DE1908216U - Aufhaengevorrichtung fuer wetterlutten. - Google Patents

Aufhaengevorrichtung fuer wetterlutten.

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DE1908216U
DE1908216U DE1964ST017787 DEST017787U DE1908216U DE 1908216 U DE1908216 U DE 1908216U DE 1964ST017787 DE1964ST017787 DE 1964ST017787 DE ST017787 U DEST017787 U DE ST017787U DE 1908216 U DE1908216 U DE 1908216U
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DE
Germany
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duct
spreader bar
suspension device
weather
suspension
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DE1964ST017787
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Steinhaus GmbH
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Steinhaus GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
    • E21F17/02Suspension devices for tubes or the like, e.g. for ventilating ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

Aufhängevorrichtung für Wetterlutten.
Die Neuerung betrifft eine Aufhängevorrichtung für Wetterlutten, die einerseits am First des Stssbs oder Tunnels über ein gespanntes Seil oder mittels am First angebrachter Haken oder dergleichen angreift und andererseits mit dem flexiblen Luttenkörper an auseinanderliegenden Punkten des Luttenumfangs verbunden ist.
Pur die Sonderbewetterung im Bergbau unter Tage und im Tunnelbau werden flexible Lutten aus Segeltuch oder Plastikmaterial zur !Frischluftzuführung verwendet, die die Gestalt von dünnwandigen Schläuchen von 200 bis 2000 Millimeter Durchmesser haben. Zur Aufhängung besitzen die flexiblen Lutten parallel zur Luttenachse an der Außenwandung einen Kamm oder ein mit der Wandung fest verbundenes Seil. Der oft mehrere 1000 Meter umfassende Luttenstrang, der zunächst schlaff wie ein leerer Sack hinunterhängt, wird durch die vom Ventilator erzeugte Kraft zum kreisrunden Querschnitt gebläht. Man hat seit vielen Jahren erkannt, daß der Öffnungsstoß des Lüfters die Lutten beschädigte, was die Luftzuführung sofort wieder unterbrechen kann. Es wurde daher vorgeschlagen, die flexiblen Lutten mit in zweckmäßigen Abständen angeordneten Spreizvorrichtungen aufzuhängen, die die Gestalt von starren Bügeln Vorzugs-
weise in Form eines gedachten gleichschenkligen Dreiecks haben. Die beiden hakenförmigen Enden der Bügel, entsprechend der Basis des gleichschenkligen Dreiecks, werden in vorbereitete parallel angeordnete Ösen an der Außenwand der Lutte eingehängt, wodurch diese auseinandergespreizt wird. Die Lutte hängt also schon im außerbetrieblichen Zustand mit U-förmig geöffnetem Querschnitt. Der Öffnungsstoß findet nunmehr einen verminderten Widerstand und öffnet die Lutte sanft ohne Beschädigungsgefahr. Der Nachteil dieser Bügel ist, daß sie ein separates Teil bilden, von dem sich durch Erschütterungen die Lutten aushängen konnten. Ein zweiter Vorschlag geht nun dahin, die Bügel gleich zum festen Bestandteil der flexiblen Lutte zu machen. Diese Vorrichtung nat jedoch wiederum den Nachteil, daß die sperrigen, meist dreieckförmigen Bügel aus Holz, Metall usw. zerbrachen, deformiert wurden und schon wänrend des Transportes die flexible iiutte beschädigten. Oder aber die Bügel wurden so stabil ausgebildet, daß ihr Eigengewicht den Vorteil des geringen Gewichtes und Raumbedarfs einer flexiblen Lutte für den Transport verloren gehen ließ.
Diese lachteile werden neuerungsgemäß durch eine Aufhängevorrichtung für Wetterlutten behoben, die einerseits am First des Strebs oder Tunnels über ein gespanntes Seil oder mittels am First angebrachter Haken oder dergleichen angreift und andererseits mit dem flexiblen LuttenKÖrper an auseinanderliegenden Punkten des Luttenumfangs verbunden ist, und bei welcher der die Verbindung zu den auseinanderliegenden Luxtenpunkten vermittelnde Bügel aus verschiedenen miteinander verbundenen, gegeneinander beweglichen Teilen besteht oder aus einem beweglichen Teil gebildet ist und in unbelastetem Zustand eine im wesentlichen nur eindimensionale Erstreckung aufweist.
In besonderer Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Aufnängevorrichtung ist diese mit einem Spreizstab und einem biegsamen Draht, Seil, Ket~;t- oder dergleichen versehen, wobei der
biegsame Draht, Seil, Kette oder dergleichen mit den Enden des Spreizstabes derart verbunden ist, daß eine Schlaufe gebildet wird, bei welcher der Punkt des biegsamen Drahtes besonders gekennzeichnet, in Form einer Öse ausgebildet oder mit einem Ring zur Aufhängung versehen ist, der den zwischen den Spreizstabenden liegenden Abschnitt des biegsamen Drahtes, Seiles, Kette oder dergleichen in zwei Hälften aufteilt, so daß der Spreizstab und die Schlaufe in auseinandergezogenem Zustand ein gleichschenkliges Dreieck mit dem Spreizstab als Grundlinie und markiertem Aufhängepunkt, -öse oder -ring als gegenüberliegender Spitze bilden, und wobei der biegsame Draht, Kette, Seil oder dergleichen von den beiden Verbindungsstellen mit dem Spreizstab in zwei gleichlangen Abschnitten zur Lutte hin läuft, deren jeweiliges Ende so mit der Lutte verbunden ist, daß die Abschnitte bei belasteter Aufhängevorrichtung senkrecht zum Spreizstab verlaufen.
Bei einer anderen Auführungsform der neuerungsgemäßen Aufhängevorrichtung für Wetterlutten, die einerseits am First des Strsbs oder Tunnels über ein gespanntes Seil oder mittels am First angebrachter Haken oder dergleichen und andererseits mit dem flexiblen Luttenkörper an auseinanderliegenden Punkten des Luttenumfangs verbunden wird, und deren Bauteile im unbelasteten Zustand eine raumsparende, gestreckte Form einnehmen können, ist ein zwei- oder mehrgliedriger Bügel vorgesehen, dessen freie Enden an der Lutte und dessen Mittelpunkt am First angreifen und der aus G-liedern besteht, die beweglich miteinander verbunden sind, wobei Anschläge oder dergleichen vorgesehen sind, welche die Beweglichkeit der Glieder gegeneinander begrenzen und in belastetem Zustand eine stabile Bügelform gewährleisten, inunbelastetem Zustand aber eine gestreckte Form des Bügels ermöglichen.
Eine dritte Ausführungsform der neuerungsgemäßen Aufhängevorrichtung für Wetterlutten weist eine Blattfeder oder dergleichen auf, deren freie Enden mit der Lutte verbunden sind und die in ihrer Mitte, mittels einer Öse oder dergleichen am
-A-
First aes Stiebs oder Tunnels aufgehängt wird.,, wobei die Durchfederung so gewählt wird, daß in belastetem Zustand eine Bügelform erzielt wird, während die Feder in unbelastetem Zustand eine gestreckte Form aufweist.
Im folgenden werden drei Ausführungsformen der Neuerung an Hand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
Pig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der neuerungsgemäßen Aufhängevorrichtung, flg. 2 stellt eine zweite Ausführungsform der neuerungsgemäßen AufhängeTorrichtung und Pig. 3 eine
dritte Ausführungsform der neuerungsgemäßen Aufhängevorrichtung dar.
In Fig. 1 ist der flexible Luttenkörper 1 mit einem
Spreizstab 2 verbunden. Diese Verbindung erfolgt über zwei
gleich lange Abschnitte 3a eines biegsamen Drahtes, Seiles,
einer Kette oder dergleichen 3, welcher derart an den Enden des Spreizstabes 2 befestigt ist, daß auf der der Lutte abgewandten Seite des Spreizstabes eine Schlaufe gebildet wird. Die Mitte
des diese Schlaufe bildenden Draht-, Seil- oder Kettenabschnittes ist mit einem Aufhängering 3b versehen, über den die aus dem biegsamen Draht, Seil, Kette oder dergleichen 3 und dem Spreizstab 2 bestehende Aufhängevorrichtung für den flexiblen Luttenkörper 1 am nicht dargestellten First des Stabes oder Tunnels
aufgehängt wird. Wie aus Pig. 1 ersichtlich, bilden die Schlaufe zusammen mit dem Spreizstab 2 bei aufgehängter Lutte ein gleichschenkliges Dreieck, dessen Basis durch den Spreizstab 2 gebildet wird und dessen zwischen den gleichen Schenkeln liegende Spitze der Aufhängering 3b darstellt, wobei die gleichlangen, über
die Spreizstabenden hinaus zum Luttenkörper laufenden Abschnitte 3a des biegsamen Drahtes, Seiles, Kette oder dergleichen 3 zum
Spreizstab senkrecht stehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der flexible
Lutten&örper 1 über Zwischenelemente 4 mit der neuerungsgemäßen Aufhängevorrichtung verbunden. Diese besteht aus zwei gleich
langen Gliedern 5, welche bei 6 drehbar miteinander verbunden sind, wobei nicht dargestellte Anschläge vorgesehen sind, die eine weitere Annäherung der freien Enden der Glieder 5 aneinander bzw- eine Verringerung des durch diese beiden Glieder eingeschlossenen Winkels verhindern, wenn die neuerungsgemäße Vorrichtung zusammen mit dem LuttenJsörper 1 bei 6 am nicht dargestellten First des Stcebes oder Tunnels aufgehängt wird, die aber gleichzeitig das Aufklappen der Glieder 5 in eine gestreckte Stabform (in Pig. 2 gestrichelt dargestellt) bei ausgehängter bzw. ungelastetet Aufhängevorrichtung ermöglichen.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform der neuerungsgemäßen Aufnängevorrichtung dargestellt, bei welcher der flexible Luttenkör^er 1 über Zwischenelemente 7 mit einer Blattfeder 8 verbunden ist, welche in ihrer Mitte über ein Halteauge 9 am nicht dargestellten First des Stiebes oder Tunnels aufgehängt ist. Die Feder weist eine solche Steifigkeit auf, daß sie aufgehängt und mit dem flexiblen Luttenkörper 1 belastet, die dargestellte Bügelform einnimmt, in unbelastetem Zustande dagegen die gestrichelt eingezeichnete Form eines geraden Stabes aufweist.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen die neuerungsgemäße Aufhängevorrichtung fest verbunden mit dem Luttenkörper, doch sei darauf Hingewiesen, daß es auch möglich ist, die neuerungsgemäße Aufhängevorrichtung zunächst nur lose der Lutte beizufügen und sie erst bei der Aufhängung der Lutten mit dem Luttenkörper fest oder schwer lösbar zu verbinden.
Die neuerungsgemäße Aufhängevorrichtung für flexible Wetterlutten weist den Vorteil auf, bei geringem Eigengewicht eine sichere und stabile Aufhängung zu gewährleisten und dabei trotzdem bei der Lagerung und dem Transport vor Zerst:ö runge η und Deformationen sicher zu sein, auf Grund ihrer günstigen Form und ihrem geringen Raumbedarf in unbelastetem Zustand.

Claims (1)

  1. RA.8W516-2.1Z6r';
    PATENT- u. RECHTSANWALT
    DIPL.-ING.H. VON SCHUMANN
    Bayer. Hypotheken- und Wechselbank München, 8 München 22, Widenmayerstraße
    Konto Nr. Mx 6342 Telegrammadresse: Protector München
    Postscheckkonto: München 49463 Telefon: 224893
    St 17 787/5d Gbm 2.12.1964
    vom 28.9.1964 O/Wm
    Neue Schutzanspriiche
    1. Aufhängevorrichtung für Wetterlutten, die einerseits am First des Strebs oder Tunnels über ein gespanntes Seil oder mittels am First angebrachter Haken oder dergleichen angreift und andererseits mit dem flexiblen Luttenkörper an auseinanderliegenden Punkten des Luttenumfangs verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verbindung zu den auseinanderliegenden Luttenpunkten vermittelnde Bügel aus verschiedenen miteinander verbundenen, gegeneinander beweglichen Teilen (2, 3 bzw.5) besteht oder aus einem beweglichen Teil (8) gebildet ist und in unbelastetem Zustand eine im wesentlichen nur eindimensionale Erstreckung aufweist.
    2. Aufhängevorrichtung für Wetterlutten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Spreizstab (2) und einen biegsamen Draht, Seil, Kette oder dergleichen (3), wobei der biegsame Draht, Seil, Kette oder dergleichen (3) mit den Enden des Spreizstabes (2) derart verbunden ist, daß eine Schlaufe gebildet wird, bei welcher der Punkt des biegsamen Drahtes (3) besonders gekennzeichnet, in Form einer Öse ausgebildet oder mit einem Ring (3b) zur Aufhängung versehen ist, der den zwischen den Spreizstabenden liegenden Abschnitt des Drahtes (3) in zwei Hälften aufteilt, so daß der Spreizstab (2) und die Schlaufe in auseinandergezogenem Zustand ein gleichschenkliges Dreieck bildet mit dem Spreizstab (2) als Grundlinie und dem markierten Aufhängepunkt, -öse oder -ring (3b) als gegenüberliegender
    Spitze, und. wobei der biegsame Draht, Kette, Seil oder dergleichen (3) von den beiden Verbindungsstellen mit dem Spreizstab (2) in zwei gleich langen Abschnitten (5a) zur Lutte hin läuft, deren jeweiliges Ende so mit der Lutte verbunden ist, daß die Abschnitte (5a) bei belasteter Aufhängevorrichtung senkrecht zum Spreizstab (2) verlaufen.
    5· Aufhängevorrichtung für Wetterlutten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwei- oder mehrgliedrigen Bügel, dessen freie Enden an der Lutte und dessen Mittelpunkt (6) am First angreifen und der aus Gliedern (5) besteht, die bei (6) beweglich miteinander verbunden sind, wobei Anschläge oder dergleichen vorgesehen sind, welche die Beweglichkeit der Glieder gegeneinander begrenzen und in belastetem Zustand eine stabile Bügelform gewährleisten, in unbelastetem Zustand aber eine gestreckte Form des Bügels ermöglichen»
    4. Aufhängevorrichtung für Wetterlutten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Blattfeder (8) oder dergleichen, deren freie Enden mit der Lutte verbunden sind und die in ihrer Mitte über eine Öse (9) oder dergleichen am First angreift, wobei die Durchfederung so gewählt ist, daß in belastetem Zustand eine Bügelform erzielt wird, während die Feder in unbelastetem Zustand eine gestreckte Form aufweist.
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