DE1907904A1 - Bedienungselement,beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel - Google Patents
Bedienungselement,beispielsweise Drehknopf oder SchalterknebelInfo
- Publication number
- DE1907904A1 DE1907904A1 DE19691907904 DE1907904A DE1907904A1 DE 1907904 A1 DE1907904 A1 DE 1907904A1 DE 19691907904 DE19691907904 DE 19691907904 DE 1907904 A DE1907904 A DE 1907904A DE 1907904 A1 DE1907904 A1 DE 1907904A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control element
- hub
- element according
- cavity
- webs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G1/00—Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
- G05G1/08—Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
- G05G1/10—Details, e.g. of discs, knobs, wheels or handles
- G05G1/12—Means for securing the members on rotatable spindles or the like
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
- Bedienungselement, beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel Die Erfindung betrifft ein auf dem einseitig abgeflachten Ende einer Stellwelle oder dergleichen gehaltenes Bedienungselement, beispielsweise einen Drehknopf oder einen Scalterknebel, mit einem äusseren lVlantel und mit einer innerhalb eines in dem iviantel gebildeten Hohlraums überwiegend freistehenden, das Ende der Stellwelle umfassenden Nabe. Dabei ist die Nabe vorzugsweise im Reibungssitz auf dem Ende der Stellwelle gehalten, ohne daß Schrauben und Muttern zur Befes+igung verwendet werden müssen.
- Bei Bedienungselementen dieser Art tritt die Schwierigkeit auf, daß die Nabe einerseits genügend nachgiebig sein muß, um das Aufstecken und Abziehen bei einem Wellenende zu ermöglichen, dessen Aussendurchmesser üblicherweise etwas grösser gewählt ist als der ursprüngliche Innendurchmesser der lgabenöffnung, daß aber andererseits bei montiertem Bedienungselement die Narbe jederzeit des Ende der Stellwelle fest umschliessen muß. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen, ist es bekannt, die lqabe aus einem weichen oder elastischen Werkstoff herzustellen und sie mit einer federnden Klammer zu umgeben. Eine solche Lösung ist jedoch insbesondere für eine PLassenproduktion zu aufwendig, da die Nabe und die Klammer in verschiedenen nerstellungsprozessen jeweils für sich hergestellt und anschliessend miteinander verbunden erden müssen.
- Demgegenüber ist es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein Bedienungselement für Stellwellen oder dergleichen zu schaffen, das in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden kann und das trotzdem die Forderungen nach leichter lflontage und festem Sitz erfüllt. Diese Aufgabe wird bei einem BedienungLement der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Nabe aus einer an der flachen. Seite der Stellwelle anlegenden, geraden Wand und aus einer an der zylindrischen Seite der Stellwelle anliegenden, bogenförmigen Wand besteht und daß beide Wände jeweils an ihren Enden mit etwa radial verlaufenden Stegen an der Innenwand des Hohlraums befestigt-sind.
- Eine vorzugsweise Auführungsform besteht darin, daß der anteil mit dem Hohlraum, die Nabe und die'Stege als ein Stück gemeinsam hergestellt sind.
- Eine zweite, in anderer Hinsicht besonders günstige AusfUhrungsform zeichnet sich dadurch aus, daß der Hohlraum in einem rohrförmigen Teil gebildet ist, daß dieser Teil, die Nabe und die Stege als habenkern gemeinsam hergestellt sind und daß der rohrförmige Teil in einer entsprechenden Aussparung des Mantels befestigt ist.
- Die Erfindung sei mit ihren Vorteilen und mit weiteren Ausgestaltungen im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausfihrllngsform eines erfind'.ingsgemässen Drehknopfs; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterseite des Drohknopfs nach Fig. 1; Fig. 3 einen Querschnitt durch eine weitere, zweiteilige Ausführungsform eines erfindungsgemässen Drehknopfs; Fig. 4 eine Draufsicht auf die UnterseIte des inneren, rohrförmigen Teils des Drehknopfs nach Fig. 3.
- Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Drehknopf weist einen äusseren mantel 10 auf, in dem ein nohlrallm 11 gebildet ist. Innerhalb des Hohlraums ist eine überwiegend freistehende Nabe 12 vorgesehen, die dazu geeignet ist, in ihrem Innern das einseitig abgeflachte Ende einer nicht gezeigten Stellwelle aufzunehmen.
- Die Nabe besteht aus einer geraden Wand 13, die nach der montage an der flachen Seite der Stellwelle anliegt, und aus einer an der zylindrischen Seite der Stellwelle anliegenden, bogenförmigen Wand 14. Die gerade Wand 13 weist an ihren Enden Stege 15, 16 und die bogenförmige Wand 14 an ihren Enden Stege 17, 18 auf, die paarweise parallel und etwa radial verlaufen, sich nach aussen hin in Stegen 19, 20 fortsetzen und an der Innenwand des Hohlraums 11 befestigt sind. Da hierbei der mantel 10 mit dem Hohlraum 11, die Narbe 12 und die Stege 15 bis 20 als ein Stück gemeinsam hergestellt sind, wirkt die gerade Wend 13 mit ihren Stegen 15, 16 und den Stegen 19, 20 bei einer radialen Belastung durch die flache Seite der Stellwelle als ein auf dem anliegenden Teil des iwlantels 10 abgestützter Träger in Gewölbeform. Da ein Gewölbe in dieser Art grosse Kräfte aufzunehmen vermag, ist die gerade Wand 13 gegen ein radiales zachgeben,(in Fig. 2 nach links) verhältnismäßig starr. Eine gewisse Elastizität ist jedoch durch die Nachgiebigkeit des verwendeten Werkstoffs gegeben. Dagegen wirkt die bogenförmige Wand 14, insbescndere in ihrem in der Fig. 1 unten liegenden Teil, zusammen mit seinen Stegen 17, 18 als ein die Stellwelle elastisch umschliessendes Band, das beiderseits über die Stege 19, 20 im Mantel 10 befestigt ist und das daher eine starke Flächenpressung und demgemäß eine Haftreibung erzeugt.
- Zur Unterstütung dieses Verhaltens ist es günstig, wenn der Drehknopf aus einem zäh-elastischen Kunststoff besteht. Es ist weiter günstig, wenn der Kuntstoff reckfähig ist, wodurch beim Aufstecken des Drehknopfs auf die Stellwelle die gedehnte bogenförmige Wand 14 und ihre Stege 17, 18 eine erhöhte Festigkeit erhalten. Geeignete Kunststoffe sind beispielsweise unter den Handels namen Cellidor" und Novodur erhältlich. Je nach der Wahl des Kunststoffes und der Toleranzen zwischen der Stellwelle und der Innenöffnung der lSabe kann eine grössere oder kleinere erforderliche Abzugs- und Aufsteckkraft erhalten werden. Die Herstellung des Druckknopfs aus dem Kunststoff oder Metall ist im Spritz-, Strangpress-oder Druckgußverfahren möglich.
- Während bei dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel der gesamte Drehknopf aus einem Werkstoff besteht, bei dessen Auswahl die an die Nabe gestellten Forderungen im Vordergrund stehen müssen, ist ein in den Figuren 3 und 4 dargestellter Drehknopf zweiteilig ausgeführt. Dadurch ist es möglich, die nach Werkstoff, Grösse und sonstigem Aussehen verschiedenartigsten Bedienungselemente mit jeweils dem gleichen Innenteil und andererseits Innenteile mit verschiedenen Elastizitätseigenschaften und für verschiedene Stellwellendurchmesser mit dem gleichen lvlantelteil zu kom-'tjfnieren. Im einzelnen weist der dargestellte Drehknopf wiederum einen Hohlraum 111 auf, der jedoch in diesem Fall in einem rohrförmigen Teil 121 gebildet ist, und weiter eine Nabe 112 und Stege 115 bis 118, die mit dem rohrförmigen Teil 121 gemeinsam als Nabenkern hergestellt sind. Der rohrförmige Teil 121 ist in einer entsprechenden Aussparung des lvlantels 110 befestigt, beispielsweise eingeklebt oder eingepresst. Auch hier besteht, ähnlich wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2, die Nabe 112 aus einer geraden Seitenwand 113 und einer bogenförmigen Wand 114, die jeweils an ihren Enden mit etwa radial verlaufenden Stegen 115 bis 118 an der Innenwand des Hohlraums 111- hier an dem rohrförmigen Teil 121 - befestigt sind, was besonders in Fig. 4 erkennbar ist. Hieraus ergeben sich wieder die bereits genannten Vorteile und Herstellungsmöglichkeiten. Zusätzlich ist es möglich, den Nabenkern aus einem Metall herzustellen, wozu das Strangpress- und das Druckgußverfahren geeignet sind.
- Bei der zweiteiligen Konstruktion des Drehknopfes mit einem gesonderten liabenkern hat auch die Nabe 112 mit den beiden Wänden 113, 114 eine an beiden Enden offene Röhrenform. Die beiden Wände 113, 114 sind daher im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 auf ihrer gesamten Länge gegeneinander frei beweglich.
- Damit wird vorteilhafterweise die Stoß- und Schlagunempfindlichkeit des Drehknopfs erhöht, da jetzt die beiden Wände eine bei äusserer Krafteinwirkung auftretende WiSkelabweiahung von einem genau koaxialen Verlauf zum Mantel 110 elastisch nachgebend aufnehmen. Zum Schutz des dabei besonders beanspruchten inneren Endes der bogenförmigen Wand 114 ist dieses Ende mit einem angegossenen Verbindungssteg 122 versehen.
Claims (8)
1. Auf dem einseitig abgeflachten Ende einer Stellwelle oder dergleichen
gehaltenes Bedienungselement, beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel, mit
einem äusseren Mantel und mit einer innerhalb eines in dem Mantel gebildeten Hohlraums
überwiegend freistehenden, das Ende der Stellwelle umfassenden Nabe, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (12) aus einer an der flachen Seite der Stellwelle anliegenden, geraden
Wand (13) und aus einer an der zylindrischen Seite der Stellwelle anliegenden, bogenförmigen
Wand (14) besteht und daß beide Wande (13, 14) jeweils an ihren Enden mit etwa radial
verlaufenden Stegen (15 bis 18) an der Innenwand des hohlraums (11) befestigt sind.(Flg.
1).
2. Bedienungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der mantel (10) mit dem Hohlraum (11), die Nabe (12) und die Stege (15 bis 18) als
ein Stück gemeinsam hergestellt sind.
3. Bedienungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hohlraum (111) in einem rohrförmigen Teil (121 gebildet ist, daß dieser Teil
(121), die Nebe (112) und die Stege (115 bis 118) als Nabenkern gemeinsam hergestellt
sind und daß der rohrförmige Teil (121) in einer entsprechenden Aussparung des Mantels
(110) befestigt ist (Fig. 3).
4. Bedienungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
es aus einem zähelastischen Kunststoff besteht.
5. Bedienungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
es aus einem reckfähigen Kunststoff besteht.
6. Bedienungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
es aus einem lvetall besteht.
7. Bedienungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
es im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
8. Bedienungselement nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß es im Strangpress- oder Druckgußverfahren hergestellt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19691907904 DE1907904A1 (de) | 1969-02-17 | 1969-02-17 | Bedienungselement,beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19691907904 DE1907904A1 (de) | 1969-02-17 | 1969-02-17 | Bedienungselement,beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1907904A1 true DE1907904A1 (de) | 1970-10-08 |
Family
ID=5725513
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19691907904 Pending DE1907904A1 (de) | 1969-02-17 | 1969-02-17 | Bedienungselement,beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1907904A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2469611A1 (fr) * | 1979-11-07 | 1981-05-22 | Sueddeutsche Kuehler Behr | Organe d'entrainement fabrique en matiere plastique destine a recevoir un arbre profile |
FR2706273A1 (fr) * | 1993-06-18 | 1994-12-23 | Catia | Structure de fût d'un bouton de manÓoeuvre en rotation d'une tige de réglage, d'appareils électroménagers notamment. |
ITUB20154681A1 (it) * | 2015-10-15 | 2017-04-15 | Bertos Spa | Dispositivo di comando per elettrodomestici, in particolare per forni o piani di cottura |
-
1969
- 1969-02-17 DE DE19691907904 patent/DE1907904A1/de active Pending
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2469611A1 (fr) * | 1979-11-07 | 1981-05-22 | Sueddeutsche Kuehler Behr | Organe d'entrainement fabrique en matiere plastique destine a recevoir un arbre profile |
FR2706273A1 (fr) * | 1993-06-18 | 1994-12-23 | Catia | Structure de fût d'un bouton de manÓoeuvre en rotation d'une tige de réglage, d'appareils électroménagers notamment. |
ITUB20154681A1 (it) * | 2015-10-15 | 2017-04-15 | Bertos Spa | Dispositivo di comando per elettrodomestici, in particolare per forni o piani di cottura |
EP3165990A1 (de) | 2015-10-15 | 2017-05-10 | Berto's S.p.A. | Steuervorrichtung für elektrische geräte, insbesondere für öfen oder kochplatten |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69117921T2 (de) | Spielzeug das von einem Kind unabhängig zusammengesetzt werden kann | |
EP2585737B1 (de) | Zahnradanordung | |
DE2247460B2 (de) | Elastische kupplung, insbesondere fuer beinprothesen | |
DE2634938B2 (de) | Gelenklager-Gehäuse, insbesondere für die Schalthebel-Lagerung bei Kraftfahrzeugen | |
DE2544969C3 (de) | Schwenklager für Sonnenblenden von Fahrzeugen | |
DE1087224B (de) | Aus mehreren axial benachbarten Einheiten bestehender elektrischer Nockenschalter | |
DE1907904A1 (de) | Bedienungselement,beispielsweise Drehknopf oder Schalterknebel | |
DE2200400A1 (de) | Rahmenbandmass | |
DE102017106861A1 (de) | Synchronisiererschlitten und Synchronisierer | |
EP3984764A1 (de) | Freilaufnabe mit feder aus kunststoff mit zelliger struktur | |
DE202012100673U1 (de) | Schnalle | |
DE2901634A1 (de) | Einstellvorrichtung fuer analog anzeigende kraftfahrzeuguhren | |
EP1597741B1 (de) | Schaltwelle für drehschalter | |
DE2136844B2 (de) | Lagerung von handschalthebeln fuer kraftfahrzeuge | |
EP1733289A1 (de) | Drehw hlschalter | |
DE2922395C3 (de) | Laufrolle für Kleinmöbel | |
DE102006054452B4 (de) | Schwingungstilger mit einer mehrteiligen Tilgermasse | |
DE2437052C3 (de) | Türpuffer | |
DE2553118A1 (de) | Mutter mit ausdehnbarer und zusammendrueckbarer koerperkonstruktion | |
DE1097532B (de) | Drehwiderstand | |
DE2902826C2 (de) | Nockenschaltwalze | |
DE6807350U (de) | Laufrolle mit achse | |
AT228377B (de) | Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od. dgl. | |
DE1946887C (de) | Rastwerk mit Spring-Return-Vorrichtung und Drehbereichbegrenzung für Drehschalter | |
DE29708584U1 (de) | Elektrischer Schlüssel |