DE1902206B2 - Gleitlager fuer die schwingmasse einer selbstaufzuguhr - Google Patents

Gleitlager fuer die schwingmasse einer selbstaufzuguhr

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DE1902206B2
DE1902206B2 DE19691902206 DE1902206A DE1902206B2 DE 1902206 B2 DE1902206 B2 DE 1902206B2 DE 19691902206 DE19691902206 DE 19691902206 DE 1902206 A DE1902206 A DE 1902206A DE 1902206 B2 DE1902206 B2 DE 1902206B2
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flat
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Urs Solothur Giger (Schweiz)
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Ebauchesfabrik ETA AG
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
    • G04B5/18Supports, suspensions or guide arrangements, for oscillating weights
    • G04B5/19Suspension of the oscillating weight at its centre of rotation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Gleitlager für die weist der Schwingmassenträger 1 eine jingförmige Schwingmasse einer Selbstaufzuguhr, bei welchem Schulterfläche 19 auf. Wenn die Schwingmasse 17 der eine Lagerteil als flacher Ring ausgebildet ist und auf dem Träger 1 montiert ist, sind die drei Ringe 3, der andere Lagerteil eine zylindrische Gleitfläche für 4, 5 zwischen den Schulterflächen 9 und 19 festgeden flachen Ring sowie zwei einander zugewendete, 5 klemmt, so daß das aushängende Gewicht der ebene Ringflächen besitzt, zwischen welchen der Schwingmasse 17 diese Ringe nicht auseinanderbrinflache Ring axial festgehalten ist. gen kann. Bevor man die Schwingmasse 17 in das
Die bekannten Lager dieser Gattung haben den Uhrwerk einbaut, wirkt der Ring 13 als Trägerstück Vorteil, daß sie leicht und daher billig herstellbar, des feststehenden Lagerteils, so daß die Ringe 3, 4, 5 mit geringem Aufwand einstellbar und überdies sehr io allein unter der Wirkung ihres Eigengewichts stehen, flach sind und die Schwingmasse mit wenig Höhen- das sie unter keinen Umständen von der Hülse 6 spiel festhalten. Sie haben jedoch den Nachteil, daß lösen kann.!
sie zerlegt werden müssen, jedesmal wenn die Wie aus F i g. 1 ersichtlich, steht der Flansch 8
Schwingmasse von· ihrem Träger gelöst werden muß. gegenüber der oberen Fläche der Schwingmasse 17 Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- 15 vor. Diese Maßnahme und die eckige Form des steht nur in der Schaffung eines Gleitlagers für die Flansches 8 sind beim Montieren der Schwingmasse Schwingmasse, das'äls Ganzes mit derselben abnehm- 17 auf dem Träger 1 dienlich. Zu diesem Zweck wird bar ist. . ,, , die obere Fläche der Schwingmasse 17 auf eine ver-
Das erfindungsgemäße' Gleitlager kennzeichnet hältnismäßig weiche Unterlage gelegt, der Träger 1 sich dadurch, daß der einen Lagerteil bildende, flache 20 darübergesetzt und die Schraube 2 eingeschraubt. Ring mit der Schwingmasse fest verbunden ist und die Während dieser Operation prägt sich der vorstehende zylindrische Gleitfläche sowie die zwei Ringflächen Flanschteil in die Unterlage ein und wird dadurch des anderen, feststehenden Lagerteils je auf einem gegen Drehung gesichert, bis die Schraube 2 den festvon drei weiteren, übereinanderliegenden, auf eine stehenden Lagerteil gegen die Schulterfläche 19 gemeinsame Hülse mit Preßsitz aufgeschobenen, 25 anzieht.
flachen Ringen liegen. Damit die äußeren Ringe 3, 5 unter der Klemm-
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen wirkung der Schulterflächen 9, 19 wegen Herstel-Gleitlagers sind in der Zeichnung dargestellt, und lungsfehler dieser Schulterflächen nicht verbogen zwar zeigt werden und den Ring 13 festklemmen, werden die
F i g. 1 einen Schnitt des ersten Ausführungsbei- 30 Schulterflächen 9 und 19 mit Außendurchmessern spiels nach Linie I-I von F i g. 2, hergestellt, die höchstens dem Außendurchmesser
F i g. 2 eine entsprechende Draufsicht und des mittleren Rings 4 gleich sind.
Fig. 3 einen Axialschnitt des zweiten Ausfüh-r In: dem ersten Ausführungsbeispiel wird die rungsbeispiels. Schwingmasse 17 samt ihrem Träger 1 wie ein ein-
Das in F i g. 1 und 2 dargestellte Gleitlager weist 35 ziges Bauelement gehandhabt und in das Uhrwerk einen feststehenden Teil auf, der an einem Schwing- eingebaut. Beim Zerlegen des Uhrwerks verhindert massenträger 1 von unten durch eine Befestigungs- die von unten eingesetzte Schraube 2, daß ein mit schraube 2 abnehmbar befestigt ist. Dieser fest- diesem Kaliber wenig vertrauter Uhrmacher die stehende Teil besteht aus drei übereinanderliegenden Schwingmasse 17 von ihrem Träger 1 unnötigerweise Ringen 3, 4, 5 und einer Hülse 6. Die Hülse 6 ist mit 40 löst, und führt ihn zwangsweise zum richtigen Voreinem Innengewinde 7 für die Schraube 2 versehen, gehen mit dem betreffenden Uhrwerk,
und sie besitzt eineü· viereckigen äußeren Flansch 8, Die wesentlichen Teile' des erfindungsgemäßen
auf welchem eine ringförmige Schulterfläche 9 durch Gleitlagers, nämlich die vier Ringe 3, 4, 5 und 13, eine leichte Abdrehung der Unterseite des Flan- sind leicht herstellbar, indem sie von sorgfältig gesches 8 hergestellt! worden ist. Die Ringe 3, 4,5 hän- 4.5 rolltem Blechmaterial einfach ausgestanzt werden. Sogen mit der Hülse 6 zusammen, indem sie auf dieselbe bald diese vier Ringe mit den genauen Abmessungen mit Preßsitz aufgeschoben worden sind. Die beiden vorliegen, erübrigt sich jede Einstellung des Lageräußeren Ringe 3, 5 haben denselben Außendurch- spiels nach dem Zusammenbau des Lagers. Der messer, der größer ist als derjenige des mittleren flachen Bauweise ungeachtet, kann die Schwingmasse Ringes 4. Die zylindrische äußere Fläche 10 dieses 50 17 mit einem äußerst geringen Höhenspiel eingebaut mittleren Ringes 4 und die zwei einander zugewen- werden und trotzdem frei drehbar sein und dieselbe deten Ringflächen 11 und 12 der vorspringenden Aufzugwirkung wie die herkömmlichen gattungs-Teile der Ringe 3, 5 bilden die Gleitflächen des fest- gleichen Schwingmassen haben,
stehenden Lagerteils. ,, __ ..., .,Das in Fig. 3 dargestellte zweite Ausführungsbei-
Der drehende Lagerteil besteht aus einem flächen '55 spiel unterscheidet sich vom ersten lediglich durch die Ring 13, der um den mittleren Ring 4 frei drehbar ge- Befestigungsart der Schwingmasse 17. In diesem lagert ist. Der Ring 13 ist zwischen den äußeren Rin- zweiten Ausführungsbeispiel wird nämlich die gen 3 und 5 axial festgehalten. Damit er sich Schwingmasse 17 auf dem Träger la von oben monzwischen diesen zwei Ringen frei drehen kann, ist tiert. Zu diesem Zweck weist der Träger la einen zyseine Dicke ein wenig kleiner als diejenige des mitt- 60 lindrischen, mit Innengewinde versehenen Fortsatz leren Ringes 4. Der obere Ring 3 ist mit einer 20 auf. Die Ringe 3, 4, 5 des feststehenden Lagerteils Reihe von Schmierlöchern 14 versehen, die zur zylin- sitzen auf einer Hülse 21 fest, die über den Fortsatz drischen Gleitfläche 10 freien Zutritt schaffen. Der 20 frei aufschiebbar ist. Um den Fortsatz 20 ist der Ring 13 ist mit dem Schwingmassentrieb 15 starr ver- Träger la mit einer ringförmigen Schulterfläche 19a bunden, der einerseits mit dem ersten Rad 16 des 65 versehen, deren Außendurchmesser gleich demjenigen Selbstaufzuggetriebes kämmt und andererseits an der dem mittleren Ringes 4 ist. Im zusammengesetzten Schwingmasse 17 befestigt ist. Zustand sind die drei Ringe 3, 4, 5 des feststehenden
Um das für die Schraube 2 vorgesehene Loch 18 Lagerteils auf der Schulterfläche 19 a durch den
Kopf 22 der Befestigungsschraube 23 gepreßt. Zu diesem Zweck sind die Höhen des Fortsatzes 20 und der Hülse 21 kleiner als die Gesamthöhe der übereinanderliegenden Ringe 3, 4, 5.
Im zweiten Ausführungsbeispiel ist nicht nur der obere Ring 3, sondern auch noch der untere Ring 5 mit Schmierlöchern 24 versehen.
Wie im ersten Ausführungsbeispiel trägt der Ring den inneren Lagerteil 3, 4, 5, 21, wenn die Schwingmasse 17 vom Träger la getrennt ist, so daß keine Gefahr besteht, daß diese Ringe von der Hülse gelöst werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gleitlager für die Schwingmasse einer Selbstaufzuguhr, bei welchem der eine Lagerteil als flacher Ring ausgebildet ist und der andere Lagerteil eine zylindrische Gleitfläche für den flachen Ring sowie zwei einander zugewendete, ebene Ringflächen besitzt, zwischen welchen der flache Ring axial festgehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Lagerteil bildende, flache Ring (13) mit der Schwingmasse (17) fest verbunden ist und die zylindrische Gleitfläche (10) sowie die zwei Ringflächen (11, 12) des anderen, feststehenden Lagerteils (3 bis 6) je auf einem von drei weiteren, übereinanderliegenden, auf eine gemeinsame Hülse (6) mit Preßsitz aufgeschobenen, flachen Ringen (3 bis 5) liegen.
2. Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei feststehenden Ringe (3 bis 5) zwischen zwei einander zugewendeten Schulterflächen (9, 19) eines Gestellteils (1) bzw. eines mit der Schwingmasse (17) von diesem Gestellteil lösbaren Stücks (6 bzw. 22) festklemmbar sind.
3. Gleitlager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser der zwei genannten Schulterflächen (9, 19) höchstens demjenigen des mittleren (4) der drei feststehenden Ringe gleich ist.
4. Gleitlager nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem feststehenden Lagerteil (3 bis 6) gehörende Hülse (6) mit einem Innengewinde (7) für eine Befestigungsschraube (2) der Schwingmasse (17) versehen ist und einen Flansch (8) besitzt, der die eine (9) der zwei genannten Schulterflächen trägt.
5. Gleitlager nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem feststehenden Lagerteil (3, 4, 5, 21) gehörende Hülse (21) über einen zylindrischen, mit einem Innengewinde für eine Befestigungsschraube (23) der Schwingmasse (17) versehenen Fortsatz (20) des genannten Gestellteils aufschiebbar ist, wobei die eine der genannten Schulterflächen auf dem Kopf (22) dieser Befestigungsschraube liegt.
6. Gleitlager nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der zwei äußeren Ringe (3, 5) des feststehenden Lagerteils mit einer Reihe von Schmierlöchern (14 bzw. 24) versehen ist, die zur zylindrischen Gleitfläche (10) freien Zutritt schaffen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19691902206 1968-01-30 1969-01-17 Gleitlager fuer die schwingmasse einer selbstaufzuguhr Withdrawn DE1902206B2 (de)

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DE1902206A1 DE1902206A1 (de) 1970-02-12
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CH (2) CH137468A4 (de)
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FR (1) FR1593271A (de)
GB (1) GB1220043A (de)

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