DE190663C - - Google Patents
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- DE190663C DE190663C DE1906190663D DE190663DA DE190663C DE 190663 C DE190663 C DE 190663C DE 1906190663 D DE1906190663 D DE 1906190663D DE 190663D A DE190663D A DE 190663DA DE 190663 C DE190663 C DE 190663C
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- resistors
- series
- spark gap
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/04—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage
- H02H9/06—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage using spark-gap arresters
Landscapes
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c. GRUPPE
In elektrischen Leitungsanlagen bedient man' sich im allgemeinen der Funkenstrecken oder
Kondensatoren als Schutzmittel gegen Überspannungen und schaltet sie in Hintereinander-Schaltung
mit Widerständen teils zwischen die Leitungen selbst, teils zwischen je eine Leitung
und Erde. Man war auch bereits bemüht, die Zahl der Widerstände herabzudrücken, doch
nahm man hierbei bisher zu wenig darauf Be-
'.O dacht, den Überspannungen je nach der Frequenz, unter welcher sie auftreten, geeignete
Bahnen zu verschaffen. Die Schwingungszahl ist aber von wesentlichem Einfluß auf den Weg,
welchen eine Elektrizitätsmenge für ihren Abfluß wählt. So ist z. B. bekannt, daß Hochfrequenzentladungen
den Weg über Funkenstrecken oder Kondensatoren demjenigen über Ohmsche Widerstände vorziehen, da diese nicht
so ausgebildet werden können, daß sie sehr schnellen Wechselströmen völlig induktionsfreie
Bahnen bieten. Aus diesen Überlegungen sind die im folgenden beschriebenen Anordnungen
der Überspannungssicherungen entstanden, deren technischer Fortschritt in der besonderen Berücksichtigung der Bahnen für die
schnellen Schwingungen liegt.
In Fig. ι der Zeichnung bedeuten beispielsweise I1,I2,I3 die drei zu schützenden Leitungen
eines Dreiphasennetzes. Je zwei Leitungen sind in bekannter Weise durch eine Überspannungssicherung, beispielsweise eine
Funkenstrecke A1, It2, A3, in Hintereinanderschaltung
mit einem Widerstand W1, w2, w3 verbunden.
An jede Leitung schließt in dem einen der beiden von ihr ausgehenden Verbindungswege
die Funkenstrecke und in dem anderen der Widerstand an. Gemäß der Erfindung zweigt an jeder Vereinigungsstelle von Funkenstrecke
und Widerstand eine Abzweigung ab, welche über eine zweite Funkenstrecke bx, b2, b3
und einen verhältnismäßig kleinen Widerstand V1, v2, v3, der unter Umständen auch fehlen
kann, zu dem mit der Erde verbundenen Spannungsnullpunkt führt.
Bei dieser Anordnung finden Überspannungen von verhältnismäßig geringer Frequenz, welche
in einer Leitung gegen Erde auftreten, einen Entladungsweg über Widerstand und Funkenstrecke,
ζ. B. von I1 über W1, b1 und V1 nach β;
bei hoher Frequenz bevorzugen sie dagegen den Weg über A3, b3 und ^3, der nur geringen
Widerstand enthält. Doch wird im letzteren Falle zum Teil auch der zuerst angegebene Weg
benutzt. Dies hat den großen Vorzug, daß die bei Blitzentladungen meistens großen Entladungsmengen
nicht bloß über eine einzige Funkenstrecke, sondern auf zwei parallelen Wegen zur Erde abgeleitet werden. Eine Zerstörung
der Überspannungssicherungen infolge · zu großer Hitzewirkung wird somit vermieden.
Überspannungen zwischen zwei Leitungen, z. B. I1 und I2, bevorzugen je nach der Schwingungszahl
den Weg über W1 und A1 oder über A3, b3,
V3, V1, O1 und A1. Im letzteren Falle verlaufen
sie trotz des geringen Widerstandes unschädlieh, da auf diesem Wege vier Funkenstrecken
(2. Auflage, ausgegeben am Jj. September igio.J
hintereinander durchflossen werden müssen. Aus dem gleichen Grunde können nach dem
gleichzeitigen Ansprechen sämtlicher Blitzschutzvorrichtungen keine zu großen Stromübergänge
zwischen den Leitungen eintreten. Statt die Funkenstrecken b unmittelbar an
den Vereinigungsstellen der Funkenstrecken h mit den Widerständen w abzuzweigen, kann
man sie auch, wie Fig. 2 zeigt, von mittleren,
ίο jedoch den Vereinigungsstellen nahe liegenden
Punkten der Widerstände w abzweigen, wobei die Widerstände ν jedenfalls ganz entfallen
können. Auch bei dieser Anordnung finden schnelle oszillierende Entladungen einen Weg,
der nur wenig Widerstand in Reihe mit den Funkenstrecken enthält. Dies ist die wesentliche
Bedingung für die rasche Abführung solcher Entladungen, während natürliche Widerstände,
die parallel zu den Funkenstrecken h oder b angeordnet werden könnten, die Wirkungsweise
nicht beeinträchtigen würden.
Die beschriebenen Anordnungen können selbstverständlich sinngemäß auch in Leitungsanlagen
mit anderer Phasenzahl bezw.
in Gleichstromanlagen angewandt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Anordnung zur Sicherung elektrischer Leitungsanlagen gegen Überspannungen, bei der die Leitungen untereinander derart durch Widerstände und Funkenstrecken oder Kondensatoren in Hintereinanderschaltung verbunden sind, daß von jeder Leitung zwei Verbindungswege ausgehen, in deren einem zunächst der Widerstand an die Leitung anschließt und dann die Funkenstrecke, während die Reihenfolge im anderen Verbindungsweg umgekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an öder in der Nähe jeder Vereinigungsstelle eines Widerstandes (w) und einer Funkenstrecke (h) eine Abzweigung zur Erde geht, welche je eine zweite Funkenstrecke (b) enthält, mit der kein oder nur geringer Widerstand (v) in Reihe geschaltet ist, zum Zwecke, daß bei möglichst geringer Anzahl von Widerständen schnelle oszillierende Entladungen über Funkenkenstrecken ohne größeren Reihenwiderstand, weniger schnelle über Widerstände und Funkenstrecken zur Erde bezw. von einer Leitung zur anderen übergehen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT33868D AT33868B (de) | 1906-04-17 | 1907-09-16 | Schaltungsanordnung zur Sicherung elektrischer Leitungsanlagen gegen Überspannungen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190663C true DE190663C (de) |
Family
ID=454113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906190663D Expired - Lifetime DE190663C (de) | 1906-04-17 | 1906-04-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190663C (de) |
-
1906
- 1906-04-17 DE DE1906190663D patent/DE190663C/de not_active Expired - Lifetime
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