DE1908436U - Drucksteuer- oder druckminder-geraet fuer gase. - Google Patents
Drucksteuer- oder druckminder-geraet fuer gase.Info
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0663—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator
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Description
Total Kommanditgesellschaft Foerstner & Co., Dadenburg/Neckar
Drucksteuer- oder Druckminder-G-erät für Gase
Die Neuerung "betrifft ein Drucksteuer- oder Druckminder-Gerät
für Gase. Aufgabe der Neuerung ist es, ein kleines Gerät zu schaffen, das innerhalb eines großen Arbeitsbereiches
zuverlässig wirkt und bei dem der Verschlußkörper in geschlossenem Zustand völlig entlastet ist. Die völlige Entlastung des
Verschlußkörpers ermöglicht ein leichtes Anheben.
Gemäß der Neuerung ist ein Verschlußkörper mit der Mitte einer Membrane fest gekuppelt, deren Rand vorzugsweise vom Gehäuse
des Gerätes erfaßt ist und deren in Richtung der Öffnungsbewegung liegende Fläche an eine Kammer grenzt, die mit der Ausgangsseite
des Gerätes verbunden ist, wogegen die entgegengesetzte Fläche unter elastischem Druck steht. Bei einer solchen Anordnung
steuert die Druckdifferenz die Stellung des Verschlußkörpers und damit die Durchströmungsmenge. Ein Anstieg des Druckes auf der
Ausgangsseite drückt die Membrane nach unten und zieht damit den Verschlußkörper gegen den Sitz, so daß der Durchtrittsspalt kleiner
wird.
Um eine völlige Entlastung des Verschlußkörpers sicher zu stellen, bildet nan das Gerät vorteilhaft in der V/eise aus,
daß die in geschlossener Stellung gegeneinander wirkenden Flächen
des Verschlußkörpers gleich groß sind. Dies "bedeutet, daß
die frei liegende obere Stirnfläche des Versehlußkörpers in der senkrechten Projektion gleich der Projektion des in
der G-erätekammer beim Abschluß gegen den Ventilsitz verbleibenden
Flächenteiles ist. Man erreicht dies am einfachsten, wenn man den Verschlußkörper zylindrisch mit einer sich
verjüngenden Dichtfläche ausbildet, wobei man dann den Verschlußkörper von einem Führungsstab tragen läßt, dessen
Durchmesser gleich dem Durchmesser des Ventilsitzes ist.
Die Membrane wird vorteilhaft mit einem Anschlag versehen, der in der größten Öffnungsstellung gegen eine gehäusefeste
Schulter ruht. Zur Erzeugung der Vorspannung benutzt man zweckmäßig ein Tellerfederpaket. Die Unterseite
der Membrane kann einen Membranteller tragen, der auf dem Federpaket ruht und mit einem Führungsbolzen in
dieses eingreift.
Die Federvorspannung kann durch eine Druckschraube eingestellt werden. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
befindet sich zwischen der Druckschraube und dem Tellerfederpaket ein napfförmiger Federteller, dessen Boden
auf der Druckschraube ruht und auf dessen Rand das Tellerfederpaket zweckmäßig unter Zwischenfügung des Membrantellers
angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Neuerung schematised im axialen Schnitt
dargestellt.
Ein oberer Gehäuseteil 1 weist eine als Einlaß dienende Gewindebohrung 2 und eine als Auslaß dienende Gewindebohrung 3
auf. Über einen kurzen Verbindungskanal 4 führt die Eingangsgewindebohrung
2 in die Ventilkammer 5, in der der Verschlußkörper axial beweglich ist. Dieser Verschlußkörper besteht aus
einem zylindrischen Teil 6 und einem kegelstumpfförmigen Teil
Auf der Oberseite trägt der zylindrische Teil 6 einen Führungsstab
8, der in einer Ringnut 9 eine Dichtung 10 aufweist.
Der Führungsstab 8 gleitet in einer Bohrung 11 einer Kappe 12, die in eine Gewindebohrung 13 des oberen Gehäuseteiles eingeschraubt
und durch eine Packung 14 abgedichtet ist. Die Bohrung 11 ist durch eine Entlastungsöffnung 15 mit der Außenluft
verbunden.
Von der Ventilkammer 5 geht eine axiale Bohrung 16 nach unten,und die Kante 17 zwischen der Ventilkammer 5 und der
axialen Bohrung 16 dient als Ventilsitz. Die axiale Bohrung 16 geht in den rechtwinkelig dazu stehenden Verbindungsgang 18
über, der axial in die Ausgangsgewindebohrung 3 führt.
Der Boden des Verbindungsganges 18 hat eine zur Ventilkammer axiale Bohrung,19» durch die eine Stange 20 gleitend geführt ist,
die einerseits mit dem Kegelstumpf 7 und andererseits auf der Unterseite des Gehäuseoberteiles 1 mit einem als Anschlag dienenden
kleinen Membranteller 21 fest verbunden ist. Über eine
Ringnut 22 ist von diesem kleinen Membranteller 21 die Verbindung
zu dem großen IViembranteller 23 geschaffen. Dieser große Membranteller 23 kann in dem napfförmigen unteren Gehäuse 24
axial gleiten. Beide G-ehäuseteile 1 und 24 sind an den Flanschen
25 und 26 durch nicht dargestellte Bolzensehrauben miteinander verbunden.
Der Boden 27 des unteren Gehäuseteiles 24 wird von einer Schraube 28 durchsetzt, welche eine Sicherungsmutter 29 trägt.
Das Ende der Schraube 28 drückt gegen den Boden 30 des napfförmigen Federtellers 31 . Auf dem Rand dieses Federtellers 31
liegt das Tellerfederpaket 32, das gegen die Unterseite des
großen Membrantellers 23 drückt. Ein an der Unterseite dieses' großen Membrantellers befestigter Führungsbolzen 33 gleitet
innerhalb des freien Raumes" des Tellerfederpaketes 32 und der
Bohrung 34 des Federtellers 31.
Im Federteller 31 und im Boden 27 des unteren Gehäuseteiles
24 sind Entlüftungsöffnungen 35, 36 vorgesehen.
Bei der wiedergegebenen Stellung ruht der obere kleine Membranteller 21 gegen die Begrenzungsfläche 37 einer Vertiefung
38, die zusammen mit einer Vertiefung 39 oberhalb der Membran 40 eine Kammer bildet. Die Membran liegt zwischen beiden
Membrantellern 21 und 23. Die erwähnte Kammer ist durch eine Bohrung 41 an den Verbindungsgang 18 angeschlossen, so daß
in der Kammer stets der Ausgangsdruck des Druckminderventils herrscht. Im vorliegenden Fall ist angenommen, daß auf der
Ausgangsseite der Druck Null herrscht, so daß das Tellerfeder-
paket 32 den Membranteller 23 und damit die Membrane 40 in die
oberste Stellung drückt. Dabei schlägt der kleine Membranteller 21 gegen die Fläche 37 und begrenzt auf diese Weise die anhebende
Bewegung. Gleichzeitig wird infolge der starren Kupplung durch die Stange 20 der Verschlußkörper 6, 7 angehoben.
Der Kegelteil 7 löst sich also vom Ventilsitz 17 und gibt den größten Strömungsquerschnitt frei.
Herrscht andererseits bei der Ausgangsgewindebohrung 3 der gleiche Druck wie bei der Eingangsgewindebohrung 2, so
wirkt der Druck über die Bohrung 41 und die Kammer 38, 39 auf die Membrane 40. Die Membrane wird gegen die Kraft des
Tellerfederpaketes 32 nach unten gedruckt und nimmt über die
Stange 20 den Ventilkörper 6, 7 mit. Die Bewegung endigt (falls sich inzwischen die Druckverhältnisse nicht geändert haben)
beim Anschlag des Kegels 7 gegen den Ventilsitz 17· Da der Ventilsitz17 einerseits und der Führungsstab 8 den gleichen
Durchmesser haben und der Verschlußkörperteil 6 ein Zylinder ist, so stehen sich jetzt in der senkrechten Projektion gleich
große Ringflächen gegenüber, nämlich die vom Führungsstab 8 frei gelassene Stirnfläche des Zylinders 6 und die vom Ventilsitz
17 freigelassene und in der Ventilkammer 5 verbleibende ringförmige Fläche des Kegels 7? von der naturgemäß nur
die senkrechte Projektion zu beachten ist. Zum Anheben des Verschlußkörpers ist daher keine Kraft erforderlich.
Claims (8)
1.767160*31.10.64
jS ο h u tz an sprtiche
1. Drucksteuer- oder Druckminder-Gerät für Gase, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Yerschlußkörper (6,7) mit der Mitte
einer Membrane (40) fest gekuppelt ist, deren Rand erfaßt ist und deren in Richtung der Öffnungsbewegung liegende Fläche
an eine Kammer (38, 39) grenzt, die mit der Ausgangsseite (3) des Gerätes verbunden ist, wogegen die entgegengesetzte
Fläche unter Vorspannung (32) steht.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in geschlossener Stellung gegeneinander wirkenden Flächen
des Verschlußkörpers (6, 7) gleich groß sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper zylindrisch (6) mit sich verjüngender Dichtfläche
(7) ist, und daß er von einem Führungsstab (8) getragen wird, dessen Durchmesser gleich dem Durchmesser des Ventilsitzes
(17) ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane (40) mit einem Anschlag (21) versehen ist, der in der
größten Öffnungsstellung gegen eine gehäusefeste Schulter (37) ruht.
5. Gerät nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Vorspannung ein Tellerfederpaket
(32) dient.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unterseite der Membrane (40) einen Membranteller (23) trägt, der auf dem Tellerfederpaket (32) ruht und mit einem Führungsbolzen
(33) in dieses eingreift.
7. &erät nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federvorspannung durch eine Druckschraube (28) einstellbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Druckschraube (28) und dem Tellerfederpaket (32)
ein napfförmiger Federteller (31) angeordnet ist, dessen Boden
(30) auf der Druckschraube (28) ruht und auf dessen Rand das Tellerfederpaket (32) sowie der Membrante11er- (23) angeordnet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18268U DE1908436U (de) | 1964-10-31 | 1964-10-31 | Drucksteuer- oder druckminder-geraet fuer gase. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18268U DE1908436U (de) | 1964-10-31 | 1964-10-31 | Drucksteuer- oder druckminder-geraet fuer gase. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908436U true DE1908436U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33384382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET18268U Expired DE1908436U (de) | 1964-10-31 | 1964-10-31 | Drucksteuer- oder druckminder-geraet fuer gase. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908436U (de) |
-
1964
- 1964-10-31 DE DET18268U patent/DE1908436U/de not_active Expired
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