DE1908238U - Kaeltespeicher. - Google Patents

Kaeltespeicher.

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DE1908238U
DE1908238U DEV16803U DEV0016803U DE1908238U DE 1908238 U DE1908238 U DE 1908238U DE V16803 U DEV16803 U DE V16803U DE V0016803 U DEV0016803 U DE V0016803U DE 1908238 U DE1908238 U DE 1908238U
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aluminum
cold storage
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container
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DEV16803U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D3/00Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies
    • F25D3/02Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies using ice, e.g. ice-boxes
    • F25D3/06Movable containers
    • F25D3/08Movable containers portable, i.e. adapted to be carried personally
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F25D2303/08Devices using cold storage material, i.e. ice or other freezable liquid
    • F25D2303/085Compositions of cold storage materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

Vereinigte Deutsche Metallwerke Frankfurt (Main), den 8. Okt/'i964
Aktiengesellschaft Frc/HDr
6000 Fran.kfurt-Heddernh.eim
proY. Ur. 4497
Deutsches Patentamt, Gebrauclisrnuste.slsiHe..
fas Die 6ΙΠ6Ε ϊ ι.-»miviivii Μ··-- — \j
Fiimnegative zu den üblichen Preisen gelievert.
Kältespeicher
Die Neuerung "betrifft einen Kältespeicher, der aus einem Aluminiumb ehält er besteht, der mit eutektisch ausfrier-"barer Salz-Wasser-Lösung gefüllt ist. Solche Kältespeicher dienen "beispielsweise zur Kühlung ortsbeweglicher Kühlräume, wie sie "beim Iransport wärme empfindlicher Lebensmittel gebräuchlich sind. Lediglich eiserne Behälter haben sich bisher bewährt. Behälter aus Aluminium wurden zwar empfohlen. Jedoch ist kein derartiger Behälter bekannt geworden, der dem Korrosionsangriff wässriger Salzlösungen auf die Dauer wirklich gewachsen gewesen wäre.
Es läge natürlich nahe, anstelle wässriger Salzlösungen geeignete organische Stoffpaare zu verwenden, um die Korrosionsschwierigkeiten zu umgehen. Die mit solchen Stoffpaaren je Gewichtseinheit erzielbaren Schmelzwärmen liegen aber erheblich niedriger als die mit wässrigen Salzlösungen erhältlichen. Der Vorteil des niedrigeren Gewichtes, den die Verwendung von Aluminium gegenüber Eisen bringt, würde also mehr als aufgehoben, wenn organische Stoffpaare als Kälteträger verwendet wurden.
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Es hat sich nun ein Weg gefunden, leichte, billige und dem Korrosionsangriff einer eutektischen Salz-Wasser-Lösung widerstehende Kältespeicher herzustellen. !lach der !Teuerung ist der Kältespeicher, bestehend aus einem geschweißten Aluminiumbehälter, der mit eutektisch ausfrierbarer Salz-Wasser-Iiösung gefüllt ist, durch folgende Merkmale gekennzeichnet» Die Blechdicke der flächig verschweißten Randzone des AIuminiumbehälters ist gleich der Summe der Blechdicken der Behälterwände, auf deren Innenseiten Quarz^pulver haftet. Die Hohlräume sind mit ammoniakalischer Ammoniumnitrat-Vfesserlösung mit p„ größer als 5 gefüllt.
Ein Aluminiumbehälter, dessen flächig verschweißte Randzone so dick ist wie die beiden Behälterwände zusammen, entsteht, wenn ein Aluminiumblech stellenweise mit einem Trennmittel bedruckt und dann mit einem unbedruckten gleich großen Blech bedeckt wird, worauf beide miteinander an den unbedruckten Stellen durch Walzen verschweißt werden. Anschließend werden an den bedruckten Stellen Hohlräume gebläht. Dieses Verfahren ist z. B. in der USA-Patentschrift 2 690 002 beschrieben. Das Trennmittel besteht zumeist aus einer wässrigen Suspension von Graphit. Die Graphitreste, die nach dem Blähen auf den Hohlrauminnenwänden zurückbleiben, fördern schon den Korro s ions angriff bereits von Wasser 8-1 Ie in auf das Aluminium. Selbstverständlich wurden wässrige Salzlösungen einen mit Hilfe von Graphit als Trennmittel walsgeschweißten Hohlkörper in kurzer Zeit zerfressen. Dieser ITachteil kann dadurch behoben werden, daß als Trennmittel Quarzpulver benützt
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wird. Es sind aber auch, nur wenig wässrige Salzlösungen Toekezaitj die Aluminium nicht korrodieren5 und unter diesen wenigen Salzlösungen ließ sich nur eine finden, deren thermische Eigenschaften sie für einen Kältespeicher geeignet erscheinen lassen. Bs ist aber erforderlich, der wässrigen Ammoniuimiitrat-Iiösiing soviel Ammoniak zuzusetzen, daß ihr pH~¥ert größer als 5 ist, damit sie Aluminium nicht korrodiert.
Es wäre denkbar, anstelle walzgeschweißter Aluminiumbehälter hartgelötete zli verwenden. Indessen lassen sieh selbst bei Verwendung von Aluminium-Silizium-Legierungen als Hartlot Koiizentrationsschweaikungeii der Legierungskomponeiiten in den lötfugen nicht ganz unterbinden» Selbst hartgelötete Aluminiumbehälter wurden also dem Korrosionsangriff vrässriger eutektisch ausfrierbarer Salzlösungen nicht auf die Dauer widerstehen. Gerade die Kombination der drei Merkmale bei dem Kältespeicher nach der !Teuerung, nämlich walzgeschweißter Aluminiumbehälter, Trennmittel Quarspulver und ammoniaksLische Airjaonirurmitrat-V/asser-Losung, gewährleistet geringes G-ewicht und lange Lebensdauer .
Anh.end der Abbildungen sei die !Teuerung erläutert. Die Abbildungen 1 und 3 zeigen in Aufsicht zwei verschiedene Aus führung s art en von Kältespeichern nach der !Teuerung. Die Abbildungen 2 und 4 geben Schnitte nach den linien A-A und B - B in den Abbildungen 1 und 3 wieder. Der Aluminiumbehälter 1 enthält einen oder mehrere Hohlräume 2? die
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durch die zunächst offenen und nach dem Pullen verschlossenen Einfüllö'ffnungen 3 mit aminoiiiakalisclier Ammoniumnitrat-Wasser-lösung gefüllt sind. Auf den Innenseiten der Behälterwände 4 haften noch Reste des bei der Herstellung des Alurniniumb ehält er s 1 durch Walz schweißen benutzten Quarzpulvers. Die Blechdicke der flächig verschweißten E.andzone 7 des AluminiuQibehälters 1 ist gleich der Summe der Bleclidicken der Behälterwände 4 ο
Der in den Abbildungen 1 und 2 gezeigte Kältespeicher muß in Berührung mit einem Kälteträger ausgefroren werden. Beispielsweise kann er einige Stunden in einem kalten Raum aufbewahrt werden, damit die eutektische Lösung ausfriert. Der in den Abbildungen 3 und 4 gezeigte Kältespeicher hingegen enthält noch einen Kanal 5? der in zwei Öffnungen 6 in einem Plc.ttenrand endet. Durch diesen liezieJ. 5 kann eine kalte Flüssigkeit, z. B. Methanol geleitet werden, um die eutektische lösung in den Hohlräumen 2 zu gefrieren» Dem gleichen Zweck kann auch ein in den Kanälen 5 verdampfendes Kältemittel dienen. Die Ausführungsart gemäß den Abbildungen 3 und 4 kann auch in ortsbeweglichen Kühlbehältern fest eingebaut werdenj sie eignet sich auch als Kältespeicher in ortsfesten Kühlräumen, wo auf ihr niedriges Gewicht allerdings keinen Wert gelegt wird.

Claims (1)

  1. rt. υ ο . υ ν. ^ ^ ^ ^+ (Tüaiii);, den 2» Des. I964
    Gebraiichsmustersnmeldung V 16 803/17c GTom
    !Teuer Schutzanspruch
    Kältespeicher, bestehend aus einem geschweißten Aluminium-"behälter, der mit eutektisch ausfrier"barer Salz-Wasserlösuiig gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechdicke der flächig verschweißten Kandzone (7) des Aluminium-Td ehält er s (1) gleich der Summe der Blechdicken der Behälterwände (4) ist, auf deren Innenseiten Quarzpulver haftet, und daß die Hohlräume (2) mit ammoniakalischer Arimoniuimitrat-Vfesser-losi-oag mit Pp größer als 5 gefüllt sind.
DEV16803U 1964-10-09 1964-10-09 Kaeltespeicher. Expired DE1908238U (de)

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