DE1908435U - Spaltdichtung fuer eine zylindrische passung. - Google Patents

Spaltdichtung fuer eine zylindrische passung.

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DE1908435U DE1962K0043137 DEK0043137U DE1908435U DE 1908435 U DE1908435 U DE 1908435U DE 1962K0043137 DE1962K0043137 DE 1962K0043137 DE K0043137 U DEK0043137 U DE K0043137U DE 1908435 U DE1908435 U DE 1908435U
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Spaltdichtung für eine zylindrische Passung
Die Feuerung betrifft eine Spaltdichtung für eine zylindrische Passung, die gebildet wird durch zwei sich in dieser zylindrischen Passung relativ gegeneinander bewegende Körper, "bei denen ein Medium, entweder Gas oder Flüssigkeit, vorzugsweise Schmieröl von einem Körper sum anderen: übertritt und dafür in diesen Körpern an sich bekannte Kanäle i*nd Ringnuten vorgesehen sind und wobei neben der Durchtrittsstelle des Mediums von einem Körper zum anderen ein Ringraum vorgesehen ist, in dem sich ein Dichtring aus festem Werkstoff befindet, der den Innenkörper mit Spiel umgibt, und der sich auf seiner vdm Durchtritt des Mediums abgewandten Seite mit einer Planfläche an eine Plaii-fläohe der Seitenwand des Ringraumes anlegt.
Bei einer Kreiskolbenmaschine muß das Kühlöl für dten; Leistungsteil aus dem Exzenter in den leistungsteil übertreten 11UiId nach dem Durchfluß durch den Leistungsteil wieder in die Exzenterwelle zurückgeführt werden. Der "übertritt des Kuhlöles erfolg^ in der Lagerung des Leistungsteiles auf der Ijbrsenterwelle, die gleichseitig geschmiert wird. Es besteht die Aufgabe, au V d,ern, daß ein Kurssohluß des Kühlöles, innerhalb der Lagerung eintritt, wodurch zwar nicht die Seimieruag der Lagerung ;jödQGh die Kühlung des Leistungsteiles erheblich beeinträchtigt würde« lan konnte auf den Gedanken kommen, :den Eintritt des Schmier*- und Kühlöles an das eine Ende des Layers des Leistungsteiles ^und den Austritt des Schmier- und Kühlöle^ an das andere Ende des Lagers des Leistungsteiles zu legen. Dabei würde dann der Lager-
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spalt des Lagers als Dichtung gegen su große Kurzsohlußmenge dienen. Sine solche Ausführung hat aber den schwerwiegende» lachteil, daß der ölablauf aus dein lager des Leistungsteiles verhindert wird. In der Mitte des Lagers würde das Öl su warm werden und damit seine Tragfähigkeit einbüßen. Angesichts der vorstehenden Ausführungen muß also angestrebt werden, den $lssu- und -ablauf in den leistungsteil in der Mitte des Lagers vorzusehen» da dann aus dem Lager des Leistungsteiles das Schmieröl frei nach beiden Seiten austreten kann. Bei einer solchen Anordnung der Ölzu- und -abführung muß aber eine wirksame Dichtung vorgesehen werden» um einen Kurzschluß des Ölstromes innerhalb des Lager® au vermeiden»
Es liegt bereits ein Vorschlag vor, nach dem neben der Durchtrittsstelle des Mediums von einem Körper sum anderen Körper ein Eingraum vorgesehen ist, in dem sich ein Dichtring aus festem Werkstoff befindet, der den Innenkörper mit einem Spiel umgibt t welches kleiner ist als das Spiel der zylindrischen Passung, w©l?4± zwisohen dem Diehtring und dem Außenkörper ein Spalt freigelassen ist und wobei aioh der Hing auf seiner vom Durchtritt des Mediums abgewandten Seite mit einer Planfläche an eine Planfläche d&r Seitenwand des Mngraumes anlegt·
Ba ist Aufgabe der !Teuerung, die bereits vorgeschlagene Spaltdichtung weiter zvl verbessern. Diese Aufgabe wird da&urea gelöst, daß sieh im Innenkörper eine Hingnut befindetj in &&r sie& ein geschlitzter nach außen federnder Hing befindet, der &l$h sowohl mit seiner Außenfläche an die Innenfläche des %ehtringes als auch mit seiner seitliehen Planfläche an Seitenwand des Ringraumes im Innenkörper anlegt.
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Durch die Neuerung wird die Spaltdichtung wirksamer und ist einfacher herzustellen;, weil es niGht mehr erforderlich ist bei der Herstellung auf das Spiel zu achten» welches sich nach dem vorangegangenen Vorschlag zwischen dem Dichtring und ' dem Innenkörper befindet*
In der Zeichnung ist eine Ausfülirungsform der Neuerung beiepielsweise dargestellt·
Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch eine Kreiskolbenbreankraftmaschine, welche mit einer Spaltdichtung gemäß der HeuerunS ausgerüstet ist. Es soll hier gleich erwähnt werden, daß die Heuerung natürlich nicht auf die Anwendung bei Kreiskolbenbrennkraftmaschinen beschränkt iat, sie ist überall dort mit Erfolg anwendbar, wo Spaltdichtungsprobleme auftreten, die denen bei ICreiskolbenmaschinen gleich oder ähnlich sind·
Von der Kreiskolbenbrennkraftmasehine sind der Leistungsteil 1, der V/and teil 2, die Seitenteile 3 i*nd der Exzenter bzw· die Exzenterwelle 4 dargestellt. Der Leistungsteil 1 ist auf dem Exzenter" 4 unter Zwischenschaltung einer Lagerbüchse 5 gelagert· Zur Lagerung der Exzenterwelle 4 sind in den Seitenteilen 3 ebenfalls Lagerbüchsen β vorgesehen. Im Leistungsteil 1 sind in bekannter Weise Scheitelkantendichtungen 7 und Seitendichtungen 8 vorgesehen.
Die Schmierung des Lagers des Leistungsteiles auf dem Exzenter 4 und die Kühlung des Leistungsteiles 1 geschieht durch das gleiche Schmieröl· Es wird durch eine Bohrung 9 im rechten Seitenteil. 3 einer Hut 10 der Exzenterwelle 4 zugeführt· Yon dieser lut fließt es über eine radiale Bohrung 11 in der Exzenterwelle in ein© axial© Bohrung 12 derselben. Ton dort aus tritt es durch radiale
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Bohrungen I3 im Exzenter in eine Hingnut 14 des Exzenters, die Anschluß an das Lager des Lcistungsteiles 1 auf dem Exzenter hat· Aus dem Hlngraum 14 tritt das Schmieröl in den Lagerspalt ein, fließt aber auch weiter durch eine radiale Bohrung 15 in der Lagerbüchse 5 in einen Ringraum 16 des Leistungsteiles 1. Ton diesem aus strömt daa Schmier- bzw. Kühlöl durch Kanäle 17» Kühlräume 18 und Kanäle I9 $n einen zweiten Hingraum 2Ü? des Leistungsteiles 1, von dem es durch eine radiale Bohrung 21 in der Lagerbüchse 5 in einen zweiten Hingraun 22 des Exzenters 4 eintritt« Yon diesem fließt das Schmier- und Kühlmittel ebenfalls in den Lagerspalt aber auch durch eine radiale Bohrung 23 des Exzenters in einen axialen Abströmkanal 24 der Exzenterwelle·.
Zwischen den Ringräumen 14 und 22 ist nunmehr ene Spaltdichtung angeordnet. Diese hat einen Dichtring 25 aus festem Werkstoff, der den Exzenter mit Spiel umgibt, und der sich auf seiner vom Durohtritt des Schmier- und Kühl öle s abgewandteil Seite mit einer Planfläche 2S an eine. Planfläche der Seitenwand dea Hingraumes anlegt, in welchem er angeordnet ist. Der Hingraum wird gebildet durch die Lagerbüchse 5» indem diese geteilt ist und die Seile einen Abstand voneinander haben. Die Spaltdichtung weist die Besonderheit auf, daß sich im Bereich des Dichtringes 25 innerhaXfe des Exzenters 4 eine Hingnut 27 befindet, in der sioh ein gesonlttBM ter nach außen federnder ling 28 befindet, der sich sowohl mit sei· ner Außenfläche an die Innenfläche des Ringes 25 als auch mit seiner seitlichen Planfläche an die Seitenwand 29 des Ringraumes 27 des Exzenters 4 anlegt. Wie die Abb. zeigt, ist der geschlitzte Dichtring schmäler als der Außendichtring 25*. In Abänderung davon ist es auch denkbar, daß der geschlitzte Dichtring breiter is% als der Dichtring 25 oder auch gleiche Breite I:.-ΐ»
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Durch die !Teuerung wird eine absolut zufriedenstellende Spaltdichtung erzielt, "bei der keine hohen Anforderungen an die Fertigung gestellt werden müssen. Μθώά sich die Spaltdichtung inner&arb eines Lagers "befindet und gegen Schmier- und Kühlöl abgedichtet v/erden muß, wird gleichzeitig sine sicherwirkende Schmierung des Lagers erzielt.

Claims (1)

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    Schutaansprüche
    1» Spaltdichtung ftir eine zylindrische Passung9 die gebildet wird durch sx?ei sich in dieser zylindrischen Passung relativ gegeneinander "bewegende Körper 9 bei de.ien ein Medium, entweder Gas oder Flüssigkeit9 vorzugsweise Schmieröl von einem Körper .· sum anderen übertritt und dafür in diesen Körpern an sioh "bekannte Kanäle und Hingnuten vorgesehen sind und wobei neben der Durchtrittsstelle des Mediums von einem Körper zum anderen ein Kin^raus vorgesehen ist, in dem sich ein Dichtring aus festem Werkstoff befindet, der den Innenkörper mit Spiel umgibt, und der sich auf seiner vom Durchtritt des Mediums abgewandten Seite mit einer Planfläche an eine Planfläche der Seitenwand des Ringräumes anlegt, dadurch gekennzeichnet daß sioh im Innenkörper eine Ringnut befindet, in der sieh ©in geschlitzter nach außen federnder Ring befindet, der sioh sowohl mit seiner Außenfläche an die Innenfläche des vorerwähnten Dichtriages als auch mit seiner seitlichen Planfläche an die Seitenwand des Hingraumes im Inneiikörper anlegt·
    2« Spaltdichtung naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gesohlitste Diohtring schmäler oder breiter ist als der äußere Diehtring* oder die gleiche Breite hat wie dieser.
    H5awe!s: Diese UnlMlooi-. (8e?chjeibuno unrf SchuKonspi.) lsi die lujtul eingereichte; sie Areich! von <ler Wort· fassung dm uisprimi* ^- ; - i^-> !{„i-Wr, „h oi* (echlliche Bedeuten.} der Abweichung !si «teN grifft!) Ois ursprßng'ich eä;ii,.-.--;t .*.-,; 1JfW*^ Ufü.o.-i, sk·:. irt den Amisoklen. Sie kdnnen |«dsK«i> ohne ein« reehiliciicn lnieit*sts gefeührenffei singesenen wsrde«. Auf Anlrog werden fci*jv«s au«h M9<Jtfc» ι» rfen OWiri.eo fteisen wljeferf O«il«Aes Fetefltom),
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