DE1908368A1 - Matrize fuer Eintreibgeraete von Befestigungsmitteln - Google Patents

Matrize fuer Eintreibgeraete von Befestigungsmitteln

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DE1908368A1
DE1908368A1 DE19691908368 DE1908368A DE1908368A1 DE 1908368 A1 DE1908368 A1 DE 1908368A1 DE 19691908368 DE19691908368 DE 19691908368 DE 1908368 A DE1908368 A DE 1908368A DE 1908368 A1 DE1908368 A1 DE 1908368A1
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Manfred Kuck
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Joh Friedrich Behrens AG
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    • B25C5/00Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor
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    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
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Description

  • Matrize für Eintreibgeräte von Befestigungsmitteln Die Erfindung bezieht sich auf Matrizen für Geräte, die zum Eintreiben von Befestigungsmitteln, insbesondere heftklammern, dienen.
  • Der Austreibstößel solcher Geräte wird durch einfache manuelle Krafteinwirkung, durch eine von hand vorgespannte Druckfeder, durch einen Elektromagneten oder vorzugsweise durch Drucklufteinwirkung bewegt; er erf@ßt das Befestigungsmittel und treibt es in Papierlagen, Kartonagen, Kunststoffplatten oder dergleichen. Wenn die Länge des Befestigungsmittels, insbesondere die Länge der Schenkel der bekannten U-förmigen Heftklammer, größer ist als die Gesamtdicke des zusammenzuheftenden Materials, muß das freie Ende außerhalb des Heftgutes mindestens in eine Ebene parallel zur untersten Schicht des Heftgutes umgebogen werden, um die Heftung zu sichern und um Verletzungen zu vermeiden. Die Schenkelenden der Klammer können dazu aufeinander zu oder voneinander fert gebogen werden.
  • Es ist bekannt, u die Zweck das Eintreibgerät mit einer Matrize zu versehen, die mit halbkreisförmigen Ausnehmungen versehen und beim Heftvorgang unterhalb der Austrittsöffnung des Schußkanals angeordnet ist, so daß dann das Heftgut zwischen Austrittskopf und Matrize liegt.
  • Bei Verwendung von Heftklammern sind entsprechend der zwei Schenkel Jeweils ivei Ausnehmungen für die beiden möglichen Biegearten vorgesehen: je nach Stellung dieser Ausnehmungspaare mit Bezug auf den Schußkanal werden die Schenkel aufeinander zu oder voneinander fort gebogen; unter Umständen werden sie so weit umgebogen, daß ide Schenkelenden von unten in das Heftgut eindringen0 um ein glei @@mäßiges und ungestörtes Umbiegen der beiden freien Schenkelenden zu gewährleisten, müssen die Matrizenausnehmungen mit Bezug auf den Eintreibstößel bzw. den Schußkanal genau ausgeflucht sein. Bei einer geringen Verschiebung einer Matrizenausnehmung gegenüber einem Schenkel der aus dem Schußkanal austretenden Klammer, wird das freie Ende des Schenkels nicht in der gewünschten Form umgebogen, und bei größeren Fluchtungsfehlern während des Verformungsvorganges verkrüppelt es.
  • Bei Nägeln genügt eine Umbiegeausnehmung auf der Matrizenplatte, aber auch diese muß mit Bezug auf den Austreibestößel ausgerichtet sein, wenn es nicht In Verkrüppelungen kommen soll.
  • Bei Massenfertigung solcher Eintreibgeräte mit Umbiegematrilen erweist es sich als schwierig und kostspielig, die mit den Ausnehmungen versehene Matrize in der für ein gleichmäßiges, nicht verkrüppelndes Umbiegen nötigen genauen Ausfluchtung mit Bezug auf die fluchtlinie des Eintreibstößels zu befestigen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Matrize, bei der solche Fluchtungsfehler nicht zu falschem Umbie#en oder Verkr#ppeln des Befestigungsmittels fuhren und die daher ohne besondere Genauigkeit an dem Eintreibgerät befestigt werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Matrizenplatte oit einer konkaven Ausnehmung und/oder einer konvexen Überhöhung versehen, wobei die konkave Fläche der Ausnehmung und die konvexe fläche der Überhöhung mit der Ebene des Eintreibstößels einen Winkel von im wesentlichen 900 bilden und ihr einer Flächenteil mit der konkaven bzw.
  • der konvexen fläche folgenden kleinen Stufen versehen ist und der andere Flächenteil glatt ausgebildet ist, In einer solchen Ausnehmung, die in ihrem tiefsten Bereich nicht mit Stufen versehen tat, werden die Schenkelenden auch bei gröberer Versetzung der Matrize mit Bezug auf die klammer in gewünschter Weise auieinander zu gebogen. Die Überhöhung, deren höchster Bereich stufenlos ist, biegt die freien Schenkelenden fehlerfrei voneinander fort. Die Stufen führen die angesp-itzten Enden in die gewünschte Biegerichtung bzwX verhindern ein Ausbrechen der Enden in die falsche Richtung. Sind die Befestigungsmittel z.B. Nägel, so braucht die Matrize nur eine halbseitige von der tiefsten Stelle bis zur Matrizenebene reichende Ausnehmung oder eine halbseitige von der höchsten Stelle bis zur Matrizenplattenebene abfallende Uberhöhung aufzuweisen, da bei Nägeln nur ein freies Bnde umgebogen werden muss. Sollen die freien Enden nicht nur umgebogen werden, sondern von unten her wieder tn die unteren Schichten des Heftgutes eindringen, muß die konkave Patrize mit einem in der Mitte angeordneten Steg versehen werden, dessen Konkavflächen nicht stufenförmig verlaufen, und die konvexe Matrize mit glatten Ausenstegen0 Der folgenden genaueren Beschreibung sind einige Figuren beigefügt, die sowohl den Nachteil der glatten Vertiefungen. der bekannten Matrize als auch die Vorteile der Matrize nach der Erfindung verdeutlichen. Es zeigen: Fig. 1 ein Eintreibgerät mit Druckluftbetätigung, Fig. 2 ein Teilschnitt in Richtung A-A von Fig. 1, Fig. 3 zwei mit einer Heftklammer geheftete Platten, wobei die Schenkelenden in das Heftgut eindringen, Fig. 4 ein Teilschnitt wie in Pig. 2, Jedoch mit versetzter Matrize, Fig. 5 eine Heftung wie in Fig. 3, wobei jedoch an den Schenkeln Biegefehler wegen der Versetzung der Matrize auftreten, Fig. 6 einen Querschnitt in Richtung A-A durch eine stark vergrösserte Matrize nach der Erfindung, Fig. 6a einen zum Schnitt der Fig. 6 senkrechten Schnitt durch die Matrize, Fig. 7 eine mit einem Mittelsteg versehene Matrize nach Fig. 6, Fig. 8 einen Querschnitt in Richtung A-A durch eine stark vergrösserte zweite Ausführungsform der Matrize nach der Erfindung, Fig. 8a einen zum Schnitt der Big. 8 senkrechten Schnitt durch die Matrize in Fig. 8 und Fig. 9 eine mit Aussenstegen versehene Matrize nach der Fig. 8.
  • Bei Betätigung des Drückers 1 des in Fig. 1 gezeigten druckluftbetriebenen Eintreibgerätes zur Heftklammern wird die Oberseite eines Kolbens 2 über ein nicht dargestelltes Ventil mit Druckluft beaufschlagt. Ein am Kolben befestigter Eintreibstößel 3 schlägt die vorderste der HeStklammern 4 durch das aus Platten 5 und 6 bestehende Heftgut. An einem schwenkbar am Gerätegehäuse angelenkten Bügel 7 ist eine Matrize 8 befestigt, die mit Äusnehmungen 9 oder Überhöhungen 10 versehen ist.
  • Bei der bekannten Ausführungsform sind die Äusnehmungen 9 zwei halbkreisförmige Vertiefungen (Fig. 2) mit glatten Flächen, d.h. die Spurlinie der Ausnehmungen bei einem Schnitt in Eintreibstößelebene durch die Ausnehmung 9 besitzt einen stetigen Verlauf. Die Schenkel 4a der Klammer 4 stossen in die Ausnehmungen 9 vor, die in der Fig. 2 so angeordnet sind, dass bei richtiger Ausfluchtung der Matrize 8 mit Bezug auf den Eintreibstdßel 3 die freien Enden der Schenkel gleichmässig aufeinander zu gebogen werden, dann so umgelenkt werden, dass sie in die Platte 6 eintreten(Fig.3).
  • Bei einer kleinen Verschiebung der Matrize 8 gegenüber dem StUBel (Fig. 4) tritt die in Fig. 5 gezeigte nicht gewünschte Verformung auf; meistens aber werden die Schenkelenden mehr oder weniger stark verkrtippelt, so daß eine sichere Verbindung der Platten 5 und 6 nicht möglich ist, Figo 6 zeigt einen Schnitt in Stößelebene durch eine Matrize 8 nach der Erfindung, die mit einer konkaven Ausnehmung versehen ist0 Die Ausnehmung wiSd vorzugsweise durch drei Flächen begrenzt: durch zwei senkrecht zur Matrizenplattenebene und nach Befestigung am Gerät parallel zur Stößelebene verlaufende Wände 11 und durch eine konkave Fläche 12, die senkrecht zur Ebene des Stößels 3 verläuft (Fig. 6a).
  • Die Fläche 12 besteht aus einem glatten Bodenabschnitt 12a und aus zwei zur Plattenebene aufsteigenden Seitenabschnitten 12b. Die Seitenabschnitte sind mit Stufen 13 versehen, die der Konkavform der Fläche 12 angepaßt sind und die mit den angespitzten Enden der Schenkel 4a zusammenarbeiten und bei Fluchtungsfehlern ein Ausbrechen der Enden aus der vorgegebenen Biegerichtung verhindern, das falsches Umbiegen und Verkruppeln der Klammer verursachen kann. Die in Fig. 6 gezeigte Matrize biegt die Schenkelenden aufeinander zu, läßt sie aber nicht von unten her in das Heftgut eindringen.
  • Sollen die Enden mit dieser Stufenmatrize so umgelegt werden, daß die Schenkel in das Heftgut eindringen, muß eine Matrize 8 verwendet werden (Fig. 7), bei der in der Mitte der Ausnehmung ein innerer Steg 14 angeordnet ist, dessen Konkavflächen jedoch nicht stufenförmig, sondern möglichst glatt ausgebildet sind.
  • Fig. 8 zeigt einen Schnitt in Stößelebene durch eine Matrize 8 nach der Erfindung, die mit einer konvexen Überhöhung 10 versehen ist. Die Überhöhung wird vorzugsweise von drei Flächen begrenzt: durch zwei senkrecht zur Plattenebene und nach Befestigung der Matrize am Gerät parallel zur Stößelebene verlaufende Wände 15 und durch eine Konvexfläche 16, die senkrecht zur Ebene des Stößels verläuft (Fig. 8a). Diese Fläche besteht aus einem glatten Gipfelabschnitt 16a und aus zwei zur Plattenebene abfallenden Seitenabschnitten 16b. Die Seitenabschnitte sind mit Stufen 17 versehen, die der Konvexform der Fläche 16 angepaßt sind und die mit den Enden der Schenkel 4a zusammenarbeiten und bei Fluchtungsfehlern ein Ausbrechen der Enden verhindern. Die in Fig. 8 gezeigte Matrize biegt die Schenkel voneinander fort, läßt sie aber nicht von unten her in das Heftgut eindringen.
  • Sollen TAammerenden mit dieser Stufenmatrize so umgelegt werden, daß die Schenkelenden in das Heftgut eindringen, muß eine Matrize 8 verwendet werden (Fig. 9), bei der am Rande der Überhöhung parallel zu den Stufen zwei Außenstege 18 angeordnet sind, deren Konkavflächen jedoch nicht stufenförmig, sondern möglichst glatt ausgebildet sind0 Bei Nägeln als Befestigungsmittel finden jeweils die Hälften der mit Bezug auf die Fig. 6, 7, 8 und 9 beschriebenen Matrizen Verwendung.

Claims (6)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Matrize für Geräte zum Eintreiben von befestigungsmitteln, insbesondere von Heftklammern und Nägeln, die für das Umbiegen der durch das Heftgut hindurchgetretenen Schaftenden der Befestigungsmittel ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Eintrebmitteln (3) zugewandte Seite der Matrize (8) eine konkave und/oder konvexe Fläche aufweist (12i 16) und auf dieser fläche mindestens ein Stufe (13g 17) ausgebildet ist, deren Formgebung der konkaven und/oder konvexen Fläche im wesentlichen angepaßt ist.
2. Matrize nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave und/oder konvexe fläche (12, 16) und die Stufen (13; 17) mit der Ebene des Eintreibstößels (3) des Eintreibgerätes bzw. der Hauptebene des Befestigungsmittels (4) einen Winkel von im wesentlichen 900 bilden.
3. Matrize nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave fläche (12) im Bereich (12a) des mit Bezug auf die Matrizenebene tiefsten Punktes nicht mit Stufen versehen ist.
4. Matrize nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave fläche (12) in der Mitte ihres stufenlosen Bereiches (12) mit einen parallel zu den Stufen (13) sich erstreckenden Steg (14) versehen ist, dessen konkave Wände glatt sind.
5. Matrize nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe r1äch (16) im Bereich (16a) des mit Bezug auf die Matrizenebene höchsten Punktes nicht mit Stufen versehen iat,
6. Matrize nach einem der Ansprüche 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe Fläche (16) an ihren Rändern mit parallel zu den Stufen (17) sich erstreckenden Stegen (18) versehen ist, deren konkave Wände glatt sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1980001474A1 (en) * 1979-01-10 1980-07-24 Spotnails Retractable clinching anvil stapler
FR2608082A1 (fr) * 1985-10-15 1988-06-17 Etona Co Ltd Agrafeuse
EP2708338A3 (de) * 2012-09-18 2014-05-21 Stanley Fastening Systems L.P. Palettennagelklemmvorrichtung und Verfahren

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