DE1908507U - Trittbrettschiene fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents

Trittbrettschiene fuer kraftfahrzeuge.

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DE1908507U DE1964Z0009423 DEZ0009423U DE1908507U DE 1908507 U DE1908507 U DE 1908507U DE 1964Z0009423 DE1964Z0009423 DE 1964Z0009423 DE Z0009423 U DEZ0009423 U DE Z0009423U DE 1908507 U DE1908507 U DE 1908507U
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Wolfgang Zipperle
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Wolfgang Zipperle, Ludwigsburg (Baden-Württemberg),
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Trittbrett schiene für Kraftfahrzeuge.
Das Gebrauchsmuster betrifft eine Trittbrett schiene für Kraftfahrzeuge. Die bekannten Trittbrett schienen bestehen aus Aluminium und ihre Oberfläche wird nach einem Pressvorgang, in dem die Schiene ihre Form erhält, poliert, chemisch oder elektrolytisch geglänzt und dann eloxiert. Im allgemeinen wird die Schiene in einer Presse geformt. Es sind aber auch Trittbrett schienen bekannt, die im Strangpressverfahren hergestellt sind und in ihrer Oberseite vertiefte Sicken aufweisen. Nachteilig ist bei allen bekannten Trittbrett schienen, dass ihre Oberseite sehr rasch zerkratzt wird. Dadurch werden die aufeloxierte
Schutzschicht beschädigt und das Aussehen der Schiene beeinträchtigt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Schienen zur Beseitigung der beim Pressen entstehenden Riefen mechanisch^ poliert werden müssen, was die Herstellungskosten merklich erhöht. Mit diesem Nachteil sind auch die im Strangpressverfahren hergestellten Schienen behaftet, da sie nach dem Abschneiden vom Strang an ihren Enden durch Pressen verformt werden müssen, wodurch ebenfalls Pressriefen entstehen.
Dem Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Trittbrettschiene zu schaffen, die mechanisch nicht poliert zu werden braucht und deren Oberfläche weitgehend gegen Zerkratzen geschützt ist. Ausgehend von einer im Strangpressverfahren hergestellten Schiene, bei der auf der Oberseite im Abstand voneinander in Schienenlängsrichtung verlaufende, parallele Sicken vorgesehen sind, ist diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Sicken als erhabene Wulste ausgebildet sind.
Die Wulste verhindern die Bildung von Riefen auf der Oberseite, wenn die Schiene an ihren Enden nach dem Abschneiden von einem Strang durch Pressen oder Ziehen verformt wird, da das Press- oder Ziehwerkzeug nur auf den Wulsten aufliegt. Die eigentliche Schienenoberfläche kommt also mit dem Werkzeug garnicht in Berührung9und auf den Wulsten
können sich wegen der kleinen Anlagefläche keine sichtbaren Riefen bilden.
Ausserdem ist durch die Wulste auch später die Oberfläche weitgehend vor dem Zerkratzen geschützt, da auf die Schiene gestellte Gegenstände nur auf den Wulsten aufliegen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Abstand zweier Wulste voneinander etwa 4 bis 5 nun-. Dadurch ist sichergestellt, dass auch Gegenstände mit verhältnismässig kleiner Auflagefläche, beispielsweise Absätze von Damenschuheh,nicht zwischen zwei Wulsten auf der Schienenoberfläche aufliegen können.
Ein weiterer Vorteil der Wulste besteht darin, dass sich beim Eloxieren auf den Wulsten eine wesentlich stärkere Schutzschicht bildet T als auf der übrigen Oberfläche. Dies vermindert sehr stark die Gefahr eines Verschleisses der Schutzschicht, selbst wenn schwere und eckige Gegenstände auf der Schiene aufliegen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Wulste ein dreieckförmiges Profil mit abgerundeter Oberkante auf. Insbesondere, wenn die Seitenflächen einen Winkel von etwa 90 einschliessen, werden wegen Spiegelungserscheinungen gegebenenfalls vorhandene Fehler in-- der Oberfläche der Schiene garnicht sichtbar.
Bei einem Abstand zwischen zwei benachbarten Wulsten von 4 mm bis 5-nun genügt eine Wulsthöhe von 0,8 mm bis 1 mm um die gewünschte Wirksamkeit der Wulste zu erzielen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Trittbrettschiene gemäss dem Gebrauchsmuster dargestellt.Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivisch dargestellte Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1.
Eine aus Aluminium bestehende Trittbrettschiene 1, die von einem im Strangpressverfahren hergestellten Strang abgeschnitten und an ihren beiden Enden 2 und 3 durch Pressen verformt ist, weist auf ihrer ganzen Oberseite erhabene Wulste 4 auf. Die Wulste sind in Abständen von 4 mm angeordnet und verlaufen, bedingt durch ihre Herstellung beim Strangpressen, parallel und in Längsrichtung der Schiene Wie Fig. 2 zeigt, besitzen die Wulste 4 ein dreieckförmiges Profil mit abgerundeter Oberkante 4". Die Seitenflächen 4' schliessen einen Winkel von etwa 90 ° ein. Die Höhe der Wulste beträgt im Ausführungsbeispiel 0,8 mm.
Nach dem Abschneiden vom Strang wird der Schiene 1 an ihren Enden 2 und 3 durch Pressen oder Ziehen die gewünschte
Form gegeben. Ausserdem wird sie mit Bohrungen 5 für Befestigungsschrauben versehen. Anschliessend wird sie geglänzt und eloxiert. Ein mechanisches Polieren ist nicht erforderlich.

Claims (4)

RA. 658116*18.9.6<i Schutzansprüche
1. Trittbrettschiene für Kraftfahrzeuge, bei der auf der Oberseite im Abstand voneinander in Schienenlängsrichtung verlaufende^parallele Sicken vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken als erhabene Wulste (4) ausgebildet sind.
2. Trittbrettschiene nach Anspruch 1, dadurch^kennzeichnet, dass die Wulste (4) ein dreieckförmiges Profil mit abgerundeter Oberkante (4") aufweisen.
3. Trittbrettschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (4') einen Winkel von etwa 90 ° einsehliessen.
4. Trittbrettschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Wulste (4) etwa 0,8 mm bis 1 mm und der Abstand zweier benachbarter Wulste (4) etwa 5 nun betragen.
DE1964Z0009423 1964-09-18 1964-09-18 Trittbrettschiene fuer kraftfahrzeuge. Expired DE1908507U (de)

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