muß der Bund so nahe wie möglich dem zu biegenden Rohr angeordnet sein. Dies wird dadurch erreicht, daß der Durchmesser der Biegerollen 551-11, die sich .benachbart dem Bund befinden, so klein wie möglich gemacht wird.
Das Rohr wird in der Biegestation 12 auf einen Radius (bezogen etwa auf die Drehachse der Haspelanordnung 14) gebogen, der kleiner als der Radius der Bundschicht ist, die auf der Haspelan- ; Ordnung gebildet wird. Dieser kleinere Radius ermöglicht ein ' , ■ gewisses Rückfedern des Rohres, wenn die auf das Rohr ausgeübte Zugspannung, nachdem der Bund auf der Haspelanordnung fertiggestellt worden ist, weggenommen wird. Um die Biegung nicht aufzuheben oder zu verringern, soll der flussere Teil des Bundes so nahe wie möglich der Biegezone liegen. Ideal würde die Verwendung eines Biegeelements von keiner Abmessung zum Bund sein, damit die äussere Lage des Bundes gegen das im Biegevorgang befindliche Rohr sein kann. Die Rollen 551-11 haben solch kleine Durchmesser, daß die äussere Lage des Bundes wirksam in die Biegezone gebracht wird· Der Abstand der äusseren Bundlage von der Zone verursacht praktisch kein Zurückbiegen des gebogenen Rohres und hängt der zulässige Abstand, d.h. der zulässige Durchmesser der Biegerollen 551-11 von der Fließgrenze, d.h. von der Elastizitätsgrenze des Rohres ab.
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In diesen Zusammenhang dient die Gruppe von kleinen Biegerollen 551-11 als dritte Biegerolle bei der herkömmlichen Anordnung von drei Biegerollen fttr Einlagen-Bundwickler· Die Biegerollen können beispielsweise durch Schuhe oder Backen ersetzt werden in den Fällen, die eine solche Bauform zulassen. Ferner kann eine einzelne Rolle 551-11 von kleinem Durchmesser verwendet werden, wenn der extreme Druck von einer einzigen Rolle zugelassen werden kann·
In dieser Hinsicht ist zu erwähnen, daß die Rollen 552-4 und
552*6 dazu dienen, den Bund zu führen, und ihn daran zu hindern, die Biegerollen 551-11 zu berühren· Die Rollen 552-4 und 552-6 . , werden von einer Halterung 552-3 getragen, welche um eine Achse 5S2-3A schwenkbar ist, damit beide Rollen den Bund führen können·
Die Rolle 552-4 ist bei 5S2-4A eingezogen, damit der Bund auf
der Haspel so nahe wie möglich zur Biegestation gelangen kann.
Das Rohr wird, nachdem es in der Biegestation 12 gebogen worden ist, auf die Haspelanordnung 14 aufgewickelt, wie mit näheren Einzelheiten in Fig. 2-5 dargestellt. Wie Fig. 5 zeigt, besitzt die Haspelanordnung 14 eine Haspelachse 530-1, die auf einer Kniehalterung 528-1 angeordnet ist. bger 529-3 ermöglichen die Drehung einer Haspel 529-1 um die Ilaspelachse 530-1. Die Haspel 529-1 weist einen zylindrischen feil 529-lA auf, der an einer oberen Platte 529-1B und an einer unteren Platte 529-lC befestigt ( ist. Die Platten 529-1B und 529-lC dienen.als Träger für eine Anzahl Haspelflügel 533-2, welche in der Umfangsrichtung um die Haspel herum angeordnet sind. Die -Haspelflügel sind aus L-fürmigsn Teilen 533-2A und weisen Stäbe 533-2B auf, die an der oberen Platte 529-1B und an der unteren Platte 529-lC drehbar befestigt sind. Die Haspelflügel 533-2 werden durch Klinken 529-4 in ihrer Stellung gehalten, welche mit den Haspelflügeln in Eingriff stehen. Die Klinken können nach oben ausser Eingriff mit den Ilaspelflügeln verschwenkt werden, so daß die letzteren um die Achsen der Stäbe S33-2B drehbar sind. Dieses Drehen findet
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statt» wenn ein Rohrbund Von der Haspel abgenommen werden soll und der Bund dicht um und gegen die Kaspelflügel gewickelt ist·
Am Beginn eines V/i ekel vor gangs wird das freie Ende des Rohres von der Biegostatin 12 hergeführt und durch eine nicht gezeigte geeignete Klemme an einem der Haspelflügel 553-2 festgemacht. Je nach der vertikalen Stellung der Haspel mit bezug auf die Biegestation wird das freie Ende des Rohres entweder am oberan Teil eines der HaspelflOgel oder am unteren Flügel teijl· angebracht. Die Haspelanordnung 14 wird dann unter der Wirkung eines Motors 554-14 gedroht, welcher die Kette 529-5 übar ein Kettenrad 562-13 antreibt. Die Kette 529-5 steht mit einem Kettenrad 529-2 in Eingriff, das am unteren Teil des zylindrischen Elemeats 529-lA der Haspel 529*1 befestigt ist· Hierdurch wird die Haspel zum Aufwickeln nachfolgender Rohrwindungen auf sie gedreht.
Wenn die Haspel 529-1 unter, der Wirkung des Motors 554-14 wird, werden der Biegestation 12 und det. Haspel eine relative Hin- und Herbewegung mitgeteilt, um die Windungen längs der Hasp©! aufzuv/iekeln. Bei der dargestellten besonderen Ausführungsfor» ist die Biegestation feststehend, so daß der Haspel eine vertikal® Auf- und Abbewegung mitgeteilt wird. Für diesen Zweck weist al® Kniehalterung 528-1, welche die Haspe !anordnung trägt, Fühimgg« gehäuse 567-1 und 567-2 auf, welche längs der Gelenkachs® 527«! frei gleiten können. Die Führungsgehäuse lassen ferner @£ne Schwenkbewegung der gesamten Haspelanordnung um die Gelenkaehse 527-1 zu, wn eine Bewegung der Haspelanordnung von der Bieg©«- station 12 weg zu ermöglichen, wenn der Aussendurchmesser infolge des Umstandes zunimmt, daß aufeinanderfolgende Lagen auf den Bund aufgewickelt werden, wie vorangehend beschrieben. Da sich die Haspelanordnung an der Biegestation vorbeibewegt, müssen Biegerollen 551-11 von kleinem Durchmesser vorgesehen sein, wie votangehend beschrieben, um ein auf- bzw. zurückbiegen des Rohres
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Ku verhindern. Die Rollen von kleinem Durchmesser ermöglichen, daß sich die äussere Lage des Bundes benachbart dem im Biegevorgang befindlichen Rohr befindet, wenn die Haspelauf- und Abbewegung stattfindet·
Die Auf» und Abbewegung der Spulenanordnung 14 wird selbsttätig gesteuert, wie nachfolgend näher beschrieben wird. Zunächst sei die Haspelanordnung 14 hinsichtlich der Vorrichtung beschrieben, welche die Längserstreckung des Bundes auf deT Haspel bestimmt«
Wie Fig· 2-6 zeigen, weist die Haspelanordnung eine Anzahl unterer Führungarollen S32-5 auf, die auf Rollenanhebe-Gleitschienen 531-5 gelagert sind. Diese Gleitschienen sind ihrer? seits in festen Stellungen mit bezug auf die Khiehalterung 518-1 durch Klommen 531-3 festgespannt. Die Gleitichienen 531-5 werden innerhalb der Klemmen 531-3 bewegt, bis die unteren Pührungsrollen 532-5 sich in einer geeigneten Höhe befinden, worauf die Klemmschienen ia. ihrer Stellung festgeklemmt werden. Die unteren FDhrungsrollen 532»5 tragen die untersten Windungen in den Lagen des Bundes auf der Haspel«
Eine Anzahl oberer FUhrungsrollen 5^2-2 dienen dazu, die obersten Windungen des Bundes auf der Haspel 529-1 tu halten· Jede der oberen Führungsrollen ist. durch «ine entsprechende Drehachs· 532-1 gelagert, welche ihrerseits mit einer Haspelspeiche 530-2 durch einen Zapfen 530-3 gekuppelt ist. Die Haspelspeichen S3O-2 sind am obersten Teil der Haspelachse 530-1 befestigt. Die oberen FUhrungsrollen 532-2 drehen sich wie die unteren FUhrungsrollen 532-5 n:\cht mit der Haspel. Die oberen Führungsrollen 532-2 können uic. dir Zapfen 530-3 verschwenkt werden, so daß sie zur Innenseite de» Bundes verschwenkt werden können, nachdem ein Bund auf dor Haspel 529-1 fertiggestellt worden ist, camit der Bund von der Haspel abgenommen werden kann.
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Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß, wenn die Haspel 529-1 gedreht wird» um aufeinanderfolgende Windungen des Bundes auf die Haspel abzuwickeln, die obersten und die untersten Windungen in den Lagen gegen die oberen Führungsrollen 532«-2 und die unteren Führungsrollen 532-5 anliegenc Die Führungsrollen, die sich frei drehen können, beeinträchtigen die Drehung der Haspel nicht.
Wie erwähnt, wird die Haspelanordnung 14 mit bezug auf Sie Biegestation 12 auf- und abbewegt, damit ein gleichmässiger Bund auf die Haspel aufgewickelt wird, der aus aufeinanderfolgenden Windungen bestehte welche übereinander in einer Lage gewickelt werden,, während die Haspel abwärtsbewegt wird und untereinander in einer x/eiteren Lage während die Haspel awfwärtsbewegt wird®
Wie Fig. 4 und 5 zeigen, wird die Haspe!anordnung 14 Iran Kniehalterung 528-1 getragen, welche längs der Schwenkachse 527« frei nach oben und nach unten gleiten kann0 Eisi Hydrozylisiier 554-16 steuert die Bewegung der Haspelanordmuago Der Hydro*=* zylinder ist mit der Kniehalterung 528-1 irerbunden«, Die stange 554-16A, welche einen Teil der■Hydrox bildetg ist mit dem Rahmen der Vorrichtung Zylinder auf dsn Kolben wirkt, findet eine relativ© zwischen dem Kolben und dem Zylinder statt« so daß die Has.p©le anordnung angehoben bzw. abgesenkt wird·
Der Steuermechanismus für den Hydroxylinder umfaßt trieb, der von dem Drehantrieb der Haspel S29-1 Wie sich insbesondere aus Fig. 5 ergibt, weist dieser Antrieb einen Antriebsmotor 554-14 auf, der ein Kettenrad 529-2 der Haspel über ein Kettenrad 562-13 und die Kette 529-5 antreibt· Aus Fige 9 ergibt sich, daß der Antriebsmotor 554~14 das !C@tt©ac
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rad 562*13 Ober eine Welle 563-2 antreibt. Aus Fig. IO ist erkennbar, daß die Welle 563-2 eine exzentrische Anordnung mit einer exzentrischen Hülse 561A hat, die mit der Welle 563-2 gekuppelt ist. Die Hülse ist innerhalb der Schiene 561-6 und einer Klemmhalterung 561-7 angeordnet. Gewindebolzen bzw. -Stangen 561-14 halten die Schienen- und Klemmhalterung gegen die exzentrische Hülse· Wenn sich die motorgetriebene Weile 563-2 dreht, bewegt sich die exzentrische Anordnung vor und zurück, um eine Klemmschiene 562-2 hin- und herzubewegen· Die Klemmschiene 562-2 ist an einem Arm 562-8 (Fig. 9) befestigt, der um eine Achse 562-11 schwenkbar ist, um die vorangehend beschriebene Hin- und Herbewegung zu ermöglichen· Mit der Klemmschiene 562-2 ist, wie Fig· 8 und 10 zeigen, mit einer Seitenplattenanordnung 562-1 verbunden. Die Seitenplattenanordnung weist eine Rolle 562-9 auf, die in einer Führung 561-2 gleiten kann, um die Hin« und Herbewegung der Anordnung zu führen. Die Seitenplattenanordnung trägt ferner zwei Klinken 561-1· Jede Klinke ist um eine Achse shwenkbar und trägt an ihrem einen Ende eine Rolle 561-9, welche gegen einen Hebel 562-5 anliegt, welcher durch eine Magnetspule 562-14 betätigbar ist. Beide Klinken 561-1 bewegen, sich mit der Seitenplattenanordnung vor und zurück. Je nach der Erregung oder Entregung der Magnetspule bewirkt der Hebel 562-5 entweder, daß die rechte Klinke oder daß die linke Klinke mit den Zähnen eines Sperrades 561-4 in Eingriff kommt. Die Klinken 561-1 sind bei dieser Anordnung durch ihr Eigengewicht in Anlage an dem Hebel 562-5 belastet. In der in Flg. 8 gezeigten Stellung das Hebels befindet sich die rente Klinke in einer Eingriffsstellung mit dem Sperrad 561-4, so daß das Sperrad im Gegenzeigersinn angetrieben wird, wenn sich die Seitenplattenanordnung von rechts nach links bewegt. Ein federbelasteter Block 569-5 übt einen geeigneten Druck gegen das Sperrad 561-4 aus, so daß sich das Letztere nicht zu frei drehen kann» Das Sperrad wird durch die Klinken schritt- oder stufenweise angetrieben·
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Auf dem Sperrad 561-4 ist eine Platte 569-3 angeordnet, die einen Schlitz 569-A aufweist. In das Sperrad 561-4 ist durch den Schlitz 569-A hindurch ein Bolzen 569-B eingeschraubt, um eine Verstellung der Platte 569-3 zu ermöglichen. Die Platte trägt einen Stift 569-C, der sich von einem auf dem Sperrad angeordneten Stift 569-D in Abstand befindet. Der Abstand der Stifte läßt sich dadurch verstellen, daß die Schraube 569-B gelockert und die Platte 569-3 bewegt wird. Die Platte ist hierbei um eine Welle 568-7 schwenkbar, die mit einem Gesperre» block 569-2 verbunden ist. Wenn sich das Sperrad 561-4 dreht, kommt einer der Stifte 569-C und 569-D an dem Gesperreblock 569-2 zur Anlage, so daß sich dieser und damit die Welle 568-7 dreht. Im besonderen treibt zur Gegenzeigersinndrehung des Sperrades der Stift 569-C den Gesperreblock, während zur Uhrzeigersinndrehung des Sperrades der Stift 569-D den Gesperreblock antreibt. Wie ersichtlich, findet, wenn die Drehung des Sperrades 561-4 gewechselt wird, eine geringe Verzögerung zwischen dem Zeitpunkt, an welchem die Sperraddrehung umgekehrt wird, und dem Zeitpunkt statt, an welchem der entsprechende Stift den Block 569-2 antreibt. Diese Verzögerung (welche durch den Abstand der Stifte 569-C und 569-D bedingt ist), hat den Zweck, benachbarte Windungen in verschieben Lagen des Bundes in nächster Lage zueinander zu bilden,, wie nachfolgend mit näheren Einzelheiten erläutert wird·
Wie Fig. 15 zeigt, ist die Welle 568-7, die durch den Gesperreblock 869-2 gedreht wird,innerhalb einer Buchse 568-14 gelagert. Die Welle ist mit einer Aussenhülse 568*3 einer Ventilanordnung 568 verstiftet. Die Ventilanordnung steuert das Anheben und Absenken der Haspelanordnung 14, wie nachfolgend erläutert wird«
Im besonderen besitzt die Ventilanordnung 568 einen Ventilkörper 568-2, innerhalb welchem zwei konzentrische Hülsen angeordnet sind, von denen die eine die äussere Hülse 568-3 ist und die an-
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dere die Innenhülse 568-4· Die Innenhülse und die Aussenhülse steuern die Verbindung des Mediums über die Ventilanordnung zwischen einer Leitung 568-A und Leitungen 554-18A und 554-18B« Die Leitung 554-18A ist über ein Rückschlagventil 554-18 mit einem Hydrozylinder 554-16 verbunden. Die andere Leitung 554-18B ist über ein ähnliches Rückschlagventil mit dem Hydrozylinder verbunden. Die Rückschlagventile lassen die Flüssigkeit in den durch die Pfeile angegebenen Richtungen hindurchtreten. Das rechte Rückschlagventil dient für die Zufuhr von Druckmittel aus der Leitung 568A in den Hydrozylinder 554-16, um eine relative Abwärtsbewegung der Kolbenstange 554-16A zu bewirken. Aus Fig„4 ergibt sich,daß die Kolbenstange 554-16A mit dem Rahmen der Gesamtanordnung verbunden und daher nicht beweglich ist. Es ist daher der Zylinder 554-16, der sich bewegts nach obsn in diesem Fallee Das linke Rückschlagventil dient zum Ableiten des Druckmittels aus dem Zylinder 554-16 über die Ventilanordnung 568 und in die Leitung R68A. Wie dargestellt» ist die Leitung 568-A über ein T-Stück mit einer Leitung verbunden, die zu einem nicht gezeigten Dreiwegeventil führtj das entweder Druckmittel der Leitung zuführt oder Druckmittel aus der Leitung ableitet.
Wie erwähnt, wird die Ausseahüls® S68-3 durch di© lielle 568-7 angetrieben. Die Innenhülse 568-4 ist mit einer !felle 568-8 verbundenr die ihrerseits mit.einem Kettenrad 568-9 verbunden ist. Bin Lager 568»6 bestimmt die axial© Stellung der Innenhülse mit bezug auf die Aussenhülseo Wie in Fig.4 dargestellt, steht das Kettenrad 568-9 mit einer Kette 566-9 in Eingriff. Die Kette ist mit bezug auf den Rahmen der Vorrichtung feststehend. Die Haspelanordnung 14 wird daher angehoben bzii. abgesenkt t wenn das Kettenrad 568-9 längs der Kette "wandert"» was zur Folge hat„ daß sich das Kettenrad dreht und sich damit auch die Innenhülse 568=4 dreht.
Die Innenhülse 568-4 weist einen Xnnenkanal S^8-4A und Querkanäle
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568-4B9 5G8-4C und 568-4D auf. Die Aussenhülse besitzt Kanäle 568-3B, 568-3C and 568-3Ώ. Die Kanäle werden in Ausfluchtung gebracht, um Druckmittel durch das Ventil zu leiten. Im besonderen füllt Druckmittel aus der Leitung 568-A den Kanal 568-3B in der Aussenhülse und tritt durch den Kanal 568-4B hindurch, so daß es in den Kanal 568-4A in der Innenhülse eintritt. Druckmittel fließt dann aus dem Kanal 568-4C in der Innenhülse und aus dem Kanal 568-3C in der Aussenhülse (wenn die beiden letztgenannten Kanäle sich in Aüsfluchtung befinden) und in die Leitung 554-18A, um ·., eine Aufwärtsbewegung der Haspelanordnung herbeizuführen. In ähnlicher Weise fließt, wenn sich der Kanal 568«?3D in der Aussenhülse in Ausfluchtung mit dem Kanal 568-4D in der Innenhülse be» findet, Druckmittel aus der Leitung 554-18B und in den Kanal 568-4A in der Innenhülse. Das Druckmittel fließt dann durch den Kanal 568-4B in der Innenhülse und durch den Kanal 568»3B in der Aussenhülse und in die Leitung 568-A in diesem Falle zur Ableitung des Druckmittels im Zylinder und um eine Abwärtsbewegung der Haspelanordnung 14 zu ermöglichen.
Die Kanäle 568-3C und 568-4C am rechten Ende der Ventilanordnung (um eine llaspelaufwärtsbewegung zu erzielen) können nicht zur gleichen Zeit miteinander in Ausfluchtung gebracht werden, während welcher sich die Kanäle 568-3D und 568-4D am anderen Ende der Ventilanordnung (um eine Ilaspeiabwärtsbewegung zu erzielen) in Ausfluchtung miteinander sind. Dies wird dadurch erreicht, daß entweder den Kanälen in der Aussenhülse odr den Kanälen in der Innenhülse eine andere winkelige Ausrichtung gegeben wird.
Wie im vorangehenden angegeben, wird die Haspelanordnung intermittierend stufenweise zur Aufwärts- und Abwärtsbeijegung angetrieben. Dies wird durch die Wirkung der Ventilanordnung 568 in der. folgenden Weise ermöglicht.
Im vorangehenden wurde beschrieben, daß die innere Ventilhülse
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durch das Kettenrad 568-9 angetrieben wird, das von der Auf- und Abbewegung der Haspelanordnung 14 abhängig ist. Die äussere Ventilhülse wird andererseits durch den Gesperreblock 569-2 angetrieben, der seinerseits durch das Sperrad 561-4 angetrieben wird. Wie erwähnt, wird das Sperrad 561-4 ständig angetrieben, so lange die Haspelanordnung 14 unter der Wirkung des Motors 554-14 gedreht wird· Im Betrieb wird dann die innere Ventilhülse 568-4 ständig zur Drehung (stufenweise infolge der Wirkung der Klinken 561-1, Fig« 8) angetrieben, wenn die Haspel Rohr Aufwickelt· Sobald sich die Kanäle 568-4C und 568-3C in der inneren und in der äussereη Ventilhülse in Ausfluchtung befinden, tritt Druckmittel in den Zylinder 554-16 ein, so daß die Haspelanordnung angehoben wird· Bine Aufwärtsbewegung der Haspelanordnung hat jedoch eine entsprechende Bewegung der inneren Ventilhülse 568-4 zur Folge· Diese Bewegung der inneren Ventilhülse reicht aus, die Kanäle 568-4C und 568-3C ausser Ausfluchtung zu bringen, wodurch die Druckmittelzufuhr zum Zylinder aufgehoben wird. Die Abwärtsbewegung der Haspelanordnung 14 kommt daher zum Stillstand· Die Haspelanordnung 14 bleibt bewegungslos, bis sich die Kanäle 568-4C und 568-3C wieder in Ausfluchtung befinden. Druckmittel gelangt dann wieder über die Ventilanordnung in den Zylinder^ 554-6, um die Haspelanordnung anzuheben· Auf diese Weise wird die Haspelanordnung intermittierend aufwärts angetrieben. Die stufenweise Bewegung läßt sich leicht zeitlich mit der Drehung der Haspel (z.B. durch eine geeignete Wahl des Getriebes) so steuern, daß nach einer vollständigen Umdrehung der Haspel, wodurch eine Windung gebildet wird, die Haspel beispielsweise um einen Rohrdurchmesser zum Wickeln der nächsten Windung aufwärts bewegt wird.
Fig. 16 zeigt im Schnitt die Ventilanordnung 568 und insbesondere die Kanäle 5G8-3C und 568-4C· Es ist unerheblich, in welcher Richtung die Drehung der Hülsen stattfindet. Die Wirkung ist derart, daß, sobald die Kanäle ausser Ausfluchtung kommen, die
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kontinuierliche Bewegung des Sperrades schließlich die Kanäle in Ausfluchtung bringt, wodurch die Haspel bewegt wird, so daß die Kanäle wieder ausser Ausfluchtung gebracht werden.
Die gleiche Wirkung findet zwischen den Kanälen 568-3D und 568-4D statt, um Arbeitsmittel aus dem Zylinder 554-16 abzuleiten.
Die Bewegungsumkehrung der Haspelanordnung 14, d.h. entweder von oben nach unten oder von unten nach oben, wird durch zwei Endschalter 566-8Λ und 566-8B (Fig. 3) gesteuert, die beide gleitbar auf einer Führung 566-6 angeordnet sind, welche auf dem Rahmen der Vorrichtung angebracht ist. Diese Endschalter werden durch eine Platte 566-5 betätigt, die sich mit der Haspelanordnung 14 nach oben und unten bewegt. Die Endschalter steuern die in Fig. 8 gezeigte Magnetspule 562-14, um eine Uhrseigersinn» bzw. Gegenzeigersinndrehung des Sperrades 561-4, je nachdem, ob die Magnetspule entregt oder erregt wird» zu erhalten.
Die Endschalter steuern ferner das nicht gezeigte Dreiwegeventil, welches bestimmt, ob die Leitung 568-A, die zur Ventilanordnung 568 führt. Druckmittel zuführt oder ableitet. Wenn der obere Endschalter 566-8A betätigt wird, was z.B. entweder die Erregung oder die Entregung der Magnetspule 562-14 je nach Lage des Falles verursacht, wird die Drehrichtung des Sperrades 561-4 sofort umgekehrt. Es besteht jedoch infolge des Abstandes der Stifte 569-C und 569-D in Verbindung mit der Form des Gesperreblockes 569-2 eine geringe Verzögerung, bevor der Gesperreblock seine Drehrichtung ändert» Es findet daher eine geringe Verzögerung zwischen der Betätigung des oberen Endschalters 566-8A und der Bewegung der Ventilhülse 568-3 in der umgekehrten Richtung statt. Diese Verzögerung in der Bewegung hält die Haspel in ihrer obersten Stellung (gewöhnlich beginnt sie
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ihre Abwärtsbewegung, nachdem die Windung vervollständigt worden ist), so daß die nächste Windung unmittelbar über die vorangehende kommt. Hierdurch wird sichergestellt, daß die benachbarten Windungen auf benachbarten Lagen einander gegenüberliegen.
Der Bndschalter 566-8B ermöglicht eine geeignete Steuerung, wenn die Haspel ihre untere Stellung erreicht hat.
Die genannten beiden Endschalter bestimmen offensichtlich die Längserstreckung eines Bundes auf der Haspel, d.h. die Zahl der Windungen je Lage in einem Bund.
Aus Fig. 15 ergibt sich ferner, daß die Leitung 568A, die zu der Ventilanordnung 568 führt, ferner durch ein T-Stück mit einem Umgehungsventil 554-17 (das in Fig. 4 gezeigt ist) gekuppelt ist· Der Zylinder 554-16 ist ebenfalls mit dem Umgehungsventil 554*17 verbundene Das Umgehungsventil 554-17 ist ein von Hand betätigbares Ventil, das zur Umgehung der Ventilanordnung 568 dient und das Anheben und Absenken der Haspelanordnung von Hand nach Belieben ermöglicht, ohne daß das Ventil 568 als Steuerung in Wirkung treten muß.
Im Vorangehenden wurde eine neuartig® Aufwickelvorrichtung be« schrieben· Sie ist zum Aufwickeln von bandähnlichem Gut auf eine Haspel geeignet, um einen Bund mit mehreren Windungen und mehreren Lagen zu erzielen· Das bandähnliche Gut, das zum Aufwickeln zugeführt wird, kann z.B. von einem vorher gewickelten Bund stammen oder z.B. eine gerade Länge haben» Die Zahl der Windungen in einer Lage kann durch die Anordnung der in Fig. 3 gezeigten Endschalter 566-8A und 566-8B verändert werden. Die Führungsrollen 532-5 werden ebenfalls in ihrer Stellung in geeigneter Weise zur Anpassung an eine Änderung in der Bundlänge verändert. Der Bund kann einen Miebigen sweckmässigen Durchmesser haben* Wenn der Ausseneurehmesser des Bundes zunimmt und
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die Haspelanordnung um die Gelenkachse 527-1 verschwenkt wird, kann das beschriebene Gestänge die Stellung der Biegerolle 578-1B zur Vergrößerung des Biegeradius verändern.
Die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Haspelanordnung 14 ist. während des Aufwickelvorgangs intermittierend oder stufenweise. Zusätzlich kann die Bewegung zum Stillstand gebracht werden9 wenn die oberen und unteren Windungen gebildet werden, um sieherzu» stellen, daß benachbarte Windungen in benachbarten Lagen des Bundes einander gegenüberliegen. Zu diesem Zweck wird eine neuartige Ventilanordnung verwendet, die durch die Haspeldrehung und -Aufwärts- Und »Abwärtsbewegung getrieben wird«,
Wenn ein gewickelter Bund von der Haspel entfernt werden soll, kann die Haspelanordnung 14 um die Gelenkachse 527-1 verschwenkt werden, um Zugang zum Bund zu erhalten« Die Haspelanordnung kann bis um 180° verschwenkt werden, um den Rahmen 511-1 der Maschine freizulegen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.
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Claims (1)

  1. RS 7212 20. Febr. 1969
    Patentansp r Ü c h e ;
    j 1. !Aufwickelvorrichtung, gekennzeichnet durch eine Haspel (14)s \yeine Biegestation (12) zum Biegen eines band- bzw. streifenähnlichen Gutes beim Durchtritt durch die Station zum nachfolgenden Aufwickeln auf die Haspel, welche Biegestation umfaßt erste Mittel (S78-1A und 578-1B) zur Anlage gegen die eine Seite des bandähnlichen Gutes bei dessen Durchtritt durch die Station, und zweite Mittel (555-11) zur Anlage gegen die andere Seite des bandähnlichen Gutes bei dessen Durchtritt durch die Station, welche erste und zweite Mittel zusammen das Gut auf einen gewünschten Radius biegen, die zweiten Mittel auf der gleichen Seite des Gutes wie die Haspel angeordnet sind und eine Abmessung in einer Richtung, zur Haspel haben, die im wesentlichen klein ist, so daß, wenn der Bund auf die Haspel gewickelt wird, die Windungen in der äusseren Lage eng benachbart dem im Biegungsvorgang befindlichen Teil des Gutes sind, so daß im wesentlichen kein Aufbiegen des Gutes erfolgt, nachdem dieses in der Biegestation gebogen worden ist·
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel (511-1) zur Anordnung eines ungeordnet gewickelten bandähnlichen Gutes oberhalb der Biegestation für die Zufuhr zu dieser zum gleichmassigen Aufwickeln auf die Haspel, wobei Lagerungsrollen (512-1, 512-2 und 512-3) zur Lagerung des ungeordnet gewickelten Gutes oberhalb der Biegestation vorgesehen sind, von welchen Rollen einige (512-1 und 512-2) angetrieben werden, und ferner Führungs-
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    J JJ
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    rollen (13»1, 513-10, 578-A) vorgesehen sind, um das Gsit zur Biegestation zu führen«
    3β Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspel (14) um eine Achse (527-1) schwenkbar ist, so daß sie vom Rahmen wegverschwenkt werden kann» um Zugang zur Haspel und zur Biegestation zu erhalten.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspel (14) mittels einer Halterung (528-1) gelagert ist, die auf einer Säule (527-1) gleiten kann, um eine Hin» und Herbewegung der Haspel mit bezug auf die Biegestation zu erhalten, wobei die Halterung um die Säule schwenk« bar ist, um die Haspel zur Biegestation bzw« von dieser weg bewegen zu können·
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspel mit Flügeln (533-2) um ihren Umfang herum geformt ist, um den Innendurchmesser des Bundes zu bestimmen, wobei die Flügel schwenkbar sind, damit sie aus dem Bund heraus verschwenkt werden können, so daß dieser leicht von der Haspel entfernt werden kann.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 zum Aufwickeln eines mehrlagigen Bundes aus einem duktilen Material mit einem hohen Elastizitätsmodul, dadurch gekennzeichnet!, daß der Biegeradius» welcher durch die ersten Mittel (S78-1A und 57S»1B) sowie durch die zweiten Mittel (555-11) erhalten wird8 kleiner als der
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    Radius der dann im Bund gebildeten Windung ist, so daß der Bund aus dicht gewickelten Windungen zusammengesetzt ist, die nicht nach aussen federn, nachdem die Zugspannung von dem Gut weggenommen worden ist, wobei die Abmessung der zweiten Mittel (555-11) in der Richtung zur Haspel entsprechend der Elastizitätsgrenze bzw. Fließgrenie gewählt ist, so daß das Cut nicht wesentlich aufgebogen wird und sich die Windung auf dem Bund lockert.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel durch eine erste (S78-1A) und eine zweite (578-1B) Biegerolle gebildet werden und die zweiten Mittel aus einer ersten Anzahl Biegerollen (555-11) bestehen, die im wesentlichen zwischen dor ersten und der zweiten Biegerolle angeordnet sind, wobei die Durchmesser der Biegerollen der ersten Anzahl wesentlich kleiner als die Durchmesser der ersten und der zweiten Biegerolle sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erst-3 Anzahl von Biegerollen (555-11) auf die Haspel, auf welche das Cut aufgewickelt werden soll, zu bzw. von dieser weg gleitbar sind, und Mittel (551-1) zur Befestigung der Bicgircllen der ersten Anzahl in gewählten Stellungen.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß das eine (S78-1B) der ersten und zweiten Mittel zur Veränderung des Biegeradius des Gutes in der Biegestation verstellbar ist.
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    ΙΟ« Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Mittel (565-1, 570-3, 570-1, 570-5, 570-7, 570-4, 554-6, 554-4, 554-3), die auf den Aussendurchmesser des Bundes auf der Haspel zur Einstellung des verstellbaren Biegemittels (578-lB) anspricht, um den Biegeradius zu vergrössern, wenn der erwähnte Aussendurchmesser zunimmt.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegestation (12) und die Haspel (14) mit bezug aufeinander hin- und herbeweglich sind, um eine Anzahl Windungen in jeder Lage eines mehrlagigen Bundes auf der Haspel zu erhalten·
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Mittel (S69-C, 569-0, 569-2) zum Anhalten der relativen Hin- und Herbewegung der Haspel und der Biegestation, wenn die obere und die untere Windung einer Lage des Bundes benachbart der" oberen bzw. unteren Windung der nächst inneren Lage gebildet werden·
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet» daß die relative Hin- und Herbewegung zwischen der Haspel und der Biegestation intermittierend ist.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Mittel zum Herbeiführen der erwähnten intermittierenden Relativbewegung umfassend einen druckmittelbetätigbaren Zylinder- und Kolbenmechanismus (554-16), bei welchem die Zufuhr von
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    Druckmittel (554-18A) zum Zylinder eine Relativbewegung zwischen Kolben und Zylinder in dr einen Richtung verursacht, während das Ableiten von Druckmittel (554-18B) aus dem Zylinder eine Relativbewegung zwischen dem Kolben und dem Zylinder in der entgegengesetzten Richtung zur Folge hat, der Zylinder- und Kolbenmechanismus entweder mit der Haspel (14) oder mit der Biegestation (12) verbunden ist, so daß eine Relativbewegung zwischen Zylinder und Kolben eine entsprechende Relativbewegung zwischen Haspel und Biegestation verursacht, einen Ventilmechanismus (568) für die Zufuhr von Druckmittel zum Zylinder bzw· für die Ableitung aus dieses welcher Ventilmechanismus besitzt eine erste Hülse (568-3) und eine zweite Hülse (568-4), welche Hülsen mit Kanälen (568-3D und 568-4D, 568-3C und 568-4C, 568-3B und 568-4B) aufweisen, welche Kanäle, wenn sie ausgefluchtet sind, Druckmittel durch die Hülsen hindurchtreten lassen, um den Zylinder mit einem Druckmittelvorrat und mit einer Austrittsleitung (568A) zu verbinden, Mittel zum Bewegen der einen Hülse (568,-3) beim Aufwickeln des Gutes auf die Haspel, sowie Mittel zum Bewegen der anderen Hülse (568-4) entsprechend der Relativbewegung zwischen der Haspel und der Biegestation, wodurch die Kanäle in den Hülsen intermittierend ausgefluchtet und dann ausser Ausfluchtung gebracht werden, um die intermittierende Verbindung des Zylinders Über die Hülsen mit der Druckmittelzufuhr bzw. mit der Austrittsleitung herzustellen.
    15«, Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 - 14, gekennzeichnet durch Mittel zum Herbeiführen der erwähnten relativen Hin- und Herbewegung zwischen der Haspel und der Biegesta-
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    tion umfassend eine Klinke (561-1) und ein Sperrad (561-4), welche Klinke das Sperrad in einer von zwei entgegengesetzten Richtungen antreibt, das Sperrad zwei voneinander in Abstand befindliche Stifte (569-C9 569-D) trägt, ein getriebenes Element (569-2) zwischen den Stiften, an welchem der eine Stift (569-C) anliegt, wenn das Sperrad in der einen Richtung angetrieben wird, um eine Relativbewegung zwischen der Haspel und der Biege station in einer ersten Richtung herbeizuführen, am getriebenen Element der andere Stift (569-D) zur Anlage kommt, wenn das Sperrad in der entgegengesetzten Richtung angetrieben wird, um eine Relativbewegung zwischen Haspel und Biegestation in einer Richtung zu bewirken, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, wobei die Entfernung zwischen den voneinander in Abstand befindlichen Stiften es dem getriebenen Element ermöglicht, wärend einer Zeit in Still" stand zu bleiben, wenn der Antrieb des getriebenen Elements von dem einen Stift auf den anderen übertragen wird.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspel (14) durch einen Antriebsmotor (554-14) angetrieben wird und ein Exzenter (561-Λ) vorgesehen ist, der durch den Antriebsmotor angetrieben wird und mit der Klinke (561-1) gekuppelt ist, um die Klinke hin- und herzübewegen und dadurch das Sperrad (561*>4) anzutreiben«
    17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-16, gekennzeichnet durch Führungsrollen (532-5), welche mit bezug auf die Haspel verstellbar ist, um die Längserstreckung des auf der Haspel gebildeten Bundes zu begrenzen.
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    18, Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen obere Rollen (532-2) aufweisen, die benachbart den oberen Teil der Haspel angeordnet sind, um die obere Längserstreckung des gebildeten Bundes zu begrenzen, welche oberen Rollen um Achsen (530-3) schwenkbar sind, damit sie in den Bund verschwenkt werden können,, so daß der Bund von der Haspel abgenommen werden kanne
    19· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Lagen eines Bundes zum Aufwickeln auf die Haspel (14) bestimmt sind und Mittel (527-1) vorgesehen sind, welche die Haspel und die Biegestation (12) zur rela» tiven Bewegung aufeinander zu bzw» voneinander weg zu lagern, und Mittel 1565-1, 570-3, 570-1, 570-5, 570-7, 570-4, 554-6, 554-4, 554-3) auf die Relativbewegung der Haspel und der Biegestation voneinander weg ansprechen, wenn aufeinanderfolgende Lagen des Bundes fertiggestellt werden, um das Bie gen des Gutes an der Biegestation einzustellen«
    2Oe Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel durch eine Biegerolle (573-1B) an der Biegestation gebildet werdenß die in ihrer Stellung beweg' lieh 1st, um das Biegen des Gutes verändern zu können.
    21. Verfahren zum Aufwickeln von bandähnlichem Gut in mehreren Lagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut sum Aufwickeln gebogen wird, das Gut nach dem Biegen aufgewickelt und dei Bund bei seiner Bildung so gelagert ist, daß die äusaeren
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    Windungen des gebildeten Bundes im wesentlichen durch den Biegebereich hindurchtreten, um die Aufhebung der Biegung beim Bildendes Bundes auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
    22· Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet» daß das Biegen des Gutes so verändert wird, daß der Biegeradius vergrössert wird, wenn der Aussendurchmesser des Bundes dadurch zunimmt, daß der Bund weitere Lagen erhält.
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