DE1906752C - Verschlußschnalle fur Sicherheitsgur - Google Patents

Verschlußschnalle fur Sicherheitsgur

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DE1906752C
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Description

{ , Dio Erfindung betrifft eine Verschlußschnullc für Sicherheitsgurte, bestehend au» einem am einen Gurlstrung befestigten Aufnahmegehäuse und einer um anderen Gurtstrang befestigten Eiiiscluibplatte, bei der zwischen dem Gchiluscboden und einer das Ge-IUiuse abdeckenden festen Platte eine bewegliche Platte gelagert ist, die an ihrer der Abdeckplatte zugewandten Seite einen Verankerungszapfen für die zwischen die bewegliche und die feste Abdeckplatte einflihrbarc Einschubplatte aufweist und mit einem ebenfalls am Gehäuse gelagerten Schwenkhebel gegen die Kraft mindestens einer sich am Gehüuseboden abstützenden Feder von der Abdeckplatte wegdrückbar ist.
Bei einer bekannten Versehlußschnalle dieser Guttung umfaßt das Aufnahmegehäuse eine zwischen der beweglichen Platte und der festen Abdeckplatte an seitlichen Gehäusewänden befestigte Zwisehenplalte mit einer Aussparung, durch die sich der Verankerungszapfen erstreckt. In einer weiteren Aussparung der Zwischenplatte liegt ein Druckbolzen, über den der Schwenkhebel auf eine Blattfeder drückt, die mit ihrem einen Ende an der beweglichen Platte befestigt ist und sich mit ihrem anderen Ende am Gehäuseboden abstützt. Die Zwischcnplatte versteift das Gehäuse und führt den Verankerungszapfen derart, daß die vom zweiten Gurtstrang über die Einschubplatte auf ihn ausgeübte Zugkraft nicht ausschließlich die Lagerstelle der beweglichen Platte belastet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Verschlußsclinalle der eingangs beschriebenen Gattung die insbesondere bei einem vollständig aus Blech bestehenden Aufnahmegehäuse notwendige Versteifung des Gehäuses und Abstützung der Feder oder Federn auf einfachere Weise zu erzielen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Feder auf einer Stange geführt ist, die sich mit Spiel durch ein Loch in der beweglichen Platte erstreckt und den Gehäuseboden mit der festen Abdeckplatte verbindet.
Bei der erfindungsgemäßen Verschlußsclinalle dient die Stange bzw. bei Verwendung mehrerer Federn jede Stange zur Befestigung der festen Abdeckplatte am Gehäuseboden und zur Versteifung des Gehäuses, zugleich aber auch als Führung für die Feder, die deshalb weder am Gehäuseboden noch an der beweglichen Platte befestigt zu sein braucht. Schließlich dient die Stange auch noch als zusätzliche Sicherung der beweglichen Platte für den Fall, daß die Verbindung zwischen der beweglichen Platte und dem Gehäuse nicht ausreicht, um den bei einem Unfall auftretenden Kräften standzuhalten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die bewegliche Platte um eine zwischen den zwei Gehäuseflanschen angeordnete Lagerachse schwenkbar und weist in der Nähe dieser Lagerachse eine Ausnehmung auf, durch die sich der eine Gurtstrang erstreckt, der einen an den beiden Gehäusellanschen befestigten Bolzen umschlingt: Bei dieser Ausführungsform kann die bewegliche Platte den von dem einen Gurtstrang umschlungenen Bolzen noch halten, wenn dieser sich infolge der bei einem Unfall auftretenden starken Beanspruchung vom Gehäuse lösen sollte; in diesem Fall stellt die bewegliehe Platte eine unmittelbare Verbindung zwischen den Gurtsträngen her.
Der Schwenkhebel ist zweckmäßigerweise auf einer sieh zwischen der festen Abdeckplatte und der bewegliehen Platte erstreckenden und nn den beiden OehUusellanschen befestigten Achse gelagert und erstreckt sich durch einen Durchbruch in der Abdeckplatte nach außen.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn an jedem der Gehiiuscllansche eine Ausnehmung vorgesehen ist, die eine Schwenkung der Einschubplatte um den Verankerungszapfen ermöglicht,
Die Erfindung wird im folgenden an Hand sehematischer Zeichnungen an einem AusfUhrungsbcispiel einer Verschlußschnalle nliher erlüutert. Es zeigt
Fig. I einen Längsschnitt,
Fig. 2 und 3 Einzelteile aus Fig. I,
Fig.4 eine Draufsicht des in Fig. 3 dargestellten Einzelteils,
Fi g. 5 eine Ansicht desselben Einzelteils von links, Fig. 6 ein weiteres Einzelteil aus Fig. 3,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die gesamte Verschlußsclinalle. die drei Giirtstränge miteinander verbindet und
Fig. 8 eine Draufsicht der in Fig. 7 dargestellten Einschubplatte.
Die Verschlußsclinalle umfaßt eine feste Abdeckplatte 1 und eine bewegliche Platte 2, die an ihrer der Abdeckplatte zugewandten Seite einen zylindrischen Verankerungszapfen 3 aufweist. Die Abdeckplatte 1 bildet zusammen mit einem jenseits der beweglichen Platte 2 angeordneten Gehäuseboden 4 ein die bewegliche Platte 2 umschließendes Aufnahmegehäuse.
Die bewegliche Platte 2 ist durch eine zwischen ihr und dem Gehäuseboden 4 angeordnete Feder 5 zur Abdeckplatte 1 hin vorgespannt. Die Feder 5 ist auf einer Stange 6 geführt, die mit ihrem einen Ende an der Abdeckplatte 1 und mit ihrem anderen Ende am Gehäusebodcn 4 befestigt ist und sich durch ein Loch 7 in der beweglichen Platte hindurcherstreckt; dieses Loch ist so groß bemessen, daß die bewegliche Platte auch bei einer Schwenkung die Stange 6 nicht berührt.
Das von der Abdeckplatte 1 gebildete Gehäuseteil ist durch zwei parallele Gehäuseflansche 8a und Sb zu einem U-Profil ergänzt. Die Gehäuseflansche 8 a und 86 weisen oberhalb des Gehäusebodens 4, den sie zwischen sich aufnehmen, je eine Ausnehmung 9 auf und sind durch zwei Bolzen 10 und 11 miteinander verbunden, von denen sich der eine durch einen eingerollten Wulst 12 des Gehäusebodens 4 und der andere durch zwei Augen 13 des Gehäusebodens erstreckt.
Die Verschlußschnalle umfaßt ferner einen Schwenkhebel 14, der auf einer an den beiden Gehäuseflanschen 8a und Sb zwischen der Abdeckplatte 1 und der beweglichen Platte 2 befestigten Schwenkachse 15 gelagert ist; der eine längere Arm des Schwenkhebels erstreckt sich durch einen Durchbruch 16 in der Abdeckplatte und liegt in der Ruhestellung des Schwenkhebels außen an der Abdeckplatte an, deren Form er angepaßt ist. Der zweite kürzere Arm des Schwenkhebels 14 drückt gegen die bewegliche Platte 2.
Die Abdeckplatte 1 weist an ihrer der beweglichen Platte 2 zugewandten Innenseite zwei Anschläge 17 und 18 auf und ist an ihrem über den Ausnehmungen 9 liegenden Ende 19 nach außen gewölbt.
Die bewegliche Platte 2 ist mit ihrem vom Verankerungszapfen 3 entfernten Ende auf einer an den
beiden GuhiUisollanschen8« und Sb befestigten Lugeraehsc20 schwenkbar gelagert und weist in der Nlihe dieser Lugorachse eine Ausnehmung 21 auf, durch die ein Gurtstrang 2? nach außen geführt ist. Der Gurtstrang 22 umschlingt einen zwischen der $ beweglichen Platte 2 und dem Gchiiuscboden 4 parallel zur Lugorachse 20 angeordneten Bolzen 23, der an den beiden Gchüuseilunschen 8« und Sb befestigt ist.
An der beschriebenen Vorschlußschnalle können ein Leibgurt 24 mit einer Binschubplutte 26 und ein Schultergurt 25 mit einer Einschubplatte 27 gemeinsam befestigt sein. Um die Gurte 24 und 25 an der Verschlußschnalle zu befestigen, schiebt man die zugehörigen Einschubplattcn 26 und 27 einzeln oder gemeinsam zwischen dem aufgebogenen Ende 19 der Abdeckplatte I und der beweglichen Platte 2 gegen die Anschlüge 17 und 18, wodurch ein in jeder Einschubplatte vorgesehenes kreisförmiges Loch in bezug auf den Verankcrungszapfcn 3 zentriert wird, ao Der Verankerungszapfen 3, der von den Einschubplatten zunächst nach unten verdrängt worden war, rastet dann unter dem Druck der Feder 5 in das Loch der bzw. jeder Einschubplatte ein.
Um die Vcrschlußschnalle zu öffnen, schwenkt man den Schwenkhebel 14 von der Abdeckplatte I weg, so daß dessen inneres Ende die bewegliche Platte gegen den Druck der Feder 5 schwenkt und der Verankerungszapfen 3 sich von den Einschubplatten 26 und 27 löst. Der Schwenkhebel 14 bleibt in der geöffneten Stellung stehen, wodurch das Abschnallen erleichtert wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verschlußschnalle für Sicherheitsgurte, bestehend aus einem am einen Gurtstrang befestigsten Aufnahmegehäuse und einer am anderen Gurtstrang befestigten Einschubplatte, bei der zwischen dem GehHuieboden und einer das Gchlluse abdeckenden festen Platte eine bewegliche Platte gelagert ist, die an ihrer der Abdeckplatte zugewandten Seite einen Verankerungszapfun für die zwischen die bewegliche und die feste Abdeckplatte einfUhrbare Einschubplatte aufweist und mit einem ebenfalls am Gehäuse gelagerten Schwenkhebel gegen die Kraft mindestens einer sich am Gchiiuscboden abstützenden Feder von der Abdeckplatte wegdrilckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (5) auf einer Stange (6) geführt ist, die sich mit Spiel durch ein Loch (7) in der beweglichen Platte (2) erstreckt und den Gehäuseboden (4) mit der festen Abdeckplatte (1) verbindet.
2. Verschlußschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Platte (2) um eine zwischen den zwei Gehäuseflanschen (8«, Sb) angeordnete Lagerachse (20) schwenkbar ist und in der Nähe der Lagerachse eine Ausnehmung (21) aufweist, durch die sich der eine Gurtstrang (22) erstreckt, der einen an den beiden Gehäuscflanschen befestigten Bolzen (23) umschlingt.
3. Verschlußschnalle nach den Ansprüche.! i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (14) auf einer sich zwischen der festen Abdeckplatte (I) und der beweglichen Platte (2) erstreckenden und an den beiden Gehäuseflanschen (8a, Sb) befestigten Schwenkachse(15) gelagert ist und sich durch einen Durchbruch (16) in der Abdeckplatte nach außen erstreckt.
4. Verschlußschnalle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der Gehäuseflansche (8a, Sb) eine Ausnehmung (9) vorgesehen ist, die eine Schwenkung der Einschubplatte (24, 26) um den Verankerungszapfen (3) ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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