DE1907100C - Verfahren und elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung eines Ladungsbildes auf einer isolierenden Ober flache - Google Patents

Verfahren und elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung eines Ladungsbildes auf einer isolierenden Ober flache

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DE1907100C DE19691907100 DE1907100A DE1907100C DE 1907100 C DE1907100 C DE 1907100C DE 19691907100 DE19691907100 DE 19691907100 DE 1907100 A DE1907100 A DE 1907100A DE 1907100 C DE1907100 C DE 1907100C
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Ladungsbildes auf einer isolierenden Oberfläche unler Verwendung eines elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterials, das aus einer durchsichtigen Elektrodenschicht, einer fotoleitfähigen Schicht, in der eine persistente innere Polarisation herstellbar ist. einer auf der fotoleitfärvigen Schicht angeordneten durchsichtigen, isolierenden Deckschicht und gegebenenfalls einer isolierenden Zwischenschicht zwischen der Elektrodenschicht unu der fotolei'fähigen Schicht besieht, bei dem dem Aufzeichnungsmaterial ein erstes elektrisches Feld einer ersten Richtung und anschließend unter g'eichzeitiger bildmäßiger Beiichlung der fotoleitfähigen Schicht durch die isolierende Deck'chicht hindurch ein zweites elektrisches Feld mit ck r entgegengesetzten Richtung aufgeprägt wird.
sowie ein Aufzeichnungsmaterial zur Durchführung dieses Verfahrens.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten elektrofotografischen Verfahren besteht in dem sogenannten Randeffekt, der bei der Entwicklung von Ladungsbildern auftritt. Zur Vermeidung dieses Nachteils ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 598 732 vorgeschlagen worden, das elektrofotografische Aufzeichnungsmaterial vor. während oder nach der bildmäßigen Belichtung auch rasierförmig totalzubeliehten. Bildmäßiee und rastcrartige Belichtung erfolgen dat^i von der gleichen Seite her.
Bei diesem bekannten Verfahren dient die Rasterung lediglich dazu, das Bild in eine Vielzahl von Punkten zu zerlegen, d. h., es findet keine Anwendung des sogenannten Flächeneffektes staU, wie er in ik<Drucktechnik bei den rasteriörmig unterteilten Fou srrafien bekannt ist und der darin besteht, daß die Ausdehnung eines dunklen Punktes an den den dunkle; Bereichen des Lichtbildes entsprechenden StellegiüLi und an den den hellen Bereichen des Lichtbild. ■ entsprechenden Stellen klein ist. Aus diesem Gri;r\: kann die Reproduzierbarkeit von mittleren Tonabs··- hingen durch das bekannte Verfahren nur unwcv;; lieh verbessert werden.
Aus der französischen Patentschrift 1512^; kennt man ein Verfahren zur Herstellung eines i dungsbildes auf einer isolierenden Oberfläche u;r. Verwendung eines elektrofotografischen Aufzei*-; nungsmaterials. das aus einer durchsichtigen Elekr. denschicht. einer fotoleitfähigen Schicht, in der ,:■:; persistente innere Polarisation herstellbar ist. el·: auf der fotoleitfrhiaen Schicht angeordneten dm.;. sichtigen, isolierenden Deckschicht und gegelxn.. falls einer isolierenden Zwischenschicht zwischen ^ Elcktrodenschicht und der fotoleitfähigen Schiet.· '■-. steht, bei dem dem Aufzeichnungsmaterial ein er-;. elektrisches Feld einer ersten Richtung und anschießend unter gleichzeitiger bildmäßiger Belichtung -.:. fotoleitfähigen Schicht durch die isolierende Deck schicht hindurch ein zweites elektrisches Feld mis ti. entgegengesetzten Richtung aufgeprägt wird.
Die nach diesem Verfahren hergestellten laterne : Ladungsbilder sind dadurch gekennzeichnet, daß si. durch spätere Belichtung nicht ausgelöscht und infolgedessen unter Zimmerlicht gespeichert und entv.ik kelt werden können und daß sie außerdem kontra; reich und gut reproduzierbar sind. Das Verfahren weist außerdem den Vorteil auf, daß fotoleitfähig^ Materialien mit kleinem Dunkelwiderstand und hoher Helleitfähigkeit verwendet werden können.
Die oben beschriebene erwünschte Rasterung kann bei dem aus der französischen Patentschrift 1 512 964 bekannten Verfahren jedoch nicht erreicht werden, weil das elektrofotografische Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung des latenten Bildes während der Aufprägung des zweiten elektrischen Feldes gleichzeitig bildmäßig belichtet werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein elekirofotografisches Verfahren zu schaffen, bei dem der sogenannte Randeffekt vermieden wird und durch das Bilder mit kontinuierlicher Tonabstufung und hoher Reproduzierbarkeit hergestellt werden können. Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein zur Durchführung des Verfahrens geeignetes elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial anzugeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist, ausgehend von dem oben beschriebenen Verfahren nach der
französischen Patentschrift 1512 964, dadurch ge-kennzeichnet, daß während der Aufpräguni des ersten Feldes die fotoleitfähige Schicht rasterartic durch ik Elektrodenschicht hindurch totalbelichtet w~ird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann zur Durchführung dieses Verfahrens ein elektrofo:·. grafisches Aufzeichnungsmaterial nach der frantö-r.-rien Patentschrift 1 512 964 verwendet werden. Bc-. vzugt wird jedoch ein eiektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial verwendet, das erfindunasaemäß zn·:, /lieh dadurch gekennzeichnet ist. daß au] der der fo .leiifähigen Schicht abgewendeten Seite der Elek-Ir erschient eine Rasterschicht angeordnet ist. Die R.sU'fschicht kann dabei auch als optisches Filter an- ^, ■ -endet werden. Die gegebenenfalls zwischen der fo-Ir iahigen Schicht und der Elektrodeiischicht anj> .!riete isolierende Zwischenschicht dient zur Er- h ..:iii der Schleierfreiheit.
; ..: Anwendung des elektrofotografischen Auf- 7 r.ungsmaterials nach der französischen Patent- ·. .; 1512 964 ist die Rasterschicht während der ; ragung des ersten elektrischen Feldes an einer \ .!er Elektrodenschicht entfernten Stelle anaeordr ■> daß durch -iiese Rasterschicht hindurch beiichi erden muß. Bei Anwendung des erfindungsiiemä-I ,iektrofotografischen Aufzeichnungsmaterials »ei ■. ■ während der Aufprägung des ersten elektrischen 1 :■_■-, dagegen eine gleichförmige Totalbelichtung ι ν π die Elektrodenschicht hindurch.
:"".e Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß i: - unter Ausschaltung des sogenannten Randeffek- : -.!are, kontrastreiche Bilder mit hoher Reprodu-
■ ;\irkeit erhält.
:.'genüber dem eingangs erwähnten, aus der USA.- : -.nischrift 2 598 732 bekannten Verfahren ergibt ·- .'-. außerdem der Vorteil, daß nach der Entwicklung ι Ausdehnung der dunklen Punkte des Rasterbildes ?.■ ..ien den hellen Bereichen des Lichtbildes entsprei.1'.. iiden Steilen relativ klein, an den den dunklen Ber -iien des Lichtbildes entsprechenden Stellen daeeg.'i verhiiltnismäßig groß ist. Hierdurch wird die Rep; Hluzicrbarkeit der mittleren Tonstufen wesentlich v. -bessert.
Die Erfindung wird im folgenden in Verbindung mit der Zeichnung an Ausführungsbeispielen erläutert.
Fig. 1 zeigt perspektivisch und teilweise geschnitten ein eiektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial zur Durchführung des erfindungsgemäßen elektrofotografischen Verfahrens;
F i g. 2 zeigt schematisch eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei Verwendung des in Fig. 1 gezeigten Aufzeichnungsmaterial;
F i g. 3 und 4 zeigen schematisch die Entstehung von Ladungsbildern bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 5 zeigt perspektivisch und teilweise geschnitten ein weiteres ζίγ Anwendung des erfindungsgemäßer) Verfahrens geeignetes eiektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial;
F i g. 6 und 7 sind Schnitte durch weitere geeignete Ausführungsformen i^s elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterials.
Die F i g. 1 zeigt ein bekanntes eiektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial, das eine durchsichtige isolierende Deckschicht 1, eine fotoleitfähige Schicht 2, in der eine persistente innere Polarisation herstellbar ist. eine durchsichtige Elektrodenschicht 3 und einen durchsichtigen Schichtträger 4 aufweist. Die Schichten sind in der genannten Reihenfolge zu einem Schichtkörper fest miteinander verbunden bzw. verklebt.
Die Fig. 2 zeigt schematisch eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen elektrofotografischen Verfahrens bei Verwendung des an Hand von F i g. 1 beschriebenen elektrofotografischen Ajfzeichnungsmaterials. Durch Anlegen einer Spannung an die Elektrodenschicht 3 und eine Koronaelektrode 10. die in Form von Metalldrähten oder in Form eines Metallnetzes \orliegen kann und eine geerdete durchsichtige Schirmelektrode 11 aufweist, wird ein erstes elektrisches Feld vorgewählter Richtung aufgeprägt. Die Spannung wird mittels einer 1 lochspannungsbatterie5 und eines Schalters 6 .gelegt. Anschließend wird der fotoleitfähigcn Schicht Mittels einer Linse 7 durch die durchsichtige Schirmelektrode 11 und die
»o isolierende Deckschicht I hindurch da■ Lichtbild eines Gegenstandes 8 aufprojiziert, während gleichzeitig durch L'mpoiung der Hochspannungsbatterie 5 dem elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterial ein zweites elektrisches Feld der entgegengesetzten Richtu ng aufgeprägt wird. Durch eine Linse 7« hindurch wird dem elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterial während der Aufprägung des ersten Feldes von der entueuenaesetzten Seite her das Bild eines Rasters 9 aufprojiziert, das an einer vom elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterial entfernten Stelle angeordnet ist und durch Druck oder Fotoätzimü hergestellt werden kann und von ähnlicher Gestal' wie die Raster der Rasterdruckvorrichtungen ist.
Für die durchsichtige isolierende Deckschicht 1 eignen sich alle durchsichtigen und hochisolierenden Stoffe, wenn sie nur lichtdurchlässig sind und eine elektrische Ladung oder ein auf ihrer Oberfläche ausgebildetes Ladungsbild speichern können. Für die fotoleitfähiae Schicht 2 sind alle Fotolei.er wie Se. CdS.
SeAs. SeTe, ZnO, OdSe usw. geeignet. Für die Elektrodenschicht 3 eignen sich durchsichtige Filme oder Folien aus SnO.,, CuI u. dgl. oder auch halbdurchlässige dünne Schichten aus aufgedampften Metallen wie Aluminium.
Der zur mechanischen Versteifung zweckmäßige Schichtträger braucht nicht in jedem Fall verwendet zu werden. Als Materialien für ihn eignen sich alle Undurchlässigen Stoffe, wie Glas oder Kunststoffe.
in der Fig. 2 ist nur ein Ausführungsbeispiel für die Anwendung des erfindungsgemüßen Verfahrens schematisch dargestellt. Erfindungserheblich nierbei ist es, daß dem elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterial bei"! ersten W'fahrensschritt gleichzeitig das Lichtbild des Rasters 9 aufprojiziert und das erste elektrische Feld aufgeprägt wird. Aus diesem Grunde sollte die Schirmelektrode 11, dir· zur Stabilisierung der Koronaentladung dient, aus einem elektrisch leitenden und lichtdurchlässigen Material, wie z. B. einem leitenden Glas, bestehen.
Die Fig. 3 zeigt die Ladungsverteilung auf der Oberfläche der isolierenden Deckschicht und in der fotoleitfähigen Schicht bei diesem ersten Verfahrensschritt, wohingegen in Fig.4 die Ladungsverteilung dargestellt ist, die sich während des zweiten Verfah-
rensschrittes ergibt, bei welchem während der gleichzeitigen Aufprägung des zweiten Feldes bildmäßig belichtet wiiJ.
An den Stellen, die während des ersten Verfall-
rensschrittcs durch die durchsichtige Eleklrodenschicht des elektrofotografischen Aufzcichnungsmaterials hindurch mit Licht bestrahlt werden, wird in der fotoleitfähigcn Schicht 2 eine Vielzahl freier Ladungsträger erzeugt. Nimmt man beispielsweise eine positive Polarität der Majoritätsträger an. dann wird die Poluriiät des aufgeprägten Feldes derart gewählt, daß die Polarität der auf der Oberfläche der isolierenden Deckschicht aufgebrachten elektrostatischen Ladung negativ bzw. entgegengesetzt zu der der Majoritätr-trägcr ist. Von den erzeugten freien Ladungsträgerpaaren wandern die Majoritätsträger dann auf Grund ihrer hohen Beweglichkeit über große Strekkcn, bis sie von der isolierenden Deckschicht I blockiert werden, so daß sie in einer nahe der isolierenden Deckschicht 1 liegenden Zone der fotoleitfähigen Schicht eingefangen werden. An den nicht belichteten Stellen dagegen wird sich keine derart große Polarisationsladung aufbauen. Die unterschiedliche Ladungsverteilung hat eine Änderung der Dichte der elektro- ao statischen Ladung auf der Oberfläche der isolierenden Deckschicht zur Folge.
Während des zweiten Verfahrensschrittes, bei dem während der gleichzeitigen Aufprägung des zweiten Feldes der entgegengesetzten Polarität des Lichtbild »5 durch die durchsichtige isolierende Deckschicht hindurch aufprojiziert wird, werden an den den hellen
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während des ersten Verfahrensschrittes erzeugten eingefangenen Ladungen schnell befreit, während gleichzeitig Paare von freien Ladungsträgern erzeugt werden, von denen die Majoritätsträger über große Strekkcn abwandern, so daß sich die im Teil A der F i g. 4 gezeigte Ladungsverteilung ergibt. Auch an den während des ersten Verfahrensschrittes nicht belichteten, aber während des zweiten Verfahrensschrittes belichteten Hereichen ergibt sich ein Sättigungszustand der Obcrflächenladung, der im Teil B der Fig. 4 gezeigt ist. An Stellen schließlich, die während des ersten Verfahrensschrittes belichtet, während des zweiten Verfahrensschrittes jedoch nicht belichtet werden, werden die während des ersten Verfahrensschrittes eingefangenen Ladungen nur schwer befreit, da in diesem Falle während des zweiten Verfahrensschrittes keine Stimulierung durch Licht erfolgt, aus welchem Grunde die eingefangenen Ladungen nur partiell durch thermische Anregung befreit werden. Diese Persistenz der eingefangenen Ladungen begrenzt die Ausbildung von Ladungen der neuen Polarität auf der Oberfläche dieser Stellen, so daß sich die im Teil C der F i g. 4 gezeigte Ladungsverteilung ergibt. Die Änderung der Ladung ist an denjenigen Stellen am kleinsten, die während beider Verfahrensschritte nicht belichtet werden, so daß sich dort die im Teil D der F i g. 4 gezeigte Ladungsverteilung ergibt. Daher ist die Intensität des auf der Oberfläche des elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterials erzeugten, dem aufprojizierten Lichtbild entsprechenden Ladungsbildes gleichförmig an denjenigen Stellen, die den hellen Bereichen des Lichtbildes entsprechen, jedoch rasterförmig an den den dunklen Bereichen des Lichtbildes entsprechenden Stellen. Demgemäß erhält man, wenn man auf übliche Weise entwickelt, ein gleichförmiges sichtbares Bild ohne Randeffekt bei hoher WiedcrgabctuMii·. ■
Zur Vereinfachung der obigen Beschreibung wurde bisher der Übergang von Ladungsträgern zwischen der fotoleitfähigen Schicht und der durchsichtigen Elektrode unberücksichtigt gelassen. In Wirklichkeil findet ein Ladungsträgerübergang zwischen diesen Schichten statt. Es ist jedoch nicht erforderlich, hierauf näher einzugehen. Denn die obige Beschreibung gilt auch für den Fall, daß ein etwas abgewandeltes elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, das gemäß F i g. 5 zwischen der fotoleitfähigen Schicht 2 und der durchsichtigen Elektrodcnschicht 3 eine zusätzliche durchsichtige und isolierende Zwischenschicht la aufweist, die mit den beiden genannten Schichten fest verbunden ist.
Das beschriebene elektrofotografische Verfahren läßt sich auf verschiedene Weise abwandeln, um es dem Einzelfall anzupassen. Es beruht jedoch stets auf dem Merkmal, daß das Sieb oder Raster wegen der ausgezeichneten Auflösung eines aufprojizierten Bildes als optisches Bild aufprojiziert wird.
Obgleich sieh bessere Ergebnisse erzielen lassen, wenn das Rasterbild eine größere Auflösung und Feinheit als das aufprojizierte Lichtbild besitzt, würd·.-die Herstellung eines derartige Eigenschaften aufweisenden Rasterbildes zu große und nicht immer erforderliche apparative Anforderungen stellen.
Erfindungsgemäß ist daher auch vorgesehen, ei:; neuartiges, eine sieb- oder rasterförmig ausgebildet·■ Schicht enthaltendes elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial zu verwenden, mit dem sich leicht eim
nut*» P<ic4drii'irl-,i,,n UnI U^Un. A. .ClZZ : Λ'...
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gleich zu der des latenten Bildes erzielen läßt. Das erfindungsgemäßc Prinzip läßt sich auf dieses Elemen; ebenfalls anwenden.
Die Fig.6 und 7 zeigen zwei Ausführungsformct. derartiger clektrofotografischer Aufzeichnungsmine rialicn. wobei die Bezugszeichen 12 jeweils die Siel· oder Rasterschicht bezeichnen. Im übrigen entsprc chen die Aufzeichnungsmaterialien nach den Fig." und 7 denen nach Fig. 1 und 5, d.h., das Raster is. zwischen der durchsichtigen Elektrodenschicht 3 un·.: dem durchsichtigen Schichtträger4 angeordnet.
Bei Anwendung des etfmdungsgemäßen Verfall rens auf die elektrofotografischen Aufzeichnung materialien nach Fig. 6 oder 7 entstehen die La dungsbilder auf der isolierenden Deckschicht 1 au; Grund des gleichen, oben beschriebenen Mechanismus mit der einzigen Ausnahme, daß, gleichgültig, o' zwischen der durchsichtigen Elektrodenschicht 3 und der fololcitfähigen Schicht 2 ein Ladungsträgerübergang stattfindet oder nicht, durch die durchsichtige Elektrode hindurch nur gleichförmig belichtet zu werden braucht, d. h., es ist nicht erforderlich, mit dem Bild eines Rasters zu belichten.
Wie schon erwähnt wurde, ist es sehr schwieri». das Bild eines sehr feinen Rasters mit einer Dichte von etwa 10 Linien pro mm genau zu projizieren. Mittels des soeben beschriebenen elektrofotografischen Aufzeichnungimaterials ist es dagegen sehr einfach, Raster mit äußerst hoher Auflösung zu erzeugen.
Es wird angenommen, daß der Grund hierfür die kombinierte Wirkung verschiedener Dinge ist, nämlich z. B. daß die Schicht und das Raster in direkter Berührung bzw. nur um einige Mikron beabstandet sind, daß keine Verluste der Bildqualität auftreten, die sich bei der Aufprojektion des Rasters mittels eines optischen Systems ergeben, daß die Felder in einer senkrecht zur Oberfläche des elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterial liegenden Richtung aufgeprägt werden und daß die Belichtung auf Zonen beschränkt ist, die nahe derjenigen Oberfläche liegen.
^•4. Ssi? ' ä
Anforderungen angepaßt werden. Bei dem beschriebenen, aus einer fotografischen Emulsion hergestellten und in das elektrofotografische Aufzeichnungsmaterial eingebetteten Raster werden im allgemeinen, wenn eine Silbersalzemulsion verwendet wird, alle Lichtstrahlen des sichtbaren Bereichs abgefangen. Wenn jedoch ein Sieb oder Raster verwendet würde. das wie ein optisches Filter wirkt, dann könnte diese Filterwirkung beliebig gesteuert werden. Ein Raster
tografische Verfahren angegeben. Die Erfindung ist jedoch auf dieses Ausführungsbeispiel nicht beschränkt.
Beispiel
Auf die Oberfläche eines Glasschichtträgers wird eine lichtempfindliche Schicht aus einer fotografischen Emulsion aufgebracht. Anschließend wird das
auf die das Licht projiziert wird, so daß die Ladungsträger nur in Dickenrichiung durch die fotoleitfähige
Schicht wandern. Aus diesem Grund kann durch ein
gut geeignetes elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial, das eine fotoleitfähige Schicht aufweist, die
dünner als etwü 100 Mikron ist, sogar ein Raster mit
einer Dichte von 10 Linien pro mm leicht aufgelöst
werden. Wegen dieser Verbesserung der Auflösung
und wegen der Möglichkeit, ein sehr einfaches Belichtungsverfahren anzuwenden, wird die Verwendung io oder Sieb mit Filterwirkung kann leicht dadurch hercines der in den Fig.6 und 7 gezeigten elektrofoto- gestellt werden, daß man für das obige Beispiel eine grafischen Aufzeichnungsmaterials bevorzugt. gefärbte fotografische Emulsion verwendet, die Licht
Im folgenden wird zur weiteren Klarstellung der vorgegebener Wellenlänge, z. B. grünes oder rotes Erfindung ein spezielles Ausführungsbeispiel des er- Licht, selektiv absorbiert. Wenn man dabei das Abfindungsgemäßen elektrofotografischen Aufzeich- 15 sorptionsende des Filters in den Empfindlichkeitsbo nungsmaterials und das erfindungsgemäße elektrofo- reich der fotoleitfähigen Schicht des elektrofotografi
■ "'- r"-'!-J— =-· sehen Aufzeichnungsmaterials legt, dann kann man
den Rastereffekt ausschalten, indem man dem durch das Raster aufprojizierten Licht eine im Durchlaßtao reich liegende Wellenlänge gibt. Wenn man dagegen dem Licht eine im Absorptionsbereich des Filters lic gende Wellenlänge gibt, dann trit*. die Rasterwirkum· auf. Durch eine solche Steuerung des Rastereffekte1
kann man beim Fotografieren eines nach dem Sieb
Bild eines Mutterrasters, dessen Dichte 6 Linien pro as druckverfahren gedruckten Abdrucks einer Druck mm beträgt, aufprojiziert. Danach wird die lichtemp- vorlage den sogenannten Moireeffekt ausschalten findliche Schxht zur Herstellung eines Rasters ent- Schließlich kann auch die Intensität des Rastereff ekwickelt. Auf die Oberfläche des Rasters wird eine tes gesteuert werden, indem man durch das Rastei
j.--. . r».u.-L:_L. t *Anr^^ft riurpn T^irl·*» cn σρ- I irht nroÜ7if»rt wplrhpQ orvu/nKt im rinrrhlafthpr^irh
UUIlIIC VJUiUM-IIlLlIl au«gv«Jciinp··, v.«..».. — . o- — r /- -_.._ .
wählt wird, daß sie eine Durchlässigkeit von mehr als 30 als auch im Absorptionsbereich des Rasters liegende 9O°/o für sichtbares Licht aufweist. Diese Schicht bil- Komponenten aufweist, und indem man die relativen
Intensitäten dieser Komponenten variiert.
Zusammengefaßt können erfindungsgemäß elektrofotografische Aufzeichnungsmaterialien verwendet
Legierung aufgedampft, die 150O Tellur enthält. An- 35 werden, die entweder eine isolierende Deckschicht schließend wird auf die Oberfläche der Se-Te-Schicht eine fotoleitfähige Schicht, eine Rasterschicht und eine geeignete Lösung aus Polycarbonat aufgebracht, eine durchsichtige Elektrodenschicht oder nur eine die eine Trockendicke von 10 Mikron erhält. Diese isolierende, eine fotoleitfähige Schicht und eine Schicht bildet die durchsichtige isolierendeDeckschicht. durchsichtige Elektrodenschicht aufweisen. Im letzte Gleichzeitig mit einer gleichförmigen Totalbeiich- 40 ren Fall wird das Bild eines vom elektrofotografische!: tung von 3 Lux durch die durchsichtige Elektroden- Aufzeichnungsmaterial losgelösten Rasters durch dit schicht hindurch wird die Oberfläche der isolierenden durchsichtige Elektrode hindurch auf die fotoleitfä Deckschicht mittels Koronaentladung 0,2 Sekunden hige Schicht projiziert.
lang negativ aufgeladen. Nach diesem ersten Verfah- Die im obigen beschriebene, mit dem elektrofoto
rensschritt wird in einem zweiten Verfahrensschritt 45 grafischen Aufzeichnungsmaterial fest verbunden! unter gleichzeitiger positiver Aufladung der Ober- durchsichtige Elektrodenschicht ist nicht unbeding fläche der isolierenden Deckschicht durch Koronaent- erforderlich, da die elektrischen Felder dem elektrofo ladung 0,2 Sekunden lang ein Lichtbild mit kontinu- tografischen Aufzeichnungsmaterial auch durch an ierlicher Tonabstufung aufprojiziert, das an den hei- dere Verfahren aufgeprägt werden können. Beispiels len Steilen eine Beleuchtungsstärke von 3 Liix besitzt. 50 weise können die Ladungen dadurch aufgebracht wer Auf der Oberfläche der isolierenden Deckschicht ent- den, daß man das Aufzeichnungsmaterial von beidei steht ein dem Lichtbild entsprechendes Ladungsbild. Breitseiten her Koronaentladungen mit entgegenge Das Ladungsbild wird unter Tageslicht durch Kas- setzten Polaritäten aussetzt. Weiterhin könnte ein kddenentwicklung entwickelt, wobei eine Pulvermi- entfernbare durchsichtige Elektrode direkt auf da schung aus einem positiven Toner und einem negati- 55 Aufzeichnungsmaterial gelegt oder ein kurzes Stücl ven geladenen Träger verwendet wird. Man erhält ein von diesem entfernt angeordnet werden. Gemäß eine sichtbares Bild mit hoher Intensität und verbesserter weiteren Ausführungsform kann das elektrofotografi Wiedergabe der kontinuierlichen Tonabstufung. sehe Aufzeichnungsmaterial auf einer drehbare Außerdem sind selbst beim Vorliegen großflächiger, Trommel ausgebildet werden. Dies ermöglicht es, i kontinuierlich schwarzer Bereiche keinerlei Randef- 60 einem kontinuierlichen Verfahren Ladungsbilder hei fekte bemerkbar. zustellen, diese zu entwickeln und zu übertragen, da
Die beschriebenen elektrofotografischen Aufzeich- Aufzeichnungsmaterial zu reinigen und die Restla nungsmaterialien können den meisten praktischen düngen zu entfernen.
det die durchsichtige Elektrodenschicht. Anschließend wird unter Erwärmung des Schichtträgers auf 60° C eine 35 Mikron dicke Schicht aus einer Se-Te-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 618/5!

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Ladungsbildes auf einer isolierenden Oberfläche unter Verwendung eines elektrofotografischen Aufzeichnungsmaterials, das aus einer durchsichtigen Elektrodensc^'-ht, einer fotoleitfähigen Schicht.
in der eine persistente innere Polarisation herstellbar ist, einer auf der fotoleitfähigen Schicht angeordneten durchsichtigen, isolierenden Deckschicht und gegebenenfalls einer isolierenden Zwischenschicht zwischen der Elektrodencchicht und der fotoleitfähigen Schicht besieht, bei dem dem Aufzeichnungsmaterial ein erstes elektrisches Feld einer ersten Richtung und anschließend unter gleichzeitiger bi\"mäßiger Belichtung der fotoleitfähigen Schicht durch die isolierende Deckschicht hindurch ein zweites elektrisches Feld mit der entgegengesetzten Richtung aufgeprägt wird, d a - ac durch gekennzeichnet, daß während der Aufprägung des ersten elektrischen Feldes die fotoleiifähige Schicht durch die E'ektrodenschicht hindurch rasterartig totalbelichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die racterartige Totalbelichtung durch Verwendung eines Aufzeichnungsmaterials mit einer auf der uer fotoleitfähigen Schicht abgewendeten Seite der Elektrudensc.jcht angeordneten Rasterschicht erfolgt.
3. Elektrofotografisches Aufzi.chnungsmaterial jur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch ! oder 2. mit einer Elektrodenschicht, einer fotoleitfähigen Schicht, in der eine persistente innere Polarisation herstellbar ist. einer isolierenden durchsichtigen Deckschicht auf der fololeiifähigen Schicht und gegebenenfalls mit einer isolierenden Zwischenschicht zwischen der fotoleitfähigen Schicht und der Elektrodenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der fotoleitfähigen Schicht (2) abgewendeten Seite der Elektrodenschicht (3) eine Rasterschicht (12) angeordnet ist.
4. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterschicht aus Rastereleinenten unterschiedlicher spektraler Durchlässigkeit gebildet ist.
DE19691907100 1968-02-14 1969-02-13 Verfahren und elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung eines Ladungsbildes auf einer isolierenden Ober flache Expired DE1907100C (de)

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JP925468 1968-02-14
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DE1907100B2 DE1907100B2 (de) 1972-10-05
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