DE1908308C3 - Cadmiumthiolate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende kosmetische Zubereitungen - Google Patents
Cadmiumthiolate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende kosmetische ZubereitungenInfo
- Publication number
- DE1908308C3 DE1908308C3 DE19691908308 DE1908308A DE1908308C3 DE 1908308 C3 DE1908308 C3 DE 1908308C3 DE 19691908308 DE19691908308 DE 19691908308 DE 1908308 A DE1908308 A DE 1908308A DE 1908308 C3 DE1908308 C3 DE 1908308C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cadmium
- hair
- solution
- conh
- thiolate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung betrifft Cadmiumthiolale der im 15 tungen.
Anspruch gekennzeichneten Formel, Verfahren zu ihrer ' Beispiele für Verbindungen gemäß der Erfindung
Herstellung und sie enthaltende kosmetische Zuberei- sind:
Cadmium-bis-fN-hyuroxymethyl-carbamoyl-methylthiolat] der Formel
S-CH2--CONH---CH2OH
Cd
S-CH2-CONH-CH2OH
Cadmium-bis-fN'-morpholinomethylharnstoff-methylthiolat] der Formel
S-CH2-NH-CO-NH-CH2-N ^O
Cd
S-CH,- NH- CO- NH- -CH,- ν' Ο
ν /
Cadmium-bis-^-iN'-hydroxymethylharnstoiD-äthylthiolat] der Formel
S-CH2-CH2-NH-CO-NH-Ch2OH
Cd
XS—CH2-CH2-NH—CO —NH-CH2OH
Cadmium-bis-[2-(N'-morpholinomethylharnstofr)-äthylthiolat] der Formel
S-CH2-Ch2-NH-CO-NH-CH2-N ^O
Cd
S-CH2-CH2-NH-CO-NH-Ch2-N O
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemä- Kosmetik besonders interessante Eigenschaften ver-
ßen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, daß man leiht, da jede dieser Funktionen mit dem Keratin des
ein Thiol mit einer N-methylolierbaren Gruppe durch 55 Haares reagiert.
Umsetzung mit einem zweiwertigen Cadmiumsalz in Die Reaktivität und das analytische Verhalten macht
das Thiolat überführt, das durch Umsetzung mit die erfindungsgemäßen Thiolate den Thiolen ähnlich,
Formaldehyd in ein methyloliertes Thiolat überführt ohne deren Nachteile, insbesondere deren Oxydierbarwird,
keit aufzuweisen. Sie sind reaktiver als die Disulfide und
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird das do haben den Vorteil, gemischte Disulfide mit dem Cystin
Thiolat des N-methylolierbaren Thiols ausgefällt, indem des Haares zu bilden.
man eine Lösung des zweiwertigen Cadmiums in Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen
kleinen Portionen mit dem N-methylolierbaren Thiol außerdem die Eigenschaft, wegen des Vorliegens
versetzt. Besonders bevorzugt wird die N-methylolicrte mindestens einer monomethyioiierten Funktion, insbe-
Gruppe des Thiolats einer Verätherung oder einer 65 sondere einer Monomethylolamid-Funktion, unter be-
Mannich-Reaktion unterworfen. stimmten Bedingungen unter vorheriger Bildung von
Die erfindungsgemäßen Verbindungen haben eine Oxymethylenbrücken und anschließender Bildung von
bifunktionelle Struktur, die ihnen auf dem Gebiet der Methylenbrücken Polykondensate bilden zu können
sie auf d^n verschiedensten Gebieten der Kosmetik
hrauchbar macht. Sie besitzen insbesondere die F hiskeit die Keratinfasern des Haares zu vernetzen
und können auch beim Legen von Wasserweiler,
Vprwendung finden.
fLim Lesen von dauerhaft gemachten Wasserwellen
werden die Haare auf Wasserwellenwickler aufgedreht.
hHem sie mit einer reduzierenden Lösung getrankt
Sen sind Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen genügt es, auf die vorher reduzierten und ,<
«nülten Haare eine Lösung der erf.ndungsgemaßen Verbindungen aufzutragen und das H.ar unter der
Haube ohne Spülung zu trocknen. Man erhält hierdurch
Sne ausgezeichnete chemische Fixierung
Man kann auch die Haare, ohne sie auf Lockenwickler ,
,,.!Judrehen, mit einer reduzierenden Lösung behandeln
anschürend spülen, mittels einer Lösung eines
äßen Thiolats tränken, die Haare auf aufdrehen und anschließend
te Stufe einer Dauerwellenbehandlung kann
durchgeführt werden, daß man aul stark Haare eine im Augenblick der Verwendung
di den Niederschlag, der über eine Glasfntte Nr. 2
abfiltriert wird. Der Niederschlag wird mit 1 1 Wasser in
100-ml-Anteiler, gewaschen, wobei man nach jedem
Waschen absaugt. Schließlich wascht man den Niederschlag dreimal mit 100 mi Aceton. Der Niederschlag
wird dann 30 Minuten bei 800C getrocknet. D.e
Ausbeute beträgt 88%.
Das erhaltene Thiolat wird einer Methylol.erung
gemäß folgender Reaktionsgleichung unterworfen.
S CH2CONH2
Cd' ί 8CH2O
Cd' ί 8CH2O
S CH2CONH2
S CH2Ci)NH CH2OH
•Cc -τ CH2O (Überschuß)
S CH2CONH-CH2OH
gebleichte naaic cm.. ö.
hergestellte, wäßrige Lösung aufträgt, die wenigstens
eine erfindungsgemäße Verbindung und Äthylendiamin- ;ς M3n mischi 150 g Cadmiumthiolat und 340 ml
.._,. j„,„„ ^w.Wfri niif cinf-n 36%igen Fc.-rr.v 'jehyd in einem 500-ml-Erlenmeyer-
Kolb-in und erhitzt das Gemisch unter Rühren auf 8O0C.
Nach 2 Stunden bei 8O0C ist das Cadmiumthiolat vollständig gelöst. Die erhaltene Lösung ist leicht trüb.
,o Man filtriert sie auf einer Glasfritte Nr. 4. Man fällt in 4,5 1 Aceton von O0C, das fortwährend gerührt wird,
indem man tropfenweise die Lösung des methylolierten Thiolats einträgt. Man läßt den Niederschlag bei
Umgebungstemperatur während 1 Stunde absitzen und ^s entfernt dann die überstehende Flüssigkeit, die trüb ist,
und filtriert den Niederschlag auf einer Glasfritte Nr. 1. Das erhaltene Produkt wird mit 3 1 Aceton in kleinen
Anteilen gewaschen, wobei der Niederschlag bei jedem Waschen geknetet und abgesaugt wird. Das erhaltene
Produkt wird getrocknet, indem man es in dünner Schicht ausbreitet und 3 bis 4 Tage an der Luft
stehenläßt. Die Ausbeute beträgt 95%.
Eine quantitative Analyse der in dem erhaltenen Produkt enthaltenen Elemente ergab folgende Werte:
S«eä£a£ enthält und deren pH-Wert auf einen
Weit zwischen 8 und 10 eingestellt ist. D.e zwe.te Stufe
einer solchen Behandlung kann in herkömmlicher Weise durchgeführt werden.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitungen sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine
Verbindung der im Anspruch gekennzeichneten Formel in einer Konzentration zwischen 0,1 und 20% enthalten.
Sie können in Form wäßriger Lösungen, Cremes. Gele oder Aerosole vorliegen, je nach der vorgesehenen
Anwendungsart. Sie können ferner in Form eines pXersVorliegen, das im Augenblick der Verwendung
in Lösung gebracht wird.
Herstellung von Cadmium-bis-[N-hydroxymethylcarbamoyl-methylthiolat]
der Formel
S -CH2-CONH-CH2OH
Cd
Berechnet
Gefunden
"V- C H2—C ON H — C H: ° H
Die für diese Herstellung verwendete Ausgangsverbindung ist das Thioacetamid, das seinerseits durch
Aminolyse von Thioglykolsäureäthylester erhalten wird. Die Herstellung des Thiolats erfolgt nach folgender
Gleichung:
2HS-CH2-CONH, + Cd(CH3COO), 2H2O
S-CH2CONH2 N
so C
so C
SH
Cd
5s Freier Formaldehyd
5s Freier Formaldehyd
Gesamtaldehyd
7,95%
20,45%
20,45%
3,40%
18.75% 18,18% 31,93%
18.75% 18,18% 31,93%
0
1 7,04%
1 7,04%
7.56- 7,80 20.90-21,05
3,30- 3.35 17,80-18,0 17,75-17.95 31,55-31.74
15,5 -15,6
>Cd
+ 2 CH1COOH
- CHXONH2
Man gießt in eine 35%ige Thioacetamid-Lösung, die 200 g Thioacetamid enthält, in kleinen Anteilen 150 ml
einer Sl%igen Cadmiumacetat-Lösung, was einem Überschuß von etwa 20% über der stöchiometrischen
Menge entspricht. Während der Zugabe wird ständig gerührt Man erhält einen weißen, sich leicht absetzen-
60 Herstellung von Cadmium-bis-[2-(N'-hydroxymeüiyiureido)-äthylthiolat]
der Formel
S CH2 CH2-NH CO -NH-CH2OH
Cu
CH, CH2 -NH-CO-NH-CH2OH
I/
Zunächst stellt man das Cadmiumthiolai von Cysteamin
gemäß folgendem Reaktionsschema her:
2HSCH2CH2NH2 · HCI + Cd(CH,COO)2
S-(CHJ2NH2 HCl
S-(CHJ2NH2 HCl
— Cd +2CH5CO2H
S-(CH2J2NH2 HCl
Die Elementaranalyse der erhaltenen Verbindung ergab die folgenden Ergebnisse:
SH
Cd Gefunden
17,90%
13,52%
33,3%
13,52%
33,3%
Berechnet
18,83%
1538%
32,0%
1538%
32,0%
Nun erfolgt eine Methylolierung des erhaltenen
Ureids gemäß folgendem Reaktionsschema:
S CH2-CH2-NH-CONH2
Cd +HCIiO
Cd +HCIiO
S-CH2 -CH2 — NH-CONH2
S-CH2-CH2-NH-CONH-CH2Oh
S-CH2-CH2-NH-CONH-CH2Oh
S-CH2-CH2-NH-CONH-CH2Oh
25 Man mischt 10 g des voranstehend erhaltenen Ureids (0,03 Mol), 17,2 g (0,23 Mol) Formaldehyd in der Form
einer 40%igen wäßrigen Lösung und 10 ml Wasser und rührt das auf einer Temperatur von 8O0C gehaltene
Reaktionsgemisch 1 Stunde. Das methylolierte Ureid bleibt im Gemisch unlöslich. Man filtriert es und wäscht
es mit Wasser und mit Aceton. Die Ausbeute der Umsetzung beträgt 83%.
35
indem man 20 g Cysteaminchlorhydrat (0,18 MoI) und
23,4 g Cadmiumacetat (0,09 MoI) in 50%iger Lösung mischt und das Volumen mit Wasser auf 100 ml auffüllt.
Die erhaltene Lösung enthält 29,7 Gew.-% Cadmiumthiolat von Cysteamin.
In einer zweiten Stufe stellt man das entsprechende Ureid gemäß folgendem Reaktionsschema her:
S-CH2-CH2-NH2 · HCl
Cd + 2 K OCN
S-CH2-CH2-NH2 HCl
ii
S-CH2-CH2-NH-C-NH2
S-CH2-CH2-NH-C-NH2
->Cd +2KCl
S-CH2-CH2-NH-C-NH2
Die voranstehend beschriebene Lösung versetzt man
mit 1430 g Kaliumisocyanat, das in 10 ml Wasser gelöst Herstellung von Cadmium-bis-[N'-morphoIinome-
ist, und läßt das Reaktionsgemisch 2 Stunden stehen. 40 thylcarbamoyl-methylthiolat] der Formel
Durch Hinzufügen von 2normaler Natronlauge fällt man anschließend aus und erhält eine klebrige und
perlmutterartige Masse, die man mit Wasser wäscht. Cd
Man reinigt sie durch Wiederauflösung in heißem Wasser und fällt sie bei 0°C aus, dann knetet man den
Niederschlag in Aceton, bis man ein Pulver erhält. Das Ureid wird in einer Ausbeute von 65% erhalten.
S-CH2-CO-NH-CH2N
Man stellt diese Verbindung gemäß folgendem Reaktionsschema her:
S —CH,-CONH,
Cd
+ 2HCOH + 2HN O
S-CH2-CONH2
S-CH2-CONH-CH2N
:d
S-CH2-CONH-CH2N
+ θ N-CH2OH
Die Herstellung von Cadrniurn-bis-[eäi'bamoylmethylthiolat]
ist in Beispiel 1 beschrieben.
29,2 g dieses Cadmiumthiolats (0,1 Mol) werden mit 30 g 40%iger handelsüblicher Formaldehydlösung (0,8
Mol) und 34,8 g Morpholin (0,8 MoI) vermischt und unter Rühren 2 Stunden auf 8O0C erhitzt Man
beobachtet ein Auflösen des Cadmiumthiolats. Man läßt das Gemisch auf Umgebungstemperatur abkühlen und
gießt es tropfenweise in 1 I Aceton von 00C Man erhält einen Niederschlae. den man etwa 2 Stunden hpi
Umgebungstemperatur stehenläßt. Der Niederschlag wird dann auf einer Glasfritte Nr. 2 filtriert und reichlich
mit Aceton in 100-ml-Anteilen gewaschen. Das Produkt
wird dann im Vakuum bis zum Verschwinden von Acetonspuren getrocknet. Das in einer Ausbeute von
54% erhaltene Produkt ist ein weißes Pulver.
Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts ergab folgende Ergebnisse:
SH
Cd
CH2O
Berechnet
Gefunden
| 34,25% | 31,68% |
| 5,25O/o | 5,87% |
| 11,42% | 11,15% |
| 13,48% | 13,0% |
| 22,93% | 28,1% |
| 12,24% | 11,5% |
Die Herstellung von Cadmium-bis-[2-(N'-morpholinomethylureido)-äthylthiolat] erfolgt nach folgendem Reaktionsschema:
S—(CH2)2—NH-CONH2
Cd
+ 2HCH0 + 2H—N O
S—(CH2)2—NH-CONH2
S—(CHi)2-NH-CONH-CH2N O
Cd
S—(CH2)2—NH- CONH-CH2N
Das Cadmiumthiolat von Cysteamin und sein Ureid
werden wie in Beispiel 2 angegeben hergestellt.
35 g Ureid werden in 100 ml Wasser suspendiert. Unter heftigem Rühren fügt man 15 g 40%igen
Formaldehyd und 17,4 g Morpholin hinzu. Man erhitzt auf 6O0C bis zur Auflösung. Man zieht das Wasser der
Lösung, die ziemlich zähflüssig ist, im Vakuum in Gegenwart von P2O5 ab. Nach zweitägigem Trocknen
im Vakuum erhält man ein weißes Festprodukt. Die Ausbeute beträgt 93%.
Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts ergab die folgenden Ergebnisse:
Berechnet
Gefunden
| 12,03% | 11,8% |
| 15,31% | 14,15% |
| 20,49% | 25,9% |
Anwendungsbeispiel 5
Nach Durchführung einer Kopfwäsche werden die Haare ausgedrückt und auf Wasserwellenwicklcr
mittleren Durchmessers aufgedreht, wobei jede Locke mit einer herkömmlichen Daucrwellenlösung getränkt
wird. Nach beendetem Aufdrehen tränkt man die Haare erneut und läßt sie ! 0 bis 20 Minuten je nach der Art der
Haare unter der Haube. Man spült gründlich und trägt auf die aufgedrehten Lockenwickler eine im Augenblick
der Anwendung hergestellte 5%ige und durch Hinzufügen von Ammoniak auf einen pH-Wert von 9,5
eingestellte Lösung der Verbindung der Formel
Cd
S CH2 CONH -ClI2OH
S CH2 CONIl CH2OH
auf. Bald danach föhnt man und trocknet in üblicher
Weise.
Man stellt eine ausgezeichnete chemische Fixierung fest, deren Qualität mit jener von Fixierungen
vergleichbar ist, die mittels herkömmlicher Fixiermittel erzielt sind; die Fixierung ist darüber hinaus durch die
vollkommene Geruchlosigkeit und sehr gute Festigung gekennzeichnet.
,<. Anwendungsbeispiel 6
Im Augenblick der Anwendung löst man in einer
Ammoniaklösung ein Gemisch von Cadmium-bis-[N-
hydroymethylcarbamoyi-methylthiolat] und Äthylendiamintetraessigsäure
auf. Nach dem Mischen hat die Zubereitung folgende Zusammensetzung:
Thiolatl8,7%
Äthylendiamintetraessigsäure 14,6%
pH 9,5 durch Ammoniak
5 Wasser ad 1OO ecm
pH 9,5 durch Ammoniak
5 Wasser ad 1OO ecm
Diese Lösung wird in herkömmlicher Weise zum Legen einer Dauerwelle auf ein stark gebleichtes Haar
aufgetragen. Man läßt das Haar 30 bis 40 Minuten unter der Haube, spült dann und führt eine herkömmliche
Fixierung mit Wasserstoffsuperoxyd durch. Man spült erneut und erhält eine Dauerwelle von guter Qualität
Anwendungsbeispiel 7
Auf zuvor gebleichte Haare trägt man auf einer Seite
des Kopfes eine 2%ige Lösung von Cadmium-bis-[(N-hydroxymethyl)-carbarnoyl-methylthiolat]
mit einem pH-Wert von 8,3 auf. Man läßt die Haare eine Weile unter der Haube zum Trocknen und zum Polymerisieren
<m der Verbindung. Man führt anschließend eine ganzseitige
Dauerwelle in herkömmlicher Weise durch, indem man eine handelsübliche Flüssigkeit mit folgender
Zusammensetzung aufträgt:
ds Thioglykolsäure 5%
Ammoniumhydrogcncarbonat 4%
Ammoniak bis zum pH-Wert 7,3
Wasser ad 100 can
Ammoniak bis zum pH-Wert 7,3
Wasser ad 100 can
Nach einer üblichen Pause spült man, fixiert mittels einer Wasserstoffsuperoxyd-Lösung zu 6 Volumina und
spült erneut
Auf der mit Thiolat getränkten Seite stellt man einen ausgezeichneten Haarzustand fest: eine gewellte, runde
Frisur, die Spitzen in gutem Zustand und die Haare praktisch nicht verfälscht. Auf der anderen Seite des
Kopfes stellt man dagegen fest, daß die Haare trocken und spröde sind und die Frisur flach ist.
Anwendungsbeispiel 8
Auf stark gebleichte Haare trägt man eine Wasserwellen-Lotion auf, die 2% Cadmium-bis-[N-hydroxymethyl-carbamoyl-methylthiolat]
enthält, einen pH-Wert von 8,3 aufweist und zusätzlich 3% des herkömmlichen Polymers Polyvinylpyrrolidon enthalten
kann. Man dreht die Haare auf Wasserwellenwickler auf, trocknet, nimmt die Wickler heraus und erhält
ausgezeichnete Ergebnisse bezüglich des Sitzes der Wasserwelle und des Zustandes der Haare.
Anwendungsbeispiel 9
Man stellt im Augenblick der Verwendung ein Haarwaschmittel her, indem man 5 g Cadmium-bis-[N-hydroxymethylcarbamoyl-methylthiolat]
mit einer Lösung folgender Zusammensetzung mischt:
Natriumsalz der Alkylschwefelsäure (30%) 25 g
Laurinsäuremonoäthanolamid 2 g
Triäthanolamin bis zum pH-Wert 8,5
Wasser ad 100 ecm
Laurinsäuremonoäthanolamid 2 g
Triäthanolamin bis zum pH-Wert 8,5
Wasser ad 100 ecm
Mit diesem Gemisch führt man eine zweimalige Haarwäsche in üblicher Weise durch, wobei man beim
zweiten Mal eine lOminütige Pause läßt, die man vorzugsweise unter der Plastikhaube zubringt. Dann
wird gespült und anscnließcnd die Wasserwelle gelegt.
Claims (1)
- Patentansprüche:l.Cadmiumthiolate e'er Formel 2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungennjtc ru ™ mu ru v^ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß manCd (S-CH2-CO-NH-CH2Y)2 . ejn entsprechendes Thiol mit einem Cd-SaI/ und dasund erhaltene Thio'at mit Formaldehyd und gegebenen-Cd(S-CH2-CH2-NH-CO-NH-CH2Y)2 falls Morpholin umsetzt.3. Kosmetische Zubereitung, dadurch gekenn-in der Y die Hydroxy- oder N-Morpholinogruppe zeichnet, daß sie mindestens eine Verbindung gemäßbedeutet. io Anspruch 1 enthält.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU55515 | 1968-02-20 | ||
| LU55515 | 1968-02-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908308A1 DE1908308A1 (de) | 1969-09-18 |
| DE1908308B2 DE1908308B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE1908308C3 true DE1908308C3 (de) | 1977-11-03 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69002050T2 (de) | Reduzierende kosmetische Zusammensetzung für die Dauerwelle auf Basis von Cysteamin und/oder seinem N-Acetylderivat und einem kationischen Polymer sowie seine Verwendung in einem Verfahren zur Haardauerverformung. | |
| EP0097229B1 (de) | Kosmetische Mittel auf der Basis von Chitosanderivaten, neue Chitosanderivate sowie Verfahren zur Herstellung dieser Derivate | |
| DE69700125T2 (de) | Gelierte, oxidative Zusammensetzung und Verwendung zum färben, zur dauerhaften Verformung und zum entfärben der Haaren | |
| EP0261387A1 (de) | Mittel und Verfahren zur dauerhaften Haarverformung | |
| EP0714654A1 (de) | Mittel und Verfahren zur dauerhaften Haarverformung | |
| DE2929865A1 (de) | Verfahren zur dauerhaften haarverformung | |
| DE3303346A1 (de) | Verfahren zum wellen oder glaetten und gleichzeitigem konditionieren von haar, sowie eine haarwell-zusammensetzung zur verwendung in diesem verfahren | |
| CH646039A5 (de) | Verfahren zum wellig- oder glattmachen von haar. | |
| EP0320612B1 (de) | Mittel und Verfahren zur dauerhaften Haarverformung | |
| DE1908308C3 (de) | Cadmiumthiolate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende kosmetische Zubereitungen | |
| DE3739413A1 (de) | Neues verfahren zur festigung und/oder permanenten verformung der haare, und zusammensetzung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| EP0648104B1 (de) | Haarbehandlungsmittel | |
| WO1997041828A1 (de) | Mittel und verfahren zur dauerhaften haarverformung auf basis von mercaptoacetamiden sowie verfahren zu deren herstellung | |
| DE1803688C3 (de) | Haarbehandlungsmittel | |
| DE1908308B2 (de) | Cadmiumthiolate, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende kosmetische zubereitungen | |
| DE1959919C3 (de) | Haarwasserwellmittel und Verfahren zur Herstellung von Haar-Wasserwellen | |
| EP0726251B1 (de) | Mittel zur dauerhaften Haarverformung sowie neue haarkeratinreduzierende Cysteinester | |
| WO1993005756A1 (de) | Zubereitungen zur haarbehandlung | |
| DE1917433A1 (de) | Kosmetische Zubereitung und Verfahren zur dauerhaften Verformung der Haare sowie Enthaarungsverfahren | |
| DE2657613A1 (de) | Verwendung von carbonsaeurealkoxymethylestern zur strukturverbesserung geschaedigter haare | |
| AT332979B (de) | Verfahren zur behandlung menschlicher haare und mittel zur durchfuhrung des verfahrens | |
| DE1793067C3 (de) | Kosmetisches Keratinbehandlungsmittel und Verfahren zur dauerhaften Verformung von Haar | |
| US3803138A (en) | Cosmetic compounds | |
| DE4234413A1 (de) | Haarbehandlungsmittel | |
| DE2327066C3 (de) | Mittel und Verfahren zum Festigen von Haaren |