DE1900007B2 - Datenverarbeitungsanlage - Google Patents

Datenverarbeitungsanlage

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DE1900007B2 DE19691900007 DE1900007A DE1900007B2 DE 1900007 B2 DE1900007 B2 DE 1900007B2 DE 19691900007 DE19691900007 DE 19691900007 DE 1900007 A DE1900007 A DE 1900007A DE 1900007 B2 DE1900007 B2 DE 1900007B2
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    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Datenverarbeitungsanlage mit einem zentralen Verarbeiter zur Ausführung eines Hauptprogramms und von Unterprogrammen, einem Speicher, der eine Vielzahl von Blöcken von Speicherstellen zur Aufnahme von Daten enthält, und einer Vielzahl von Registern zur Speicherung von Daten für die Ausführung der Programme, wobei im Falle einer Programmunterbrechung der Inhalt von Registern gespeichert wird, um eine Wiederherstellung der Registerinhalte nach der Unterbrechung zu ermöglichen.
Die bekannte Technik macht ausgedehnten Gebrauch von Unterprogrammen, um bei der Programmierung von Datenverarbeitungsoperationen Einsparungen bei der Codierung zu erreichen. Ein Unterprogramm ist im wesentlichen eine normierte Folge von codierten Befehlen zur Durchführung einer speziellen wohldefinierten Operation während eines Grund- oder Hauptprogramms. Allgemein ist es vorteilhaft, ein derartiges Unterprogramm zur Ausführung von mathematischen und logischen Operationen zu benutzen, die häufig in einer langen Liste von Programmbefehlen wiederholt werden.
Ein Datenverarbeiter führt im allgemeinen jeden Befehl eines Hauptprogramms nacheinander aus, bis ein Sprung zu einem Unterprogramm diktiert wird. An dieser Stelle wird das Hauptprogramm zeitweise unterbrochen, wobei die Steuerung des Verarbeiters zum Unterprogramm übertragen wird. Vor dem Sprung werden gewisse, zum Hauptprogramm gehörige Daten reserviert und für die weitere Verwendung gespeichert. Diese Daten enthalten gewöhnlich den Teil, der durch Unterprogrammbefehle nicht geändert wird.
Es ist bekannt, Möglichkeiten vorzusehen, um sowohl die Speicherung der Daten nach der Unterbrechung eines Programms zur Ausführung eines oder mehrerer Unterprogramme als auch die Wiedergewinnung der gespeicherten Daten nach Beendigung der Unterprogrammoperationen zu bewirken. So soll in bekannter Weise im Augenblick der Unterbrechung eine Art von Momentaufnahme von den Registern eines Rechners gemacht und gespeichert werden, ohne daß hierzu jedoch eine Lösung angegeben wäre. In einem anderen bekannten Fall soll bei unvorhergesehenen Ereignissen während der Datenverarbei-
tung in feste Unterprogramme eingetreten werden, denen auch die Speicherung von Registerinhalten zugeordnet ist. Wie sich dies einfach und wirtschaftlich erreichen läßt, und zwar insbesondere dann, wenn mehrfach Unterbrechungen auftreten, wird nicht gelehrt.
Zur Speicherung eines Teils der Daten im Verarbeiter während einer einzelnen kurzen, durch langsam arbeitende Eingabe-Ausgabe-Geräte eingeleiteten Unterbrechung ist es bekannt, zusätzliche Register vorzusehen. Auf diese Weise läßt sich jedoch keine Lösung des bei Programmsprüngen und Mehrfachunterbrechungen auftretenden Speicherproblems erreichen.
Bei den bekannten Anordnungen mußte eine große Zahl von Einrichtungen für das Speichern und Wiederauffinden sowohl der Daten des Grundprogramms als auch der Unterprogramme vorgesehen werden. Derartige Anordnungen haben sich daher als kompliziert, kostspielig und nachteilig für die zugeordnete Organisation, Speicherung und das Wiederauffinden von Daten erwiesen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer programmgesteuerten Datenverarbeitungsanlage im Falle einer Programmunterbrechung Daten in möglichst einfacher und zweckmäßiger Weise sicherzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Datenverarbeitungsanlage der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Verarbeiter folgende Bauteile enthält: einen Rückkehrzähler, der bei jeder neu eintretenden Haupt- oder Unterprogrammunterbrechung weitergeschaltet wird und dessen Inhalt einen Block im Speicher festlegt; ein Adressenregister, dessen Inhalt eine Adresse innerhalb eines durch den Rückkehrzähler ausgewählten Blocks angibt; Ubertragungsschaltungen, die im Falle einer Programmunterbrechung Daten aus programmabhängig gewählten Registern in den durch Rückkehrzähler und Adressenregister festgelegten Speicherstellen sicherstellen.
Damit lassen sich auf einfache und wirtschaftliche Weise die Daten sowohl des Hauptprogramms als auch der Unterprogramme bei Unterbrechungen geordnet speichern und wiedergewinnen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer programmgesteuerten Nachrichtenvermittlungsanlage als Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 das Blockschaltbild eines Gesprächsspeichers und eines Programmspeichers, die mit funktioneilen Schaltungsblocks in einer Programmsteuerschaltung des als Beispiel gewählten Vermittlungssystems zusammenarbeiten,
F i g. 3 die Elemente von Befehlswörtern, die für die Programmsteuerung des Vermittlungssystems benutzt werden,
Fig. 4 ein Diagramm der Zeitgeber- und Taktimpulse, die bei dem als Beispiel gewählten Nachrichtenvermittlungssystem benutzt werden,
Fig. 5 ein Fluß- und Blockdiagramm, das die Beziehung zwischen den Befehlsfolgen und der Übertragung von Adressen und Daten zwischen der Programmsteuerung und dem Gesprächsspeicher zeigt,
F i g. 6 ein Folgediagramm für die Schaltungsoperationen in der Programmsteuerung, dem Gesprächsspeicher und dem Programmspeicher für die verschiedenen Befehle,
Fig. 7 bis 11 Blockschaltbilder der Programmsteuerschaltung entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 12 die Zuordnung der Fig. 7 bis 11.
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form einer elektronischen programmgesteuerten Fernsprechvermittlungsanlage betrifft insbesondere die
ίο Programmsteuerschaltung PC, den Gesprächsspeicher CS und den Programmspeicher PS, die in Fi g. 1 als Blöcke mit dicker Umrandung dargestellt sind. Die anderen Elemente der Anlage sind hier weder dargestellt noch im einzelnen beschrieben, abgesehen von den Fällen, wo es für ein vollständiges Verständnis der Erfindung notwendig ist.
Obwohl die symbolischen Darstellungen von Schaltungen in den Fig. 7 bis 11 bekannt sind, wird doch eine kurze Erläuterung gewisser Schaltungen im Interesse der Klarheit gegeben. Das Symbol für die UND-Glieder, das in den Schaltungen der Fig. 7 bis 11 benutzt wird, ist ein geschlossener Halbkreis mit Leitern, die an seinem Umfang enden. Die geschlossenen Halbkreise mit Leitern, die in die HaIbkreise hineinführen, sind die Symbole, die in den Fig. 7 bis 11 zur Darstellung von ODER-Gliedern benutzt werden.
Inverter sind in den Fig. 7 bis 11 durch geschlossene Halbkreise mit einem darin befindlichen »/« dargestellt. Ferner wird eine Anzahl von einzelnen UND- und ODER-Gliedern in logischen Kombinationen durch Quadrate mit der Bezeichnung G dargestellt. Zum Beispiel ist das Glied G19 in Fig. 7 eine Kombination von sechzehn UND-Gliedern, die 16 Bits aus einem logischen Register LR (Fig. 7) unter dem Einfluß eines Steuersignals vom Gatter LRGB weiterleiten.
Die programmgesteuerte Fernsprechvermittlungsanlage als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit Möglichkeiten versehen, um das geordnete Speichern und Wiederauffinden von Hauptprogramm- und Unterprogrammdaten für die Verarbeitung von Gesprächen zu bewirken. Die Möglichkeiten umfassen einen Gesprächsverarbeiter, der eine gemeinsame Steuereinrichtung ist und die verschiedenen Fernsprechverwaltungs- und Unterhaltungsfunktionen des Vermittlungssystems durchführt. Im Verarbeiter ist eine Programmsteuerschaltung vorgesehen, um Programm- und Unterprogrammbefehle auszuführen.
Die Steuerschaltung erhält die Befehle von einem Programmspeicher und führt nacheinander jeden Befehl eines Hauptprogramms aus, bis sie unterbrochen wird und die Steuerung der Systemoperationen auf ein Unterprogramm übertragen wird.
Zum Zeitpunkt einer derartigen Unterbrechung enthält die Programmsteuerschaltung Daten in ihren Registern und Zählern, die im allgemeinen während des Unterprogramms nicht geändert oder manipuliert werden, die jedoch nach der Rückübertragung der Steuerung zum Hauptprogramm wieder benötigt werden. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die Daten von den Registern und Zählern auf eine Vielzahl von Speicherblöcken in einen halbpermanenten Gesprächsspeicher übertragen, wobei die Register und Zähler vorteilhafterweise für die Ausführung von Unterprogrammbefehlen verfügbar gemacht werden. Zum Beispiel besteht der Gesprächsspeicher aus sechzehn verschiedenen Blöcken,
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die jeweils acht Datenwörter enthalten. Jeder der- das zu einem ersten Unterprogramm gehört. Danach
artige Block wird einem einzelnen Unterprogramm wird eine Reihe von »Halte«-Befehlen, die Teil der
eindeutig zugeordnet, wenn die Steuerung auf dieses Unterprogrammbefehle sind, ausgeführt, um Daten
Unterprogramm übertragen wird. Somit ist jeder von den Programmsteuerregistem und Zählern zu
Block für ein einzelnes Unterprogramm von sechzehn 5 anderen Wörtern des ersten Blocks im Gesprächsspei-
verschiedenen wählbaren Unterprogrammen in den eher zu übertragen. Vorteilhafterweise bestimmt die
zahlreichen Unterprogrammen reserviert, die im Pro- Anzahl der »Halte«-Befehle, die durch den Program-
grammspeicher gespeichert sind, wobei jedes Wort mierer in das Unterprogramm eingebracht sind, eine
in diesem Block eindeutig zur Speicherung des Daten- veränderliche Anzahl von Registern und Zählern, von
inhalts eines einzelnen Registers oder Zählers der io denen Daten in den Gesprächsspeicherblock übertra-
Programmsteuerung vor dem Eintritt in das zugehö- gen werden. Die übrigen Unterprogrammbefehle vom
rige Unterprogramm reserviert ist. Die sechzehn Programmspeicher werden dann durch die Pro-
Blöcke werden benutzt, um die Programmsteuerschal- grammsteuerung ausgeführt. Danach werden die obi-
tung zu veranlassen, nacheinander eine Reihe von gen Befehle selektiv wiederholt, um z. B. eine Reihe
sechzehn verschiedenen Unterprogrammen auszufüh- 15 von maximal 15 zusätzlichen Unterprogrammen aus-
ren und 128 Datenwörter für die Register und Zähler zuführen und die Speicherung von Programmsteuer-
der Programmsteuerschaltung zu speichern. Somit daten in den übrigen Wortblöcken des Gesprächs-
speichert jeder Block acht verschiedene Datenwörter Speichers zu bewirken.
für jedes von 16 Teilprogrammen. Nach einer Unterprogrammoperation wird eine
Es werden einfache Befehlsschemen zum Betrieb 20 Reihe von »Aufnahme«-Befehlen vom Programmder Steuerschaltung in der Programmsteuerung ver- speicher selektiv ausgeführt, um nacheinander die gewendet, um die Datenspeicherung in den Gesprächs- speicherten Daten in den Gesprächsspeicherblöcken Speicher-Wortblöcken durchzuführen. Vier Grund- wieder aufzufinden und in die Programmsteuerregister befehle bewirken: Erstens die Übertragung der und Zähler zur Vorbereitung der Rückführung in ein Systemsteuerung auf ein Unterprogramm von einem 25 früheres Unterprogramm oder das Hauptprogramm Hauptprogramm oder einem anderen Unterpro- einzugeben. Dementsprechend bestimmt die Anzahl gramm; zweitens das Halten oder die Übertragung der »Aufnahme«-Befehle in einem Unterprogramm von Daten zur Speicherung in den Wortblöcken; die Anzahl der Datenwörter, deren Daten zu Regidrittens das Aufnehmen oder Wiederauffinden der stern und Zählern der Programmsteuerung zurückgespeicherten Daten und viertens die Rückführung 30 übertragen werden. Danach führt der Programmspeider Systemsteuerung vom Unterprogramm zum eher einen Befehl aus, der die Systemsteuerung vom Haüptprogramm oder einem früheren, teilweise aus- Unterprogramm zur Rückführungsadresse des Hauptgeführten Unterprogramm. Zu Beginn sammelt die programme oder des früheren Unterprogramms über-Steuerschaltung einen Teil einer 7-Bit-Adresse für trägt, das im Gesprächsspeicher aufbewahrt wird,
jedes der Wörter im Gesprächsspeicher mit Hilfe 35 Bei der Ausführung eines Programms, das ein eines 4-Bit-Halteaufnahmezählers, der jeden der Haupt- oder Unterbrechungsprogramm oder ein sechzehn Blöcke im Gesprächsspeicher eindeutig de- Unterprogramm sein kann, wird ein Rückführzähler finiert oder identifiziert. Der Zähler definiert die rieh- benutzt, um einen Block des zeitweiligen Speichers tige Adresse für die Wortblöcke im Gesprächsspei- vor einer Unterbrechung dieses Programms und einer eher, indem er nach der jeweiligen Eingabe und 40 Übertragung der Systemsteuerung auf ein nächstes Rückgabe von den Unterprogrammoperationen vor- Unterprogramm auszuwählen und zuzuordnen. Nach oder zurückgeschaltet wird. Ein restlicher 3-Bit-Teil einer derartigen Übertragung machen »Halte«-Befehle der Adresse wird selektiv durch »Sprung«-, »Halte«- jedes nächsten Unterprogramms selektiv nur diejeni- und »Aufnahme«-Befehle vom Programmspeicher gen Gesprächsverarbeitungsregister frei, die durch die geliefert. Somit identifiziert die 7-Bit-Adresse die 128 45 besondere Funktionen spezifiziert werden, die durch verschiedenen Wörter in den sechzehn Speicher- dieses Unterprogramm durchgeführt werden sollen, blocken. Somit kann eine veränderliche Anzahl von verschie-
Der Gesprächsspeicher arbeitet mit zerstörender denen Gesprächsverarbeitungsregistern während der Ablesung. Er wird also bei jedem adressierten Wort Ausführung jedes anderen Unterprogramms frei geabgelesen, um zunächst die Informationen vor dem 50 macht werden. Der Rückführzähler und die »Halte«- Einschreiben von Programmsteuerdaten zur Speiche- Befehle bewirken zusammen die Übertragung und rung während der Unterprogrammoperation zu Speicherung der frei gemachten Daten in den vorher löschen. Die Ablese-Einschreibe-Folge wird danach gewählten und zugeordneten Blocks des zeitweiligen benutzt, um gespeicherte Daten für die Programm- Speichers. Es sind daher die Gesprächsverarbeitungssteuerung nach einer Unterprogrammoperation wie- 55 register, deren Dateninhalte zur Ausführung des nächder aufzufinden. sten Unterprogramms benutzbar sind, selektiv nicht
Bin Sprung vom Hauptprogramm zu einem Unter- frei gemacht, wobei die Dateninhalte während der programm wird durch die Programmsteuerung unter Ausführung des letztgenannten Unterprogramms sedem Einfluß eines Befehls »Sprung und Bewahren der lektiv ablesbar und manipulierbar sind. Bei der UnterAdresse« vom Programmspeicher eingeleitet. Der Be- 60 programm-Programmierung können daher diejenigen fehl bewirkt, daß die vorliegende Adresse des Pro- Register spezifiziert werden, deren Dateninhalte nicht gramms aufbewahrt wird, um bei der Rückführung im zeitweiligen Speicher festgehalten zu werden brauder Systemsteuerung zu diesem Programm nach den chen. Ferner können die Dateninhalte in gewissen Unterprogrammoperationen verwendet zu werden. der nicht frei gemachten Register abgelesen, jedoch
Die Rückführadresse wird von der Programm- 65 bei der Ausführung von Unterprogrammbefehlen
steuerung übertragen und dadurch aufbewahrt, daß nicht überschrieben werden.
sie z. B. in einem ersten Wort eines ersten der Nach Beendigung einer Unterprogrammoperation
16 Blöcke im Gesprächsspeicher gespeichert wird, und vor Rückführung der Systemsteuerung zu einem
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vorherigen Programm wirkt der Rückführzähler mit Der Gesprächsspeicher CS ist eine mit zerstörender
den Unterprogrammbefehlen so zusammen, daß zu- Ablesung arbeitende Speichereinheit, die solche Inrückgehaltene Daten von ausgewählten Datenwörtern formationen in bezug auf in Gang befindliche Gern einem zugeordneten Block des zeitweiligen Spei- spräche speichert, welche sich schnell ändern und zur chers selektiv wieder aufgefunden werden. Die wieder- 5 Abfragung und Änderung sowohl durch das Proaufgefundenen Daten werden zu dem Register zu- gramm als auch durch die Schaltung IO schnell verrückgeführt, dem sie vorher entnommen wurden. fügbar sein müssen. Diese Informationen werden in
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun einer großen Anzahl von beliebig adressierbaren an Hand von F i g. 1 beschrieben. Das elektronische Speicherstellen (Wörtern) gespeichert, die je mehrere Fernsprechvermittlungssystem ist so aufgebaut, daß io Informationsbits enthalten. Diese umfassen erstens zahlreiche Fernsprechapparate, z. B. die Apparate den Besetzt-Frei-Zustand von Nachrichtenwegen über TSl bis TSN bedient werden können. Diese Apparate das Vermittlungsnetzwerk SN, zweitens die Ziffern, sind über die Fernsprechleitungen L1 bis LN mit dem die von einer Ziffernaufnahmeschaltung der Betriebs-Vermittlungsamt verbunden und an das Vermittlungs- schaltungen SCl bis SCN erhalten werden und dritnetzwerk SN angeschlossen. 15 tens Informationen bezüglich des Eintretens von
Das Netzwerk SN besteht aus den Vermittlungsein- einem Systemprogramm in ein Unterprogramm. Die richtungen, die unter dem Einfluß eines Gesprächs- Programmsteuerschaltung PC und die Eingangs-Ausverarbeiters CP bewirken, daß Nachrichtenverbindun- gangsschaltung IO treten selektiv in Tätigkeit, um den gen selektiv zwischen und von den Leitungen L1 bis Austausch von Informationen mit dem Gesprächs- LN und ankommenden Fernleitungen, wie die Fern- 20 speicher CS zu steuern.
leitung IT, mit den Betriebsschaltungen SCl bis SCN Die Programmsteuerschaltung PC ist die primäre
hergestellt werden. Die letztgenannten Schaltungen Informationsverarbeitungseinheit des Systems. Sie enthalten typischerweise Ziffernempfänger, Wähl- enthält eine große Anzahl von Registern zusammen zeichenquellen und andere funktionelle Betriebs- mit der Folgelogik, um Zeit- und Steuersignale für das schaltungen, die zur Bedienung von Gesprächen be- 25 Ablesen, das Interpretieren und das Ausführen von nutzt werden. Die Vermittlungseinrichtungen des Programmbefehlen zu liefern. Zusätzlich ist sie in der Netzwerks SN dienen ferner dazu, Verbindungen von Lage, eine Folge von vielen verschiedenen Befehlen den Leitungen Ll bis LN und der Fernleitung IT zu aufzunehmen und in Signale zu übersetzen, die zur abgehenden Fernleitungen, wie die Fernleitung OT, Steuerung des Netzwerks SN, der Betriebsschaltungen herzustellen. 30 SCl bis SCN und anderer Funktionsschaltungen des
Ein Hauptabtaster MS ist mit den Betriebsschaltun- Systems über die Eingangs-Ausgangs-Steuerschaltung gen 5Cl bis SCN und den Leitungen Ll bis LN über IO dienen. Die Befehle werden in Form von Prodas Netzwerk SN wie auch mit anderen (nicht darge- grammen einschließlich Unterprogrammen eingestellten) funktioneilen Schaltungen verbunden, um schrieben, die in dem Programmspeicher PS gespeiden Empfang von Gesprächsanmeldungen festzustel- 35 chert sind. Die Programmbefehle sind das Vokabular len, und zur allgemeinen Überwachung der Gesprächs- der Maschine, sie werden benutzt, um die Schaltkreise betriebszustände. Verbindungen zwischen dem Ab- des Systems anzuweisen, wie und wann ihre verschietaster MS, dem Netzwerk SN und dem Verarbeiter denen Funktionen durchzuführen sind. Die Pro- CP über die Eingangs-Ausgangssteuerschaltung IO grammsteuerung PC fordert Programm- oder Untersind mit Hilfe von Sammelleitungssystemen BS herge- 40 programmbefehle vom Programmspeicher PS in Abstellt, die direkte Nachrichtenwege zwischen ausge- ständen von wenigen Mikrosekunden an und überwählten Schaltungen liefern. setzt sie nach Erhalt, um die jeweilige Schaltung oder
Der Verarbeiter CP ist eine Datenverarbeitungsein- Schaltungen anzuweisen, die bezeichneten Funktiorichtung mit gemeinsamer Steuerung, die verwendet nen auszuführen. Demgemäß ist die Programmwird, um die verschiedenen Fernsprechverwaltungs- 45 steuerung PC der Mittelpunkt des Systems, von dem und Wartungsfunktionen des elektronischen Vermitt- im wesentlichen alle Adressen und Befehle für andere lungssystems durchzuführen. Sie führt eine große An- Schaltungen ausgehen und der alle Antworten von zahl der logischen Steuer-, Speicher-, Überwachungs- diesen Schaltungen erhält. Es ist zu erwähnen, daß und Übersetzungsfunktionen durch, die für die Ope- die Programmsteuerung PC nur in der Lage ist, einrationen des Netzwerks SN und der Betriebsschaltun- 50 zelne Befehle auszuführen und daß die mechanisierte gen SCl bis SCN wie auch anderer Betriebsschaltun- Intelligenz, die für die komplizierten Fernsprechergen des Vermittlungssystems erforderlich sind. Sie ist Vermittlungsfunktionen des Systems gebraucht wird, funktionsmäßig in vier Einheiten unterteilt, die einen gänzlich aus den gespeicherten Programmen besteht. Programmspeicher PS, einen Gesprächsspeicher CS, Die Eingangs-Ausgangs-Steuerschaltung IO stellt
eine Eingangs-Ausgangs-Steuerschaltung IO und eine 55 die Schnittstelle zwischen dem Verarbeiter CP und Programmsteuerschaltung PC umfassen. den peripheren Schaltungen dar. Sie ist mit Einrich-
Der Programmspeicher PS ist ein halbpermanenter tungen ausgerüstet, die einen zentralen Impulsvertei-Speicher, der eine große Anzahl von getrennt adres- ler, Adressensammelleitungstreibern, Abtastantwortsierbaren Speicherstellen oder Wörtern enthält, die Sammelleitungsempfänger und Folgelogiken für Zifjeweils mehrere Informationsbits aufweisen. Der Spei- 60 fernempfangs- und Sendefunktionen enthalten. Die eher PS wird verwendet, um Informationen einschließ- Schaltung IO ist das Mittel, mit dem Eingangssignale lieh von Systemprogrammen und Unterprogrammen von den peripheren Einrichtungen in den Verarbeiter zusammen mit einer Vielzahl von Übersetzungsinfor- CP eintreten und von dem Ausgangsbefehle zu den mationen zu speichern. Im Programmspeicher sind peripheren Einrichtungen einschließlich des Netzferner Übersetzungseinrichtungen vorgesehen, um 65 werksSTV und der Schaltungen SCl bis SCN abgehalbpermanente Informationen zur Leitweglenkung, geben werden. Die Steuerschaltung IO spielt zwei Gebührenbelastung, zum Rufen u.dgl. bei Gesprä- Rollen. In der ersten Rolle stellt sie eine Erweiterung chen zu liefern. der Programmsteuerschaltung PC dar, die Folge- und
ίο
Zeitlogiken zusammen mit Registern und anderen Schaltungen enthält, um die Programmbefehle zum Weiterleiten von Befehlen zu den peripheren Schaltungen auszuführen. Für ihre zweite Rolle ist die Steuerschaltung IO mit fest verdrahteten logischen Schaltungen ausgerüstet, um einen Teil der Aufgabe des Ziffernempfangs, der Ziffernabgabe, der Abtastung und der Datenabgabe durchzuführen. Diese Arbeit ist zwischen den Systemprogrammen und der
men wird. Die Verbindungen zwischen dem gespeicherten Programm und dem verdrahteten Logikteil der Schaltung IO erfolgt über gewisse gemeinsam benutzte Gebiete des Gesprächsspeichers CS.
In dem Gesprächsverarbeitungsplan des als Beispiel gewählten Systems sind die zur Verarbeitung von Gesprächen benutzten Programme allgemein in zwei Klassen eingeteilt: erstens Unterprogramme, die in
aufrechtzuerhalten.
Gesprächsverarbeiter
An Hand der F i g. 2 wird nun eine kurze Erklärung des Aufbaus und des Zusammenwirkens des Programmspeichers PS, des Gesprächsspeichers CS und der Programmsteuerschaltung PC gegeben. Der
einem Grundprogramm in ein Unterprogramm, für das Einlagern von Unterprogrammen und die Rückführung zum Grundprogramm zu erleichtern. Sie ermöglichen ferner eine leicht zugängliche Polsterspeiche-5 rung für Unterprogramme. Die Einrichtungen arbeiten jedesmal, wenn in ein neues Unterprogramm von einem Grundprogramm oder einem anderen Unterprogramm aus eingetreten wird, um gewisse Daten einschließlich der Adresse zur Rückführung zum
Schaltung IO in solcher Weise aufgeteilt, daß ein gro- io Grundprogramm oder einem anderen Unterprogramm ßer Teil der Entscheidung vom Programm übernom- zur richtigen Zeit nach der Ausführung des Unterprogramms zu speichern. Wenn in ein neues Unterprogramm eingetreten wird, wird eine sogenannte »Keller-Pegelsteuerung« im Verlauf des Grund- oder 15 Unterprogramms um 1 vermindert, und wenn eine Unterprogrammrückführung nach der Beendigung des Unterprogramms ausgeführt wird, um 1 vermehrt. Dieses Merkmal wird bei dem Ausführungsbeispiel verwendet, um geordnete Aufzeichnungen von Rück-
einem festen periodischen Zeitplan ausgeführt wer- 20 führadressen und anderen Daten für eine Gruppe den, und zweitens Grundprogramme, die keiner streng von 16 nacheinander ausgeführten Unterprogrammen periodischen Ausführung bedürfen. Einige durch
Unterprogramme ausgeführte Funktionen sind erstens
das Abtasten von Leitungen, Fernleitungen und Betriebsschaltungen, zweitens der Ziffernempfang und 25
die Abgabe und drittens die Abgabe von Befehlen
zum Netzwerk und zu anderen peripheren Einheiten,
wie den Betriebsschaltungen. Gemäß der als Beispiel
gewählten Anordnung werden Unterprogramme nacheinander in einem festen Zeitplan ausgeführt. Irgend- 30 Programmspeicher PS enthält eine große Anzahl von ein anderes Programm, das ausgeführt wird, wenn getrennt adressierbaren Speicherstellen oder Wörtern, diese Zeitplanperiode beginnen soll, wird unterbro- welche die Befehle der Systemprogramm- und Unterchen, wobei die Unterprogramme begonnen werden. Programmbibliothek liefern. Jedes derartige Wort hat Wenn die letzteren ausgeführt sind, wird das unter- z. B. 22 Informationsbits. Zwei Arten von Informatiobrochene Programm an der Unterbrechungsstelle 35 nen werden im Programmspeicher PS gespeichert, wieder aufgenommen. nämlich Befehle und Daten. Die Programmsteuerung
Die Grundprogramme sind für den Erhalt von Auf- PC enthält zwei Register, die zur Arbeitsweise des zeichnungen über in Gang befindliche Gespräche ver- Programmspeichers PS gehören, nämlich ein 18-Bitantwortlich. Diese Programme bewirken ferner die Programmspeicheradressenregister PA und einen Prüfung von Überwachungseingängen und ankom- 40 22-Bit-Programmspeicherpuffer PSB. Das Register menden Ziffern, die durch die Abtastung und Ziffern- PA spezifiziert durch seinen 18-Bit-Inhalt die Adresse Verarbeitungsprogramme angesammelt werden, und im Programmspeicher PS, von dem jedes Wort abzudie Korrelation der rückgeführten Information zu den lesen ist. Das Register PSB ist die Schaltung, in die Aufzeichnungen von in Gang befindlichen Gesprä- die aus dem Speicher PS gelesenen Informationen chen. Dieser Korrelationsvorgang erzeugt Informatio- 45 eingebracht werden.
nen, um zu bewirken, daß Befehle zum Netzwerk SN Die Adresse im Register PA wird durch verschie-
und zu anderen peripheren Schaltungen gegeben wer- dene Aktionen in der Programmsteuerung PC wänden, um Gesprächsverbindungen herzustellen und zu rend einer Arbeitsoperation geändert, sie bleibt jeüberwachen. doch fest, während der Speicher PS gelesen wird.
Ein wichtiges Mittel zur Erzielung von Einsparun- 50 Wenn ein Lesesignal (für den Programmspeicher) gen an Codierung besteht in der umfassenden Ver- durch die Zeitgeber- und Befehlsschaltungen CT erwendung von Unterprogrammen. Bekanntlich ist ein zeugt wird, wird der Speicher PS an einer Stelle geUnterprogramm Teil eines Unterbrechungsprogramms lesen, die zur Zeit durch das Register PA bezeichnet oder eines Grund- oder Hauptsystemprogramms, der wird. Der Ausgang des Programmspeichers PS besteht bewirkt, daß ein Datenverarbeiter eine wohldefinierte 55 aus 22 Leitern mit Signalen, die das Programmmathematische oder logische Arbeitsoperation durch- speicherpufferregister PSB steuern, um das gelesene führt. Gewöhnlich wird jedes Unterprogramm ver- Befehlswort zeitweise zu speichern, während ein vorwendet, um eine Wiederholung derselben Folge von her gelesener Befehl ausgeführt wird. Nach Beendi-Befehlen in zahlreichen verschiedenen Stellungen im gung der letztgenannten Funktion wird das im Re-Hauptprogramm zu vermeiden. Es hat nicht nur den 60 gister PSB gespeicherte Wort zum Programmspeicher-Vorteil, Code- und Programmspeicherraum einzuspa- ausgangsregister PO geleitet, wobei das Register PSB ren, es macht auch die Programmstörbeseitigung ein- für den Empfang des nächsten Worts vom Speicher fächer, weil ein Unterprogramm nur einmal bearbeitet PS wieder einstellbar ist.
zu werden braucht. Beim vorliegenden Ausführungs- Der Programmspeicher PS wird normalerweise
beispiel der Erfindung sind Einrichtungen in der Pro- 65 nacheinander abgelesen, dementsprechend ist das Regrammsteuerung PC vorgesehen, die mit dem Ge- gister PA ein Zähler, der unter dem Einfluß der Besprächsspeicher CS zusammenarbeiten, um unter dem fehlszeitschaltung CT für die folgende Operation wei-Einfluß des Programmspeichers PS den Eintritt von tergeschaltet wird. Es ist jedoch zeitweise notwendig,
11 12
die normale aufeinanderfolgende Adressierung des schiedenen 16-Bit-Registern der Fig. 2 zu 18-Bit-Speichers PS zu unterbrechen, um einen sogenannten Adressen im Programmadressenregister PA zu erwei- »Sprung« im Programm zu machen. Die Ausführung tern. Ein kombinierter Gesprächsaufzeichnungszähler dieser Sprungbefehle kann durch die Schaltung IO und Gesprächsformzähler KM wird in der Programmund durch das Unterbrechungsprogrammregister/P s steuerung PC für die Programmzählung und Prüfung der Programmsteuerung PC gesteuert werden und be- verwendet.
wirkt, daß die nicht aufeinanderfolgende nächste Ein Gesprächsspeicheradressenregister CSA emp-
Adresse vom Register IP über eine Programm-Sam- fängt nacheinander 14-Bit-Adressen von Wörtern,
melleitung PGB in das Register PA geleitet wird. die vom Gesprächsspeicher CS abgelesen werden
Wenn ein Sprung ausgeführt wird, wird der Inhalt des io sollen. Dieser Speicher ist ein Speicher mit beliebi-
Registers PSB gelöscht und der Speicher PS an der gem Zugriff, zerstörender Ablesung und mit einem
revidierten Stelle gelesen. vorgeschriebenen Ablese-Einschreibzyklus. Ein sol-
Die Programmsteuerung PC ist zusätzlich zu den eher Zyklus beginnt mit der Erzeugung einer Adresse
Registern PSB und PO mit zahlreichen Registern wie im Register CSA. Die letztgenannte Adresse geht
auch mit anderen logischen Schaltungen ausgerüstet, 15 von der Schaltung IO oder über die Sammelleitung
wie sie in F i g. 2 dargestellt sind, um die Manipulation PGB vom Register AA oder einem Gesprächsadres-
von Daten durch das Programm zu erlauben. Die senregjster CA zum Register CSA zur Verwendung
Mehrzahl dieser Register weist eine Reihe von Gat- als Adresse beim Ablesen oder Einschreiben des
tern auf, um zu ermöglichen, daß Signale auf der Gesprächsspeichers CS. Für eine Ableseoperation
Sammelleitung PGB Daten in das Register eingeben. 20 wird ein Signal zum Ablesen des Gesprächsspeichers
Ein zentrales Register in der Programmsteuerung PC erzeugt, das das Register kennzeichnet, in das die
ist das allgemeine 16-Bit-Register GR. Es ist gleich- Ableseinformation vom Gesprächsspeicher CS zu
zeitig ein Programm-Eingangs-Ausgangsregister, das übertragen ist. Zum Beispiel werden die vom Spei-
mit dem Gesprächsspeicher CS zusammenarbeitet. eher CS abgelesenen Daten entweder zum Register
Durch das Programm erzeugte logische Befehle be- 25 GR oder zur Eingangs-Ausgangsschaltung IO abge-
nutzen das Register GR, ferner das Logikregister geben. Da die Ableseoperation des Gesprächsspei-
LR, das logische Arbeitsregister LW, das logische chers CS eine zerstörende Ablesung ist, müssen die
Funktionsregister LF und ein logisches Masken- Daten wieder erzeugt oder zum Wiedereinschreiben
register LM, die jeweils eine Kapazität von 16 Bits in den Speicher CS jedesmal neu gesammelt werden,
haben. Eine logische Funktionsschaltung LFC korn- 30 Zu diesem Zweck wird in den Speicher CS einzu-
biniert logisch die Informationen in den Registern schreibende Information von der Sammelleitung
GR und Li? in einer bitweisen Operation mit den im PGB, dem Register GR oder der Schaltung IO zum
Register LM spezifizierten Bits. Eine durch die Schal- Gesprächsspeichereingangsregister CSI geleitet. Diese
tung LFC durchgeführte logische Funktion ist im Information kommt innerhalb einer vorgeschriebe-
Register LF spezifiziert. Die Ergebnisse dieser Ar- 35 nen Zeit nach dem Ablesesignal an. Danach wird
beitsoperation gehen in das Register LW oder GR. sie in den Speicher CS eingeschrieben, dann wird der
Ein Summen-Rotierzähler SRC ist ein 16-Bit-Re- Inhalt des Registers CSA für das nächste Wort gegister, das nicht dem Programm zugängig ist, das aber ändert. Die Information, die vom Speicher CS abgeintern durch die Programmsteuerung PC benutzt lesen wird, wird in manchen Fällen im selben Zyklus wird. Es wird z. B. bei einfachen Additionen und als 40 abgeändert und zurückgeschrieben. Puffer bei Rotierbefehlen verwendet. Der Zähler SRC Programmbefehlsworte zur Steuerung der verschieenthält einen Volladdierer, damit Informationen im denen Register und der sechzehn Arbeitsoperationen Register GR zu denjenigen eines zusätzlichen Adres- entstehen im Programmspeicher PS. Es werden zwei senregisters AA addiert werden können, um eine Arten von Befehlswortschemen in der Programm-Summe im Zähler SRC hervorzubringen, die dann 45 spräche verwendet. Diese umfassen Voll- und HaIbzum Registerrad geleitet wird. Der Zähler SRC wird wort-Befehle, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind. Ein ferner verwendet, um die Adresse eines nächsten Vollwort-Befehl besteht aus 22 Bits eines ganzen Programmworts festzuhalten, das vom Programm- Worts für einen Befehl. Ein Halbwort-Befehl besteht speicher PS gelesen werden soll, während das Re- aus 11 Bits, wobei zwei Halbwortbefehle je 22Bitgister AA als Datenadresse verwendet wird. Das im worte vorhanden sind. Die Bits der Programmwörter Zähler SRC gespeicherte Wort wird über die Sam- sind wie folgt angeordnet: Das Bit 21 (das Bit am melleitung PGB nach einer Ablesung des Speichers weitesten links) ist das Sprungbit T. Es ist nur dann PS und zur Vorbereitung des Registers PA für eine eine 1, wenn das Wort von einem Sprungbefehl ernächste Ablesung des Speichers PS in das Register reicht wird. Für einen Vollwortbefehl (Typ I) ge- PA gegeben. Der Gesprächsverarbeiter CP enthält 55 hören die übrigen Bits sämtlich zu einem Befehl. In einen Rückführzähler HG, der entsprechend dem manchen Fällen wird das Bit 0 (das Bit am weitesten Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ein 4-Bit-Zähler rechts) als Gleichheitsbit verwendet. Im Fall von ist, um den Eintritt von einem Grundprogramm in Halbwortbefehlen (Typ II) ist das Bit 21 wieder ein maximal 16 Unterprogramme zu zählen und automa- Sprungbit. Die Bits 20 bis 11 gehören zu dem ersten tisch einen Teil der Adresse zu liefern, die die Blöcke 6° Halbbefehl, während die Bits 10 bis 1 den zweiten von Datenworten definiert, welche einem Unterpro- Befehl darstellen und das BitO stets das Gleichheitsgramm zugeordnet sein können. Der Zählwert im bit ist. Der erste Befehl befindet sich links im ProZähler HG wird verwendet, um Datenübertragungen grammspeicherwort, während der zweite Befehl sich und das Wiederauffinden in jedem der Blöcke aus rechts im Programmspeicherwort befindet. Datenwörtern wie auch die Steuerung der Programm- 65 Jedes neue Programmwort, entweder ein Vollwort- und Unterprogrammoperationen zu steuern. Ein befehl oder zwei Halbwortbefehle, wird durch den Übertragungspufferregister TB wird als Adressen- Befehlsübersetzer CTR der Fig. 2 decodiert, nachergänzung verwendet, um die Adressen in den ver- dem das Wort vom Register PSB über das Gatter
Gl in das Register PO geleitet ist. Der Übersetzer CTi? ist eine logische Schaltung, welche die binäre Darstellung jedes Befehls im Register PO zu Ausgangssignalen für verschiedene Register und andere logische Schaltungen decodiert, welche den speziellen auszuführenden Befehl identifizieren, z. B. TSA-Y, HX, TTSA und GX, die unten diskutiert werden und die die Arbeitsweise und die Weiterleitung von Informationen steuern.
Die Zeitgeber- und Befehlszeitschaltungen CT der Fig. 2 liefern die Grundzeitimpulse, die benutzt werden, um die Ausführung von Befehlen in den verschiedenen Gattern, Registern und anderen logischen Schaltungen zu synchronisieren. Die decodierten Befehlssignale werden in den Schaltungen CT vom Übersetzer CTR empfangen, sie werden durch die Schaltung CT benutzt, um zu entscheiden, ob ein Befehl ein Vollwort- oder ein Halbwortbefehl ist, und um die richtige Anzahl von Maschinenzyklen zu bezeichnen, die zur Ausführung des Befehls benötigt werden. Sie regeln auch die Arbeitsweise des Registers PA und das Ablesen des Programmspeichers PS neben anderen Funktionen.
Die synchronisierte Steuerung der Ausführung von verschiedenen Befehlen und logischen Operationen im Vermittlungssystem geschieht mit Hilfe von Grundzeitsignalen, die z. B. durch einen 2,67-Megahertz-Zeitimpulsgenerator (nicht dargestellt) der Zeitgeber und Befehlszeitschaltungen CT (F i g. 2) erzeugt werden. Diese Impulse werden auf verschiedene Gatter, Zähler, Register und logische Schaltungen der Fig. 7 bis 11 für die Steueroperationen verteilt. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, werden durch die Schaltungen CT acht sich überlappende Zeitimpulsphasen P 00, P 05 bis P 30 und P 35 zyklisch erzeugt. Jeder derartige Impuls hat negative Polarität und eine Dauer von etwa 0,75 μ^ο. Die Periode jedes Impulses beträgt 3 μββα Das Ein-Ausverhältnis der Impulse beträgt 1:3, jeder Impuls überlappt den unmittelbar vorangehenden Impuls um nominell 50%. Die erste Impulsphase ist POO, die etwa 0,75 μβεϋ lang auf Erdpotential G liegt und dann für 2,25 μ&εο auf positives Potential geschaltet wird. Die zweite Impulsphase P 05 liegt 0,375 μβεϋ auf Erdpotential, nachdem der Impuls P 00 auf Erde umgeschaltet ist. Dann folgen nacheinander die Impulse PlO, P15, P 20, P 25, P 30 und P 35. Um ein Nichtüberlappen in gewissen logischen Funktionen sicherzustellen, ist zwischen jedem dritten Impuls, wie dem Impuls P15 und P 30, die sich nicht überlappen, ein Sicherheitsraum vorgesehen.
Die Schaltungen CT erzeugen ferner zyklisch die ImpulseP00^4, wobei, wie in Fig. 4 dargestellt ist, jede Wiederholung des Impulses P 00^4 einen Maschinenzyklus der Programmsteuerung PC darstellt. Verschiedene Befehle im System erfordern eine unterschiedliche Anzahl von Maschinenzyklen zur Ausführung, wobei für deren synchronisierte Steuerung vier Befehlszeitimpulse CTO bis CT 3 durch die Schaltungen CT erzeugt werden. Der erste Maschinenzyklus wird mit dem Impuls CTO begonnen. Dieser wird zu Beginn des Impulses P10 auf Erdpotential geschaltet und bleibt 2,625 μ&&ο lang auf Erde. Jeder der Impulse CTl und CT2 führt einen nachfolgenden Maschinenzyklus für einen Befehl ein und dauert 3 μββϋ. Die Dauer des Impulses CT 3 beträgt 2,625 μββΰ, er beginnt einen letzten Zyklus in jedem Befehl.
Die obigen Impulse werden geliefert, um vier Befehle auszuführen, die hervorragende Merkmale des Ausführungsbeispiels der Erfindung darstellen. Diese Befehle werden verwendet, um Sprünge zwischen einem Hauptprogramm und Unterprogrammen zu diktieren oder zu spezifizieren, wie auch das Halten oder Speichern von Adressen und Daten im Gesprächsspeicher CS während der Ausführung eines oder mehrerer Unterprogramme. Ferner spezifizieren
ίο die Befehle das Wiederauffinden der gespeicherten Daten aus dem Gesprächsspeicher CS und die Rückführung zur richtigen Stufe des Grundprogramms am Ende der Unterprogrammoperationen. Diese Befehle umfassen den Befehl
TSA Y Sprung von Hauptprogramm zum Unterprogramm Y und Aufbewahren einer Adresse des Hauptprogramms;
HX Halten der Adresse des Z-Registers oder von Daten im Gesprächsspeicher CS;
GX Aufnehmen der aufbewahrten Adresse des X-Registers oder von Daten des Gesprächsspeichers CS;
TTSA Sprung zur aufbewahrten Adresse des Hauptprogramms.
Vor der eingehenderen Erklärung dieser Befehle ist es vorteilhaft, gewisse Eigenschaften eines Sprungs von einem Haupt- oder Grundprogramm zu einem oder mehreren Unterprogrammen zu erklären. In F i g. 5 zeigt ein Flußdiagramm für die Grundprogramm- und Unterprogrammbefehle. Diese Befehle werden nacheinander vom Programmspeicher PS empfangen, sie beginnen z. B. mit denjenigen eines Grundprogramms und schalten zu einem ersten Unterprogramm fort. Eine Reihe von Befehlen im Grundprogramm wird nacheinander bis zu einem ersten Sprung- und Adressenaufbewahrungsbefehl TSAY ausgeführt, wobei »Γ« die Identität eines wählbaren auszuführenden Unterprogramms kennzeichnet. Die nach Empfang eines Befehls TSA Y aufzubewahrende Adresse wird Rückführadresse genannt, sie befindet sich zu Beginn im Register PA der F i g. 2. Für die Aufbewahrungsoperation wird die Adresse PA in den Gesprächsspeicher CS in ein erstes Wort eines von 16 Blöcken eingeschrieben, die jeweils z. B. je acht Wörter aufweisen. Wenn ein Befehl TSA Y auszuführen ist, enthalten gewisse Register AA, CA, GR, KM, LR und TB in der Programmsteuerung PC Adressen und Daten, die nicht allgemein benutzt werden oder die während der Unterprogrammoperationen geändert werden, die jedoch später für die Grundprogrammoperationen verwendet werden. Diese Daten- und Adresseninformationen werden von den Registern zum Gesprächsspeieher CS übertragen, und zwar für eine zeitweilige Speicherung während der Unterprogrammoperationen und zur Verwendung der frei gemachten Register für Zwischenspeicherungen und andere Arbeitsoperationen bei Unterprogrammbefehlen. Adresse und
Daten werden nacheinander von den Registern zu bestimmten Speichergebieten des Speichers CS unter dem Einfluß einer Reihe von Befehlen HX im Unterprogramm übertragen, wobei »X« die Identität des Registers bezeichnet. Zum Beispiel ist ein typischer
Befehl HZ der Befehl HAA, der die Übertragung und das Aufbewahren des Inhalts im Register AA im Gesprächsspeicher CS kennzeichnet. Das Aufbewahren der Registerinformation im Speicher CS gibt
15 16
allgemein an, daß sie nicht benutzt oder während jedes der 16 Unterprogramme speichern. Jeder Be-
Unterprogrammoperationen geändert wird. fehl GX bewirkt das Wiederauffinden von einge'la-
Der Gespräehsverarbeiter CP enthält den Rück- gerten Informationen für einen ausgewählten der
führ zähler HG, der, wie vorher erwähnt, ein 4-Bit- Zähler und Register AA bis TB vom Speicher CS zähler für 16 Unterprogramme ist und der automa- '5 unmittelbar nach dem Ende jedes Unterprogramms,
tisch das ausgeführte Unterprogramm angibt. Wenn _. ,,-,..
das Haupt- oder Grundprogramm ausgeführt wird, Eingehende Erläuterung
registriert der Zähler z. B. 0001. Er wird um 1 auf Nach der obigen Erklärung des Flußdiagramms
0000 nach Ausführung jedes Befehls TSA vermin- und der Zeitimpulse für die Befehle wird nun eine dert, um die Unterprogrammnummer der 16 Unter- io eingehende Erläuterung der Art und Weise gegeben, programme anzugeben, die ausgeführt werden kön- wie die Befehle TSA Y, HX, GX und TTSA durch nen und für die Adressen und Daten im Speicher die Programmsteuerschältung der Fig. 7 bis 11 aus- CS eingelagert werden können. geführt werden. Die Erläuterung wird an Hand des
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, bewirkt ein erster Be- Zeitdiagramms der Fig. 6 für die Ausführung der
fehl TSA die Verminderung des Zählers HG von 15 genannten Befehle unter dem Einfluß der Zeitimpulse
0001 auf 0000, um den Eintritt in ein erstes Unter- POO bis P35 in Fig. 4 verständlicher,
programm anzugeben. Er bewirkt ferner, daß Adres- Befehl TSA Y
sendaten für das Register PA im Speicher CS in
einem Wort gespeichert werden, das im ersten Unter- Der Befehl TSA Y ist ein Vollwort-Befehl mit zwei
programmblock mit PA bezeichnet ist. Ein Befehl 20 Zyklen. Er stellt eine unbedingte Übertragung der HX oder eine Reihe derartiger Befehle können da- Systemsteuerung zunächst von einem Grundpronach nacheinander oder nicht nacheinander ausge- gramm zu einem Unterprogamm und dann von einem führt werden, um das Einschreiben von Adressen Unterprogramm zum andern dar. Der Befehl wird oder Daten von den Registern und Zählern AA, CA, zunächst vom Programmspeicher PS der Fi g. 2 zum GR, KM, LR und TB der Fig. 2 in die entspre- 25 Programmspeicher-Pufferregtster PSB der Fig. 8 chenden Wörter AA, CA, GR, KM, LR und TB des übertragen, von wo er zur Speicherung im Pro-Gesprächsspeichers CS zu bewirken. Die übrigen Be- grammspeicher-Ausgangsregister PO der Fi g. 8 wähfehle des Unterprogramms werden dann ausgeführt, rend seiner Übersetzung und Ausführung übertragen um die Arbeitsoperationen durchzuführen. Nach de- wird· Nach der Übertragung des Befehls wird der ren Beendigung werden ein oder mehrere Befehle 30 Befehlsübersetzer CTR der Fig. 2 in Tätigkeit ge-· GX durch den Programmspeicher PS erzeugt und setzt, um die Zeitgeber- und Befehlszeitschaltungen ausgeführt, um die aufbewahrten Adressen und Da- CT de" F i g. 2 zu steuern. Die Befehlszeit entscheiten aus dem Gesprächsspeicher CS wieder auf zu- det dann über die Anzahl·von Maschinenzyklen,.die finden und sie in das Register wieder einzuschreiben, zur Ausführung eines Befehls TSA Y benutzt werden, aus dem sie früher entnommen waren. Nach Beendi- 35 Bei der Coinzidenz eines ersten Maschinenzyklusgung der letztgenannten Operationen liefert der impulses CTO mit dem Taktimpuls POO wird das Speicher PS einen Befehl TTSA an das Pufferregister Gatter CSRC (Fig. 10) in Tätigkeit gesetzt, um den PSB zur Ausführung. Der Befehl TTSA bewirkt das Summen-Rotierzähler SRC (Fig. 10) rückzustellen Addieren von 1 zum Zähler HG und die Übertra- (Funktion ZSRC der Fig. 6). Die Rückstellung wird gung der Gesprächsverarbeitersteuerung vom Unter- 40 bewirkt, um den Zähler SRC zum Empfang eines programm zum Grundprogramm. Teils (16 Bits) einer Adresse vom Programmadres-
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung ist femer senregister PA der F i g. 10 vorzubereiten. Die letztso aufgebaut, daß nacheinander eine Reihe von bis genannte Adresse ist eine Rückführadresse, sie wird zu 16 wählbaren Unterprogrammen ausgeführt wird im Wort PA eines der obenerwähnten 16 Speicherund daß Programm- und Unterprogrammdaten und 45 blöcke im Gesprächsspeicher CS aufgespart, um die Adressen im Gesprächsspeicher CS eingelagert wer- Rückführung zum richtigen Grundprogramm oder den. Diese Operationen sind in Fi g. 5 durch die Un- einem vorherigen Unterprogramm nach der Ausfühterprogramme 1 bis 16 dargestellt, die nacheinander rung des derzeitigen Unterprogramms durchzuführen, nach Befehlen im Grundprogramm nach der Been- Wie in Fig. 11 dargestellt ist, liefert der Befehls-
digung des obenerwähnten Unterprogramms 1 ausge- 5° Übersetzer CTR ein Steuersignal während des ersten führt werden. Die Befehle TSA Y und TTSA werden Maschinenzyklus des Befehls TSA Y unter dem Einfür jedes Unterprogramm 1 bis 16 wiederholt be- S.uß einer Übersetzung des Programmbefehls vom nutzt, um die Übertragung zwischen dem Grund- RegisterPO der Fig. 2 zum Leiter TSA. Das Signal programm und einem Unterprogramm! und zwi- wird zum Leiter TSA in Synchronismus mit dem Besehen den Unterprogrammen 1 bis 16 zu steuern. 55 ginn des Impulses PlO in Fig. 6 für zahlreiche Ferner bewirken diese Befehle eine Subtraktion und Steueroperationen der Schaltungen in den Fig. 7 bis Addition für den Zähler HG, um eine geordnete 11 während des übrigen Teils des Befehls TSA Y geAufzeichnung der Identität der Unterprogrammel liefert. Das Signal sperrt das Gatter LADl der bis 16 während der Arbeitsoperationen zu erhalten. Fig. 10, um das Merkmal der Addition von 1 des Der Befehl HX wird benutzt, um das Einlagern von 60 Registers PA zu sperren, das normalerweise das Fort-Adressen und Dateninformationen in den 16-Unter- schreiten zu einer Adresse des nächsten Worts programm-Speicherblöcken im Gesprächsspeicher CS steuert, das vom Programmspeicher PS abgelesen zu bewirken. Jeder der Blöcke entspricht einem der werden soll.
16 Unterprogramme und weist z. B. sieben Wörter Nach dem Empfang des Zeitimpulses P15 wäh-
und eine Reserve entsprechend den sieben Zählern 65 rend des ersten Maschinenzyklus des Befehls TSAY und Registern.^ bis TB auf. Die letztgenannten wird die 18-Bitadresse im RegisterPA der Fig. 10 ■Register und Zahler sind so angeordnet, daß sie ver- 2ur Programmsammelleitung PGB verschoben (Funkänderbare Informationen in binärer »Form während tionP*4 XPGB der Fig. 6), und zwar nach dem In-
tätigkeitsetzen der Gatter G2, PAGB, PAGBB und PAGBA unter dem Einfluß der Impulssignale TSA, P15 und CTO und den Ausgangsbitsignalen des Registers PA. Gleichzeitig werden die Bits 15 bis 0 der 18-Bitadresse P^4 über das logische Gatter G 3 zum Register SRC der Fig. 10 geleitet. Zur gleichen Zeit wird durch Betätigung des Gatters ADlSRF der Fig. 10 eine 1 zur Adresse im Register SRC addiert, und zwar durch das Signal TSA, das im Zusammenwird, um den Zählwert des Zählers HG durch die Gatter CSAGC, CSAGG, CSAGA, CSAGD und HGCSA bei Coinzidenz der Impulse CTO, TSA und P 30 zuzulassen. Die Gatter G14 und G15 werden 5 ferner über die letztgenannte Gruppe von Gattern in Tätigkeit gesetzt, um die übrigen Bits des Registers CSA rückzustellen.
Die sechzehn Blöcke aus acht Wörtern im Gesprächsspeicher CS liefern, wie in F i g. 5 dargestellt
wirken mit den Impulsen CTO und P15 die Gatter io ist, insgesamt 128 Wörter, die in ihm speicherbar ADlSRG, GBSRC, ADlSRB und ADlSRC steu- sind. Der Zähler im Register HG ist während jedes ert. Das in Tätigkeit gesetzte Gatter GBSRC bewirkt
ferner die Steuerung des logischen Gatters G 3, um
die Bits 0 bis 15 des Registers PA von der Sammel-
RückkehrzählerHG der Fig. 11 durchgeführt, um einen Eintritt in ein erstes Unterprogramm zu identifizieren. Die Subtraktion erfolgt unter dem Einfluß
Tätigkeit gesetzt werden.
Die Adresse des Unterprogramms, auf das ein Sprung durchgeführt werden soll, wird dann gesam-
Befehls TSA Y auf sechzehn verschiedene Zählwerte einstellbar, von denen jeder eindeutig einem der 16 Blöcke aus 8 Wörtern entspricht. Zum Beispiel leitung PGB zum Register SRC zu leiten. Ferner 15 entspricht der Zählwert 0000 dem ersten Block und werden die Bits 17 und 16 des Registers PA aus der der zweite Zählwert 0001 dem zweiten Block. Diese Sammelleitung PGB über ein logisches Gatter G 4 4-Bit-Zählwerte werden dem Register CSA als Bits 6 der Fig. 9 in das Rückführadressenprogrammgebiet bis 3 übertragen, und die letzten Bits 2 bis 0 des Re- (RAP) geleitet, d. h. in die Bits 7 und 6 des Regi- gisters CSA werden auf 0 zurückgestellt. Demgemäß sters TB, und zwar unter dem Einfluß der Gatter 20 wird jeder Zählwert im Zähler HG effektiv in binärer PARA, PARAC und TSAN, die durch die Impulse Form im Register CSA mit 8 multipliziert, um die TSA, P15 und CTO in Tätigkeit gesetzt werden. Das Adresse eines ersten Worts in jedem der 16 verschie-Register TB speichert diese beiden Bits, bis eine denen Blöcke eindeutig zu kennzeichnen. Zum Bei-Rückführadresse danach gesammelt wird. Der Spei- spiel ist die Gesprächsspeicheradresse für ein erstes eher CS ist nur in der Lage, 16 Bits der Adresse PA 25 Wort des Blocks 1 für das erste Unterprogramm, wie zu speichern. Dann wird eine Subtraktion von 1 vom es in den Bits 6 bis 0 des Registers CSA gespeichert
ist, 0000000, während ein erstes Wort des Blocks 2 in den Bits 6 bis 0 des Registers CSA durch 0001000 gekennzeichnet ist. Somit wird der HG-Zählwert im
der Gatter DKlHG, DKlHGB und DKIHGA, die 30 Register CSA mit 8 multipliziert, um die Adresse gleichzeitig durch die Impulse TSA, P15 und CTO in jedes anderen achten Worts in der Gesamtheit von
128 Wörtern zu kennzeichnen. Wie später beschrieben wird, sind die Bits 2 bis 0 des Registers CSA durch den Dateninhalt des Registers P 0 während der
melt und von den RegisternPO der Fig. 8 und TB 35 Befehle HX einstellbar, um die Adresse der anderen der Fig. 9 zum Register PA der Fig. 10 übertra- sieben Wörter in jedem der Blöcke zu kennzeichnen, gen. Dies geschieht dadurch, daß die Bits 15 bis 0 Die letzte Operation, die in der Programmsteue-
des Registers PO mit den Programmfüllbits 3 und 2 rung PC während des ersten Maschinenzyklus des (PFH) des Registers TB (die vorher auf einen früheren Befehls TSA Y auftritt, ist die Erzeugung eines Spei-Befehl hin in das Register eingebracht werden) korn- 40 chersignals RCSD zum Ablesen des Gesprächsspeibiniert werden, um eine 18-Bitadresse aufzubauen, chers durch Intätigkeitsetzen des Gatters 38 der in der die PFH-Bits die Bits 17 und 16 sind. Die Fig. 11 unter dem Einfluß der Impulse P35, CTO Bits 15 bis 0 des Registers PO werden über die Gat- und TSA (der über die Gatter CSAGD und HGCSA ter G 5 und G 6 unter dem Einfluß der Gatter geleitet wird). Dieses Signal bewirkt sowohl die Ab-P 01510 und P 090, POGB und POGBA bei Co- 45 lesung des Gesprächsspeichers CS während des zweiinzidenz der Impulse P 30, CTO und TSA zur Pro- ten Maschinenzyklus an der im Register CSA gespeigrammsammelleitung PSB geleitet. Die Bits 3 und 2 cherten Adresse als auch die Sperrung des Ausgangs des Registers TB werden über das Gatter G 7 unter des Speichers CS gegen den Gebrauch durch die Prodem Einfluß der Gatter PFHGB, PFHGBC und grammsteuerung PC. Diese Operation entfernt die EPFHGB und der Impulse P 30, CTO und TSA zur 50 Information aus dem Gesprächsspeicherbereich, der Sammelleitung PGB geleitet. Von der Sammelleitung abgelesen wird, und setzt diesen Bereich in die Lage, PGB geht die 18-Bitadresse über die Gatter G 8 bis
GIl unter dem Einfluß der Gatter A1710, Λ95,
AAO, PACG, PACB, GBPA und PACH und der
Impulse P 30, CTO und TSA zum Register ΡΛ der 55
Fig. 10.
Gleichzeitig mit der Speicherung der Unterprogrammadresse im Register PA wird der 4-Bit-Zählwert im Zähler HG der Fig. 11 zu den Bits 6 bis 3
des Gesprächsspeicheradressenregisters CSA der 60 PA der F i g. 10 gekennzeichneten Adresse zu bewir-Fig. 11 übertragen, um einen Block von Daten- ken. Die vom Speicher PS abgelesene Information ist Wörtern im Gesprächsspeicher CS zuzuordnen und z. B. ein Befehl HZ, sie wird in das Register PSB der danach eine zerstörende Ablesung der Information F i g. 8 etwa zu der Zeit eingesetzt, wenn der Impuls in einem ersten von acht Wörtern in einem der 16, P 30 nachfolgend während des zweiten Maschinendurch die 4 Bits bezeichneten Block des Gesprächs- 65 zyklus erzeugt wird.
Speichers CS zu bewirken. Die Übertragung wird Dann werden die 16-Bits im Register SRC der
durch die Gatter G12 und G13 der Fig. 11 ge- Fig. 10 zur Sammelleitung PGB geleitet, und zwar steuert, wobei das letztgenannte in Tätigkeit gesetzt zur Vorbereitung ihrer Einfügung in das Register CSI
für die Speicherung der Rückführadresse benutzt zu werden, die sich nun im Register SRC befindet, wie später erklärt wird.
Beim Beginn des zweiten Maschinenzyklus und nach der Erzeugung des Impulses P 00 wird ein Signal zum Ablesen des Programmspeichers durch die Befehlszeitschaltung CT der Fig. 2 erzeugt, um das Ablesen des Speichers PS an der durch das Register
der Fig. 10 zum Einschreiben in den Gesprächsspeicher CS. Diese Operation erfolgt unter dem Einfluß der Gatter G16, SRCGB, SRCGBL und SRCGBU während der Coinzidenz der Impulse CTl Md TSA. Vor dem Einschreiben der Daten in das Register CSI wird dieses Register nach dem Auftreten des Impulses P 25 während des zweiten Maschinenzyklus unter dem Einfluß der Gatter CCSl, CCSlF, CCSlB, EGBCSIl, EGBCIlA und HGCSA der Fig. 11 und der Impulse P25, CTI und TSA rückgestellt. Danach werden die Daten auf der Sammelleitung PGB unter dem Einfluß der Gatter G17, GBCSI und GBSID und der Impulse CTl, TSA und P 30 in das Register CSl eingebracht. Diese Daten werden während des folgenden Maschinenzyklus in den Gesprächsspeicher CS eingeschrieben und gespeichert, bis der Befehl TTSA ausgeführt wird, um die Systemsteuerung vom Unterprogramm entweder zum Grundprogramm oder zu einem teilweise ausgeführten früheren Unterprogramm zurückzuführen.
Befehle HX
(X = AA, CA, GR, KM, LR oder TB)
Dieser Befehl ist ein Halbwort-Befehl mit zwei Maschinenzyklen, der durch den Programmspeicher PS der Fig. 2 erzeugt und zum Ausgangsregister P0 vom Pufferregister PSB nach der Ausführung eines Befehls TSA Y oder eines früheren Befehls HX verschoben wird. Nachfolgend kann durch den Programmspeicher PS eine Reihe von Befehlen HX erzeugt werden, um die Übertragung von Daten von den Registern der Programmsteuerung PC zum Gesprächsspeicher CS zu bewirken, so daß die Register für Unterprogrammoperationen verfügbar gemacht werden. Jeder Befehl HX wird verwendet, um den Inhalt eines der Register AA, CA, GR, KM, LR oder TB in eines der obenerwähnten 128 Wörter im Gesprächsspeicher CS einzuschreiben. Die Adresse des richtigen Wortes wird im Gesprächsspeicheradressenregister CSA der Fig. 11 gesammelt. Sie besteht aus
a) den Bits .13 bis 7 im Register CSA, die durch den Befehl HX auf 0 zurückgestellt werden,
b) den Bits 6 bis 3 im Register C&4, die mit dem Inhalt des Zählers HG der Fig. 11 zurückgestellt werden,
c) den Bits 2 bis 0 im Register CSA, die mit dem Inhalt der drei niedrigen Bits des Befehls HX eingestellt werden, nämlich den Bits 13 bis 11 im Register PO.
Somit kennzeichnet der Zähler HG denjenigen der 16 verschiedenen 8-Wort-Blöcke im Gesprächsspeicher CS, während die drei niedrigen Bits des Befehls HX in den Bits 2 bis 0 des Registers CSA eins der acht Wörter in jedem derartigen Block kennzeichnen. Zum Beispiel wird jede Gruppe der CSA-Bits 2 bis 0 mit einem der Register AA, CA, GR, KM, LR oder TB wie folgt identifiziert:
CSA-Bits 2 bis 0 Register
001 TB
010 AA
011 CA
100 GR
101 KR und MC der F i g. 9 = KM
110 LR
Nachdem ein Befehl HX in das Register PO der Fig. 8 geschoben ist, wird der Befehlsübersetzer CTR der F i g. 2 betätigt, um den Befehl zu übersetzen und die Zeitgeber und Befehlszeitschaltungen CT der F i g. 2 zu steuern, die entscheiden, daß zwei Maschinenzyklen zur Ausführung des Befehls verwendet werden. Ferner legt der Übersetzer CTR ein Steuersignal zum Halten des Registers »X« an den Leiter HXL der Fig. 11 während des ersten Maschinenzyklus nach dem Auftreten des Zeitimpulses PlO, wobei dieses Signal dann bis zum Ende des zweiten Maschinenzyklus des Befehls andauert, wie es in F i g. 6 dargestellt ist. Der Leiter HXL stellt sechs verschiedene Leiter dar, die jeweils zu einem der Register TB, AA, CA, GR, KR und MC oder LR gehören und die ein Signal zum Halten des Registers »X« vom Befehlsübersetzer CTR erhalten, wenn die Daten im zugehörigen Register gehalten werden sollen.
ao Das Signal auf dem LeiterHXL der Fig. 11 geht über das Kabel H zu dem jeweiligen Register TB, AA, CA, GR, KR und MC oder LR, um das Übertragen der Daten in diesem Register zur Programmsammelleitung PGJB zu bewirken. Zum Beispiel bewirkt das Signal auf dem LeiterHXL, daß diel6-Bits im allgemeinen Register GR der F i g. 7 durch Betätigung der Gatter GRGB und G18 der Fig. 7 zur Sammelleitung TGB gegeben werden, wenn das Signal zum Halten des Registers »X« über das Kabel H zum Leiter HGR des Halteregisters GR geführt wird. Das Weiterleiten der Daten von den anderen Registern TB, AA, CA, KR, MC und LR gleicht demjenigen des Registers Gi?. Zum Beispiel wird der Inhalt des Registers Li? der F i g. 7 selektiv zur Sammelleitung PGB gegeben, wenn ein Signal zum Halten des Registers »X« zum Leiter HLR geführt wird, um die Gatter LR GB und G19 zu betätigen.
Das Steuersignal auf dem Leiter HXL bewirkt ferner, daß die 4 Bits im Zähler HG der F i g. 11 zum Speichergebiet der Bits 6 bis 3 des Gesprächsspeicheradressenregisters CSA der Fig. 11 verschoben werden. Durch diese Verschiebeoperation wird ein Teil der Adresse des Wortblocks im Gesprächsspeichere? gesammelt, die dem Register entspricht, für das die Daten während der Ausführung des Unterprogramms gehalten oder gespeichert werden sollen. Die Verschiebeoperation zum Register CSA erfolgt durch Betätigen der Gatter G13, G12, HGCSA, HGNC2 und POCSA unter dem Einfluß des Signals HX auf dem Leiter HXL.
Beim Auftreten des Impulses P 30 während des ersten Maschinenzyklus des Befehls HX werden die Bits 13 bis 11 des Registers PO in die Bits 2 bis 0 des Registers CSA über die Gatter G 20 und G15 geleitet, um einen anderen Teil der Adresse des Registers »X« im Gesprächsspeicherblock zu bilden. Gleichzeitig werden die Bits 13 bis 7 des Registers CSA durch Betätigen der Gatter CSAGC, CSAGG, CSAGA, CSAGA und HGCSA unter dem Einfluß der Impulse P13 und CTO und des Steuersignals auf dem Leiter HXL rückgestellt. Infolgedessen enthält nun das Register CSA die Gesprächsspeicheradressen für die Register TB, AA, CA, GR, KR und MC oder LR und ist vorbereitet, um diese Adresse im Gesprächsspeicher CS abzulesen. Es ist von Vorteil zu bemerken, daß die Register KR und MC jeweils 8 Bits der Daten speichern und diese 16 Bits gewöhn-
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lieh zur Speicherung im Gebiet KM jedes Gesprächsspeicherblocks während eines Befehls HKM kombiniert werden.
Die Gesprächsspeicher-Ableseoperation bei einem Befehl HX wird bei Coinzidenz der Impulse CTO und P35 eingeleitet, um das Gatter 35" der Fig. 11 -zu betätigen, so daß ein Signal RCSD zum Ablesen des Gesprächsspeichers erzeugt wird. Der Gesprächsspeicher CS wird dann bei Auftreten des Impulses
Register »X« vom Befehlsübersetzer CTR erhalten, wenn Daten für das zugehörige Register vom Gesprächsspeicher CS wiederzugewinnen sind.
Das Signal auf dem Leiter GXL geht über das Kabel G zu den jeweiligen Registern TB, AA, CA, KR und MC oder LR, um die Eingangsgatter teilweise für die nachfolgende Verschiebung der Information von der Programmsammelleitung PGB zu
Ein Befehl GX wird vom Speicher PS in das Register PSB der Fig. 8 verschoben und dann zum Register PO, um den Befehlsübersetzer CTR zu betätigen, damit der Befehl übersetzt und die Zeitgeber 5 und Befehlszeitschaltungen CT so gesteuert werden, daß entschieden wird, daß zwei Maschinenzyklen bei der Ausführung des Befehls gebraucht werden. Der Übersetzer CTR legt ein Steuersignal zur Aufnahme des Registers »X« an den Leiter GXL der Fig. 11
P 00 im zweiten Maschinenzyklus des Befehls HX to während des ersten Maschinenzyklus nach dem Aufabgelesen. Die Ableseoperation löscht, wie vorher treten des Zeitimpulses P10 an, wie es in F i g. 6 darerwähnt wurde, die in der Ableseadresse gespeicherte gestellt ist, wobei dieses Signal dann bis zum Ende Information. Daher ist es notwendig, die Adresse mit des zweiten Maschinenzyklus andauert. Der Leiter dem Inhalt des Gesprächsspeichereingangsregisters GXL stellt sechs verschiedene Leiter dar, die jeweils CSI wieder einzuschreiben. Bei dem Ausführungs- 15 zu einem der Register TB, AA, CA, GR, KR und beispiel der Erfindung sind die im Speicher CS wieder MC oder LR gehören und die ein Signal auf das eingeschriebenen Daten der Inhalt des richtigen der
Register TB, AA, CA, GR, KR und MC oder LR,
das zum Befehl HX gehört. Um diese Operation
durchzuführen, wird das Register CSI der Fi g. 10 20
zunächst nach Auftreten des Impulses P 25 während
des zweiten Maschinenzyklus durch Betätigen der
Gatter CCSI, CCSIF, CCSIB, EGBCSIl, EGBCIlA
und HGCSA unter dem Einfluß der Impulse CTl und
des Befehlssignals HX auf dem Leiter HXL rückge- 25 diesem Register in Tätigkeit zu setzen. Zum Beispiel stellt. Dann wird der Inhalt des zu haltenden Re- setzt das Signal auf dem Leiter GXL (der den Leiter gisters, z. B. des Registers GK der Fig. 7, der vorher GAA der Fig. 8 darstellt) das Gatter GBAA der •zur SammelleitungPGB geleitet war, von dieser Sam- Fig. 8 in Tätigkeit, um seinerseits das Gatter G21 melleitung zum Register CSI nach dem Auftreten des teilweise zu betätigen, um 16 Bits von- der Sammel-Impulses P13 während des zweiten Maschinen- 30 leitung PGB zum Register AA zu geben, wenn sie zyklus gegeben. Die Leitoperation erfolgt mit aus dem Gesprächsspeicher CS abgelesen werden. Hilfe der Gatter G17 der Fig. 10, GBCSI, GBSID, Nach dem Auftreten des ZeitimpulsesP25 werden
EGBSCIl, EGBCIlA und HGCSA unter dem Ein- die Register TB, AA, CA, GR, KR und MC oder LR fluß der Impulse P 30 und CTl und des Steuersignals zurückgestellt. Zum Beispiel wird das Register AA auf dem LeiterHXL. Die somit im Register CSI be- 35 der Fig. 8 dadurch zurückgestellt, daß die Gatter findlichen Daten werden dann in den Gesprächs- CAA und G 22 unter dem Einfluß der Impulse P 25 speicher CS während des folgenden Maschinen- und dem auf dem Leiter GAA empfangenen Steuerzyklus eingeschrieben und dann gespeichert, bis signal zurückgestellt. Dann wird die Adresse des ein Befehl GX ausgeführt ist, um die Daten zum ge- Registers, das Daten vom Speicher CS erhalten soll, eigneten der Register TB, AA, CA, GR, KR und 40 z.B. des RegistersAA, zum RegisterCS^ verscho- MC oder TB zurückzuführen. hen. Die Bits 13 bis 7 des Registers CSA der Fi g. 11
■RpfpMp cx werden dadurch auf 0 zurückgestellt, das die Gatter
(V α λirTttf ™ * τ -τλ GU> CSAGC> CSAGG, CSAGA, CSAGD, HGCSA
{X-1B, AA, CA, GR, KM oder LR) md HGAC2 unter dem Einfluß der Impulse P30
Der Programmspeicher PS der Fig. 2 erzeugt 45 und CiTO zusammen mit-dem Steuersignal auf dem jeden Befehl GX, der ein Halbwortbefehl mit zwei Leiter GXL zurückstellt. Gleichzeitig geht der In-Maschinenzyklen ist. Er wird gebraucht, um vom halt des Zählers HG der Fig. 11 in die Bits 6 bis 3 Gesprächsspeicher CS den Inhalt eines angegebenen des Registers CSA über die Gatter G13 und G12 Registers TB, AA, CA, GR, KR und MC oder LR .unter dem-Einfluß der betätigten Gatter CSAGC und zurückzugewinnen, der in einem der 128 Wörter des 50 HGCSA. 'Zusätzlich gehen die Bits 13 bis 11 des Speichers7 CS infolge eines früheren Befehls HZ ge- Registers PO in die Bits 2 bis Ό des Registers CSA speichert ist. Es kann eine Reihe von Befehlen GX über die Gatter G15 und G 20 unter dem Einfluß des ■nacheinander durch den Programmspeicher PS er- betätigten ^Gatters CSAGC und des :Steuersignals zeugt werden, um die Übertragung von Daten vom GXL, das über das betätigte 'Gatter PQCSA zum Speicher CS zu den Registern TB, AA., CA, GR, KR, 55 Leiter HGX geht.
MC und LR zu bewirken. Die Adresse irgendeines .Es wird ein Signal RCSD :zum Ablesen (des Ge
sprächsspeichers CS an dem durch die ,Adresse im Register CSA gekennzeichneten Ort durch das Gatter
\ a T.-X 11 1.· η · τ. ■ ■* ^c λ j· j 1 35 der Fig. 11 erzeugt, und zwar bei !iCoinzidenz .der a) den B1 s 13 bis 7 .im Register CSA, die durch fc χ h& p%5 -^ ^ ^ :dem steuersignal vom
Leiter GXL, das über die Gatter CSAGD, HGCSA und HGNC2 an das Gatter 3S angelegt wird. Nachfolgend leitet der Speicher CS den Ablesevorgang zu Beginn des zweiten Maschinenzyklus des Befehls
c) den Bits 2 bis 0 im Register C&4, die mit dem 65 nach Auftreten des Impulses POO ein. !Die Ableseinhalt der drei niedrigen Bits des Befehls GX, daten werden vom Speicher CS vor der Erzeugung nämlich den Bits 13 bis 11 des RegistersPO des Impulses P. 25 zur Eingangs-Anfangssteuerschal-.emges'tellt werden. rung IO der iFig. 11 übertragen. Dann stellt der
gewünschten der 128 'Gesprächsspeicherwörter ist im Register CSA der Fig. 11 gesammelt. Sie besteht aus
den Befehl GX zurückgestellt werden, b) den Bits 6 bis .3 im Register CSA, die mit dem Inhalt des Zählers#G der Fig. 11 -eingestellt werden, und
■ 23 ·. .'..., . ■ , 24
letztgenannte Impuls sowohl das Register CSl der die Gatter G12 und G13 unter dem Einfluß des
Fig. 10 als auch die geeigneten Register TB, AA, Gatters HGCSA und der Gatter CSAGC, CSAGG,
CA, GR, KR und MC oder LR zurück. Das Register CSAGA und CSAGD, die durch die Impulse P30
CSl wird, wie vorher beschrieben, durch die betätig- üiid CTO und das Steuersignal auf dem Leiter
ten Gatter CCSI, CCSSIF und CCSB der Fig. 10 5 TTSAL betätigt werden. Durch das Betätigen des
unter dem Einfluß der Impulse CTl und P25 zu- Gatters CSAGC wird ferner die Rückstellung der
sammen mit dem Steuersignal auf dem Leiter GXL Bits 13 bis 7 und 2 bis 0 im Register CSA auf 0
zurückgestellt, das das Gatter EGBCSIl der F i g. 11 durch Betätigen der Gatter G14 und G15 bewirkt,
betätigt. Das Register, das die Ablesedäten vom Vor dem Eintritt der Bits des Zählers HG in das
Speicheren erhalten soll, z.B. das Register AA der io Register C&4 wird der Inhalt des Zählers HG über
Fig. 8, wird durch die Betätigung der Gatter CAA die Sammelleitung PGB in das Register SRC gegeben
und G 22 unter dem Einfluß des Impulses P 25 Und und dort um 1 erhöht. Diese Operationen fiiideh
des Steuersignals auf dem Leiter GAA zurückgestellt. während des ersten Maschmerizyklüs bei den Zeit-
Die Daten werden von der Eingangs-Ausgärigs- impulsen Pl5 ütid P 25 statt. Die Bits werden dann steuerschaltung IO der Fig. 11 über die Sammel- 15 im Register SRC festgehalten, bis sie während des leitung PGB zum Register CSA und zu den Registern dritten Mäscrunenzyklüs gerade vor der beendigten TB, AA, CA, GR, KM und MC oder LR beim Auf- Ausführung des Ühterprögrärnms zum Zähler HG treten des Zeitimpulses P30 verschoben. Beim föl- zurückgeführt werden. Insbesondere wird der Inhalt genden Mäschinenzyklüs werden die Daten im des Zählers HG über das Gatter G23 der Fig. 11 Registered/ in den Gesprächsspeicher CS ah der 20 unter dem Einfluß der Gatter HGGB und HGGBA Adresse eingeschrieben, die durch das Register CSA zur Sammelleitung PGB gegeben, wobbi die letztgekennzeichnet ist, wie es in Fig. 6 angegeben ist. genannten Gatter durch die Impulse Pl5 und CTO Zum Beispiel erhält das Register AA die Daten von und das Signal auf dem Leiter TTSAL über den der Sammelleitung PGJ5 über das vorher betätigte Leiter TTSAN und das Gatter GTTSAN der F i g. 9 Gatter G 21. 25 betätigt werden; Von der Sammelleitung PGB gehen Befehl TTSA ^e ^ts ^ ^is Ö des Zählers HG über die Gatter G 3
unter dem Einfluß der Gatter GBSRC, ADiSRG
Dieser Befehl wird verwendet, um eine Rückführ- und ADlSRF zum Register SRC der Fig. 10, wobei adresse vom ersten Wort eines der 16 Blöcke im Ge- die letztgenannten Gatter durch die Impulse P15 sprächsspeicher CS wieder aufzufinden, der für die 30 und CTO und das Signal auf dem Leiter TTSAL bejeweiligen Unterprogrammoperationen reserviert war. tätigt werden. Durch die Betätigung des Gatters Die Rückführadresse weist die Programmsteuerung ADlSRB wird seinerseits das Gatter ADlSRC be- PC an, bei dem nächsten Befehl in Tätigkeit zu tätigt, um zum Zählwert im Register SRCl zu treten, die der Beendigung des derzeitigen Unter- addieren.
Programms folgt. Die Programmsteuerung PC ver- 35 Beim Auftreten des Impulses P 35 im ersten
wendet 18-Bit-Adressen, um Befehle aus dem Pro- Zyklus wird ein Signal RCSD zum Ablesen des Ge-
grammspeicher PS zu lesen. Ein 16-Bitteil einer sprächsspeichers zum Speicher CS gegeben, und zwar
derartigen Adresse wird im ersten Wort jedes der durch die Betätigung des Gatters 3S der Fig. 11
obenerwähnten 16 Blöcke gespeichert und durch den unter dem Einfluß der Impulse CTO und P 35 und
Befehl TTSA zum Einbringen in die ersten 16 Bits 40 des Signals auf dem Leiter TTSAL. Der Speicher CS
des Registers PA wieder aufgefunden. Die übrigen wird zu Beginn des zweiten Maschinenzyklus des
zwei Bits werden, wie vorher beschrieben, in den Befehls TTSA und an der durch das Register CSA
Rückkehradressenprogrammbits (RAP) des Übertra- gekennzeichneten Adresse abgelesen. Die letztge-
gungspufferregisters TB gespeichert und durch den nannte Adresse entspricht der Speicherstelle der
Befehl TTSA zur Verwendung durch das Register 45 Rückführadresse, -die schließlich von einem der
PA beim Adressieren des Programmspeichers PS 16Blöcke zum RegisterPA der Fig. 10 als Teil der
wieder gewonnen. Rückführung der Steuerung vom Unterprogramm
Der Befehl TTSA ist ein Halbwort-Befehl mit drei zum Hauptprogramm oder einem unmittelbar vorher Maschinenzyklen, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Er teilweise ausgeführten Unterprogramm rückgeführt wird verwendet, um die Steuerung von einem Unter- 50 werden soll. Die Ableseadresse wird vom Speicher CS programm zu einem unmittelbar vorhergehenden vor dem Auftreten des Zeitimpulses P 25 zur EinUnterprogramm oder einer Grundprogrammadresse gangs-Ausgangssteuerschaltung IO gegeben, wie es in zurückzuführen. Der Befehl wird, wie in F i g. 6 dar- F i g. 6 dargestellt ist. Vor dieser Zeit wird ein Impuls gestellt ist, mit der Rückstellung des Registers SRC P 05 des zweiten Zyklus die Steuerschaltung IO der der Fig. 10 unter dem Einfluß der ImpulseP00 und 55 Fig. 11 mit der Programmleitsammelleitung PGB CTO eingeleitet. Beim nachfolgenden Auftreten des verbunden, um die Ableseadresse zu erhalten, die Zeitimpulses P10 identifiziert der Befehlsübersetzer vom Speicher CS an sie gegeben werden soll.
CTR den Befehl durch Anlegen eines Steuersignals Ferner werden die RAP-Bits 7 und 6, die im an den Leiter TTSAL der Fig. 11 für den Rest der Register TB gespeichert sind, unter dem Einfluß der drei Zyklen, um die Ausführung des Befehls TTSA 60 Impulse CTl und des Signals auf dem Leiter TTSAL zu steuern. zur Sammelleitung PGB gegeben, wobei das Signal
Dann sammelt die Programmsteuerung PC im die Gatter G24 der Fig. 9, RAPGB, TTSARA und
Register CSA die Gesprächsspeicheradresse, welche GTTSAN betätigt. Diese Bits werden dann über die
die gewünschte Rückführadresse speichert. Der Gatter G25, LPFA, TTSARA und GTTSAN im Zu-
ZählerliG der Fig. 11 liefert die Identität des Wort- 65 sammenwirken mit den Impulsen CJl und dem
blocks dadurch, daß der Inhalt bei Auftreten der Signal auf dem Leiter TTSAN zu den PFH-Bits 3
Impulse P30 und CTO in die Bits 6 bis 3 des und 2 des Registers TB gegeben/Während eines
Registers CSA gegeben wird. Dies geschieht durch kurzen Intervalls der letztgenannten Operation wer-
den die PFH-Bits des Registers TB über das Gatter G 25 bei Auftreten des Impulses P 25 auf 0 zurückgestellt, wie es in Fig. 6 für den Befehl TTSA dargestellt ist.
Das Auftreten des Impulses P 25 während des zweiten Maschinenzyklus bewirkt ferner die Rückstellung des Registers CS/ der Fig. 10 über einen vorher beschriebenen Weg, und zwar vor dem Erhalt der Adressendaten von der Sammelleitung PGB. Die Register CSI und PA erhalten beide die Adressendaten von der Eingangs-Ausgangssteuerschaltung/O über die Sammelleitung PGB in Koinzidenz mit dem Zeitimpuls P 30. Die Adresse geht zum Register CS/ über das Gatter G17, das durch die Gatter GBCSI und GBSID unter dem Einfluß der Impulse CTl und P 30 und des Signals auf dem Leiter TTSAL betätigt wird. Das Register PA erhält die Adresse über die Gatter GIl und G 8 bis GlO, die durch die Gatter GBDA, PACC und P^41 unter dem Einfluß der Impulse CTl und P 30 und des Steuersignals auf dem Leiter TTSAL betätigt werden. Die somit im Register PA gespeicherte Adresse stellt die Programmspeicheradresse dar, die vor dem Eintritt von einem früheren Unterprogramm oder dem Hauptprogramm in das ausgeführte Unterprogramm dort gespeichert war. Sie wird gebraucht, um den Programmspeicher PS beim Zeitimpuls P 00 des dritten Maschinenzyklus des Befehls TTSA abzulesen. Die Daten vom Speicher PS werden später im Register PSB der Fig. 8 vor dem Empfang des Impulses 35 des dritten Zyklus aufgenommen. Sie stellen den Befehl dar, der sich im Register PSB beim Eintritt in ein ausgeführtes Unterprogramm befand.
Dann werden die Adressendaten im Inhalt des Registers CSI für die Wiedererzeugung oder das Wiedereinschreiben der Rückführadresse in den Gesprächsspeicher CS benutzt. Gleichzeitig wird der im Register SRC (HG um 1 vermehrt) gespeicherte Zählwert über die Sammelleitung PGB zum Zähler
ίο HG übertragen, und zwar während des ganzen dritten Maschinenzyklus, beginnend mit dessen Impuls P 05 zur Weiterführung des Grundprogramms. Während des Intervalls der Impulse P 25 bis P 35 wird der Zähler HG über die Gatter OHG, GBHG und SRCHG unter dem Einfluß des Impulses P 25 und Signals auf dem Leiter TTSAN zum Empfang der SRC-Dai&n von der Sammelleitung PGB frei gemacht oder rückgestellt. Die Daten vom Register SRC der Fig. 10 werden über das Gatter G16 unter
so dem Einfluß der Gatter SRCGB und SRCHG des Impulses CT2 und des Signals auf dem Leiter TTSAN zur Sammelleitung PGB übertragen. Der Zähler HG der Fig. 11 erhält gleichzeitig die SRC-Daten von der Sammelleitung PGB über das Gatter
as G 26 unter dem Einfluß des Gatters GBHG. Hierdurch wird der Befehl beendet und die Programmsteuerschaltung entweder in Ausführung des früheren Unterprogramms oder des Grundprogramms nach dem zur Zeit ausgeführten Unterprogramm zur nächsten Stufe geführt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Datenverarbeitungsanlage mit einem zentralen Verarbeiter zur Ausführung eines Hauptprogramms und von Unterprogrammen, einem Speieher, der eine Vielzahl von Blöcken von Speicherstellen zur Aufnahme von Daten enthält, und einer Vielzahl von Registern zur Speicherung von Daten für die Ausführung der Programme, wobei im Falle einer Programmunterbrechung der Inhalt von Registern gespeichert wird, um eine Wiederherstellung der Registerinhalte nach der Unterbrechung zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Verarbeiter folgende Bauteile enthält: einen Rückkehrzähler (HG in Fig. 2), der bei jeder neu eintretenden Haupt- oder Unterprogrammunterbrechung weitergeschaltet und jeweils am Ende einer Unterbrechung zurückgeschaltet wird und dessen Inhalt einen Block im Speicher (CS) festlegt; ein Adres- ao senregister (CSA in F i g. 2), dessen Inhalt eine Adresse innerhalb eines durch den Rückkehrzähler (HG) ausgewählten Blocks angibt; Ubertragungsschaltungen (CT, CSI in Fig. 2), die im Falle einer Programmunterbrechung Daten aus programmabhängig gewählten Registern (z. B. PA, AA, CA, GR, KM, LR, TB) in den durch Rückkehrzähler (HG) und Adressenregister (CSA) festgelegten Speicherstellen sicherstellen.
2. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Verarbeiter eine den Rückkehrzähler (HG), das Adressenregister (CSA) und die Ubertragungsschaltungen (CT, CSI) umfassende Rückkehrschaltung (SRC in Fig. 2) enthält, die unter Ansprechen auf bestimmte Befehle die in dem ausgewählten Block gespeicherten Daten zu den gewählten Registern zurückführt, um nach der Unterbrechung die Ausführung des Hauptprogramms oder des Unterprogramms niedrigerer Stufe wieder aufzunehmen.
3. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkehrzähler (HG) und das Adressenregister (CSA) unter Ansprechen auf einen ersten Befehl (TSA Y) des Hauptprogramms und eines ersten Befehls der Unterprogramme die Blöcke von Speicherstellen und jede Adresse im Block auswählen und daß die Übertragungsschaltungen (CSA, HG, CT, CSI) unter Ansprechen auf zweite Befehle (HX) der Unterprogramme wahlweise die Daten aus der Vielzahl von Registern (z. B. PA, AA, CA, GR, KM, LR, TB) zu einer individuellen Adresse eines Blocks übertragen, die durch den Rückkehrzähler (HG) und das Adressenregister (CSA) zur Speicherung während der Ausführung eines Unterprogramms ausgewählt ist.
4. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Adressenregister (CSA) jede Adresse für jede der Datenwort-Speicherstellen im Block speichert, daß jede Adresse einen Teil aufweist, der einen einzelnen der Blöcke kennzeichnet und einen anderen Teil, der jede der Datenwort-Speicherstellen in dem einzelnen Block kennzeichnet, daß weiterhin Schaltungen (z.B. TSA, IADl, Gl, PAGB in Fig. 10) vorgesehen sind, die unter Ansprechen auf jeden der ersten Befehle (TSA Y) dem Adressenregister (CSA) den einzelnen der Blöcke kennzeichnenden Adressenteil liefern und hierdurch diesen Block einem einzelnen Unterprogramm zuordnen, daß die Übertragungsschaltungen (CT, CSI) weiterhin Schaltungen (z. B.HXL, G13, G12) enthalten, die unter Ansprechen auf jeden der zweiten Befehle (HX) während der Ausführung eines Unterprogramms dem Adressenregister (CSA) den anderen Adressenteil zur Kennzeichnung einer einzelnen Datenwort-Speicherstelle in dem zugeordneten Block liefern und hierdurch diese Daten-Speicherstelle einem einzelnen der Vielzahl von Registern zur Aufnahme seiner Daten zuordnen, und daß die Ubertragungsschaltungen (CT, CSA, CSI, HG) auf die Registrierung der zugelieferten Adressen ansprechen und die Daten von der Vielzahl von Registern zu den adressierten Datenwort-SpeichersteUen übertragen.
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